Food-Insider

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Herbstliches Fahrtenprogramm des Reblaus Express zwischen Wein- und Waldviertel

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft führt in den Herbstmonaten des Jahres 2026 eine Reihe von gebündelten Themenfahrten auf der Strecke des Reblaus Express durch. Der Nostalgiezug, der die Regionen des Weinviertels und des Waldviertels miteinander verbindet, dient dabei als Zubringer zu lokalen Festveranstaltungen sowie als eigenständiges Freizeitangebot. Das Programm umfasst Sonderfahrten zum Kräuterfest und zum Erdäpfelfest in Geras sowie eine kulinarisch ausgerichtete Martiniganslausfahrt. Die Anbindung erfolgt über den regelmäßigen Fahrbetrieb, der bis zum Ende der Hauptsaison am 26. Oktober 2026 an Wochenenden und Feiertagen aufrechterhalten wird. Tipp: Was im Reblaus Express so alles geboten wird, hat Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik Tripreports unter diesem Link vorgestellt. Verkehrsinfrastruktur und betriebliches Konzept der Lokalbahn Retz bis Drosendorf Der Reblaus Express verkehrt auf einer rund 40 Kilometer langen eingleisigen Bahnstrecke zwischen dem Bahnhof Retz und der Endstation Drosendorf. Die Route führt durch landwirtschaftlich genutzte Weinbaugebiete, bewaldete Abschnitte und das Hügelland des nördlichen Niederösterreichs. Die Zugförderung erfolgt in der Regel durch historische Diesellokomotiven, die Garnituren aus zweiachsigen Personenwagen mit offenen Übergangsplattformen ziehen. Betrieben wird die Infrastruktur von der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft, deren Geschäftsführung durch Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl wahrgenommen wird. Der Fahrplan sieht an den Betriebstagen drei Zugpaare vor. Zur Grundausstattung des Wagenparks gehören bei allen Regelfahrten ein Heurigenwaggon, in dem regionale Speisen und Getränke serviert werden, sowie ein kostenlos nutzbarer Fahrradwaggon zur Verknüpfung des Bahnangebots mit dem regionalen Radwegenetz. Kulturelle und regionale Veranstaltungen als Ausflugsziele im September und Oktober Am 19. September 2026 und 20. September 2026 bildet das Kräuterfest in Geras den ersten Schwerpunkt

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Schiffskonvoi der DDSG Blue Danube von Wien nach Tulln zum Feuerwerk der Gartenmesse

Am 5. September 2026 veranstaltete das Schifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube die Themenfahrt Sommernachtstraum auf der Donau. Die Abendfahrt führte von Wien stromaufwärts bis nach Tulln an der Donau, wo die Passagiere das traditionelle Großfeuerwerk im Rahmen der dortigen Gartenmesse vom Freideck der Schiffe aus verfolgen konnten. Für diesen Anlass setzte das Unternehmen gleich drei Fahrgastschiffe seiner Flotte ein: die MS Admiral Tegetthoff, die MS Vienna sowie die MS Kaiserin Elisabeth. Das Angebot umfasste eine mehrstündige Schiffspassage, ein abendliches Buffet sowie ein Unterhaltungsprogramm an Bord. Das Highlight war wohl das große Feuerwerk, das von der Donau aus beobachtet werden konnte. Dieses wurde im Rahmen der Gartenmesse Tulln gezeigt und hat daher mit der DDSG nichts zu tun. Flottenübersicht und technische Daten der eingesetzten Passagierschiffe Die drei zum Sommernachtstraum eingesetzten Einheiten weisen unterschiedliche Baujahre, Kapazitäten und technische Parameter auf. Das Flaggschiff der Flotte, die MS Admiral Tegetthoff, wurde 1987 auf der Österreichischen Schiffswerften AG (ÖSWAG) in Linz erbaut. Das Schiff ist 63,40 Meter lang, 9,80 Meter breit und verfügt über einen Tiefgang von etwa 1,40 Metern. Die Antriebsleistung von zwei Dieselmotoren ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 22 Kilometern pro Stunde. Die MS Admiral Tegetthoff bietet Platz für bis zu 600 Passagiere, wobei bei Buffetveranstaltungen die Innensitzplätze auf rund 300 Personen begrenzt sind. Die MS Vienna stellt eine weitere Säule der Donau-Passagierschifffahrt dar. Sie wurde 1998 ebenfalls in Österreich auf der Werft in Linz gefertigt. Mit einer Länge von 56,00 Metern und einer Breite von 7,50 Metern fällt sie etwas kompakter aus als

