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Boeing schuldet Corona-Kredit auf Anleihe um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing betreibt derzeit eine offensichtliche Umschuldung. Der Konzern nahm kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ein Darlehen in der Höhe von 13,8 Milliarden U.S.-Dollar auf. Dieses will man nun zumindest teilweise mit dem Erlös einer Anleihe zurückzahlen. Boeing platzierte am 2. Feber 2021 auf dem Kapitalmarkt ein Papier, das rund 9,825 Milliarden U.S.-Dollar in die Kasse spülen soll. Der Verwendungszweck ist kein Geheimnis: Der Hersteller will damit zumindest teilweise den eingangs erwähnten Kredit zurückbezahlen. Somit schuldet Boeing auf eine Kapitalmarkt-Anleihe um. Im Vorjahr schrieb der U.S.-amerikanische Hersteller einen Rekordverlust in der Höhe von 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Die Programme 737 Max 10 und 777X werden sich aufgrund diverser Probleme um zumindest drei Jahre verzögern.

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Hannover: Einsatz von Corona-Spürhunden angedacht

Hunde werden in vielen Bereichen als Experten eingesetzt, denn nach entsprechender Ausbildung sind diese in der Lage so ziemlich alles zu finden. Ob Sprengstoff, Drogen oder verschüttete Menschen – all das ist für Spürhunde kein Problem. Nun überlegt man zumindest in Niedersachsen auch auf „Coronaschnüffeln“ zu setzen. Zur „Anti-Corona-Truppe“ des Flughafens Helsinki zählt bereits seit einiger Zeit die Unterstützung durch Vierbeiner. Fachlich wird das Projekt durch eine Universität begleitet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Die Trefferquote ist äußerst hoch, so dass durchaus vorstellbar ist, dass Hunde „der“ Gamechanger im Reiseverkehr sein könnten. Allerdings setzten bislang nur Dubai und Helsinki auf den planmäßigen Einsatz von Spürhunden in Sachen Corona-Bekämpfung. In Deutschland und Österreich gibt es zwar Überlegungen und Versuche, doch von einem Planeinsatz ist noch nichts zu vernehmen. Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Niedersachsen, Stephan Weil, sagte nun, dass es vorstellbar ist, dass Spürhunde bei Restaurantbesuchen, Veranstaltungen, Grenzkontrollen und eben an Flughäfen zum Einsatz kommen könnten. Er bezeichnete dies als „hochinteressante Möglichkeit“, nannte aber keine konkreten Details. In Deutschland testen die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Bundeswehr bereits seit einigen Monaten. Die Trefferquote kann sich sehen lassen: 94 Prozent.

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SkyUp expandiert weiter Richtung West-Europa

Die Billigfluggesellschaft SkyUp setzt ihren Expansionskurs in Richtung Westeuropa fort. Der Carrier wird im Mai 2021 weitere Routen ab Kiew-Borispil und Lwiw in Richtung Italien und Malta aufnehmen. Ab 21. Mai 2021 will der ukrainische Carrier ab Lwiw nach Bergamo fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Flüge angeboten werden. Am 29. Mai 2021 soll eine mit gleicher Frequenz bediente Route von Borispil nach Bari flogen. Am gleichen Tag will SkyUp erstmals nach Luqa (Malta) fliegen und zwar an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag. Erst vor wenigen Wochen kündigte der Lowcoster eine groß angelegte Expansion an und kündigt die Aufnahme einiger Routen nach Deutschland an. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

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Jänner 2021: Neuerlicher Rückgang auch bei Wizz Air

Die Wizz-Air-Group verzeichnete im Jänner 2021 einen neuerlichen Passagierrückgang. Befördert wurden 573.692 Fluggäste. Im Vorjahresmonat waren es 3.151.622 Reisende. Somit hatte man um rund 82 Prozent weniger Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 61 Prozent. Angesichts der Corona-Pandemie ist jedoch der Vergleich mit Dezember 2020 aussagekräftiger. Im letzten Monat des Vorjahres hatte Wizz Air 665.772 Fluggäste an Bord. In dieser Betrachtungsweise beträgt der Rückgang rund 14 Prozent. Die Auslastung lag im Dezember 2020 bei 56,1 Prozent.

