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AUA schließt auch die Wartung in Graz

Auch die Wartung in Graz bleibt nicht von den AUA-Sparmaßnahmen verschont: Nach der Crew-Basis soll auch die Technik-Station geschlossen werden. „Wir werden die Kapazitäten anpassen müssen“, so Vorstandsmitlied Jens Ritter gegenüber der Kleinen Zeitung. Aktuell könne man keine genaueren Angaben bezüglich personeller Konsequenzen machen, so Ritter weiter. Ob das eine tiefgreifende Umstrukturierung werde, sei noch nicht entschieden. Alle Flugzeuge der heimischen Airline sollen laut Aussendung zukünftig in Wien stationiert werden. Dabei kommt es auch zu einer Zentralisierung der Flugzeugwartung, die auch zu einem Standort-Wechsel der Graz-Mitarbeiter führt. Entsprechende Angebote seitens der AUA sollen schon auf dem Tisch liegen, vielen wird ein Umzug jedoch nicht zuzumuten sein.

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Salzburg: Nur noch Düsseldorf im Programm

Den Salzburger Flughafen trifft die Coronavirus-Krise besonders hart: Nur noch Eurowings-Maschinen setzen zur Landung an. „Viele Fluglinien fliegen keine Regionen mehr an, die auf der EU-Coronaampel nun in Rot leuchten. Fast alle Flüge wurden gestrichen“, so der Flughafen gegenüber der Krone. Einzig und allein die Destination Düsseldorf würde der Landeshauptstadt erhalten bleiben. Denn: „Düsseldorf ist bei Geschäftsreisenden sehr gefragt, deshalb fliegt Eurowings die Strecke trotz der roten Ampelfarbe weiter.“ Allerdings: Bis zum 13. November landen nur vier Airbus-Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft am Flughafen. Bitter für den Airport, der jetzt auch seine Betriebszeiten dementsprechend anpassen muss. Vorerst kann der Airport zwischen sieben und 19 Uhr angesteuert werden. Die rund 370 Mitarbeiter bleiben dabei weiterhin in Kurzarbeit.

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Lufthansa Technik verkleinert den Vorstand

Die Lufthansa Technik AG wird künftig von einem dreiköpfigen Vorstand geführt. Constanze Hufenbecher und Antonio Schulthess werden per Jahresende das Unternehmen verlassen. Im Zuge dessen wird eine Position im Führungsgremium eingespart. Laut Medienmitteilung hängt die Maßnahme mit dem Sparprogramm „Rise“ zusammen. Zukünftig wird der Vorstand aus einem Chief Executive Officer (CEO), einem Chief Operating Officer (COO) und einem Vorstandsmitglied für Finanzen und Personal bestehen. Die Zuständigkeit für alle operativen Geschäftsbereiche wird dann beim COO gebündelt. Constanze Hufenbecher (derzeit Chief Financial Officer und verantwortlich für den Geschäftsbereich VIP & Special Mission Aircraft Services) sowie Antonio Schulthess (derzeit zuständig für Personal, Lean- und Prozessmanagement sowie die Geschäftsbereiche Engines und Aircraft Systems) haben sich im Zuge dieser Reorganisation entschieden, Lufthansa Technik zum Jahresende zu verlassen und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen. „Wir danken Constanze Hufenbecher für ihr sehr erfolgreiches Wirken bei Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, der Vorsitzende des Aufsichtsrats. „Sie hat die Prozesse in den Bereichen Finanzen, Einkauf, Recht und Außenwirtschaft sowie Infrastruktur erheblich professionalisiert und sowohl deren Effizienz als auch die Effektivität deutlich gesteigert.“ Über die Bestellung des neuen Vorstandsmitgliedes für die Ressorts Finanzen und Personal wird der Aufsichtsrat bald entscheiden. Johannes Bußmann bleibt unverändert CEO von Lufthansa Technik, Sören Stark verantwortet als COO weiterhin das operative Geschäft. „Antonio Schulthess hat viele Jahre und sehr erfolgreich in sehr unterschiedlichen Positionen im Top-Management die Lufthansa Group mitgestaltet. Dafür danken wir ihm sehr“, ergänzte Kayser. „Als Vorstandsmitglied hat er die Leistungsfähigkeit des Personalbereichs von Lufthansa Technik kontinuierlich verbessert und so das weltweite

