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Lufthansa fliegt mit halber Flottenstärke

Die Lufthansa Group setzt mittlerweile rund die Hälfte der Flotte wieder im kommerziellen Flugbetrieb ein. Damit hat man das Niveau des Sommers des Vorjahres erreicht. Der Konzern rechnet damit, dass in den traditionell reisestarken Urlaubsmonaten Juli und August weitere Flugzeuge reaktiviert werden. Laut dem Portal Reisetopia soll jedoch nicht bei allen Maschinen die tatsächliche Notwendigkeit bestehen. Vielmehr soll Lufthansa besonders in Frankfurt und München auch Routen mit sehr schwacher Nachfrage bedienen, um die Start- und Landerechte vor dem Verfall schützen zu können. Für jene Slots, die auf Beschluss der EU-Kommission abgegeben werden müssen, gibt es momentan kaum Interesse seitens der Konkurrenz. Die Flotte des Kranichs besteht aus 267 Maschinen. Die genannte Anzahl inkludiert auch abgestellte Maschinen der Typen Airbus A340-600 und Boeing 747-400. Diese sollen laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht mehr reaktiviert werden. Auch um die A380-Teilflotte steht es nicht sonderlich rosig. Aktiv sind derzeit 110 Maschinen, davon 78 Langstreckenjets. Bei den Töchtern Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines ist die Aktiv-Quote zum Teil niedriger.

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Boeing 777-9: Qatar Airways wird wohl Erstkunde

Qatar Airways nimmt die Rolle als Erstbetreiber der 777-9 ein: Die Golf-Airline möchte 2023 die ersten drei Flugzeuge von Boeing erhalten. „Qatar Airways ist Erstkunde der 777X, wir werden unsere ersten drei Flugzeuge 2023 erhalten“, unterstrich Airlinechef Akbar Al-Baker beim Wirtschaftsforum der USA und Katar. Al-Baker setzt sich zudem für die Idee eines neuen Vollfrachters auf Basis der 777-8 ein. Auch die Lufthansa und Emirates hätten als Erstbetreiber vorrücken können, wie aero.de berichtet. Emirates rechnet mit den ersten 777-9 derzeit erst gegen 2024, Lufthansa erwartet 20 777-9 im Lieferzeitraum 2023 bis 2024.  Vier Boeing 777-9 fliegen bei Boeing derzeit im Zulassungsprogramm für den größten Zweistrahler der Welt.

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Charterflüge: Air Serbia will die 800er-Marke knacken

Air Serbia hat Großes vor: Die serbische Fluggesellschaft plant, über 800 Charterflüge durchzuführen. Beliebte Ferien-Reiseziele wie die Türkei, Ägypten, Griechenland oder Tunesien werden dabei von der Airline ins Visier genommen. Es geht unter anderem nach Hurghada, Sharm el-Sheikh, Antalya, Rhodos, Kreta, Korfu, um einen kleinen Einblick in die Pläne des Carriers zu geben. Damit glaubt Air Serbia wohl felsenfest an die Trendwende im Sommer.  „Wir sind davon überzeugt, dass sich das letzte Jahr nicht noch einmal wiederholen wird. Im Gegensatz zu 2020 freuen wir uns, unseren Kunden wieder die gewohnte Vielfalt im Sommerflugplan anbieten zu können“, wird Boško Rupić, Head of Trade and Corporate Sales  bei Air Serbia, von Ex-Yu Aviation zitiert. Im Corona-Jahr kam die Airline nur auf knapp 300 durchgeführte Charterflüge.

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Bees Airline fliegt den Balkan an

Bees Airline ist eine ukrainische Charter- und Billigairline, die Mite März ihren ersten kommerziellen Flug durchgeführt hat. Damals ging es mit einer Boeing 737-800 von Kiew nach Sharm el-Sheik. Das Streckennetz des Low Cost Carriers werde insgesamt bis zu 31 Routen beinhalten. Davon sind etwa die Hälfte Linienflüge, wie Ex-Yu Aviation berichtet. Unter den Reisezielen befinden sich auch zwei Balkan-Destinationen: Von Kiew aus steuert die Fluglinie Tivat an, eine Stadt in Montenegro. Auch der kroatische Flughafen Split soll während der Sommermonate angeflogen werden. 

