Food-Insider

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Lufthansa erweitert Champagner-Angebot in der First Class

Die Deutsche Lufthansa AG wertet ihr kulinarisches Profil im obersten Segment auf und führt ab Ende März 2026 den renommierten Prestige-Cuvée „La Grande Dame“ aus dem Hause Veuve Clicquot dauerhaft auf allen Langstreckenflügen ein. Diese Maßnahme ist Teil einer Qualitätsoffensive, mit der die Airline ihren Premium-Anspruch im internationalen Wettbewerb festigen möchte. Bisher bot die Fluggesellschaft in der First Class wechselnde Premium-Schaumweine an; künftig haben Passagiere die Wahl zwischen dem bewährten Rotationsangebot und dem exklusiven Cuvée von Veuve Clicquot. Die Einführung fällt zeitlich mit dem 100-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen und markiert einen Meilenstein in der Neugestaltung des Bordservices. Bei dem neu angebotenen Champagner handelt es sich um einen komplexen Blend, der maßgeblich durch den Anteil von Pinot Noir geprägt ist und durch Chardonnay ergänzt wird. Sensorisch zeichnet sich das Produkt durch Zitrusnoten von Limette und Yuzu sowie florale Akzente und mineralische Kreidetöne aus. Olaf Mauthe, Leiter des Hospitality Catering Managements bei Lufthansa, betont, dass die dauerhafte Verfügbarkeit dieses Produkts ein zentrales Element der neuen Gastfreundschaft an Bord darstelle. Die Entscheidung für eine namhafte Marke wie Veuve Clicquot unterstreicht die Strategie, durch Kooperationen mit weltweit anerkannten Traditionshäusern die Exzellenz im Catering-Bereich zu sichern. Die Einbindung des neuen Champagners ist eingebettet in das großangelegte Projekt „FOX“ (Future Onboard Experience). Im Rahmen dieses Programms überarbeitet die Fluggesellschaft im Jahr 2026 sämtliche Serviceprozesse und physischen Elemente des Reiseerlebnisses auf der Langstrecke. Dazu gehören neben der kulinarischen Aufwertung auch neues Geschirr in allen Reiseklassen sowie modernisierte Amenities für Fluggäste. Branchenbeobachter sehen in dieser Investition eine

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Wiener Start-up MyHomeRoast präsentiert Röstkonzept in TV-Investorenshow

Das Wiener Start-up MyHomeRoast bereitet sich auf einen bedeutenden medialen Auftritt vor. Am Dienstag, den 31. März 2026, präsentieren die Gründer Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard ihr Unternehmen in der 13. Staffel der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 und Joyn. Das seit 2023 am Markt tätige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, die es Konsumenten ermöglichen, Kaffee, Kakao und Nüsse direkt im eigenen Haushalt frisch zu rösten und zu verarbeiten. Im Zentrum der Präsentation steht die Akquise von Wachstumskapital sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades für ihr technisches System, das auf eine industrielle Vorverarbeitung und aufwendige Umverpackungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen zur technologischen Basis des Unternehmens verdeutlichen, dass der Fokus auf dem eigens entwickelten „Bean2Cup Blender“ liegt. Dieses Gerät ermöglicht es, rohe Kakaobohnen in rund 90 Sekunden zu einem zuckerfreien Heißgetränk zu verarbeiten, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe und natürliche Aromen erhalten bleiben, die bei herkömmlicher industrieller Röstung oft verloren gehen. MyHomeRoast bezieht seine Rohstoffe nach eigenen Angaben von selektierten Plantagen und setzt auf eine schonende Verarbeitung ohne den Einsatz von Zusatzstoffen oder künstlichen Süßungsmitteln. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einem Abonnementsystem für Rohbohnen und Nüsse, welche in speziellen Gebinden geliefert werden, um den Einsatz von Aluminium und Plastik im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeekapseln drastisch zu reduzieren. In der bevorstehenden Sendung trifft das Gründerduo auf eine erfahrene Investorenrunde, bestehend aus Größen wie Katharina Schneider, Erich Falkensteiner und Alexander Schütz. Die Verhandlungen werden zeigen, ob das Start-up die Experten von der Skalierbarkeit seines Modells überzeugen kann. Analysten der Branche

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Hotel Sacher Wien feiert 150-jähriges Bestehen mit Kunstinstallation von Erwin Wurm

