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Bürgschaft: Schweden gewährt BRA 19,85 Millionen Euro

Die schwedische Regionalfluggesellschaft BRA erhielt nun doch eine staatliche Kreditgarantie bewilligt. Diese ging am 31. Dezember 2020 ein und umfasst umgerechnet etwa 19,85 Millionen Euro. Der Flugbetrieb musste im April 2020 aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Schweden bürgt für 90 Prozent des gesamten Kreditvolumens. BRA erhält die Garantie aus dem gleichen Topf wie der Mitbewerber SAS. Der Carrier startete im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nach schwedischem Recht eine umfangreiche Restrukturierung, die eigenen Angaben nach im September 2020 weitgehend abgeschlossen wurde. In diesem Zusammenhang haben 580 Beschäftigte ihre Jobs verloren. Der Neustart soll mit nur 20 Prozent des Personalstands erfolgen. Zunächst will man sechs bis sieben Routen innerhalb von Schweden bedienen. Der Restart ist noch für das erste Quartal 2021 angestrebt. BRA hat aber noch ein ganz anderes Problem am Hals, denn die Homebase könnte geschlossen werden. Der Flughafenbetreiber Swedavia strebt eine Schließung von Stockholm-Bromma an. Dieser wird von der Regionalfluggesellschaft genutzt und ist jener, der sich besonders nah am Zentrum befindet. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.

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Dezember: BER verzeichnete leichten Aufwind

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im Dezember des Vorjahres 264.987 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit November 2020 hatte man um etwa 25 Prozent mehr Fluggäste, was insbesondere auf die Weihnachtszeit zurückzuführen ist. Gegenüber Dezember 2019 machte der Rückgang allerdings fast 90 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die Passagierzahlen dramatisch ein. „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Das Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt

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Dezember: Wizz Air konnte leicht zulegen

Der Billigflieger Wizz Air konnte – im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair – im Dezember 2020 vom Weihnachtsgeschäft profitieren. Der Carrier beförderte 665.722 Passagiere bei einer Auslastung von 56,10 Prozent. Im November 2020 hatte man gruppenweit 456.487 Fluggäste an Bord. Allerdings war der Ladefaktor mit 68,2 Prozent höher. Über das gesamte Jahr 2020 flogen 16.669.124 mit WIzz Air. Der Rückgang – im direkten Vergleich mit 2019 – beträgt daher rund 58,12 Prozent. Mitte Jänner 2021 wird der neue Ableger Wizz Air Abu Dhabi an den Start gehen. Geplant sind auch Flüge nach Europa, unter anderem nach Athen und Thessaloniki. Wizz-Air-Fluggastzahlen: Wizz-Air-Auslastung:

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Ryanair: Allenfalls eine halbe Million Passagiere im Feber und März 2021

Der irische Billigflieger Ryanair kürzt aufgrund der Coronapandemie den Flugplan weiter zusammen. Besonders stark wirkt sich das in Irland und dem Vereinigten Königreich aus, denn dort wird das Angebot defacto komplett eingestellt. Die Änderungen sollen mit 21. Jänner 2021 umgesetzt werden. Der Carrier begründet den Schritt mit den zum Teil enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken. Einen Zeithorizont für die Wiederaufnahme jener Routen, die nun pausiert werden sollte, nannte das Unternehmen nicht. Die Maßnahme solle solange andauern bis die Bestimmungen wieder gelockert oder aufgehoben werden. Ryanair rechnet im Jänner 2021 mit etwa 1,25 Millionen Passagieren. Für Feber und März 2021 ist die Prognose finster. Allenfalls eine halbe Million Reisende werde man haben, so das Unternehmen.

