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Cathay: Unbezahlter Urlaub für fast alle

Der Carrier aus Hong-Kong konnte von 90 Prozent der Mitarbeiter die Zustimmung zu unbezahltem Urlaub erhalten. Dieses soll dem Carrier durch die Krise helfen. Bei Cathay Pacific ziehen alle an einem Strang. Zumindest bekommt man diesen Eindruck. Denn wie ch-aviation.com berichtet, erteilen mehr als 90 Prozent der eigenen Mitarbeiter die Zustimmung für ein unbezahltes Urlaubsprogramm, welches dem angeschlagenen Carrier dabei helfen soll, die Krise so glimpflich wie möglich zu überstehen.  Diese Initiative soll bis Ende des Jahres gelten und dem Unternehmen weitere Kostenersparnisse einbringen. Die Führungsetage zeigt sich begeistert von der hohen Anteilnahme: „Ich bin wirklich gerührt, dass mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter an diesem Programm teilnehmen. Es besteht eindeutig der kollektive Wunsch, dass unser Unternehmen die Krise überlebt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch tun werden“, so Augustus Tang, Geschäftsführer von Cathay.

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München: Tuifly hebt wieder ab

Nach mehrmonatiger „Corona-Pause“ nahm Tuifly in München den Flugbetrieb wieder auf. Schrittweise soll das Angebot auf 27 wöchentliche Rotationen hochgefahren werden. Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly feierte am Donnerstag ihr Comeback auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen München. Die Premierenverbindung wurde unter der Flugnummer X3 2196 in Richtung Fuerteventura durchgeführt. Zur Auslastung machte der Carrier allerdings keine näheren Angaben. Tuifly kündigt an, dass in den nächsten Tagen und Wochen das Angebot ab München auf bis zu 27 Flüge pro Woche hochgefahren werden soll. Der Ferienflieger setzt dieses Jahr hauptsächlich auf Griechenland und bietet unter anderem Araxos, Kreta, Rhodos, Kos und Kurfu an. Weitere Destinationen sind: Djerba, Fuerteventura, Gran Canaria, Hurghada, Lanzarote, Madeira, Marsa Alam, Menorca, Teneriffa und die Kapverdischen Inseln  „Mit unserem neuen Flugplan verbinden wir die bayerische Landeshauptstadt mit insgesamt 15 Sonnenzielen im Süden. Anfangs fliegen wir nach Spanien, Griechenland und Portugal und bieten als erste Ferienfluggesellschaft wieder die beliebtesten südeuropäischen Badeorte ab München an. Sobald die Reisewarnungen für Ägypten, Tunesien und die Kapverdischen Inseln aufgehoben werden, werden wir auch diese Destinationen wieder ansteuern. Für die verbleibende Sommersaison bis Ende Oktober bieten wir unseren Fluggästen ab München somit rund 140.000 Sitzplätze in die Sonne und zurück an“, sagt Oliver Lackmann, Tuifly-Geschäftsführer. Jost Lammers, Vorsitzender der Flughafen München GmbH, begrüßt die Wiederaufnahme der Flüge: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Tuifly von München aus nun wieder regelmäßig zahlreiche touristisch attraktive Destinationen ansteuert. Damit schließt sich eine weitere Lücke im Flugangebot unseres Airports und für Tausende von bayerischen Urlaubern eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, schnell

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Wizzair Hungary in Abu Dhabi gestartet

