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Sommerferien: 44 Prozent weniger Passagiere in Dortmund

Der deutsche Flughafen Dortmund zählte während der Sommerferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalens insgesamt 215.511 Passagiere. Zwar sind dies nach Angaben des Airports deutlich mehr als gedacht, jedoch um 44 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Angeboten wurden 53 Ziele in 27 Ländern. „Die Nachfrage hat sich im Verlauf des Monats Juli extrem positiv entwickelt“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter für Marketing und Sales am Dortmund Airport. Vor den Ferien habe der Flughafen noch damit gerechnet, dass die Passagierzahl im Juli bei 30 Prozent des Vorjahresniveau liegen werde. „Tatsächlich waren es aber gut 50 Prozent“, so Miletic. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizz Air nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen: „Anfang August durften wir bereits zwei Drittel der Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen. Viele davon auf unseren neuen Strecken.“ Trotzdem war Kattowitz auch während der Sommerferien das beliebteste Ziel vom Dortmund Airport aus. Allein 22.072 Passagiere nutzten die Verbindungen von Wizz Air und Ryanair. Auch Bukarest erfreute sich mit 15.976 Passagieren großer Beliebtheit. Erst auf Platz drei folgt mit 15.940 Passagieren die Ferieninsel Mallorca.

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Wizzair UK eröffnet Basis in Doncaster

Die britische Billigfluggesellschaft Wizzair UK eröffnet auf dem Flughafen Doncaster-Sheffield eine Basis. Neben London-Luton handelt es sich um den zweiten Stützpunkt des „Brexit-Ablegers“ des ungarischen Lowcosters.  Vorerst soll ein Airbus A320 stationiert werden. Das bestehende Streckennetz soll um sieben Destinationen erweitert werden. Der Carrier ist in Doncaster Sheffield seit 14 Jahren präsent und bedient momentan zehn Routen. Die Flotte von Wizzair UK besteht nun aus sieben Airbus A321 und vier Airbus A320. „Die Schaffung unserer zweiten Basis in Großbritannien ist ein wichtiger Meilenstein für Wizz Air UK und zeugt sowohl von unserem langfristigen Engagement, den britischen Markt zu bedienen, als auch von der Stärke des Geschäftsmodells von Wizz Air, da wir unsere Präsenz in dieser für die Branche schwierigen Zeit weiter ausbauen. Wir freuen uns, neue Low-Cost-Verbindungen nach Doncaster Sheffield einzuführen, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, neue Kulturen und Städte zu entdecken oder zu ihren Lieblingsurlaubsorten zurückzukehren. Das WIZZ-Team freut sich darauf, sehr bald bestehende und neue Kunden an Bord unserer jungen und nachhaltigsten Airbus-Flotte begrüßen zu dürfen“, so Owain Jones, Geschäftsführer von Wizzair UK. Die neuen Strecken im Überblick: Route Frequenz Start Datum Tarif ab** Doncaster Sheffield – Alicante  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Malaga  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Larnaca  Mittwoch, Sonntag  25. Okt. 2020  £26.99  Doncaster Sheffield – Lublin  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Kosice  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Faro  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99

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Easyjet versilberte 23 Maschinen

Der Billigflieger Easyjet verschaffte sich mittels Sale-and-Leaseback-Deals rund 650 Millionen Euro. Dabei verkaufte der Carrier laut Mitteilung insgesamt 23 Verkehrsflugzeuge und leaste diese anschließend wieder zurück. Durch die Kombination aller Maßnahmen, die auch die SLB-Deals einschließt, beschaffte sich Easyjet rund 2,65 Milliarden Euro an zusätzlicher Liquidität. Unter den verkauften Maschinen befinden sich auch Airbus A321neo, die erst vor wenigen Monaten übernommen werden. Die Verträge wurden unter anderem mit einer chinesischen Bank abgeschlossen.

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Condor verkauft nun Sundair-Tickets

Die deutschen Fluggesellschaften Condor und Sundair arbeiten seit Mittwoch im Bereich des Vertriebs zusammen. So ist das Angebot von Sundair nun auch über die Homepage von Condor buchbar. Dabei werden Tickets im „Standard-Economy-Classic“-Tarif für Abflüge ab dem 1. September 2020 verkauft. Sundair ist eine deutsche Ferienfluggesellschaft, an der der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen mit 49 Prozent beteiligt ist. Betrieben werden zwei Airbus A319 und fünf Airbus A320. Die Maschinen sind in Berlin-Tegel, Kassel-Calden, Bremen und Dresden stationiert.

