Food-Insider

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Wien Tourismus veröffentlicht Restaurantführer in eigener App

Der Wien Tourismus hat sein digitales Angebot um einen Führer für die gehobene Gastronomie erweitert. In der städtischen App „ivie“ wurde der sogenannte „Fine Dining Guide“ freigeschaltet, der Einheimische und Reisende zu zwölf ausgewählten Gastronomiebetrieben in der österreichischen Bundeshauptstadt leitet. Der digitale Stadtrundgang führt unter anderem zu bekannten Betrieben wie dem Amador und dem Steirereck sowie zu Adressen wie Konstantin Filippou, Mraz & Sohn und Tian. Das Projekt ist Teil der aktuellen Marketingkampagne „Vienna Bites“ und soll die gastronomischen Angebote Wiens über digitale Kanäle international sichtbarer machen. Die App selbst verzeichnet seit ihrer Einführung im Jahr 2020 steigende Nutzungszahlen und überschritt im ersten Halbjahr des laufenden Jahres die Marke von zwei Millionen Downloads. Die Verknüpfung von digitaler Besucherlenkung und Spitzengastronomie berührt einen relevanten Wirtschaftszweig der österreichischen Metropole. Nach aktuellen Strukturdaten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) prägen rund 8.000 Gastronomiebetriebe das Stadtbild, die zusammen etwa 50.400 Angestellte beschäftigen. Mit einer Bruttowertschöpfung von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet die Wiener Gastronomie rund ein Drittel der gesamten nationalen Wertschöpfung in diesem Sektor. Die Stadt verfügt im kulinarischen Segment über eine hohe Dichte an international bewerteten Lokalen, darunter 168 vom Guide Gault-Millau ausgezeichnete Haubenlokale sowie 18 Restaurants, die zusammengerechnet 26 Sterne des Guide Michelin halten. Tourismusökonomen betrachten den Fokus auf die gehobene Gastronomie als gängiges Instrument im internationalen Standortwettbewerb, um zahlungskräftige Zielgruppen anzusprechen und die Wertschöpfung pro Gast zu steigern. Kulinarische Angebote haben sich im globalen Städtetourismus zu einem wesentlichen Faktor bei der Reiseentscheidung entwickelt. Kritische Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die einseitige Bewerbung von

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Veränderung im Großhandelssegment: Eurogast Österreich legt neuen Weinkatalog vor

Der Gastronomie-Großhändler Eurogast Österreich hat seinen Sortimentskatalog für den Bereich Wein und Schaumwein für die Periode 2026/27 veröffentlicht. Auf rund 120 Seiten listet das Unternehmen etwa 450 Produkte von mehr als 100 Erzeugern. Die Zusammenstellung des Sortitments, das neben österreichischen Herkunftsländern auch europäische Anbaugebiete und Übersee-Regionen umfasst, wurde laut Unternehmensangaben von neun Sommeliers und einem Weinakademiker begleitet. Neben alkoholischen Getränken enthält die Publikation zunehmend alkoholfreie Alternativen, was die veränderten Konsumgewohnheiten in der Gastronomie widerspiegelt. Der Schwerpunkt des Katalogs liegt mit über 50 Prozent der gelisteten Artikel auf dem Inlandmarkt, wobei Regionen von der Wachau bis zur Südsteiermark abgedeckt werden. Die Publikation ist als gedrucktes und digitales Nachschlagewerk konzipiert und enthält Informationen zu geschützten Herkunftsbezeichnungen (DAC-Systemen) sowie Empfehlungen zu Trinktemperaturen und zur Speisenbegleitung. Großhandelsunternehmen versuchen über solche fachspezifischen Zusatzangebote und persönliche Beratungsleistungen durch eigenes Personal, die Kundenbindung im gewerblichen Bereich zu festigen und sich gegen den reinen Online-Fachhandel zu behaupten. Branchenexperten und Marktbeobachter betrachten den Ausbau von spezialisierten Sortimenten im Lebensmittelgroßhandel als Reaktion auf den anhaltenden wirtschaftlichen Druck in der Gastronomie. Angesichts steigender Betriebskosten und einer stagnierenden Konsumstimmung sind Gastronomen gezwungen, ihre Warenbeschaffung zu optimieren und die Effizienz beim Einkauf über Komplettanbieter zu steigern. Kritische Stimmen weisen jedoch darauf hin, dass standardisierte Kataloge von Großhändlern zu einer gewissen Uniformität der Getränkekarten in der Gastronomie führen können, da viele Betriebe auf dieselben Logistikstrukturen und Kernsortimente zugreifen. Die wirtschaftliche Rentabilität dieses Segments hängt für den Großhandel maßgeblich von einer lückenlosen Lieferfähigkeit in der Hauptsaison sowie von der Akzeptanz der digitalen Bestellsysteme ab. Da

