Food-Insider

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Grill und Wurst stehen im Zentrum des Wiener Wurstfests

Am 18. und 19. Oktober 2025 findet im historischen Schloss Neugebäude in Wien das Wurstfest – Vienna BBQ Days statt. Die Veranstaltung, welche als Österreichs größtes Festival rund um Grill und Genuß gilt, widmet sich zwei Tage lang der Kunst des BBQ und bietet eine breite Palette kulinarischer Höhepunkte. Besucher können sich auf internationale Foodtrucks und Spezialitäten von regionalen Erzeugern freuen. Das Speiseangebot ist vielseitig und umfaßt neben klassischen Holzkohlengrill-Würsten und saftigen Burgern auch traditionelle Gerichte wie Steckerlfisch und Spanferkel. Besonders hervorgehoben wird das authentische American BBQ und eine Auswahl von mehr als zwanzig Sorten Leberkäse. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Live-Show von Frau Ringl, die vor Ort ein Rinderviertel zerlegt und mit Besucherbeteiligung Würste herstellt. Das Rahmenprogramm beinhaltet zusätzlich Koch- und Grillshows mit Verkostungen. Parallel zu den Genüssen findet im Schloß ein internationaler KCBS BBQ-Wettbewerb statt. Teams aus ganz Europa treten an, um ihr Können zu messen, wobei Besucher die Wettbewerbsgerichte gegen Bons verkosten können. Am Genussmarkt im Schloß präsentieren Aussteller Spezialitäten aus Österreich und dem Ausland. Des weiteren stellen namhafte Hersteller wie Stephen Weber, Monolith und Dreamfire die neuesten Grills und Zubehör vor und bieten Beratung und Verkauf an. Wie es im Vorjahr war? Den Nachbericht der Auflage des Jahres 2024 finden Sie unter diesem Link bei Aviation.Direct.

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Österreich feiert Brausilvester und seine Bierkultur

Österreich begeht am 30. September 2025, dem Tag des österreichischen Bieres, das sogenannte Brausilvester. Dieser Tag markierte in früheren Zeiten das Ende des Braujahres und zugleich das Ende des sommerlichen Herstellungsverbotes für Bier. In der Zeit vor 1841 durfte Bier nur zwischen den Feiertagen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) gebraut werden, da die hohen Temperaturen das wärmeempfindliche Getränk im Sommer negativ beeinflußt hätten. Eine Revolution in der Braukunst wurde 1841 durch Anton Dreher aus Schwechat ausgelöst, als er das helle Lagerbier erfand. Dieses war das erste Bier der Welt, das ganzjährig genossen werden konnte. Das Lagerbier trat von Österreich aus seinen Siegeszug um die Welt an und ist heute der meistgetrunkene Bierstil weltweit. Die österreichische Brauwirtschaft, deren Wurzeln auf den im Jahre 1850 gegründeten „Brauherren-Verein“ zurückgehen, spielt heute mit knapp 350 Braustätten und einem jährlichen Ausstoß von rund 10 Millionen Hektolitern eine wichtige Rolle. Der Umsatz der Brauereien lag 2024 bei über 1,4 Milliarden Euro. Das Bierland Österreich ist auch im Bereich der Biergenuß-Kultur international führend. Tausende von Österreichern haben Prüfungen zum Bier-Jungsommelier oder Biersommelier abgelegt. Das österreichische Nationalteam, bestehend aus den zehn besten Sommeliers des Landes, errang bei der Biersommelier-Weltmeisterschaft 2025 sogar die Goldmedaille im Mannschaftsbewerb. Zudem sind die Biere des Landes im internationalen Wettbewerb überaus erfolgreich: Beim renommierten European Beer Star 2025 wurden 14 heimische Biere mit Medaillen ausgezeichnet, davon sieben mit Gold. Florian Berger, Geschäftsführer des Verbands der Brauereien Österreichs, unterstrich, daß der Erfolg auf der Verwendung von hochqualitativen Rohstoffen, die bevorzugt aus der Region