Fünf Destinationen wird der ungarische Billigflieger im Laufe des Juli 2020 ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst soll das Angebot der lokalen Tochtergesellschaft Wizzair Abu Dhabi folgen. Am Mittwoch startete die Billigfluggesellschaft Wizzair Hungary die ersten Flüge ab Abu Dhabi. Es handelt sich nicht um Verbindungen der lokalen Tochtergesellschaft, sondern um das bestehende Angebot, das vom nahegelegenen Flughafen Dubai-World Central auf den Hauptstadt-Airport der Vereinigten Arabischen Emirate verlegt wurde. Der Erstflug wurde auf der Strecke Budapest-Abu Dhabi durchgeführt. Wizzair Hungary wird im Laufe des Juli 2020 insgesamt fünf Destinationen, die vormals ab Dubai-DWC angeboten wurden, ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst sollen die ersten Strecken der lokalen Tochtergesellschaft folgen. Firmenchef Jozsef Varadi lässt Wizzair Abu Dhabi mit sechs Maschinen des Typs Airbus A321 starten. „Ich freue mich, den ersten Linienflug von Wizz Air nach Abu Dhabi zu feiern. Wizz Air ist bestrebt, das Netzwerk der Fluggesellschaft bis in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zu erweitern. Unsere neuen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden unseren Kunden das Vertrauen geben, dass sie sich an Bord einer der umweltfreundlichsten Flotten der Welt sicher auf die extrem niedrigen Tarife von Wizz Air verlassen können, um Abu Dhabi zu besuchen. Wizz Airs ultra-niedrige Tarife und das Streckennetz werden zum weiteren Wachstum des Tourismussektors in Abu Dhabi beitragen“, so George Michalopoulos, Chief Commercial Officer bei Wizzair.

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Air France: Bis zu 7.500 Jobs wackeln akut

Wie viele andere Luftfahrtunternehmen auch, wird sich Air France aufgrund der Krise neu aufstellen müssen. Einen Plan dafür gebe es Berichten zufolge schon: Die Fluggesellschaft werde sich in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich von bis zu 7.500 Mitarbeitern trennen. Auch die Tochtergesellschaft Air France Hop werde nicht verschont. So müssten bei der Regionalairline rund 1000 Menschen um ihren Job bangen, wie aero.de berichtet. Am kommenden Freitag wolle das Unternehmen konkretere Einblicke in die Zukunft geben. Zuletzt gewährte die französische Regierung der Fluglinie unter anderem sieben Milliarden Euro im Zuge der Covid-Hilfen. 

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TAP steht vor der Wieder-Verstaatlichung

Berichten zufolge plane die portugiesische Regierung, TAP zu retten. Dafür erwäge man sogar die Option, die Fluglinie zu verstaatlichen. Denn auch nach mehreren Versuchen konnte man sich nicht mit den privaten Aktionären über eine gemeinsame Hilfe einigen. Die Corona-Krise zwinge viele Fluggesellschaften in die Knie. So auch die portugiesische TAP. Deswegen wolle die Regierung der Fluglinie mit einem Notkredit von maximal 1,2 Milliarden Euro unter die Flügel greifen, wie aerotelegraph.com berichtet. Jedoch nur, wenn auch die privaten Aktionäre ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten.  Dies wird wohl nicht geschehen. „Wenn die Privatpersonen unsere Bedingungen nicht akzeptieren, müssen wir mit einer Verstaatlichung eingreifen“, räumte Infrastrukturminister Pedro Nuno Santos ein. Man werde nicht nachgeben, und sei bereit, einzugreifen und das Unternehmen zu retten.

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Jet Time baut 90 Prozent der Stellen ab

Der dänische ACMI-Anbieter muss sich aufgrund der Corona-Pandemie von fast allen Mitarbeitern trennen. Die Corona-Krise hat Jet Time kalt erwischt. Deswegen kündigte die dänische Charter- und Wet-Lease-Fluglinie drastische Schritte an: Nahezu 90 Prozent der Arbeitsstellen müsse Corona-bedingt abgebaut werden. Im Zuge dessen seien schon 313 Kündigungsschreiben verschickt worden. Betroffen seien nicht nur Piloten, sondern auch Flugbegleiter sowie Flugzeugmechaniker, wie aerotelegraph.com berichtet. „Das ist der schlimmste Tag in der gesamten Firmengeschichte“, so Jørgen Holme, der Chef des Unternehmens. Jet Time fliegt für andere Airlines – etwa SAS oder Air Greenland – im Wet-Lease. Dieses Geschäft sei nun wegen der Krise eingebrochen. Deswegen müsse man die Ausgaben noch weiter senken. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.

