Food-Insider

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MS Kaiserin Elisabeth: Der langsamste, aber schmackhafteste Weg zwischen Wien und Bratislava

Während der warmen Jahreszeit bietet die österreichische Reederei DDSG Blue Danube jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Samstag Tagesfahrten nach Bratislava an. Diese werden im Regelfall mit der MS Kaiserin Elisabeth durchgeführt. An Bord werden unter anderem inkludiertes Frühstück, ein kleines Mittagessen, Apfel- und Topfenstrudel am Nachmittag sowie ein All-You-Can-Eat-Abendbuffet angeboten. Man muss aber auch eine ordentliche Portion Zeit mitbringen. Wer an die Strecke Wien-Bratislava vice versa auf dem Wasserweg denkt, dem fällt zumeist der ebenfalls von der DDSG betriebene Twin City Liner ein. Dabei handelt es sich um die schnellste Verbindung, die momentan auf der Donau angeboten wird. Das liegt nicht nur daran, dass die Katamarane besonders flott unterwegs sind, sondern auch simpel daran, dass der TCL in Wien den Donaukanal nutzt und daher die Schleuse Freudenau umfährt. Das spart kräftig Zeit, mindert aber das Erlebnis um die Schleusung, bei der es so einiges zu sehen gibt. Gemütliche Fahrt mit vergleichsweise jungem Schiff Die MS Kaiserin Elisabeth legt für die Fahrten in die Hauptstadt der Slowakei, die an den Verkehrstagen Freitag und Samstag unter dem Titel „Kulinarischer Ausflug Bratislava“ angeboten werden, die Anlegestelle in der Donaumarina Wien. Diese ist beispielsweise mittels der U-Bahn-Linie U2 rasch erreichbar. In Bratislava legt das Schiff nahe dem Euroeva-Shopping-Center an, so dass dieses, die Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und auch das Nivy-Shopping-Center samt Busbahnhof mit nur wenigen Schritten zu Fuß erreichbar sind. Die DDSG verkauft Fahrkarten auf dieser Route auch Oneway. In der gerade frisch abgelaufenen Sommersaison 2025 wurden hierfür 65 Euro pro Erwachsener

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„Suppe mit Sinn“ startet in 18. Saison: Gastronomie und Prominente gegen Ernährungsarmut

Die Tafel Österreich startet ihre Winterspendenaktion „Suppe mit Sinn“ bereits in die 18. Saison. Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2025 unterstützen rund 150 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich Menschen in Not. Prominente Unterstützung erhält die Initiative von der Schauspielerin und Autorin Konstanze Breitebner sowie dem Schauspieler Thomas Mraz, die sich beide aktiv für die Aktion einsetzen. Das bewährte Konzept sieht vor, dass die teilnehmenden Lokale eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Aktion widmen. Pro verkaufter Portion wird ein Euro an Die Tafel Österreich gespendet. Dieser Spendenbetrag hat einen hohen Hebel: Nach Angaben der Tafel Österreich ermöglicht ein gespendeter Euro wiederum eine warme Mahlzeit für bis zu zehn armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen. Die Gäste können somit mit dem Konsum einer Suppe einen konkreten Beitrag gegen Ernährungsarmut leisten. Kooperationspartner in den Bundesländern sind unter anderem die Pannonische und die Flachgauer Tafel. Die Notwendigkeit dieser Aktion wird durch die aktuelle soziale Lage in Österreich unterstrichen. Laut Tafel Österreich sind 420.000 Menschen im Land von schwerer Ernährungsarmut betroffen. Eine Befragung der Volkshilfe im Jahr 2025 zeigte zudem, dass 75 Prozent der armutsbetroffenen Personen Angst haben, am Monatsende nicht genug zu essen zu haben. Die Teuerung bei Lebenshaltungskosten für Ernährung, Heizen und Wohnen setzt Menschen in Not zusätzlich massiv unter Druck. Die Tafel Österreich konnte allein im Jahr 2024 über 1.578 Tonnen gerettete Lebensmittel an mehr als 75.000 Menschen weitergeben und leistet damit einen essenziellen Beitrag zur Grundversorgung. Der Erfolg der „Suppe mit Sinn“ ist beachtlich: Allein im Jahr 2024 konnten

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Niederösterreichischer Weinherbst: Eine Erfolgsgeschichte touristischer Saisonausdehnung

