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KW 41: Lufthansa verkaufte 74,3 Prozent weniger Tickets

Eine Analyse des Anlageportals Kryptoszene.de zeigt den starken Rückgang des Luftverkehrs in Deutschland während der Corona-Pandemie auf. Besonders hat wurde Lufthansa als mit Abstand größter Anbieter in der Bundesrepublik betroffen. Der Rückgang lag zeitweise bei bis zu 92,9 Prozent. In der 41. Kalenderwoche des Jahres 2020 wurden weltweit 58,4 Millionen Flugtickets verkauft. Im Vorjahr waren es jedoch 112,7 Millionen. Allein in dieser ausgewählten Woche lag der Rückgang bei 48,2 Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland wurden sogar um 68,7 Prozent weniger Flugscheine verkauft. Die Analysten von Kryptoszene.de kommen zum Schluss, dass Lufthansa besonders Stark unter den Auswirkungen der Pandemie leidert. Der Rückgang in der Kalenderwoche 41 lag bei 74,3 Prozent. Zum Vergleich: Bei Ryanair lag das Minus bei 56,1 Prozent und bei Air China nur bei -2,5 Prozent, was jedoch auch auf ultrabillige Inlandsflüge zurückzuführen sein könnte. “Auch bei einem Blick auf die Aktienkursentwicklung zeigt sich ähnliches: Binnen der letzten 365 Tage büßte die Lufthansa 50,1 Prozent an Marktkapitalisierung ein. Der irische Mitbewerber Ryanair wiederum verlor lediglich 3,7 Prozent an Wert”, so das Portal. „Dass die Corona-Krise mitsamt den Ausgangsbeschränkungen der Luftfahrtindustrie zusetzt, überrascht wenig“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings macht die Erhebung deutlich, dass einige Unternehmen vergleichsweise glimpflich davonzukommen scheinen, während andere herbe Einbußen in Kauf zu nehmen haben“.

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Medien: Bei Swiss und Lufthansa soll die Staatshilfe knapp werden

Die Lufthansa-Tochter Swiss soll laut verschiedenen Medienberichten, die in der Eidgenossenschaft erschienen sind, erneut vor der Beantragung von Staatshilfe stehen. Laut den Artikeln sollen die Mittel, die in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wurden, langsam, aber Sicher zur Neige gehen. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss bislang mit 1,5 Milliarden Franken unter die Flügel. Die Sonntagszeitung schreibt, dass Lufthansa pro Monat eine halbe Milliarde Euro verlieren würde und auch dieser bald die “Luft” ausgehen würde. Sowohl Swiss, als auch Lufthansa und womöglich auch Austrian Airlines könnten demnach schon bald wieder bei den jeweiligen Regierungen anklopfen und mehr Geld verlangen. Noch dementiert man dies aber scharf. Swiss verweist darauf, dass die Finanzmittel für die nächsten Jahre ausreichend sein sollen. Dem stellt die Sonntagszeitung aber gegenüber, dass aus Swiss-Managementkreisen zu hören sein soll, dass das Geld “knapp werden könnte”. Mit Ende des Jahres 2020 könnte laut den Informationen, auf die sich das Medium bezieht, in der gesamten Lufthansa Group das Geld aufgebraucht sein und neue Staatshilfen könnten notwendig werden. Ob jedoch die Regierungen in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz nochmals milliardenschwere Hilfspakete für die Lufthansa Group schnüren werden, ist völlig offen. Gerechnet wird jedenfalls damit, dass aufgrund der sich neuerlich verschlechternden Nachfrage mit weiteren harten Sparpaketen zu rechnen ist. Einen besonders negativen Einfluss auf die Möglichkeiten, um Geld verdienen zu können, haben die Reisewarnungen und Quarantänevorschriften. Momentan decken sich die europäischen Länder gegenseitig ein. Wie erwähnt: Die Lufthansa Gruppe dementiert die schweizerische Berichterstattung und verweist darauf, dass die

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Insolvente Flybe vor Comeback

Rund sieben Monate nach dem letzten Flug gibt der eigentlich insolvente Regional-Airline erste Lebenszeichen von sich. Schon im nächsten Jahr könnte der Carrier wieder abheben. Die Covid-19-Pandemie gab der britischen Flybe den Rest, am 4. März 2020 musste der Flugbetrieb eingestellt werden. Nun soll das Unternehmen von Virgin-Atlantic-Anteilseigner Thyme Opco reanimiert werden, wie airlines.de berichtet. Eine Summe für die Übernahme wurde nicht genannt. Ziel sei ein Comeback der Fluggesellschaft im kommenden Jahr. Damit würden „Arbeitsplätze, die regionale Anbindung und die lokale Wirtschaft gestützt“, heißt es in der Mitteilung der Abwickler von der Unternehmensberatung EY. Ein Sprecher von Thyme Opco sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Neustart werde „in kleinerem Maßstab“ erfolgen. Genauere Angaben etwa zur Personalstärke machte er nicht. Flybe zählte zuletzt mit mehr als 2000 Mitarbeitern zu einer der größten Regional-Airlines Europa. 

