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2021: Hotelplan rechnet mit 50 Prozent weniger Umsatz

Der schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse verzeichnet eigenen Angaben nach das schwierigste Geschäftsjahr in der 85-jährigen Firmengeschichte. Dieses wird mit tiefroten Zahlen abgeschlossen und auch für die kommenden 12 Monate rechnet man mit einem Umsatz, der um die Hälfte unter dem Wert, den man vor der Pandemie verzeichnete, liegt. Hotelplan startete zunächst mit hohen Buchungszahlen in das Jahr 2020, doch Mitte März änderte sich alles. Zunächst mussten etwa 2.000 Kunden in Kooperation mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten in die Schweiz zurückgebracht werden. Anschließend erfolgte eine Annullationswelle eines noch nie dagewesenen Ausmaßes. Nach den Grenzöffnungen in Europa Mitte Juni 2020 bestand kurzzeitig Hoffnung, dass der Schaden einigermassen in Grenzen gehalten werden kann und Sommer- als auch Herbstferien im Ausland doch noch wie gewohnt möglich sein werden. Wegen der eingeführten Risikoländerliste des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) verblasste diese Hoffnung bereits kurze Zeit später wieder. Aufgrund von Einreiserestriktionen, Flugausfällen oder Flugplanänderungen sowie der Risikoländerliste des BAG musste Hotelplan Suisse seit Mitte März 2020 Reisen von rund 100’000 Kunden stornieren. Dank Migros als Aktionärin im Rücken hatte das Unternehmen jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Liquiditätsproblem und konnte seine Pauschalreise-Kunden stets schadlos halten. „Wir haben sämtliche annullierten Pauschalreisen zeitnah rückerstattet. Die Rückerstattungen seitens der Leistungsträger – insbesondere der Airlines – ging bedauerlicherweise nur sehr schleppend voran. Deswegen verzögert sich leider auch die Auszahlung von Einzelleistungen an unsere Kunden“, erklärt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse. Das Unternehmen ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Ferien im Ausland wieder deutlich zunehmen wird, sobald ein Impfstoff gegen das

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Luton rechnet mit 95 Prozent weniger Passagieren

Der primär von Billigfluggesellschaften wie Easyjet und Wizzair genutzte Flughafen London-Luton zählte im Oktober 2020 297.000 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang von 82 Prozent. Die Aussichten sind dünster. Die Airport-Geschäftsführung rechnet damit, dass im November 2020 das Aufkommen um 95 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen wird. Luton rechnet damit, dass die Regierung wieder zahlreiche Strecken aufgrund der Pandemie untersagen könnte. Jedenfalls wird man offen bleiben und hofft sprichwörtlich auf bessere Zeiten. Ab 2. Dezember 2020 – voraussichtliches Ende des britischen Lockdowns – sollen Schnelltests angeboten werden. Entsprechende Verhandlungen mit der Regierung laufen momentan. Allerdings ist derzeit problematisch, dass viele Staaten ein negatives PCR-Ergebnis zur Umgehung der Quarantäne verlangen. UK bietet derzeit keine Möglichkeit die Absonderung durch eine negative Testung zu vermeiden. „Der Flughafen ist weiterhin bereit, seinen Beitrag zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu leisten und gleichzeitig die Rettungsdienste während dieser zweiten Sperrung in Bewegung zu halten, wie wir es bei der ersten getan haben. Das Verbot aller außer wesentlichen internationalen Reisen wird tiefgreifende Auswirkungen auf die bereits angeschlagene Luftfahrtindustrie haben. Zusammen mit dem Verband der Flughafenbetreiber fordern wir weitere Unterstützung für den Sektor und für die Tausenden von Menschen, deren Lebensunterhalt davon abhängt“, erklärt Luton-Geschäftsführer Alberto Martin.

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Österreich: Geschäfte an Airports dürfen weiterhin länger aufsperren

Ab Mittwoch, 11. November 2020, sind die Öffnungszeiten im Handel in Österreich beschränkt. Über eine Verordnung ist nun geregelt, dass um 19 Uhr 00 Sperrstunde ist. Für Reisende gibt es allerdings Ausnahmen an Flughäfen und Bahnhöfen. An diesen Orten dürfen die Läden weiterhin länger geöffnet bleiben. Allerdings müssen sich Passagiere an Österreichs Flughäfen auch darauf einstellen, dass das eine oder andere Geschäft mangels Nachfrage freiwillig kürzere Öffnungszeiten praktiziert oder aber gänzlich geschlossen ist. An manchen Bundesländerflughäfen sind derzeit mangels Linienflüge alle Shops sowie die Gastronomie temporär geschlossen. Die neue Verordnung der Regierung betrifft lediglich den Handel. Die Gastronomie darf weiterhin nur die Mitnahme von Speisen und Getränken anbieten. Das gilt ausdrücklich auch für Flughafenlounges, so auch Austrian Airlines beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs Snacks und Getränke einpackt. In den Lounges darf nichts konsumiert werden und es besteht Maskenpflicht – auch am Tisch.