Der Weinherbst in Niederösterreich begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und manifestiert sich einmal mehr als die „fünfte Jahreszeit“ der Region. Bis Ende November verbindet das umfangreiche Programm aus Kulinarik, Kultur und regionalem Brauchtum das tief verwurzelte Traditionsbewusstsein des Weinbaus mit modernen touristischen Angeboten. Dieses Konzept dient nicht nur der Pflege der regionalen Identität, sondern trägt maßgeblich zur Verlängerung der touristischen Herbstsaison und zur Steigerung der Auslastung in Hotellerie und Gastronomie bei. Die Initiative erstreckt sich über die acht Weinbaugebiete Niederösterreichs – vom Weinviertel über die Donau-Regionen bis in den Wienerwald – und bietet Besuchern authentische Einblicke in die Weinerzeugung und das gesellschaftliche Leben der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor und bezeichnete sie als jährlichen Fixpunkt, der die einzigartige Stimmung in den Kellergassen und Rebzeilen erlebbar mache. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich den touristischen Mehrwert, indem er betonte, dass der Weinherbst ideal mit einem Kurzurlaub verbunden werden könne – sei es durch Wanderungen oder den Besuch spannender Ausflugsziele. Die Erfolgsformel des Weinherbstes liegt in der gelungenen Inszenierung der Weinlese als kulturelles und genussvolles Großereignis. Regionale Vielfalt: Weinviertel setzt auf Kultur und Kulinarik Das Weinviertel, als größtes Weinbaugebiet Niederösterreichs, profiliert sich mit einem besonders facettenreichen Programm. Ein Höhepunkt ist der „wein.lese.herbst“, der Kulinarik, Literatur und Wein zu einem anspruchsvollen Erlebnis verschmilzt. Hier kreieren Spitzenköche herbstliche Menüs, die von Wild und Kürbis dominiert werden, während zwischen den Gängen Lesungen regional bekannter Autoren wie Jimmy Schlager, Michael Staribacher und Martin Neid dargeboten werden. Neben diesen

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Wiener Nächte im Spiegelzelt: Der Burlesque Dinner Club im Mirage

Der Burlesque Dinner Club im Mirage Wien, einer Eventlocation im Herzen des Praters, etablierte sich als eine zentrale Adresse für die Verbindung von gehobener Gastronomie und Burlesque-Showkunst in der österreichischen Hauptstadt. Das Konzept vereint ein mehrgängiges Menü mit einer sinnlichen und glamourösen Bühnenproduktion, die durch Live-Musik und eine anschließende Party erweitert wird. Kuratiert von Persönlichkeiten der Szene wie Kalinka Kalaschnikow und moderiert von Russell „The Love Muscle“ Brunner, bietet der Abend eine Mischung aus Body Art, Tanz und Cabaret-Elementen. Neben dem „Burlesque Dinner Club“ wird im Mirage auch die Show „Burlesque Spectacular“ angeboten, wobei beide Formate unterschiedliche Akzente setzen: Das „Spectacular“ betont den Varieté- und Retro-Zirkus-Charakter mit einer größeren Besetzung, während der „Dinner Club“ eine intimere, sinnlichere und auf die anschließende Club-Nacht ausgerichtete Atmosphäre pflegt. Das Preisgefüge, das je nach Kategorie von 29 Euro für das reine Partyticket bis zu 249 Euro für das VIP-Erlebnis reicht, erfordert eine differenzierte Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Location: Das Mirage im Wiener Prater Das Mirage Wien ist eine im Prater gelegene Eventlocation, die als stilvolles Spiegelzelt konzipiert wurde. Diese Art von Veranstaltungsort schafft von Natur aus eine Atmosphäre, die an die goldenen Zeiten des Varietés und des Cabarets erinnert. Das Zelt ist mit Spiegeln, rotem Samt, dekorativen Beleuchtungselementen und gediegener Möblierung ausgestattet, was einen intimen und zugleich glamourösen Rahmen für die Dinner-Shows bietet. Die Location ist vollständig klimatisiert und beheizbar, was eine Nutzung zu jeder Jahreszeit ermöglicht. Die Bestuhlung ist komfortabel und setzt sich aus gepolsterten Stühlen und Sitzbänken in den Logen zusammen. Die

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Herbstliche Donaufahrt mit Wildbret-Buffet der DDSG Blue Danube

