Food-Insider

Weitere Artikel aus der Rubrik

Food-Insider

Deutsche Gastronomie: Dauerhafte Rückkehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz ab Januar 2026

Die deutsche Gastronomielandschaft steht vor einer bedeutenden finanziellen Entlastung. Mit Beginn des Jahres 2026 wird die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants, Cafés und bei Catering-Dienstleistungen dauerhaft auf sieben Prozent gesenkt. Nachdem der Deutsche Bundestag die entsprechende Vorlage bereits verabschiedet hatte, passierte das Steueränderungsgesetz am vergangenen Freitag nun auch den Bundesrat. Damit endet eine Phase der Unsicherheit, die seit dem Auslaufen der temporären Krisenmaßnahmen zu Beginn des Jahres 2024 herrschte. Die Neuregelung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit klassischer Gastronomiebetriebe gegenüber dem Einzelhandel und reinen Lieferdiensten zu stärken, die bereits seit langer Zeit von dem ermäßigten Steuersatz profitieren. Branchenvertreter sehen in dieser Maßnahme einen entscheidenden Schritt zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Erhaltung der Attraktivität von Innenstädten sowie ländlichen Räumen. Die Entscheidung wird zudem als notwendige Reaktion auf die gestiegenen Betriebskosten in der Branche gewertet, die durch höhere Lohnkosten und gestiegene Einkaufspreise unter erheblichem Druck steht. Wiederherstellung der Steuergerechtigkeit im Wettbewerb Ein zentrales Argument in der Debatte um die Mehrwertsteuer war über Jahre hinweg die empfundene Ungleichbehandlung verschiedener Verkaufsformen von Lebensmitteln. Während für Speisen, die im Supermarkt gekauft oder über Lieferdienste nach Hause bestellt wurden, konsequent der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent galt, mussten stationäre Gastronomen für den Verzehr im Haus zeitweise wieder den Regelsatz von 19 Prozent abführen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband betont, dass mit der nun beschlossenen Neuregelung eine längst überfällige Steuergerechtigkeit hergestellt wird. Die unterschiedlichen Steuersätze hatten in der Vergangenheit zu Verzerrungen im Wettbewerb geführt, da Gastronomen ihre Preise aufgrund der höheren Steuerlast kalkulatorisch schwerer stabil halten konnten

weiterlesen »

Gastronomie-Expansion in der Wiener Innenstadt durch neapolitanisches Konzept

Die Wiener Gastronomieszene verzeichnet einen prominenten Neuzugang in bester Lage des ersten Bezirks. In der Hanuschgasse, unmittelbar hinter der Wiener Staatsoper und dem Gebäudekomplex der Albertina, haben die Brüder André und Sandro Gargiulo ihren neuesten Standort „Napolino by l’autentico“ eröffnet. Das Projekt markiert eine strategische Erweiterung der etablierten Marke „l’autentico“, die bereits Standorte im 19. und 3. Bezirk sowie im Schlossquadrat betreibt. Mit dem neuen Format reagieren die Betreiber auf den Trend zur schnellen, aber qualitätsorientierten Verpflegung in hochfrequentierten Zentren. Der Fokus liegt dabei auf einem ganztägigen Betrieb, der vom Frühstück bis zum späten Abend reicht und sowohl Touristen als auch das lokale Büropublikum anspricht. Kulinarisch setzt der Standort auf traditionelle Streetfood-Spezialitäten aus Neapel, die in Wien bisher selten in dieser Form angeboten wurden. Besonders hervorzuheben ist die „Pizza a Portafoglio“, eine gefaltete Pizza, die speziell für den Verzehr im Stehen oder Gehen konzipiert ist. Zudem werden „Panuozzi“ serviert – Sandwich-Variationen aus Pizzateig, die frisch im Ofen gebacken werden. Ein Novum innerhalb der Markenfamilie ist das „Build-Your-Own“-Konzept namens „LA TUA PIZZA“. Hierbei können Kunden zwischen verschiedenen Grundbasen wählen und diese nach eigenen Wünschen belegen lassen. Die Teigführung folgt dabei weiterhin der strengen neapolitanischen Tradition, die auf langen Ruhezeiten und hohen Backtemperaturen basiert. Der Standort in der Hanuschgasse verfügt über einen ganzjährigen Außenbereich, der in den Wintermonaten beheizt wird. Damit zielt das Konzept darauf ab, die für Italien typische Aperitivo-Kultur im Wiener Stadtzentrum zu verankern. Neben klassischen italienischen Getränken und Weinen umfasst das Sortiment während der kalten Jahreszeit auch hausgemachte Punschvariationen.