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Interims-Kaffeehaus „Decentral“ eröffnet in Wien

In Wien hat das Interimskonzept „Decentral“ seine Pforten geöffnet und bietet in der Freyung einen neuen Treffpunkt mit Wiener Kaffeehausflair. Das Projekt wurde von Palais Events ins Leben gerufen, um während der temporären Schließung des berühmten Café Central in der Herrengasse eine Ausweichmöglichkeit für Liebhaber der Wiener Kaffeehauskultur zu schaffen. Das Café Central, eine Institution der Wiener Tradition, schließt ab Frühjahr 2026 für eine behutsame Renovierung und soll im Herbst desselben Jahres wiedereröffnet werden. Das „Decentral“ befindet sich im Palais Harrach und bietet neben einem Gastgarten an der Freyung auch einen stilvollen Innenbereich. Bei der Eröffnungsfeier waren zahlreiche prominente Gäste aus der Tourismus-, Gastronomie- und Kulturszene anwesend, darunter Birgit Wallner vom Verkehrsbüro und der Geschäftsführer von Eurotours, Maik Gruba. Das Konzept des „Decentral“ ist darauf ausgerichtet, vertraute Wiener Kaffeehauskultur neu zu interpretieren und einen Ort für ungezwungene Begegnungen mitten in der City zu schaffen. Auf der Speisekarte stehen Kreationen aus der berühmten Café Central-Patisserie, ergänzt durch Focaccias, klassische Kaffeespezialitäten und moderne Drinks. Eine besondere Attraktion ist die „Bar Non Lieu“, ein intimer Rückzugsort für nur zwei Gäste, der von der legendären American Bar des Architekten Adolf Loos inspiriert ist. Das „Decentral“ ist von Dienstag bis Samstag geöffnet und dient als Übergangslösung, bis das renovierte „Café Central“ in der Herrengasse seinen Betrieb wieder aufnimmt. Die Wiener Kaffeehauskultur, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Das „Café Central“ gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten dieser Kultur, und seine temporäre Schließung wird nun durch das „Decentral“

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Neue Studie zeigt die beliebtesten europäischen Länder für Weintouristen

Tui Musement, eine Tochtergesellschaft der Tui Gruppe, hat einen ersten Europäischen Weintourismus-Index veröffentlicht. Die Studie basiert auf offiziellen Datenquellen und analysiert das Potenzial der Länder für Reisende, die sich für Wein und Kulinarik interessieren. Demnach gehören solche Erlebnisse zu den beliebtesten Reisetrends bei Touristen zwischen 18 und 44 Jahren. Angeführt wird die Rangliste von Frankreich, gefolgt von Italien und Spanien. Der Index bewertete die Länder nach fünf Hauptkriterien, einschließlich der Fläche der Weinberge, der Produktionsmenge sowie internationaler Auszeichnungen. Frankreich erreichte den ersten Platz, vor allem wegen der hohen Zahl an international prämierten Weinen. Weinregionen wie Bordeaux, das Burgund und die Champagne sind für ihre traditionellen Weine und ihre langjährige Anbaugeschichte bekannt. Italien folgt auf dem zweiten Platz und ist das Land mit der grössten Anzahl an Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geographischer Angabe. Den dritten Rang belegt Spanien, das Land mit der grössten Anbaufläche für Weine mit geschützten Bezeichnungen. Portugal und Griechenland runden die Top Fünf ab, wobei Griechenland mit seiner seit der Antike bestehenden Tradition punkten kann. Die hinteren Ränge der Top 10 belegen Deutschland, Rumänien, Ungarn, Österreich und Bulgarien. Diese Länder gelten zunehmend als attraktive Ziele für den Weintourismus, insbesondere mit ihren spezifischen regionalen Angeboten, wie dem Riesling aus Deutschland oder dem Tokajer aus Ungarn. Die Studie belegt mit der Analyse von Daten der statistischen Ämter Eurostat und der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), sowie der Decanter World Wine Awards, die wissenschaftliche Herangehensweise der Erhebung. Der Index dient als Orientierung für Reiseanbieter und zeigt das Potenzial

