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Deutschland: Croatia kürzt das Angebot erheblich

Nachfragebedingt reduziert das Star-Alliance-Mitglied die Verbindungen ab Frankfurt und München wieder. Das Ausmaß der Reduktion, das bereits auf der Homepage des Carriers ersichtlich ist, fällt zum Teil drastisch aus. Die Destinationen Zagreb und Split werden ab November 2020 halbiert. Betrachtet man die Kapazität, so fällt die Rücknahme noch stärker aus, denn verstärkt werden Umläufe mit DHC Dash 8-400 anstatt Airbus A319 bedient. Betroffen von den Reduktionen sind alle Deutschland-Strecken von Croatia Airlines. Auch die Wien-Route wird künftig seltener bedient, zumal Codeshare-Partner Austrian Airlines die Destination Zagreb temporär komplett pausiert.

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Lufthansa und Turkish Airlines stocken in Nürnberg auf

Ab dem Flughafen Nürnberg wurden die Anschlüsse an die Star-Alliance-Drehkreuze Istanbul, Frankfurt und Wien sowie die Skyteam-Hubs Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol wiederhergestellt. Im Feber 2021 wird Swiss die Zürich-Strecke reaktivieren. Lufthansa hat angekündigt, ihre Verbindung von Nürnberg nach Frankfurt ab 15. November 2020 von aktuell elf auf bis zu 19 Flüge pro Woche aufzustocken. Auch Turkish Airlines weitet das Angebot im Winter weiter aus: Bereits ab dem 25. Oktober 2020 ist Istanbul bis zu fünfmal wöchentlich erreichbar. Die Flugzeiten werden so optimiert, dass sich vielfache Anschlussmöglichkeiten ergeben. „Geschäftsreisen bleiben auch in Zukunft relevant, weil virtuelle Meetings die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht dauerhaft ersetzen können. Techniker der in der Metropolregion beheimateten Unternehmen müssen vor Ort Maschinen installieren und warten können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Die Airlines zeigen eine hohe Bereitschaft, das Streckennetz ab Nürnberg bedarfsgerecht wieder aufzubauen. Zur Stabilisierung der Strecken brauchen wir allerdings auf den angebotenen Verbindungen eine ausreichende Nachfrage aus der Wirtschaft.“

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Deutschland verschiebt umstrittene Quarantänebestimmungen

Nicht ab 15. Oktober 2020, sondern erst ab 8. November 2020 sollen die neuen deutschen Einreisebestimmungen greifen. Diese haben zur Folge, dass Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten künftig zehn Tage in Quarantäne müssen. Bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, verkürzt sich die Absonderung auf fünf Tage. Deutschland wollte die Bestimmung eigentlich mit dem 15. Oktober 2020 in Kraft treten lassen, jedoch kommt es wenig überraschend zu Verzögerungen. Die entsprechende Muster-Verordnung soll demnächst erlassen werden und dann von den einzelnen Bundesländern umgesetzt werden. Die Regierung missachtet mit der neuen Regelung, gegen die Fluggesellschaften und Touristiker Sturm laufen, auch Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts. Demnach spielen Auslandsreisen kaum eine Rolle, denn nicht einmal sieben Prozent der Neuinfektionen sind auf Einreisen aus anderen Ländern zurückzuführen.

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Easyjet Switzerland blitzt beim Bundesrat immer wieder ab

In einer Ausgabe des Konsumentenmagazins Saldo kommt der Schweizer Bundesrat nicht gut weg. Im Gegenteil. Während Flag Carrier Swiss die Krise mit großzügiger Hilfe des Staates gut wegstecken kann, bekam Easyjet Switzerland bis heute nichts. Die beiden Fluggesellschaften kämpften regelrecht um staatliche Unterstützung. Umgerechnet 1,66 Milliarden Euro bekam schließlich die Lufthansa-Tochter im Zuge der Corona-Pandemie für Tochter Edelweiss und sich selbst. Und das sehr leicht, wie nun ch-aviation.com berichtet. Es sei nichts über Managementlöhne oder die Umwelt vereinbart worden, lediglich sollten Reisebüro-Tickets schnellstmöglich refundiert werden. Betroffene, die nicht über einen Reiseveranstalter gebucht haben, dürfen weiterhin mit Gutscheinen abgespeist werden. Dem gegenüber ging die Easyjet-Tochter auch nach mehreren Anträgen mit leeren Händen nach Hause – und dem Tipp, man solle doch „die Muttergesellschaft um eine Geldspritze bitten“. Die Airline hat am Flughafen Genf rund 45 Prozent Marktanteil, in Basel sind es sogar 60 Prozent. Bei der Swiss machen die Anteile in Genf 14 Prozent aus, ab Basel fliegt sie nicht und beim Hub Zürich verzeichnet sie 54 Prozent. Beim Bund gab es zuletzt durchaus warnende Stimmen: Es sei „politisch nicht tragbar, den Standort Zürich zu bevorzugen“. Doch an der Situation ändert sich nichts, der Billig-Carrier wird vom Bundesrat ausgeschlossen.

