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Tuifly und VC brechen Verhandlungen ab

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit brachen die Verhandlungen über einen möglichen Stellenabbau ergebnislos ab. Den Tisch soll die Geschäftsleitung rund um Firmenchef Oliver Lackmann verlassen haben. Das Unternehmen plant die Flotte aufgrund der Krise zu halbieren. Demnach wird man künftig auch weniger Personal brauchen und dieses will die Tui Group abbauen. Laut einem Bericht von Airliners.de, der sich auf je ein Rundschreiben der Tuifly-Geschäftsführung und der VC-Tarifkommission bezieht, scheiterte es daran, dass die Arbeitnehmervertreter rein auf natürliche Fluktuation setzen wollten. Das war dem Unternehmen allerdings zu wenig, das offensichtlich auch betriebsbedingt abbauen will. Insbesondere die Tui Group stand in den letzten Monaten wiederholt im Kreuzfeuer der Kritik von Gewerkschaften, denn der Konzern wurde von der Bundesrepublik Deutschland mit einem milliardenschweren Betrag gerettet. Die Arbeitnehmervertreter sind darüber brüskiert, dass ihrer Ansicht nach das Steuergeld nicht für den Erhalt, sondern für die Streichung von Jobs eingesetzt wird. Die Nachfrage in der Touristik ist derzeit denkbar schlecht, was unter anderem an undurchblickbaren Einreise- und Quarantänebestimmungen, einer neuen “Lockdownwelle”, aber auch Schüren von Ängsten bzw. gezieltes “Schlechtmachen” von Auslandsaufenthalten liegen könnte.

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Oktober 2020: Deutlich weniger Passagiere bei Ryanair und Wizzair

Die Billigflieger Ryanair und Wizzair beförderten im Oktober 2020 abermals weniger Passagiere. Bei den Iren reduzierte sich das Aufkommen auf 4,1 Millionen Reisende. Im September 2020 hatte man noch 5,1 Millionen Fluggäste an Bord. Wizzair verschlechterte sich von 1,5 Millionen Reisenden im September auf 1,1 Millionen Passagiere im Oktober 2020. Die Ryanair Group beziffert die durchschnittliche Auslastung mit 73 Prozent. Der ungarische Mitbewerber gibt diese mit 65,9 Prozent aus. Zum Vergleich: Im Oktober 2019 beförderte der irische Lowcoster 13,8 Millionen Fluggäste. Bei Wizzair waren es 3,7 Millionen Passagiere. Bei beiden Carriern ist die Aussicht für November 2020 äußerst trüb, denn streckennetzweit werden die Angebote mangels Nachfrage sehr stark zurückgefahren.

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Blue Panorama ersetzt B767 durch A330

Die italienische Fluggesellschaft Blue Panorama Airlines stellte während einer Zusammenkunft mit den Gewerkschaften des fliegenden Personals die künftigen Langstreckenpläne vor. Das Unternehmen beabsichtigt ab Ende 2020 zwei Airbus A330-200 in die Flotte aufzunehmen. Im Gegenzug sollen spätestens Ende März 2021 zwei Boeing 767-300 außer Dienst gestellt werden. Laut einem Bericht des Portals CH-Aviation.com handelt es sich bei den Neuzugängen um die Maschinen mit den derzeitigen Registrierungen 9H-PTN und 9H-RTU. Diese werden von Castlelake geleast und standen vormals in den Diensten von Qatar Airways und Air Italy. DIe beiden Flugzeuge sollen in den Farben des Blue-Panorama-Brands “Luke Air” lackiert werden. Die Pläne, dass Luke Air in ein maltesisches AOC ausgegliedert weden soll, wurden zwischenzeitlich wieder verworfen.