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München: 3.400 Flüge in den Herbstferien geplant

In den bayerischen Herbstferien sind rund 3.400 Flüge von/nach München angemeldet. Davon werden rund 1.000 Bewegungen innerdeutsch durchgeführt. In Richtung Italien sind 150 Abflüge angemeldet, nach Griechenland etwa 80 und in die Türkei rund 70. Die Ferien beginnen am 30. Oktober 2020 und enden am Sonntag, den 8. November 2020. Auch wenn der weltweite Reiseverkehr durch die bestehenden Restriktionen stark eingeschränkt ist, werden ab München Langstreckenverbindungen in die USA und nach Kanada, nach Delhi, Katar, Abu Dhabi, Dubai sowie nach Seoul angeboten. Die Betreibergesellschaft verweist darauf, dass in den Terminals weiterhin Maskenpflicht gilt und diese inzwischen auf das MAC-Forum ausgedehnt wurde. Wer seinen MNS vergessen hat, kann diesen vor Ort auch an Automaten, in Apotheken und einigen Restaurants käuflich erwerben. Am Münchner Airport stehen derzeit mehrere Einrichtungen für Corona-Tests zur Verfügung: Einreisende, die aus einem Risikogebiet am Flughafen München ankommen und deshalb verpflichtet sind, sich testen zu lassen, werden automatisch zu den Testcentern im Terminal 1 oder 2 geführt. Diese Tests sind kostenlos. Auch Reisende, die aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen, haben am Münchner Airport die Möglichkeit, sich kostenlos testen lassen. Dieses Corona Test Center befindet sich im Forum des München Airport Centers (MAC) auf Ebene 04. Eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich. Zudem können sich am Airport auch abfliegende Passagiere auf das Coronavirus testen lassen. Entsprechende kostenpflichtige Tests (128 Euro) bietet das medizinische Labor MVZ Martinsried mit seinem Testcenter im Terminal 2, Ebene 04. Das Zentrum ist täglich von 5 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Termine können vorab online unter

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Neuer BA-Chef: Corona-Tests vor Abflug müssen her

Sean Doyle, der neue Chef von British Airways, kritisiert schon nach wenigen Tagen im Amt die Maßnahmen der Regierung. Eine Quarantäne-Pflicht sei keine langfristige Lösung. Stattdessen fordert der Neu-Ceo wie viele Branchenkollegen zuvor die Einführung schneller und zuverlässiger Covid-19-Tests vor dem Abflug. Dies sei der beste Weg, um die Menschen zu beruhigen und ihre Reiselust wieder zu wecken, wie die britische Daily Mail berichtet. Ohnehin sei das Ansteckungsrisiko an Bord nach wie vor gering. „Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um British Airways aus dieser Krise zu bringen“, versichert Doyle.

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BER: Überschaubare Auslastung zu Beginn

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann öffnet der langersehnte Flughafen seine Pforten. Der neue Hauptstadt-Airport will es aber zunächst langsam angehen lassen. Engelbert Lütke Daldrup, der Chef des BER rechnet am ersten Betriebstag mit rund 5000 Fluggästen am Hauptterminal T1. Wenn der Flughafen Tegel eine Woche später schließt, würden im T1 rund 16.000 Passagiere abgefertigt, so Lütke Daldrup weiter. Weitere 8.000 Passagiere würden dann über den Flughafen Schönefeld fliegen, der als Terminal 5 des neuen Flughafens dient. Insgesamt liege die Auslastung in den ersten beiden Monaten des Flugbetriebs nur bei rund 20 Prozent des üblichen Niveaus. Lediglich an den Wochenenden würden mehr Passagiere erwartet, wie sueddeutsche.de berichtet.

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Wizz Air Abu Dhabi erhält AOC

Wizz Air Abu Dhabi, die neue nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat offiziell das Air Operator Certificate (AOC) von der Nationalen Luftfahrtbehörde erhalten. Das teilte die Behörde am Sonntag via Facebook mit. Damit ist der Low-Coster startklar, dem Start am 16. November würde nun nichts mehr im Wege stehen. Zuvor musste der Carrier die Aufnahme der Flüge aufgrund der vielen Reisebeschränkungen verschieben. Und der Low Cost Carrier startet durchaus optimistisch: „Wir haben 40 potenzielle Strecken, die von Wizz Air Abu Dhabi innerhalb der ersten vier Jahre angeflogen werden könnten“, so Khalil Lamrabet, zuständig für die Luftfahrtentwicklung am Abu Dhabi Airport, angesprochen auf die die Anzahl der möglichen Routen. Die veränderte Marktlage aufgrund der Corona-Pandemie habe man mitberücksichtigen, wie anna.aero berichtet.

