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Green Airlines bläst den Erstflug ab

Wenig überraschend hat Green Airlines am Donnerstag den für 1. November 2020 angekündigten Erstflug abgesagt. Als Begründung nennt das Unternehmen die neuen Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung. Einen neuen Termin gibt es nicht. Zumindest für das gesamte Monat November 2020 wurde der Verkauf ausgesetzt. Mitten in der Corona-Pandemie wollte die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit gecharterten Maschinen eine Flugverbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg aufnehmen. Der Zeitpunkt für die Umsetzung eines solchen Vorhabens ist aufgrund des äußeren Umstands Corona-Pandemie denkbar schlecht. Die Nachfrage liegt branchenweit am Boden, so dass die kurzfristige Absage nicht überraschend kommt. Käufer von Tickets, deren Flüge sich innerhalb der kommenden 14 Tage – ab Erhalt der Stornierungsinformation – befinden, haben gemäß EU-VO 261/2004 den Anspruch auf eine Ersatzbeförderung sowie einer Entschädigung in der Höhe von 250 Euro pro Person und Strecke. Diese kann im Zweifel auch gegen den Operating Carrier, Chalair Aviation, geltend gemacht werden. Green Airlines schreibt in der Medienmitteilung, dass betroffene Kunden ihr für das Ticket bezahlte Geld zurückbekommen sollen. Der Kreis der Betroffenen dürfte aufgrund der Pandemie ohnehin überschaubar sein.

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Condor stationiert zwei Airbus A320 in Zürich

Condor stationiert zur Sommersaison 2021 zwei Airbus A320 in Zürich und steuert dann von dort mehrfach wöchentlich neun Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. Zunächst startet der Ferienflieger mit 28 Flügen nach Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca), Sardinien (Olbia) und Split in Kroatien. „Als Ferienflieger sind wir seit fast 65 Jahren spezialisiert auf das touristische Segment und arbeiten eng mit Veranstaltern und Reisebüros zusammen. Ich freue mich, dass wir mit einem vielfältigen Destinationsportfolio nun auch in Zürich an den Start gehen und gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern vor Ort im Sommer 2021 attraktive Angebote für Sonnenhungrige anbieten werden“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Flüge sind entweder als Teil einer Pauschalreise bei allen Schweizer Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online verfügbar, so der deutsche Carrier. Übersicht der Condor-Flüge ab Zürich in der Sommersaison 2021:  Palma de Mallorca (Spanien) – täglich Teneriffa (Spanien) – Montag, Freitag Gran Canaria (Spanien) – Mittwoch, Samstag Heraklion (Kreta) – Montag, Mittwoch, Samstag Kos – Dienstag, Freitag Rhodos – Donnerstag, Sonntag Olbia (Sardinien) – Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag Split (Kroatien) – Dienstag, Freitag, Sonntag Larnaca (Zypern) – Dienstag, Donnerstag, Sonntag

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Kanaren: Einreise künftig nur mit negativem Testergebnis möglich

Wer künftig den Kanaren einen Besuch abstatten möchte, der sollte auch einen negativen Covid-19-Test mitführen. Denn das regionale Parlament verlangt ein negatives Testergebnis bei der Einreise. So soll verhindert werden, dass die Tourismusbranche durch unkontrolliertes Einreisen wieder zusammenbricht. Laut dem eingebrachten Gesetzesentwurf sollen ankommende Gäste einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. In der derzeitigen Fassung sei die Rede davon, dass einfache Antigen-Tests ausreichen, wie reisevor9.de berichtet. Außerdem soll auch die Nutzung der spanischen Corona-Warn-App verpflichtend werden. Damit können mögliche Infektionsketten leichter verfolgt werden.