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Reiseveranstalter FTI beantragt Staatshilfe

Der deutsche Reisekonzern FTI spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich und braucht gemäß einem Medienbericht nun Staatshilfe in der Höhe von 235 Millionen Euro. Diese soll in Form von staatlich besicherten Darlehen gewährt werden, berichtet das Portal “Business Insider”. Die FTI Group ist der drittgrößte Tour Operator in der Bundesrepublik. Nebst der Marke FTI gehören auch Sonnenklar.TV und Big Xtra zum Konzern. Der Umsatz lag im Vorjahr bei 4,1 Milliarden Euro. Die Finanzmittel, die dem Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt werden sollen, stammen aus dem WSF-Fonds der Bundesrepublik Deutschland. Dieser ist mit 600 Milliarden Euro dotiert und wurde unter anderem bereits vom Mitbewerber Tui, aber auch von Lufthansa in Anspruch genommen.

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Kanaren: Testpflicht für Touristen kommt

Die kanarischen Behörden machen ihre Ankündigung wahr und führen eine Testpflicht ein: Einreisende, welche das sechste Lebensalter überschritten haben und in einer touristischen Unterkunft beherbergt werden, müssen ab dem 14. November einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Und das nicht direkt bei der Einreise am Flughafen, sondern beim Check-in im Hotel, wie reisevor9.de berichtet. Andernfalls müssen ihnen die Gastgeber den Zutritt verweigern. Akzeptiert werden PCR-Tests als auch Antigen-Tests, die maximal 72 Stunden vorher gemacht wurden. Wer hingegen bei Freunden übernachtet oder gar selbst Eigentümer einer Ferienwohnung ist, muss keinen negativen Corona-Test vorzeigen. Nichtsdestotrotz bleiben auch sie nicht von den Corona-Regeln verschont. Denn alle Urlauber müssen maximal zwei Tage vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen. Dafür bekommt man einen QR-Code ausgestellt, den man bei Bedarf vorlegen muss. Diese Hürde hindert den deutschen Reiseveranstalter Alltours nicht daran, dennoch Urlaube in diese Regionen anzubieten. „Wer dem Lockdown hierzulande entfliehen will, kann jetzt mit Alltours Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und La Gomera machen“, heißt es in einer Aussendung.

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Klagenfurt: Eurowings dehnt Flugpause aus

Nachdem Deutschland auch Kärnten als Risikogebiet eingestuft hat, reagierte die Fluggesellschaft Eurowings auf diese Entscheidung. Die „Pause“, die eigentlich am 16. November 2020 enden sollte, wird bis mindestens 18. Dezember 2020 verlängert. Dem Klagenfurter Flughafen verbleibt damit nur noch die von Austrian Airlines bediente Wien-Strecke auf der Linie. Wie schnell sich die Branche momentan aufgrund der Corona-Pandemie entwickelt, zeigt sich am Beispiel Eurowings gut. Am 12. Oktober 2020 waren noch Wiederaufnahmen und Aufstockungen ab Salzburg geplant. Auch Klagenfurt-Köln/Bonn sollte häufiger bedient werden. Nur wenige Tage später, am 28. Oktober 2020, wurde durch einen Aviation.Direct-Bericht bekannt, dass Klagenfurt temporär bis 16. November 2020 ausgesetzt wird. Nun, am 3. November 2020, wurde bekannt, dass die „Pause“ bis mindestens 18. Dezember 2020 andauern wird.

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SkyUp will Antonow-Jets nur mit Subventionen

Der ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines kann sich durchaus vorstellen Maschinen aus dem Hause Antonow in die Flotte aufzunehmen. Allerdings setzt dafür Firmenchef Dmitry Seroukhov Bedigungen. Beispielsweise muss der Kaufpreis mit Flugzeugen anderer Hersteller vergleichbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde man nur dann Antonow-Jets in die Flotte aufnehmen, wenn der Staat dies finanziell unterstützt. Dies könnte man beispielsweise mittels staatlich geförderter Leasingraten umsetzen. „SkyUp ist dazu bereit als Antonow-Botschafter die Jets durch die Welt zu fliegen“, so der Manager gegenüber Liga.net. Die ukrainische Regierung prüft derzeit einen neuen Flagcarrier in die Luft zu bringen. Dieser soll mit Maschinen aus heimischer Produktion fliegen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, jedoch wird sondiert, ob SkyUp Airlines diesen Zweck erfüllen könnte. Dazu kommt, dass SkyUp auch darauf hofft, dass Hilfen für die Verdienstausfälle aufgrund der Corona-Pandemie geleistet werden. Der Carrier suchte nach Angaben von Seroukhov darum bereits im April 2020 an, erhielt jedoch bislang noch keine Zu- oder Absage. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres Darlehen oder Kreditgarantieren für SkyUp und Mitbewerber gewährt werden.