Das Hotel Sacher Wien begeht im Jahr 2026 sein 150. Jubiläum und markiert den Auftakt der Feierlichkeiten mit einer prominenten Kunstkooperation. Am 26. März 2026 wurden vor dem Haupteingang des Traditionsunternehmens zwei Skulpturen des international renommierten österreichischen Künstlers Erwin Wurm enthüllt. Bei den Werken mit den Titeln „Step Big“ und „Dancer“ handelt es sich um überdimensionale Taschen auf langen, dünnen Beinen, die als Reflexion über das individuelle und historische Gepäck des Menschen fungieren. Die Enthüllung fand im Beisein des Künstlers, des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig sowie der Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler statt. Die Skulpturen verbleiben als temporäre Installation für die gesamte Dauer des Jubiläumsjahres im öffentlichen Raum vor dem Hotel. Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit der kulinarischen Tradition Wiens verbunden, die bereits 1832 mit der Erfindung der Original Sacher-Torte durch Franz Sacher begann. Das Hotel selbst wurde schließlich 1876 von Eduard Sacher eröffnet und unter der Leitung seiner Ehefrau Anna Sacher zu einem gesellschaftlichen Zentrum von weltweitem Rang ausgebaut. Heute wird das Haus als eines der wenigen verbliebenen Fünf-Sterne-Superior-Hotels in privatem Familienbesitz geführt. Es ist Mitglied der Allianz „The Leading Hotels of the World“ und festigte seine internationale Spitzenposition zuletzt durch die Aufnahme in die Liste der „World’s 50 Best Hotels 2025“. Das Jubiläum unterstreicht die Strategie des Hauses, historische Substanz mit zeitgenössischen kulturellen Impulsen zu verbinden. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Hotels für den Wiener Tourismusstandort. Das Hotel Sacher Wien fungiert nicht nur als Beherbergungsbetrieb der Luxusklasse, sondern durch die hauseigene Manufaktur auch als

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Traditionsreiches Café Tomaselli in Salzburg regelt operative Nachfolge

Das traditionsreiche Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg steht vor einem bedeutenden operativen Wechsel. Da die bisherige Geschäftsführerin Elisabeth Aigner aus der Eigentümerfamilie im Mai 2026 in den Ruhestand tritt, wurde ein strukturierter Prozess zur Sicherung der Betriebskontinuität eingeleitet. Als künftiger Betreiber wurde die GMS Gourmet GmbH ausgewählt, einer der größten Gastronomiebetriebe Österreichs. Das Café, das bereits im Jahr 1700 gegründet wurde und als ältestes Kaffeehaus des Landes gilt, bleibt im Eigentum der Familie, während die operative Führung an den erfahrenen Partner übergeben wird. Begleitet wurde dieser Übergang von der Beratungsgesellschaft RE Deal Advisory. Mit der Übernahme durch Gourmet sichert sich das Kaffeehaus die Expertise eines Unternehmens, das bereits renommierte Wiener Institutionen wie das Café Schwarzenberg, den Wiener Rathauskeller und die Traditionsmarke Gerstner führt. Ziel der Kooperation ist es, den Charakter und die Identität des Hauses vollständig zu bewahren. Das bewährte Angebot an Kaffeespezialitäten, Torten und Mehlspeisen soll ebenso erhalten bleiben wie der Name und das Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Standorts. Die Belegschaft in Küche, Backstube und Service, welche die Atmosphäre des Hauses seit Jahren prägt, wird weiterhin den täglichen Betrieb gestalten, um den Gästen ein gewohntes Erlebnis zu garantieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die wirtschaftliche Stabilität dieses Schrittes. Gourmet gehört als Tochtergesellschaft zur Vivatis Holding AG und verfügt über umfassende Ressourcen in der Logistik und im Qualitätsmanagement, was die Zukunftsfähigkeit des Standorts in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stärkt. Das Café Tomaselli ist nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt, sondern nimmt als gesellschaftlicher Treffpunkt eine zentrale Rolle im Salzburger Stadtleben ein. Durch die

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Debatte um Herkunftskennzeichnung in der österreichischen Gastronomie