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Auszeichnung für die Flughafen-Infrastruktur: Wiener Passagierlounge erhält Branchenpreis

Die von der Flughafen Wien AG betriebene „Vienna Lounge“ ist zum dritten Mal in Folge mit dem sogenannten „Priority Pass Excellence Award“ in der Kategorie für die europäische Region ausgezeichnet worden. Die Vergabe des Preises basiert auf den Auswertungen der Betreibergesellschaft Collinson International, die ein weltweites Netzwerk von rund 1.900 Flughafenlounges verwaltet und hierfür Kundenbewertungen von Passagieren heranzieht. Nach Angaben des Wiener Flughafenmanagements besuchten im vergangenen Kalenderjahr 2025 zusammengerechnet mehr als eine Million Fluggäste die zentralen Wartebereiche des Standorts, zu denen neben der prämierten Einrichtung auch die „SKY Lounge“ gehört. Die im Terminalbereich angesiedelte Räumlichkeit erstreckt sich über eine Grundfläche von rund 2.500 Quadratmetern und verfügt über Arbeitsbereiche, Sanitäreinrichtungen sowie Konferenzzonen mit Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Das gastronomische Angebot wird seit dem Jahr 2021 im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags von der österreichischen DoN-Gruppe bewirtschaftet. Zur visuellen Gestaltung kooperiert die Flughafengesellschaft zudem mit dem Wiener Leopold Museum, das Reproduktionen von Werken der Wiener Moderne für die Ausstellungsflächen zur Verfügung stellt. Diese Maßnahmen dienen dazu, Transit- und Premiumreisenden während der Wartezeiten bis zum Aufruf ihres Fluges ein regional geprägtes Umfeld zu bieten. Luftfahrtanalysten betrachten Investitionen in die Bodeninfrastruktur als wesentlichen Faktor im Wettbewerb europäischer Drehkreuze um margenstarke Passagiersegmente. Da sich die Flugangebote und Tarife der Fluggesellschaften auf den Hauptrouten zunehmend angleichen, versuchen Flughafenbetreiber, über exklusive Aufenthaltsbereiche zusätzliche Einnahmen durch Lounge-Zutritte und Kooperationen mit Kreditkartenanbietern oder Vielfliegerprogrammen zu generieren. Kritische Marktbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass die Aufrechterhaltung solcher Großflächen angesichts steigender Reinigungs-, Energie- und Personalkosten das operative Ergebnis der Non-Aviation-Sparte belasten

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Wien Tourismus: Digitale Abstimmung über Wiener Gerichte parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft

