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Graz: Air France erteilt Paris-Strecke eine Absage

Seit einigen Tagen ist in Österreich ein Gerücht im Umlauf, das besagt, dass Air France im Sommerflugplan 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Paris-Charles de Gaulle aufnehmen wird. Air France-KLM dementiert dies und erklärt, dass man dies ausdrücklich nicht bestätigen könne. Eine Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Paris-CDG steht schon sehr lange auf dem Wunschzettel des Grazer Flughafens. Bislang konnte sich Air France bzw. ein Codesharepartner hierfür allerdings nicht begeistern. Immerhin: Graz verfügt über einen von KLM Cityhopper bedienten Anschluss an den Hub Amsterdam und dieser wird momentan trotz Lockdown geflogen. Einer Aufnahme von Graz-Paris Charles de Gaulle erteilt Air France-KLM allerdings eine Absage. Ein Sprecher führt gegenüber Aviation Direct wie folgt aus: “Wir können dieses Gerücht nicht bestätigen. Air France überprüft regelmäßig die Netzwerkmöglichkeiten. Sobald eine Entscheidung über Graz getroffen wird, werden wir sicherlich rechtzeitig kommunizieren.” Auch einen möglichen “Wechsel” – Einstellung von Amsterdam, im Gegenzug Aufnahme von Paris-CDG – dementiert der Luftfahrtkonzern.

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Easyjet entzieht ersten UK-Aktionären das Stimmrecht

Low-Coster Easyjet arbeitet unter Hochdruck daran, seine EU-Fluglizenz rechtlich abzusichern. Das kostete schon den ersten britischen Aktionären das Stimmrecht. Die Brexit-Einigung trat am 1. Januar des neuen Jahres vorläufig in Kraft. Somit ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, auch nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Dies könnte einigen Fluggesellschaften zum Verhängnis werden. Denn innerhalb der EU darf nur fliegen, wer zu mehr als 50 Prozent im Eigentum und unter Kontrolle von EU-Ansässigen ist. Das geht sich bei Easyjet nicht ganz aus. Der Billig-Flieger gehört derzeit nur zu 47,35 Prozent Aktionären aus der EU.  Um die 50-Prozent-Schwelle zu überschreiten, könnte die Airline in einem nächsten Schritt Anteilseigner zwingen, ihre Papiere an Investoren aus der EU zu verkaufen, wie das Nachrichtenmagazin Handelsblatt schreibt. Doch nicht nur Easyjet muss sich mit diesem Problem herumschlagen. Auch Ryanair, der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG und die ungarische, aber in London börsennotierte Billigairline Wizz müssen verhindern, dass sie nach dem Brexit das Recht zu Flügen innerhalb der EU verlieren. 

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Montenegro: Neue Nationalairline hat einen Namen

Es kam so, wie es kommen musste: Montenegro Airlines hob zum letzten Mal ab. Eine neue Nationalairline soll die 1994 gegründete Fluggesellschaft ersetzen.  Die Führungsetage hatte schon vor einigen Wochen Alarm geschlagen: Ohne weitere Hilfe vom Staat ist Schluss. Dieser Warnung kommt die neu gewählte Regierung nicht nach und schließt finanzielle Unterstützungen zur Gänze aus. Daraufhin zog das Management der Fluglinie den Stecker und stellte am 25. Dezember den Flugbetrieb ein. Premierminister Zdravko Krivokapić verfolgt nun einmal andere Pläne. Er wolle eine neuen National-Carrier gründen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Während an den Unternehmens-Strukturen noch getüftelt wird, steht der Name schon fest: 2 Montenegro. Diesen plauderte Wirtschaftsminister Mladen Bojanic im heimischen TV-Sender Vijesti aus.

