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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Air Canada versilbert neun Boeing 737-Max-8

Air Canada veräußerte neun Boeing 737-Max-8 an zwei Leasingunternehmen und besserte damit die Kassa um 365 Millionen U.S.-Dollar auf. Es handelt sich um einen so genannten Sale-and-Leaseback-Deal, so dass der Carrier die Maschinen, die momentan nicht fliegen dürfen, weiterhin nutzen kann. Drei Einheiten gingen an Jackson Square Aviation und die restlichen an Avolon Aerospace Leasing. Die neun B737-Max-8 werden nun langfristig von Air Canada gemietet. Die Ausgaben für die Raten wurden mit 345 Millionen U.S.-Dollar beziffert. „Seit Beginn der COVID-19-Krise hat Air Canada mehrfach Zugang zu den Finanzmärkten erhalten und erfolgreich Liquidität in Höhe von fast sechs Milliarden US-Dollar zu angemessenen Bedingungen, einschließlich dieser Transaktion, aufgenommen, da das Liquiditätsniveau weiterhin beibehalten wird, um die Krise zu mildern Herausforderungen und Unsicherheiten bevorstehen. Wir freuen uns sehr, unsere enge Beziehung zu Avolon auszubauen und eine neue Beziehung zu Jackson Square Aviation aufzunehmen“, so Michael Rousseau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von Air Canada.

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Norwegian: Leichte Steigerung im September gegenüber August 2020

Mit herben Passagierrückgängen ist der Billigflieger Norwegian in das Jahr 2020 gestartet. Die Corona-Pandemie sorgte dann für den fast vollständigen Einbruch. Der Carrier stellte den Flugbetrieb ein und ging zeitweise sogar davon aus, dass man vor Sommer 2021 gar nicht fliegen wird. Doch es kam dann doch anders. Im August 2020 zählte der Lowcoster 313.316 Passagiere bei einer Auslastung von 62,10 Prozent. Eine Vergleichbarkeit mit der Beförderungsleistung des Vorjahresmonat ist aufgrund des der Coronakrise geschuldeten starken Rückgangs nicht zielführend, jedoch aus nachstehender Grafik ersichtlich. Gegenüber August konnte Norwegian im September 2020 leicht zulegen, denn 319.370 reisten mit dieser Fluggesellschaft. Die Auslastung ging allerdings auf 52,8 Prozent zurück. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresmonat ist ebenso nicht gegeben. Für die Monate April, Mai, Juni und Juli 2020 veröffentlichte Norwegian Air Shuttle keine Zahlen. Das Unternehmen gilt als angeschlagen und verhandelt derzeit mit der Regierung über Unterstützungsmaßnahmen bis hin zu einer eventuellen Verstaatlichung.

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VC erlangt zwei Mandate im Tui-Aufsichtsrat

Die Vereinigung Cockpit wird mit zwei Vertretern in den Aufsichtsrat der Tui AG einziehen. Tanja VIehl und Andreas Barczewski wurden am 8. Oktober 2020 als Arbeitnehmervertreter in das Kontrollgremium gewählt. Die VC hält damit erstmals zwei Mandate im Aufsichtsrat des weltgrößten Tourismuskonzerns. „Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für uns und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,“ sagt VC-Rechtsanwältin und Spitzenkandidatin Tanja Viehl. „Ich möchte ihr Vertrauen rechtfertigen, indem ich mich als Vertreterin aller rund 70.000 Konzernbeschäftigten im Aufsichtsrat für deren Interessen einsetze. Wir werden dabei den Erhalt von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen. Letztlich haben Staatskredite das Überleben der Tui gesichert. Da erwarten Steuerzahler wie auch Beschäftigte zu Recht, dass Arbeitsplätze geschützt werden.“ Der Aufsichtsrat ist mit jeweils 10 Anteilseigner- und 10 Arbeitnehmervertretern besetzt. Für die Arbeitnehmerbank entfallen wiederum drei Sitze auf die im Konzern vertretenen Gewerkschaften. „Dass mit Tanja Viehl und Andreas Barczewski erstmals gleich zwei Sitze aus den Reihen der VC im einflussreichen Tui-Aufsichtsrat besetzt werden können, ist Ausdruck der Anerkennung für die jahrelange, kompetente Arbeit der Teams, in denen unsere Kandidaten mitgewirkt haben. Gleichzeitig ist es Verpflichtung für uns als VC, die vor der Tür stehenden Herausforderungen gemeinsam mit vielen Entscheidungsträgern und mit dem größtmöglichen Engagement anzugehen. Dabei steht für uns die Zusammenarbeit im Vordergrund. Sämtliche Arbeitnehmervertreter müssen im Aufsichtsrat gemeinsam für die Interessen aller Beschäftigten streiten”, so VC-Präsident Markus Wahl.