weiterlesen »

Wien: Lounge-Angebot überschreitet erstmals die Millionen-Grenze beim Passagieraufkommen

Der Flughafen Wien hat im laufenden Jahr 2025 einen bedeutenden Meilenstein in seiner Service-Geschichte erreicht. Erstmals in der Geschichte des Standorts nutzten über eine Million Reisende innerhalb eines Kalenderjahres die exklusiven Lounge-Bereiche des Airports. Dieser Erfolg markiert nicht nur eine quantitative Bestmarke, sondern unterstreicht auch die strategische Ausrichtung des Flughafens als Premium-Drehkreuz im Herzen Europas. Der millionste Gast wurde Mitte Dezember in der international prämierten Vienna Lounge im Terminal 1 feierlich empfangen. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach hochwertigen Aufenthaltsmöglichkeiten abseits der öffentlichen Terminalbereiche spiegelt einen globalen Trend in der Luftfahrtindustrie wider: Passagiere legen zunehmend Wert auf individuellen Komfort, erstklassige kulinarische Versorgung und Ruhezonen mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Flughafen Wien reagiert auf dieses Bedürfnis mit einer umfassenden Qualitätsoffensive, die neben den bestehenden Räumlichkeiten auch eine großflächige Erweiterung der Terminal-Infrastruktur bis zum Jahr 2027 vorsieht. Historischer Meilenstein und feierlicher Empfang Die feierliche Begrüßung der millionsten Lounge-Besucherin durch Flughafen-Vorstand Julian Jäger und die Leiterin der Business Lounges, Elisabeth Schmidt, bildete den Höhepunkt eines für den Flughafen Wien operativ äußerst erfolgreichen Jahres. Die Passagierin, die mit der Fluggesellschaft Eva Air in Richtung Bangkok reiste, steht stellvertretend für eine breite Zielgruppe, die sich aus Geschäftsreisenden und anspruchsvollen Urlaubsreisenden zusammensetzt. Der Empfang verdeutlicht die Relevanz, die das Lounge-Geschäft mittlerweile für die wirtschaftliche Gesamtbilanz und die Reputation des Standorts eingenommen hat. Vorstand Julian Jäger betonte im Rahmen der Feierlichkeiten, dass die Zahl von einer Million Gästen weit mehr als eine bloße Statistik darstelle. Sie sei vielmehr ein Beleg dafür, dass Qualität und Atmosphäre maßgebliche Faktoren für die

weiterlesen »

Hohe Reservierungslage in der Wiener Gastronomie über die Weihnachtsfeiertage

In der Wiener Gastronomie zeichnet sich für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage eine positive Buchungslage ab. Laut einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftskammer Wien planen immer mehr Haushalte, die traditionellen Familienfeiern in Wirtshäuser und Restaurants zu verlegen. Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, berichtet, dass knapp die Hälfte der geöffneten Betriebe bereits jetzt sehr gut gebucht ist. Der Trend, die eigene Küche während der Feiertage ungenutzt zu lassen, sorgt bei den teilnehmenden Gastronomen für eine stabile Auslastung zum Jahresende. Die Umfragedaten belegen, dass etwa zwei Drittel der Wiener Gastronomiebetriebe an mindestens einem der Feiertage ihre Pforten öffnen. Während am Heiligen Abend etwa ein Fünftel der Lokale zur Verfügung steht, verzeichnet der Stephanitag mit über einem Drittel die höchste Dichte an geöffneten Betrieben. Neben klassischen Restaurants bieten auch zahlreiche Wiener Kaffeehäuser ihren Service an, um Gästen eine gesellschaftliche Alternative zum privaten Rahmen zu ermöglichen. Auch für Silvester und den Dreikönigstag planen jeweils rund 30 Prozent der Betreiber den regulären Betrieb ein. Hinter der Entscheidung zur Öffnung stehen vor allem betriebswirtschaftliche Überlegungen. Viele Gastronomen nutzen die Feiertage, um durch die gezielte Bewirtung der Gäste die Jahresbilanz zu stärken. Da ein Teil der Konkurrenzbetriebe die Zeit für Betriebsurlaube und den Abbau von Urlaubsansprüchen nutzt, erhöht sich die Rentabilität für die geöffneten Häuser trotz einer insgesamt niedrigeren Gästefrequenz im Vergleich zum restlichen Jahr. Die Branche reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage nach professioneller Bewirtung während der winterlichen Festzeit.

weiterlesen »

Positive Zwischenbilanz für den Salzburger Christkindlmarkt und Ausblick auf Silvester

