Food-Insider

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Internationales Vienna Whisky Festival lädt in die Ottakringer Brauerei

Am 17. und 18. April 2026 findet in der traditionsreichen Ottakringer Brauerei das Vienna Whisky Festival statt, das sich als zentraler Treffpunkt für Fachpublikum und Genießer etabliert hat. Die Veranstaltung präsentiert insgesamt 95 Marken und bietet eine umfangreiche Auswahl an Abfüllungen, die das gesamte globale Spektrum dieses Destillats abdecken. Das Angebot reicht von den charakteristischen torfig-rauchigen Malts der schottischen Inseln über die milden Varianten Irlands bis hin zu aufstrebenden Erzeugnissen aus asiatischen Brennereien. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der österreichischen Whisky-Produktion, die in den letzten Jahren durch handwerkliche Präzision und regionale Besonderheiten zunehmend an internationaler Bedeutung gewonnen hat. Das Festivalprogramm ist darauf ausgelegt, sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Kennern einen tiefen Einblick in die Materie zu ermöglichen. In spezialisierten Masterclasses vermitteln Experten Fachwissen über komplexe Herstellungsprozesse, wie etwa den Einfluss verschiedener Fassarten oder die Technik des Blendings. Diese Seminare erlauben eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Sensorik und der Geschichte der einzelnen Brennereien. Zudem besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Produzenten und Markenbotschaftern, was den Wissenstransfer über Rohstoffauswahl und Destillationsverfahren fördert. Die wirtschaftliche Relevanz solcher Spirituosenmessen spiegelt sich im anhaltenden Trend zu hochwertigen Premium-Destillaten wider. Branchenanalysen zeigen, dass das Interesse an limitierten Editionen und fassstarken Abfüllungen ungebrochen ist. Das Vienna Whisky Festival nutzt die Industriearchitektur der Brauerei, um einen passenden Rahmen für die Verkostungen zu schaffen, wobei die Nachfrage nach Eintrittskarten laut Veranstalter bereits kurz vor dem Event das verfügbare Kontingent fast erreicht hat. Neben den reinen Verkostungsständen ergänzen gastronomische Angebote und themenbezogene Präsentationen das Rahmenkonzept der Veranstaltung. Zusätzliche

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Wettbewerb der Bierexperten: Siebte Staatsmeisterschaft der Biersommeliers in Vorarlberg

Österreich festigt seine Position als führende Nation in der Ausbildung von Bierexperten und bereitet sich auf die 7. Österreichische Biersommelier-Staatsmeisterschaft vor. Der Wettbewerb findet am 15. Mai 2026 in Zwischenwasser, Vorarlberg, statt und wird vom Verband der Brauereien Österreichs organisiert. In einem Land, das gemessen an der Einwohnerzahl eine der höchsten Dichten an diplomierten Biersommeliers weltweit aufweist, dient diese Meisterschaft als wichtigste Plattform zur Ermittlung der nationalen Elite. Der Austragungsort im Frödischsaal in Muntlix unterstreicht dabei die Bedeutung der regionalen Braukultur im westlichsten Bundesland. Die Teilnehmer müssen im Rahmen des Wettbewerbs umfassende theoretische und praktische Prüfungen absolvieren. Dazu gehören Blindverkostungen zur Identifikation verschiedener Bierstile sowie das Erkennen von geschmacksverändernden Fehlaromen. Ein wesentlicher Teil der Bewertung entfällt zudem auf die Kunst der Bierpräsentation und die Empfehlung passender Speisenkombinationen. Eine hochkarätige Fachjury, der auch der amtierende Staatsmeister Oliver Klamminger angehört, bewertet die Leistungen der Kandidaten. Nur die sechs besten Teilnehmer erreichen das öffentliche Finale am späten Nachmittag, bei dem vor Publikum ein spezielles Bier fachgerecht präsentiert werden muss. Neben dem nationalen Titel geht es für die Akteure um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft der Biersommeliers, die im Jahr 2027 ausgetragen wird. Die Staatsmeisterschaft ist in ein größeres Branchenereignis eingebettet, da zeitgleich die Meisterschaften der Hobbybrauer sowie der gewerblichen Brauereien stattfinden. Diese Kombination macht die Veranstaltung zu einem zentralen Treffpunkt für die gesamte österreichische Brauwirtschaft und Gastronomie. Branchenberichte weisen darauf hin, dass die Qualifikation zum Biersommelier in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie zunehmend als Standard für Qualitätsmanagement im Getränkebereich angesehen wird. Die Anmeldung