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Sortimentswechsel in der Bordverpflegung: Austrian Airlines führt Stiegl-Bier auf Flügen ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines stellt die Biermarke in ihrem Bordcatering um und serviert ab sofort die Salzburger Bierspezialität Stiegl-Goldbräu auf ihren Flügen. Das Vollbier wird in allen Reiseklassen der Langstrecke – Business, Premium Economy und Economy Class – sowie in der Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken im regulären Getränkeangebot bereitgestellt. Für den Einsatz an Bord wurde eine rot gestaltete 0,33-Liter-Dose entworfen, die das Markenbild der Airline aufgreift. Mit der Vereinbarung ersetzt die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft den bisherigen Brauereipartner Gösser an Bord. Der Wechsel ist Teil der Produktpolitik von Austrian Airlines, regionale Lebensmittel- und Getränkemarken im Verpflegungskonzept zu verankern. Laut Angaben von Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl zielt die Kooperation darauf ab, die Salzburger Brauereimarke auf internationalen Strecken im Passagierverkehr zu präsentieren und die Sichtbarkeit im Bordgeschäft zu erhöhen. Die Umstellung im Getränkesortiment erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften versuchen, sich über spezifische Servicekomponenten und regionale Verpflegungsangebote zu profilieren. Die Einbindung österreichischer Traditionsmarken im Catering bildet für Austrian Airlines ein Element zur Differenzierung gegenüber Mitbewerbern am Drehkreuz Wien-Schwechat. Durch die Belieferung der Flotte sichert sich die Privatbrauerei Stiegl einen festen Abnehmer im gehobenen Verpflegungssegment. Branchenexperten verweisen jedoch darauf, dass die Anpassung des Bordcaterings in der Economy Class auf Kurzstrecken eng begrenzt bleibt, da dort bei vielen europäischen Airlines kostenpflichtige Inflight-Konzepte dominieren. Zudem sind Logistik und Lieferketten für Bordgetränke an strenge Gewichts- und Platzvorgaben im Flugzeugbau gebunden. Der wirtschaftliche Erfolg der Partnerschaft hängt somit maßgeblich von der effizienten Abwicklung im Catering-Hub und der Akzeptanz

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McDonald’s Österreich führt neue Kaltgetränkeplattform ein

Die Systemgastronomie-Kette McDonald’s Österreich verändert das Angebot an ihren McCafé-Standorten und führt mit Wirkung zum 9. September 2026 eine überarbeitete Getränkepalette ein. Das Sortiment umfasst acht neue alkoholfreie Kaltgetränke, die in vier Kategorien eingeteilt sind: kohlensäurefreie Fruchtgetränke, kohlensäurehaltige Mischgetränke auf Limonadenbasis, koffeinhaltige Energiegetränke sowie gekühlte Kaffee- und Matcha-Spezialitäten. Nach Angaben von Klaus Schmäing, Chief Marketing Officer des Unternehmens in Österreich, reagiert die Kette damit auf veränderte Konsumgewohnheiten und eine steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Das neue Produktangebot setzt sich aus verschiedenen Zutaten wie Fruchtsirupen, Tapioka-Kügelchen, Red Bull sowie zuckerfreien Limonaden zusammen. Es steht flächendeckend in den österreichischen Filialen zur Verfügung, wobei der Umfang je nach Restaurantformat zwischen sechs und acht Varianten variiert. Der Verkauf erfolgt ganztägig über die hauseigenen Bestellkanäle wie Verkaufstheken, SB-Terminals, Drive-in-Schalter und mobile Apps. Vom Lieferservice McDelivery sind die Produkte vorerst ausgenommen. Das Unternehmen stellt bei mehreren Rezepturen zuckerfreie sowie pflanzliche Optionen auf Haferbasis zur Auswahl. Mit der Einführung der Plattform verfolgt das Gastronomieunternehmen das Ziel, den durchschnittlichen Bonwert pro Kunde zu steigern und zusätzliche Zielgruppen außerhalb der regulären Hauptmahlzeiten anzusprechen. Getränke im Systemgastronomie-Segment weisen im Vergleich zu Speisen eine hohe Ertragsmarge auf, wodurch der Verkauf innovativer Mischgetränke zur Marge des Filialnetzes beiträgt. Der Trend zu alkoholfreien Trendgetränken wird in der Branche zunehmend genutzt, um die Kundenfrequenz in den nachmittäglichen Nebenzeiten zu erhöhen. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Erweiterung der Produktpalette die betrieblichen Abläufe in den Küchen und McCafé-Bereichen komplexer gestaltet. Das Mischen vielteiliger Rezepturen mit Sirupen, Fruchtsaucen und Schaumtoppings erhöht den Zeitaufwand