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Komiaviatrans bestellt IL-114

Der russische Regional-Flieger Komiaviatrans setzt auf die heimische Flugzeugproduktion und möchte sich eine Ilyushin Il-114 zulegen. Seit 1992 wurden nur 20 Flugzeuge dieses Typs gebaut und die Produktion dann 2012 eingestellt. Bis sie 2016 wieder aufgenommen wurde. Schlechte Erfahrungen habe der Carrier mit ausländischen Maschinen gemacht. „Die in Brasilien hergestellten Embraer-Flugzeuge haben das Unternehmen leider fast ruiniert“, so Vladimir Uyba, amtierender Leiter der Republik Komi. Die inländischen Erzeugnisse seien hingegen kostengünstiger und zuverlässiger, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair schielt auf St. Petersburg

Berichten zufolge möchte der irische Low Cost Carrier Ryanair Russland von Italien aus bedienen. Zu diesem Anlass habe sich der Billig-Flieger auch schon die Verkehrsrechte der italienischen Zivilluftfahrtbehörde für vier wöchentliche Flüge nach St. Petersburg gesichert.  Starten wolle man ab der Wintersaison 2020/21. Während Konkurrent Wizzair kürzlich angekündigt hat, seine erste russische Basis zu in St. Petersburg eröffnen zu wollen, gilt das irische LCC nicht in Russland. Dies soll sich nun ändern. Entsprechende Pläne seien von Ryanair (noch) nicht bestätigt worden, wie ch-aviation.com berichtet.

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Aerolíneas Argentinas flottet Frachter ein

Die Corona-Krise treibt die Nachfrage nach Frachtgütern in die Höhe. So auch bei Aerolíneas Cargo: Die Frachtsparte von der Aerolíneas Argentinas wolle sich deswegen zwei Airbus A330-200F zulegen und damit mehr Platz für Fracht schaffen. Bisher genügte der Stauraum im Bauch von Passagierflugzeugen, um Ladungen von A nach B zu transportieren. Dies reiche nun nicht mehr aus, wie aerotelegraph.com berichtet. Die neuen Flugzeuge sollen demnach bis 2022 den Flugbetrieb aufnehmen.  

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Qantas schickt Dreamliner in die Wüste

Aufgrund der aktuell kaum vorhandenen Nachfrage nach internationalen Flügen schickt Qantas einen Großteil der Boeing 787-Flotte in Corona-Pause. Die Großraumzweistrahler werden ab September nach Vivtorville in Kalifornien befördert – im Gegensatz zu den Jumbo-Jets des Carriers aber nur vorübergehend. Mindestens ein Jahr sollen die Flieger dort gelagert werden, so die Prognose des Qantas-Chefs Alan Joyce. Bis dahin erwarte man, dass die Nachfrage wieder auf ein rentables Niveau ansteigt. Doch nicht alle Flugzeuge gehen in den Stand-By-Modus: Die Fluglinie wolle einen kleinen Teil der Flotte als „Notfallflugzeuge“ auf Abruf in Australien behalten, wie flugrevue.de berichtet. 

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Air India Express: Landeunfall in Indien

Für 18 Menschen endete ein schweres Flugzeugunglück in Indien mit dem Tod. Bei starkem Regen sei der Air-India-Express-Flug IX1344 mit 191 Menschen an Bord über die Landebahn hinausgeschossen und rund zehn Meter in die Tiefe gefallen, wie aero.de berichtet. Dabei sei die Boeing 737-800 VT-AXH in zwei Teile zersprungen. Mindestens 123 Menschen seien verletzt worden, so die örtlichen Behörden. Mindestens 15 von ihnen schwer. Der Flieger habe „gestrandete“ indische Staatsbürger wieder zurück in das Land geflogen. Zurzeit ist in Indien Monsunzeit. Deswegen stehen Regenschauer praktisch auf der Tagesordnung. Dies habe schon in jüngster Vergangenheit zu einigen Vorfällen geführt.  „Meine Gedanken sind mit denen, die ihre Liebsten verloren haben. Mögen die Verletzten so schnell wie möglich genesen“, so Indiens Premier Narendra Modi auf Twitter.

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BA: Paycuts oder Kündigungen?

Heute soll entschieden werden, ob Tausende Britisch Airways-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren oder ob das Unternehmen Lohnkürzungen vornimmt. Zuvor hätten knapp 6.000 Angestellte eine freiwillige Entlassung vorgeschlagen.  Diejenigen, die einer freiwilligen Entlassung nicht zustimmen und veränderte Bedingungen im Arbeitsvertrag nicht akzeptieren möchten, sollen kurzerhand das Kündigungsschreiben ausgehändigt bekommen – mit der Möglichkeit der Wiedereinstellung, sollten sie sich später umentscheiden. Der Gewerkschaft Unite zufolge könnte das Gehalt um 50 Prozent reduziert werden. Dies bestreite British Airways, wie das Nachrichtenportal Dailymail berichtet. Die Fluglinie fliegt fünf Monate nach Ausbruch der Krise immer noch weniger als 20 Prozent des eigentlichen Flugplans und verzeichnete kürzlich im ersten Halbjahr einen Verlust vor Steuern in der Höhe von 3,4 Milliarden Pfund. „Wir müssen jetzt schwierige Entscheidungen treffen und alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schützen“, so ein Sprecher des Carriers.

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