Food-Insider

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WienTourismus startet Kulinarik-Themenjahr 2026 mit Starkoch Tim Mälzer

Der WienTourismus hat zur Bewerbung seines kommenden kulinarischen Themenjahres 2026 den bekannten deutschen Fernsehkoch Tim Mälzer nach Wien eingeladen. Mälzer drehte im Oktober gemeinsam mit dem Wiener Michelin-Koch und Host Lukas Mraz eine Episode der YouTube-Serie „Hungry for More“. Die Folge wird als Auftakt des Themenjahres „Vienna Bites. Küche. Kultur. Charakter.“ Anfang 2026 veröffentlicht und soll die gastronomische Vielfalt der österreichischen Hauptstadt ins Rampenlicht rücken. Geschäftsführer Norbert Kettner vom WienTourismus betonte, dass Kulinarik neben Kunst und Kultur ein immer wichtigeres Reisemotiv darstelle. Das Jahresmotto „Vienna Bites“ zielt darauf ab, die gesamte Bandbreite der Wiener Küche abzubilden – von der Spitzengastronomie, die aktuell 14 Guide Michelin Sterne in Wiener Betrieben zählt (Recherche), bis zum klassischen Wiener Würstelstand. Tim Mälzer beschrieb die Wiener Küche als eine „großzügige Küche“, die historisch durch die multikulturellen Einflüsse der ehemaligen Donaumonarchie geprägt wurde und dadurch einen eigenständigen Speisenstil etabliert hat, den es weltweit nur in Wien gibt. Sternekoch Lukas Mraz hob insbesondere das Wiener Wirtshaus als einen einzigartigen Ort hervor, der alle Gesellschaftsschichten und Altersstufen zum Austausch vereine und qualitativ hochwertige, vergleichsweise günstige Küche biete. Mälzer und Mraz erkundeten für die vierte Staffel der Serie „Hungry for More“ Mraz‘ Lieblingslokale. Die Initiative wird durch eine eigens kuratierte Website und die City Guide App ivie begleitet, die Gästen in fünf Sprachen einen umfassenden Überblick über Wiens vielfältige Gastronomie-Szene mit rund 500 Lokalitäten bietet.

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Kulinarische Spitze: Niederösterreich mit 99 Hauben-Lokalen im „Gault&Millau“

Niederösterreich festigt seine Position als Zentrum der Spitzengastronomie in Österreich. In der neuesten Ausgabe des renommierten Restaurantführers „Gault&Millau“ werden insgesamt 99 Hauben-Betriebe aus dem Bundesland gelistet. Als herausragendes Ergebnis in diesem Jahr erreichte das „Landhaus Bacher“ in Mautern mit Spitzenkoch Thomas Dorfer erstmals die Höchstwertung von 19 Punkten und gehört damit zu einem Kreis von nur neun Fünf-Hauben-Lokalen in ganz Österreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte dem „Landhaus Bacher“ zur Erreichung der fünften Haube und betonte die hohe Dichte an kulinarischer Qualität im Bundesland. Neben der Top-Bewertung für Thomas Dorfer gab es weitere Erfolge: Theresia Palmetzhofer vom „Gasthaus zur Palme“ in Neuhofen an der Ybbs wurde mit 17 Punkten und ihrer vierten Haube ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis unter dem Motto „young female power“. Ebenfalls mit 17 Punkten und vier Hauben stieg das neu eröffnete Restaurant „Zimmerl“ in Waidhofen an der Thaya ein. Die Auszeichnungen erstrecken sich über die gesamte Kulinarik: Der Sekt des Jahres 2026 kommt aus dem Keller des Weingut Malat im Kremstal für den „Blanc de Blancs Große Reserve 2016“. Der alljährliche „Future Award“ von Gault&Millau und der Verbund AG ging in Niederösterreich an den Naturhotel Steinschalerhof in Rabenstein an der Pielach. Die Vielzahl der Auszeichnungen belegt die kontinuierliche Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots und die kreative Küche der Region.

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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben. Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award). Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das

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Neues Familien-Bistro und historisches Karussell beleben Schönbrunner Areal

