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KLM führte bereits 100 „Cargo-in Cabin“-Flüge durch

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM führte mittlerweile 100 Frachtflüge mit Maschinen durch, die eigentlich für die Beförderung von Passagieren genutzt werden. “Cargo-in-Cabin” nennt der Carrier das Konzept. Transportiert wurden bislang unter anderem rund 85 Millionen MNS-Masken von China nach Europa. Am Donnerstag wurde nach Angaben des Carriers der einhundertste derartige Cargo-Flug durchgeführt. Auch Firmenchef Pieter Elbers befand sich an Bord. Das eingesetzte Flugzeug ist eines von drei Boeing 747 Kombi-Flugzeugen, die in Betrieb genommen wurden, um eine Luftbrücke mit China zu errichten, die für die Niederlande von enormer strategischer Bedeutung ist.

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Sommer 2021: Chair setzt auf klassisches Warmwasser-Programm

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt im Sommerflugplan 2021 auf ein klassisches Warmwasser-Programm in der Mittelmeerregion. Angeboten werden unter anderem Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Thessaloniki, Zakynthos, Zypern, Ibiza, Mallorca, Split, Djerba, Olbia und drei Ziele in Ägypten. Chair geht davon aus, dass im Sommer 2021 Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheik und Beirut wieder normal angeflogen werden werden können. Diese Ziele plant man zumindest mit heutigem Stand. im Auftrag von Air Prishtina werden auch Charterflüge nach Pristina, Skopje und Ohrid durchgeführt. Diese werden zum Teil bis zu zweimal täglich ab Zürich aufgelegt.

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American plant ab Ende Dezember 2020 mit B737-Max

American Airlines strebt den Wiedereinsatz der Maschinen des Typs Boeing 737-Max ab 29. Dezember 2020 an. Zunächst könnte dies auf der Strecke New York-La Guardia-Miami erfolgen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf das Reservierungssystem. Noch haben weder die FAA noch die EASA die notwendige Wiederzulassung erteilt, doch beide Behörden deuteten unmissverständlich an, dass es noch vor Jahresende soweit sein könnte. Die Updates und Modifikationen, die der Hersteller vorgenommen hat, sollen zufriedenstellend ausgefallen sein. Bloomberg schreibt, dass American Airlines bei der Buchung darauf hinweisen wird, dass der Flug mit Boeing 737-Max durchgeführt wird. Auf den meisten Strecken sollen auch andere Maschinentypen zum Einsatz kommen, so dass Passagiere, die diesem Muster nicht über den Weg trauen, auch Alternativen vorfinden werden. Ein verbindlicher Termin für eine mögliche Wiederzulassung der Boeing 737-Max steht allerdings noch nicht fest. Jene Airlines, die sehnlich auf den Termin waren, vermuten, dass es schon sehr bald soweit sein könnte.

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Etihad erstmals kommerziell in Tel Aviv gelandet

Golfcarrier Etihad Airways leitete am Montag unter der Flugnummer EY9607 eine neue Ära ein: Erstmals landete ein kommerzieller Passagierflug aus Abu Dhabi kommend auf dem Flughafen Tel Aviv. Möglich macht das ein Abkommen, das die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel miteinander abgeschlossen haben. Jahrzehntelang anerkannten Abu Dhabi den Staat Israel nicht. Das änderte sich heuer, offizielle diplomatische Beziehungen wurden aufgenommen und nur kurz darauf auch ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet. Das ermöglicht den Airlines beider Staaten nicht nur Überflüge über das jeweils andere Land, sondern auch Nonstop-Flugverbindungen, die es bislang nicht gab.  Vereinbart wurden 28 wöchentliche Flüge zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi sowie Dubai. Diese sollen sowohl von Airlines aus Israel als auch aus den VAE angeboten werden. Weiters einigte man sich auf zehn wöchentliche Cargo-Verbindungen. Der Flughafen Eilat in Südisrael ist zwischen den beiden Staaten unbeschränkt offen, allerdings vorerst nur im Charterverkehr. Das Tauwetter zwischen Israel und arabischen Ländern fand im positiven Sinn bereits Nachahmer, denn auch mit Jordanien wurde ein Luftverkehrsabkommen abgeschlossen, dass Airlines aus beiden Staaten Überflüge ermöglicht. Bahrain und Israel nahmen ebenfalls offizielle diplomatische Beziehungen auf.

