Food-Insider

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Die Kürbis-Saison 2025: Nachfrage explodiert und neue Trends erobern den Markt

Der Herbst steht vor der Tür, und mit ihm beginnt die Hochsaison für den Kürbis. Beim Online-Supermarkt Gurkerl zeigen die Verkaufszahlen bereits in den ersten Septemberwochen einen explosionsartigen Anstieg von 112 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Eine Auswertung der Daten der letzten und der aktuellen Saison offenbart nicht nur die ungebrochene Beliebtheit des Herbstgemüses, sondern auch spannende Trends bei Sorten und verarbeiteten Produkten. Während der klassische Hokkaido-Kürbis weiterhin der unangefochtene Bestseller ist, gewinnen neue Sorten wie der Honeynut-Kürbis und praktische Ofenkürbisse an Popularität. Die Nachfrage nach saisonalen Produkten wie Pumpkin Spice Sirup und Kürbisravioli schnellt ebenfalls in die Höhe. Experten bestätigen, daß der Trend zur frühen Verfügbarkeit und die Vielfalt des Angebots die Konsumenten begeistern. Rasanter Nachfrageanstieg und die Favoriten im Einkaufskorb Mit dem Beginn des Septembers gehört der Kürbis zu den meistgekauften Produkten. Im Vorjahr verzeichnete Gurkerl in den Monaten September und Oktober sogar ein Plus von über 600 Prozent gegenüber den Sommermonaten. Jeder fünfte Kunde griff in diesem Zeitraum zum Kürbis. Die Bestseller-Sorten des vergangenen Jahres waren der Hokkaido, der Butternut und der Halloween-Kürbis, die auch heuer wieder die Verkaufslisten anführen. Daneben etablieren sich zunehmend neue Varianten. Carina Gschaider vom Hof Franzlbauer in Niederösterreich, eine langjährige Lieferantin von Gurkerl, beobachtet einen wachsenden Trend zu handlicheren und unkomplizierten Sorten. Der Honeynut-Kürbis, eine kleine, handgroße Variante des Butternut, besticht durch seinen süßen Geschmack, der an Honig erinnert. Er eignet sich besonders gut für Suppen und Ofengerichte. Auch Ofenkürbisse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind laut Gschaider „unglaublich praktisch“, da

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Gourmet Business lanciert neue Speisekarte mit Fokus auf regionale Zutaten

Gourmet Business, ein Anbieter im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, hat anlässlich seines fünfzigsten Jubiläums eine neue Speisekarte vorgestellt. Das Angebot, das unter dem Motto „Kochen mit den Jahreszeiten“ steht, setzt auf die Verwendung von regionalen und saisonalen Zutaten aus Österreich. Die Neuausrichtung umfasst insgesamt 32 neue Gerichte und 58 saisonale Spezialitäten, die in Österreichs Genussregionen geerntet und verarbeitet werden. Die Firma betont, daß die Speisen ohne Geschmacksverstärker, Palmöl, Konservierungs- und Farbstoffe zubereitet werden. Laut eigenen Angaben basiert die Qualität auf der Verwendung von heimischem Fleisch, Freilandeiern und Frischmilch, die zu hundert Prozent aus Österreich stammen. Diese Zutaten sollen Frische und Vielfalt auf den Teller der Gäste bringen. Die Speisekarte soll ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot bieten, das sich an den natürlichen Zyklen der Ernte orientiert. Ein Schwerpunkt der neuen Speisekarte liegt auf dem Thema Herbst. Zum Auftakt werden 14 verschiedene Gerichte mit Kürbis angeboten, der ebenfalls zu hundert Prozent aus Österreich stammt. Hierzu gehören Kreationen wie Orecchiette Pasta mit Kürbis-Bolognese oder ausgelöstes Backhendl in Kürbiskernpanade. Über das gesamte Jahr verteilt sind zusätzlich thematische Wochen geplant, welche die Speisekarte ergänzen. Darunter sind Aktionen wie „Österreichs Schmankerl“ mit klassischen Gasthaus-Gerichten, aber auch die „FIT mit Genuß“-Wochen im Januar. Gourmet Business feiert in diesem Jahr das fünfzigjährige Bestehen und bedankt sich bei seinen Kunden für die langjährige Treue.