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Qantas peilt internationales Comeback für Juli 2021 an

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas gibt sich zuversichtlich, dass ab 1. Juli 2021 wieder internationale Flüge nach Downunder möglich sein werden. Der Carrier nahm den Verkauf für die Ziele Los Angeles, Singapore, Hongkong, San Francisco, Tokio, London, Dallas und Johannesburg auf. Qantas leidet besonders stark unter den enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Regierung Australiens im Kampf gegen das Coronavirus erlassen wurden. Bis mindestens 17. März 2021 sind internationale Reisen weitgehend verboten. Nur wenige Personengruppen dürfen einreisen. Lediglich in Richtung Neuseeland gibt es bereits Lockerungen. Das Management des Oneworld-Mitglieds setzt laut lokalen Medienberichten darauf, dass bis Mitte 2021 eine gewisse Durchimpfungsrate erreicht ist, so dass der internationale Flugbetrieb reaktiviert werden kann. Der Carrier kündigte bereits gegen Jahresende 2020 an, dass nur Passagiere, die eine Impfung nachweisen können, befördert werden. 

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Dezember: Nochmals weniger Passagiere bei Ryanair

Die irische Ryanair Group, der auch Buzz, Lauda Europe, Malta Air und Ryanair UK angehören, beförderte im Dezember 2020 rund 1,9 Millionen Passagiere. Im Schlussmonat des Jahres 2019 hatte man 11,2 Millionen Fluggäste. Im Gesamtjahr 2020 flogen 52,37 Millionen Reisende mit der Ryanair Group. Im direkten Vergleich mit 2019 hatte man um 65,61 Prozent weniger Passagiere an Bord. Ging es bei Ryanair im Juli und August 2020 zunächst bergauf, so sinken seit September 2020 die Zahlen deutlich. Das Weihnachtsgeschäft dürfte also keinen nennenswerten positiven Impact gehabt haben.

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Ab Montag: Deutschland verschärft die Einreisebestimmungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Dienstagabend an, dass die Einreisebestimmungen weiter verschärft werden sollen. Kommt man aus einem “Risikogebiet” kommend in der Bundesrepublik Deutschland muss künftig ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Alternativ kann dieser – sofern eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist – auch unmittelbar nach der Einreise auf eigene Kosten absolviert werden. Auch wenn das Ergebnis negativ ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch einen neuerlichen Test, der ebenfalls selbst bezahlt werden muss, beendet werden, vorausgesetzt dieser ist negativ. Merkel äußerte sich nicht dazu, ob künftig auch die wesentlich günstigeren Antigen-Tests anerkannt werden. Bislang pocht die Bundesrepublik auf negative PCR-Befunde. Österreich akzeptiert seit dem 19. Dezember 2020 auch Schnelltest-Ergebnisse. Der deutsche Luftfahrtverband BDL kritisiert die Ankündigung, dass in der Bundesrepublik künftig doppelt getestet werden soll. Besonders der Umstand, dass die neue Regelung schon am Montag in Kraft treten soll, würde Passagieren und Fluggesellschaften jegliche Möglichkeit der Vorbereitung nehmen.

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SkyUp kündigt auch Kiew-Memmingen an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine weitere Deutschland-Strecke an: Ab 30. März 2021 will der Carrier an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag von Kiew-Borispil nach Memmingen fliegen. Tickets sind bereits buchbar. SkyUp jammerte noch vor einigen Wochen herum, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie existenzbedrohend sind. Auch stand man bei der lokalen Flugsicherung in der Kreide und handelte sich eine Mahnklage ein. Nun kündigt die Billigfluggesellschaft eine Strecke nach der anderen an. Der Schwerpunkt der Expansion liegt auf Deutschland, aber auch nach Brno und Ostrava will man fliegen, berichtete Aviation Direct.