Die Schönbrunn Group hat im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Hietzinger Areal“ im westlichen Teil des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 11. November 2025 öffnete das Fürstenkarussell Bistro & Café im denkmalgeschützten Fürstenstöckl seine Pforten. Dieses neue gastronomische Angebot ist gezielt auf Familien mit Kindern ausgerichtet und soll einen ansprechenden Treffpunkt im historischen Parkgelände schaffen. Die Entwicklung des Areals vom Hietzinger Eingang bis zum Schloss steht unter dem expliziten Schwerpunkt „Kinder“, wodurch die Attraktivität des Standorts für diese wichtige Besuchergruppe weiter erhöht wird. Das Design des Familien-Bistros stammt vom renommierten Architekturbüro Wehdorn Architekten. Die gestalterische Vorgabe war es, ein „bürgerliches Wohnzimmer“ aus vergangener Zeit zu schaffen, das alle Annehmlichkeiten der Gegenwart bietet. Die Inneneinrichtung im 49 Quadratmeter großen Bistro sowie der 64 Quadratmeter große Gastgarten legen Wert auf hochwertige Materialien und historische Stimmigkeit, um dem barocken Umfeld des Fürstenstöckl gerecht zu werden. Die Speisekarte ist familienfreundlich konzipiert und umfasst klassische Gerichte wie Pinsa-Variationen, Spaghetti Bolognese und Bratwurst mit Pommes. Die Schönbrunn Group, die als eigenwirtschaftlich geführtes Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel agiert, finanziert diese Maßnahmen, um den langfristigen Erhalt des umfangreichen kulturellen Erbes zu sichern. Namensgebend für das neue Bistro & Café ist das historische Karussell, das direkt vor dem Gastgarten aufgestellt wurde. Es handelt sich um ein liebevoll restauriertes Fahrgeschäft aus dem Jahr 1903, das ursprünglich im Böhmischen Prater in Wien beheimatet war. Es stellt ein wichtiges Zeugnis historischer Vergnügungskultur dar und soll voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2026 in Betrieb genommen werden, um junge Besucher mit seinem nostalgischen Charme zu

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F1 Arcade Las Vegas eröffnet als neue Vorzeigedestination im Caesars Palace

Das von Anamo Design Studio entworfene F1 Arcade Las Vegas feiert seine spektakuläre Eröffnung und setzt neue Maßstäbe für erlebnisorientierte Gastronomie und Unterhaltung am Strip. Die neue Attraktion in den Forum Shops des Caesars Palace vereint hochmoderne Rennsimulatoren mit einem anspruchsvollen gastronomischen Angebot und dynamischem Nachtleben, um die anhaltende Faszination der Formel 1 ganzjährig in die Stadt zu bringen. Mit der Eröffnung der F1 Arcade Las Vegas in den renommierten Caesars Palace Forum Shops ist eine bahnbrechende neue Anlaufstelle entstanden, die das Konzept eines Premium-Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebs am berühmten Las Vegas Strip neu definiert. Das Projekt, das als bisher ambitioniertestes US-Vorhaben des Londoner Anamo Design Studio gilt, verbindet immersives Design, gehobene Küche und eine pulsierende Nachtclub-Atmosphäre zu einem unvergleichlichen Erlebnis, das direkt auf die wachsende Begeisterung für den Motorsport in der Region reagiert. Adam Breeden, Gründer und CEO von F1 Arcade, betonte anlässlich der Eröffnung den idealen Zeitpunkt und Standort für die neue Attraktion: „Da der Rennsport diesen Herbst Las Vegas im Sturm erobert, gibt es keinen besseren Zeitpunkt und keinen besseren Ort für die Eröffnung einer F1 Arcade.“ Er hob hervor, dass die Stadt von Adrenalin und unvergesslichen Momenten lebe – genau das, was die Gäste in der F1 Arcade erwarten können: Weltklasse-Simulatoren, mitreißende Public Viewings und eine Atmosphäre, die die Rennhingabe über das gesamte Jahr aufrechterhält. Die Einrichtung ist darauf ausgelegt, über die reinen Rennveranstaltungen hinaus ein permanentes Zentrum für Fans und ein luxuriöses Freizeitziel für die breite Masse zu sein. Zwei Ebenen der Extravaganz mit kinetischer Lichtchoreografie

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Festliche Höhepunkte am Donauturm: Weihnachten und Silvester über den Dächern Wiens

Der Wiener Donauturm, das höchste Bauwerk Österreichs und ein Wahrzeichen der Stadt, bietet seinen Gästen auch in der kommenden Saison ein festliches Programm über den Dächern Wiens. Vom 17. November 2025 bis zum 16. Jänner 2026 verwandelt sich der Turm in eine funkelnde Kulisse für Weihnachtsfeiern und den Jahreswechsel. Geschäftsführer Roman Bauer betont, dass der Turm ein Ort sei, an dem Kulinarik, Aussicht und Emotionen auf einzigartige Weise verschmelzen. Für Weihnachtsfeiern bietet der Donauturm exklusive Rahmenbedingungen mit einem 360-Grad-Blick auf das winterliche Wien. Im Turm Restaurant auf 170 Metern Höhe werden für Gruppen von 10 bis 100 Personen festliche Menüs in drei bis fünf Gängen angeboten. Die Preise für die Menüs liegen zwischen 64,00 Euro und 75,00 Euro pro Person und beinhalten bereits den Eintritt, das Liftticket und weitere Leistungen. Alternativ dazu steht das Turm Café auf 160 Metern Höhe für Weihnachtsfeiern mit einem Buffet-Angebot zur Verfügung (129,- Euro pro Person für 40 bis 120 Personen). Ergänzend können Gäste vor dem Menü einen Punsch auf der Innenterrasse in 155 Metern Höhe genießen oder eine Afterparty mit Longdrinks und Musik buchen. Die Location, die im Zuge der Modernisierung 2018 in den eleganten Stil der 1960er-Jahre zurückgeführt wurde, bietet einen festlichen Rahmen für die Weihnachtszeit. Der Jahreswechsel 2025/2026 am Donauturm wird als Erlebnis für alle Sinne mit dem wohl spektakulärsten Blick auf das Wiener Feuerwerk beworben. Im Turm Restaurant können Gäste ein Galamenü mit Weinbegleitung für 399,- Euro pro Person an einem Fenstertisch genießen. Im Turm Café wird ein Silvester-Buffet angeboten, dessen