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Ryanair flog Frau nach Kiew-Borispil statt Valencia

Eigentlich wollte eine 30-jährige Frau von London-Stansted nach Valencia fliegen, um dort ihren Freund zu besuchen. Aufgrund einer Verkettung ungünstiger Umstände stieg sie aber unbemerkt ins falsche Ryanair-Flugzeug und kam in Kiew-Borispil an. Dort fühlte sie sich vom Billigflieger so richtig im Stich gelassen, denn auf diesem Flughafen unterhält Ryanair keinen Serviceschalter, an den sie sich mit ihrem Anliegen hätte wenden können. Gegenüber dem britischen Daily Star erklärte die Dame, dass sie vermutlich die Gates miteinander verwechselt hatte. Ihr Flug wäre am Flugsteig 44 abgeflogen, versehentlich stieg sie jedoch am Gate 54 – eben nach Borispil – ein. Bei der Bordkartenkontrolle wäre nach Angaben der Frau nichts aufgefallen, da nach dem Scannen keine Fehlermeldung angezeigt wurde. An Bord wurde die Dame eigenen Angaben nach misstrauisch und fragte wiederholt die Besatzung wann denn die Maschine in Valencia ankommen würde. Als Auskunft wurde ihr lediglich gegeben, dass die Flugzeit etwa zwei Stunden und 15 Minuten betragen wird. Nach der Landung bemerkte die Dame, dass sie nicht in Spanien, sondern in der Ukraine gelandet ist. Eigenen Angaben nach will sie das unter anderem an den Polizeiuniformen und dem Umstand, dass kyrillische Schriftzeichen sichtbar waren, erkannt haben. Die Einreise erfolgte jedoch problemlos, denn lediglich ein Stempel wurde im Reisepass angebracht und die Exekutive interessierte sich nicht weiter für die Frau. Das Bodenpersonal des Flughafens Borispil war jedoch verwundert wie es sein kann, dass die Dame mit einer Valencia-Bordkarte auf dem größten Airport der Ukraine “gestrandet” ist. Nachdem sie selbst mit Ryanair nicht weitergekommen ist,

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Condor: Kein Investor? Kein Problem!

In den letzten Wochen ist es rund um Condor still geworden. Grund dafür ist das Schutzschirmverfahren, dass es der Fluggesellschaft ermöglichen sollte, ungehindert nach Investoren zu suchen. Dieses möchte Condor nun verlassen – ohne Investor im Gepäck. An diesem Donnerstag sollen Unternehmen und Gläubiger wieder zusammentreffen, um über die Zukunft des Carriers zu beraten. Das Kuriose dabei: Condor bringt ein unvollständiges Sanierungskonzept ins Spiel. Denn der Airline fehlt es noch immer an einen Investor. An dessen Stelle würde bei Zustimmung der Gläubiger ein sogenannter Treuhänder treten, konkret die SG Luftverkehrsgesellschaft. Das bisherige Management bliebe im Amt und ein erneuter Investorenprozess soll erst starten, wenn sich die Lage in der coronageplagten Luftverkehrsbranche wieder beruhigt hat, wie die „Presse“ berichtet. „Das kann in 12, aber auch erst in 36 Monaten der Fall sein“, so eine Unternehmenssprecherin. Die Kabinengewerkschaft UFO rechnet mit einer Entscheidung nicht vor dem Jahr 2025. Ermöglicht wird der komfortable Schwebezustand mit einem langfristigen Kredit der staatlichen KfW-Bank über 550 Millionen Euro. Mit ihm ist ein anderer, weit kürzer laufender Kredit abgelöst worden, der Condor eigentlich in den Schoß der polnischen Staatsfluglinie Lot überführen sollte. Doch in der Coronakrise gerieten die übernahmewilligen Polen selbst in Not und sagten den fest vereinbarten Deal am Ostermontag ab. Mal sehen, ob so der „Start in eine neue Ära“ auch wirklich gelingt.

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Umweltministerin: Eine dritte Piste wird es nicht geben

Die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler erteilt einer möglichen dritten Piste am Flughafen Wien ganz klar eine Absage. Die Luftfahrtbranche habe zurzeit ganz andere Sorgen. Der Flugverkehr sei stark betroffen von der reduzierten Reisetätigkeit, die auch über die Pandemie hinaus anhalten werde, wie der ORF berichtet. „Ich gehe davon aus, dass der Flughafen seine Pläne auch an ein geändertes Verhalten anpasst“, so Gewessler. „Im Lichte der aktuellen Situation“ würde sie keine Notwendigkeit sehen, die umstrittene dritte Piste in Angriff zu nehmen.  Dessen müsse sich auch der Flughafen Wien bewusst sein. Airport-Vorstandsmitglied Julian Jäger meldet sich wenige Stunden nach diesen Aussagen der Umweltministerien zu Wort. Für ihn ist klar: Es eilt nicht. Momentan bestehe keine Entscheidungsnotwendigkeit. „Wir haben immer gesagt, die dritte Piste wird gebaut, wenn es die Genehmigung gibt, wenn es die Nachfrage gibt und wenn es sich rechnet“, so Jäger gegenüber dem Standard. So gesehen habe sich die Position seit zehn Jahren auch nicht geändert.

