Food-Insider

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Wiener Gastronomie: Wie traditionelle Wirtshauskultur und moderne Konzepte miteinander verschmelzen

Die Bundeshauptstadt Wien verzeichnet eine spürbare Belebung ihrer gastronomischen Landschaft, die durch eine gezielte Initiative des lokalen Tourismusverbands unter dem Titel Vienna Bites in den Fokus gerückt wird. Mit rund 8.000 aktiven Betrieben verbindet die Wiener Gastronomie traditionelle Elemente wie das klassische Kaffeehaus und das Beisl mit zeitgenössischen kulinarischen Strömungen. Aktuelle Neueröffnungen, Eigentümerwechsel und konzeptionelle Neuausrichtungen zeigen, dass die Bewahrung historischer Strukturen und die Einführung innovativer Küchenlinien kein Widerspruch sein müssen. Vielmehr bilden sie die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der kulinarischen Identität der Stadt, die sowohl lokale Gäste als auch internationales Publikum anspricht. Das Wiener Beisl im Wandel der Generationen Ein wesentlicher Bestandteil der Wiener Identität ist das Beisl, ein traditionelles Gasthaus, das sich durch eine bodenständige Küche, einfache Holzmöbel und eine ausgeprägte Stammtischkultur auszeichnet. In der jüngeren Vergangenheit standen viele dieser Betriebe vor strukturellen Herausforderungen, da Nachfolger fehlten oder sich das Konsumverhalten änderte. Aktuell lässt sich jedoch eine Trendwende beobachten, bei der junge Gastronomen alteingesessene Lokalitäten übernehmen, behutsam renovieren und mit frischen Ideen neu beleben. Das historische Ambiente bleibt dabei oft unangetastet, während die Speisekarten eine zeitgemäße Handschrift erhalten. Ein Beispiel für diese behutsame Modernisierung ist das Gasthaus Zum Bretschneider. Hier wurde die originale Inneneinrichtung aus den 1950er-Jahren vollständig erhalten, um die authentische Atmosphäre der Nachkriegszeit zu bewahren. Kulinarisch setzt der Betrieb auf die klassische Wiener Linie, zu der traditionell auch Gerichte mit Innereien gehören. Diese Spezialisierung knüpft an die historische Wirtshaustradition an, bei der die vollständige Verwertung der Rohstoffe im Vordergrund stand, und bedient gleichzeitig eine wachsende

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Italienische Kaffeekultur in Wien: Lavazza inszeniert temporären Pop-up-Store mit Robotereinsatz

Der italienische Kaffeekonzern Lavazza bringt im Frühsommer ein neues Veranstaltungsformat in die österreichische Bundeshauptstadt. Vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2026 gastiert das Unternehmen unter dem Titel „Casa di Luigi“ im Calienna Concept Store in der Wiener Neubaugasse. Die dreitägige Markeninszenierung im siebten Wiener Gemeindebezirk soll die traditionelle norditalienische Kaffeehausatmosphäre in den urbanen Raum übertragen. Im Zentrum der Veranstaltung steht neben der Verkostung die Interaktion mit einem eigens für diese Kampagne entwickelten Serviceroboter namens Luigi, der das Konsumverhalten der Kaffeetrinker analysieren und den sozialen Charakter des Kaffeetrinkens erforschen soll. Die Veranstaltung dient dem traditionsreichen Familienunternehmen aus Turin gleichzeitig als Plattform für die Markteinführung neuer Produkte auf dem umkämpften Kapselmarkt. Besucher der temporären Erlebnisfläche können erstmals zwei neue, aromatisierte Kaffeesorten verkosten, die speziell für das Nespresso-Original-System entwickelt wurden. Lavazza versucht mit diesen sogenannten „Flavoured Kapseln“ seine Marktanteile im Bereich der portionierten Kaffeesysteme in Österreich weiter auszubauen, betont jedoch in den Verbraucherhinweisen ausdrücklich die rechtliche Unabhängigkeit vom Konkurrenten Nestlé und dessen geschützter Marke Nespresso. Neben der Produktverkostung bietet das Unternehmen vor Ort professionelle Kurz-Workshops zur Kaffeekunde und Barista-Zubereitung an, die für die Besucher ohne Voranmeldung zugänglich sind. Mit dem Konzept des Erlebnis-Pop-ups reagiert die Kaffeemarke auf den anhaltenden Trend im Marketing, Produkte mit interaktiven Elementen und technologischen Innovationen zu verknüpfen. Der Einsatz des Roboters Luigi verbindet moderne Automatisierungstechnik mit der traditionellen Gastronomie, um eine jüngere, technikaffine Zielgruppe im urbanen Umfeld anzusprechen. Wien gilt aufgrund seiner historischen Kaffeehaustradition als anspruchsvoller, aber strategisch bedeutender Testmarkt für internationale Kaffeemarken. Die zeitlich begrenzte Übernahme bestehender