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Jänner 2021: Nochmaliger Rückgang bei Ryanair

Die Ryanair Group beförderte im Jänner 2021 konzernweit rund 1,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde somit ein Rückgang um 88 Prozent verzeichnet. Im Jänner 2020, also vor der Corona-Krise“, hatte der Billigflieger-Konzern noch 10,8 Millionen Reisende an Bord. Wesentlich interessanter ist der direkte Vergleich mit Dezember 2020. Der Carrier zählte im letzten Monat des Vorjahres 1,9 Millionen Reisende. Somit setzt sich der „neuerliche Abwärtstrend“, der ab September 2020 eingetreten ist, fort. In dieser Betrachtungsweise gab es daher im Jänner 2021 einen Rückgang von 32 Prozent.

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Nürnberg: Mitarbeiter streichen Wände statt Flugzeugabfertigung

Aufgrund der Coronakrise hält sich derzeit das Verkehrsaufkommen am Flughafen Nürnberg in enggesteckten Grenzen. Der Airport wurde kreativ und setzt das Personal, das wegen der geringen Nachfrage wenig Arbeit hätte, anderweitig ein. So helfen Bedienstete des Airports beim Gesundheitsamt aus oder streichen die Wände neu. Wegen des geringen Flugaufkommens sind aber viele Mitarbeiter derzeit ohne Beschäftigung. Während einige Beschäftigte der Flugzeugabfertigung die verkehrsarme Zeit nutzen, um beispielsweise bei Malerarbeiten zu helfen, sind andere beim Nürnberger Gesundheitsamt aktiv, um dort zu unterstützen. Statt Koffer aufs Gepäckband zu wuchten oder Ladepläne zu erstellen, arbeiten Mitarbeiter des Flughafens seit zwei Monaten beim Gesundheitsamt Nürnberg und unterstützen das Corona-Team. Dort arbeiten verschiedene Teams an unterschiedlichen Aufgaben. Einige halten telefonisch Kontakt zu Infizierten, andere Kollegen ermitteln Kontaktpersonen und betreuen sie. Die Airport-Abordnung ist für das Bescheinigungsmanagement zuständig, stellt also positiv Getesteten und Kontaktpersonen eine Bestätigung der Quarantäne aus. „Die neuen Aufgabenfelder sind eine sinnvolle Herausforderung“, so die einhellige Meinung. Vom Flugfeld aufs Malergerüst: Beschäftigte der Flugzeugabfertigung unterstützen derzeit Malermeister Dieter Cerbin dabei, das Cargo Center zu renovieren. Gewöhnlich werden umfangreiche Malerarbeiten an Fremdfirmen vergeben, da sie für das eigene Personal nicht leistbar wären. Anders in Corona-Zeiten, in denen die eigentlichen Tätigkeiten ruhen. Ralf Dorn, sonst auf dem Flugfeld unterwegs, freut sich, dass er helfen kann. Die Nachfrage nach weiteren Malerarbeiten ist groß, doch lieber wäre es Dorn, „wenn es mit den Flügen endlich wieder richtig losgeht“.