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Corona: Swissport startet „Spucktests“ in Zürich

Der Bodenabfertiger Swissport steigt am Flughafen Zürich-Kloten in das Geschäft mit Coronatests ein. Über die Tochtergesellschaft Checkport bietet man nun Selbsttests an, die binnen fünf Stunden ein Ergebnis liefern sollen. Dabei kooperiert der Konzern mit Ender Diagnostics und Swiss Analysis AG. Neu ist, dass kein PCR-Abstrich aus dem Rachenraum genommen wird, sondern ein so genannter “Spucktest” angeboten wird. Diese werden vor Ort als Selbsttestkits verkauft und von den Passagieren ohne medizinisches Personal in Testboxen, die nach jedem Kunden gereinigt werden, durchgeführt. Viermal täglich werden die Proben mittels Kurier in ein Labor der Swiss Analysis AG gebracht. Das Ergebnis soll innerhalb von fünf Stunden feststehen. Tests, die nach 17 Uhr erfolgen, werden am nächsten Morgen früh verarbeitet. Die Kunden werden per Mail über ihr Test-Resultat informiert. Aktuell kann man sich täglich zwischen 06:00 und 20:00 Uhr ohne Voranmeldung testen lassen. Das Testcenter am Flughafen befindet sich im ehemaligen Ausweisbüro im Check-in 2, Geschoss 1. Die Tests sind für Personen, die keine Symptome zeigen und einen Test für Reise- oder Teilnahmezwecke benötigen. Insbesondere für Flugpassagiere, da einzig der PCR-Test für die Einreise in Länder, die einen Covid-19-Test verlangen, von den zuständigen Behörden zugelassen ist. Die Kosten belaufen sich auf 195 Schweizer Franken. Bereits Anfang Dezember ist Amavita Apotheken ins Testcenter am Flughafen eingezogen. Sie bietet täglich Coronaschnelltests für Personen mit Covid-19-Symptomen (nicht zugelassen für Reisen) gegen telefonische Voranmeldung (058 878 25 60) an. Das Angebot des Airport Medical Centers, das PCR-Tests und Antikörpertest IgG umfasst, bleibt weiterhin bestehen.

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Luqa: Malta Air setzt 40 Flugbegleiter vor die Tür

Die Ryanair-Tochter Malta Air baut an ihrer Homebase Luqa 40 Flugbegleiter ab. Dies wird damit begründet, dass mit der Gewerkschaft keine Vereinbarung, die Lohnkürzungen über einen Zeitraum von vier Jahren haben sollte, abgeschlossen werden konnte. Malta Air drohte wiederholt mit dem Abbau von 20 Piloten- und 40 Flugbegleiterstellen, falls die Arbeitnehmervertreter die Paycuts nicht akzeptieren sollten. Ein wenig erinnert die Vorgehensweise an das Schicksal, das die Lauda-Belegschaft in Stuttgart, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien hatte. Entweder weniger Geld wird akzeptiert oder eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern muss gehen bzw. gleich die gesamte Basis wird geschlossen – so geschehen in Düsseldorf und Stuttgart. Malta Air schreibt in einem internen Schreiben an die Belegschaft in Luqa, dass man eine Mindestzahlung garantiert habe. Man würde nur rund zehn Prozent des Flugbetriebs durchführen, habe jedoch die Kosten für 100 Prozent der Piloten und Flugbegleiter. Die maltesische Basis hat 179 Mitarbeiter – von etwa einem Fünftel trennte sich die Ryanair-Tochter nun. „Ohne diese Notfalltarifvereinbarung, die bereits mit den Malta Air-Piloten vereinbart wurde, kann der Verlust von Arbeitsplätzen beim Kabinenpersonal leider nicht mehr vermieden werden. Als direkte Folge des Versäumnisses der GWU Gewerkschaft die Vereinbarung mit Malta Air einzuhalten, werden 40 Entlassungen von Kabinenpersonal durchgeführt”, ist im Rundschreiben zu lesen. Die Worte erinnern stark an die Vorgehensweise der Konzernschwester Laudamotion in Wien, Düsseldorf und Stuttgart. Die Gewerkschaft GWU sieht die Sache gänzlich anders. Gegenüber der Tageszeitung “Times of Malta” erklärte Generalsekretär Josef Bugeja: “Malta Air wollte, dass der Tarifvertrag ab Juni 2020 rückwirkend ist, was

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