Die Händler und Gastronomen des Salzburger Christkindlmarktes blicken zur Hälfte der Laufzeit auf eine erfolgreiche Saison zurück. Besonders die stabilen Wetterverhältnisse der vergangenen Tage führten zu einer hohen Besucherfrequenz in der Salzburger Altstadt. Das Angebot auf dem Dom- und Residenzplatz wird durch den Eiszauber am Mozartplatz ergänzt, der als Eislauffläche bis Ende Januar 2026 betrieben wird. Der Markt verzeichnete bisher einen starken Zuspruch sowohl durch die lokale Bevölkerung als auch durch internationale Gäste, wobei die Mischung aus Handwerk und Kulinarik im Vordergrund stand. Ein wesentliches Element der diesjährigen Veranstaltung ist die akustische Gestaltung. Das Programm umfasst tägliche Darbietungen von Chören, Turmbläsern und Brauchtumsgruppen. Auch die Auftritte der Krampus- und Perchtenpassen prägten das Marktgeschehen der ersten Wochen. Nach dem 26. Dezember wandelt sich das Areal traditionell in einen Silvestermarkt um. In dieser Phase verlagert sich der Schwerpunkt auf ein umfangreiches Musikprogramm, das von klassischer Volksmusik bis hin zu modernen Rhythmen reicht und den Übergang in das neue Jahr einleitet. Für den Jahreswechsel haben die Organisatoren spezielle Programmpunkte angekündigt. Am Nachmittag des Silvestertages wird erstmals ein Kinderfeuerwerk unter dem Motto „Himmelsaquarelle“ veranstaltet, bei dem bunter Rauch zum Einsatz kommt. Musikalisch wird das alte Jahr unter anderem durch Konzerte der Lungau Big Band auf dem Kapitelplatz abgeschlossen. Pünktlich um Mitternacht erfolgt ein großes Feuerwerk über der Altstadt. Am Neujahrstag wird das Programm mit Walzertanzkursen und weiteren Live-Konzerten fortgesetzt. Sämtliche kulturellen Darbietungen rund um den Jahreswechsel sind für das Publikum kostenfrei zugänglich.

weiterlesen »

Tradition am Tisch: Georgien forciert mit dem Projekt Mziskari die Vermarktung seines kulinarischen Erbes

Georgien festigt seine Position als aufstrebendes Ziel im Kaukasus durch eine neue strategische Tourismusinitiative. Die Georgische National Tourism Administration hat das Projekt Mziskari ins Leben gerufen, um die tief verwurzelten kulinarischen Traditionen des Landes systematisch zu erschließen und international bekannter zu machen. Im Kern der Initiative steht die Vernetzung von Reisenden mit lokalen Gastgebern in ländlichen Regionen, wobei der Fokus auf authentischen, familiengeführten Betrieben liegt. Durch die Schaffung eines gastronomischen Guides werden kleine Produzenten und Landwirte direkt in die touristische Wertschöpfungskette integriert. Ziel ist es, die regionale Identität zu wahren und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis im ländlichen Raum zu verbreitern. Die Initiative reagiert auf das wachsende Interesse an kultureller Tiefe und macht die georgische Tafel, die sogenannte Supra, zum zentralen Element einer modernen Vermarktungsstrategie. Struktur und Vision der Mziskari Initiative Hinter dem Begriff Mziskari verbirgt sich ein umfassendes Konzept, das weit über eine reine Empfehlungsliste für Restaurants hinausgeht. Die Georgische National Tourism Administration hat erkannt, dass die Stärke Georgiens in der Unverfälschtheit seiner ländlichen Strukturen liegt. Das Projekt dient als Brücke zwischen der modernen Tourismuswirtschaft und den jahrhundertealten Traditionen der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung. Die teilnehmenden Betriebe sind verpflichtet, bestimmte Kriterien zu erfüllen, um die Qualität und Authentizität des Angebots zu sichern. Dazu gehören die Führung einer eigenen Landwirtschaft oder einer handwerklichen Lebensmittelproduktion sowie die Einhaltung festgelegter Sicherheits- und Hygienestandards. Im Gegenzug erhalten die Familienbetriebe Unterstützung in Form von fachlicher Beratung, Schulungen im Bereich Gästemanagement sowie Marketingmaßnahmen, die ihre Sichtbarkeit auf internationalem Parkett erhöhen. Auch der Zugang zu notwendiger Infrastruktur und

weiterlesen »