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Die Kürbis-Saison 2025: Nachfrage explodiert und neue Trends erobern den Markt

Der Herbst steht vor der Tür, und mit ihm beginnt die Hochsaison für den Kürbis. Beim Online-Supermarkt Gurkerl zeigen die Verkaufszahlen bereits in den ersten Septemberwochen einen explosionsartigen Anstieg von 112 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Eine Auswertung der Daten der letzten und der aktuellen Saison offenbart nicht nur die ungebrochene Beliebtheit des Herbstgemüses, sondern auch spannende Trends bei Sorten und verarbeiteten Produkten. Während der klassische Hokkaido-Kürbis weiterhin der unangefochtene Bestseller ist, gewinnen neue Sorten wie der Honeynut-Kürbis und praktische Ofenkürbisse an Popularität. Die Nachfrage nach saisonalen Produkten wie Pumpkin Spice Sirup und Kürbisravioli schnellt ebenfalls in die Höhe. Experten bestätigen, daß der Trend zur frühen Verfügbarkeit und die Vielfalt des Angebots die Konsumenten begeistern. Rasanter Nachfrageanstieg und die Favoriten im Einkaufskorb Mit dem Beginn des Septembers gehört der Kürbis zu den meistgekauften Produkten. Im Vorjahr verzeichnete Gurkerl in den Monaten September und Oktober sogar ein Plus von über 600 Prozent gegenüber den Sommermonaten. Jeder fünfte Kunde griff in diesem Zeitraum zum Kürbis. Die Bestseller-Sorten des vergangenen Jahres waren der Hokkaido, der Butternut und der Halloween-Kürbis, die auch heuer wieder die Verkaufslisten anführen. Daneben etablieren sich zunehmend neue Varianten. Carina Gschaider vom Hof Franzlbauer in Niederösterreich, eine langjährige Lieferantin von Gurkerl, beobachtet einen wachsenden Trend zu handlicheren und unkomplizierten Sorten. Der Honeynut-Kürbis, eine kleine, handgroße Variante des Butternut, besticht durch seinen süßen Geschmack, der an Honig erinnert. Er eignet sich besonders gut für Suppen und Ofengerichte. Auch Ofenkürbisse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind laut Gschaider „unglaublich praktisch“, da

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Gourmet Business lanciert neue Speisekarte mit Fokus auf regionale Zutaten

Gourmet Business, ein Anbieter im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, hat anlässlich seines fünfzigsten Jubiläums eine neue Speisekarte vorgestellt. Das Angebot, das unter dem Motto „Kochen mit den Jahreszeiten“ steht, setzt auf die Verwendung von regionalen und saisonalen Zutaten aus Österreich. Die Neuausrichtung umfasst insgesamt 32 neue Gerichte und 58 saisonale Spezialitäten, die in Österreichs Genussregionen geerntet und verarbeitet werden. Die Firma betont, daß die Speisen ohne Geschmacksverstärker, Palmöl, Konservierungs- und Farbstoffe zubereitet werden. Laut eigenen Angaben basiert die Qualität auf der Verwendung von heimischem Fleisch, Freilandeiern und Frischmilch, die zu hundert Prozent aus Österreich stammen. Diese Zutaten sollen Frische und Vielfalt auf den Teller der Gäste bringen. Die Speisekarte soll ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot bieten, das sich an den natürlichen Zyklen der Ernte orientiert. Ein Schwerpunkt der neuen Speisekarte liegt auf dem Thema Herbst. Zum Auftakt werden 14 verschiedene Gerichte mit Kürbis angeboten, der ebenfalls zu hundert Prozent aus Österreich stammt. Hierzu gehören Kreationen wie Orecchiette Pasta mit Kürbis-Bolognese oder ausgelöstes Backhendl in Kürbiskernpanade. Über das gesamte Jahr verteilt sind zusätzlich thematische Wochen geplant, welche die Speisekarte ergänzen. Darunter sind Aktionen wie „Österreichs Schmankerl“ mit klassischen Gasthaus-Gerichten, aber auch die „FIT mit Genuß“-Wochen im Januar. Gourmet Business feiert in diesem Jahr das fünfzigjährige Bestehen und bedankt sich bei seinen Kunden für die langjährige Treue.