Der Wien Tourismus hat am 28. Juni 2026 eine neue digitale Marketingaktion unter der Bezeichnung „Kulinarik WM“ gestartet. Die öffentlich-rechtliche Destinationsmarketingagentur nutzt dabei die zeitliche Parallelität zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft der Herren, um über das soziale Netzwerk Instagram eine Abstimmung zu inszenieren. Insgesamt 32 Gerichte der lokalen Gastronomie, darunter Klassiker wie das Wiener Schnitzel, der Tafelspitz und die Sachertorte, aber auch Imbissgerichte wie die Leberkässemmel, treten in einem K.-o.-System gegeneinander an. Die Aktion ist eingebunden in das aktuelle touristische Themenjahr „Vienna Bites“, mit dem die Stadt Wien ihre Gastronomieszene international bewerben möchte. Das Format orientiert sich an der zeitlichen Abfolge des sportlichen Großereignisses. Nach dem Start der ersten Runde folgen im Juli das Achtel-, Viertel- und Halbfinale, bevor am 19. Juli 2026 das Finale stattfindet und am Folgetag das gewinnerische Gericht verkündet wird. Der Tourismusverband unter der Leitung von Geschäftsführer Norbert Kettner bezweckt mit der interaktiven Kampagne eine Erhöhung der digitalen Interaktionsrate und der Reichweite auf den konzerneigenen Kanälen. Gleichzeitig sollen angeschlossene Gastronomiebetriebe und landwirtschaftliche Produzenten im Wiener Raum durch die Verknüpfung mit Videomaterial und Hintergrundgeschichten zusätzliche mediale Aufmerksamkeit erhalten. Branchenbeobachter und Marketingfachleute betrachten solche sogenannten Trittbrett-Kampagnen (Ambush-Marketing) im Umfeld von sportlichen Großereignissen als gängiges, aber auch risikobehaftetes Instrument im Städtetourismus. Da der WienTourismus kein offizieller Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft ist, muss die Kommunikation rechtlich präzise austariert sein, um Markenrechtsverletzungen mit dem Weltfußballverband FIFA zu vermeiden. Zudem weisen Tourismusanalysten darauf hin, dass rein digitale Abstimmungen auf Social-Media-Kanälen zwar kurzfristig die Klickzahlen erhöhen, der tatsächliche ökonomische Nutzeffekt und die Generierung von realen Hotelübernachtungen

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Air France verändert Menüstruktur in Pariser Langstrecken-Lounges

Die Fluggesellschaft Air France verändert das kulinarische Angebot in ihren Lounges für den Langstreckenverkehr am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. In den Wartebereichen des Terminals 2E (Hallen K, L und M) wird das Mittags- und Abendprogramm durch eine Auswahl von Gerichten angepasst, die auf Entwürfen des französischen Kochs Yves Camdeborde basieren. Das neue Menü umfasst Fleisch-, Fisch- und vegetarische Optionen, darunter Freilandhähnchen mit Ratatouille, einen Selleriekuchen mit verschiedenen Fischsorten sowie eine Spinatlasagne. Das Dessertangebot wird zeitgleich durch ein Schokoladen-Haselnuss-Törtchen des Konditoreiunternehmens Lenôtre ergänzt. Die operative Umsetzung und regelmäßige saisonale Anpassung der Speisekarten erfolgt in Kooperation mit dem Dienstleistungs- und Cateringkonzern Sodexo Live!, der weltweit für die Bewirtschaftung zahlreicher Flughafen-Lounges verantwortlich ist. Camdeborde, der in der Fachwelt als Mitbegründer des „Bistronomie“-Konzepts gilt, orientiert sich bei der Konzeption an Elementen der klassischen französischen Bistroküche, die für den zeitlich getakteten Ablauf an internationalen Verkehrsknotenpunkten modifiziert werden müssen. Das Angebot richtet sich an Passagiere der Business Class sowie an Statuskunden der Airline, die vor dem Abflug Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten haben. Die Umgestaltung des kulinarischen Programms reiht sich ein in die laufenden Serviceanpassungen europäischer Netzwerk-Fluggesellschaften, die versuchen, sich über das Bodendesign und die Gastronomie von Billigfliegern abzugrenzen. Kritiker merken in diesem Kontext an, dass solche Anpassungen in den exklusiven Wartebereichen oft als Marketinginstrument genutzt werden, um von Einsparungen in anderen Servicebereichen oder steigenden Ticketpreisen abzulenken. Zudem führt die Einbindung externer Starköche in standardisierte Großküchenprozesse von Dienstleistern wie Sodexo in der Praxis nicht selten zu Abweichungen zwischen dem handwerklichen Anspruch und der schlussendlichen Qualität bei

