Food-Insider

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Lokal „Muse“ bietet Frühstück am Wiener Donaukanal an

Das Restaurant „Muse“ in Wien hat sein Angebot erweitert und serviert nun auch Frühstück. Das Lokal am Donaukanal bietet die Morgenkarte ab sofort an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen zwischen 9.00 und 14.00 Uhr an. Nach Angaben des Lokals ist es das erste am Donaukanal, das diesen Service in seinen Räumlichkeiten anbietet. Initiatoren und Gründer von „Muse“ sind Alireza Jokar, Viktor Pasquali und Gabor Rudnay. Alireza Jokar, der als gastronomischer Leiter fungiert, ist in der Wiener Gastronomieszene bekannt und betreibt bereits seit zehn Jahren das Lokal „SNEAKIN“ am Spittelberg. Das Konzept von „Muse“ soll die Bereiche Gastronomie und Kunst miteinander verbinden. Die neue Karte umfaßt sowohl herzhafte als auch süße Speisen. Unter den herzhaften Optionen finden sich unter anderem Eggs Benedict für 13,50 Euro und eine Avocado-Lachs Bowl mit Sauerteigbrot für 14,50 Euro. Für Liebhaber süßer Gerichte stehen verschiedene Varianten von French Toast zum Preis von jeweils 10,50 Euro zur Wahl, ergänzt durch hausgemachtes Müsli oder Mandelcroissants. Mit der Einführung des Frühstücksangebots reagiert das Lokal auf eine wachsende Nachfrage und erweitert seine Betriebszeiten. Das Angebot soll die Gäste an den Wochenenden und Feiertagen an den Donaukanal locken.

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Kulinarik-Serie „Vollmund“ gastiert am Flughafen Graz

Die Veranstaltungsreihe „Vollmund“ in der Erlebnisregion Graz ist im Jahr 2025 erfolgreich gestartet. Die Serie, welche die regionale Küche mit besonderen Orten verbindet, hat bereits mit den ersten beiden Veranstaltungen positive Resonanz erhalten. Der Auftakt fand unter dem Vollmond in Semriach statt, die zweite Veranstaltung wurde in Frohnleiten abgehalten. Auf dem Hüblerhof in Semriach kreierten die Köchinnen Maria Möstl und Sylvia Loidolt ein Fünf-Gänge-Menü. In Frohnleiten war Haubenkoch Reinhard Rois vom Landhaus Rois für die kulinarische Gestaltung verantwortlich. Die Stadtgemeinde sorgte für eine besondere Atmosphäre, indem die Skyline von Frohnleiten für die Gäste der Veranstaltung beleuchtet wurde. Laut den Veranstaltern erweist sich das Konzept, Kulinarik und besondere Örtlichkeiten zu verbinden, als ein kulinarisches Leitprodukt für die Region. Die Reihe wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Im September wird der Grazer Flughafen zum Veranstaltungsort, wo der bekannte Koch Johann Lafer seine steirische Heimat kulinarisch in Szene setzen wird. Das Finale ist für Oktober geplant und soll in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schloßberg stattfinden. Dort wird Christof Widakovich vom Restaurant Schloßberg das Abschlußmenü präsentieren. Die bisherigen Veranstaltungen haben gezeigt, daß die Kombination aus regionaler Küche, besonderen Kulissen und engagierten Köchen das Publikum anspricht. Die Veranstaltungsreihe hat sich als ein festes Element im kulinarischen Angebot der Region etabliert.

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Swiss gewinnt Preise für Weinangebot bei «Wines on the Wing Awards»

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist bei den diesjährigen „Wines on the Wing Awards“ des Magazins Global Traveler mehrfach ausgezeichnet worden. Die Preise würdigen das Weinangebot der Fluggesellschaft in allen Reiseklassen, wobei insbesondere die Qualität der in der ersten Klasse servierten Weine hervorgehoben wurde. Swiss sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie „Top International First Class Wines“ und unterstreicht damit den Anspruch auf Qualität auch in der Luft. Ein besonderer Erfolg ist die Auszeichnung des Cayas Syrah 2022 von Jean-René Germanier aus dem Wallis, der ebenfalls den ersten Rang unter den Rotweinen der ersten Klasse belegte. Die Juroren lobten die Qualität des Schweizer Weins, der in der Blindverkostung überzeugte. Aber auch in anderen Reiseklassen konnte Swiss punkten. In der Premium Economy und Economy Class erreichten die Rotweine Assemblage de Romandie der Domaine Les Perrières und La Cuvée Mythique die ersten beiden Plätze. Der Weisswein Chasselas de Romandie wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Auch im Bereich der Schaumweine konnte Swiss überzeugen. Der Pommery Cuvée Louise Millésime 2006 Parcelles aus der ersten Klasse und der italienische Millesimato Spumante Brut in der Premium Economy und Economy Class erhielten jeweils einen dritten Platz. Die Auszeichnungen zeigen, daß Swiss in allen Reiseklassen Wert auf eine vielfältige und hochwertige Weinauswahl legt. Mit der konsequenten Auswahl von Weinen aus der Schweiz bietet die Fluggesellschaft nicht nur ihren Gästen ein besonderes Erlebnis, sondern verschafft auch der nationalen Weinbranche, von der nur ein geringer Teil exportiert wird, eine internationale Bühne. Die „Wines on the Wing Awards“ sind eine