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Wegen Abfindungen: Lufthansa und Gewerkschaft uneinig

Der Lufthansa-Konzern macht sich mit ihren Abfindungsangeboten für Flugbegleiter wenig Freunde. Eine Annahme kommt für Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies nicht in Frage. Inmitten der Coronavirus-Krise muss die AUA-Mutter auch noch einen Streit mit der Arbeitnehmervertretung beilegen. Die Offerten zum freiwilligen Ausscheiden würden den Beschäftigten unter hohem Zeitdruck und ohne ausreichende Beratungsangebote übermittelt. Zudem sei die angebotene Summe zu niedrig, da das Personal schon infolge der Sparmaßnahmen auf Geld verzichten musste, kritisiert die Gewerkschaft. Flugbegleiter unter 55 Jahren sollen laut Ufo das 0,75-fache Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr erhalten. Die Verträge seien mit den Personalvertretungen ausgehandelt worden, wie handelsblatt.com berichtet. „Wir hätten das Doppelte erwartet“, so Baublies. Die Kranich-Airline hingegen bekräftigt die eigene Entscheidung weiterhin. Andere Unternehmen würden es nicht anders handhaben, so ein Lufthansa-Sprecher.  Auf der anderen Seite müssen die über 55 Jahre alten Flugbegleiter laut Baublies entscheiden, ob sie mit Abschlägen frühzeitig in den Vorruhestand gehen. Der Gewerkschafter kritisiert auch hier den hohen Zeitdruck, der seitens des Unternehmens aufgebaut werde. „Die Leute sollen innerhalb von vier Wochen entscheiden, ob sie zum November gehen.“ Dieses Spiele würde man nicht mitspielen. Nach seiner Einschätzung würden von den rund 2800 Kandidaten keine 100 das Angebot annehmen. 

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Easyjet stellt letzte Ljubljana-Strecke ein

Der Billigflieger Easyjet zieht sich mit Wirksamkeit zum 23. Oktober 2020 aus dem slowenischen Ljubljana zurück. Die Strecke nach London-Gatwick wird eingestellt. Das Unternehmen erklärt, dass dies damit zusammenhängt, dass das Vereinigte Königreich das Land von der Liste der „sicheren Staaten“ gestrichen hat. Die Folge daraus: Quarantäne. Ein Comeback ist allerdings in Aussicht. Easyjet reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Präsenz am Flughafen Ljubljana deutlich. So wurden die Strecken nach Berlin und London-Stansted bereits eingestellt. Eine mögliche Wiederaufnahme ist derzeit ungewiss. Zwar ist für den 11. Dezember 2020 die Aufnahme einer Verbindung nach London-Luton angekündigt und Gatwick ist ab 17. Dezember 2020 ebenfalls buchbar, jedoch ist es derzeit fraglich, ob es dazu kommen wird. Aus Ljubljana zogen sich in den letzten Wochen und Monaten einige Carrier zurück, darunter auch Wizzair und Transavia. Mit der zumindest temporären Einstellung der Easyjet-Flüge tritt der Umstand ein, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren überhaupt keine Billigfluggesellschaft ab Slowenien tätig sein wird.

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Air Serbia pausiert Kraljevo-Wien bis 28. März 2021

Air Serbia wird die Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie pausiert, heuer nicht mehr aufnehmen. Sie vom Staat subventionierte Route soll frühestens am 28. März 2021 wieder bedient werden. Die zweite Route ab dem Morava Airport wackelt. Thessaloniki, aufgenommen im Dezember 2020, pausiert ebenfalls seit März. Derzeit ist noch unklar, ob diese Route im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, berichtet Ex-Yu-Aviation. Es handelt sich ebenfalls um eine vom serbischen Staat subventionierte Strecke. Mit Ausnahme der beiden geförderten Routen, die mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient wurden, gibt bzw. gab es in Kraljevo keinen regelmäßigen Linienverkehr.

