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New York startet Schnelltests vor jedem Abflug

Während in Wien und an anderen europäischen Flughäfen die Einführung von Corona-Schnelltests noch getestet oder diskutiert wird und beispielsweise sich deutsche Politiker klar dagegen aussprechen, führen die New Yorker Flughäfen Newark und John F. Kennedy diese verpflichtend ein. Die Teststationen werden von einem privaten Unternehmen betrieben und sollen Ergebnisse innerhalb von 15 Minuten liefern. Es besteht eine enge Kooperation mit der lokalen Gesundheitsbehörde, berichtet das Portal Reisetopia. Generell sollen Schnelltests vor jedem Abflug in den USA flächendeckend ausgerollt werden. Nur wessen Testergebnis negativ ist, darf fliegen. Beispielsweise testet United Airlines ein solches Verfahren auf der Strecke San Francisco-Honolulu.  Das Bestreben der Fluggesellschaften und Airports ist klar: Verpflichtende Schnelltests vor dem Abflug sollen Einreiseverbote und Zwangsquarantäne ersetzen. Nach Ansicht der Branchenvertreter soll so das Überleben der Luftfahrtbranche, aber auch der Touristik gesichert werden. Noch mangelt es aber an behördlichen Zulassungen, denn ein negatives Schnelltestergebnis wird derzeit noch nicht als Ersatz für einen negativen PCR-Befund anerkannt. Hierzu müssten die jeweiligen Regierungen noch die Voraussetzungen schaffen, wobei die Positionierung hierzu sehr unterschiedlich sind. Österreich zeigt sich beispielsweise offen, in Deutschland sprechen sich führende Politiker klar gegen Schnelltests für Reisende auf und verweisen darauf, dass man die Testkapazitäten für Krankenhäuser und Altenheime benötigen würde. Dennoch ist der Druck aus der Branche äußerst hoch und sowohl Airlines als auch Flughäfen arbeiten weltweit an Verfahren, die den Regierungen als Ersatz für die bisherigen Bestimmungen schmackhaft gemacht werden sollen. Angesichts des Umstands, dass der Finanzbedarf der Fluggesellschaften, aber auch der gesamten Reisebranche, drastisch steigen wird und so

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Ferienwochenende: 53 Abflüge in Dresden und Leipzig

Am Wochenende beginnen in den deutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Herbstferien. Ab Leipzig/Halle wird es 27 Abflüge geben und ab Dresden 26 Starts. Die Mitteldeutsche Flughafen AG weist in einer Aussendung eindringlich darauf hin, dass Rückkehrer aus Risikogebieten einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren bzw. alternativ den Befund vorweisen müssen. Ab Leipzig/Halle werden am ersten Ferienwochenende die nachstehenden Ziele angeboten: Die meisten Urlaubsmaschinen starten nach Antalya (8). Zu den griechischen Inseln Heraklion (7), Rhodos (5), Korfu (2) und Kos (2) heben insgesamt 16 Ferienflieger ab. Darüber hinaus starten Maschinen nach Lamezia Terme (1) in Italien und nach Wien (2). Am österreichischen Drehkreuz haben Passagiere Anschluss zu vielen weiteren Zielen. Am Flughafen Dresden sind für das erste Ferienwochenende 26 Abflüge geplant. Die griechischen Inseln Heraklion (2), Rhodos (2) und Kos (1) stehen mit insgesamt fünf Starts Hoch im Kurs. Antalya (2), London (1), Palma de Mallorca (1), Düsseldorf (2) und Stuttgart (1) ergänzen das Angebot. Außerdem werden die Drehkreuze Amsterdam (3), Frankfurt (6) und München (5) angeflogen. Von dort erreichen Fluggäste mit nur einem Umstieg weitere Städte- und Sonnenziele. Einreisende aus Risikogebieten sind laut dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Corona-Test verpflichtet. Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann sich innerhalb von zehn Tagen nach Einreise kostenlos testen lassen. Ein unverzüglicher Umstieg an einem Flughafen im Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt in diesem.