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Oliver Wiegand übernimmt Küche im Stadtgasthaus am Nyikospark

Das Stadtgasthaus am Nyikospark in Neusiedl am See vollzieht eine strategische Neuausrichtung in seiner kulinarischen Führung. Mit der Verpflichtung von Oliver Wiegand als neuem Küchenchef setzt Patron Fritz Tösch auf einen international erfahrenen Experten der gehobenen Gastronomie. Wiegand, der in seinen bisherigen Stationen unter anderem zwei Hauben von Gault & Millau, drei Falstaff-Gabeln sowie einen Bib Gourmand des Guide Michelin erkochte, soll das Profil des Hauses als bedeutender Treffpunkt für anspruchsvolle Kulinarik im Burgenland schärfen. Seine Philosophie basiert auf einer produktfokussierten Arbeitsweise, die regionale Bodenständigkeit mit technischer Präzision und weltweiten Einflüssen kombiniert. Ein wesentliches Merkmal der neuen Ära unter Wiegand ist die Einführung sogenannter Signature-Speisen, die eine verstärkte Interaktion zwischen Küche und Gast vorsehen. Klassische Gerichte wie die pannonische Paprika-Fischsuppe auf Krustentierfond werden dabei direkt am Tisch eingegossen, um den Prozess der Zubereitung für den Gast sichtbarer zu machen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Handwerk der Füllung und Veredelung, wie etwa beim ausgelösten Bauernhendl mit Spinat und Champignons. Diese Inszenierungen zielen darauf ab, die Qualität der Zutaten in den Vordergrund zu stellen und gleichzeitig die gastronomische Dienstleistung durch ein höheres Maß an Aufmerksamkeit aufzuwerten. Unterstützt wird die operative Umsetzung durch Restaurantleiterin und Sommelière Nicole Wandaller, die für die Servicequalität und die Weinauswahl verantwortlich zeichnet. Die Neuausrichtung findet in einem Umfeld statt, in dem sich die burgenländische Gastronomie zunehmend durch hochwertige regionale Angebote profiliert. Das Stadtgasthaus am Nyikospark nutzt hierbei seine Lage am Neusiedler See, um sowohl lokale Stammgäste als auch den überregionalen Tourismus anzusprechen. Durch die Verknüpfung von wirtschaftlicher

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Schweizerhaus feiert 100 Jahre Partnerschaft mit Budweiser Budvar

Die Wiener Gastronomieszene begeht im Frühjahr 2026 ein Jubiläum von seltener Beständigkeit. Seit genau einhundert Jahren wird im Schweizerhaus, der wohl bekanntesten Institution des Wiener Praters, das tschechische Lagerbier Budweiser Budvar ausgeschenkt. Was im Jahr 1926 mit einer Reise nach Südböhmen und einer familiären Anekdote zwischen Vater und Sohn Kolarik begann, hat sich über zehn Jahrzehnte zu einer der stabilsten internationalen Kooperationen der europäischen Gastronomie entwickelt. Zum Erreichen dieses Meilensteins kündigt die Eigentümerfamilie Kolarik für die aktuelle Saison eine umfassende Festwoche, ein eigens für diesen Anlass kreiertes Jubiläumsbier sowie ein weitreichendes Gewinnspiel an. In einer wirtschaftlich volatilen Zeit setzt der Betrieb zudem ein Zeichen der Kontinuität: Der Preis für das Krügerl Bier bleibt das dritte Jahr in Folge unverändert. Historische Wurzeln und eine folgenschwere Entdeckung Die Geschichte der Zusammenarbeit reicht zurück in die Zwischenkriegszeit, eine Ära des wirtschaftlichen Umbruchs und des Wandels im Publikumsgeschmack. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs dominierte im Schweizerhaus traditionell das herbe Pilsner Urquell. Als Karl Kolarik im Alter von 20 Jahren die Leitung des Betriebs von seinem Vater Johann übernahm, suchte er nach Wegen, das Haus aus der damaligen Krise zu führen. Eine entscheidende Reise nach Budweis im Jahr 1926 legte den Grundstein für die heutige Identität des Hauses. Einer Familienüberlieferung zufolge waren es die außergewöhnliche Bekömmlichkeit und die handwerkliche Qualität des Budweiser Bieres, die den jungen Wirt und seinen Vater überzeugten. Nachdem beide unabhängig voneinander bei einem Abendessen in Budweis heimlich mehr Biere konsumiert hatten, als sie dem jeweils anderen eingestehen wollten, stellten sie