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Deutschland verbietet Urlaube im November

Die Diskussionen rund um das deutsche Beherbergungsverbot dürften ein für alle Mal der Geschichte angehören, denn die Deutschen machen dicht. Ab dem 2. November gelten bundesweit lockdownähnliche Zustände, Gastronomiebetriebe müssen schließen und ein Verbot für inländische Reiseaktivitäten wird ausgerufen. Das Infektionsgeschehen nimmt im Eiltempo zu, am heutigen Tag meldet das Robert-Koch-Institut 16.774 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Deswegen zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse und verkündet drastische Maßnahmen, um die Kehrtwende einzuleiten. Die Maßnahmen sollen bis zum Ende des Monats gelten, wie reisevor9.de berichtet. Vor allem die Reisebranche trifft es hart: „Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt“, heißt es in dem Beschluss. Damit müssen die Herbstferien definitiv zuhause verbracht werden. Denn auch sämtliche Gastronomiebetriebe sowie „Veranstaltungen, die der Unterhaltung angehören“ müssen schließen. 

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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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Video: Flughafen Kiew spart Strom und macht den Sicherheitsbereich „spooky“

Die Corona-Pandemie sorgt weltweit für schwache Auslastungen von Flugzeugen und Airports. Einst überfüllte Terminals sind oftmals gähnend leer und Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle sind mittlerweile eher die Ausnahme. Doch was macht ein Airport, der am Abend nur noch zwei bevorstehende Abflüge hat und das auch noch in zwei unterschiedlichen Terminals? Stromsparen, indem man das Licht im Sicherheitsbereich in allen Bereichen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe des benötigten Gates befinden, abschalten. So geschehen am Dienstagabend am Flughafen Kiew. Ganz durchdacht dürfte die Aktion nicht gewesen sein, denn nur eine von zwei Lounges ist geöffnet. Logisch wäre es gewesen die Lounge Blue, die sich in der Nähe des genutzten Gates A2 befindet, zu öffnen. Doch Logik und Luftfahrt sind immer wieder zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen. Geöffnet war die Lounge Green, die sich am anderen Ende des internationalen Terminals A befindet. Um dorthin zu gelangen oder zurück zum Abfluggate A2 ist ein kleiner Rundgang durch den Sicherheitsbereich erforderlich. Weil Strom Geld kostet und mit Ausnahme zweier Duty Free Shops und der Lounge mangels Nachfrage ohnehin alles geschlossen war, verzichtete man auf die Beleuchtung und ermöglichte den Passagieren so einen „gruseligen“ Einblick in die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Flughafen Kiew-Schuljany. Abgefertigt wurden späten Abend nur noch zwei Flüge: Motor Sich Airlines flog mit Antonow An-24 zur Homebase Saporischschja und nutzte hierfür – wie üblich – das Terminal D (Inlandsflüge). Wizzair flog mit Airbus A320 nach Wien und wurde im Terminal A (internationale Flüge) abgefertigt. Das Gate A2 befindet sich unmittelbar

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Alrosa schickt letzte Tu-154M in den Ruhestand

Die russische Fluggesellschaft Alrosa führte auf der Strecke Mirny-Nowosibirsk den letzten Passagierflug mit Tupolew Tu-154M durch. Mit der RA-85757 tritt die letzte noch aktive Einheit dieses Typs den Ruhestand an. Alrosa war der letzte Betreiber dieses Typs. Die Tu-154 war einst das Rückgrat der Flotten vieler Airlines im ehemaligen Ostblock, doch damit ist seit 28. Oktober 2020 endgültig Schluss. Die RA-85757 versah seit 1992 ihren Dienst bei verschiedenen Fluggesellschaften, zuletzt eben bei Alrosa. An Bord des letzten Linienflugs befanden sich nach Angaben des Carriers 141 Passagiere. Das Unternehmen liebte die Tu-154M regelrecht und betrieb diese länger im Passagierverkehr als jede andere Airline. So fällt auch der Abschied schwer, denn in der offiziellen Medienmitteilung ist zu lesen, dass man traurig ist. Die betroffene Tu-154M hatte Alrosa seit 2002 in der Flotte. Das weitere Schicksal der RA-85757 ist noch völlig offen. Sowohl ein Ehrenplatz in einem Museum als auch die Verschrottung werden derzeit geprüft. Die Tu-154M ist damit nicht mehr im regulären Linienverkehr anzutreffen. Das B-Modell ist allerdings weiterhin – zumindest offiziell – bei der nordkoreanischen Air Koryo in der Flotte. Diese verfügt über insgesamt vier Tu-154B-2. Weiters ist die Airlines aus dem abgeschotteten Land auch letzte zivile Betreiberin der Tu-134B-3.