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Istanbul-Atatürk versteigert herrenlose Flugzeuge

Wer Interesse an schon länger abgestelltem Fluggerät hat, könnte in der Türkei auf fündig werden. Der Betreiber des Atatürk Airports versteigert einige Maschinen. Für den Abtransport muss der jeweilige Höchstbietende allerdings selbst sorgen. Aus den Ausschreibungsunterlagen geht hervor, dass folgende Maschinen unter den Hammer kommen: Antonow An-12B (CAT Cargo, TC-KET, MSN: 402808, Rufpreis: 28.237 U.S.-Dollar) Airbus A310-300 (Saga Airlines, TC-SGB, MSN: 562, Rufpreis: 67.230 U.S.-Dollar) Cessna 172 (Mestaş Elektronik Ve Turizm, TC-MHK, Rufpreis: 4.033 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-OYC, MSN: 79, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-COA, MSN: 128, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-OIM, MSN: 94, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) McDonnell Douglas MD-82 (Tarhan Air, TC-TTB, MSN: 49144, Rufpreis: 53.784 U.S.-Dollar) McDonnell Douglas MD-82 (Tarhan Air, TC-TTA, MSN: 48096, Rufpreis: 53.784 U.S.-Dollar) Piper PA-23-250 (Duha Aviation, TC-CHY, MSN: 27-7654130, Rufpreis: 10.757 U.S.-Dollar) Die Versteigerung findet am 14. Jänner 2020 um 14 Uhr 30 Lokalzeit in der Generaldirektion des staatlichen Flughafenbetreibers statt. Diese befindet sich in der Innenstadt von Istanbul. Personen, die an der Versteigerung teilnehmen wollen, müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Auktion einen Kapitalnachweis vorweisen.

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2021: Eurocontrol rechnet mit 51 Prozent des Vorkrisenniveaus

Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) blickt weniger optimistisch in die Zukunft: Die Experten erwarten im neuen Jahr lediglich 51 Prozent des Vorjahresniveaus zu erreichen. Der Covid-19-Schock sitzt tief. Die Luftfahrtindustrie musste horrende Verluste hinnehmen – unter dem Strich stehen rund 6,1 Millionen Flüge und 1,7 Milliarden Fluggäste, die im vergangenen Jahr ausfielen. Bei diesen Zahlen kann es heuer nur besser werden. In der Branche ist dank der Impfstarts in vielen Ländern auch ein Hauch von Zuversicht zu spüren. Die Situation werde 2021 wieder deutlich besser aussehen, so die Hoffnung. Doch die Lotsen-Dachorganisation mit Sitz in Brüssel warnt vor zu viel Optimismus. Nur die richtigen Maßnahmen würden die Branche zur gewünschten Erholung bringen. Besonders finanziell gebeutelte Flughäfen sollten nun bevorzugt Finanzhilfe erhalten – nachdem im abgelaufenen Jahr in erster Linie die Fluggesellschaften versorgt wurden.  Unter den großen Airlines musste die Lufthansa Gruppe auffallend viele Flüge stornieren, laut Eurocontrol waren es 67 Prozent. Auf ähnliche Werte kommen EasyJet (minus 67 Prozent) und die British-Airways-Mutter IAG (minus 65 Prozent). Ryanair habe im vergangenen Jahr 59 Prozent weniger Flüge absolviert als 2019 und Air France/KLM 55 Prozent weniger, wie der ORF berichtet. Darüber hinaus wurden auch bei den Airports die Karten neu gemischt. Der Frankfurter Flughafen musste sein Zepter an Amsterdam-Schiphol übergeben. Damit belegt nun AMS den ersten Platz als verkehrsreichster Flughafen Europas, die Rückgänge der Flugbewegungen fielen hier etwas weniger drastisch aus. 

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AUA lässt Winzer auf rund 100.000 Weinflaschen sitzen

Eigentlich hätte ein burgenländischer Winzer zwischen Jänner und August 2020 rund 120.000 Flaschen Welschriesling an Austrian Airlines liefern sollen. Es handelte sich um einen prämierten Edelwein, den der Carrier nach nur rund einem Sechstel der vertraglich vereinbarten Menge nicht mehr haben wollte. Der Weinbauer sitzt nun auf unzähligen Flaschen mit AUA-Etikett. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk erklärt Winzer Günther Hautzinger, dass er mit Austrian Airlines ein Verlustgeschäft gemacht habe. Hintergrund der Nichtabnahme durch die Lufthansa-Tochter ist, dass bedingt durch die Coronapandemie das Angebot stark reduziert wurde unter dem Deckmantel der “Kontaktreduktion” lediglich Kaffee, Tee und Wasser ausgeschenkt werden – und das auch nur ab einer gewissen Mindestflugdauer. Ab dem Frühjahr 2021 wird Austrian Airlines selbst dafür zur Kasse bitten, denn die Fluggesellschaft führt erneut ein Paid-Catering-System ein. Zuletzt glich man sich diesbezüglich Anfang der 2000er-Jahre – mit äußerst negativem Kundenfeedback – den Lowcostern an. Der burgenländische Winzer hat aber ein anderes Problem: Die Schließung der Gastronomie und Hotellerie führt dazu, dass der Kreis der Ersatzabnehmer stark eingeschränkt ist. Im Grunde bleiben nur noch Privatkunden übrig, doch diese benötigen nicht ansatzweise das Volumen, das Austrian Airlines ursprünglich bestellt hatte bzw. Wirte an ihre Gäste ausschenken. Laut ORF hofft der Weinbauer auf eine rasche Öffnung und auch darauf, dass im Jahr 2021 die AUA bei ihm wieder Produkte einkauft und der Vertrag diesmal eingehalten wird.