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SAS übernimmt ersten A321LR

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS verfügt nun über einen langstreckentauglichen Airbus A321LR. Diese ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Auslieferungsflug von Hamburg nach Kopenhagen wurde mit einer zehnprozentigen Beimischung synthetischen Kerosins durchgeführt. SAS hat insgesamt drei Einheiten bestellt, die über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation bezogen werden. Die Maschinen sind mit 157 Sitzplätzen in drei Klassen bestuhlt: 22 in der “SAS Business”, 12 in der “SAS Plus” und 123 in der “SAS Go”. Der Carrier plant die Maschinen ab nordischen Ländern auf Transatlantikstrecken einzusetzen. Die Range beträgt etwa 7.400 Kilometer.

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SmartLynx steigt mit A321F ins Frachtgeschäft ein

Der Luftfahrtkonzern SmartLynx steigt in das Frachtgeschäft ein. Der maltesische Zweig übernimmt zwei Airbus A321F. Es handelt sich um die ersten Cargo-Flugzeuge, die von der Charterfluggesellschaft betrieben werden. Ein entsprechender Vertrag wurde mit Vallair unterschrieben. Zwei Passagierflugzeuge des Typs Airbus A321-200 werden in reine Frachter konvertiert. SmartLynx Malta wird die Mittelstreckenjets jedoch nicht auf eigene Rechnung betreiben, sondern im Auftrag eines Logistikkonzerns. Die beiden A321F werden auf dem Flughafen Luqa stationiert. „Wir freuen uns darauf die A321F in Europa fliegen zu sehen“, sagt Alistair Dibisceglia, Chief Leasing und Trading Officer von Vallair. „Das Flugzeug wird von SmartLynx im Auftrag eines internationalen Spediteurs betrieben und in Malta stationiert sein. Der Standort ist ideal für den intereuropäischen Vertrieb und wird auch dazu beitragen den Druck auf überlastete Frachtzentren zu verringern. “

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Deutschland verlängert Air-India-Bann

Deutschland und Indien liefern sich auf Kosten von Lufthansa und Air India einen Streit um sprichwörtliche Rechthaberei. Die Folge: Der Kranich steht in Indien auf der “schwarzen Liste” und umgekehrt Air India in Deutschland. Beiden Carriern ist es damit unmöglich Flüge zwischen der Bundesrepublik und dem Subkontinent anzubieten. Begonnen hat es damit, dass Indien der Ansicht ist, dass Deutschland hinsichtlich der Korridorregelungen Indien benachteiligt. Ende September 2020 wurde Lufthansa sprichwörtlich aus dem Subkontinent ausgesperrt. Die Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen: Deutschland sperrte Air India aus und verlängerte das Verbot bis mindestens 20. Oktober 2020.  Was wirft man sich eigentlich gegenseitig vor? Zwischen Indien und Deutschland wurden im Zuge der Corona-Krise Korridorlösungen ausverhandelt. Laut der Luftfahrtbehörde des Subkontinents soll Lufthansa auch Flüge mit Umstieg in Frankfurt am Main nach Kanada und in die Vereinigten Staaten von Amerika angeboten haben. Diese sind nach Ansicht der Inder vom Abkommen nicht umfasst, sondern es würde sich um Flüge der Sechsten Freiheit handeln. Air India kann diese allerdings nicht anbieten und so lautet der Vorwurf, dass der Kranich unfaire Methoden anwenden würde. Indien erteilte Lufthansa ein Flugverbot und darauf reagierte Deutschland prompt und sperrte im Gegenzug Air India aus. Nun verlängerte die Bundesrepublik ihren Bann bis vorläufig 20. Oktober 2020. Die Politik ist nun am Zug und muss auf diplomatischer Ebene eine Lösung für das Problem finden. Allerdings gehen die Ansichten weit auseinander, so dass nicht mit einer raschen Einigung zu rechnen ist. Auf Anfrage meinten beide betroffenen Fluggesellschaften, dass sie darauf