Am 18. Oktober 2025 fand die Wildbret-Fahrt der DDSG Blue Danube statt, eine der herbstlichen Themenfahrten des Unternehmens auf der Donau. Die abendliche Schifffahrt, durchgeführt mit der MS Admiral Tegetthoff, bot Gästen ein umfangreiches Wildbret-Buffet, das Wildspezialitäten aus niederösterreichischer Jagd in den Mittelpunkt stellte. Musikalisch untermalt wurde der Abend von der Band „Der Joker“. Die dreieinhalbstündige Veranstaltung, beginnend und endend an der Reichsbrücke in Wien, zielte darauf ab, ein kombiniertes Erlebnis aus Kulinarik, Unterhaltung und nächtlichem Wien-Panorama vom Wasser aus zu bieten. Selbstredend war auch die Jägerschaft in Form einer Kapelle anwesend. Flottenkapitän Johannes Kammerer ersuchte bereits zu Beginn die Jäger die entsprechenden traditionellen Signale auf ihren Instrumenten zu zelebrieren. Das Schiff: MS Admiral Tegetthoff Die DDSG Blue Danube setzte für die Wildbret-Fahrt am 18. Oktober 2025 die MS Admiral Tegetthoff ein. Dieses Schiff, ein etabliertes Mitglied der DDSG-Flotte, ist bekannt für seine Eignung für Veranstaltungen und Themenfahrten. Die MS Admiral Tegetthoff verfügt über mehrere Decks, darunter großzügige Salons, die voll klimatisiert sind, und ein weitläufiges, teilweise überdachtes Sonnendeck. Das Schiff bietet eine gediegene Atmosphäre und ist für seine Flexibilität bei der Bestuhlung bekannt. Bei Themenfahrten wie der Wildbret-Fahrt wird das Schiff oft passend zum Thema dekoriert; in diesem Fall war es mit präparierten Wildtieren geschmückt, was eine spezifische, herbstliche Jagd-Atmosphäre erzeugte. Die Route der abendlichen Fahrt startete um 19:00 Uhr von der Reichsbrücke und endete dort um 22:30 Uhr, was eine dreieinhalbstündige Donau-Rundfahrt durch das beleuchtete Wien ermöglichte. Die Dauer bietet ausreichend Zeit, um das Buffet zu genießen und

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Neue süße Visitenkarte: Austrian Airlines serviert Manner-Mozartkugel

Austrian Airlines setzt in den Borddiensten auf eine neue, traditionelle Süßigkeit als Abschiedsgruß für die Passagiere kurz vor der Landung. Die Fluggesellschaft hat die „Austria Mozartkugel“ von Manner in ihr kulinarisches Angebot aufgenommen, welche die frühere Leckerei ersetzt. Die Kooperation zwischen der Fluglinie und der Schokoladenmanufaktur Manner, zu der die Marke Victor Schmidt gehört, gilt als Zusammenschluss zweier prägender österreichischer Marken. Laut Mitteilung von Austrian Airlines ist die Mozartkugel bereits kurz nach ihrer Einführung bei den Gästen, sowohl aus dem In- als auch dem Ausland, sehr beliebt. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf ein Jahr angelegt und beinhaltet die Lieferung von 12 Millionen der süßen Pralinen. Die Fluglinie, deren CEO Annette Mann ist, betont die sorgfältige Auswahl der kulinarischen Produkte, welche die österreichische Gastfreundschaft an Bord unterstreichen soll. Manner-CEO Dieter Messner hebt hervor, dass die „Austria Mozartkugel“ zu 100 Prozent in Österreich im Produktionsstandort in Wolkersdorf bei Wien hergestellt wird. Die Mozartkugel von Victor Schmidt, die seit dem Jahr 2000 zur Manner-Gruppe gehört, zeichnet sich durch ihren hohen Marzipananteil und ihre spezifische Form mit einem kleinen, flachen Boden aus. Diese Form ist laut Austrian Airlines besonders praktisch, da sie verhindert, dass die Praline auf dem Tablett wegrollt. Die klassische Mannerschnitte war bereits zuvor ein Topseller im Bordverkauf, der sogenannten „Austrian Melangerie“. Mit der Mozartkugel, einem der ältesten Sorten des Landes, erweitert Austrian Airlines nun das Angebot an traditionellen österreichischen Spezialitäten, das den Fluggästen weltweit einen authentischen Genussmoment bieten soll.