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Boeing 747SP fällt Hurrikan „Laura“ zum Opfer

Nach wie vor genießen die letzten fliegenden Boeing 747-SP bei den Luftfahrtfans höchste Beliebtheit, um so trauriger ist wohl die Nachricht, dass eines der beiden Exemplare der Las Vegas Sands Corp. bereits im August 2020 schwer beschädigt wurde. Wie nun bekannt wurde, soll die 1979 für Pan Am gebaute Boeing 747SP-21 mit der Konstruktionsnummer 21649-373 während Wartungsarbeiten am Flughafen Lake Charles (Louisiana) von einem Boeing Business Jet getroffen worden sein. Seitens des Unternehmens gibt es dazu zwar keine offizielle Stellungnahme, den Fotos und Insiderberichten zu Folge dürfte sich der ebenfalls in Wartung befindliche BBJ N836BA durch starke Windeinwirkung von seiner Parkposition im Wartungshangar gelöst und dabei die „Little Queen of Skies“ am Bug getroffen haben. Dabei kollidierte die Boeing 747 auch mit der Hallenkonstruktion, weshalb neben einem aufgeschlitzten Bug auch die Tragflächen stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Als Auslöser für dieses Fiasko wird der Hurrikan „Laura“ vermutet, welcher zu diesem Zeitpunkt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240km/h über dortige Region zog. Die weitere Zukunft der VQ-BMS, eine von derzeit nur sechs aktiven Boeing 747-SP, ist höchst ungewiss, in Insiderkreisen geht man aktuell davon aus, dass die Maschine bereits irreparabel ausgeschieden wurde. Somit würde nur mehr die Schwestermaschine VP-BLK in der Flotte von Las Vegas Sands Corp. verbleiben. Das auf den Betrieb von luxuriösen Hotel- und Casinoanlagen in den USA und Asien spezialisierte Unternehmen betrieb die VP-BMS seit 2008 als VIP-Flugzeug für die Managementebene, wie auch für besondere Luxuskunden. Zudem stellt die Las Vegas Sands Corp., welche darüber hinaus auch

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Eurowings stellt Klagenfurt-Köln/Bonn temporär ein

Eurowings wird aufgrund der Corona-Pandemie die Nonstop-Verbindung zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn temporär einstellen. Hintergrund sind die ab 8. November 2020 von der Bundesrepublik Deutschland geplanten Einreise- und Quarantänebestimmungen. Kärnten ist derzeit das einzige Bundesland Österreichs, das der Nachbarstaat noch nicht als so genanntes Risikogebiet eingestuft hat. Die vorläufig letzte Rotation soll am 1. November 2020 durchgeführt werden. Anschließend wird Köln/Bonn-Klagenfurt-Köln/Bon für mindestens zwei Wochen pausieren. Ab 16. November 2020 sind drei wöchentliche Umläufe – Montags, Freitags und Sonntags – buchbar. Im Dezember gleicht der Eurowings-Flugplan für Klagenfurt derzeit einem Flickenteppich, denn die Frequenzen und Flugtage sind Woche für Woche unterschiedlich. Angesichts der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, die seitens der Regierung in Richtung eines Lockdowns ab Anfang November 2020 geführt werden könnten, bleibt es abzuwarten wie lange Eurowings die Klagenfurt-Strecke pausieren wird. Für den Airport ist die temporäre Einstellung nicht gerade zur Freude, denn mit der AUA-Wien-Anbindung hat man dann vorläufig nur noch eine einzige Liniendestination.

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