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Niederösterreich Bahnen starten Premium-Programm mit Spitzenköchen

Die Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) erweitern ihr touristisches Portfolio im Spätsommer und Herbst 2026 um eine Reihe Eventfahrten unter dem Schwerpunkt „Genuss auf Schiene“. In Zusammenarbeit mit regionalen Gastronomen und haubengekrönten Spitzenköchen wurden für die Waldviertelbahn, die Mariazellerbahn und den Reblaus Express spezielle Genussreisen konzipiert. Wie Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer mitteilte, zielt diese Strategie darauf ab, die Schmalspur- und Regionalbahnen des Landes über den reinen Personentransport hinaus als hochwertige Erlebnisplattformen im gehobenen Segment des Inlandstourismus zu etablieren. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet am 21. August 2026 eine Sonderfahrt der Waldviertelbahn. Ein historischer Dampfzug verkehrt hierbei am späten Nachmittag auf der Schmalspurstrecke von Gmünd nach Litschau. Das dortige Restaurant „Moment“ unter der Leitung von Küchenchefin Victoria Kuben übernimmt die gastronomische Ausgestaltung des Abends mit einem mehrgängigen Menü und Weinbegleitung. Flankiert wird der Ausflug von einem kulturellen Rahmenprogramm, bei dem das Theaterensemble „kollekTief“ sowie die bekannten österreichischen Musiker Ernst Molden und Marie-Therese Stickler für die künstlerische Inszenierung des darauffolgenden Spaziergangs zum Bahnhof verantwortlich zeichnen. Ein experimentelleres kulinarisches Format folgt am 25. September 2026 auf der Mariazellerbahn in Kooperation mit der Initiative „Mostviertler Feldversuche“. Die Reise kombiniert moderne Schieneninfrastruktur mit unkonventioneller Spitzen-Gastronomie. Nach einer Betriebsführung im modernen Bahnhofs- und Logistikzentrum Laubenbachmühle reisen die Fahrgäste in den verglasten Panoramawagen der Bahn in Richtung Wienerbruck. Die Verköstigung beginnt bereits während der Fahrt mit ersten kulinarischen Stationen und findet ihren Abschluss in einem Fünf-Gänge-Menü in der Naturparkbasis Ötscherbasis, wobei primär kreative und fermentierte Produkte aus dem Mostviertel verarbeitet werden. Das exklusivste und am stärksten limitierte Angebot

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Turkish Airlines erhält Auszeichnung für das beste Catering-Angebot in Europa