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Wiener Donaukanal: Gastronomiekonzept Feuerdorf startet in den Sommerbetrieb

Die Wiener Event-Gastronomie verzeichnet zum Beginn der warmen Jahreszeit die Wiederaufnahme des Sommerbetriebs im sogenannten Feuerdorf am Donaukanal. Das primär für sein winterliches Hüttenkonzept bekannte Unternehmen adaptiert seine Infrastruktur auf der Höhe der Salztorbrücke für das Sommergeschäft. Neben einem erweiterten Außenbereich mit einer neuen Lounge-Zone verfügt die Anlage über fünf feste Holzhütten mit mechanisch zu öffnenden Dachkonstruktionen sowie eine angegliederte Bar. Die Betreibergesellschaft reagiert mit der saisonalen Umgestaltung auf die veränderten Konsumgewohnheiten in den Sommermonaten, um den Standort abseits des klassischen Wintergeschäfts wirtschaftlich auszulasten. Im Zentrum des kulinarischen Angebots steht die Bereitstellung von Grillflächen für die Eigennutzung durch die Gäste sowie ein erweitertes Speisenprogramm. Neben Fleischprodukten umfasst die Karte in diesem Jahr vermehrt Meeresfrüchte sowie traditionelle Wiener Fleisch- und Teigspeisen, womit die Betreibergesellschaft nach eigenen Angaben gezielt auf die Nachfrage im Tourismussegment reagiert. Die Öffnungszeiten wurden für die Hauptsaison angepasst, sodass der Betrieb an Werktagen am späten Nachmittag und an Wochenenden sowie Feiertagen bereits ab der Mittagszeit geöffnet ist. Das Areal wird zudem als Mietlocation für Firmenveranstaltungen und private Feiern im innerstädtischen Raum positioniert. Der Betrieb an der Wiener Uferpromenade bewegt sich in einem stark reglementierten und wettbewerbsintensiven Umfeld. Der Donaukanal gilt als zentraler Freizeit- und Gastwirtstreffpunkt der Bundeshauptstadt, weshalb Konzessionen und bauliche Veränderungen wiederholt Gegenstand von öffentlichen Debatten sowie behördlichen Überprüfungen bezüglich des Lärmschutzes und der Flächennutzung sind. Gastronomieexperten weisen darauf hin, dass temporäre Konzepte dieser Art stark von stabilen Wetterlagen abhängen, weshalb das wirtschaftliche Ergebnis maßgeblich von der Anzahl der tatsächlichen Sonnentage im Sommer beeinflusst wird. Einbrüche im

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DDSG Blue Danube bringt Wiener Eissalon Tichy an Bord

Das traditionsreiche Wiener Binnenschifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube hat pünktlich zum Sommerbeginn eine kulinarische Kooperation mit dem bekannten Eissalon Tichy gestartet. Im Rahmen dieses neuen Angebots wird auf den Schiffen der Reederei das bekannteste Produkt des Eissalons, der Eismarillenknödel, serviert. Die Zusammenarbeit verknüpft das touristische Angebot der im vergangenen Jahr eingeführten „Donau Panorama Tour“ mit einer gastronomischen Traditionsmarke der österreichischen Bundeshauptstadt. Die Kooperation wurde im Rahmen einer feierlichen Präsentation an Bord des Flaggschiffs MS Vienna im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur offiziell vorgestellt. Die zweistündige Rundfahrt wird viermal täglich vom Schifffahrtszentrum an der Reichsbrücke aus durchgeführt und führt an modernen architektonischen Wahrzeichen Wiens wie dem DC Tower, der UNO City und dem Millennium Tower vorbei. Das kombinierte Ticket für die Fahrt inklusive der Eisspezialität wird zu einem Festpreis angeboten und richtet sich gezielt sowohl an das nationale Publikum als auch an internationale Touristen. Für die Betreiber stellt die Kooperation kurz vor dem Start der traditionellen Marillenernte in der Wachau eine logische Erweiterung ihres Ausflugsprogramms dar, da die Reederei in dieser niederösterreichischen Region ebenfalls stark im Linienverkehr vertreten ist. Die DDSG Blue Danube wurde im Jahr 1995 als Nachfolgegesellschaft der historischen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829 gegründet und befindet sich zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros. Mit einer Flotte von insgesamt neun Passagierschiffen, darunter die MS Vindobona und die MS Admiral Tegetthoff, befördert das Unternehmen jährlich mehr als 300.000 Passagiere auf der Donau im Raum Wien und Niederösterreich sowie auf internationalen Strecken nach Bratislava. Der

