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Austrian Airlines flottet weitere DHC Dash 8-400 aus

Ungeachtet dessen, dass die Nachfrage in der Luftfahrt derzeit sehr gering ist und der Maschinentyp DHC Dash 8-400 bei Austrian Airlines auf vielen Strecken das einzige Muster ist, das einigermaßen wirtschaftlich verträglich betrieben werden kann, schreitet die Ausflottung weiter voran. Das Unternehmen erklärte bereits vor einigen Wochen gegenüber Aviation Direct, dass man am ursprünglichen Plan festhält und sich bis zum Frühjahr von allen verbliebenen Turbopropflugzeugen trennen wird. Unter anderem führt man an, dass man größere Jets angeblich umweltfreundlicher betreiben könnte. In Branchenkreisen stößt das Verhalten von Austrian Airlines auf Unverständnis, denn die Betriebskosten des wesentlich größeren Musters Embraer 195 sind erheblich höher. Angesichts der zum Teil äußerst schwachen Buchungs- und Auslastungslage bleiben momentan enorm viele Sitze leer. Dies führt auch dazu, dass Austrian Airlines auf klassischen Jet-Strecken wie Frankfurt am Main oder Berlin verstärkt die Dash 8-400 zum Einsatz bringt. Allerdings will man die Turboprops dennoch loswerden. Um dies zu manifestieren verlässt nun mit der OE-LGA die nächste Dash 8-400 die Flotte. Diese wird nach Zagreb überstellt und soll nach Angaben des Unternehmens dort einem Käufer übergeben werden. Auf dem von der Austro Control geführten Flugzeugregister sind damit mit Stand 2. Dezember 2020 die nachstehenden DHC Dash 8-400 auf Austrian Airlines eingetragen: OE-LGA OE-LGH OE-LGI OE-LGJ OE-LGK OE-LGL OE-LGM OE-LGN OE-LGO OE-LGQ

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November: 60 Prozent weniger Passagiere bei Wizzair

Die Billigfluggesellschaft Wizzair erlitt im November 2020 einen drastischen Einbruch der Passagierzahlen. Im direkten Vergleich mit Oktober 2020 beförderte der Carrier um 60 Prozent weniger Fluggäste. Gezählt wurden 456.487 Reisende. Im Oktober hatte der Carrier noch 1.146.227 Passagiere an Bord. Der heftige Rückgang zeigt die momentan äußert geringe Nachfrage nach Flugtickets. Auch wurde in Wien-Schwechat die Präsenz mittlerweile stark reduziert. Wizzair fliegt momentan nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa-Süd und wieder zurück. Es ist damit zu rechnen, dass der Mitbewerb in den nächsten Tagen ähnlich schlechte Beförderungszahlen für November 2020 veröffentlichen wird. Aufgrund neuerlicher Restriktionen und Lockdowns ist die Nachfrage momentan faktisch nicht vorhanden.

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Asia Sky Lines erleidet Landeunfall in Garoowe

In Somalia ereignete sich auf dem Flughafen Garoowe ein Landeunfall mit einer für Air Djibouti fliegenden Boeing 737-500. Die EY-560 befand sich auf dem Weg von Dschibuti nach Mogadischu und legte in Garoowe einen planmäßigen Zwischenstopp ein. Der Mittelstreckenjet war im Wetlease unterwegs und wurde von Asia Sky Lines aus Tadschikistan betrieben. Bei der Landung knickte ein Fahrwerk um. Dadurch schlitterte die Boeing 737-500 über den Asphalt. Ein Triebwerk hatte dabei direkten Kontakt mit dem Bodenbelag. Offiziellen Angaben nach verlief der Zwischenfall glimpflich, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen die Maschine verlassen haben. Über mögliche Verletzte gibt es derzeit keine verlässlichen Angaben. Als gesichert gilt aber, dass es nur zu Sachschaden am Flugzeug gekommen ist, jedoch glücklicherweise kein einziger Insasse ums Leben gekommen ist. Die Flotte von Air Djibouti besteht derzeit aus vier Maschinen. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-500 und zwei Embraer 145LR. Weiters wird eine Boeing 727 als Frachtflugzeug betrieben. Das Unfallflugzeug ist etwa 28,5 Jahre alt. Operator dieser Maschine ist Asia Sky Lines aus Tadschikistan.

