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Staatliche Bank verklagt Utair

Die russische Fluggesellschaft Utair handelte sich eine Klage der staatlichen VEB Bank ein. Das Kreditinstitut brachte einen entsprechenden Schriftsatz am 12. Feber 2021 bei einem Gericht in Moskau ein. Gefordert werden 2.331.014,40 Euro. Welchen Anspruch die VEB Bank geltend macht, ist derzeit unklar. Es soll sich um ein Darlehen handeln, das im Jahr 2019 von der Svyaz-Bank auf die VEB übertragen wurde. Gegen Utair wurde in besagtem Jahr ein Insolvenzantrag eingebracht, jedoch wurde dieser vom zuständigen Gericht abgewiesen. In den letzten Tagen kam es bei der privaten Fluggesellschaft zu mehreren Zwischenfällen. So musste am Montag dermit der VQ-BJH durchgeführte Inlandsflug von Moskau-Vnukovo nach Mineralnye Vody rücklanden. Der Kabinendruck ist abgefallen, so dass die Maschine nicht höher als drei Kilometer fliegen konnte. Dies wurde nach rund 40 Minuten Flugzeit festgestellt. Anschließend wurde die Rückkehr angetreten und die Boeing 737-800 musste auch noch Treibstoffmangel melden. Die Landung in Vnukovo erfolgte sicher. Die Passagiere wurden mit der VQ-BQP, die als Ersatzmaschine fungierte, nach Mineralnye Vody gebracht. Am 1. Feber 2021 wurde eine ATR72 des Carriers, die sich auf dem Weg von Ufa nach Tjumen befand, von einer Lichtsignalrakete beschossen. Es bestand keine unmittelbare Gefahr, jedoch fühlten sich die Piloten stark geblendet und entschieden sich aus Sicherheitsgründen eine Landung in Schukowski einzulegen.

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Nürnberg: Flughafen spendet Gummibärchen ans Krankenhaus

Der Flughafen Nürnberg stellt dem örtlichen Krankenhaus insgesamt 9.000 Sackerl Gummibärchen in Flugzeugform zur Verfügung, um diese an die Mitarbeiter verteilen zu können. Weiters wurden 4.000 Packungen Traubenzucker gespendet. Normalerweise werden die mit dem Logo des Airports versehenen Werbegeschenke an Passagiere verteilt, doch aufgrund des derzeit niedrigen Aufkommens ist viel übrig geblieben. Die Geschäftsleitung des Flughafens will durch die Spende an das Klinikum Nürnberg dem Krankenhauspersonal eine kleine Freude machen. „Herzlichen Dank auch im Namen unserer Mitarbeitenden, deren Einsatz wir – im wahrsten Sinne des Wortes – damit etwas versüßen können!“, freut sich Daniela Schindler, Referentin Fundraising am Klinikum.

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Basel eröffnet Corona-Teststation

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse steht nun ein Corona-Testzentrum zur Verfügung, in dem sich Passagiere sowohl mittels Antigen als auch PCR testen lassen können. Dieses wird von einem französischen Labor betrieben und befindet sich auf der französischen Seite der Abflughalle (Ebene 3, Halle 1). Vorerst ist das Angebot ankommenden und abfliegenden Passagieren und am Airport beschäftigten Personen vorbehalten. Derzeit ist geplant, dass die Teststation mindestens vier Monate in Betrieb sein soll, jedoch teilte der Flughafen Basel mit, dass je nach Entwicklung der Situation eine Verlängerung möglich ist. Im Bereich der PCR-Testungen werden sogenannte RT-PCR durchgeführt. Auf diese pochte kürzlich in Wien die Billigfluggesellschaft Ryanair und sorgte damit für ordentlich medialen Wirbel, da zahlreiche Passagiere nicht befördert wurden. Personen, die über eine französische Krankenversicherung verfügen, müssen für die Testungen am Flughafen Basel nichts bezahlen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten direkt. Alle anderen Personen müssen 40 Euro bzw. 45 Schweizer Franken für den Antigen-Schnelltest oder 100 Euro bzw. 110 Schweizer Franken für den RT-PCR-Test bezahlen. Terminreservierungen können unter diesem Link vorgenommen werden.