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Konzept für Kynologie und Gastronomie: Gompm Alm in Südtirol geht in die zweite Saison

Auf der Gompm Alm in Schenna, Südtirol, hat die zweite Saison eines spezialisierten touristischen und fachlichen Konzepts begonnen, das alpine Gastronomie mit kynologischer Weiterbildung kombiniert. Das Projekt verbindet ein hundefreundliches Gastronomieangebot mit professionellem Hundetraining und Ausbildungsstrukturen an einem zentralen Ort in den Südtiroler Bergen. Hinter der Initiative steht die norddeutsche Hundetrainerin und Ausbilderin Tina Ziemer-Falke, die gemeinsam mit ihrem Team die Almhütte als Begegnungsstätte und Praxisstandort etabliert hat. Ziel des Projekts ist es, Hundebesitzern sowie Fachpersonal eine praxisnahe Infrastruktur abseits klassischer Seminarräume zu bieten. Die Initiatoren leiten in Deutschland das Schulungszentrum Ziemer & Falke, das sich auf die Aus- und Weiterbildung von Hundetrainern fokussiert. Diese fachliche Kernkompetenz wird nun im Rahmen des Projekts auf die Alm im Passeiertal übertragen, um Urlaubern, Tagesgästen, Hundeschulen und Fachgruppen spezifische Fortbildungen anzubieten. Auf dem Almgelände werden dazu regelmäßig strukturierte Seminare, Workshops und Praxiseinheiten durchgeführt. Die thematischen Schwerpunkte umfassen unter anderem die Leinenführigkeit auf alpinen Bergwegen, die Analyse der Körpersprache von Hunden, Begegnungs- und Rückruftrainings sowie gezielte Ruhe- und Beschäftigungsübungen für Haustiere. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die gastronomische Ausrichtung der Alm. Neben traditionellen Südtiroler Gerichten für die menschlichen Gäste verfügt der Betrieb über eine eigenständige Speisekarte für Hunde, die unter anderem Hundeknödel, spezielle Menüs, Snacks und Hundeeis umfasst. Die Infrastruktur der Hütte wurde an die Bedürfnisse der Tiere angepasst, indem standardmäßig Hundenäpfe und Hundedecken bereitgestellt werden, ergänzt durch einen Kiosk für hausgemachte Hundekekse. Für verhaltensauffällige oder gestresste Tiere, die eine größere Distanz zu Artgenossen benötigen, wurden separate Rückzugszonen und erweiterte Abstände zwischen den

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Oberschwaben-Allgäu setzt auf kulinarischen Regionalismus und Landerlebnisse