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„Drohnenführerschein“ nun erforderlich

Die bisher nationalstaatlich geregelten und unterschiedlichen Vorgaben werden vereinfacht, harmonisiert und in Österreich kostengünstiger gestaltet. Die Einteilung der Drohnen erfolgt in drei Kategorien. Die relevante Kategorie für den Privatanwender nennt sich künftig „open“. Dafür muss ein ununterbrochener Sichtkontakt zur Drohne ohne technische Hilfsmittel gegeben sein, es darf maximal bis 120 m über Grund geflogen werden und das Fluggerät darf nicht schwerer als 25 kg sein. Drohnen unter 250 g, die über keine Kamera verfügen, müssen nicht registriert werden.  Neben der Kategorie „open“ bestehen für den Betrieb größerer Drohnen weitere Kategorien „specific“ und „certified“. Die „specific“- Kategorie erlaubt Flüge außerhalb der Sichtweite, Flüge mit Drohnen über 25 kg oder Flüge mit Drohnen über vier kg im besiedelten Gebiet. Anwendungsfälle für diese Kategorie können Kameraflüge über Städten oder die Befliegung von Infrastruktur sein. In die Kategorie „certified“ werden künftig auch Drohnenflüge mit Passagieren an Bord fallen, Lufttaxis gehören zu dieser Kategorie. Das genaue Regelwerk für diese Kategorie ist derzeit auf europäischer Ebene noch in Ausarbeitung, die Bestimmungen werden sich an jenen für die bemannte Luftfahrt orientieren.  „Die eine oder andere Drohne ist auch dieses Jahr bestimmt unter dem Christbaum gelegen. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem neuen Gerät und einen sicheren Luftraum zu gewährleisten, setzen wir mit den neuen Regelungen auf Aufklärung und Transparenz“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner und meint weiter: „Damit wird es einfacher und günstiger eine Drohne zu fliegen – die notwendigen Schritte sind rasch online zu erledigen und wesentlich günstiger als die bisher fälligen Gebühren. Hat man den Drohnenführerschein absolviert und die Drohne registriert, kann man damit im gesamten EU-Raum fliegen.“ „Mit der Online-Registrierung für Drohnenbetreiber und dem

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ÖAMTC-Flugrettung flog 17.281 Einsätze im Jahr 2020

17.281 Einsätze haben die Crews der ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 2020 absolviert. Gegenüber 2019 ist das ein Rückgang um 8,7 Prozent. „Dass wir weniger geflogen sind, ist – wie könnte es anders sein – auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Freilich standen unsere Notarzthubschrauber dennoch im Dauereinsatz und hoben im Schnitt 47-mal pro Tag ab“, erklärt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Fakt ist aber auch: Maßnahmen wie Lockdowns, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, ausbleibender Sommer- und Wintertourismus oder Homeoffice haben bei uns zu einem Einsatzbild geführt, das sich teilweise von den vergangenen Jahren unterschieden hat.“ Deutlich zu erkennen war in der Einsatzstatistik beispielsweise, dass im Sommer die Maßnahmen gelockert wurden: Im Gegensatz zu Lockdown-Zeiten verzeichnete die ÖAMTC-Flugrettung zwischen Anfang Juli und Mitte September um fast zehn Prozent mehr Einsätze als im Vergleichszeitraum 2019. „Dazu muss allerdings auch festgehalten werden, dass wir Ende Mai 2020 mit Christophorus 17 in der Obersteiermark einen zusätzlichen Stützpunkt in Betrieb genommen haben“, stellt Kraxner klar. Auch 2020 wurden die ÖAMTC-Notarzt-Hubschrauber am häufigsten wegen internistischer und neurologischer Notfälle (z. B. Herzinfarkte oder Schlaganfälle) alarmiert – rund 45 Prozent aller Einsätze sind darauf zurückzuführen. Unfälle, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im häuslichen Umfeld ereignet haben, machten 17 Prozent der Einsätze aus, Verkehrsunfälle nur 7 Prozent. 666 Personen mussten zum Teil unter schwierigsten Bedingungen mittels Taubergung aus unwegsamem Gelände geborgen werden. In der Nacht hoben die Christophorus-Notarzthubschrauber 2020 zu 582 Einsätzen ab. Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, zeigt sich, dass die meisten Einsätze in Niederösterreich (3.676)