Air Japan setzt auf kulturelle Erlebnisse und Onboard-Entertainment

Die japanische Fluggesellschaft Air Japan, eine spezialisierte Tochtergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für die Wintersaison 2025 und das Frühjahr 2026 eine umfassende Event-Reihe angekündigt, um das Passagiererlebnis auf ihren Schlüsselrouten zu transformieren. Ab Ende Dezember 2025 werden auf ausgewählten Verbindungen zwischen dem Flughafen Tokio-Narita und den Metropolen Bangkok sowie Singapur exklusive Bordaktionen durchgeführt. Das Programm, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten in enger Abstimmung zwischen Kabinenpersonal und Management entwickelt wurde, umfasst analoge Fotosessions während der Feiertage, Verkostungen japanischer Spirituosen im Januar sowie die Rückkehr eines populären Kapselspiel-Wettbewerbs. Diese Initiative ist Teil einer langfristigen Strategie, japanische Alltagskultur direkt in den Flugbetrieb zu integrieren und sich so in einem preislich hart umkämpften Marktumfeld durch Serviceinnovationen von regionalen Wettbewerbern abzuheben. Fokus auf Kundenbindung durch analoge Nostalgie und Feiertagsaktionen Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bilden spezielle Fotosessions während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. In einem digitalen Zeitalter setzt Air Japan bewusst auf den nostalgischen Charme analoger Sofortbildkameras. Zwischen dem 23. und 25. Dezember 2025 sowie vom 31. Dezember 2025 bis zum 3. Januar 2026 erhalten Reisende die Möglichkeit, sich vom Kabinenpersonal mit Instax-Kameras fotografieren zu lassen. Diese physischen Erinnerungsstücke sollen laut Unternehmensangaben eine persönlichere Bindung zwischen Passagieren und der Marke schaffen. Die Entscheidung für diese Aktion basiert auf internen Workshops, in denen Möglichkeiten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit während der Hauptreisezeiten evaluiert wurden. Durch die Begrenzung auf die Routen nach Bangkok (BKK) und Singapur (SIN) konzentriert sich die Airline auf ihre profitabelsten Mittelstreckenverbindungen, auf denen ein hohes Aufkommen an Urlaubsreisenden verzeichnet wird. Kulinarische

weiterlesen »

Exklusiver Wintergarden von Laurent-Perrier auf Wiener Dachterrasse eröffnet

Auf der Dachterrasse des Private Members Clubs „Am Hof 8“ in der Wiener Innenstadt hat pünktlich zur Adventszeit ein exklusiver Wintergarden in Kooperation mit dem Champagnerhaus Laurent-Perrier eröffnet. Die temporäre Installation verspricht Mitgliedern und deren Gästen eine stilvolle Auszeit vom vorweihnachtlichen Trubel und legt den Fokus auf erlesenen Genuss und eine festliche Atmosphäre. Der Wintergarden ist detailreich gestaltet und bietet eine fein abgestimmte Selektion an Champagnern des familiengeführten französischen Hauses. Im eleganten Ambiente des Wintergartens serviert das Team von „Am Hof 8“ neben vielfach ausgezeichneten Cuvées von Laurent-Perrier auch hauseigenen Punsch und ausgewählte winterliche Snacks. Johannes Kattus, Gründer von „Am Hof 8“, erklärte, dass der Wintergarden die Club-Philosophie fortsetze, Mitgliedern und ihren Gästen besondere kulinarische Erlebnisse und außergewöhnliche Produkte von Partnermarken in einer einzigartigen Atmosphäre zugänglich zu machen. Die Kooperation mit dem 1812 gegründeten und für seine Präzision und Eleganz bekannten Champagnerhaus Laurent-Perrier, das zu den größten in Familienbesitz befindlichen Häusern der Champagne zählt, unterstreicht den Premiumanspruch des Clubs. Der exklusive Wintergarden ist für Mitglieder und geladene Besucher von Mittwoch bis Freitag, von 16 bis 22 Uhr, sowie samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Lage im Herzen der Wiener Innenstadt, nur unweit des belebten Zentrums, macht das „Hide-Away“ zu einem attraktiven Ort für stimmungsvolle Tagesausklänge sowie für private Weihnachtsempfänge und -feiern. Der Private Members Club „Am Hof 8“ wurde selbst erst im Herbst 2022 im traditionsreichen Gründungshaus der Wiener Schaumwein Manufaktur KATTUS etabliert und bietet seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot an Gastronomie, Tagungsräumen, Lounges und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

weiterlesen »

Neue Produktlinie: Misssi Spirits bringt löffelbare Frozen Cocktails auf den Markt