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Herbstliche Gastronomie-Aktion in Wien: Burger-Resto Hawidere veranstaltet Oktoberfeste

Das Wiener Gastronomieunternehmen Hawidere veranstaltet im Herbst 2026 eine Reihe von Oktoberfest-Events an seinem Standort im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus. Den Auftakt bildet ein Holzfassanstich am 17. Oktober 2026, der vom Inhaber der Schremser Brauerei, Karl Theodor Trojan, durchgeführt wird. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Musiker Steirer Franz mit regionaler Festzeltmusik bei freiem Eintritt. Die Veranstaltungsreihe umfasst zudem weitere Termine wie einen Brausilvester Ende September sowie Auftritte lokaler Live-Bands. Das kulinarische Konzept der Aktion kombiniert klassische Festzeltangebote mit dem spezialisierten Sortiment des Lokals. Neben Fleischgerichten wie Spanferkel und Spezialburgern werden auch pflanzliche Alternativen wie Pulled-Jackfruit-Burger und eine Nachspeise auf Bierbasis angeboten. Hawidere-Inhaber Adalbert Windisch setzt dabei gezielt auf ein erweitertes Getränkeangebot: Neben dem saisonalen Schremser Oktoberbier im Maßkrug stehen den Gästen 13 weitere Bierstile frisch vom Fass zur Auswahl. Das Gastronomiekonzept im Fünfhauser Grätzl nutzt die Oktoberfest-Saison als wiederkehrendes Instrument zur Kundenbindung und Frequenzsteigerung in den Herbstmonaten. Das Lokal hat sich in den vergangenen Jahren als Kombination aus Burger-Restaurant und Spezialitäten-Bierbeisl etabliert und verwendet Themenveranstaltungen, um Gäste außerhalb der traditionellen Schankgärten anzusprechen. Die Verbindung von niederösterreichischer Brautradition und urbaner Gastronomie zielt darauf ab, die Umsätze im Bierschanksegment vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts zu konsolidieren. Gastronomieanalysten weisen darauf hin, dass dezentrale Oktoberfeste in großstädtischen Außenbezirken eine kostengünstige Alternative zu kommerziellen Großveranstaltungen auf zentralen Plätzen darstellen. Allerdings stehen kleinere Gastronomiebetriebe vor der Herausforderung, sich gegen das breite Angebot an Parallelveranstaltungen im Wiener Stadtgebiet zu behaupten. Der Erfolg solcher Nischenveranstaltungen hängt maßgeblich davon ab, wie dauerhaft die Kombination aus Spezialitätenbiere-Angebot und Eventgastronomie vom

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Schulbeginn im Wiener Prater: Luftburg – Kolarik veranstaltet Aktion für Erstklässler