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Iberia verlangt 50 Euro für Corona-Schnelltests

In Zusammenarbeit mit einem Großlabor bietet die IAG-Tochter Iberia nun PCR- und Antikörpertests an. DIese können telefonisch und/oder online reserviert werden. Nach Angaben der Airline sollen die Preise um 20 Prozent unter den marktüblichen Kosten liegen. Der so genannte “Standard-PCR-Test” kostet beispielsweise 98 Euro. Angeboten werden aber auch Antigen-Schnelltests, bei denen das Ergebnis innerhalb einer Stunde feststehen soll. Für diese werden 50 Euro fällig. Die Preise für die PCR-Tests sind primär von der Geschwindigkeit, in der man das Ergebnis haben möchte, abhängig. Im langsamsten Verfahren kostet es 98 Euro, an Wochenenden und Feiertagen jedoch 130 Euro. Wer jedoch innerhalb von maximal 24 Stunden den Befund benötigt, muss stolze 180 Euro auf den Tisch legen. Beim “Standard-Test” liegt das Ergebnis innerhalb von 72 Stunden vor, was jedoch für viele Einreiseziele zu spät ist. Beispielsweise darf in Deutschland der Befund maximal 48 Stunden alt sein.

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WTO genehmigt Boeing-Strafzölle

Seit vielen Jahren gibt es einen Streit zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika in Sachen Flugzeuge. Man wirft sich gegenseitig illegale Subventionen für Airbus bzw. Boeing vor. Nun gestattet ein Schiedsgericht der WTO, dass die EU Strafzölle auf Boeing-Produkte erheben darf. In Sachen Airbus wurde bereits im Jahr 2018 entschieden und die WTO-Schlichter stellten fest, dass die beanstandete Praxis nicht eingestellt wurde. Den USA wurde zugestanden, dass Strafzölle in der Höhe von 7,5 Milliarden U.S.-Dollar erhoben werden dürfen. Rasch wurden diese bei verschiedenen EU-Produkten eingeführt. Nun stellte das WTO-Schiedsgericht umgekehrt bei Boeing ebenfalls fest, dass die beanstandete Praxis eben nicht eingestellt wurde. Dies hat zur Folge, dass nun auch der EU Strafzölle auf US-Produkte zugesprochen wurden. Um jährlich 8,6 Milliarden U.S.-Dollar geht es nun. Die gegenseitigen Strafzölle dürfen laut WTO so lange erhoben werden bis die beanstandeten Subventionen eingestellt werden. Die USA behaupten zwar, dass Boeing keine staatlichen Mittel mehr erhalte, jedoch ist dazu eine neue Beurteilung durch die Schlichtungsstelle erforderlich. Boeing zeigt sich in einer ersten Reaktion durchaus enttäuscht, dass der Konkurrent weiterhin Strafzölle durchsetzen wolle. Airbus hingegen hofft darauf, dass am Verhandlungstisch eine für beide Seiten faire Lösung erzielt werden kann.

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Commerzialbank: WKStA ermittelt gegen Frequentis-Berater

Im Zusammenhang mit der mehr als 30 Millionen Euro schweren Anlage, die das Software-Unternehmen Frequentis, das auch Produkte für die Luftfahrt anbietet, bei der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG, die in den Konkurs geschlittert ist, getätigt hat, ermittelt nun die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Im Raum steht der Vorwurf, dass Schmiergeld an einen Berater des Hightech-Unternehmens geflossen sein könnte. Die ehemalige Vorständin der Pleite-Bank, Franziska Klikovits, sagte laut Österreichischem Rundfunk, in ihrer Einvernahme, dass sie sich an zumindest 80.000 Euro erinnern kann. Diese wären im Jahr 2016 als “inoffizielle Provision” an “einen Frequentis Mitarbeiter” übergeben worden, zitiert der ORF. So wäre der Abzug der hohen Geldsumme verhindert worden. Frequentis betont, dass der von Klikovits genannte “Mitarbeiter” ein externer Berater gewesen sein soll. Die ehemalige Bankchefin behauptet in iher Beschuldigtenvernehmung, aus der der ORF zitiert, dass es im Zuge von Fälligkeitsverlängerungen zu erneuten Bargeldübergaben gekommen sein soll. Die Übergabe soll jedoch nicht durch Klikovits selbst, sondern einen Angestellten der Bank erfolgt sein. Der ORF konfrontierte den Frequentis-Berater mit den Vorwürfen. Dieser soll auf Verantwortliche des Unternehmens verwiesen haben, die Geldflüsse verneint haben, auf das laufende Ermittlungsverfahren verwiesen haben und anschließend den Hörer aufgelegt haben. Frequentis verlor durch die Commerzialbank-Malversationen, die letztlich zur behördlichen Schließung und zum Konkurs führten, rund 31 Millionen Euro. Aufgrund des Umstands, dass laut Masseverwalter kaum Vermögenswerte vorhanden ist, dürfte wenn überhaupt nur eine sehr geringe Quote herausschauen.

