Food-Insider

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Erste Preisträger der „Tourismusstars“ im Rahmen der Ferien-Messe Wien gekürt

Im Vorfeld der großen Gala im Schloss Schönbrunn wurden auf der Ferien-Messe Wien 2026 die ersten Gewinner des neuen nationalen Preises „Tourismusstars“ bekannt gegeben. Bei einem breit angelegten Publikums-Voting, an dem sich knapp 6.000 Personen beteiligten, konnten Besucher über ihre Favoriten in der heimischen Freizeitwirtschaft abstimmen. Den ersten Platz sicherte sich der Gastronomiebetrieb „Luftburg – Kolarik im Prater“ aus Wien. Das Familienunternehmen setzte sich mit 723 Stimmen gegen 14 andere nominierte Betriebe durch. Die Auszeichnung würdigt laut den Initiatoren die Verbindung von traditioneller Gastfreundschaft mit modernen Qualitätsstandards im Rahmen der Wiener Prater-Gastronomie. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Betriebe aus den Bundesländern: Der zweite Platz ging mit 654 Stimmen an die „Golden Hill Country Chalets & Suites“ im steirischen St. Nikolai im Sausal, ein Resort, das auf exklusive Wellness-Erlebnisse in privater Atmosphäre setzt. Den dritten Rang belegte das „Boho & Wellnesshotel Jufenalm“ aus Maria Alm mit 546 Stimmen. Unter den Nominierten befanden sich zudem namhafte Institutionen wie das Wiener Riesenrad, die Spanische Hofreitschule mit dem Gestüt Piber sowie das Luxushotel Park Hyatt Vienna. Die Abstimmung unterstreicht die Vielfalt des österreichischen Angebots, das von kulinarischen Institutionen bis hin zu innovativen Beherbergungskonzepten reicht. Der Award wurde im Vienna Congress & Convention Center (VIECON) durch den Initiator Christian P. Lerner übergeben. Die Verleihung dient als Auftakt für das Hauptevent am 27. April 2026, bei dem in insgesamt 18 Kategorien Preise für Exzellenz und Innovation vergeben werden. Strategische Partner wie die Österreich Werbung und namhafte Unternehmen aus der Privatwirtschaft unterstützen die Initiative, um die Wettbewerbsfähigkeit

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Strategische Neuausrichtung des Bordangebots: TAP Air Portugal präsentiert neue Weinkarte

Die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat den Abschluss eines umfangreichen Auswahlprozesses für ihr künftiges Getränkeangebot an Bord bekannt gegeben. Nach einer mehrmonatigen Testphase, in der fast 1.300 Weinproben durch Experten und Kunden bewertet wurden, stehen nun 55 Positionen fest, die die neue Weinkarte des Unternehmens bilden. Das Angebot umfasst Weine aus neun verschiedenen Anbauregionen und zielt darauf ab, die gesamte Bandbreite der portugiesischen Weinproduktion abzudecken. Insgesamt werden künftig 43 Weine exklusiv für die Business Class und 12 Weine für die Economy Class bereitgehalten. Das Sortiment der gehobenen Klasse setzt sich aus einer Auswahl an Weiß- und Rotweinen, Schaumweinen sowie Portweinen und Moscatel de Setúbal zusammen. Die Einführung der neuen Karte erfolgt schrittweise in acht Kategorien, die im Zweimonatsrhythmus aktualisiert werden. Um den jährlich über 16 Millionen Passagieren die Weinkultur des Landes näherzubringen, integriert TAP eine interaktive Anwendung in das Bordunterhaltungssystem. Diese digitale Landkarte ermöglicht es den Reisenden, Informationen über die Herkunftsgebiete und die beteiligten Produzenten abzurufen. Ein technisches Novum stellt dabei die kostenfreie Nutzung von QR-Codes dar, über die Fluggäste ohne Internetkosten direkt auf Portale der Winzer zugreifen können. Diese Strategie dient nicht nur der Unterhaltung, sondern soll gezielt den Weintourismus in Portugal fördern und Passagiere zur Nutzung des schiffseigenen Stopover-Programms in Lissabon oder Porto motivieren. Ergänzt wird das flüssige Sortiment durch das kulinarische Konzept „Local Stars“, das die Zusammenarbeit mit namhaften regionalen Küchenchefs intensiviert. In der Executive Class werden künftig Menüs serviert, die von Köchen wie Ana Moura oder Marco Almeida gestaltet wurden, um spezifische Produkte aus Regionen