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Saisonauftakt für Martini-Gansl: Wienerwald-Restaurant setzt auf Tradition und Herkunft

Das Restaurant „Chalet Moeller“ am westlichen Stadtrand Wiens läutet die traditionelle Martiniganslzeit ein. Vom 31. Oktober bis zum 23. November 2025 steht der österreichische Klassiker im Zentrum des kulinarischen Angebots. Das Haus im Wienerwald, bekannt für seine gehobene Interpretation der heimischen Küche, legt dabei besonderen Wert auf eine authentische Zubereitung und regionale Herkunft der verwendeten Produkte. Gastgeber Roman Moeller und Küchenchef Angelo Spielauer betonen die Bedeutung der Ganslzeit als jährlichen Fixpunkt, der bewussten Genuss und regionale Verbundenheit symbolisiere. Das Küchenteam bereitet das Martinigansl nach einem bewährten, klassischen Rezept zu, das eine knusprige Haut und saftiges Inneres gewährleisten soll. Begleitet wird das Gericht traditionell von Rotkraut, Serviettenknödel, Maroni und Bratapfel mit Nussfülle. Das „Chalet Moeller“ wurde 2015 im historischen Schottenhof eröffnet und hat sich seither als fixe Größe in der gehobenen Gastronomie etabliert. Als zentraler Qualitätsaspekt wird die Herkunft der Gänse hervorgehoben: Die Tiere stammen wie in den Vorjahren vom „Meierhof Radelsböck“ in Stadt Haag, Niederösterreich. Dieser Hof im Mostviertel ist bekannt für die Aufzucht von Weidegänsen, deren Haltung artgerecht und auf Freiland basiert, wobei die Fütterung überwiegend mit hofeigenem Getreide erfolgt. Die Familie Radelsböck führt den Meierhof bereits seit 1884. Die langjährige Partnerschaft zwischen Restaurant und Zulieferer sichert dem „Chalet Moeller“ die gewünschte Qualität für den saisonalen Höhepunkt. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit der Gänse und der hohen Nachfrage wird den Gästen eine frühzeitige Reservierung empfohlen. Damit positioniert sich das „Chalet Moeller“ erneut als eine der Adressen in der Region, die in den Herbstwochen eine gepflegte Traditionsküche pflegt, die auf präziser

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Alfies feiert zehnjähriges Bestehen mit Community-Kochbuch

Anlässlich seines zehnjährigen Gründungsjubiläums hat der Online-Supermarkt Alfies das Kochbuch „Online bestellen, offline genießen“ herausgebracht. Das Buch enthält 40 alltagstaugliche Rezepte, die aus der Community des in Wien ansässigen Unternehmens stammen. Alfies, das Lebensmittel und Getränke innerhalb von 60 Minuten in seinen Liefergebieten Wien, Graz und Zürich zustellt, feiert damit einen Meilenstein seiner Firmengeschichte, die 2015 begann. Die Zusammenstellung der Vor-, Haupt- und Nachspeisen erfolgte nach einem Aufruf über verschiedene Kanäle, wobei die Alltagstauglichkeit der Gerichte ein wichtiges Auswahlkriterium war. Die Rezepte sind darauf ausgelegt, einfach und größtenteils schnell zubereitet zu sein. Mitgründer und Geschäftsführer Gunther Michl betonte, dass der Fokus auf der Freude am Kochen liege und das Buch als Inspiration dienen solle, um den Genuss im stressigen Alltag zu sichern. Zur Orientierung sind bei jedem Gericht die Zubereitungsdauer und der Schwierigkeitsgrad angegeben. Eine Besonderheit des Buches ist die direkte Verknüpfung mit dem Online-Shop: Über QR-Codes bei den Rezepten können die benötigten Zutaten umgehend bei Alfies bestellt werden. Das Unternehmen, das von Gunther Michl, seinem Bruder Gerald Michl und dem Schulfreund Thomas Ecker gegründet wurde, begann 2015 mit einem Sortiment von etwa 30 Produkten aus einem VW-Bus. Mittlerweile umfasst das Sortiment über 8.000 Produkte, darunter eine Vielzahl österreichischer und internationaler Spezialitäten. Die Expansion nach Graz erfolgte 2021 und nach Zürich im Jahr 2024. Das Kochbuch ist ab sofort über die Webseite von Alfies und im Buchhandel erhältlich. Die Veröffentlichung ist Teil der jüngsten Entwicklungsschritte des Unternehmens, zu denen 2024 auch die Einführung des Einwegpfands sowie die Entwicklung des KI-Einkaufsassistenten

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Vegane Genussmesse: „Vegan Planet“ kehrt ins MAK Wien zurück