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AUA-Wetlease: Lufthansa reaktiviert Innsbruck-Frankfurt

Mit Unterstützung von Austrian Airlines wird Lufthansa die Nonstop-Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main wieder aufnehmen. Die Flüge werden unter LH-Flugnummern mit Embraer 195 von der AUA durchgeführt. Die Wiederaufnahme erfolgt am 2. November 2020 und ist bereits buchbar. Die Durchführung der Lufthansa-Flüge LH1585 und LH 1586 erfolgt dabei mit Maschinen der Konzerntochter Austrian Airlines. Diese sind allerdings nicht in Tirol stationiert, sondern werden auf den Wien-Flügen nicht mehr “sofort” in die Hauptstadt zurückfliegen, sondern einen “Ausflug” für Lufthansa nach Frankfurt und zurück nach Innsbruck machen. Anschließend kehren die Maschinen zurück nach Wien. Derzeit ist geplant, dass Innsbruck-Frankfurt-Innsbruck mit Embraer 195 im Auftrag der Lufthansa bedient wird. Vorläufig soll ein täglicher Umlauf angeboten werden.

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Delta flog 5,4 Milliarden Dollar Quartalsverlust ein

Aufgrund der Corona-Pandemie steckt die amerikanische Delta Air Lines tief in den roten Zahlen. Im dritten Quartal 2020 wurde ein Verlust in der Höhe von 5,4 Milliarden U.S.-Dollar geschrieben. Im Vorjahreszeitraum konnte man einen Gewinn in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro kommunizieren. Delta erklärt, dass die jüngsten Verluste nicht dazu führen, dass die Finanzlage dramatisch wird. Man verwies in einer Erklärung darauf, dass der Carrier mit Stichtag 30. September 2020 über flüssige Mittel in der Höhe von 21,6 Milliarden U.S.-Dollar verfügt hat. Der Umsatz ist übrigens um 76 Prozent auf 3,1 Milliarden U.S.-Dollar eingebrochen. Das Delta-Management agiert dennoch vorsichtig, denn mit Airbus und anderen Herstellern befindet man sich in Verhandlungen, die zur späteren Übernahme von bestellten Verkehrsflugzeugen führen sollen. Dies soll kurzfristig zwei Milliarden U.S-Dollar einsparen und bis 2022 sogar fünf Milliarden U.S.-Dollar. Gleichzeitig trennte man sich von älteren Maschinentypen wie der McDonnell Douglas MD-88/MD-90, Boeing 737-700 und Boeing 777. Das zuletzt genannte Muster wird mit Ende Oktober 2020 die Flotte verlassen. Auch geht es den Boeing 717 an den Kragen, denn diese sollen in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Typen Bombardier CRJ-200 und Boeing 767-300ER ausgemustert werden. Delta ist derzeit der größte Betreiber der Boeing 717, die noch von McDonnell Douglas als MD-95 entwickelt wurde. In den letzten Jahren kaufte der Operator den Weltmarkt regelrecht leer und sorgte dafür, dass die Gebrauchtmarktpreise für das ansonsten wenig gefragte Muster stark stiegen. Letzter europäischer Betreiber der 717 ist die spanische Billigfluggesellschaft Volotea.

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September: Boeing lieferte nur zehn Maschinen aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing lieferte im September 2020 zehn Verkehrsflugzeuge aus. Gleichzeitig konnte man – genau wie Airbus – keine einzige Neubestellung an Land ziehen. Allerdings kassierte man drei weitere Stornos für das Muster 737-Max. Laut Mitteilung des Herstellers wurden drei Boeing 787-9 an United Airlines übergeben, zwei weitere an Turkish Airlines und eine an den Lessor Aercap. An Eva Air wurde eine 787-10 ausgeliefert. Lufthansa Cargo übernahm eine Boeing 777F, FedEx eine 767-300F und UPS eine 747-8F. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres übergab Boeing insgesamt 98 Verkehrsflugzeuge an Kunden. Die Corona-Pandemie zeigt dabei deutliche Spuren, denn im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum gingen die Auslieferungen um mehr als zwei Drittel zurück. Rückschläge gab es für den Flugzeugbauer neuerlich im Bereich des Max-Programms. Drei BEstellungen wurden im September 2020 offiziell storniert. Boeing strich aber aufgrund finanzieller Unsicherheiten 48 weitere aus der Pipeline. Insgesamt wurden bislang 436 Boeing 737-Max storniert. Bei 570 weiteren Einheiten ist es unklar, ob die Aufträge jemals zur Auslieferung kommen werden.

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