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Air Belgium: Erster Frachter eingetroffen

Der erste Frachter des Typs Airbus A330-200F ist nun bei Air Belgium eingetroffen. Die Maschine stand zuvor in den Diensten von Qatar Airways. Mit der Übergabe der letzten betriebenen Einheiten dieses Typs beendet der Golfcarrier den Einsatz dieses Musters im Frachtbereich. Die OO-CMA trägt noch die Livery des vormaligen Betreibers. Allerdings wurden alle Schriftzüge und Logos, die auf Qatar Airways hinweisen würden, entfernt. Air Belgium will sich künftig verstärkt auf Fracht konzentrieren. Die erste Maschine wird in Lüttich stationiert. Heuer will die Fluggesellschaft insgesamt sechs A330-Frachter übernehmen. Im Passagierbereich bietet der Carrier unter anderem ab Charleroi Flüge mit Airbus A340 nach Guadeloupe und Martinique an und hat auch Flüge nach Mauritius im Programm. Derzeit ruhen die Passagierverbindungen aufgrund der Corona-Pandemie.

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Genf steckt tief in den roten Zahlen

Der Flughafen Genf erwirtschaftete im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 84,1 Millionen Schweizer Franken. Dies ist eine negative Premiere in der langjährigen Geschichte des Airports, denn zuvor war dieser stets profitabel. Das Jahr 2019 schloss man noch mit einem Plus von 84,1 Millionen Schweizer Franken ab. Der Umsatz reduzierte sich im “Corona-Jahr 2020” von 494 Millionen Schweizer Franken auf 191,2 Millionen Schweizer Franken. Der Airport führte verschiedene Sparmaßnahmen durch, um das Defizit so niedrig wie möglich zu halten. Dennoch schrieb man erstmals rote Zahlen. Genf wurde von 5.600.906 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Jahr 2019 ein Rückgang um 68,8 Prozent. Die Aussichten sind zumindest kurzfristig schwierig, denn Swiss bedient derzeit nur die Ziele Zürich, Pristina und Frankfurt am Main. Alle anderen Destinationen wurden aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgesetzt. Die Lufthansa-Tochter bekennt sich zum Standort Genf und will die pausierenden Routen so bald wie möglich reaktivieren.

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Wizz Air eröffnet „Sommer-Basis“ in Burgas

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air vermutet, dass im Sommer 2021 eine erhöhte Nachfrage für Urlaube in Varna und Burgas bestehen wird. Während man in Varna schon seit einigen Jahren eine Basis erhält, eröffnet der Carrier nun im Juni 2021 eine saisonale Base auf der anderen Seite des Gebirges. In Burgas soll eine Maschine des Typs Airbus A320 von 10. Juni 2021 bis vorerst 12. September 2021 stationiert werden. Mit diesem Flugzeug sollen unter anderem die Routen nach Dortmund, Tel Aviv, Kiew-Schuljany, Liverpool, Poznan, Eindhoven und Turku bedient werden.  Fraport-Manager Frank Quante, der die Airports in Varna und Burgas leitet, hält die Entscheidung von Wizz Air für wichtig für die touristische Region und hofft, dass sich der Carrier später für eine ganzjährige Stationierung entscheidet. Ab Österreich und Deutschland bieten verschiedene Fluggesellschaften in den Sommermonaten Flüge nach Varna und Burgas an.

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München: Air Baltic und Lufthansa starten Codeshare

Die lettische Air Baltic und Lufthansa werden ab 28. März 2021 im Rahmen eines Codeshare-Abkommens auf den Strecken von München nach Riga und Vilnius zusammenarbeiten. Für Passagiere des baltischen Carriers ergeben sich dadurch Umsteigemöglichkeiten in München. Umgekehrt können Kranich-Fluggäste von zusätzlichen Verbindungen in die baltischen Staaten profitieren. Air-Baltic-Chef Martin Gauss erklärt dazu: „Lufthansa ist weltweit ein starker Konnektivitätsanbieter, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft und die Flugverkehrsbeziehungen zwischen dem Baltikum, Deutschland und darüber hinaus zu stärken. Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte von Air Baltic und wir freuen uns auf die Partnerschaft, die den Passagieren auf der ganzen Welt bessere Reisemöglichkeiten bietet.” Heiko Heidusch, Head of Airline Partnerships bei Lufthansa sagt: „Wir freuen uns, diese neue Zusammenarbeit mit Air Baltic aufzunehmen und unser Netzwerk in den baltischen Staaten, die ein starker Markt für Geschäfts- und Freizeitkunden sind, weiter zu stärken. Mit Air Baltic haben wir einen sehr zuverlässigen Partner gefunden und können gemeinsam mehr Möglichkeiten bieten, über München in die baltischen Staaten zu reisen.“

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Corona-Sicherheit: Postbus-Betriebsrat verliert vor Gericht