Die Rückkehr des Guide Michelin auf nationaler Ebene in Österreich wird von Branchenvertretern als bedeutender Impuls für den Kulinarik-Standort gewertet. In diesem Zusammenhang entbrannte im Rahmen eines Live-Podcasts in Schladming eine Diskussion über die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie. Hannes Royer, Gründer des Vereins Land schafft Leben, kritisierte dabei die Diskrepanz zwischen der gepflegten österreichischen Kulturlandschaft und dem häufigen Rückgriff der Gastbetriebe auf preiswerte Importware, insbesondere bei Fleischprodukten. Während die Landwirtschaft die Basis für den Tourismus bilde, fehle in der Praxis oft die konsequente Entscheidung für heimische Erzeugnisse auf dem Teller. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Beobachtung, dass der Kostendruck in der Branche zu einem Wachstum im Preiseinstiegssegment führt. Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf beim Großhändler Transgourmet, bestätigte, dass viele Gastronomen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermehrt zu günstiger Importware greifen, obwohl das Sortiment an österreichischen Produkten quantitativ das größte bleibt. Interessanterweise verzeichnet das Bio-Segment im Großhandel aktuell Zuwächse von über 20 Prozent, was auf eine Polarisierung des Marktes hindeutet. Hofer betonte zudem, dass die Verfügbarkeit heimischer Ware entgegen häufiger Branchenargumente flächendeckend gegeben sei, sofern die entsprechende Nachfrage seitens der Gastronomie bestehe. Die politische Ausgestaltung einer Kennzeichnungspflicht bleibt jedoch ein Streitpunkt zwischen Landwirtschaft und Wirtschaftsvertretern. Alois Rainer, Gastronomie-Obmann der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), warnte vor den bürokratischen Hürden einer gesetzlichen Verpflichtung und plädierte stattdessen für den Ausbau freiwilliger Transparenzsysteme. Die WKO sieht in zusätzlichen staatlichen Auflagen eine Belastung für die ohnehin unter Personalmangel leidenden Betriebe. Demgegenüber steht die Forderung nach einer klaren gesetzlichen Regelung, um die österreichische Qualität als Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem

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Wiener Gastronomie: Miliffico etabliert neues Fachforum für italienische Genusskultur

Die Wiener Gastronomieszene steht im Jahr 2026 vor einer qualitativen Erweiterung ihres Ausbildungsangebots. Mit der Einführung des Miliffico LAB und einer begleitenden Serie hochkarätiger Masterclasses setzt das Unternehmen Miliffico einen neuen Standard für den fachlichen Austausch zwischen Produzenten und Gastronomen. Ziel des Projekts ist es, die Authentizität italienischer Produkte durch gezielte Wissensvermittlung und praxisnahe Schulungen im österreichischen Markt zu festigen. In einer Branche, die zunehmend von globalisierten Lieferketten und einem hohen Konkurrenzdruck geprägt ist, rückt die Detailtiefe in der Verarbeitung und Präsentation von Lebensmitteln wieder in den Fokus der Profis. Das LAB fungiert dabei als Schnittstelle, an der internationale Experten ihr Know-how direkt an lokale Fachkräfte weitergeben. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe im Wiener Volksgarten markiert den Beginn einer einjährigen Bildungsoffensive, die von der Kaffeeröstung über die moderne Patisserie bis hin zur Veredelung von Spirituosen reicht. Durch die enge Kooperation mit renommierten Markenbotschaftern und Preisträgern aus der italienischen Lebensmittelindustrie soll ein Netzwerk entstehen, das die gastronomische Qualität in Wien langfristig absichert und weiterentwickelt. Strukturwandel und Qualitätsanspruch in der österreichischen Kulinarik Die Gastronomie in Österreich hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer traditionell orientierten Bewirtungskultur zu einem hochdifferenzierten Markt entwickelt. Während die Nachfrage nach exklusiven kulinarischen Erlebnissen gestiegen ist, stehen Fachkräfte vor der Herausforderung, die Herkunft und Qualität ihrer Zutaten transparent und kompetent zu vermitteln. Miliffico, ein langjähriger Akteur in der Distribution hochwertiger italienischer Erzeugnisse, hat diesen Bedarf erkannt. Das Unternehmen agiert nicht mehr nur als reiner Lieferant, sondern positioniert sich als Partner für die fachliche Weiterbildung. Hinter der Gründung des

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Richardhof in Gumpoldskirchen startet neue Gourmet-Menüreihe