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Salzburg muss sich „definitiv“ Geld am Kapitalmarkt besorgen

Die momentane Winterperiode 2020/21 ist für den Flughafen Salzburg besonders schwierig, denn normalerweise macht der zweitgrößte Airport den Großteil des Jahresumsatzes in der kalten Jahreszeit. Wintersportler aus dem Ausland sind heuer allerdings die absolute Ausnahme, denn beiderseitige Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie geschlossene Hotels und Pensionen wirken sich massiv negativ auf die Nachfrage aus. Salzburg-Chefin Bettina Ganghofer beschreibt die Situation gegenüber den Salzburger Nachrichten wie folgt: Im Jahr 2019 konnte der Airport trotz fünfwöchiger Pistensperre 1,7 Millionen Passagiere abfertigen. 75 Prozent davon entfielen auf das erste Quartal. Für 2020 rechnet die Managerin mit allenfalls 700.000 Reisenden und zwar auch nur, weil Jänner und Feber 2020 in Österreich noch weitgehend von der Corona-Pandemie verschont geblieben sind. „Einen Rückgang von rund 80 Prozent an Passagieren und Fliegern kann man nicht mehr schönreden, es ist schrecklich”, so Ganghofer gegenüber den Salzburger Nachrichten. “Selbst mit einer ,kleinen‘ Wintersaison im Februar und März wird diese absolute Hauptsaison so weit hinter den üblichen Entwicklungen zurückbleiben, dass auch das Geschäftsjahr 2021 nur als bitter zu bezeichnen sein wird. Wir werden uns definitiv am Kapitalmarkt Geld besorgen müssen“. Derzeit ist nicht absehbar, dass im Winter 2021 eine zumindest kurze Schisaison mit internationalen Gästen starten könnte. Im unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen beiderseits lockern sollten, ist davon auszugehen, dass potentielle Passagiere ihren Wintersporturlaub bereits “abgehakt” haben. Bleibt also nur die Hoffnung, dass die Gäste in der nächsten Saison wiederkommen. Für den Flughafen Salzburg ist die Situation fatal, denn der Löwenanteil des Umsatzes wird in den Monaten Jänner,

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Abriss: Klagenfurt entfernt 80-jährigen Hangar

Kurz vor Weihnachten wurde in Klagenfurt mit dem Abriss eines rund 80-jährigen Hangars begonnen. Dies hat Auswirkungen auf die Polizeihubschrauber, denn diese müssen in einem Provisorium unterkommen. Die Räumlichkeiten für die Crews sind vorläufig in Form von Containern bereitgestellt. Die Betreibergesellschaft begründete den Schritt damit, dass Gefahr im Verzug herrsche. Auch wurde darauf verwiesen, dass es zuletzt stark hineingeregnet habe. Das an den Hangar angeschlossene Bürogebäude wird ebenfalls abgetragen. Die Flugpolizei musste daher in ein Provisorium umziehen. Deren Fluggerät ist vorübergehend in der Halle des Bundesheeres eingestellt.  Ist ist derzeit völlig unklar wie lange das Provisorium andauern wird. Zwar wird über einen Neubau in der Nähe des ÖAMTC-Stützpunkts, der sich außerhalb des Areals befindet, gesprochen, jedoch ist noch nichts spruchreif. Wesentlich komplizierter ist die Situation aber für Vereine und Privatpiloten, denn auch diese mussten sich nach einer neuen Lösung umsehen.

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