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Singapore Airlines sortiert A380 aus

Singapore Airline mustert kräftig aus: Die Fluggesellschaft nimmt sieben Airbus A380 aus dem Programm.  Übrig bleiben vorerst 12 Exemplare dieses Flugzeugtyps. Künftig möchte das Unternehmen auf treibstoffeffizientere Flugzeuge setzen, wie das Nachrichtenmagazin Nau berichtet. Dank weniger Triebwerken sind diese Typen einfacher zu warten und verfügen über geringere Betriebskosten. Dies stellt vor allem in Zeiten von Corona eine geeignete Maßnahme dar, um die Kostenstruktur zu senken. Nicht nur Singapore Airlines, sondern auch Airbus selbst setzt nicht mehr auf das vierstrahlige Großraumflugzeug. Der Flugzeugbauer gab schon im Jahr 2019 bekannt, die Produktion einzustellen.

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Verbraucherschützer: Airlines dürfen Verbraucher nicht wieder enttäuschen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die deutschen Fluggesellschaften aufgerufen, gegenüber den Fluggästen auf vetrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Die Luftfahrtbranche leidet mit am meisten unter den Corona-Folgen. Doch auch die Fluggesellschaften sind es, die in diesen Zeiten negative Schlagzeilen machen, nicht zuletzt aufgrund der Nichteinhaltung der gesetzlichen Ticketrückerstattungs-Frist. Dies verärgert nicht nur Betroffene, besonders der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Airlines: „Die Luftverkehrsbranche darf nicht nur auf Rettung durch den Staat hoffen, sondern muss auch selbst das Vertrauen der Passagiere mit kundenorientierten Maßnahmen wiederherstellen“, so vzbv-Chef Klaus Müller. Der Verband kritisierte, dass die Branche, „allen voran die Fluggesellschaften mit ihren gesetzeswidrigen Rückzahlungsverzögerungen und -verweigerungen“, viel Vertrauen bei Verbrauchern „zerstört“ habe. Vor allem im Sommer haben die finanziell belasteten Carrier gesetzliche Fristen verstreichen lassen und teilweise automatisierte Erstattungssysteme abgestellt, wie das Nachrichtenportal Airliners berichtet. Deswegen müssen betroffene Konsumenten teilweise sogar bis heute auf die Rückerstattung ihrer Kosten für in der Corona-Krise ausgefallene Flüge warten. Dies dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen.

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Luxair schickt 265 Angestellte in Frühpension

Luxair bringt das Spar-Programm unter Dach und Fach. Dieser Plan sieht unter anderem vor, dass 265 Mitarbeiter das Unternehmen in den nächsten drei Jahren verlassen: Sie sollen in Frühpension gehen. Zwischen der Luxair-Direktion, den Personalvertretern und dem Staat ist am Montagmittag das vor einem Monat angekündigte Luftverkehrs-Übereinkommen unterzeichnet worden. Die darin getroffenen Maßnahmen sollen die Existenz der Fluggesellschaft nach Corona sichern. Auch alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, versichern die Beteiligten. Neben den geplanten Frühpensionen würden etwa 300 weitere Mitarbeiter der Luxair-Gruppe zeitweise in Kurzarbeit oder in Weiterbildung geschickt, wie wort.lu berichtet.