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Weinparadies Kroatien: Eine Entdeckungsreise durch vier Regionen voller Tradition und Vielfalt

Kroatien, ein Land mit einer über zweitausend Jahre alten Weinkultur, hat sich zu einem der aufregendsten Weinziele Europas entwickelt. Die Weinlandschaft zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus, die in den vier offiziellen Weinregionen des Landes – dem Kroatischen Hügelland, Istrien & Kvarner, Dalmatien sowie Slawonien & dem Donaugebiet – zum Ausdruck kommt. Jede dieser Regionen hat ihre eigene Identität, geprägt durch unterschiedliche klimatische Bedingungen, Bodeneigenschaften und die einzigartige Philosophie der Winzer. Dieser Facettenreichtum reicht von eleganten Weißweinen aus dem Landesinneren bis zu kraftvollen, mediterranen Rotweinen von der sonnenverwöhnten Küste. So ist Kroatien ein spannungsvolles Mosaik, in dem traditionelle Anbaumethoden auf innovative Ansätze treffen und autochthone Rebsorten neben internationalen Klassikern bestehen. Das Reich der Weißweine: Das Kroatische Hügelland Im zentralen und nordwestlichen Teil des Landes, im Kroatischen Hügelland, liegt das Zentrum für elegante Weißweine. Auf sanften Hügeln in Gebieten wie Plešivica, Međimurje oder Moslavina entstehen Weine mit feiner Struktur und Charakter. Winzer in dieser Region, die oft kleine Familienbetriebe führen, haben sich auf Sorten wie Riesling, Sauvignon Blanc und Chardonnay spezialisiert. Eine Besonderheit sind jedoch die autochthonen Rebsorten wie Škrlet und Pušipel, die fast ausschließlich hier zu finden sind und einen einzigartigen regionalen Geschmack repräsentieren. Ein aufstrebender Sektor in dieser Region ist die Produktion von Schaumwein. Das lokale Klima und der spezielle Boden in Plešivica bieten ideale Bedingungen, weshalb sich die Region zunehmend als das kroatische Zentrum für hochwertige Sekte profiliert. Diese Entwicklung zeigt, daß die kroatische Weinkultur nicht nur an ihrer reichen Vergangenheit festhält, sondern auch neue Wege beschreitet,

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Gault & Millau Genussmesse 2025: Licht und Schatten der österreichischen Kulinarik

Die Gault & Millau Genussmesse 2025, die am 13. und 14. September 2025 in der Ottakringer Brauerei in Wien stattfand, versammelte erneut die Riege der heimischen Gastronomie. Während die Veranstaltung zweifellos einen breiten Überblick über die österreichische Kulinarik bot, werfen einige Aspekte Fragen über die tatsächliche Innovationskraft und die Zugänglichkeit der Szene auf. Die Messe präsentierte ein breites Spektrum, von prämierter Haute Cuisine bis zu regionalen Delikatessen, doch bei näherer Betrachtung zeigten sich auch die Herausforderungen und bisweilen starren Strukturen einer Branche, die zwischen Tradition und Moderne navigiert. Die Veranstaltung, die als Schaufenster für die im Gault & Millau Führer präsentierten Betriebe dient, spiegelte sowohl die Stärken als auch die Schwächen einer Szene wider, die sich oft im Spannungsfeld zwischen Perfektionismus und Praxis bewegt. Ein Kulinarisches Schaufenster mit Defiziten Die Liste der Aussteller las sich wie ein Who’s Who der österreichischen Gastronomie. Über 100 Stände, von etablierten Haubenlokalen bis zu aufstrebenden Produzenten, versprachen ein wahres Feuerwerk für die Sinne. Jedoch war die Zugänglichkeit vieler dieser Gaumenfreuden nicht für jedermann gegeben. Die oft winzigen Portionen, die am Stand angeboten wurden, rechtfertigten in manchen Fällen kaum den hohen Preis des Eintrittstickets. Während das Konzept der Verkostung dazu dienen sollte, einen umfassenden Einblick zu gewähren, blieben viele Besucher am Ende mit dem Gefühl zurück, nur einen flüchtigen und teils unbefriedigenden Eindruck von den eigentlichen Küchenleistungen erhalten zu haben. Kritiker bemängelten zudem, daß sich das Angebot in weiten Teilen um bereits bekannte Namen und bewährte Konzepte drehte. Zwar gab es einige neue Gesichter, doch