Das Unternehmen Misssi Alpeneis mit Sitz in Saalfelden, Salzburg, stellt eine neue Produktlinie unter dem Namen Misssi Spirits vor: cremig-löffelbare Frozen Cocktails. Die alkoholhaltigen Kreationen werden in 130-ml-Bechern mit einem Alkoholgehalt von vier bis fünf Volumenprozent angeboten und sind primär für die gehobene Wintergastronomie konzipiert. Ziel der Markteinführung ist es, Gastronomiebetrieben eine servierfertige Lösung zu bieten, die eine Erweiterung des Angebots ohne zusätzlichen Aufwand ermöglicht. Die Frozen Cocktails zeichnen sich durch ihre Konsistenz und ihren Geschmack aus, der trotz des Alkoholanteils eine zartschmelzende Textur aufweisen soll. Das Konzept zielt darauf ab, den Gastronomiebetrieben, von Skihütten und Après-Ski-Bars bis hin zu Hotelbars und Caterern, einen Mehrwert zu verschaffen. Durch die Servierfertigkeit direkt aus dem Tiefkühler bei -18 Grad Celsius entfallen komplexe Barprozesse, und es wird kein zusätzliches Fachpersonal für die Zubereitung benötigt. Die Produktentwicklung reagiert damit auf den Wunsch der Gastronomie nach einfachen und zugleich attraktiven Angebotserweiterungen, die sich beispielsweise als Dessert- oder After-Dinner-Highlight eignen. Die Produktpalette umfasst eine Auswahl von zwölf verschiedenen Sorten, die sowohl alpine Klassiker als auch international bekannte Kultdrinks im Eisformat neu interpretieren. Dazu gehören der „Kleine Willi“ mit Williamsbirnenbrand, der „Flying Hirsch“ mit Energy Drink und Kräuterlikör sowie Kreationen wie Gin Tonic, Espresso Martini und Aperol. Misssi Alpeneis, eine handwerkliche Manufaktur, die seit 2020 auf hochwertige und naturbelassene Zutaten setzt, fertigt die neue Produktlinie am Standort in Saalfelden. Die visuelle Aufbereitung der Frozen Cocktails ist dabei bewusst auf eine attraktive Präsentation in der Gastronomie und in sozialen Medien ausgerichtet. Mit dieser Spezialisierung auf hochwertige, alkoholhaltige Eisprodukte

weiterlesen »

DDSG: Der „Brunch auf Donauwellen“ zwischen Wiener Skyline und kulinarischer Tradition

Der „Brunch auf Donauwellen“ der Reederei DDSG Blue Danube zählt zu den etablierten Sonntagshighlights im Wiener Ausflugsangebot. Er verspricht die harmonische Verbindung eines opulenten Brunchbuffets mit einer entspannten Schifffahrt entlang der Donaulandschaften Wiens, begleitet von dezenter Livemusik. An Bord von Schiffen wie der MS Admiral Tegetthoff oder der MS Kaiserin Elisabeth begeben sich die Gäste von der Schiffsstation Reichsbrücke aus auf eine dreistündige Rundfahrt, die sowohl urbane Architekturhighlights wie den Donauturm und den DC Tower als auch die naturbelassenen Abschnitte der Donau-Auen passiert. Die DDSG Blue Danube positioniert diesen Brunch als genussvollen Sonntagsausflug, der gleichermaßen Touristen wie Wienerinnen und Wiener anspricht, die dem Trubel der Stadt für einige Stunden entfliehen möchten. Die journalistische Auseinandersetzung mit diesem Angebot zeigt jedoch, dass das Erlebnis stark von der Balance zwischen der landschaftlichen Attraktivität der Route, der Qualität des Buffets und der durchgehenden Serviceleistung abhängt, was in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer polarisierten Rezeption führt. Während das Konzept der Entspannung auf dem Wasser als gelungen gilt, stehen die Route durch den Donaukanal und die gastronomische Umsetzung im Fokus kritischer Betrachtung. Die Kulisse: Wien und die Donau als fließendes Panorama Die Route des „Brunch auf Donauwellen“ in Wien ist ein zentraler Bestandteil des Erlebnisses und markiert eine wichtige Unterscheidung zu ähnlichen Fahrten, etwa dem Wachau-Brunch. Die Schifffahrt, die zumeist drei Stunden dauert (Einstieg ab 10:00 Uhr, Fahrt 11:00 bis 14:00 Uhr), startet in der Regel bei der Reichsbrücke. Von dort aus führt die Fahrt entlang der sogenannten großen Donau, stromabwärts in Richtung der Schleuse Freudenau

weiterlesen »