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Alliance-Airlines: E190 ersetzen Ex-AUA-Fokker-Jets

Der weltgrößte Betreiber von Maschinen des nicht mehr existierenden Flugzeugbauers Fokker, Alliance Airlines, übernahm vergangene Woche den ersten Embraer 190. Damit wird die Erneuerung der Flotte eingeleitet. Eine fabrikneue Maschine ist es allerdings nicht, denn es handelt sich um ein 11,5 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Gegenüber der in die Jahre gekommenen Fokker ist das jedoch vergleichsweise jung. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Tyrolean Airways und Austrian Airlines im Einsatz waren, fliegen derzeit für Alliance Airlines. Auch einige Helvetic-Fokker-100 fanden ihren Weg nach Downunder. Alliance Airlines wird insgesamt 14 Embraer 190 einflotten. Diese wurden bei Azorra Aviation erworben. Weiters hält der Regio-Carrier Optionen für fünf weitere Maschinen. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Flugzeuge. Details zur Ausflottung der Fokker-Maschinen gibt es noch nicht. Derzeit hat man fünf Fokker 50, 24 Fokker 100 und 13 Fokker 70 in der Flotte.

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Easyjet versilbert weitere neun Flugzeuge

Der Billigflieger Easyjet organisierte sich weitere 398,6 Millionen U.S.-Dollar mittels Sale-and-Leaseback-Geschäften über neun Verkehrsflugzeuge. Diese wurden an zwei Lessoren verkauft und zurückgeleast. Vier Maschinen der A320-Serie wurden an Wilmington Trust veräußert. Fünf weitere gingen an eine Tochtergesellschaft von ICBC Financial Leasing. Die Laufzeit der Leasingverträge beträgt laut Easyjet zwischen 116 und 117 Monaten. Jährlich verursachen diese zusätzliche Kosten in der Höhe 15 Millionen Britischen Pfund. Nach Abschluss der Transaktion wird der Carrier noch 152 unbelastete Maschinen sein Eigentum nennen können.

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Lockdown: AUA-Lounge bleibt geöffnet

Die österreichische Bundesregierung verfügte mittels Verordnung unter anderem die Schließung von Gastronomiebetrieben. Das überaus kryptisch formulierte und zum Teil widersprüchliche Dokument sieht aber Ausnahmen für die Beförderungsbranche vor. Austrian Airlines wird die Lounge im Schengen-Bereich des Wiener Flughafens offenhalten. Die Rechtsabteilung von Austrian Airlines analysierte die Verordnung umfassend. Letztlich ist die Entscheidung getroffen worden, dass die Lounge offenbleiben kann. „Unsere Lounge bleibt wie bisher auch weiterhin geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die MNS-Pflicht in der Lounge bleiben unverändert. Der Mund-Nasen-Schutz ist in der Lounge immer zu tragen, auch am Weg zum Buffet oder in den Sanitärbereichen. Der MNS darf nur während des Sitzens bei den Tischen abgenommen werden“, erläuterte Konzernsprecherin Tanja Gruber gegenüber Aviation Direct. Der Flughafen Wien wird die eigenbetriebene Lounge ebenfalls offenhalten, jedoch das Buffet schließen. Stattdessen wird den Besuchern beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs ein Snackpaket mitgegeben. In den Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nicht konsumiert werden, lediglich Take-Away ist erlaubt. Das Trinken und Verspeisen kann völlig legal direkt vor dem Lokal erfolgen, nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

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