Das Gastronomieunternehmen Luftburg – Kolarik im Wiener Wurstelprater hat am 7. September 2026 seine traditionelle Aktion zum Schulstart durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Erstklässler beim Kauf einer Tageskarte für den angeschlossenen Vergnügungsbereich mit Präsente-Setzsackerln ausgestattet. Die Übergabe der Pakete, die Schulutensilien, Gutscheine und Lebensmittel umfassten, erfolgte durch den Betriebsinhaber Paul Kolarik sowie unter Mitwirkung von Kabarettist Gery Seidl und Sonja Klima. Die Aktion richtet sich gezielt an Familien im Großraum Wien zu Beginn des neuen Unterrichtsjahres. Die Gastronomie- und Erlebniswelt im Prater kombiniert ihren Restaurantbetrieb mit einer weitläufigen Hüpfburgenanlage und setzt seit Jahren auf familienorientierte Kundenbindungsmaßnahmen. Der Betrieb im zweiten Wiener Gemeindebezirk zählt zu den umsatzstärksten Gastronomieobjekten im Wurstelprater und nutzt den traditionellen Einschulungstag in Ostösterreich, um die Auslastung der Freizeitflächen im Spätsommer zu sichern. Das Angebot basiert auf der Abgabe von wiederverwendbaren Textilbeuteln anstelle von Einwegverpackungen und bindet regionale Partnerunternehmen aus dem Bereich der Konsumgüterwirtschaft ein. Derartige Aktionen zur Einschulung besitzen in der Wiener Freizeitwirtschaft eine lange Tradition, da Gastronomie- und Praterbetriebe versuchen, den saisonalen Übergang vom Hauptsommer in den Frühherbst betrieblich abzufedern. Durch die Kopplung von Gastronomiebesuch und Eintrittskarten für die Vergnügungseinrichtungen zielt das Konzept auf die Steigerung des durchschnittlichen Pro-Kopf-Umsatzes ab. Zudem dient die Einbindung bekannter Persönlichkeiten dazu, die mediale Reichweite in regionalen Veröffentlichungen und sozialen Netzwerken zu erhöhen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Werbeaktionen im Umfeld des Schulstarts zunehmend von kommerziellen Interessen geprägt sind. Während solche Initiativen für Familien einen punktuellen Mehrwert bieten, stellen sie für die ausrichtenden Unternehmen primär ein Instrument zur Kundenbindung und

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Wirtschaftliche Nische im Nordeuropäischen Raum: Der dänische Weinbau etabliert sich im Fachhandel

Der Weinanbau in Dänemark entwickelt sich zu einem festen Wirtschaftsfaktor innerhalb der nordeuropäischen Landwirtschaft. Trotz der vorherrschenden Wahrnehmung Dänemarks als traditionelles Brauereiland ist die Nation bereits seit dem Jahr 2000 ein von der Europäischen Union offiziell anerkanntes Weinbauland. Nach aktuellen Datenerhebungen existieren im Land derzeit rund 1.100 kleinere und größere Erzeugerstellen, darunter etwas mehr als 100 rein kommerziell geführte Weinbaubetriebe. Der Anbau gliedert sich geografisch in die vier Hauptanbaugebiete Jütland, Fünen, Seeland und Bornholm. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Norstat verbinden bisher lediglich zwei Prozent der deutschen Verbraucher das skandinavische Land mit der Weinproduktion, was auf ein verbleibendes Marktpotenzial im Export hinweist. Die betriebliche Struktur der dänischen Hotellerie- und Gastronomie-Zulieferer ist stark von mittelständischen Familienbetrieben und Spezialisierungen geprägt. Als Pionierbetrieb gilt das Weingut Skærsøgaard Vin bei Kolding, das als erster zugelassener Weinbaubetrieb des Landes gilt und über etwa 25.000 Rebstöcke verfügt. Der größte Einzelbetrieb der Branche ist Dyrehøj Vingård nahe Kalundborg auf Seeland mit einem Bestand von mehr als 30.000 Pflanzen. Um klimatischen Bedingungen und Ertragsschwankungen entgegenzuwirken, setzen viele Betriebe auf Diversifizierung. Höfe wie der Vester Vedsted Vingård oder Årø Vingård kombinieren den Rebanbau mit Mikrobrauereien, Destillerien, Fruchtweinerzeugung aus Äpfeln oder Kirschen sowie angeschlossenen Gastronomie- und Hofladenstrukturen. Aufgrund des spezifischen Nordseeklimas stützt sich der dänische Weinbau vorrangig auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) sowie auf die Veredelung lokaler Obstsorten. Die Andersen Winery im Nationalpark Mols Bjerge hat sich beispielsweise auf die Herstellung von Schaumweinen aus regionalen Früchten spezialisiert, während der Betrieb Frederiksdal auf der Insel Lolland verarbeitete Erzeugnisse aus der Stevnsbær-Sauerkirsche für