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Weinfrühling 2026: Niederösterreich startet mit Kapazitätsausbau in die Saison

In Niederösterreich hat mit dem April der traditionelle Weinfrühling begonnen, der als wichtigster wirtschaftlicher Impulsgeber für den regionalen Tourismus im zweiten Quartal gilt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte zum Auftakt in St. Pölten die fundamentale Rolle des Weinbaus für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Mit acht spezifischen Weinbauregionen, die rund 60 Prozent der gesamten österreichischen Anbaufläche repräsentieren, festigt das Bundesland seine Stellung als führender Produzent von Qualitätsweinen. Die Veranstaltungsreihe, die bis Ende Mai andauert, kombiniert Brauchtum mit moderner Vermarktung und zielt darauf ab, die Auslastung der Beherbergungsbetriebe sowie der Gastronomie nach der Wintersaison flächendeckend zu steigern. Das diesjährige Programm umfasst über zehn zentrale Großveranstaltungen, wobei ein Schwerpunkt auf der verbesserten Mobilität liegt. Um den Besucherstrom effizient zu steuern, wurden für Formate wie die „Weintour Weinviertel“ spezielle Hop-on-Hop-off-Bussysteme eingerichtet, die rund 250 Weingüter miteinander vernetzen. Auch in der Wachau und im Traisental wurde das öffentliche Verkehrsnetz für die Wochenendtermine massiv verstärkt. Diese logistische Infrastruktur ermöglicht es den Betrieben, hohe Besucherfrequenzen bei den Verkostungen des neuen Jahrgangs abzuwickeln, ohne die lokale Verkehrssituation zu überlasten. Besonders die Einführung der neuen DAC-Ortsweine in der Thermenregion steht Ende Mai im Fokus der Fachwelt und des Publikumsverkehrs. Parallel zum Veranstaltungsangebot setzt die Niederösterreich Werbung verstärkt auf die Digitalisierung der Reiseplanung. Ein vollständig überarbeiteter Webauftritt mit integriertem KI-Guide soll die gezielte Buchung bei spezialisierten „Selected Stays“-Betrieben erleichtern. Diese Kombination aus Weingenuss und gehobener Hotellerie, etwa in Regionen wie dem Kamptal oder dem Kremstal, sichert längere Aufenthalte und erhöht den Pro-Kopf-Umsatz der Gäste. Neben den klassischen Kellereiführungen werden vermehrt

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Handwerk im Glas: Die Renaissance des Ciders in der Getränkelandschaft von San Diego

In der weltbekannten Metropole des Kunsthandwerks und der Mikrobrauereien an der US-amerikanischen Westküste zeichnet sich ein deutlicher Strukturwandel in der lokalen Trinkkultur ab. Während San Diego über Jahrzehnte hinweg primär als Epizentrum der India Pale Ales und innovativer Brautechniken galt, erobert nun ein traditionelles Segment mit moderner Interpretation die Tresen der Stadt: Craft-Cider. Obwohl der Apfelwein im Vergleich zur übermächtigen Bierindustrie mengenmäßig noch ein Nischendasein fristet, verzeichnen spezialisierte Keltereien und Tasting-Rooms einen signifikanten Zulauf. Die Gründe für diesen Aufschwung sind vielschichtig und spiegeln veränderte Konsumpräferenzen wider. Insbesondere der natürliche Verzicht auf Gluten, ein im Vergleich zu vielen Starkbieren moderater Alkoholgehalt und die enorme geschmackliche Bandbreite, die von knochentrocken bis hin zu komplexen Fruchtkompositionen reicht, machen das Getränk für eine breite Zielgruppe attraktiv. San Diegos Cider-Produzenten setzen dabei konsequent auf Qualität statt Quantität und nutzen das klimatisch begünstigte Hinterland des San Diego County, um ein regionales Produkt zu schaffen, das sich deutlich von industrieller Massenware abhebt. Die geografische Verteilung der Produktion zeigt eine interessante Spaltung zwischen urbanen Zentren und dem ländlichen Obstanbaugebiet. Während im Stadtteil North Park moderne Lounges das Handwerk in den urbanen Alltag integrieren, bilden die Hügel rund um Julian das Herzstück der Rohstoffgewinnung. Dort, im sogenannten Apfelland von San Diego, profitieren die Keltereien von den kühleren Nächten und den fruchtbaren Böden, die den Äpfeln die notwendige Säure und Struktur verleihen. Die Entwicklung der Szene wird zudem durch die Experimentierfreudigkeit lokaler Produzenten befeuert, die Techniken aus der Weinbereitung und der Met-Herstellung adaptieren, um hybride Getränke und sortenreine Spezialitäten zu