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DDSG: Rock ’n’ Roll auf der Donau zwischen Skyline und Nostalgie

Die Wiener Donauschifffahrt hat in den letzten Jahren eine spürbare Wandlung vollzogen. Weg vom reinen Transportmittel hin zu schwimmenden Eventlocations, die Kulinarik mit themenspezifischer Unterhaltung verknüpfen. Ein neues Element in diesem Portfolio der Reederei DDSG Blue Danube ist die Themenfahrt „Elvis Forever – Rock in on the River“. Diese Veranstaltung kombiniert eine abendliche Rundfahrt auf der MS Admiral Tegetthoff mit einer Live-Show, die dem King of Rock n Roll gewidmet ist, sowie einem thematisch abgestimmten Buffet. Während das Schiff die nächtliche Kulisse Wiens passiert, steht an Bord die Ära der 1950er bis 1970er Jahre im Mittelpunkt. Musikalische Zeitreise mit The Rolling Company Das Herzstück des Abends bildet der Auftritt der steirischen Band The Rolling Company. Das Ensemble hat sich darauf spezialisiert, das musikalische Erbe von Elvis Presley nicht als bloße Kopie, sondern als energiegeladene Live-Performance zu präsentieren. Die Besetzung umfasst klassische Instrumente wie Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Piano, ergänzt durch Acoustic Guitar und Blues Harp. Das Repertoire der Band deckt die verschiedenen Phasen in der Karriere Presleys ab. Von den frühen Rockabilly-Nummern über die Beat-Ära der 1960er Jahre bis hin zu den pompösen Las-Vegas-Shows der 1970er Jahre reicht die Palette. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der stimmlichen Umsetzung und dem mehrstimmigen Gesang, der darauf abzielt, die typische Atmosphäre eines Elvis-Konzerts einzufangen. Die Interaktion mit dem Publikum, das oft passend im Stil der Zeit mit Pettycoats oder Lederjacken erscheint, ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Kulinarisches Angebot im Zeichen des King Parallel zur musikalischen Darbietung wird ein Buffet serviert, das

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Brussels Airlines führt afrikanische Menüs auf Langstreckenflügen ein

Brussels Airlines setzt ab Januar 2026 auf eine Erweiterung des kulinarischen Angebots und integriert regional inspirierte Gerichte aus dem subsaharischen Afrika in den Bord-Service. Die Fluggesellschaft, die innerhalb der Lufthansa Group als spezialisierter Anbieter für den afrikanischen Kontinent fungiert, bedient derzeit 18 Destinationen in dieser Region. Ziel der Maßnahme ist es, die Verbindung zum afrikanischen Markt durch authentische Geschmacksrichtungen und traditionelle Kochtechniken zu vertiefen. Die neuen Menüoptionen werden auf Langstreckenflügen von Afrika nach Brüssel angeboten und ergänzen die bestehende Auswahl an Bord. Das Verpflegungskonzept sieht regelmäßig wechselnde Gerichte vor, die auf lokalen Zutaten basieren. In der Business Class wird zum Auftakt ein nach südafrikanischer Art geschmortes „Cape Malay Chicken“ mit Cashewnüssen, Mango und Koriander serviert. Passagiere der Economy Class erhalten unter anderem „Cod Mbongo“, ein traditionelles Fischgericht aus Kamerun. Laut Produktmanagement der Fluggesellschaft sollen diese Anpassungen dazu beitragen, den Aufenthalt an Bord individueller zu gestalten und Reisenden entweder einen letzten Geschmack ihrer Heimat oder eine kulinarische Einstimmung auf ihr Ziel zu bieten. Die Zubereitung der Speisen wurde dabei speziell auf die Bedingungen in der Kabine und die logistischen Anforderungen des Flugbetriebs abgestimmt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Brussels Airlines mit dieser Strategie ihre Marktanteile auf den profitablen Afrika-Routen gegen Mitbewerber wie Air France und Ethiopian Airlines verteidigen will. Das Unternehmen investiert derzeit massiv in die Modernisierung des Kabinenprodukts und der Bodeninfrastruktur. Neben der Erneuerung des Geschirrs und optimierten Serviceabläufen ist für den Sommer 2026 die Eröffnung einer neuen Flughafen-Lounge in Brüssel geplant. Während auf Flügen ab Belgien weiterhin belgische Sterneküche im

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Hochwertiges Schaumweinangebot zum Jahreswechsel im Wiener Kleinod am Ring