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Salzburg: Eine Tour durch die Stiegl-Brauerei

In Salzburg, am Fuße des Festungsberges, schlägt das Herz einer Jahrhunderte alten Brautradition: die Stiegl Brauwelt. Die Stieglbrauerei, deren Geschichte bis ins späte Mittelalter zurückreicht, ist heute die größte Privatbrauerei Österreichs und ein fester Bestandteil der regionalen Kultur. Für Besucher hat sie mit den Stiegl Brauwelten ein Erlebniszentrum geschaffen, das die reiche Historie des Unternehmens mit dem modernen Brauhandwerk verbindet. Auf über 5.000 Quadratmetern können Gäste in die Welt des Bieres eintauchen, die historischen Wurzeln der Brauerei erkunden und den gesamten Brauprozess von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt hautnah miterleben. Dieser Artikel widmet sich der bewegten Geschichte der Stieglbrauerei und beschreibt detailliert die Erlebnisse, die Besuchern in den Brauwelten geboten werden. Die Stiegl Brauwelt: Ein Museum der Sinne Das Herzstück des Besuchererlebnisses ist das Stiegl Museum, das auf mehr als 5.000 Quadratmetern die Geschichte der Brauerei und die Kultur des Bieres darstellt. Die Ausstellung ist interaktiv und multimedial gestaltet, so daß Besucher nicht nur passive Betrachter sind, sondern aktiv in die Welt des Bieres eintauchen können. Der Rundgang beginnt oft mit dem Stiegl-Braukino, einem 270°-Panorama-Erlebnis, das in einem Film die Geschichte der Brauerei, die Kunst des Brauens und die Bedeutung der verwendeten Rohstoffe auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Anschließend führt die Ausstellung durch verschiedene Themenbereiche. Hier kann man historische Braugeräte, alte Flaschen, Bierkrüge und Werbematerialien aus vergangenen Zeiten betrachten. Eine Besonderheit ist der sogenannte Bieraltar, eine künstlerische Installation, die dem Bier als kulturellem Gut huldigt. Die Besucher erfahren hier alles über die vier Grundzutaten des Bieres – Wasser, Malz, Hopfen

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Reblaus Express: Das Heurigen-Lokal auf Schienen

Die Geschichte der Eisenbahn im nordwestlichen Weinviertel ist eng verknüpft mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Lokalbahnstrecke von Retz nach Drosendorf, eine Verbindung, die über Jahrzehnte hinweg das Rückgrat für den Personen- und Güterverkehr bildete. Nach einer Ära des Niedergangs, die zur Einstellung des regulären Betriebes führte, erlebte diese historische Trasse eine bemerkenswerte Wiederbelebung als eine Art „Heurigenlokal auf Schienen“. Heute wird sie unter dem Namen „Reblaus Express“ von der NÖVOG als touristisches Erlebnis betrieben, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und die landschaftlichen Schönheiten des Wein- und Waldviertels einem breiten Publikum zugänglich macht. Einst war die Lokalbahn Drosendorf-Retz eine wichtige Anbindung an die Nordwestbahn und somit – mit Umstieg in Retz – an Wien. Doch die einstige hohe regionale Bedeutung ging zunehmend zurück ehe dann der Personenverkehr durch die Österreichischen Bundesbahnen eingestellt wurde. Zeitweise gab es ab Wien-Praterstern, damals noch Bahnhof Wien-Nord, ausgewählte Züge, die ohne Umstieg bis Drosendorf und zurück verkehr sind. Doch das ist alles Eisenbahngeschichte. Nach der Einstellung von Personen- und später auch Güterverkehr befand sich die Lokalbahn lange im Dornröschenschlaf. Im Jahr 2010 erwarb das Land Niederösterreich über die NÖVOG die Infrastruktur und machte diese wieder fit für die Wiederaufnahme. Bislang beschränkt sich der Verkehr auf touristischen Museumsverkehr, der sich an Personen richtet, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder aber einen Eisenbahn-Ausflug machen wollen. Daher ist der nunmehrige „Reblaus Express“ nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert, so dass eine eigene Fahrkarte erforderlich ist. Das Konzept