Die Fach- und Publikumsmesse „Vegan Planet“ öffnet am 15. und 16. November 2025 zum elften Mal ihre Tore im Museum für angewandte Kunst (MAK) im ersten Wiener Bezirk. Die Veranstaltung, die sich als Treffpunkt für pflanzenbasierte Ernährung und Lifestyle etabliert hat, bietet Besuchern ein umfangreiches Angebot an Kulinarik, Produkten und Informationen. Der Fokus der Messe liegt auf der kulinarischen Vielfalt der veganen Küche. Das Angebot reicht von traditionellen Speisen wie Tiroler Knödeln bis hin zu internationalen Spezialitäten, darunter äthiopische Gerichte und slowakische Dumplings, präsentiert von Ausstellern wie Juust. Darüber hinaus sind verschiedene vegane Süßspeisen, Pralinen (etwa von LELI und Dulceria) und Kaffeespezialitäten wie Matcha- und Chai-Latte von Kissa Matcha erhältlich. Auch klassische Lebensmittelhersteller wie QimiQ stellen vegane Alternativen ihrer Produkte vor. Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Palette an pflanzlichen Produkten, von veganem Käse (Petite Veganne) über Naturkosmetik (Cocoeco) bis hin zu Sandalen aus recyceltem Material. Das Rahmenprogramm umfasst eine Reihe von Fachvorträgen und unterhaltsamen Elementen. So wird der Allgemeinmediziner Markus Kolm über neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse referieren. Der Marathonprofi Andreas Vojta gibt Einblicke in die rein pflanzliche Ernährung im Spitzensport. Abgerundet wird das Programm durch humoristische Denkanstöße der Kabarettistin Sonja Pikart und diverse Kochshows, bei denen Profis wie die Patisserie Chez Fritz raffinierte vegane Gerichte kreieren. Zusätzlich werden kostenlose Yoga-Klassen und Workshops für die gesamte Familie angeboten. Die „Vegan Planet“ ist an beiden Tagen von 10:00 Uhr bis zum frühen Abend geöffnet. Die Tickets für die Messe für pflanzenbasierten Lebensstil sind im Vorverkauf günstiger als an der Tageskasse des

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Österreichische Weinwirtschaft als Stütze der Volkswirtschaft: Milliardenumsätze

Wein ist für Österreich weit mehr als ein Genussmittel; er ist ein zentraler Pfeiler der Volkswirtschaft und ein prägender Faktor für den ländlichen Raum. Eine aktuelle Wertschöpfungsstudie, erstellt von Economica im Auftrag der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM), belegt die immense ökonomische Bedeutung des Sektors: Im Jahr 2023 sicherte die heimische Weinwirtschaft direkt und indirekt über 68.000 Arbeitsplätze, generierte eine Bruttowertschöpfung von 3,8 Milliarden Euro und führte 1,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben an die öffentlichen Kassen ab. Die umfassende Analyse unterstreicht, dass rund um die Rebe ein ganzes Wirtschaftsökosystem existiert, von dem eng verbundene Branchen wie Gastronomie, Handel und der Tourismus in erheblichem Maße profitieren. Angesichts globaler Wettbewerbsbedingungen und steigender Produktionskosten fordert die Branche nun ein klares politisches Bekenntnis, um die Zukunftsfähigkeit dieses Kulturguts und Wirtschaftsmotors zu gewährleisten. Die volkswirtschaftliche Dimension des Weines Die von der ÖWM in Auftrag gegebene Studie liefert erstmals eine detaillierte Aufschlüsselung der Wertschöpfungskette des österreichischen Weins. Die Bruttowertschöpfung von über 3,8 Milliarden Euro entspricht 0,9 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung, was die Relevanz der Branche für das Bruttoinlandsprodukt hervorhebt. Im Vergleich zur gesamten landwirtschaftlichen Produktion macht der Weinsektor sogar 7,5 Prozent aus. Die indirekten und direkten Beschäftigungseffekte sind beachtlich: Mehr als 68.000 gesicherte Arbeitsplätze stehen in Relation zur Gesamtbeschäftigung in Österreich. Zum Vergleich: Dies entspricht rund der Hälfte der direkt gesicherten Arbeitsplätze in der gesamten metalltechnischen Industrie, einem traditionell starken Sektor der österreichischen Wirtschaft. Auch für die öffentlichen Finanzen spielt die Weinwirtschaft eine wichtige Rolle. Die jährlichen Einnahmen für den Staat durch Steuern

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