Der Richardhof in Gumpoldskirchen erweitert sein gastronomisches Profil und führt ab dem 28. März 2026 eine exklusive, monatliche Gourmet-Menüreihe ein. Unter der Leitung der Betreiber Isabella und Michael Funk, die den Betrieb im April 2024 übernommen haben, setzt das Haus verstärkt auf eine gehobene, erlebnisorientierte Kulinarik. Den Auftakt der Serie bildet das Menü „Frühlingserwachen“, bei dem Küchenchef Matthias Birnbach saisonale Akzente mit modernen Techniken verbindet. Das Angebot umfasst wahlweise drei oder vier Gänge und wird durch eine optionale Weinbegleitung aus der Thermenregion ergänzt. Damit positioniert sich der historische Hof, der ursprünglich im 19. Jahrhundert als landwirtschaftliches Zentrum von Heinrich Drasche-Wartinberg errichtet wurde, als kulinarische Destination im Wienerwald. Die neue Ausrichtung wird durch aktuelle Bewertungen in namhaften Gastronomieführern gestützt. Im „Falstaff Restaurant- & Gasthausguide 2026“ erreichte der Richardhof eine Bewertung von 85 Punkten, was die Beständigkeit der Küchenleistung unterstreicht. Das Menü zum Auftakt präsentiert Gerichte wie Bärlauchraviolo mit flüssigem Eigelbkern oder rosa Kalbsrücken im Shisoblatt. Diese kreative Linie markiert eine Weiterentwicklung des traditionellen Angebots, für das der Hof seit seiner Revitalisierung in den 1970er-Jahren bekannt ist. Während das klassische Backhendl weiterhin als Referenz an die Geschichte des Hauses auf der Karte bleibt, zielt das neue Format auf ein Publikum ab, das gezielt nach zeitgenössischen Interpretation regionaler Produkte sucht. Zusätzliche Recherchen zur Standortgeschichte verdeutlichen die Transformation des Richardhofs von einem herrschaftlichen Gutshof zu einem vielseitigen Freizeit- und Gastronomieareal. Gelegen an der Grenze zwischen Gumpoldskirchen und Mödling, profitiert der Betrieb von der direkten Anbindung an Wanderwege und die Weinbauregion, was ihn zu einem

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Österreichs Gastronomie erreicht Rekordwert in neuer Michelin-Selektion

Die Veröffentlichung des Michelin Guide 2026 markiert einen historischen Höchststand für den Kulinarikstandort Österreich. Insgesamt wurden 101 Restaurants mit den begehrten Sternen ausgezeichnet, was einer Gesamtzahl von 124 Sternen entspricht – ein Zuwachs von 20 Auszeichnungen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist die hohe Zahl der Neueinsteiger: 22 Gastronomiebetriebe erhielten erstmals eine Bewertung von einem Stern. Mit einer Dichte von über 13 Michelin-Sternen pro Million Einwohner festigt das Land seine Position in der internationalen Spitzengruppe und unterstreicht die hohe Qualität der heimischen Küchenbrigaden im globalen Wettbewerb. Die regionale Verteilung der Auszeichnungen spiegelt die gastronomische Breite der Bundesländer wider. Spitzenreiter sind Wien und Tirol mit jeweils 26 Sternen, gefolgt von Salzburg mit 18 und der Steiermark mit 17 Sternen. Ein besonderer Erfolg gelang dem Restaurant „Die Weinbank“ im steirischen Ehrenhausen, das als einziger Aufsteiger der aktuellen Selektion den Sprung auf zwei Michelin-Sterne schaffte. Die Bewertung erfolgt durch anonyme Inspektoren nach weltweit einheitlichen Kriterien, wobei die Produktqualität, das handwerkliche Können, die Originalität der Gerichte sowie die Beständigkeit der dargebotenen Leistung im Fokus stehen. Hinter der landesweiten Rückkehr des renommierten Restaurantführers steht eine großangelegte Kooperation zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Wirtschaftskammer. Seit 2025 fungiert die Österreich Werbung als offizieller Destination Partner, um die internationale Sichtbarkeit der heimischen Gastronomie zu erhöhen. Ergänzt wird die Selektion durch Sonderauszeichnungen wie den Young Chef Award für Sebastian Stock oder den Sommelier Award für Christian Zach. Die feierliche Übergabe der Plaketten für die neuen Sternebetriebe findet am 23. März 2026 im Rahmen des Kulinarik-Events

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Michelin-Sterne bestätigen kulinarisches Niveau am Wolfgangsee

