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Lauda schließt Basis Düsseldorf bereits am 19. Oktober 2020

Die österreichische Laudamotion wird die Basis Düsseldorf bereits mit 19. Oktober 2020 schließen. Ursprünglich sollte diese offenbleiben, einige Wochen später wurde die Schließung per 30. Oktober 2020 kommuniziert. Nun wird der Flugbetrieb mit in Deutschland stationierten Flugzeugen noch früher enden. Ende September 2020 stellte die Lauda-Basis Stuttgart ihren Betrieb ein. Auch diese Schließung wurde vorgezogen. Die Beschäftigten in Baden-Württemberg erhielten ihre Kündigungen im Sommer 2020 zugeschickt. Auch jene in Nordrhein-Westfalen werden mit der Schließung ihrer Basis ihre Jobs verlieren. Die entsprechenden Schreiben wurden längst zugestellt und zahlreiche Kündigungsschutzklagen werden in Deutschland bereits vor den örtlich zuständigen Arbeitsgerichten verhandelt. Unter Ryanair-Flugnummern bediente Lauda ab Düsseldorf ein aus 22 Destinationen (Sommer- und Winterflugplan kumuliert) bestehendes Streckennetz. Vor Ort waren bis zu sechs Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert. Düsseldorf und Stuttgart wurden – im Gegensatz zu Wien und Palma de Mallorca – nie auf die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd. umgestellt. Daher ist ab dem NRW-Airport weiterhin die österreichische Laudamotion, die mit Ende Oktober 2020 ihren Flugbetrieb endgültig einstellen wird und anschließend liquidiert werden soll, tätig. Die letzten von Lauda ab Düsseldorf durchgeführten Flüge werden am 19. Oktober 2020 die Umläufe nach Heraklion, Korfu, Kos, London-Stansted, Faro, Las Palmas, Barcelona und Palma de Mallorca sein. Alle anderen Ziele werden bereits in den Tagen zuvor letztmalig bedient oder sind bereits eingestellt (beispielsweise Skavsta, Bergamo, Neapel, Lanzarote, Sevilla, Teneriffa Süd, Marrakesch und Kopenhagen). Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber wollte sich auf Anfrage zur vorzeitigen Einstellung des Flugbetriebs in Düsseldorf nicht äußern. Die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd, die

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September: Airbus lieferte 57 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus lieferte im September 2020 57 Verkehrsflugzeuge an Kunden aus. Damit übergab man gegenüber August (39 Stück) und Juli (49 Stück) erheblich mehr Maschinen. Allerdings konnte man keine einzige Neubestellung an Land ziehen, sondern kassierte Stornierungen für A220-Jets. Nach Angeben von Airbus hat man derzeit 145 fertiggestellte Flugzeuge herumstehen, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Die Ursache hierfür ist, dass viele Kunden ihre Bestellungen später übernehmen wollen. Der Flugzeugbauer hofft, dass der „Lagerbestand“ bis Jahresende zumindest auf 100 Einheiten gesenkt werden kann.

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Italien gründet Alitalia-Nachfolger

Die Regierung Italiens gründete unter dem Namen „Italia Transporto Aero“ ein neues Unternehmen, das den Flugbetrieb von Alitalia übernehmen soll. Laut lokalen Medienberichten hat sich die Finanzlage des insolventen Carriers aufgrund der Coronakrise massiv zugespitzt. Nun will man wieder einmal die chronisch defizitäre Airline auf ein neues Unternehmen aufsetzen. Das italienische Finanzministerium gab am Freitag eine Medienmitteilung heraus und bestätigte, dass vier Minister ein Dekret zur Gründung eines neuen Luftfahrtunternehmens unterschrieben haben. Dieses wird sich vollständig im Eigentum des italienischen Staats befinden. Es gibt auch Anzeichen dafür, dass man den Namen Alitalia ablegen könnte, denn Verkehrsministerin Paola de Micheli bezeichnete das neue Unternehmen als ITAliana. Diese solle Italien in die Welt hinaustragen. Ob nun als ITAliana oder Alitalia geflogen wird, ist daher unklar. Fix ist jedoch, dass nach und nach Teile der heutigen Alitalia auf das neue Unternehmen übertragen werden sollen. Im Zuge dessen wird die Flotte erheblich verkleinert und auch viele Mitarbeiter werden künftig nicht mehr benötigt. In Brüssel hat man das Vorhaben allerdings noch nicht eingereicht und verweist in einer offiziellen Erklärung, dass die weiteren Schritte mit der EU-Kommission abgestimmt werden. Auch betont die Regierung, dass man das Unternehmen so bald als möglich verkaufen will.