Die türkische Staatsfluggesellschaft Turkish Airlines hat im Rahmen der renommierten „APEX Best Airline Awards 2026“ die Auszeichnung für den besten Speise- und Getränkeservice in der europäischen Luftfahrtbranche erhalten. Das Unternehmen mit Sitz in Istanbul sichert sich diesen Branchenpreis bereits zum fünften Mal. Die Auszeichnung basiert auf einer standardisierten und anonymisierten Datenerhebung unter Passagieren, die in Kooperation mit der Reiseplanungs-App TripIt von Concur durchgeführt wurde. Im Zuge des Verfahrens bewerteten Fluggäste weltweit über eine Million Flüge von mehr als 600 Fluggesellschaften in fünf operativen Kernkategorien nach einem Fünf-Sterne-System, wobei der Fokus auf dem Kabinenservice, dem Sitzkomfort, der Bordunterhaltung, dem WLAN-Angebot sowie der Verpflegung lag. Ahmet Olmuştur, Chief Executive Officer von Turkish Airlines, verwies im Rahmen der Preisverleihung auf die logistischen und handwerklichen Prozesse, die hinter der Bereitstellung der Menüs auf dem globalen Streckennetz stehen. Das kulinarische Konzept der Fluglinie wird maßgeblich durch das etablierte „Flying Chef“-Programm geprägt, bei dem speziell ausgebildete Köche an Bord von Langstreckenflügen für die Zubereitung, Anrichtung und Präsentation der Speisen in der Business Class verantwortlich sind. Dr. Joe Leader, Vorstandsvorsitzender der Airline Passenger Experience Association (APEX), begründete die Entscheidung der Fachjury und der Passagiere mit der erfolgreichen Verknüpfung von traditionellen Serviceritualen und einer qualitativ hochwertigen Bordgastronomie im internationalen Transferverkehr. Die kulinarische Logistik von Turkish Airlines wird seit Jahren über das Joint Venture Turkish DO & CO abgewickelt, einem spezialisierten Catering-Unternehmen, das Großküchen an mehreren türkischen Verkehrsflughäfen betreibt. Die Bewältigung dieses Verpflegungsaufwands gilt als wesentlicher Wirtschaftsfaktor, da die Fluggesellschaft über ihr zentrales Großdrehkreuz in Istanbul mehr als 130

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Wein&Co lädt zum Château-Miraval-Event

Auf 80 Hektar Weinbaugebiet und 820 Hektar Wald liegt das Anwesen von Brad Pitt im Château Miraval in einem hügeligen Tal in der Provence Frankreichs. Rund um das Château gab es Weinberge, die schon in den 1970ern zu Rosé verarbeitet wurden. Im Wein und Co am Naschmarkt wurde Rose Miraval im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung verkostet. Auf dem Château befindet sich auch ein altes Musikstudio. Inspiriert durch die romantische Landschaft mit ihren Olivenbäumen, hügeligen Weingärten und Rosmarinbüschen nahmen hier schon Superstars wie Pink Floyd, Sting, Sade und AC/DC ihre Platten auf. Nachstehende Fotogalerie zeigt einige Impressionen vom Event:

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Genusswelten: Gourmettempel im Palais Auersperg

Zum ersten Mal im Palais Auersperg präsentierte „Die Genusswelten“ Feine Delikatessen, edle Tropfen, regionale Spezialitäten oder kreative Küchenideen wo Menschen mit ihrer Leidenschaft, Handarbeit und ihre Versionen hinter ihrem Produkt stehen. In nachstehender Fotogalerie sind einige Impressionen von den Genusswelten zu sehen. Die nächste Auflage dieser Messe ist von 16.-18. Oktober 2026 in Wien angekündigt. Unter diesem Link ist ein ausführlicher Bericht zu einer Ausgabe, die damals noch im MAK stattgefunden hat, zu finden.