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Deutschland: Bundespolizei droht Airlines mit hohen Strafen

Der Chef der deutschen Bundespolizei räumte ein, dass die Überprüfung der zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erforderlichen Dokumente, beispielsweise getätigte Einreiseanmeldung, nicht rund läuft. Die Fluggesellschaften kommen demnach den Anordnungen nur mangelhaft nach. Die Regierung verlangt von Beförderungsunternehmen, dass diese vor dem Einsteigen überprüfen, ob die elektronische Einreiseanmeldung getätigt wurde oder nicht. Auch sollen, falls erforderlich, negative Testbefunde gesichtet werden. Allerdings gibt es in den meisten deutschen Bundesländern Ausnahmen für bestimmte Personengruppen, die entweder keine Anmeldung oder keinen Test benötigen. Es gibt auch ganz wenige Fälle, in denen beides nicht benötigen. Die überwiegende Mehrheit müsste eigentlich die Dokumente spätestens beim Boarding vorweisen, andernfalls muss laut deutscher Anordnung die Beförderung verweigert werden. Laut Bundespolizeipräsident Dieter Romann funktioniert das aber in der Praxis nicht. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ wirft er den Fluggesellschaften sogar „verantwortungsloses Verhalten“ fest und verweist darauf, dass die lokalen Gesundheitsämter pro Verstoß und Passagier Strafen in der Höhe von bis zu 25.000 Euro gegen Beförderungsunternehmen verhängen können. Allein in den letzten sechs Tagen habe man, so Romann, rund 600 Fälle, in denen die Einreisebestimmungen missachtet wurden, gefunden. So waren zum Teil weder die Einreiseanmeldung noch der Coronatest-Befund vorhanden. Auch sollen Einreisesperren umgangen worden sein. Nun will man Druck auf die Fluggesellschafen ausüben und diese mittels hoher Geldstrafen zur Kontrolle der Dokumente bewegen.

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Neos fordern Sputnik-V-Impfungen in Österreich

In Österreich fordert die erste Parlamentspartei die rasche Prüfung, gegebenenfalls auch die Zulassung und den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V. Dieser wurde noch vor wenigen Wochen im „Westen“ regelrecht verschmäht. Nun macht Neos-Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker Druck. In einer Medienaussendung appelliert der Gesundheitssprecher dieser Parlamentspartei, dass die Bundesregierung sich dafür einsetzen soll, dass die EMA „rasch prüft, ob der russische Impfstoff Sputnik V zugelassen werden kann“. In Europa wurde kritisiert, dass die Russische Föderation Sputnik V die Zulassung bereits vor der Phase-III-Studie erteilt hatte. Die Wirksamkeit wurde zunächst massiv angezweifelt. Mittlerweile wird von einer Wirksamkeit von 91,6 Prozent ausgegangen. Das einzige Land der EU, das auch auf diesen Impfstoff setzt, ist Ungarn. Die Orban-Regierung erteilte Sputnik V eine nationale Notfallzulassung, die jedoch nur in Ungarn gilt. Sputnik V ähnelt dem AstraZeneca-Impfstoff Der russische Impfstoff setzt auf die gleiche Technologie wie jener von AstraZeneca, auf den die Europäische Union und die Regierungen der EU-Mitglieder die größten Hoffnungen gesetzt haben. Dieser wurde in großem Stil bestellt, da dieser der billigste Impfstoff auf dem Markt ist. Allerdings bahnt sich ein Debakel an, denn der britisch-schwedische Konzern kann die zugesagten Mengen nicht liefern und obendrein ist die Wirksamkeit im Vergleich zu Biontech-Pfizer und Moderna deutlich niedriger. Die meisten Mitglieder der Europäischen Union lassen AstraZeneca nur an Personen unter 65 Jahren verimpfen. „Wir müssen nun alles daran setzen, dass so viele Menschen wie möglich geimpft werden. Ganz oben stehen natürlich die Qualitätskriterien, die eigehalten werden müssen. Sollte sich aber bestätigen, dass Sputnik V sicher ist

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Wizz Air kündigt Basis in Sarajevo an