Der Verkehrsverbund Ost-Region teilte am Dienstag mit, dass der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Fahrscheinverkaufs durch die Busfahrer durch das Arbeits- und Sozialgericht Wien abgelehnt wurde. Der Betriebsrat der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG sowie die Gewerkschaft Vida haben erhebliche Bedenken, dass durch das Öffnen der Türen im Bereich der Buslenker für diese ein erhöhtes Infektionsrisiko entsteht. Die Arbeitnehmervertreter zogen gegen eine Anordnung des Arbeitgebers vor Gericht. Der Verkehrsverbund Ost-Region teilt dazu mit: “Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch (Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.” Der VOR schreibt weiters in einer Aussendung, dass man wiederholte Beschwerden von Menschen, die keine Fahrkarte über das Internet oder Automaten kaufen konnten, erhalten haben. “Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen”, so der Verkehrsverbund. Rechtsmittel stehen offen Ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn die Gewerkschaft und der Postbus-Betriebsrat haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen. Weiters kann eine Entscheidung auch im so genannten ordentlichen Verfahren, also ohne einstweilige gerichtliche Anordnung, ergehen. Die Österreichische Postbus AG

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UK schickt Einreisende aus Risikogebieten in Hotel-Quarantäne

Wer aus 33 Ländern einer roten Liste nach Großbritannien und Nordirland einreist, muss sofort für zehn Tage in ein Hotel in Quarantäne.  Die Maßnahme soll das Land vor einer Verbreitung von CoV-Varianten schützen und ist seit getsern in Kraft. Aus Europa ist nur Portugal betroffen, dazu kommen alle südamerikanischen Länder sowie Staaten des südlichen Afrikas und die Vereinigten Arabischen Emirate. Alle anderen Einreisenden, also auch die aus Österreich, müssen sich weiterhin zehn Tage nach Ankunft selbst isolieren. Neu ist für alle, dass sie zusätzlich zu einem CoV-Test vor der Abreise in das Vereinigte Königreich nun auch zwei Tests im Land selbst machen müssen – spätestens am zweiten und frühestens am achten Tag nach Einreise. Dafür würden umgerechnet 240 Euro für jeden fällig werden, so der ORF. Der Nachweis über die Terminbuchung muss bei Ankunft vorgezeigt werden.  Für die rote Liste hat die Regierung zunächst 4.600 Zimmer in 16 Hotels in Flughafennähe reserviert. Der Aufenthalt kostet pro Person etwa 1.750 britische Pfund. Bei Verstoß drohen drakonische Strafen: Wer nicht in einem der vorgegebenen Hotels eincheckt, muss bis zu 10.000 Pfund bezahlen. Für falsche Angaben auf dem verpflichtenden Einreiseformular sind sogar bis zu zehn Jahre Haft möglich!

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Keine schnelle Erholung: Lufthansa könnte auf kleinere Flugzeuge umsteigen

Die AUA-Mutter überlegt, Großbestellungen herabzustufen. Die Corona-Krise legt die Luftfahrbranche jetzt seit nunmehr einem Jahr lahm. Derzeit sei auch keine Besserung in Sichtweite, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einem Online-Gespräch der London School of Economics. Er erwarte keine schnelle Erholung des Luftverkehrs. Stattdessen würden neu erlassene Reisebeschränkungen den Fluggesellschaften zusätzliche Steine in den Weg legen. In den kommenden Wochen werden sich die Passagierzahlen aus diesem Grund auch auf schwachem Niveau bewegen.  Und auch ab dem Sommer rechne er nur mit 40 bis 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus. Die AUA-Muttergesellschaft liebäugelte in jüngster Vergangenheit immer wieder damit, die Flotte zu verkleinern. Deswegen überrascht es auch niemanden, dass Spohr jetzt offen darüber spricht. Der staatlich gestützte Lufthansa-Konzern werde die Krise nutzen, um sich nachhaltiger aufzustellen. Schätzungsweise 150 Fluggeräte werden künftig nicht mehr für die Kranich-Airline an den Start gehen.  Doch nicht nur die Anzahl der Flugzeuge soll schrumpfen, auch die Flieger an sich. Denn die Lufthansa wolle ihre Bestellungen bei Airbus und Boeing überarbeiten und auf kleinere Flugzeugtypen umsteigen, wie das Portal Simple Flying berichtet. Spritfressende Maschinen wie die Airbus A340 und A380-Modelle oder die Boeing 747 wurden bereits aussortiert und werden in Zukunft nicht mehr abheben. Stattdessen sollen jetzt sparsamere Exemplare her. Die Fluggesellschaft würde dem Bericht zufolge schon mit den großen Flugzeugherstellern Gespräche führen, auch Embraer wurde oft genannt. 

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