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Weiterentwicklung der gastronomischen Ausrichtung der Bar Lido in der Wiener Innenstadt

Nach einer sommerlichen Betriebspause im August 2026 nimmt der Gastronomiebetrieb Lido – Bar e Cicchetti in der Wiener Landskrongasse seinen regulären Bar- und Speisenbetrieb im Spätsommer 2026 wieder auf. Das im Oktober 2025 von dem Gastronomen Tim Schächter eröffnete Lokal führt damit eine schrittweise Überarbeitung seiner Speise- und Getränkekarte durch. Das gastronomische Konzept orientiert sich an der traditionellen venezianischen Aperitivo-Kultur und ergänzt diese durch ein erweitertes Getränkeangebot, zu dem unter anderem ausgewählte Schaumweine aus der italienischen Region Franciacorta gehören. Die Anpassungen im Sortiment sowie die geplante Erweiterung um einen Außer-Haus-Verkauf ab September 2026 spiegeln die Entwicklungen im Segment der urbanen Bar- und Kleingastronomie in der österreichischen Bundeshauptstadt wider. Integration venezianischer Gastronomieelemente im Wiener Innenstadtbereich Das Konzept des Lokals Lido – Bar e Cicchetti basiert auf der Übertragung typisch venezianischer Bar-Formate in das Gastronomieumfeld der Wiener Innenstadt. In Venetien bilden sogenannte Bacari – kleine Lokale, in denen Wein und kleine Speisen im Stehen oder Sitzen konsumiert werden – einen festen Bestandteil der Alltagskultur. Die dabei angebotenen Cicchetti, kleine belegte Brote oder Häppchen, dienen traditionell als Begleitung zu alkoholischen Getränken. In der Wiener Landskrongasse wurde dieses Muster an die Anforderungen eines modernen Barbetriebs angepasst. Neben den klassischen Cicchetti und Toasts stehen verschiedene Varianten von Tramezzini im Mittelpunkt des Speisenangebots. Hierbei handelt es sich um weiche, rindenlose Weißbrotsandwiches mit unterschiedlichen Füllungen. Die Karte umfasst Standardvariationen mit Kochschinken, Rohschinken oder Thunfisch sowie Versionen mit Ei und Trüffel. Das Speisenangebot wird bis in die späten Abendstunden bereitgestellt, wobei die Tramezzini bis zum Betriebsende erhältlich sind.

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Neugestaltung und Erweiterung der Räumlichkeiten des Gerstner K. u. K. Hofzuckerbäckers im Wiener Palais Todesco