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Lufthansa erweitert Champagner-Angebot in der First Class

Die Deutsche Lufthansa AG wertet ihr kulinarisches Profil im obersten Segment auf und führt ab Ende März 2026 den renommierten Prestige-Cuvée „La Grande Dame“ aus dem Hause Veuve Clicquot dauerhaft auf allen Langstreckenflügen ein. Diese Maßnahme ist Teil einer Qualitätsoffensive, mit der die Airline ihren Premium-Anspruch im internationalen Wettbewerb festigen möchte. Bisher bot die Fluggesellschaft in der First Class wechselnde Premium-Schaumweine an; künftig haben Passagiere die Wahl zwischen dem bewährten Rotationsangebot und dem exklusiven Cuvée von Veuve Clicquot. Die Einführung fällt zeitlich mit dem 100-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen und markiert einen Meilenstein in der Neugestaltung des Bordservices. Bei dem neu angebotenen Champagner handelt es sich um einen komplexen Blend, der maßgeblich durch den Anteil von Pinot Noir geprägt ist und durch Chardonnay ergänzt wird. Sensorisch zeichnet sich das Produkt durch Zitrusnoten von Limette und Yuzu sowie florale Akzente und mineralische Kreidetöne aus. Olaf Mauthe, Leiter des Hospitality Catering Managements bei Lufthansa, betont, dass die dauerhafte Verfügbarkeit dieses Produkts ein zentrales Element der neuen Gastfreundschaft an Bord darstelle. Die Entscheidung für eine namhafte Marke wie Veuve Clicquot unterstreicht die Strategie, durch Kooperationen mit weltweit anerkannten Traditionshäusern die Exzellenz im Catering-Bereich zu sichern. Die Einbindung des neuen Champagners ist eingebettet in das großangelegte Projekt „FOX“ (Future Onboard Experience). Im Rahmen dieses Programms überarbeitet die Fluggesellschaft im Jahr 2026 sämtliche Serviceprozesse und physischen Elemente des Reiseerlebnisses auf der Langstrecke. Dazu gehören neben der kulinarischen Aufwertung auch neues Geschirr in allen Reiseklassen sowie modernisierte Amenities für Fluggäste. Branchenbeobachter sehen in dieser Investition eine

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Wiener Start-up MyHomeRoast präsentiert Röstkonzept in TV-Investorenshow

Das Wiener Start-up MyHomeRoast bereitet sich auf einen bedeutenden medialen Auftritt vor. Am Dienstag, den 31. März 2026, präsentieren die Gründer Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard ihr Unternehmen in der 13. Staffel der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 und Joyn. Das seit 2023 am Markt tätige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, die es Konsumenten ermöglichen, Kaffee, Kakao und Nüsse direkt im eigenen Haushalt frisch zu rösten und zu verarbeiten. Im Zentrum der Präsentation steht die Akquise von Wachstumskapital sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades für ihr technisches System, das auf eine industrielle Vorverarbeitung und aufwendige Umverpackungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen zur technologischen Basis des Unternehmens verdeutlichen, dass der Fokus auf dem eigens entwickelten „Bean2Cup Blender“ liegt. Dieses Gerät ermöglicht es, rohe Kakaobohnen in rund 90 Sekunden zu einem zuckerfreien Heißgetränk zu verarbeiten, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe und natürliche Aromen erhalten bleiben, die bei herkömmlicher industrieller Röstung oft verloren gehen. MyHomeRoast bezieht seine Rohstoffe nach eigenen Angaben von selektierten Plantagen und setzt auf eine schonende Verarbeitung ohne den Einsatz von Zusatzstoffen oder künstlichen Süßungsmitteln. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einem Abonnementsystem für Rohbohnen und Nüsse, welche in speziellen Gebinden geliefert werden, um den Einsatz von Aluminium und Plastik im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeekapseln drastisch zu reduzieren. In der bevorstehenden Sendung trifft das Gründerduo auf eine erfahrene Investorenrunde, bestehend aus Größen wie Katharina Schneider, Erich Falkensteiner und Alexander Schütz. Die Verhandlungen werden zeigen, ob das Start-up die Experten von der Skalierbarkeit seines Modells überzeugen kann. Analysten der Branche