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Almdudler präsentiert „Oktoberfest Edition“ in Kooperation mit Marina Hoermanseder

Die österreichische Limonadenmarke Almdudler hat in Zusammenarbeit mit der Designerin Marina Hoermanseder eine exklusive „Oktoberfest Edition“ vorgestellt. Die limitierte Edition in 0,35-Liter-Mehrweg-Glasflaschen kommt im neuen Trachtenlook daher und wird ab dem 21. September beim „Münchner Oktoberfest“ im Käferzelt Premiere feiern. Almdudler ist in diesem Jahr erstmals offizieller Lizenzpartner der Landeshauptstadt München. Marina Hoermanseder hat das bekannte Almdudler-Trachtenpärchen neu gestaltet und ihre charakteristischen Schnallenelemente in das Design integriert. Die Kollektion, die als eine Mischung aus Tradition und Popkultur beschrieben wird, umfaßt neben den Flaschen auch T-Shirts, Sweater und Tonkrüge. Diese werden ab Ende August im Almdudler-Onlineshop erhältlich sein. Die Designerin, die für ihre Kreationen für bekannte Persönlichkeiten berühmt ist, erklärte, sie habe die Tracht mit einem „Augenzwinkern modernisieren“ wollen. Die limitierte Almdudler-Edition wird von September bis Oktober 2025 auf der Festwiese und in ausgewählten Münchner Gastronomiebetrieben angeboten. Dazu gehören die Käfer Wiesn-Schänke, der Hofbräukeller, der Haxnbauer und der Biergarten am Chinesischen Turm. Mit dieser Edition möchte Almdudler seine Verbundenheit mit der Gastronomie und dem Oktoberfest unterstreichen. Auch für diejenigen, die nicht zur Wiesn nach München reisen können, wird die Edition ab Ende August im Webshop verfügbar sein. Die Marketingstrategie von Almdudler, die traditionelle Marke durch Kooperationen mit prominenten Designern aufzufrischen, hat in der Vergangenheit bereits Beachtung gefunden. Die Partnerschaft mit der Stadt München als Lizenznehmerin für das Oktoberfest öffnet dem Unternehmen neue Vertriebswege und ermöglicht eine stärkere Präsenz auf einem der weltweit größten Volksfeste. Die limitierte Edition zielt darauf ab, Sammler und Liebhaber der Marke anzusprechen.

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Dots DXB: Martin Ho will in Dubai neu durchstarten

Die Wiener Gastronomieszene expandiert über die Landesgrenzen hinaus. Nach zweijähriger Planungsphase beginnt die Dots Group von Martin Ho mit den Bauarbeiten für ihr erstes internationales Restaurant in Dubai. Die geplante Eröffnung des „Dots DXB“ im renommierten Dubai International Financial Center (DIFC) markiert den Auftakt einer ambitionierten Internationalisierungsstrategie. In den kommenden Jahren plant die Unternehmensgruppe, in weiteren globalen Metropolen wie London, Miami, New York City und Ibiza Fuß zu fassen. Mit der Eröffnung in Dubai, die mit dem 20-jährigen Jubiläum der Dots Group zusammenfällt, positioniert sich das Unternehmen als neuer Akteur in der globalen Luxusgastronomie. Ein strategischer Standort: Dubai als Tor zur Welt Die Wahl des Standorts für das erste internationale Restaurant der Dots Group ist strategisch wohlüberlegt. Das „Dots DXB“ wird im Dubai International Financial Center (DIFC) beheimatet sein, einer der renommiertesten Adressen im Emirat. Diese Lage in direkter Nachbarschaft zu Luxusrestaurants wie „Cipriani“, „Mr. Chow“, „Gaia“ und „Nusret“ unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, sich im obersten Segment der Gastronomie zu etablieren. Das DIFC gilt als Zentrum für Finanzen und Wirtschaft und zieht eine internationale Klientel an, die perfekt zur Zielgruppe der Dots Group paßt. Die Eröffnung des „Dots DXB“ ist für den 12. November 2025 geplant, was dem 20-jährigen Jubiläum der Unternehmensgruppe entspricht. Martin Ho, Gründer und Mastermind der Dots Group, beschreibt das neue Restaurant als den „Beginn einer neuen Reise über Landesgrenzen hinaus“. Er sieht in der Kombination von asiatischer Spitzenküche und österreichischer Gastfreundschaft eine Bereicherung für den internationalen Luxusmarkt. Das Soft Opening ist bereits für die dritte