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Flughafen München eröffnet neues Gastronomie-Konzept im Terminal 2

Der Flughafen München hat im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Das Konzept mit dem Namen 4 FOOD Street Kitchen wird von der hauseigenen Allresto betrieben und nimmt eine Fläche von über 500 Quadratmetern ein. Es bietet Platz für mehr als 200 Gäste und rechnet mit über 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Das Konzept ist auf eine schnelle und vielfältige Verpflegung ausgerichtet. Es umfasst fünf verschiedene Stationen: Pizza Amore mit Pizzagerichten, PastaRossa mit frischer Pasta, Bamee für asiatische Wok-Gerichte, Pommes Freunde mit Frittiertem, sowie eine Pop-up-Station mit bayerischen Spezialitäten. Ergänzend dazu gibt es eine Theke für Reisende mit wenig Zeit, die mit Snacks und Barista-Kaffee versorgt werden. Die Eröffnung des neuen Foodcourts ist Teil der Kommerzstrategie des Flughafens, die darauf abzielt, das gastronomische Angebot für internationale Gäste zu erweitern. Nach Angaben von Flughafengeschäftsführer Andreas Reichert soll die neue Einrichtung die Reiseerfahrung der Passagiere verbessern. Der Flughafen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Marke Pommes Freunde, die sich damit direkt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte präsentieren kann.

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Krems testet neue Verfahren für Weine mit weniger Alkohol

Die Weinbauschule Krems reagiert auf veränderte Konsumgewohnheiten und hat erste Versuche zur Alkoholreduktion von Wein gestartet. Die Nachfrage nach alkoholarmen oder gänzlich alkoholfreien Weinen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, nimmt weltweit stark zu. Die Schule setzt sich damit zwischen ihrem traditionellen Anbau von Klassikern wie dem Grünen Veltliner und neuen internationalen Trends auseinander. Unter der Anleitung von Direktor Dieter Faltl wird dafür ein modernes Membransystem eingesetzt, welches in Österreich erstmals zur Anwendung kommt. Dieses sogenannte Gegenstromverfahren ermöglicht es, den Alkoholgehalt im Wein gezielt zu reduzieren, ohne daß die sortentypischen Aromen und die Qualität des Weines beeinträchtigt werden. Der schonende Prozess trenn Alkohol und Wasser von den anderen Bestandteilen des Weines, die die Charakteristik ausmachen. Derzeit werden die Ergebnisse in Form von sechs Flaschen pro Karton angeboten, um einen geschmacklichen Überblick zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Riesling mit unterschiedlichen Reduktionsstufen bis hin zu einem alkoholfreien Wein. Dieser Schritt der renommierten österreichischen Weinbauschule wird als wichtige Antwort auf globale Trends gesehen, der neue Perspektiven für den Weinbau eröffnet und das Potenzial hat, den Markt für alkoholreduzierte Weine zu prägen.

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Gastronomie: Wirtschaftskammer kritisiert Datenbasis in Bericht zur Landwirtschaft

Die Fachverbände für Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) haben Stellung zu einem Report des Vereins „Land schafft Leben“ genommen. Die Obleute Alois Rainer und Georg Imlauer betonten die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft für den österreichischen Tourismus und wiesen gleichzeitig auf Mängel in der Datenerhebung des Berichtes hin. Rainer und Imlauer kritisieren, daß die zugrundeliegenden Zahlen ausschliesslich auf Großhandelsdaten basieren. Demnach würden die zahlreichen direkten Lieferbeziehungen zwischen regionalen Produzenten und den Betrieben der Gastronomie sowie Hotellerie nicht berücksichtigt. Eine solch unvollständige Betrachtung könne das Vertrauen in die Partnerschaften vor Ort gefährden. Die WKÖ-Vertreter sprechen sich grundsätzlich für Transparenz bei der Herkunft von Lebensmitteln aus. Sie fordern jedoch Wahlfreiheit für Konsumenten und Unternehmer und bevorzugen freiwillige Kennzeichnungsinitiativen, die bereits in den Bundesländern existieren. Eine neue Regulierung durch bürokratische Verpflichtungen werde abgelehnt, insbesondere wenn diese regionale Besonderheiten und saisonale Verfügbarkeiten nicht berücksichtige.