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Ryanair kürzt erneut den Flugplan

Die global steigenden Infektionszahlen zwingen Ryanair, erneut am Winter-Flugplan zu schrauben. Der Billig-Flieger reduziert die Winter-Kapazität abermals, diesmal auf nur 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vermehrten Flugbeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie zeigen Wirkung. Vor allem die Ticketbuchungen für November und Dezember würden darunter leiden. Deshalb müssen man den Flugplan weiter beschneiden und die Frequenzen reduzieren. „Zusätzlich zur Schließung der Basen in Cork, Shannon und Toulouse für den Winter hat Ryanair erhebliche Reduktionen der Flugzeuge an den Basen in Belgien, Deutschland, Spanien, Portugal und Wien angekündigt“, heißt es am Donnerstag. Unter diesen Umständer rechnet der Low-Coster mit etwa 38 Millionen Fluggästen im laufenden Fiskaljahr bis Ende März. „Obwohl diese Prognose noch weiter nach unten korrigiert werden könnte, wenn die EU-Regierungen den Flugverkehr weiterhin schlecht organisieren und in diesem Winter weitere ‚Lockdowns‘ anordnen“, so Michael O’Leary.

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In Kürze: Corona-Schnelltests im Terminal 3 in Wien

Am Dienstag wurde im Terminal 3 des Wiener Flughafens eine Corona-Schnelltest-Station aufgebaut werden. Im Rahmen eines Probebetriebs, den Austrian Airlines auf ausgewählten Routen innerhalb Europas anbieten möchte, soll die Inanspruchnahme vorerst kostenfrei sein. Einen genauen Termin für den Start nannte die Airline jedoch nicht, denn noch stehen die behördlichen Genehmigungen aus. “Austrian Airlines plant gemeinsam mit dem Flughafen Wien demnächst einen Probebetrieb, bei dem Passagiere COVID-19-Antigen-Schnelltests nutzen können. In diesem Probebetrieb sollen Passagiere auf einer ausgewählten Europastrecke die Möglichkeit erhalten, Schnelltests freiwillig und kostenlos durchzuführen. Im Rahmen des Tests sollen Abläufe und Prozesse geprüft werden. Die Erkenntnisse möchte man dann für die Ausgestaltung des Testangebots nutzen”, so eine Sprecherin von Austrian Airlines. Der vor Ort vorgesehene Ablauf ist wie folgt: Zunächst scannen Passagiere ihre Bordkarte und geben einige zusätzliche Daten über einen Touchscreen ein. Anschließend werden die Probe genommen und der Schnelltest durchgeführt. Das Ergebnis soll innerhalb von zehn Minuten feststehen. Mit dieser Zeitspanne wird deutlich Sichtbar auf Transparenten der Teststation geworben. Das Angebot wird sich kurz vor der Bordkartenkontrolle im Terminal 3 des Wiener Flughafens befinden. Momentan ist es allerdings so, dass ein negatives Schnelltest-Ergebnis zu keinen Einreiseerleichterungen führt. Innerhalb der EU sind die Voraussetzungen hierfür noch nicht geschaffen, da es einheitlichen Regeln bedarf. Das bedeutet konkret, dass weiterhin in vielen Staaten ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss. Ob sich an dieser Praxis etwas ändern wird oder nicht: Das ist noch völlig offen. Jedenfalls wollen Austrian Airlines und der Flughafen Wien bereit sein und testen daher die Abläufe. Insbesondere

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Eurowings: Schmitt und Knitter scheiden aus