Die aktuelle Ausgabe des Guide Michelin 2026 festigt die Position des Salzkammerguts als internationale Gourmet-Destination. In St. Gilgen und St. Wolfgang wurden zwei renommierte Gastronomiebetriebe erneut mit den begehrten Sternen ausgezeichnet. Stefan Fischers „Atelier Fischer“ in St. Gilgen konnte seinen Stern ebenso verteidigen wie das Gourmetrestaurant „Paula“ in St. Wolfgang unter der Leitung von Sebastian Leutgeb. Diese Auszeichnungen ergänzen die bereits bestehende Dichte an hochkarätigen Bewertungen durch Gault-Millau und Falstaff, wobei die Region rund um den Wolfgangsee mittlerweile 17 Hauben und 42 Gabeln auf sich vereint. Die Fachkritik wertet die wiederholte Prämierung als Beleg für die internationale Konkurrenzfähigkeit der lokalen Spitzengastronomie. Der 28-jährige Sebastian Leutgeb, der nach Stationen im Berliner Hotel Adlon und auf Schloss Fuschl an den Wolfgangsee zurückkehrte, setzt mit seinem Restaurant „Paula“ auf eine Kombination aus österreichisch-französischer Klassik und modernem Purismus. Das nach seiner Großmutter benannte Lokal wurde erst 2025 erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und konnte diesen Status nun im zweiten Jahr in Folge behaupten. Parallel dazu festigt Stefan Fischer im „Atelier Fischer“ seinen Ruf als einer der innovativsten Köche Österreichs. Sein Konzept zeichnet sich durch eine handwerkliche Verbindung von nordischer Klarheit und französischer Finesse aus, wobei er auch bei der Ausstattung des Restaurants auf Eigenfertigung von Tischen und Besteck setzt. Die touristische Strategie der Region nutzt diese gastronomischen Erfolge für eine gezielte Positionierung als Ziel für Genussreisende. Im April 2026 findet unter dem Namen „mundART Festival“ bereits zum zweiten Mal ein kulinarischer Schwerpunkt statt, der über 50 Einzelveranstaltungen in St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang

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Traditionelle Saisoneröffnung im Wiener Prater und das hundertjährige Jubiläum einer internationalen Partnerschaft

Der 15. März 2026 markiert im gesellschaftlichen Gefüge der Stadt Wien alljährlich einen Wendepunkt, der weit über die rein gastronomische Bedeutung hinausgeht. Mit der offiziellen Eröffnung des Schweizerhauses im Wiener Prater wurde am vergangenen Sonntag nicht nur die Gastgartensaison des Jahres 2026 eingeläutet, sondern auch ein historisches Jubiläum gefeiert, das die Beständigkeit wirtschaftlicher Kooperationen in der europäischen Genusskultur unterstreicht. Vor den Augen zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien sowie tausender Stammgäste startete das Familienunternehmen Kolarik in seine mittlerweile 107. Saison. Inmitten einer wirtschaftlich volatilen Phase setzte der Betrieb zudem ein deutliches Signal der Preisstabilität, das in der Branche für Aufsehen sorgt. Ein Fixpunkt der Wiener Identität und Stadtpolitik Pünktlich um 11:00 Uhr wurde das erste Fass der Saison angestochen, womit die monatelange Winterpause im Herzen des Wurstelpraters endete. Für die Stadtregierung stellt dieser Termin einen wesentlichen Gradmesser für die öffentliche Stimmung dar. Bürgermeister Michael Ludwig hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Betriebs als sozialen Schmelztiegel hervor. Er bezeichnete das Schweizerhaus als den Gastgarten der Wiener, der als Ort des Miteinanders tief in der kulinarischen Kultur der Stadt verwurzelt sei. Die Anwesenheit hochrangiger politischer Entscheidungsträger unterstreicht die Relevanz des Hauses als Wirtschaftsfaktor und Identitätsstifter. In einem Umfeld, das sich durch stetigen Wandel auszeichnet, fungiert der Betrieb als Konstante, die Generationen von Bürgern verbindet. Die historische Dimension einer Jahrhundertpartnerschaft Das Jahr 2026 steht für die Familie Kolarik und ihre Belegschaft ganz im Zeichen der Zahl einhundert. Genau vor einem Jahrhundert begann die Zusammenarbeit mit der tschechischen Brauerei Budweiser Budvar. Diese

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