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Eurowings Discover verschiebt den Start der Kurzstrecke

Eurowings Discover wird mit vier Airbus A330-Maschinen die Langstrecke in Angriff nehmen. Davor sollte die neue Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe aber erst mit kleinen Kugeln schießen. Daraus wird vorerst einmal nichts. Denn ursprünglich war geplant, dass die Fluglinie im Auftrag für Air Dolomiti Slots der Lufthansa nach Barcelona und Rom übernehmen wird – und das bereits im April! Doch es läuft eben nicht immer alles nach Plan. Denn aktuell stehe die Fluggesellschaft noch ohne jegliche Betriebserlaubnis des Luftfahrtbundesamtes (LBA) dar. Das berichtet Reisetopia. Dieser Umstand und die generell angespannte Lage in der Branche dürften wohl Anlass genug gewesen sein, den inoffiziellen Start der neuen Fluggesellschaft von April auf Mai zu verschieben. Dann wird die Airline voraussichtlich auf der Kurzstrecke nach Spanien und Italien fliegen – mit einem Airbus A330! Der offizielle Starttermin ist noch auf den Monat Juni datiert.

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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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Malta: 18 Airlines sollen ab Juni 2021 angeflogen kommen

Das maltesische Tourismusministerium geht davon aus, dass im Sommer 2021 insgesamt 18 Fluggesellschaften den einzigen Zivilflughafen des Landes, Luqa, anfliegen werden. Malta, Gozo und Comino sollen ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. Die Vorjahressaison war aufgrund der Pandemie äußerst schwach. „In diesem Sommer werden 18 Fluggesellschaften Malta anfliegen, und vier davon sind neue Betreiber. Fluggesellschaften sind die Lebensadern des Tourismussektors und sie dürfen nicht vergessen werden“, erklärt der maltesische Außenminister Evarist Bartolo. Weiters verweist das Regierungsmitglied darauf, dass ab Juni 2021 rund 70 Prozent der Routen, die im Jahr 2019 angeboten wurden, wiederhergestellt sein sollen. Vier dieser Fluggesellschaften sind neu, und die Behörde für Tourismus führt aktuell auch Gespräche mit weiteren vier Fluggesellschaften, die ernsthaft an der Aufnahme von Routen nach Malta interessiert sind. Neben den Flugzeugen werden in diesem Sommer auch Kreuzfahrtschiffe ihren Dienst wiederaufnehmen. Bis Ende Juni sind immerhin 34 Hafenanfahrten geplant. Malta hofft auf den Green Pass Die maltesische Regierung führt aktuell auch Gespräche mit der Europäischen Kommission, und hofft auf die Zulassung von „grünen“ Pässen für Geimpfte, mit denen Gäste innerhalb Maltas ohne Einschränkungen reisen könnten. Der vom Minister Bartolo dargelegte Plan sieht vor, dass geimpfte Touristen Malta ohne Einschränkungen besuchen können, indem sie bei der Ankunft einen digitalen „grünen Pass“ vorlegen, während nicht geimpfte Touristen ein negatives Resultat eines PCR COVID-19-Tests vorlegen müssen, der einige Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde. In den letzten Jahren waren die maltesischen Inseln in den Sommermonaten äußerst überlaufen. Das Jahr 2019 bildete aufgrund der Pandemie

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Memmingen: Ryanair kündigt zwei neue Strecken an

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen hofft darauf, dass sich in den nächsten Monaten die Nachfrage stabilisieren wird. In einer Aussendung verweist der Airport darauf, dass die Sommerflugplanperiode erst Ende Oktober 2020 endet. Angeboten werden sollen rund 40 Destinationen. „Er gilt ja bis Ende Oktober und bietet in den kommenden Monaten zahlreiche Reise- und Urlaubsmöglichkeiten“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafens. Neu im Streckennetz ist eine von der Ryanair-Tochter Lauda Europe bediente Nonstop-Verbindung nach Zagreb. Diese soll am 3. September 2021 aufgenommen werden. Lauda Europe wird im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft zwei Airbus A320 in der kroatischen Hauptstadt stationieren. Ebenfalls neu im Programm ist die Ryanair-Strecke nach Rhodos, die ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden soll. Der irische Lowocoster wird im Sommerflugplan 2021 eine Basis auf der griechischen Insel unterhalten. Diese wird mit Boeing 737-800 betrieben. Der aktuelle Flugplan in Memmingen verfügt über mehr als 40 Flugverbindungen in Europa – vom Sonnenstrand bis zum Städtetrip. Überdies haben die Fluggesellschaften auch bereits Teile ihrer Winterflugpläne für die Buchung freigegeben. Das aktuelle Gesundheitsgeschehen in den jeweiligen Ländern kann zu Auflagen oder Restriktionen führen. „Reisen bleibt aber weiterhin möglich und wird bis in den Herbst wohl immer sicherer zu planen sein“, sagt Marcel Schütz.