Erst im März 2020 wurde Oliver Schmitt in die Geschäftsführung von Eurowings berufen und folgte Oliver Wagner, der zu Air Plus wechselte, nach. Nun scheidet Schmitt wieder aus und wird eine andere Funktion innerhalb der Lufthansa Gruppe übernehmen. Die Position des Chief Commercial Officers wird nicht nachbesetzt. CEO Jens Bischof wird laut einem Bericht der FVW zusätzlich die Vertriebsagenden übernehmen. Doch das ist nicht der einzige Abgang in der Geschäftsführung der Lufthansa-Tochter, denn auch COO Michael Knitter wird im ersten Quartal 2021 ausscheiden. Sein Posten soll jedoch nachbesetzt werden. Eine Eurowings-Sprecherin erklärte gegenüber dem Medium, dass die Verkleinerung der Geschäftsführung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie zu sehen wäre.

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Spanien will „sichere Reisekorridore“ schaffen und die Kosten übernehmen

Die spanischen Inseln Kanaren und Balearen leiden derzeit besonders unter diversen Reisewarnungen und damit verbundenen Quarantänen bei der Rückkehr. Mit Deutschland will man nun über die Schaffung “sicherer Reisekorridore” verhandeln. Diese sollen dazu führen, dass Urlaubern bei ihrer Rückkunft die Zwangsquarantäne, die in der Bundesrepublik ab 8. November 2020 gelten soll, erspart bleibt. Auch mit weiteren Staaten sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um den Tourismus im Winter am Leben halten zu können. Die jeweiligen lokalen Regierungen und die Zentralregierung in Madrid unterzeichneten ein entsprechendes Protokoll. Im Kern soll der Ablauf wie folgt sein: Bei der Ankunft auf den Balearen und den Kanaren soll ein PCR-Test durchgeführt werden. Selbiges auch wieder vor dem Rückflug. Beide sollen für Urlauber kostenfrei sein, wobei die lokalen Gesundheitsbehörden hierfür Termine zur Verfügung stellen. Die Befunde sollen so zeitnah ausgehändigt werden, dass beispielsweise die deutsche 48-Stunden-Frist eingehalten werden kann. Sobald wie möglich sollen ergänzend auch Schnelltests durchgeführt werden. Spanien plant, dass im Falle eines positiven Ergebnisses die betroffene Person das Land vorerst nicht verlassen darf und auf Kosten der Kanaren bzw. Balearen eine Unterkunft zugewiesen bekommt und dort unter Quarantäne gestellt wird. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die medizinische Betreuung werden ebenfalls von den jeweiligen Lokalregierungen finanziert und gestellt. Wenn nötig: Auch die Kosten für einen eventuellen Aufenthalt in einem Krankenhaus wollen die spanischen Provinzen vollständig übernehmen, so dass Reisenden bzw. den ausländischen Krankenkassen keine Kosten entstehen. Tourismusministerin Reyes Maroto hofft, dass die Verhandlungen mit zahlreichen Staaten, darunter Deutschland, möglichst rasch zu einem Abschluss kommen. So

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El Al kehrt nach Frankfurt zurück

Nachdem die Fluggesellschaft El Al seit mehreren Monaten fast vollständig am Boden steht, wird ab 18. Oktober 2020 das derzeit stark verkleinerte Streckennetz ausgebaut. Zunächst werden Maschinen des Typs Boeing 787 reaktiviert. Nach Israel können jedoch weiterhin nur Staatsbürger dieses Landes einreisen. El Al wird ab 18. Oktober 2020 die Route von Tel Aviv nach Frankfurt am Main reaktivieren. Einen Tag später folgt Amsterdam. Am 25. Oktober 2020 werden Los Angeles und Miami wiederaufgenommen. Darauf folgen am 26. Oktober 2020 die Ziele Sofia und Kiew-Borispol. Momentan bedient El Al lediglich die Ziele New York, Paris und Athen. In einer Medienerklärung weist El Al eindringlich darauf hin, dass die Einreise nach Israel derzeit nur den eigenen Staatsbürgern möglich ist. Für weitere Einzelheiten und Aktualisierungen können sich Passagiere auch auf der Website des israelischen Gesundheitsministeriums informieren.

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