Bereits seit einiger Zeit wurde spekuliert, dass Wizz Air vor der Eröffnung einer Basis am Flughafen Sarajevo stehen könnte. Jetzt ist es offiziell, dass in Bosnien und Herzegowina die Base Nummer 41 eröffnet werden soll. Ab Mai 2021 wird eine Maschine des Typs Airbus A320 stationiert. Der Billigflieger kündigt insgesamt neun zusätzliche Flugverbindungen in sieben Länder an. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Kopenhagen, Dortmund, Eindhoven, Göteborg, London Luton, Memmingen, Basel-Mulhouse und Paris Beauvais. Wizz Air ist seit 2013 in Bosnien und Herzegowina tätig. Der erste Flug führte von Tuzla nach Malmö. Eigenen Angaben nach hat der Carrier in den letzten acht Jahren rund drei Millionen Passagiere ab diesem Staat befördert. „Zuallererst möchten wir betonen, dass wir sehr erfreut sind, dass die Fluggesellschaft Wizz Air sich entschieden hat, die Basis auf unserem Flughafen zu errichten. Wir glauben, dass dies eine Nachricht ist, die von unseren zahlreichen Bürgern mit Freude begrüßt werden wird, aufgrund der erschwinglichen Tarife und der Destinationen, die Wizz Air plant. Wir sind besonders erfreut, dass dies auch Ziele sind, wo unsere Diaspora lebt“, Nermin Zijadić, Direktor der Abteilung für Luftverkehr und Luftfahrtservice am Flughafen Sarajevo. Andás Rado, Senior Corporate Communications Manager von Wizz Air, fügt hinzu: „Nach acht Jahren erfolgreicher Operationen nach Bosnien und Herzegowina freue ich mich, unsere zweite bosnische Basis in Sarajevo anzukündigen, da wir das Potenzial und die Nachfrage nach Low-Cost-Reisen in diesem Land sehen. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser Bestreben, unsere Präsenz in Bosnien und Herzegowina auszubauen und noch günstigere Reisemöglichkeiten

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Maskenverweigerer nach Kopfstoß gegen Ryanair-Steward verhaftet

Ende letzter Woche kam es auf einem Ryanair-Flug von Teneriffa nach Manchester zu einem Zwischenfall mit einem Maskenverweigerer. Dieser endete für den 24-jährigen Mann auf der Polizeidienststelle am britischen Zielort. Mittels eines Kopfstoßes verletzte der Störenfried sogar einen Flugbegleiter. Dem Vernehmen nach soll der Passagier betrunken gewesen sein und einem Flugbegleiter gedroht haben, dass er ihm den Kopf einschlagen werde. Laut der Zeitung Daily Mail soll er drei Viertel einer Vodkaflasche intus gehabt haben. Die Aufforderung den Mund-Nasen-Schutz wieder aufzusetzen wurde nicht nur ignoriert, sondern dem Kabinenpersonal wurde auch massiv gedroht. Der Kapitän informierte die Flugsicherung über den Vorfall an Bord und versuchte eine Umleitung auf einen anderen Airport zu erreichen. Das wurde jedoch von der ATC verweigert, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren jene Airports, die zum Zeitpunkt der Drohung in Frage gekommen sind, gesperrt. Somit wurde die Reise nach Manchester fortgesetzt. Die Flugbegleiter konnten die Situation in der Kabine in den Griff bekommen und den Störenfried ruhig stellen. Das nachstehende Video, das von Passagieren mit Mobiltelefonen aufgenommen wurde, zeigt den Vorfall sowie die anschließende Verhaftung. Verhaftung nach der Landung Nach der Landung auf dem britischen Airport betrat die Polizei die Boeing 737-800 und führte den 24-jährigen Mann ab. Die anderen Passagiere sollen das Einschreiten der Exekutive mit lautem Applaus gutgeheißen haben. Die lokal zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung an und ermittelt wegen Sachbeschädigung und Gefährdung der Luftsicherheit. Zwischenzeitlich fand bereits eine erste Anhörung durch den Untersuchungsrichter statt. In dieser soll der Beschuldigte angegeben haben, dass er bereits rund eine

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