Der traditionsreiche Betrieb Gerstner K. u. K. Hofzuckerbäcker hat die Umgestaltung seiner Räumlichkeiten im historischen Palais Todesco im ersten Wiener Gemeindebezirk abgeschlossen. Im Mittelpunkt der mehrmonatigen Arbeiten standen die Erweiterung der Kapazitäten für Gäste sowie die Integration einer neuen Schaubackstube, in der die Fertigung traditionaler Mehlspeisen für Besucher einsehbar ist. Neben der baulichen Überarbeitung der Innenräume im Stil der Gründerzeit wurde das Sitzplatzangebot im ersten Obergeschoss verdoppelt. Der Umbau fügt sich in die Entwicklung der Wiener Innenstadtgastronomie ein, in der historische Kaffeehausbetriebe verstärkt auf eine Kombination aus traditioneller Handwerksdarstellung und modernisierter Betriebslogistik setzen, um den Anforderungen internationaler Besucher sowie des heimischen Publikums gerecht zu werden. Geschichte und baulicher Rahmen im Palais Todesco Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1847 zurück, als Anton Gerstner das Geschäft gründete. Im Jahr 1873 wurde dem Betrieb der Titel eines K. u. K. Hofzuckerbäckers verliehen, was die Belieferung des kaiserlichen Hofes beinhaltete. Die heutige Betriebsstätte im Palais Todesco gegenüber der Wiener Staatsoper befindet sich an einem historisch bedeutenden Standort der Wiener Ringstraßenepoche. Das Palais wurde zwischen 1861 und 1864 nach Plänen des Architekten Theophil von Hansen für die Familie Todesco errichtet. Im Zuge der aktuellen Revitalisierung wurden architektonische Elemente der Gründerzeit aufgegriffen. Das Gestaltungskonzept nutzt historische Materialien und Dekorationsmuster, um die räumliche Anmutung des späten 19. Jahrhunderts mit zeitgemäßen Raumstandards zu verbinden. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten erforderten dabei eine enge Abstimmung zwischen den Anforderungen der Denkmalpflege und den notwendigen Anpassungen für den Gastronomiebetrieb. Einrichtung einer Schaubackstube und Erweiterung der Gästebereiche Ein zentrales Element

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Burger King Österreich führt pflanzliche Alternative für Crispy Chicken ein

Die Systemgastronomiekette Burger King Österreich erweitert zum 1. September 2026 ihr Angebot an fleischlosen Produktvarianten um den sogenannten Plant-based Crispy Chicken. Die pflanzliche Alternative zum traditionellen Hühnerfleisch-Burger basiert auf Eiweißstrukturen von Soja und Weizen. Um Verwechslungen im Zubereitungsprozess sowie bei der Ausgabe an die Kundschaft zu vermeiden, weist das pflanzliche Patty eine Panade mit eingearbeiteten Kürbiskernstücken auf. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderten Konsumgewohnheiten im Fast-Food-Segment und baut das Angebot an Produktalternativen auf der Speisekarte weiter aus. Für die Rohwarenversorgung und Produktentwicklung arbeitet der Lizenznehmer in Österreich weiterhin mit dem Zulieferer The Vegetarian Butcher zusammen. Der Tochterkonzern des Unilever-Konzerns fungiert bereits seit mehreren Jahren als primärer Partner für die fleischlosen Menükomponenten der Gastronomiekette in Europa. Nach Unternehmensangaben des Geschäftsführers Georg Eder zielt die Einführung darauf ab, bestehende Markenprodukte in fleischloser Form anzubieten, um neue Käuferschichten im Bereich der flexitarischen Ernährung anzusprechen und das Sortiment schrittweise anzupassen. Die Entscheidung fügt sich in die branchenweite Ausrichtung großer Systemgastronomiekonzerne ein, die Produktpalette im Bereich pflanzlicher Proteine kontinuierlich zu vergrößern. Wettbewerber im Fast-Food-Sektor setzen ebenfalls verstärkt auf fleischfreie Menüoptionen, um der stagnierenden Nachfrage bei konventionellen Fleischprodukten entgegenzuwirken. Die Integration pflanzlicher Alternativen in bestehende Küchenabläufe erfordert jedoch strikte Trennvorgaben bei der Fritteusennutzung und Lagerhaltung, um eine Vermischung mit tierischen Fettkomponenten im laufenden Filialbetrieb auszuschließen. Kritische Branchenbeobachter verweisen auf die betriebswirtschaftlichen und kalkulatorischen Herausforderungen dieser Sortimentserweiterungen. Die Beschaffungskosten für verarbeitete Pflanzenproteine liegen im Großhandel oft oberhalb der Einkaufspreise für konventionelles Geflügelfleisch, was die Margen der einzelnen Filialen belasten kann. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Nachfrage

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