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Österreichische Biersommeliers treten bei Weltmeisterschaft in München an

Am kommenden Wochenende findet in München die 8. Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Das zehnköpfige österreichische Nationalteam gilt im internationalen Vergleich als einer der Titelanwärter. Insgesamt nehmen 93 Wettbewerber aus 18 Ländern und vier Kontinenten an der Meisterschaft teil. Das Team unter der Führung von Kapitän Oliver Klamminger bereitete sich seit Monaten intensiv vor. Die Vorbereitung umfaßte mehrere Trainingscamps in österreichischen Brauereien, in denen die Sinne geschärft und Präsentationstechniken verfeinert wurden. Die Veranstaltung wird von der anerkannten Doemens Akademie organisiert. Die Teilnehmer müssen im Wettbewerb eine Jury aus ehemaligen Weltmeistern überzeugen. Die Rolle des Biersommeliers wird von Vertretern der Branche als immer wichtiger angesehen, um die Vielfalt und Qualität des Bieres zu vermitteln. Das Finale am Sonntag ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Ein Festival der Sinne am Wörthersee: Klagenfurt im Zeichen der Alpen-Adria-Küche

Klagenfurt am Wörthersee verwandelt sich im September erneut in ein Mekka für Liebhaber der feinen Küche. Unter dem Titel „Tage der Alpen-Adria-Küche“ zelebriert der Tourismusverband Klagenfurt mit seinen Partnern aus Gastronomie und Wirtschaft ein 17tägiges Fest, das die kulinarische Vielfalt der Region in den Mittelpunkt rückt. Von Anfang bis Mitte September erwartet die Besucher ein breites Spektrum an Einzelveranstaltungen, die von publikumswirksamen Märkten bis hin zu intimen Kochevents reichen und Feinschmecker aus nah und fern anlocken. Die Veranstaltung, die sich mittlerweile als feste Größe im österreichischen Kulinarikkalender etabliert hat, zieht auch in diesem Jahr wieder zahlreiche hochdekorierte Küchenchefs an, die der Stadt ihren Stempel aufdrücken werden. Das Organisationskomitee setzt bei der achten Ausgabe des Festivals auf eine bewährte Mischung aus großformatigen Publikumsveranstaltungen und exklusiven, kleineren Formaten. Als zentrale Anziehungspunkte dienen dabei der „Slow Food Markt Mittelkärnten & Wein aus Kärnten“ und die abschließende „Alpen-Adria Genussmeile“. Der Markt, der am 6. September im Ossiacher Hof Premiere feiert, widmet sich der Philosophie der langsamen Küche und präsentiert regionale Produkte in ihrer ursprünglichen Form. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Weinen aus Kärnten. Die Genussmeile, die vom 18. bis 20. September die Klagenfurter Innenstadt rund um den Neuen und Alten Platz beleben wird, bildet den krönenden Abschluß des Festivals. Hier versammeln sich 46 Handwerker und Aussteller aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum, um ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Die Veranstaltung gilt als Höhepunkt der Festtage und zieht traditionell die größte Anzahl an Besuchern an. Prominenz am Herd: Gekrönte Häupter der Gastronomie Ein besonderes

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Österreichische Genusswochen im Berliner KaDeWe gestartet

Im renommierten Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) präsentieren vom 1. bis 27. September 24 österreichische Lebensmittel- und Getränkeproduzenten ihre Spezialitäten. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) soll die Positionierung der heimischen Kulinarik stärken. Die Veranstaltung findet in der berühmten Feinkostabteilung im sechsten Stockwerk statt. Vertreter der WKÖ betonten bei der Eröffnung, daß Deutschland der wichtigste Exportmarkt für österreichische Lebensmittel sei, auf den 37 Prozent der Ausfuhren entfielen. Die starke Nachfrage nach heimischen Spezialitäten unterstreiche die Bedeutung von Herkunft und Qualität auf dem Markt. Als Teil der Aktion werden Besuchern auch Weinproben und österreichische Gerichte in den Restaurants angeboten. Ein Ziel der Initiative sei, die Präsenz österreichischer Produkte langfristig im deutschen Handel zu sichern. Die Veranstaltung verbindet Wirtschaft und Tourismus. Nach Aussage von Vertretern der WKÖ soll die Aktion auch einen Impuls für den heimischen Tourismus setzen, da deutsche Gäste der größte Besuchermarkt für Österreich seien.

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