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Thomas-Cook-Geschädigte lassen Geld auf der Straße liegen

Im Vorjahr sorgte die Pleite von Thomas Cook für viel Aufsehen, denn diese offenbarte auch, dass Deutschland die Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt hat. Die Absicherung mit nur 100 Millionen Euro war nicht ausreichend. Der Staat musste daher einspringen und den Geschädigten ihre Anzahlungen oder Mehrkosten erstatten. Doch nun wurde bekannt, dass lediglich die Hälfte der Anspruchsberechtigten ihre Forderungen eingereicht haben. Das Bundesjustizministerium bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, dass 95.600 Anträge eingelangt sind. Die Frist zur Geltendmachung gegenüber der Bundesrepublik Deutschland läuft am 15. November 2020 ab. Der Bund stellte hierfür bislang 225 Millionen Euro bereit, wobei erst 35 Millionen Euro ausgezahlt wurden. Nach Angaben des Ministeriums ist in 23.6000 Fällen das Geld unterwegs. Die Gesamtanzahl der bislang eingebrachten Anträge entspricht in etwa der Hälfte jener, die aufgrund der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns aufgrund von Unterversicherung nicht oder nur anteilig durch die Zürich-Versicherung entschädigt wurden.

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Royal Jordanian droht ohne frisches Geld die Liquidation

Die Fluggesellschaft Royal Jordanian befindet sich in einer schwierigen Finanzlage und befindet sich in Gesprächen mit der Regierung, die in einer beschleunigten Bereitstellung von staatlichen Hilfsgeldern münden sollen. CH-Aviation.com berichtet, dass der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young bei der Überprüfung des Zwischenabschlusses per 30. September 2020 festgestellt hat, dass das Unternehmen Verluste in der Höhe von 192,5 Millionen U.S.-Dollar angehäuft hat und die Schulden das Vermögen um 167,7 Millionen U.S.-Dollar überschreiten. Die Prüfer haben daher erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Ernst & Young warnte auch davor, dass Royal Jordanian nach der lokal gültigen Rechtslage liquidiert werden muss, wenn die Verluste 75 Prozent des Kapitals übersteigen. Das kann die Generalversammlung durch eine Kapitalerhöhung oder mittels der Übernahme der Verluste aber verhindern. Das Finanzministerium wird über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 70,5 Millionen U.S.-Dollar beisteuern. Die Mittel sollen spätestens ab 1. Jänner 2021 bereitgestellt werden. Über weitere 32,25 Millionen U.S.-Dollar befindet man sich in laufenden Verhandlungen. Diese sollen in einem Zeitraum von zwei Jahren in Raten ausbezahlt werden. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht erfolgt. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass die Regierung Jordaniens ihren Flag-Carrier fallen lassen wird.

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Wien: Wizzair wechselt in Rom nach Ciampino

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair wird künftig nicht mehr von Wien aus nach Rom-Fiumicino fliegen, sondern wechselt nach Rom-Ciampino. Derzeit pausiert die Strecke in die italienische Hauptstadt. Die Umstellung soll mit der Wiederaufnahme per 18. Dezember 2020 vollzogen werden. Derzeit fliegt ab Wien keine andere Fluggesellschaft den kleineren der beiden Flughäfen Roms, Ciampino, an. Dieser wird überwiegend von den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair genutzt. Ab Wien fliegt Ryanair allerdings nach Fiumicino. Der Flughafen Flughafen Rom-Ciampino befindet sich rund 15 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums. Der Airport wurde im Jahr 1916 eröffnet. Die Verkehrsanbindung erfolgt überwiegend mit Bussen. Rom-Fiumicino befindet sich rund 29 Kilometer südwestlich der Innenstadt und ist mit Zügen und Bussen angebunden. Beide Airports werden von Aeroporti di Roma, einer Tochtergesellschaft des Atlantia-Konzerns der Familie Benetton, betrieben.