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Weinparadies Kroatien: Eine Entdeckungsreise durch vier Regionen voller Tradition und Vielfalt

Kroatien, ein Land mit einer über zweitausend Jahre alten Weinkultur, hat sich zu einem der aufregendsten Weinziele Europas entwickelt. Die Weinlandschaft zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus, die in den vier offiziellen Weinregionen des Landes – dem Kroatischen Hügelland, Istrien & Kvarner, Dalmatien sowie Slawonien & dem Donaugebiet – zum Ausdruck kommt. Jede dieser Regionen hat ihre eigene Identität, geprägt durch unterschiedliche klimatische Bedingungen, Bodeneigenschaften und die einzigartige Philosophie der Winzer. Dieser Facettenreichtum reicht von eleganten Weißweinen aus dem Landesinneren bis zu kraftvollen, mediterranen Rotweinen von der sonnenverwöhnten Küste. So ist Kroatien ein spannungsvolles Mosaik, in dem traditionelle Anbaumethoden auf innovative Ansätze treffen und autochthone Rebsorten neben internationalen Klassikern bestehen. Das Reich der Weißweine: Das Kroatische Hügelland Im zentralen und nordwestlichen Teil des Landes, im Kroatischen Hügelland, liegt das Zentrum für elegante Weißweine. Auf sanften Hügeln in Gebieten wie Plešivica, Međimurje oder Moslavina entstehen Weine mit feiner Struktur und Charakter. Winzer in dieser Region, die oft kleine Familienbetriebe führen, haben sich auf Sorten wie Riesling, Sauvignon Blanc und Chardonnay spezialisiert. Eine Besonderheit sind jedoch die autochthonen Rebsorten wie Škrlet und Pušipel, die fast ausschließlich hier zu finden sind und einen einzigartigen regionalen Geschmack repräsentieren. Ein aufstrebender Sektor in dieser Region ist die Produktion von Schaumwein. Das lokale Klima und der spezielle Boden in Plešivica bieten ideale Bedingungen, weshalb sich die Region zunehmend als das kroatische Zentrum für hochwertige Sekte profiliert. Diese Entwicklung zeigt, daß die kroatische Weinkultur nicht nur an ihrer reichen Vergangenheit festhält, sondern auch neue Wege beschreitet,

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Gault & Millau Genussmesse 2025: Licht und Schatten der österreichischen Kulinarik