Die Tourismusregion Oberschwaben-Allgäu verzeichnet im Segment des Kurzurlaubs- und Wochenendtourismus eine verstärkte Nachfrage nach Angeboten, die Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie direkt miteinander verknüpfen. Agrarbetriebe und mittelständische Lebensmittelhersteller im württembergischen Teil des Allgäus nutzen diesen Trend zunehmend, um durch Diversifikation neue Einnahmequellen zu erschließen. Neben der primären Erzeugung von Agrarprodukten investieren traditionsreiche Familienbetriebe vermehrt in die touristische Infrastruktur, etwa durch den Ausbau von Ferienwohnungen, Hofläden und gastronomischen Angeboten. Ein Beispiel für diese wirtschaftliche Neuausrichtung ist der Rösslerhof in Schlier, dessen historische Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert auf die Benediktinerabtei Weingarten zurückgehen. Der heutige Milchviehbetrieb kombiniert die klassische Acker- und Grünlandwirtschaft mit einem angeschlossenen Hofcafé, einem Bio-Hofladen sowie mehreren Ferienunterkünften. Diese Verknüpfung ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben, die Wertschöpfung vor Ort zu steigern und gleichzeitig eine direkte Schnittstelle zum Endverbraucher zu schaffen, was die ökonomische Resilienz gegenüber schwankenden Erzeugerpreisen auf dem globalen Markt erhöht. Die enge Vernetzung innerhalb der regionalen Wirtschaftskreisläufe zeigt sich auch in der Kooperation zwischen den landwirtschaftlichen Erzeugern und dem lokalen Handwerk. Ein Teil der Milchprodukte des Rösslerhofs wird in der nahegelegenen Käserei Bauhofer verarbeitet. Der dort hergestellte Rohmilchkäse reift in spezialisierten Lagerungsanlagen, in denen moderne Robotertechnologie für das regelmäßige Wenden und Waschen der bis zu 80 Kilogramm schweren Laibe eingesetzt wird. Die Integration von Schaukäsereien und Verkaufsstellen in den Produktionsprozess dient als Marketinginstrument, um handwerkliche Herstellungsverfahren im Premiumsegment zu positionieren. Ergänzt wird diese Infrastruktur durch das regionale Hotelgewerbe, wie das Hotel Zum Schloss im nahen Amtzell, das auf kulinarische Konzepte mit regionalen Produkten setzt. Um den Anforderungen eines

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Westböhmen: Region Karlsbad setzt auf Großevents, Kulturtourismus und Spitzengastronomie

Die westböhmische Region Karlsbad baut ihr touristisches Profil im Jahr 2026 über die klassische Kurtradition hinaus gezielt aus. Während das traditionelle Westböhmische Bäderdreieck mit Karlsbad, Marienbad und Franzensbad als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Great Spa Towns of Europe“ weiterhin das Fundament des regionalen Tourismus bildet, setzt die Regionalentwicklung verstärkt auf eine Diversifizierung des Angebots. Durch die Verknüpfung von historischer Infrastruktur, internationalen Großveranstaltungen und hochklassiger Gastronomie soll die Region ganzjährig für neue Besuchergruppen erschlossen und die wirtschaftliche Wertschöpfung abseits des klassischen Kurbetriebs gesteigert werden. Ein zentraler Meilenstein im Bereich des Aktivtourismus ist die Ausrichtung des europäischen Wandertreffens „Eurorando 2026“, das vom 20. bis 27. September im Erzgebirge stattfindet. Unter dem Motto „Wandern im Herzen Europas im Erzgebirge“ wird ein Abschnitt des europäischen Fernwanderwegs E3 zum Schauplatz dieses logistischen Großereignisses. Als grenzübergreifende Hauptzentren fungieren das tschechische Boží Dar und das sächsische Oberwiesenthal. Die Veranstaltung verknüpft geführte Touren auf dem historischen Kammweg mit der Präsentation der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe ernannten Montanregion Erzgebirge, was der Destination spürbare internationale Aufmerksamkeit sichert. Parallel dazu wird das dichte Netz an historischen Baudenkmälern als tragende Säule des Kulturtourismus positioniert. Komplexe wie die Burg und das Schloss Bečov, das den wertvollen romanischen Maurus-Reliquienschrein beherbergt, sowie die ganzjährig geöffnete Burg Loket verzeichnen stabile Publikumsströme. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Barockschloss Valeč mit seinen audiovisuellen Kunstausstellungen, das staatliche Schloss Kynžvart des ehemaligen Kanzlers Metternich sowie das monumentale Kloster Teplá. Diese Standorte bieten eine wetterunabhängige Kulturinfrastruktur, die gezielt in überregionale Marketingkonzepte eingebunden wird. Die strategische Aufwertung der Region spiegelt sich zudem in

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