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KLM legt Pause nach Graz ein

Nun hat der Einbruch bei den Buchungsnachfragen durch den massiven Anstieg neuer Infektionszahlen durch das Covid-19-Virus auch die erst Ende Oktober wieder aufgenommenen Flüge zwischen Amsterdam und Graz erwischt. Nach Informationen der KLM Royal Dutch Airlines werden die Flüge in die steirische Landeshauptstadt vorerst bis 06.12.2020 ausgesetzt. Eine neuerliche Wiederaufnahme der fünf wöchentlichen Flugverbindungen mit Embraer 175 ist zum derzeitigen Zeitpunkt danach geplant, dürfte allerdings von der tatsächlichen Nachfrage abhängig gemacht werden.

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Air Dolomiti verschiebt den Start der München-Flüge

Angesichts der jüngsten Bestimmungen der Institutionen zur Eindämmung des CoV-Erregers muss Air Dolomiti den Abflug der für den 1. Dezember 2020 geplanten Flüge vom Flughafen Luigi Ridolfi nach München verschieben. „Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Evaluierung und ist auf die Verschärfung der Reisebeschränkungen auf globaler Ebene zurückzuführen, die höchste Vorsicht bei Reisen erfordert und nur dann erlaubt ist, wenn es unbedingt notwendig ist“, so die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns in einem Statement. Wann die Flüge durchgeführt werden können, stehe derzeit noch in den Sternen. Eine Prognose könne man derzeit nicht abgeben. Die Fluglinie strebe jedoch einen möglichst baldigen Termin an.

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Vueling nimmt A321 von Level Europe in die Flotte

Nach Informationen der spanischen Luftfahrtbehörde hat Vueling drei bislang in Österreich registrierte Airbus A321 der insolventen Level Europe GmbH, vormals Anisec Luftfahrt GmbH, aufgenommen und in das spanische Luftfahrzeugregister übernommen. Die A321 mit den bisherigen Kennungen OE-LCN, OE-LCP sowie OE-LCR waren Ende Juli 2020, als Folge der Einstellung des Flugbetriebes von Level Europe, nach Madrid überstellt und bislang dort abgestellt worden. Zu welchem Zeitpunkt und in welchen Umfang Vueling die drei A321 selbst wieder in Betrieb nehmen wird, ist angesichts der aktuellen dramatischen Auswirkungen durch die Covid-19-Pandemie noch völlig offen.

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AUA: Kritik wegen Innsbruck-Verlegung

Die Austrian Airlines hat am Flughafen Innsbruck die Crew-Basis für Flugbegleiter und Piloten geschlossen. Davon sind insgesamt 40 Mitarbeiter direkt betroffen. Diese wehren sich jetzt gegen die Verlegung des Dienstortes nach Wien und bekommen unter anderem von der Tiroler ÖGB Unterstützung. Auch die regionale Politik mischt sich in die Diskussion ein. Die AUA habe ihrerseits alles Nötige getan, sogar den Betroffenen angeboten, nach Wien zu wechseln, wie der ORF berichtet. Dies sei nichts weiter als ein unmoralisches Angebot, denn es gehe schließlich um Existenzen und Familien, so ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Die Tiroler Arbeitnehmervertretung äußert scharfe Kritik, der sich auch der Betriebsrat anschließt. „Wegen der Verlegung der Mitarbeiter von Innsbruck nach Wien laufen noch zwei arbeitsgerichtliche Verfahren“, erklärt Andreas Geldner, der stellvertretende Bord-Betriebsratsvorsitzende der Fluggesellschaft. Aufgrund dessen würden sich die Angestellten im Stich gelassen fühlen. Nun sei es an der Zeit, dass die Bundesregierung handle. Aus der Politik bekommen die Mitarbeiter Unterstützung vom Tiroler Landeshauptmann. Dieser kritisiert das harsche Vorgehen und spricht der Führungsetage das Vertrauen aus: „Der erneute Abzug von Mitarbeitern von Innsbruck nach Wien zeigt, dass die aktuelle AUA-Führung kein verlässlicher Partner ist“, so Günther Platter. Es sei höchste Zeit, faire Lösungen für diese Arbeitsplätze anzubieten. Deswegen fordert der Gewerkschaftsbund einen Sozialplan, der auch die Lebenssituationen der Arbeitnehmer berücksichtigt.

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