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Impfpflicht bei Swiss ist nicht vom Tisch

Dem fliegenden Personal der Fluggesellschaft Swiss könnte eine Impfpflicht blühen. Eigentlich hieß es zunächst, dass sich die Flugbegleiter und Piloten freiwillig impfen lassen können, doch laut einem Bericht der Zeitung „Blick“ ist eine mögliche Pflicht nicht vom Tisch. Gegenüber dem Medium erklärte die Lufthansa-Tochter, dass man die Situation abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie neu beurteilen müsse. Weiters: „Es hängt von den Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder ab, ob die Flugbesatzung geimpft sein muss.“ Auf die explizite Frage inwiefern dies nachteilig für nicht-geimpfte „Fliegende“ werden könnte, wollte das Unternehmen keine näheren Angaben machen. Swiss empfiehlt den Mitarbeitern sich impfen zu lassen und ist laut CH-Media derzeit dabei eine eigene Impfaktion zu organisieren. Der Carrier beschäftigt in etwa 6.000 Mitarbeiter. Gegenüber den Zeitungen des genannten Verlags meinte ein Sprecher, dass eine Sonder-Impfaktion durchgeführt werden soll. Er schränkte aber auch ein „sobald ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht“. Vereinfacht gesagt: Swiss wird sich in keiner Art und Weise vordrängeln, sondern lediglich innerbetriebliche Impfstationen einrichten. Hierzu befindet man sich im Dialog mit dem Kanton Zürich, denn es muss abgeklärt werden, ob die Swiss-Mitarbeiter eine öffentliche Impfstraße nutzen müssen oder aber ob der betriebsärztliche Dienst eine eigene aufsperren darf.

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AUA: Ist Gratis-Wasser in Mini-Flaschen nachhaltig?

In der „Zeit vor Corona“ stand die Reduktion des Plastikmülls im öffentlichen Fokus. Umweltschützer weisen wiederholt mittels dramatischer Fotos auf die prekäre Situation in den Weltmeeren hin. Zahlreiche Airlines sprangen auf den Zug auf und verpassten sich durch Ankündigungen, dass an Bord weniger Plastik verwendet werden soll, ein grüneres Image. Auch Austrian Airlines sagte diesem Material den Kampf an, doch just erhöht man nun die Verwendung von Kunststoffen. Derzeit stellen Plastik-Getränkeflaschen ein wesentlich geringeres Problem für die Umwelt dar als Einmal-Masken. Zunehmen verbieten immer mehr Länder – darunter unter anderem Österreich und Deutschland – die Verwendung von waschbaren Stoffmasken. Die Einmal-Produkte – egal ob so genannte „medizinische“ MNS oder FFP2 – bestehen zum überwiegenden Teil aus Kunstoffen. Oftmals werden diese nach Verwendung achtlos weggeworfen. In vielen Staaten ist auch die Entsorgung auf dem legalen Weg ein ernsthaftes Problem, denn aufgrund der Vermischung verschiedener Kunststoffe sind die Einmal-Masken defacto nicht recycelbar. Anders ausgedrückt: Es wird Sondermüll geschaffen, der auch in den Weltmeeren landen kann und dort von Fischen, Meeressäugern und anderen Tieren irrtümlich für eine Qualle gehalten werden kann. Statt dem erhofften Leckerbissen folgt häufig der qualvolle Tod. Aus einem Plastikbecher wurden eine Mini-Plastikflasche und ein Plastikbecher Im Zuge der Umstellung des Catering-Konzepts auf den Verkauf von Speisen und Getränken im Namen und auf Rechnung der Retail in Motion schaffte Austrian Airlines auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den bisher kostenfreien Ausschank von Tee, Kaffee und Wasser ab. Bislang wurde aus 1,5-Liter-Kunstoffflaschen in etwa 0,2-Liter fassende Plastikbecher umgefüllt. Rein rechnerisch konnten so in

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