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Neues Kapitel der Wiener Abendkultur: „Palais Nights“ starten im Anantara Palais Hansen

Das Fünf-Sterne-Haus Anantara Palais Hansen Vienna am Schottenring läutet am Freitag, den 14. November 2025, ein neues Format für die Wiener Abendkultur ein. Unter dem Titel „Palais Nights“ etabliert das Hotel eine monatliche Eventreihe, die darauf abzielt, elegantes Ambiente, hochkarätige Musik und eine stilvolle Atmosphäre zu vereinen. Die Veranstaltung findet primär in der „Theo’s Lounge & Bar“ statt, die erst kürzlich bei der Falstaff Bar & Spirits Gala als „Hotelbar des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Die „Palais Nights“ sollen das Wochenende in Wien mit Stil beginnen lassen und richten sich an ein geschmackvolles Publikum. Das Konzept wurde von General Manager Jürgen Ammerstorfer gemeinsam mit den Clubbing-Spezialisten Nikolaus Mautner Markhof und Julian Zanzinger entwickelt. Letzterer erklärte, die Idee sei, den Freitagabend zu verlängern, an dem „man länger bleiben, tanzen, genießen“ könne. Zum Auftakt des neuen Formats sorgen DJ Mannix und Heinz Tronigger von Superfly-Music für den musikalischen Rahmen. Sie werden eine Mischung aus Disco, Funk und House auflegen und die Atmosphäre der Lounge, die imperiale Grandezza mit urbanem Esprit verbindet, auf Betriebstemperatur bringen. Das Ziel der Co-Hosts ist es, das Wiener Nachtleben um eine elegante und zugleich energiegeladene Facette zu bereichern. Das Anantara Palais Hansen Vienna, das sich in einem denkmalgeschützten Palais an der Ringstraße befindet und ursprünglich für die Wiener Weltausstellung 1873 erbaut wurde, blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück. Nach der Übernahme durch die thailändische Luxushotelmarke Anantara im März 2024 fungiert das Haus mit 152 Zimmern und Suiten als elegantes Refugium in der Donaumetropole. Die Auftaktveranstaltung am 14. November

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Wiener MAK wird Treffpunkt für pflanzliche Vielfalt: Vegan Planet erwartet Besucherrekord

Zum elften Mal öffnet die Vegan Planet Wien am 15. und 16. November 2025 im MAK – Museum für angewandte Kunst ihre Tore und präsentiert die neuesten Trends rund um den pflanzlichen Lebensstil. Die Veranstaltung hat sich von einem Nischen-Event zur größten Messe für den Plant-based Lifestyle in Österreich entwickelt und zieht neben überzeugten Veganern auch zunehmend Neugierige an. Besucher erwartet ein breites Spektrum an pflanzlicher Kulinarik und Produktinnovationen. Das gastronomische Angebot reicht von Streetfood-Klassikern wie Grammelknödeln und Krautstrudel in veganer Ausführung bis hin zu internationalen Gerichten wie äthiopischen Eintöpfen. Auch Feinkost wird angeboten, darunter französischer Bio-Cashewkäse, fermentierter Tempeh sowie heimische Alternativen wie Wiener Miso und handgemachte Pralinen. Neben dem Essen bietet die Messe auch Produkte aus den Bereichen Mode, Schmuck, Kosmetik und Lifestyle an, wodurch Besucher erfahren können, wie sich der pflanzliche Lebensstil in viele Alltagsbereiche übertragen lässt. Das Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Kochshows, unter anderem mit den Gastronomen Karl & Leo Wrenkh und der Patisserie Chez Fritz, sowie Vorträge und Paneldiskussionen zu Themen wie Gesundheit, Ernährung und Ethik. Allgemeinmediziner Dr. Markus Kolm klärt evidenzbasiert über kritische Nährstoffe auf. Ein besonderes Highlight ist der Auftritt des österreichischen Kabarettpreisträgers 2024, Sonja Pikart, und der Vortrag des Spitzensportlers Andreas Vojta. Vojta, der seit dem Vienna City Marathon als schnellster Österreicher gilt, demonstriert, dass sportliche Höchstleistung und eine vegane Lebensweise vereinbar sind. Felix Hnat, Obmann der veranstaltenden Veganen Gesellschaft Österreich, rechnet für 2025 mit einem Besucherrekord, gestützt auf steigende Ticketverkäufe und Ausstellerzahlen. Der Erfolg der Messe spiegelt das wachsende Interesse in der Bevölkerung