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Palaisgarten: Wiener Innenstadt wird zur Fanzone für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Mit dem Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika startet in der österreichischen Bundeshauptstadt ein zentrales Public-Viewing-Angebot. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 wird das Event-Format „Palais Freiluft“ im privaten Park des Palais Auersperg im achten Wiener Gemeindebezirk als Großbildleinwand-Fanzone für ausgewählte Partien des Turniers genutzt. Das Areal verbindet die Live-Übertragungen der sportlichen Großveranstaltung mit einem umfassenden gastronomischen Betrieb unter freiem Himmel. Da viele Begegnungen aufgrund der Zeitverschiebung zu den Austragungsorten in den USA, Kanada und Mexiko in den europäischen Abendstunden stattfinden, konzentriert sich das Angebot primär auf die späten Spitzenbegegnungen und die entscheidenden K.-o.-Runden. Projektleiter Paul Rittenauer von der verantwortlichen Agentur JPR Entertainment betont, dass der Fokus des Konzepts auf dem gemeinschaftlichen Sporterlebnis im urbanen Raum liegt. Der Auftakt erfolgt am Donnerstagabend mit der Übertragung des offiziellen Eröffnungsspiels zwischen Mexiko und Südafrika. Das historische Barockpalais bietet hierfür eine regulierte Kapazitätsgrenze, weshalb der Betreiber bei stark frequentierten Spielansetzungen ein frühzeitiges Erscheinen empfiehlt. Für das sportliche Highlight aus lokaler Sicht, das Gruppenspiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien am 22. Juni, sind die reservierbaren Gruppenkontingente für Tische ab zehn Personen bereits vollständig ausgebucht. Der reguläre Zugang für Einzelbesucher bleibt jedoch ohne Eintrittsgebühr und spontan möglich. Die kulinarische Begleitung des Public Viewings spiegelt den Trend zu gehobener Streetfood-Gastronomie wider und bündelt mehrere bekannte Wiener Gastronomiebetriebe auf dem Gelände. Das Angebot reicht von asiatischen Spezialitäten durch „Tenno Sushi“ über italienische Steinofenpizza von „Bernotti“ und Fleischgerichte von „Trixie Kiddo“ bis hin zu traditioneller Wiener Küche, die von „Collina am Berg“

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Wiener Café Schwarzenberg feiert 165-jähriges Bestehen an der Ringstraße

Das traditionsreiche Café Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt begeht im laufenden Juni 2026 sein 165-jähriges Betriebsjubiläum. Das im Jahr 1861 von dem Ehepaar Hochleitner gegründete Etablissement gilt als das älteste noch bestehende Kaffeehaus entlang der berühmten Wiener Ringstraße. Im Laufe seiner langen Geschichte entwickelte sich der Betrieb am Kärntner Ring zu einem bedeutenden gesellschaftlichen und kulturellen Treffpunkt der Bundeshauptstadt, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auch als regelmäßige Wirkungsstätte für namhafte Persönlichkeiten wie den Architekten Josef Hoffmann diente. Aus Anlass des historischen Meilensteins erweiterte das Haus sein kulinarisches Angebot mit Monatsbeginn um eine eigens kreierte Himbeer-Rose-Jubiläumstorte. Heute wird das geschichtsträchtige Kaffeehaus von der Gourmet Group, einer Tochtergesellschaft der Vivatis Holding, betrieben. Das Unternehmen beschäftigt am Standort 36 Mitarbeiter, die für die Bewirtschaftung der insgesamt 200 Sitzplätze verantwortlich sind, von denen sich 120 im historischen Innenbereich und 80 im angeschlossenen Schanigarten befinden. Wirtschaftlich zählt das Objekt zu den am stärksten frequentierten Kaffeehäusern der Wiener Innenstadt. Nach internen Betriebszahlen werden dort pro Jahr rund 135.000 Kaffeespezialitäten sowie etwa 15.000 Portionen heiße Schokolade an ein internationales Publikum ausgeschenkt. Neben dem gastronomischen Kerngeschäft setzt die Betriebsführung auf ein erweitertes Kulturprogramm, um die traditionelle Verknüpfung von Kaffeehauskultur und Live-Musik aufrechtzuerhalten. Das wöchentliche Veranstaltungsprogramm umfasst Klavierabende an den Freitag- und Samstagabenden sowie regelmäßige, jazzmusikalische Matineen an ausgewählten Sonntagen. Der Erhalt dieses historischen Ambientes ist eng mit dem Denkmalschutz verknüpft, da die Inneneinrichtung mit ihren architektonischen Elementen aus der Gründerzeit trotz umfassender Renovierungen in den späten 1970er-Jahren in weiten Teilen originalgetreu bewahrt werden konnte. Die

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Wiener Schweizerhaus als erstes europäisches Restaurant außerhalb Tschechiens mit Gütesiegel „Czech Specials“ ausgezeichnet

