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Katalonien macht die Grenzen dicht

Die spanische Provinz Katalonien macht die Grenzen dicht und folgt damit Viktor Orban, der Ungarn bereits seit 1. September 2020 abgeschottet hat. Gebracht hat es dem österreichischen Nachbarlang bislang nichts, denn auch mit geschlossenen Grenzen verzeichnet Ungarn Rekordzahlen in Sachen positiver Corona-Tests. Katalonien verhängte für vorerst 15 Tage ein Ein- und Ausreiseverbot. Zusätzlich dürfen die Einwohner an Wochenenden auch ihre Städte und Gemeinden nicht mehr verlassen. Die Verordnung tritt bereits am Freitag in Kraft. Der lokale Gesundheitsdirektor, Alba Verges, sagte, dass das Gesundheitssystem die momentane Belastung nicht mehr verkraften könne.

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ANA gründet neue Dreamliner-Lowcost-Tochter

Die japanische All Nippon Airways stellt ihr Geschäftsmodell angesichts der Corona-Krise um. Eine neue Billigfluggesellschaft, die auf das Muster Boeing 787 setzt, ist dabei das Kernstück der neuen Strategie. Der Ableger soll insbesondere Strecken innerhalb der Asien-Pazifik-Region anbieten, teilte ANA mit. „Die ANA Holding befindet sich in einer Phase der ehrgeizigen Transformation mit dem Ziel, den Kernbetrieb zu stärken und das Unternehmen für langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg in einem Markt zu positionieren, der noch immer sehr von COVID-19 beeinflusst ist“, sagte Shinya Katanozaka, Präsident und CEO der ANA Holding. „Wir werden daher eine neue Geschäftsstruktur einführen, die auf zwei Hauptstrategien basiert. Es geht nicht nur um Kostensenkungen, sondern auch darum, wie eine völlig neue, zukunftsorientierte Unternehmensstrategie angesichts der Veränderungen im Reiseverkehr aussehen könnte.“ Zusätzlich zu ANA und der Low Cost Airline Peach Aviation Limited soll daher eine dritte Airline-Marke auf der Grundlage des Geschäftsbereichs der aktuellen Air Japan etabliert werden. Damit strebt die Gruppe nachhaltiges Wachstum durch die Umgestaltung der Dienstleistungen der drei Fluggesellschaften an. Sie sollen ein breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen in Bezug auf Preisgestaltung und Dienstleistungen abdecken. Die Dienstleistungen der einzelnen Fluggesellschaften werden so umgestaltet, dass sie während und nach COVID-19 dem „neuen Normal“ entsprechen. Die Einführung der neuen Airline-Marke der ANA Group ist derzeit für das übernächste Geschäftsjahr 2022 geplant. Sie soll gezielt Billigflug-Angebote über mittlere Entfernungen zu Zielen in Südostasien und Ozeanien entwickeln. Diese neue Marke soll aus dem Flugbetrieb der Air Japan heraus entwickelt werden, die aktuell Teil der Kernmarke ANA ist. Das neue

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Dänemark: Airseven geht mit 30 Jahre alten B737 an den Start

Der dänische Tour Operator Primo Tours, Copenhagen Air Taxi und der ehemalige Jet-Time-Chef Klaus Ren haben gemeinsam eine neue Fluggesellschaft gegründert. Diese soll unter dem Namen Airserven A/S Charterflüge durchführen. Das Einlagenkapital beträgt laut Check-in.dk fünf Millionen Dänische Kronen. Die Flotte soll aus zwei Boeing 737-400 bestehen. Dabei handelt es sich um die OY-ASA und die OY-ASB. Die Maschinen wurden in den Jahren 1990 bzw. 1992 gegebaut und sind damit nicht mehr die jüngsten. Die erste Einheit wird laut Unternehmensangaben derzeit in East Midlands lackiert und soll Ende 2020 übergeben werden. „Es mag eine besondere Zeit sein – hier in einer turbulenten Corona-Ära – eine neue Fluggesellschaft zu gründen, aber wir glauben, dass es Platz für eine kleinere und nicht zuletzt flexible Fluggesellschaft gibt. Wir glauben, dass die Zeit reif für Veränderungen und innovative Lösungen in der Luftfahrtindustrie ist, mit denen wir seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten “, kommentiert CEO Bjarke Hansen von Primo Tours das Unternehmen. Airseven wird sich auf den Chartermarkt konzentrieren und zunächst Primo Tours als Kunden haben. Zu diesem Reiseveranstalter gehören auch SunCharter und Århus Charter, sodass die beiden Boeing 737-Flugzeuge hauptsächlich in Billund, Aarhus und Aalborg eingesetzt werden. Zuvor hatte Primo Tours eine exklusive Vereinbarung mit DAT für Charterflüge, aber im vergangenen Jahr haben Atlantic Airways, Great Dane Airlines und SAS die Flüge durchgeführt. Zusätzlich zu Charterflügen ist geplant, dass Airseven ACMI- und Ad-hoc-Charterflüge durchführt, wenn auf den Serienflügen für die Primo Tours Group keine feste Anstellung besteht.