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Drei Thomas-Cook-A330 werden verschrottet

Drei Airbus A330, die bis bis zur Insolvenz der Thomas Cook Gruppe für Thomas Cook UK flogen, werden in Kürze verschrottet. Dabei handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen G-MLJL, G-MDBD und G-OMYT. Die Flugzeuge sind seit der Einstellung des Flugbetriebs, die am 23. September 2019 vollzogen wurde, abgestellt. Das Innenleben der Triebwerke wurde den drei Airbus A330 bereits genommen. Nun beginnt man damit die Langstreckenjets in ihre Einzelteile zu zerlegen. Was noch brauchbar ist, soll auf dem Ersatzteilmarkt verwertet werden. Oftmals erzielen Maschinen, die in Einzelteilen verkauft werden, unter dem Strich einen höheren Erlös als zusammengebaut und flugfähig. Ein Foto der drei ehemaligen Thomas-Cook-UK-A330 in voller Livery, jedoch bereits mit “ausgehöhlten” Triebwerken, findet sich unter diesem Link.

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So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Seit Anfang Oktober 2020 gestattet die Ukraine wieder touristische Einreisen in das Land. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass bei der Rückkunft in die Europäische Union der Antritt einer Quarantäne blühen kann. In manchen Mitgliedsstaaten, darunter unter anderem Österreich und Deutschland, kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests, der in der Alpenrepublik nicht älter als 72 Stunden und in der Bundesrepublik maximal 48 Stunden alt sein darf, umgangen werden. Die Ukraine teilt die Herkunftsländer in zwei Gruppen ein: Personen, die aus grün markierten Staaten kommen, müssen keinen negativen PCR-Test vorlegen und auch keine Quarantäne antreten. Nebst dem Reisepass ist jedoch eine Versicherungspolizze, die im Falle einer Covid-19-Erkrankung die Kosten auf dem Gebiet der Ukraine abdeckt, notwendig. Reisende, die aus den “roten Ländern” kommen, müssen sich in Quarantäne begeben. Dies kann jedoch mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgegangen werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Alternativ kann dieser auch unmittelbar nach der Einreise absolviert werden, wobei hierfür an den Flughäfen Kiew und Borispil eine Terminreservierung erforderlich ist. Auch ist die Vorlage einer Versicherungspolice erforderlich. Die Ukraine stuft jene Länder, die niedrigere Infektionszahlen aufweisen, grün ein. Jene, in denen es mehr Infektionen als in der Ukraine gibt, sind rot eingestuft. Die beiden Listen werden alle 24 Stunden aktualisiert und sind online in englischer Sprache verfügbar. Unter diesem Link sind alle Informationen und Voraussetzungen für die Einreise ausgelistet.  Die Versicherungspolice kann ebenfalls über Visit Ukraine erworben werden. Dabei besteht die Auswahl aus verschiedenen Gesellschaften. Die Kosten betragen für

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Sundair: Kanaren ab vier deutschen Airports

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Winterflugplan 2020/21 ab verschiedenen deutschen Airports die kanarischen Inseln anfliegen. Derzeit ist aus Sicht des Robert-Koch-Instituts ganz Spanien ein Risikogebiet. Österreich hingegeben nimmt die kanarischen Inseln als einzige Region des südeuropäischen Landes von der Reisewarnung aus. Sundair wird ab dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg im Zeitraum von 7. November 2020 bis 24. April 2021 jeweils an Samstagen das Ziel Las Palmas ansteuern. Ab Bremen hat die Ferienfluggesellschaft zusätzlich auch Fuerteventura und und Teneriffa Süd aufgelegt. Fuerteventura wird in der Periode von 3. November 2020 bis 27. April 2021 jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag angeflogen. Nach Las Palmas geht es ab 1. November 2020 bis 29. April 2021 an Donnerstagen und Sonntagen. Teneriffa Süd wird ab Bremen Mittwochs angeflogen. Ab Dresden werden ebenfalls die drei kanarischen Inseln angeboten und zwar an den gleichen Flugtagen wie ab Bremen. Weniger Frequenzen bietet Sundair ab Kassel-Calden an: Fuerteventura (Samstags), Las Palmas (Samstags und Sonntag) und Teneriffa-Süd (Mittwochs). Nur in der Weihnachtszeit bietet Sundair die kanarischen Inseln auch ab Düsseldorf an. In der Zeit von 21. Dezember 2020 bis 4. Jänner 2021 wird der Carrier an Montagen nach Lanzarote fliegen. Von 20. Dezember 2020 bis 3. Jänner 2021 geht es an Sonntagen nach Fuerteventura. Las Palmas fliegt Sundair ab Düsseldorf von 19. Dezember 2020 bis 2. Jänner 2021 an Samstagen an. Teneriffa Süd steht von 23. Dezember 2020 bis 6. Jänner 2021 jeweils Mittwochs auf dem Flugplan.

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