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Ryanair UK übernimmt ab Jänner 2021 zahlreiche Strecken

Bislang hat der „Brexit-Carrier“ Ryanair UK nur ein Schattendasein, weil der irische Konzern diesen diesen in nur sehr untergeordnetem Ausmaß zum Einsatz brachte. Das wird sich mit 1. Jänner 2021 ändern, denn der UK-Ableger wird sämtliche Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs übernehmen. Weiters wird Ryanair UK sämtliche Stecken ab UK bedienen, die in Länder führen, die nicht der Europäischen Union angehören. Punktuell gibt es ein paar Ausnahmen, denn gelegentlich werden die Maschinen auch im Verkehr zwischen dem Inselstaat und Unionsländern zum Einsatz kommen. CH-Aviation.com berichtet, dass die Bases Liverpool, Luton, Stansted und Manchester unter anderem Strecken nach Montenegro, Marokko und in die Ukraine an Ryanair UK übergeben werden. Innerhalb des Landes sind unter anderem Belfast-Edinburgh und Londonerry-Liverpool betroffen. Sofern zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kein anderes Abkommen geschlossen wird, dürfen EU-Carrier ab 1. Jänner 2021 nicht mehr innerhalb von UK fliegen. Umgekehrt dürfen deren Carrier ab diesem Zeitpunkt nicht mehr innerhalb des Unionsgebiets fliegen. Um sich vor den Folgen des Brexits abzusichern haben mehrere Airlines neue Ableger gegründet. Beispielsweise rief Easyjet in Österreich Easyjet Europe ins Leben. Ryanair gründete im Vereinigten Königreich Ryanair UK und Wizzair hob Wizzair UK aus der Taufe. Alle Neugründungen haben längst AOC und Betriebsbewilligung und sind bereits seit längerer Zeit regulär im Einsatz. Lediglich Ryanair UK war bislang in äußerst untergeordnetem Ausmaß in der Luft.

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Lauda Europe: Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs anhängig

In Österreich wird sich ein Gericht damit befassen müssen, ob der Wechsel der Laudamotion-Mitarbeiter zum Nachfolger Lauda Europe Ltd einen Betriebsübergang darstellt oder nicht. Mit Unterstützung der Arbeiterkammer wurde eine entsprechende Klage eingebracht. Auch in Deutschland ist mittlerweile ein vergleichbares Verfahren anhängig. In Düsseldorf ist die Situation sogar noch kurioser, denn erst wurde den Beschäftigten mitgeteilt, dass ihre Basis offenbleiben wird. Aufgrund der bereits beschlossenen Schließung der Laudamotion GmbH wurde bereits mit der Umstellung auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd. begonnen. Das beinhaltete nicht nur Schulungen auf Grundlage der neuen Manuals, sondern auch der Arbeitgeber wurde bereits gewechselt. Das bedeutet, dass viele Düsseldorfer Lauda-Mitarbeiter formell bereits bei Lauda Europe angestellt werden. Später hagelte es Kündigungen, die jedoch von der Laudamotion GmbH verschickt wurden. Dieser Umstand fliegt dem Unternehmen nun in zahlreichen Arbeitsgerichtsprozessen um die Ohren, so dass Lauda-Europe-Chef David O’Brien seit vergangener Woche auch Kündigungen seitens des Nachfolgeunternehmens verschicken lässt. Sowohl in Stuttgart als auch in Düsseldorf sind derzeit vor den Arbeitsgerichten enorm viele Kündigungsschutzklagen anhängig. Gütetermine, die allesamt keine Lösung brachten, finden derzeit am laufenden Band statt. Bei einigen Ex-Mitarbeitern wurden bereits so genannte Kammertermine anberaumt. Auch gibt es Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs von der Laudamotion GmbH auf die Lauda Europe Ltd. In Österreich hat die Frage, ob ein Betriebsübergang vorliegt oder nicht, auch noch eine zwei ganz andere zentrale Aspekte: Sollte dieser rechtskräftig festgestellt werden, so wirkt der Kollektivvertrag der Laudamotion GmbH. Die Lauda Europe Ltd. hat keinen KV, allerdings erpresste die Laudamotion GmbH mittels einer

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Düsseldorf: ANA legt Weihnachtsflüge für Japaner auf

Die japanische All Nippon Airways legt spezielle Flüge auf, die es japanischen Staatsbürgern ermöglichen sollen die Weihnachts- und Neujahrszeit in ihrer Heimat verbringen zu können. Dazu bietet der Carrier am 19. und 23. Dezember 2020 Oneway-Flüge von Düsseldorf nach Tokio an. Die Beförderung von Passagieren auf dem Weg von der japanischen Hauptstadt nach Deutschland ist nicht vorgesehen. Von Tokio nach Düsseldorf wird ANA am 5. und 10. Jänner 2021 ebenfalls Oneway-Flüge anbieten. Auch hier werden auf dem Rückweg keine Fluggäste transportiert. Aufgrund der harten Einreisebestimmungen Japans können derzeit nur Staatsangehörige ohne großen Aufwand einreisen. Allerdings unterliegen auch diese den Quarantänevorschriften. All Nippon Airways richtet daher das Weihnachtsangebot primär an Japaner, die die Ferienzeit in ihrem Heimatland verbringen möchten.