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Green Airlines lässt Hinweise auf Air Alsie verschwinden

Das deutsche Startup Green Airlines entfernte das Logo der dänischen Fluggesellschaft Air Alsie von seiner Homepage. Auch ist in den Beschreibungen nicht mehr die Rede von diesem Carrier. Lediglich im Reservierungssystem, das von Flixflight Worldticket zugekauft ist, sind weiterhin Flugnummern von Air Alsie ersichtlich. Das dänische Luftfahrtunternehmen hat keinen Vertrag mit Green Airlines abgeschlossen. So die kurze und simple Erklärung der dänischen Regionalfluggesellschaft. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erklärte gegenüber Aviation Direct, dass bislang keine offizielle Anmeldung des Flugplans getätigt wurde. In einem Statement brachte Green Airlines die französische Chalair ins Gespräch und beantwortete die Frage, ob und wann man mir Air Alsie einen Vertrag unterschrieben hat übrigens nicht. Sämtliche Fotos, die Flugzeuge von Air Alsie zeigen, wurden von der Green-Airlines-Homepage entfernt. Klickt man auf „unsere grüne ATR-Flotte“, so werden nun ältere Stock-Fotos in alter ATR-Werkslackierung angezeigt. Im Text findet sich nun der Hinweis, dass auch ATR42 eingesetzt werden sollen und man „für Strecken mit hoher Bedeutung aber gering zu erwartender Auslastung wird auf die Beechcraft 1900 zurückgegriffen“. Wer diese Flugzeuge betreiben soll, wird verschwiegen. Im Reservierungssystem werden zwar noch Flugnummern und der Operator-Hinweis Air Alsie verwendet, jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Dänen für das Startup fliegen werden. Chalair Aviation verfügt zwar über ATR42 und ATR72, jedoch wurden die Maschinen des Typs Beechcraft 1900D längst ausgeflottet. Auf Anfrage gab man sich überrascht von Green Airlines als Operator ins Spiel gebracht zu werden und betonte, dass man mit diesem Unternehmen keinen Vertrag abgeschlossen habe. Weiteren Kommentar wollte das französische Luftfahrtunternehmen nicht

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BER braucht weitere 552 Millionen Euro

Ende dieses Monats soll nach jahrelanger Verspätung der Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet werden. Das Projekt verschlang mehrere Milliarden Euro und braucht wieder frisches Geld. Der Aufsichtsrat stimmte am Freitag einem 552 Millionen Euro schweren Darlehen zu. Dieses wird bei den Gesellschaftern, also Bundesrepublik Deutschland und Länder Berlin und Brandenburg, beantragt. Firmenchef Engelbert Lütke Daldrup geht davon aus, dass die Krise sich erst dann stabilisieren wird, wenn es einen allgemein verfügbaren Impfstoff gibt. Bis dahin bleibt es für die gesamte Branche schwierig. „Der BER ist betriebsbereit! Allen Unkenrufen zum Trotz, wir haben unser Ziel erreicht. Danke an die, die mitgekämpft und an uns geglaubt haben. Jetzt stellen wir uns der neuen Herausforderung, der Bewältigung der coronabedingten Finanzprobleme“, so Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Bretschneider. Daldrup ergänzt: „In drei Wochen haben wir endlich einen modernen Flughafen, der ganz Ostdeutschland wichtige wirtschaftliche Impulse geben wird. Jetzt kommt es darauf an, auch im internationalen Wettbewerb faire Chancen zu bekommen und dem Hauptstadtflughafen angemessene Flugrechte nach Asien einzuräumen. Um die deutsche Wirtschaft in allen Landesteilen wieder so erfolgreich wie vor der Pandemie zu machen, brauchen wir drei internationale Flughäfen in Deutschland, die interkontinental direkt angebunden sind. Zwei Flughäfen im Westen der Republik sind zu wenig.“

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Lufthansa gibt sechs Lounges auf

Noch wurden nicht alle Lounges der Lufthansa Group wiedereröffnet. An fünf Standorten wird das nie wieder geschehen, denn der Carrier schließt fünf dieser exklusiven Wartebereiche in Deutschland und einen weiteren in Indien. Betroffen sind die Lounges in Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, Nürnberg und Delhi. Am zuletzt genannten Airport kann künftig jene von Air India genutzt werden. Lufthansa erklärte, dass jene, die bereits vor der Corona-Pandemie schwach frequentiert waren, dauerhaft aufgegeben werden. In einem Anschreiben ist auch zu lesen, dass man durch diese Maßnahme die „hohe Qualität“ aufrechterhalten wolle.