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Lufthansa-Group-Start am BER im Überblick

Am Samstagnachmittag wird Lufthansa gemeinsam mit Easyjet anlässlich der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg eine Parallellandung vornehmen. Die Kranich-Airline wird dazu gegen 12 Uhr 50 unter der Flugnummer LH2020 in München abheben. Die Ankunft am BER ist für 14 Uhr 00 angekündigt. An Bord werden sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr und einige Gäste befinden. Der Carrier betont, dass der Sonderflug klimaneutral durchgeführt werden soll, da man die Emissionen über die konzerneigene Plattform kompensieren wird. Lufthansa fliegt erst seit 30 Jahren die Berliner Flughäfen an. Zuvor war dies aufgrund des besonderen Status der Stadt nicht möglich. Der Verkehr wurde von Carriern der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs durchgeführt. Airlines aus neutralen Staaten erhielten ebenfalls die Erlaubnis die Berliner Flughäfen in Ost und West anzufliegen. Kunden der Lufthansa Group Airlines erwartet am neuen BER ein umfangreiches Serviceangebot, um das Reiseerlebnis noch angenehmer zu gestalten. So eröffnet beispielsweise eine neue 650qm große Lufthansa Lounge mit ca. 150 Sitzplätzen – natürlich gestaltet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Die umlaufende Fensterfront bietet einen phänomenalen Blick auf das Vorfeld und bei gutem Wetter eine exklusive Fernsicht bis zum berühmten Berliner Fernsehturm. Flüge von Lufthansa, SWISS, Austrian und Brussels Airlines sowie Air Dolomiti werden am sogenannten Mainpier abgefertigt, nur einen kurzen Fußweg von der Lounge entfernt. Eurowings Flüge werden überwiegend am Nordpier abgefertigt. Am 8. November 2020 schließt der Flughafen Berlin-Tegel seinen Flugbetrieb und Lufthansa zieht um an den BER. Um 6.45 Uhr wird mit dem Flug LH173 nach Frankfurt erstmals ein Lufthansa Flugzeug vom neuen Hauptstadtflughafen abheben.

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Dortmund: 51 Prozent weniger Reisende in den Herbstferien

Am deutschen Regionalflughafen Dortmund blieb in den zweiwöchigen Herbstferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen der große Ansturm aus. Der Airport zählte 63.242 Reisende und damit um 51 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch gab es um elf Prozent weniger Flüge. „Die Ferien fanden in diesem Jahr am Airport faktisch nicht statt“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „In der Regel nimmt während der Ferienzeit die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zu den Vorwochen zu. In diesem Jahr haben wir einen umkehrten Effekt gesehen. In den zwei Wochen vor den Herbstferien nutzten noch 6 Prozent mehr Passagiere den Flughafen.“ Die meisten Fluggäste flogen in den Herbstferien von Dortmund nach Rumänien (10.164 Passagiere) oder Polen (9.675 Passagiere). Die Verbindungen in diese beiden Länder werden hauptsächlich von Personen genutzt, die Familien und Freunde im Ausland besuchen. Als einziges touristisches Ziel erlebte Griechenland mit 8.441 Passagieren einen deutlichen Anstieg an Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1.356 Fluggäste). Gründe dafür sind das stark ausgebaute Angebot der Wizz Air nach Griechenland und die Tatsache, dass Griechenland nicht als Risikogebiet definiert wurde.