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Frankfurt legt Landebahn Nordwest still

Der Flughafen Frankfurt am Main wird ab 14. Dezember 2020 die Landebahn Nordwest erneut stilllegen und als Parkplatz für Flugzeuge nutzen. Aufgrund der geringen Nachfrage wird diese derzeit nicht für den Flugverkehr benötigt. Die Fraport AG teilte allerdings nicht mit welche Airlines beabsichtigen ungenutzte Maschinen auf dieser Piste abzustellen. Lufthansa flog zwischenzeitlich zahlreiche Flugzeuge auf Airports mit wärmeren klimatischen Bedingungen aus. Auch gelten die „Parkplatzpreise“ in Frankfurt als hoch. Der Betreiber erklärt weiters, dass die drei anderen Runways in Betrieb bleiben sollen. Das Terminal 2 ist derzeit geschlossen. Nun werden auch weitere Bereiche des Terminal 1 temporär geschlossen. Lufthansa kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass ein erheblicher Teil der Verwaltung in den Winterschlaf gehen wird.

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Singapore Airlines bestellt neuen D-A-CH-General Manager

Seit 1. Dezember 2020 fungiert Alastair Hay-Campbell bei Singapore Airlines als General Manager für die D-A-CH-Region. Er folgt auf Sy Yen Chen, der in selbiger Funktion nach Indien wechselt. Der neue Deutschland-Österreich-Schweiz-Chef ist seit 2000 für den Star-Alliance-Carrier in verschiedenen Positionen tätig. Zuletzt war er in Singapur als Senior Manager Commercial Planning tätig und baute dort eine neue Abteilung auf. „Es ist eine große Ehre, unsere engagierten und erfahrenen Teams in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu leiten“, sagte Alastair Hay-Campbell. „Ich werde weiterhin eng mit unseren Branchenpartnern und unseren Verkaufsteams zusammenarbeiten, um bei der Umsetzung neuer Strategien zu helfen, die unsere Marke in diesen herausfordernden Zeiten unterstützen und unsere Präsenz auf dem Markt ausbauen werden. Die außergewöhnlichen Umstände für die Luftfahrtindustrie sind extrem herausfordernd, aber ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit überwinden und noch stärker aus ihnen hervorgehen werden, um den tadellosen Ruf von Singapore Airlines zu stärken und überzeugende Ergebnisse zu erzielen“, sagte Hay-Campbell.

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Condor verlässt Schutzschirmverfahren

Das Schutzschirmverfahren von Condor ist beendet: Der Ferienflieger hat die finanzielle Schieflage überwunden und ist ab heute wieder ein gesundes Unternehmen – zumindest eigenen Angaben zufolge. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. „Condor lässt mit dem heutigen Tag die wohl herausforderndste Zeit der Unternehmensgeschichte hinter sich und beginnt ein neues Kapitel. Für unsere Kunden und Partner bedeutet das, dass sie sich auch weiterhin auf Condor verlassen und auf uns bauen können“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup.  Condor habe sich im Rahmen des Schutzschirmverfahrens umfassend restrukturiert und durch zahlreiche Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen ein solides Fundament für die Zukunft geschaffen. Unter anderem ist der Ferienflieger umgehend in eine günstigere Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg umgezogen. Darüber hinaus hatte das Unternehmen mit allen Gewerkschaften bereits vor Monaten Krisen-Tarifverträge und Vereinbarungen geschlossen, die Flexibilität und Effizienz ermöglichen, und gleichzeitig verantwortungsbewusst die Arbeitsplätze der rund 4200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis mindestens Dezember nächsten Jahres sichern. Die Fluggesellschaft steht heute somit in der Pole Position, sobald der Tourismus wieder anläuft“, so Lucas Flöther, Sachwalter des Schutzschirmverfahrens von Condor zum Abschluss. „Condor ist damit das erste Unternehmen in dieser Branche, dass ein Schutzschirmverfahren so erfolgreich durchlaufen hat. Sämtliche Beteiligte haben alles dafür getan, das Unternehmen zu retten. Das ganze Verfahren war erstklassige Teamarbeit.“

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Corona: Digitaler Impfpass in Entwicklung

Die gesamte Luftfahrtbranche hofft auf ein Ende der Pandemie. Eine baldige Erholung scheint auch zum Greifen nah, nachdem verschiedene Pharma-Konzerne einen geeigneten Impfstoff gefunden haben. Schon jetzt entwickelt die Branche im Hintergrund eine Strategie aus der Krise: Ein digitaler Covid-19-Reisepass soll kommen. In dem soll vermerkt sein, ob sich der jeweilige Fluggast einer Corona-Impfung unterzogen hat – oder eben nicht. Die IATA, Dachverband der Fluggesellschaften, hatte bereits im Laufe der letzten Woche angekündigt, dass die Entwicklung einer solchen Dokumentation bereits in der finalen Phase ist. Heißt es also, dass nur mitfliegen darf wer geimpft?  Offiziell soll es vor allem darum gehen, mehr Informationen zur Pandemie zu sammeln und den Passagieren beim Umgang mit dem Virus an ihrem Zielort zu helfen, um eine Quarantäne oder sonstige Beschränkungen zu vermeiden. Dass Fluggesellschaften jedoch nicht davor abschrecken, eine Impfpflicht für Passagiere einzuführen, zeigt die australische Airline Qantas. Diese habe angekündigt, nur geimpfte Menschen auf Interkontinental-Flügen mitzunehmen, wie thehill.com berichtet.

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