Die Wiener Gastronomiegruppe Kleinod präsentiert zum Jahresabschluss in ihrem neuesten Standort am Schottenring ein umfangreiches Sortiment namhafter Champagnerhäuser. Das Angebot im „Kleinod am Ring“ umfasst insgesamt 19 verschiedene Sorten, wobei renommierte Marken wie Perrier-Jouët, Bollinger, Dom Pérignon und Krug vertreten sind. Die Auswahl reicht von klassischen Brut-Varianten bis hin zu exklusiven Cuvées wie dem Pol Roger Sir Winston Churchill oder dem Roederer Cristal. Für größere Gesellschaften werden zahlreiche Positionen zudem im Magnum-Format angeboten. Preislich startet das Angebot für die Standardflasche bei 99 Euro und reicht im High-End-Segment bis zu 720 Euro pro Einheit. Ergänzt wird das flüssige Sortiment durch eine Auswahl frischer Austern, die unter der Leitung von Küchenchef Felix Albiez zubereitet werden. Die „Kleinod“-Gruppe, geführt von den Gastronomen Alexander Batik, Oliver Horvath, Philipp Scheiber und David Schober, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zu einer festen Größe in der Wiener Bar-Szene entwickelt. Das Konzept orientiert sich am Stil klassischer American Bars und wurde bereits mehrfach national ausgezeichnet. Neben dem Stammhaus in der Singerstraße und dem „Kleinod PRUNKSTÜCK“ stellt das „Kleinod am Ring“ die jüngste Expansion dar, die Gastronomie und gehobene Barkultur miteinander verbindet. Fachpublikationen wie das Magazin Falstaff würdigten das Unternehmen in den vergangenen Jahren wiederholt als „Bestes Bar-Team des Jahres“. Der neue Standort am Ring wurde für das Jahr 2025 zudem als „Neueröffnung des Jahres“ prämiert. Zusätzliche Recherchen zur Wiener Luxusgastronomie belegen einen anhaltenden Trend zur Spezialisierung auf exklusive Markenwelten im Bereich der Schaumweine. Das Segment der Prestige-Cuvées verzeichnet insbesondere in den Metropolen zur Silvestersaison eine

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Strategien zur effizienten Verwertung von Lebensmitteln nach den Feiertagen

Nach den kulinarisch intensiven Weihnachtstagen stehen viele Privathaushalte vor der Herausforderung, erhebliche Mengen an übrig gebliebenen Speisen sinnvoll weiterzuverwenden. Laut Daten der österreichischen Abfallwirtschaft landen jährlich über 500.000 Tonnen genießbare Lebensmittel im Müll. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzen die österreichischen Bäuerinnen verstärkt auf die Vermittlung von Kompetenzen in der sogenannten Resteküche. Das Ziel ist es, Bratenreste, Gemüseüberschüsse und Backwaren durch kreative Verarbeitungsmethoden in vollwertige neue Mahlzeiten zu transformieren, anstatt sie zu entsorgen. Die praktische Umsetzung dieser Verwertungshöfe umfasst ein breites Spektrum an traditionellen und modernen Rezepten. Fleischreste wie Truthahn oder Rinderbraten lassen sich beispielsweise zu würzigen Fleischstrudeln, Aufstrichen oder dem klassischen Grenadiermarsch verarbeiten. Gemüse findet Verwendung in Aufläufen, Laibchen oder als Füllung für pikante Palatschinken. Auch bei Süßwaren wie Lebkuchen oder Keksen gibt es zahlreiche Optionen: Diese können als Basis für Parfaits oder komplexe Desserts dienen. Experten betonen hierbei, dass beim Backen zwar Präzision erforderlich ist, die herzhafte Resteküche jedoch viel Raum für individuelle Kombinationen lässt. Ein wesentlicher Faktor für die Reduzierung von Abfällen ist neben der kreativen Küche die korrekte Lagerung und vorausschauende Planung. Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger weist darauf hin, dass die Haltbarkeit vieler Produkte durch einfache Maßnahmen wie die Nutzung von Tiefkühlkapazitäten deutlich verlängert werden kann. So lassen sich Suppen in Portionen einfrieren oder Weihnachtsgebäck durch Tiefkühlung über Wochen frisch halten. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass ein strukturierter Einkaufszettel und der Verzicht auf unnötige Großpackungen bereits im Vorfeld der Feiertage die Menge an potenziellen Resten signifikant verringern können. Zur Unterstützung der Haushalte bieten verschiedene Institutionen, darunter die Seminarbäuerinnen, spezielle