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Lufthansa darf Boeing 747-400 aus Twente ausfliegen

Der „Schildbürgerstreich“ rund um sechs von Lufthansa am Flughafen Twente abgestellte Boeing 747-400 hat ein Ende. Die Niederlande haben eine Ausnahmebewilligung erteilt, die es dem Carrier ermöglichen die sechs Jumbojets „herauszuholen“. Für drei Boeing 747-400 bedeutet dies aber auch die letzte Reise. Diese werden in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen und werden dort verschrottet bzw. als Ersatzteilspender dienen. Lufthansa veräußerte die Maschinen an ein Verwertungsunternehmen. An GE Aviation Materials wurden insgesamt fünf Boeing 747-400, davon zwei in Lourdes abgestellte, verkauft. Die übrigen drei in Twente geparkten Jumbojets müssen bis spätestens Mitte 2021 ausgeflogen werden. Die niederländische Regierung gewährt in diesem Zusammenhang eine Art „Galgenfrist“, denn Lufthansa soll bis dahin einen Käufer finden. Übrigens: Auch in Twente ist ein Verschrottungsunternehmen ansässig, das die Verwertung ebenfalls übernehmen könnte.

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Innsbruck: Lufthansa verschiebt Frankfurt-Wiederaufnahme

Eigentlich wollte Lufthansa am 2. November 2020 die Strecke Innsbruck-Frankfurt reaktivieren. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Die Wiederaufnahme wurde vorerst auf den 1. Dezember 2020 verschoben, bestätigte die Fluggesellschaft. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt, jedoch dürften die in Deutschland bevorstehende Zwangsquarantäne und der geplante Lockdown die Entscheidung beeinflusst haben. Zuletzt war geplant, dass auf Innsbruck-Wien die Tochtergesellschaft Austrian Airlines mit Embraer 195 im Auftrag von Lufthansa fliegen soll.

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Deutschland dehnt Reisewarnung auf ganze Türkei aus

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet ab 9. November 2020 die gesamte Türkei wieder als Risikogebiet und hat eine entsprechende Reisewarnung angekündigt. Anfang August wurden einige Baderegionen auf erheblichen Druck der Türkei ausgenommen. Damit ist nun Schluss. Der Mittelmeer-Staat geriet erheblich unter Kritik, da die Fallzahlen mutmaßlich künstlich niedrig gehalten wurden. Gemeldet wurden nur jene Positiven, die eindeutige Symptome gezeigt haben. Asymptomatische Fälle wurden nicht international gemeldet. Das hatte zur Folge, dass die Anzahl der Infizierten in der Statistik niedrig gehalten wurden. Dadurch konnte das ohnehin hinterfragenswerte System der Deutschen – 50 auf 100.000 – ausgetrickst werden. Damit ist jetzt Schluss.

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App: München schickt Corona-Infos aufs Smartphone

Am Flughafen München können sich Reisende nun über die App „Passngr“ Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Bestimmungen direkt aufs Smartphone schicken lassen. Dazu wurde unter dem Namen „Sichere Reise“ eine neue Funktion implementiert. Unverändert bleibt, dass aktuelle Informationen wie Abflugs- und Ankunftszeiten oder aber Gateänderungen auf das Mobiltelefon geschickt werden oder aber über die App abgerufen werden können. Neu ist, dass es nun auch länderspezifische Informationen bezüglich Covid-19 für etwa 200 Flughäfen in vielen Ländern gibt. Die dafür benötigten länderspezifischen Daten werden durch den internationalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) erhoben und laufend aktualisiert. Reisende können sich die Passngr App kostenlos über den Apple Store oder Google Play herunterladen. Der Münchner Airport bietet darüber hinaus auch auf seiner Website einen Link zu dem neuen Informationsangebot

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Linz: Austrian Airlines verschiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme

Austrian Airlines wird die für den 2. November 2020 angekündigte Wiederaufnahme der Strecke Düsseldorf-Linz vorerst nicht durchführen. Laut einem Sprecher des Unternehmens strebt man als neuen Termin „Mitte Jänner 2021“ an. Die Entscheidung des Carriers ist eine Hiobsbotschaft für Linz, denn es wird bis auf weiteres keine regulären Linienflüge der Star Alliance geben. Die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main pausiert weiterhin auf unbestimmte Zeit. Austrian Airlines machte zum Grund der Verschiebung der Reaktivierung von Linz-Düsseldorf keine konkreten Angaben. Anzunehmen ist jedoch, dass die bevorstehende Zwangsquarantäne in Deutschland sowie die angekündigten Lockdown-Maßnahmen eine Rolle gespielt haben könnten.

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