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Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

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Hotel Stefanie in Wien ernennt Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef

Das traditionsreiche Hotel Stefanie, Wiens ältester Hotelbetrieb, hat Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef seines gleichnamigen Restaurants ernannt. Gumhalter, der seit 2010 für die Schick Hotels Gruppe tätig ist, übernimmt die Leitung eines 18-köpfigen Teams. Er soll das kulinarische Angebot des im Jahre 1600 gegründeten Hauses in die Zukunft führen. Sein langjähriger Wegbegleiter Dennis Nikolic wird ihm als Souschef zur Seite stehen. Peter Buocz, der General Manager des Hotels, zeigte sich stolz über die Ernennung. Er lobte Gumhalters Qualitätsanspruch und betonte, daß die Beförderung langjähriger Mitarbeiter ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie sei. Das neue Führungsteam unter Gumhalter und Nikolic solle die kulinarische Tradition des Hauses mit innovativen Akzenten verbinden und interne Prozesse optimieren. Gumhalter selbst äußerte seine Vorfreude, das Restaurant mit einer Mischung aus authentischer Wiener Küche und frischer Inspiration zu leiten und die Wiener zu Stammgästen zu machen. Das Restaurant „Stefanie“ ist bekannt für seine klassische Wiener Küche, die Gumhalter nun zeitgemäß neu interpretiert. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte „Altwiener Schmankerlreise“, ein Sieben-Gänge-Menü, das die Geschichte Wiens auf kulinarische Weise erzählt. Gumhalter möchte dabei auch auf moderne Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten eingehen, etwa durch vegetarische Varianten der Gerichte. Das Restaurant bietet neben à la carte-Gerichten auch einen Sonntagsbrunch und ein Mittagsbuffet an. Gumhalter begann seine Laufbahn in der Schick Hotels Gruppe als Jungkoch im Schwesterhotel Erzherzog Rainer und wechselte 2010 ins Hotel Stefanie, wo er in verschiedenen Positionen tätig war, zuletzt als Souschef. Sein Souschef Dennis Nikolic ist seit 2017 im Hotel und arbeitete bereits seit mehreren Jahren eng mit

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Swing Kitchen leitet Sanierungsverfahren ein

Die österreichische Gastronomiekette Swing Kitchen hat für Teile ihrer Gesellschaften in Österreich ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Restrukturierung des Unternehmens, das sich auf pflanzenbasierte Gerichte spezialisiert hat, soll eine wirtschaftliche Stabilisierung ermöglichen. Wie bekannt wurde, sind die Muttergesellschaft Schillinger Vegan Holding GmbH sowie eine Wiener Filiale von der Insolvenz betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten der Holding belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro, während die Filiale in Wien Mitte mit rund 1,9 Millionen Euro Schulden kämpft. Die neue Geschäftsführung unter Albrecht Eltz hat als Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten einen Sanierungsplan vorgelegt. Dieser umfaßt die Schließung von drei Standorten in Deutschland, um sich wieder verstärkt auf den Kernmarkt Österreich zu konzentrieren. Zudem wurde im Mai 2025 ein neues Menü eingeführt und interne Prozesse optimiert. Als Gründe für die finanzielle Schieflage werden gestiegene Energie- und Personalkosten, eine allgemeine Konsumzurückhaltung sowie der hohe Wettbewerbsdruck im Segment der veganen Schnellgastronomie genannt. Trotz der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und des Personalabbaus in den betroffenen Betrieben soll der Geschäftsbetrieb in den österreichischen und Schweizer Filialen fortgeführt werden. Die Kette betreibt derzeit sieben eigene Restaurants in Österreich und zwei Franchise-Standorte in der Schweiz. Die Geschäftsführung zeigt sich zuversichtlich, durch die Restrukturierung die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitern sichern zu können. Den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Swing Kitchen, gegründet 2015 von Charly und Irene Schillinger, positioniert sich als bekannte Marke im deutschsprachigen Raum. Mit der strategischen Neuausrichtung sollen schlankere Strukturen, Produktinnovationen und ein verbessertes Gästeerlebnis geschaffen werden. Das Unternehmen

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