Die Gault & Millau Genussmesse 2025, die am 13. und 14. September 2025 in der Ottakringer Brauerei in Wien stattfand, versammelte erneut die Riege der heimischen Gastronomie. Während die Veranstaltung zweifellos einen breiten Überblick über die österreichische Kulinarik bot, werfen einige Aspekte Fragen über die tatsächliche Innovationskraft und die Zugänglichkeit der Szene auf. Die Messe präsentierte ein breites Spektrum, von prämierter Haute Cuisine bis zu regionalen Delikatessen, doch bei näherer Betrachtung zeigten sich auch die Herausforderungen und bisweilen starren Strukturen einer Branche, die zwischen Tradition und Moderne navigiert. Die Veranstaltung, die als Schaufenster für die im Gault & Millau Führer präsentierten Betriebe dient, spiegelte sowohl die Stärken als auch die Schwächen einer Szene wider, die sich oft im Spannungsfeld zwischen Perfektionismus und Praxis bewegt. Ein Kulinarisches Schaufenster mit Defiziten Die Liste der Aussteller las sich wie ein Who’s Who der österreichischen Gastronomie. Über 100 Stände, von etablierten Haubenlokalen bis zu aufstrebenden Produzenten, versprachen ein wahres Feuerwerk für die Sinne. Jedoch war die Zugänglichkeit vieler dieser Gaumenfreuden nicht für jedermann gegeben. Die oft winzigen Portionen, die am Stand angeboten wurden, rechtfertigten in manchen Fällen kaum den hohen Preis des Eintrittstickets. Während das Konzept der Verkostung dazu dienen sollte, einen umfassenden Einblick zu gewähren, blieben viele Besucher am Ende mit dem Gefühl zurück, nur einen flüchtigen und teils unbefriedigenden Eindruck von den eigentlichen Küchenleistungen erhalten zu haben. Kritiker bemängelten zudem, daß sich das Angebot in weiten Teilen um bereits bekannte Namen und bewährte Konzepte drehte. Zwar gab es einige neue Gesichter, doch

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Flughafen München eröffnet neues Gastronomie-Konzept im Terminal 2

Der Flughafen München hat im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Das Konzept mit dem Namen 4 FOOD Street Kitchen wird von der hauseigenen Allresto betrieben und nimmt eine Fläche von über 500 Quadratmetern ein. Es bietet Platz für mehr als 200 Gäste und rechnet mit über 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Das Konzept ist auf eine schnelle und vielfältige Verpflegung ausgerichtet. Es umfasst fünf verschiedene Stationen: Pizza Amore mit Pizzagerichten, PastaRossa mit frischer Pasta, Bamee für asiatische Wok-Gerichte, Pommes Freunde mit Frittiertem, sowie eine Pop-up-Station mit bayerischen Spezialitäten. Ergänzend dazu gibt es eine Theke für Reisende mit wenig Zeit, die mit Snacks und Barista-Kaffee versorgt werden. Die Eröffnung des neuen Foodcourts ist Teil der Kommerzstrategie des Flughafens, die darauf abzielt, das gastronomische Angebot für internationale Gäste zu erweitern. Nach Angaben von Flughafengeschäftsführer Andreas Reichert soll die neue Einrichtung die Reiseerfahrung der Passagiere verbessern. Der Flughafen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Marke Pommes Freunde, die sich damit direkt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte präsentieren kann.

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Krems testet neue Verfahren für Weine mit weniger Alkohol

Die Weinbauschule Krems reagiert auf veränderte Konsumgewohnheiten und hat erste Versuche zur Alkoholreduktion von Wein gestartet. Die Nachfrage nach alkoholarmen oder gänzlich alkoholfreien Weinen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, nimmt weltweit stark zu. Die Schule setzt sich damit zwischen ihrem traditionellen Anbau von Klassikern wie dem Grünen Veltliner und neuen internationalen Trends auseinander. Unter der Anleitung von Direktor Dieter Faltl wird dafür ein modernes Membransystem eingesetzt, welches in Österreich erstmals zur Anwendung kommt. Dieses sogenannte Gegenstromverfahren ermöglicht es, den Alkoholgehalt im Wein gezielt zu reduzieren, ohne daß die sortentypischen Aromen und die Qualität des Weines beeinträchtigt werden. Der schonende Prozess trenn Alkohol und Wasser von den anderen Bestandteilen des Weines, die die Charakteristik ausmachen. Derzeit werden die Ergebnisse in Form von sechs Flaschen pro Karton angeboten, um einen geschmacklichen Überblick zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Riesling mit unterschiedlichen Reduktionsstufen bis hin zu einem alkoholfreien Wein. Dieser Schritt der renommierten österreichischen Weinbauschule wird als wichtige Antwort auf globale Trends gesehen, der neue Perspektiven für den Weinbau eröffnet und das Potenzial hat, den Markt für alkoholreduzierte Weine zu prägen.

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