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Hotel Sacher Wien feiert 150-jähriges Bestehen mit Kunstinstallation von Erwin Wurm

Das Hotel Sacher Wien begeht im Jahr 2026 sein 150. Jubiläum und markiert den Auftakt der Feierlichkeiten mit einer prominenten Kunstkooperation. Am 26. März 2026 wurden vor dem Haupteingang des Traditionsunternehmens zwei Skulpturen des international renommierten österreichischen Künstlers Erwin Wurm enthüllt. Bei den Werken mit den Titeln „Step Big“ und „Dancer“ handelt es sich um überdimensionale Taschen auf langen, dünnen Beinen, die als Reflexion über das individuelle und historische Gepäck des Menschen fungieren. Die Enthüllung fand im Beisein des Künstlers, des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig sowie der Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler statt. Die Skulpturen verbleiben als temporäre Installation für die gesamte Dauer des Jubiläumsjahres im öffentlichen Raum vor dem Hotel. Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit der kulinarischen Tradition Wiens verbunden, die bereits 1832 mit der Erfindung der Original Sacher-Torte durch Franz Sacher begann. Das Hotel selbst wurde schließlich 1876 von Eduard Sacher eröffnet und unter der Leitung seiner Ehefrau Anna Sacher zu einem gesellschaftlichen Zentrum von weltweitem Rang ausgebaut. Heute wird das Haus als eines der wenigen verbliebenen Fünf-Sterne-Superior-Hotels in privatem Familienbesitz geführt. Es ist Mitglied der Allianz „The Leading Hotels of the World“ und festigte seine internationale Spitzenposition zuletzt durch die Aufnahme in die Liste der „World’s 50 Best Hotels 2025“. Das Jubiläum unterstreicht die Strategie des Hauses, historische Substanz mit zeitgenössischen kulturellen Impulsen zu verbinden. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Hotels für den Wiener Tourismusstandort. Das Hotel Sacher Wien fungiert nicht nur als Beherbergungsbetrieb der Luxusklasse, sondern durch die hauseigene Manufaktur auch als

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Traditionsreiches Café Tomaselli in Salzburg regelt operative Nachfolge

Das traditionsreiche Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg steht vor einem bedeutenden operativen Wechsel. Da die bisherige Geschäftsführerin Elisabeth Aigner aus der Eigentümerfamilie im Mai 2026 in den Ruhestand tritt, wurde ein strukturierter Prozess zur Sicherung der Betriebskontinuität eingeleitet. Als künftiger Betreiber wurde die GMS Gourmet GmbH ausgewählt, einer der größten Gastronomiebetriebe Österreichs. Das Café, das bereits im Jahr 1700 gegründet wurde und als ältestes Kaffeehaus des Landes gilt, bleibt im Eigentum der Familie, während die operative Führung an den erfahrenen Partner übergeben wird. Begleitet wurde dieser Übergang von der Beratungsgesellschaft RE Deal Advisory. Mit der Übernahme durch Gourmet sichert sich das Kaffeehaus die Expertise eines Unternehmens, das bereits renommierte Wiener Institutionen wie das Café Schwarzenberg, den Wiener Rathauskeller und die Traditionsmarke Gerstner führt. Ziel der Kooperation ist es, den Charakter und die Identität des Hauses vollständig zu bewahren. Das bewährte Angebot an Kaffeespezialitäten, Torten und Mehlspeisen soll ebenso erhalten bleiben wie der Name und das Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Standorts. Die Belegschaft in Küche, Backstube und Service, welche die Atmosphäre des Hauses seit Jahren prägt, wird weiterhin den täglichen Betrieb gestalten, um den Gästen ein gewohntes Erlebnis zu garantieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die wirtschaftliche Stabilität dieses Schrittes. Gourmet gehört als Tochtergesellschaft zur Vivatis Holding AG und verfügt über umfassende Ressourcen in der Logistik und im Qualitätsmanagement, was die Zukunftsfähigkeit des Standorts in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stärkt. Das Café Tomaselli ist nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt, sondern nimmt als gesellschaftlicher Treffpunkt eine zentrale Rolle im Salzburger Stadtleben ein. Durch die

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