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Finnair entlässt 700 Mitarbeiter

Finnair macht ihre Drohung wahr und entlässt 700 Mitarbeiter – alleine 600 davon sind in Finnland beschäftigt.  Doch die Betroffenen müssen das Unternehmen nicht hochkantig verlassen, sie dürfen noch bis spätestens Ende März 2021 ihrer Tätigkeit nachgehen. Diese Kündigungswelle soll es aber noch lange nicht gewesen sein. Denn zusätzlich dazu werde die Fluggesellschaft Beschäftigte weiterhin vorübergehend entlassen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzustellen. Eigenen Angaben zufolge soll dies Tausende Arbeitsstellen betreffen, insgesamt 6.500 Angestellte zählt das Unternehmen weltweit. Weitere Maßnahmen könne die Fluglinie zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen. „Dies ist ein sehr trauriger Tag bei Finnair. Leider können wir die Situation nicht ändern. Hätte es andere Lösungen gegeben, hätte wir nicht gezögert und die Arbeitsplätze erhalten. Doch die Corona-Pandemie fordert der Luftfahrtbranche alles ab“, so Topi Manner, CEO von Finnair. Diese drastischen Maßnahmen seien notwendig und unvermeidlich, um aus dieser Krise zu fliegen. „Wir sind gezwungen, in Zukunft viele Dinge anders zu machen“.

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VIR-Chef warnt: Corona-Ignoranten setzen drei Millionen Jobs aufs Spiel

Der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb e.V., dem große touristische Anbieter angehören, warnt davor, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie die deutsche Tourismusbranche mit ihren rund drei Millionen Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht. Diese dürften nicht zum jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand nicht halten wollen”. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat. Wir müssen mit diesem ‚New Normal‘ leben und auch unser Verhalten entsprechend anpassen”, so Verbandschef Michael Buller, der auch auf die umfangreichen Hygienekonzepte der Branche hinweist. „Ob Hotel oder Freizeiteinrichtung, überall gibt es ausgefeilte und wohldurchdachte Vorgaben, die bei ihrer Einhaltung ein Reisen auch zu Zeiten von Corona möglich machen”. Weiters sagt der Branchenvertreter: „Die Touristik ist ein wichtiger Teil der Gesamtwirtschaft und keine Hobby-Industrie. Es darf von politischer Seite nicht ein ständiges Nachbessern bei den staatlichen Hilfen geben, sondern die Branche braucht dringend eine vollumfängliche Hilfe, die große und kleine Unternehmen gleichermaßen erreicht”. Weiters wird darauf verwiesen, dass von den seitens der deutschen Regierung angekündigten Überbrückungshilfen in der Höhe von 24,6 Milliarden Euro erst 1,5 Milliarden Euro geflossen sind. Das liege an den hohen Hürden, so dass viele Unternehmen gar nicht berücksichtigt werden.

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Ingo Ludwig wird Geschäftsführer in Dresden und Leipzig

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG bestellte Ingo Ludwig mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 zum Finanzvorstand. In dieser Rolle wird er vor allem die Umsetzung der komplexen Investitionsvorhaben verantworten, die mit dem Wachstum und der Modernisierung der Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden einhergehen. Außerdem wird er für die Bereiche Technik und IT zuständig sein. Der Manager war zuvor unter anderem am Flughafen Budapest tätig und ist derzeit Director M&A bei AviAlliance GmbH, einem Investor, der sich auf Airports spezialisiert hat. Die Position des Finanzchefs war bei der MDF AG seit Sommer 2019 vakant. Ingo Ludwig soll insbesondere den Vorstandsvorsitzenden, Götz Ahmelmann, unterstützen. Dazu gehört, dass beide Manager gemeinsam Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH und der Flughafen Leipzig/Halle GmbH sind. Dieter Köhler bleibt in seiner zentralen Rolle Generalbevollmächtigter der Mitteldeutschen Flughafen AG und wird in der Holding unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalpolitik sowie Recht und Konsortiales zuständig sein. “Die Mitteldeutsche Flughafen AG verfolgt erfolgreich ihre strategischen Wachstumsziele und investiert in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro an beiden Standorten. Deshalb freuen wir uns, dass wir Ingo Ludwig für uns gewonnen haben. Er kennt das Flughafengeschäft sehr genau und wird mit Götz Ahmelmann und Dieter Köhler ein schlagkräftiges Team bilden. Sie werden für die mitteldeutschen Flughäfen alle Chancen nutzen, damit das Unternehmen auch langfristig eine herausragende Rolle in der Wirtschaft der Region spielen wird”, so Erich Staake, Vorsitzender des Aufsichtsrats der MDF AG.

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