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Deutsche Gastronomie: Dauerhafte Rückkehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz ab Januar 2026

Die deutsche Gastronomielandschaft steht vor einer bedeutenden finanziellen Entlastung. Mit Beginn des Jahres 2026 wird die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants, Cafés und bei Catering-Dienstleistungen dauerhaft auf sieben Prozent gesenkt. Nachdem der Deutsche Bundestag die entsprechende Vorlage bereits verabschiedet hatte, passierte das Steueränderungsgesetz am vergangenen Freitag nun auch den Bundesrat. Damit endet eine Phase der Unsicherheit, die seit dem Auslaufen der temporären Krisenmaßnahmen zu Beginn des Jahres 2024 herrschte. Die Neuregelung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit klassischer Gastronomiebetriebe gegenüber dem Einzelhandel und reinen Lieferdiensten zu stärken, die bereits seit langer Zeit von dem ermäßigten Steuersatz profitieren. Branchenvertreter sehen in dieser Maßnahme einen entscheidenden Schritt zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Erhaltung der Attraktivität von Innenstädten sowie ländlichen Räumen. Die Entscheidung wird zudem als notwendige Reaktion auf die gestiegenen Betriebskosten in der Branche gewertet, die durch höhere Lohnkosten und gestiegene Einkaufspreise unter erheblichem Druck steht. Wiederherstellung der Steuergerechtigkeit im Wettbewerb Ein zentrales Argument in der Debatte um die Mehrwertsteuer war über Jahre hinweg die empfundene Ungleichbehandlung verschiedener Verkaufsformen von Lebensmitteln. Während für Speisen, die im Supermarkt gekauft oder über Lieferdienste nach Hause bestellt wurden, konsequent der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent galt, mussten stationäre Gastronomen für den Verzehr im Haus zeitweise wieder den Regelsatz von 19 Prozent abführen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband betont, dass mit der nun beschlossenen Neuregelung eine längst überfällige Steuergerechtigkeit hergestellt wird. Die unterschiedlichen Steuersätze hatten in der Vergangenheit zu Verzerrungen im Wettbewerb geführt, da Gastronomen ihre Preise aufgrund der höheren Steuerlast kalkulatorisch schwerer stabil halten konnten

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Gastronomie-Expansion in der Wiener Innenstadt durch neapolitanisches Konzept

Die Wiener Gastronomieszene verzeichnet einen prominenten Neuzugang in bester Lage des ersten Bezirks. In der Hanuschgasse, unmittelbar hinter der Wiener Staatsoper und dem Gebäudekomplex der Albertina, haben die Brüder André und Sandro Gargiulo ihren neuesten Standort „Napolino by l’autentico“ eröffnet. Das Projekt markiert eine strategische Erweiterung der etablierten Marke „l’autentico“, die bereits Standorte im 19. und 3. Bezirk sowie im Schlossquadrat betreibt. Mit dem neuen Format reagieren die Betreiber auf den Trend zur schnellen, aber qualitätsorientierten Verpflegung in hochfrequentierten Zentren. Der Fokus liegt dabei auf einem ganztägigen Betrieb, der vom Frühstück bis zum späten Abend reicht und sowohl Touristen als auch das lokale Büropublikum anspricht. Kulinarisch setzt der Standort auf traditionelle Streetfood-Spezialitäten aus Neapel, die in Wien bisher selten in dieser Form angeboten wurden. Besonders hervorzuheben ist die „Pizza a Portafoglio“, eine gefaltete Pizza, die speziell für den Verzehr im Stehen oder Gehen konzipiert ist. Zudem werden „Panuozzi“ serviert – Sandwich-Variationen aus Pizzateig, die frisch im Ofen gebacken werden. Ein Novum innerhalb der Markenfamilie ist das „Build-Your-Own“-Konzept namens „LA TUA PIZZA“. Hierbei können Kunden zwischen verschiedenen Grundbasen wählen und diese nach eigenen Wünschen belegen lassen. Die Teigführung folgt dabei weiterhin der strengen neapolitanischen Tradition, die auf langen Ruhezeiten und hohen Backtemperaturen basiert. Der Standort in der Hanuschgasse verfügt über einen ganzjährigen Außenbereich, der in den Wintermonaten beheizt wird. Damit zielt das Konzept darauf ab, die für Italien typische Aperitivo-Kultur im Wiener Stadtzentrum zu verankern. Neben klassischen italienischen Getränken und Weinen umfasst das Sortiment während der kalten Jahreszeit auch hausgemachte Punschvariationen.