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„Winterstories“ am Schwarzenbergplatz: Adventsmarkt mit Disco-Vibes und internationalem Essen

Am Schwarzenbergplatz beim Hochstrahlbrunnen in Wien startet in diesem Jahr ein unkonventioneller Wintermarkt unter dem Motto „NOT the same procedure as every year!“. Die sogenannten „Winterstories“ setzen bewusst auf ein lebendiges, ungezwungenes Konzept und verbinden traditionellen Punschgenuss mit modernen Disco-Vibes, internationalen Speisen und einem beheizten Zelt. Die „Winterstories“ laden zu einem Adventserlebnis ein, das sich von den klassischen Wiener Christkindlmärkten abhebt. Das zentrale Element ist ein beheiztes Zelt im Disco/Jungle-Stil, in dem DJs und regelmäßige Live-Acts für Stimmung mit Musik aus den 70er- bis 90er-Jahren sorgen. Gäste können zwischen dem Open-Air-Bereich und dem Zelt wählen. Für das leibliche Wohl sorgen zehn Top-Gastronomen mit Food-Pavillions und Food Trucks, die Speisen von der Wiener Küche über mexikanische Spezialitäten bis hin zu indischen Gerichten anbieten. Neben kreativen Punschvariationen werden auch diverse Heißgetränke und Hot Cocktails serviert. Die Eröffnung der „Winterstories“ findet am 13. November 2025 ab 15:00 Uhr mit einer 2-Euro-Punsch-Welcome-Aktion statt, die bis 18:00 Uhr gilt. Der Eintritt zum gesamten Markt ist generell frei. Der Markt ist darauf ausgerichtet, ein zwangloses Treffen für Freunde und Kollegen zu ermöglichen. Dafür sorgt unter anderem eine Punsch-Happy-Hour, die montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gültig ist. Die „Winterstories“ sind täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Das moderne Konzept des Marktes am Schwarzenbergplatz, der in den letzten Jahren bereits einen Wandel vom traditionellen Markt hin zu einem Lifestyle-Event vollzogen hat, reagiert auf den Wunsch des Publikums nach alternativen Adventsveranstaltungen. Während andere Wiener Weihnachtsmärkte, wie etwa der am Rathausplatz oder am Spittelberg,

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Österreichische Gastronomie setzt stark auf importiertes Gänsefleisch

Der Verein Land schafft Leben fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Gänsefleisch, insbesondere in der Gastronomie. Hintergrund ist der hohe Anteil an Importware, der auf den österreichischen Tellern landet und oft aus Haltungsbedingungen stammt, die in Österreich selbst nicht zulässig sind. Die Initiative zielt darauf ab, Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Der jährliche Verzehr von Gänsefleisch in Österreich belief sich im vergangenen Jahr auf etwa 930 Tonnen, was rein rechnerisch einem Gansl-Gericht pro Kopf entspricht. Allerdings stammt nur etwa jede dritte verzehrte Gans aus heimischer Produktion. Die Diskrepanz ist besonders eklatant in der Gastronomie: Schätzungen zufolge stammen dort 70 bis 80 Prozent des Gänsefleisches aus dem Ausland, wobei der niedrigere Preis der Hauptgrund für den Import ist. Hannes Royer, Gründer von Land schafft Leben, kritisiert diesen Zustand scharf. Er betont, dass die Gäste meist nicht wüssten, dass sie importiertes Fleisch äßen, das unter Haltungsformen produziert wurde, die in Österreich verboten sind. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Europäischen Union gelten in Österreich hohe Tierwohlstandards für die Gänsemast. Die österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt vor, dass jede heimische Gans Zugang ins Freie haben muss. Zudem ist die Besatzdichte im Stall streng auf maximal 21 Kilogramm Gänse pro Quadratmeter begrenzt. Das entspricht, je nach Schlachtgewicht, vier bis fünf Tieren. Diese höheren Standards gewährleisten den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und reduzieren Stress und Krankheitsdruck. Auch der Einsatz von Antibiotika ist streng reguliert und nur im Krankheitsfall erlaubt, niemals zur Vorbeugung. Diese strengeren Auflagen schlagen sich jedoch im Preis nieder: Während heimische konventionelle Gänse ab etwa 14

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