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Sun Air kündigt Comeback in Friedrichshafen und Düsseldorf an

Der Flughafen Friedrichshafen befindet sich momentan in einer Art unfreiwilligem Dornröschen-Schlaf, zumindest was den innerdeutschen Flugverkehr anbelangt. Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia plant ab 18. Jänner 2021 die Düsseldorf-Strecke wiederaufzunehmen. Der Carrier teilte weiters mit, dass am 11. Jänner 2021 die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf ebenfalls wiedereröffnet wird. Ab 2. November 2020 will Sun Air ab dem dänischen Airport die Strecken nach Oslo, Manchester, Brüssel und London-City bedienen. Die Wiederaufnahmen wurden teilweise bereits mehrfach verschoben. Die Flotte des Carriers besteht aus Dornier-328-Jets.

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Meerexpress plant Flüge vom Ruhrpott nach Nordeney und Juist

Der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker beabsichtigt unter dem Markennamen Meerexpress innerdeutsche Flüge ab Dinslaken/Schwarze Heide aufzunehmen. Die ersten angekündigten Destinationen sind Norderney und Juist. Bedient werden sollen die Routen mit einem neunsitzigen Propellerflugzeug. Meerexpress peilt die Aufnahme der saisonalen Routen mit Ende März 2021 an. Laut Firmenhomepage sollen die Strecken mehrmals wöchentlich bedient werden. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk sagte Huthwelker, dass er weiterhin Pilot bei Tuifly bleibt und plant nebenberuflich an zwei bis drei Tagen auch selbst für sein Start-Up zu fliegen. An Bord sollen den Passagieren Snacks und Getränke serviert werden. Gegen einen Aufpreis von 35 Euro kann auch der Co-Piloten-Sitz gebucht werden, denn die kleinen Propellerflugzeuge werden in so genannter Single-Pilot-Operation betrieben. Das günstigste Ticket wird 99 Euro oneway und inkludiert unter anderem 20 Kilogramm Freigepäck und einen Gehörschutz. Die Meerexpress GmbH tritt als Vermarkter der Flüge auf. Operativ wird die Itzehoer Airservice GmbH tätig sein. Daher ergibt sich auch, dass die Flüge mit Cessna Caravan durchgeführt werden. Derzeit verfügt der Operator laut Firmenhomepage über zwei Einheiten, die als D-FUNC und D-FUNK registriert sind. Über ein gültiges AOC verfügt die Bedarfsfluggesellschaft selbstverständlich. Flugscheine können bereits über die Homepage www.meerexpress.de gekauft werden.

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RKI: Einreisende aus dem Ausland spielen kaum eine Rolle

Reiserückkehrer spielen in Deutschland in Sachen Corona-Pandemie eine nur untergeordnete Rolle. Dies geht aus den Anfang dieser Woche vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sank der Anteil der Reisenden, die Infektionen in die Bundesrepublik importierten sogar ab. Gerechnet auf den Gesamtanteil der Neuansteckungen, die das Robert-Koch-Institut ausgewertet hat, sind sieben Prozent der Fälle auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen. Damit spielen diese für die epidemiologische Situation in der Bundesrepublik keine nennenswerte Rolle. Unter jenen Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt dennoch positiv getestet wurden, rangieren Türkei-Rückkehrer ganz oben. Weitere Länder, die das RKI als wahrscheinliche Infektionsländern der Reiserückkehrer führt, sind die Tschechische Republik, Rumänien, Länder des Westbalkans, Österreich und Frankreich. Die überwiegende Mehrheit der Ansteckungen erfolgt allerdings innerhalb der Bundesrepublik und ist nicht auf Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, zurückzuführen. Angesichts dieser Feststellung, die das staatliche Robert-Koch-Institut im jüngsten Bericht tätigt, erscheint die seitens Deutschlands geplante Zwangsquarantäne für alle Personen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben, äußerst fraglich. Die Bundesrepublik plant, dass bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet ab 15. Oktober 2020 eine Quarantäne angetreten werden muss. Liegt ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vor, so dauert die Absonderung fünf Tage. Wenn nicht, darf man zehn Tage lang die eigene Wohnung nicht verlassen, kann sich aber frühestens am fünften Tag von der Quarantäne „freitesten“. Gegen diese geplante Regelung laufen Fluggesellschaften, Airports, die IATA und weitere Interessensverbände Sturm. RKI: Positiver PCR-Test sagt nichts über die Ansteckungsfähigkeit aus Im epidemiologischen Bulletin 39/2020

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