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Wien: Lounge-Angebot überschreitet erstmals die Millionen-Grenze beim Passagieraufkommen

Der Flughafen Wien hat im laufenden Jahr 2025 einen bedeutenden Meilenstein in seiner Service-Geschichte erreicht. Erstmals in der Geschichte des Standorts nutzten über eine Million Reisende innerhalb eines Kalenderjahres die exklusiven Lounge-Bereiche des Airports. Dieser Erfolg markiert nicht nur eine quantitative Bestmarke, sondern unterstreicht auch die strategische Ausrichtung des Flughafens als Premium-Drehkreuz im Herzen Europas. Der millionste Gast wurde Mitte Dezember in der international prämierten Vienna Lounge im Terminal 1 feierlich empfangen. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach hochwertigen Aufenthaltsmöglichkeiten abseits der öffentlichen Terminalbereiche spiegelt einen globalen Trend in der Luftfahrtindustrie wider: Passagiere legen zunehmend Wert auf individuellen Komfort, erstklassige kulinarische Versorgung und Ruhezonen mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Flughafen Wien reagiert auf dieses Bedürfnis mit einer umfassenden Qualitätsoffensive, die neben den bestehenden Räumlichkeiten auch eine großflächige Erweiterung der Terminal-Infrastruktur bis zum Jahr 2027 vorsieht. Historischer Meilenstein und feierlicher Empfang Die feierliche Begrüßung der millionsten Lounge-Besucherin durch Flughafen-Vorstand Julian Jäger und die Leiterin der Business Lounges, Elisabeth Schmidt, bildete den Höhepunkt eines für den Flughafen Wien operativ äußerst erfolgreichen Jahres. Die Passagierin, die mit der Fluggesellschaft Eva Air in Richtung Bangkok reiste, steht stellvertretend für eine breite Zielgruppe, die sich aus Geschäftsreisenden und anspruchsvollen Urlaubsreisenden zusammensetzt. Der Empfang verdeutlicht die Relevanz, die das Lounge-Geschäft mittlerweile für die wirtschaftliche Gesamtbilanz und die Reputation des Standorts eingenommen hat. Vorstand Julian Jäger betonte im Rahmen der Feierlichkeiten, dass die Zahl von einer Million Gästen weit mehr als eine bloße Statistik darstelle. Sie sei vielmehr ein Beleg dafür, dass Qualität und Atmosphäre maßgebliche Faktoren für die

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Hohe Reservierungslage in der Wiener Gastronomie über die Weihnachtsfeiertage

In der Wiener Gastronomie zeichnet sich für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage eine positive Buchungslage ab. Laut einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftskammer Wien planen immer mehr Haushalte, die traditionellen Familienfeiern in Wirtshäuser und Restaurants zu verlegen. Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, berichtet, dass knapp die Hälfte der geöffneten Betriebe bereits jetzt sehr gut gebucht ist. Der Trend, die eigene Küche während der Feiertage ungenutzt zu lassen, sorgt bei den teilnehmenden Gastronomen für eine stabile Auslastung zum Jahresende. Die Umfragedaten belegen, dass etwa zwei Drittel der Wiener Gastronomiebetriebe an mindestens einem der Feiertage ihre Pforten öffnen. Während am Heiligen Abend etwa ein Fünftel der Lokale zur Verfügung steht, verzeichnet der Stephanitag mit über einem Drittel die höchste Dichte an geöffneten Betrieben. Neben klassischen Restaurants bieten auch zahlreiche Wiener Kaffeehäuser ihren Service an, um Gästen eine gesellschaftliche Alternative zum privaten Rahmen zu ermöglichen. Auch für Silvester und den Dreikönigstag planen jeweils rund 30 Prozent der Betreiber den regulären Betrieb ein. Hinter der Entscheidung zur Öffnung stehen vor allem betriebswirtschaftliche Überlegungen. Viele Gastronomen nutzen die Feiertage, um durch die gezielte Bewirtung der Gäste die Jahresbilanz zu stärken. Da ein Teil der Konkurrenzbetriebe die Zeit für Betriebsurlaube und den Abbau von Urlaubsansprüchen nutzt, erhöht sich die Rentabilität für die geöffneten Häuser trotz einer insgesamt niedrigeren Gästefrequenz im Vergleich zum restlichen Jahr. Die Branche reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage nach professioneller Bewirtung während der winterlichen Festzeit.

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