Das Wiener Schweizerhaus, eine der bekanntesten gastronomischen Institutionen der österreichischen Bundeshauptstadt, hat als erster Gastronomiebetrieb in Europa außerhalb der Tschechischen Republik das offizielle Zertifikat „Czech Specials“ erhalten. Dieses prestigeträchtige Gütesiegel, das bisher international nur an zwei Betriebe in der japanischen Metropole Tokio vergeben wurde, würdigt Restaurants und Konditoreien für die authentische und qualitativ hochwertige Repräsentanz der tschechischen Kulinarik und Bierkultur. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen eines Festaktes im Wiener Prater statt, bei dem hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft anwesend waren, darunter der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und der tschechische Botschafter in Österreich, Jiří Šitler. Die Auszeichnung fällt zeitlich mit einem historischen Meilenstein des Traditionsbetriebs zusammen. Das Schweizerhaus feiert im laufenden Jahr 2026 das 100-jährige Jubiläum seiner ununterbrochenen Partnerschaft mit der tschechischen Nationalbrauerei Budějovický Budvar. Seit dem Jahr 1926 wird das tschechische Lagerbier aus České Budějovice im Prater ausgeschenkt, was die Kooperation zu einer der am längsten bestehenden Lieferbeziehungen in der mitteleuropäischen Gastronomiegeschichte macht. Um das runde Jubiläum zu würdigen, wurde auf dem Pratergelände eine exklusive Jubiläumsbierserie vorgestellt und von einem zeitlich begrenzten Rahmenprogramm für die Festgäste begleitet. Das Projekt „Czech Specials“ ist eine gemeinsame Initiative der staatlichen Tourismusagentur CzechTourism und des tschechischen Verbandes der Köche und Konditoren. Ziel der Zertifizierung ist es, die tschechische Identität, Gastfreundschaft und Küchentradition auf hohem Niveau im In- und Ausland zu fördern, wobei im Herkunftsland derzeit rund 70 Restaurants sowie 18 Konditoreien das Label tragen. Markéta Valenta, Direktorin der Auslandsvertretung von CzechTourism für Österreich und die Schweiz, betonte bei der Übergabe, dass das

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Sternekoch Michael Dyllong präsentiert temporäres Gastronomiekonzept am Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund erweitert im Juni sein kulinarisches Angebot im Terminalgebäude durch eine Kooperation mit der regionalen Spitzengastronomie. Vom 1. bis zum 28. Juni 2026 gastiert das renommierte Gastronomiekonzept „Five Chefs“ des Dortmunder Sternekochs Michael Dyllong am internationalen Airport. Auf der Galerieebene des Terminals, die einen direkten Blick auf das Vorfeld bietet, wird eigens für diesen Zeitraum ein exklusiver Restaurantbereich eingerichtet. Das Angebot richtet sich sowohl an abfliegende Passagiere als auch an Besucher aus der Region, die gehobene Gastronomie in einer außergewöhnlichen Flughafenatmosphäre erleben möchten. Kern des kulinarischen Programms während des vierwöchigen Gastspiels ist ein speziell kreiertes Vier-Gang-Menü, das optional mit einer darauf abgestimmten Weinbegleitung serviert wird. Neben dem regulären Restaurantbetrieb umfasst das Konzept mehrere Sonderveranstaltungen und kulinarische Themenabende, bei denen Spitzenköche aus dem Netzwerk von Michael Dyllong involviert sind. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten auf der Galerieebene und des erwarteten hohen Andrangs ist für den Besuch des temporären Restaurants eine vorherige Online-Reservierung über die offiziellen Kanäle der Betreibergesellschaft zwingend erforderlich. Michael Dyllong, der in Dortmund bereits erfolgreich das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant „The Overlook“ und weitere gastronomische Projekte leitete, setzt mit den „Five Chefs“ auf ein mobiles Fine-Dining-Konzept. Für den Dortmund Airport stellt diese Zusammenarbeit einen strategischen Schritt dar, um die Aufenthaltsqualität im Terminal zu steigern und zusätzliche Einnahmen im Non-Aviation-Bereich zu generieren. Flughäfen nutzen solche zeitlich begrenzten Pop-up-Konzepte immer häufiger, um Leerstände flexibel zu bespielen und das Image des Standorts über den reinen Flugbetrieb hinaus als Erlebnisraum zu stärken. Die logistische Umsetzung eines gehobenen Gastronomiebetriebs im Sicherheits- und

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