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AUA schließt auch die Wartung in Graz

Auch die Wartung in Graz bleibt nicht von den AUA-Sparmaßnahmen verschont: Nach der Crew-Basis soll auch die Technik-Station geschlossen werden. „Wir werden die Kapazitäten anpassen müssen“, so Vorstandsmitlied Jens Ritter gegenüber der Kleinen Zeitung. Aktuell könne man keine genaueren Angaben bezüglich personeller Konsequenzen machen, so Ritter weiter. Ob das eine tiefgreifende Umstrukturierung werde, sei noch nicht entschieden. Alle Flugzeuge der heimischen Airline sollen laut Aussendung zukünftig in Wien stationiert werden. Dabei kommt es auch zu einer Zentralisierung der Flugzeugwartung, die auch zu einem Standort-Wechsel der Graz-Mitarbeiter führt. Entsprechende Angebote seitens der AUA sollen schon auf dem Tisch liegen, vielen wird ein Umzug jedoch nicht zuzumuten sein.

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Salzburg: Nur noch Düsseldorf im Programm

Den Salzburger Flughafen trifft die Coronavirus-Krise besonders hart: Nur noch Eurowings-Maschinen setzen zur Landung an. „Viele Fluglinien fliegen keine Regionen mehr an, die auf der EU-Coronaampel nun in Rot leuchten. Fast alle Flüge wurden gestrichen“, so der Flughafen gegenüber der Krone. Einzig und allein die Destination Düsseldorf würde der Landeshauptstadt erhalten bleiben. Denn: „Düsseldorf ist bei Geschäftsreisenden sehr gefragt, deshalb fliegt Eurowings die Strecke trotz der roten Ampelfarbe weiter.“ Allerdings: Bis zum 13. November landen nur vier Airbus-Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft am Flughafen. Bitter für den Airport, der jetzt auch seine Betriebszeiten dementsprechend anpassen muss. Vorerst kann der Airport zwischen sieben und 19 Uhr angesteuert werden. Die rund 370 Mitarbeiter bleiben dabei weiterhin in Kurzarbeit.

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Lufthansa Technik verkleinert den Vorstand

Die Lufthansa Technik AG wird künftig von einem dreiköpfigen Vorstand geführt. Constanze Hufenbecher und Antonio Schulthess werden per Jahresende das Unternehmen verlassen. Im Zuge dessen wird eine Position im Führungsgremium eingespart. Laut Medienmitteilung hängt die Maßnahme mit dem Sparprogramm „Rise“ zusammen. Zukünftig wird der Vorstand aus einem Chief Executive Officer (CEO), einem Chief Operating Officer (COO) und einem Vorstandsmitglied für Finanzen und Personal bestehen. Die Zuständigkeit für alle operativen Geschäftsbereiche wird dann beim COO gebündelt. Constanze Hufenbecher (derzeit Chief Financial Officer und verantwortlich für den Geschäftsbereich VIP & Special Mission Aircraft Services) sowie Antonio Schulthess (derzeit zuständig für Personal, Lean- und Prozessmanagement sowie die Geschäftsbereiche Engines und Aircraft Systems) haben sich im Zuge dieser Reorganisation entschieden, Lufthansa Technik zum Jahresende zu verlassen und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen. „Wir danken Constanze Hufenbecher für ihr sehr erfolgreiches Wirken bei Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, der Vorsitzende des Aufsichtsrats. „Sie hat die Prozesse in den Bereichen Finanzen, Einkauf, Recht und Außenwirtschaft sowie Infrastruktur erheblich professionalisiert und sowohl deren Effizienz als auch die Effektivität deutlich gesteigert.“ Über die Bestellung des neuen Vorstandsmitgliedes für die Ressorts Finanzen und Personal wird der Aufsichtsrat bald entscheiden. Johannes Bußmann bleibt unverändert CEO von Lufthansa Technik, Sören Stark verantwortet als COO weiterhin das operative Geschäft. „Antonio Schulthess hat viele Jahre und sehr erfolgreich in sehr unterschiedlichen Positionen im Top-Management die Lufthansa Group mitgestaltet. Dafür danken wir ihm sehr“, ergänzte Kayser. „Als Vorstandsmitglied hat er die Leistungsfähigkeit des Personalbereichs von Lufthansa Technik kontinuierlich verbessert und so das weltweite

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Singapore Airlines sortiert A380 aus

Singapore Airline mustert kräftig aus: Die Fluggesellschaft nimmt sieben Airbus A380 aus dem Programm.  Übrig bleiben vorerst 12 Exemplare dieses Flugzeugtyps. Künftig möchte das Unternehmen auf treibstoffeffizientere Flugzeuge setzen, wie das Nachrichtenmagazin Nau berichtet. Dank weniger Triebwerken sind diese Typen einfacher zu warten und verfügen über geringere Betriebskosten. Dies stellt vor allem in Zeiten von Corona eine geeignete Maßnahme dar, um die Kostenstruktur zu senken. Nicht nur Singapore Airlines, sondern auch Airbus selbst setzt nicht mehr auf das vierstrahlige Großraumflugzeug. Der Flugzeugbauer gab schon im Jahr 2019 bekannt, die Produktion einzustellen.

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