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Transat-Übernahme wird für Air Canada deutlich günstiger

Die Übernahme von Transat durch Air Canada wird günstiger ausfallen, denn pro Aktie werden aufgrund durch die Corona-Pandemie gesunkenen Airlinewerte nur noch fünf kanadische Dollar bezahlt werden. Darauf einigten sich die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen und empfehlen den Transat-Aktionären die Annahme des Angebots. Diese haben die Wahl zwischen einer Zahlung in bar oder in Form von Air-Canada-Aktien im Verhältnis 0,2862 AC-Anteilsscheine pro Transat-Aktie. Das Gesamtvolumen der geplanten Transaktion sinkt auf etwa 190 Millionen kanadische Dollar ab. Diese steht unter dem Vorbehalt diverser Genehmigungen, die noch eingeholt werden müssen. Mit dem Closing wird Ende Jänner oder Anfang Feber 2021 gerechnet. „COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf die globale Luftfahrtindustrie gehabt und sich erheblich auf den Wert von Fluggesellschaften und Luftfahrtanlagen ausgewirkt. Dennoch beabsichtigt Air Canada, die Übernahme von Transat zu einem reduzierten Preis und zu geänderten Bedingungen abzuschließen“, so Calin Rovinescu, Präsident und Chief Executive Officer von Air Canada. „Diese Kombination wird die Geschäftstätigkeit von Transat und seine Stakeholder stabilisieren und Air Canada und die kanadische Luftfahrtindustrie in die Lage versetzen beim Eintritt in die Welt nach COVID-19 stärker aufzutreten.“

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September: Reisewarnungen verhagelten Berlin-Zahlen

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel verzeichneten im September 2020 im Vergleich mit August 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Insgesamt nutzten 693.601 Reisende die beiden Airports – ein sattes Minus von 16,3 Prozent. Die Geschäftsleitung führt dies auf zunehmende Reisewarnungen und veränderte Quarantäneregeln zurück. „Der Rückgang der Fluggastzahlen im September zeigt, wie unmittelbar das Infektionsgeschehen und die Quarantänepflicht sich auf die Fluggastzahlen auswirken. Um die Hauptstadtregion auch in der Pandemie verlässlich mit der Welt verbinden zu können, brauchen wir weniger pauschale Quarantäneregelungen und mehr Testmöglichkeiten an den Flughäfen. Außerdem sollten die tatsächlichen Infektions-Hotspots klarer eingegrenzt werden, um andere Gebiete weiterhin erreichen zu können“, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Insgesamt fertigte der Standort Schönefeld 213.412 Passagiere ab; in Tegel waren es 480.189 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Rückgang von 78,7 Prozent. Für beide Flughäfen wurden 9.522 Flugbewegungen registriert, davon führte Schönefeld 3.747 und Tegel 5.775 Flüge durch. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 63 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis September 2020 wurden bisher insgesamt 8.038.590 Passagiere befördert. Davon rund 2.600.446 in Schönefeld und 5.438.144 in Tegel. Das sind 70,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Noch heuer: Eurowings plant Beirut und Erbil

Die Lufthansa-Tochter Eurowings begibt sich in die Fußstapfen der nicht mehr existierenden Carrier Germania und SunExpress Deutschland. Der Carrier wird noch heuer Nonstop-Flüge in den Libanon und Irak aufnehmen. Beirut soll ab 15. Dezember 2020 ab Berlin-Brandenburg angeboten werden. Diese Destination wird ist ab 22. Dezember 2020 auch ab Düsseldorf geplant. Zusätzlich beabsichtigt Eurowings ab diesem Airport auch Erbil anzusteuern. Die Aufnahme ist für den 19. Dezember 2020 angekündigt. Dies berichtet das Portal Airliners.de unter Berufung auf einen Firmensprecher.

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Drohnen-Testflug über 380kV-Leitung durchgeführt

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid führte in Zusammenarbeit mit Smart Digital und der Austro Control einen Drohnen-Testflug über eine Strecke von 100 Kilometern durch. Beabsichtigt ist künftig Inspektionsflüge mit unbemanntem Fluggerät durchzuführen. „Drohnen ermöglichen viele Innovationen und erleichtern uns in vielen Bereichen das Leben. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und vielversprechend und das Zukunftspotenzial sehr hoch. Gerade für ein Land wie Österreich, das stark durch eine mittelständische Luftfahrtzulieferindustrie geprägt ist, birgt dieses Potenzial eine große Chance“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). SmartDigital führte im Auftrag der APG diesen ersten Testflug erfolgreich durch. Beflogen wurde die 380-kV-Leitung, die vom Umspannwerk Süd-Ost in 1100 Wien ins Burgenland führt. Allerdings wurde nicht die gesamte Trasse, sondern ein Teilabschnitt von Wien nach Rotenturm an der Pinka bei diesem ersten Testflug inspiziert. „Das Innovationspotential von Drohnen ist enorm, und es ist unser erklärtes Ziel, sowohl als Luftfahrtbehörde, als auch als Flugsicherung, innovative Anwendungen zu fördern und ein Partner für die österreichische Luftfahrtindustrie zu sein“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz.

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