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Condor ist zurück in Schönefeld

Mit neun wöchentlichen Flügen meldet sich die ehemalige Thomas-Cook-Tochter auf dem einstigen DDR-Hauptstadtflughafen zurück. Der deutsche Ferienflieger Condor feierte am Mittwoch sein Comeback auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Der Carrier bietet insgesamt neun wöchentliche Flüge auf die kanarischen Inseln sowie nach Sardinien an. Der „Comeback-Flug“ hob in Richtung Gran Canaria ab. Im Sommerflugplan stehen ab Schönefeld die Ziele Teneriffa Süd, Fuerteventura, Gran Canaria, Kreta, Kos, Rhodos, Samos und Olbia zur Auswahl. Diese werden von Condor mit Kurzstreckenfluggerät bedient. „Wir freuen uns, in diesem Sommer wie geplant ab Berlin-Schönefeld zu den schönsten Urlaubsdestinationen abzuheben. Mit einem Airbus A320, der in Berlin stationiert ist, kehrt damit Deutschlands beliebtester Ferienflieger in die Hauptstadt zurück. Unsere Gäste können sich auch in diesen besonderen Zeiten auf ihrer Urlaubsreise wohlfühlen: Gemeinsam mit den Flughäfen setzt Condor eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen um“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Willkommen in Berlin! Wir freuen uns, dass Condor wieder ab Schönefeld fliegt und Reisende der Region diesen Sommer auf die beliebten griechischen und spanischen Urlaubsinseln bringt. Die angebotenen Flugziele sind eine wichtige Ergänzung des Flugplans ab Berlin. Sicheres und verlässliches Reisen hat für uns hohe Priorität. Daher haben wir neben dem verpflichtenden Mund- und Nasen-Schutz in den Terminalbereichen, zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die es den Passagieren erleichtern sollen, die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten.“

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Lauda erhöht den Druck auf deutsche Beschäftigte

Wird am Donnerstag kein Tarifvertrag für das Personal in Düsseldorf und Stuttgart mit Verdi unterschrieben und versagen die Beschäftigten ihre Zustimmung bis zum 7. Juli 2020 sollen alle gekündigt werden. Die Geschäftsleitung der österreichischen Ryanair-Tochter Lauda teilte am Dienstag ihren Beschäftigten in Stuttgart und Düsseldorf mit, dass am Donnerstag, den 2. Juli 2020 ein finales Meeting mit der Gewerkschaft Verdi stattfinden soll. Wird in diesem ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet, sollen die beiden Bases offen bleiben. Andernfalls werden sämtliche Beschäftigten in Deutschland mit Ablauf der Sommerflugplanperiode gekündigt. So der Tarifvertrag zwischen Verdi und Lauda abgeschlossen werden, werde man die Schließung der beiden Bases stoppen. Die Beschäftigten müssen – analog zu Österreich – ihre Zustimmung zum neuen Vertragswerk erteilen. In Wien trennte man sich im Anschluss von jenen 94 Personen des fliegenden Personals, die nicht mit „I accept“ geantwortet hatten. In Deutschland ist die Situation aber noch in anderer Hinsicht durchaus verzwickt, denn die Geschäftsleitung pocht darauf exklusiv mit der Gewerkschaft Verdi zu verhandeln. Weder mit der Vereinigung Cockpit noch mit UFO gibt es konkrete Verhandlungen. Die VC teilte vor einigen Tagen mit, dass man sich von Verdi regelrecht über den Tisch gezogen fühlt und deutete sogar an, dass man möglicherweise den von Verdi ausverhandelten Tarifvertrag nicht anerkennen könnte. Die Tarifkommission besteht allerdings ausschließlich aus Mitgliedern der Gewerkschaft Verdi, die dem Vernehmen nach beim Kabinenpersonal in der Überzahl sein sollen. Bei den Piloten soll es nach Angaben der Vereinigung Cockpit erheblich mehr VC-Mitglieder geben und nur wenige Flugzeugführer sollen in der Verdi

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Wien: Corona-Tests nun auch am Wochenende

Bislang standen die kostenpflichtigen PCR-Tests am Flughafen Wien-Schwechat nur unter der Woche zur Verfügung. Nun wird das Angebot auch auf Samstage und Sonntage ausgedehnt, teilte die Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Konkret werden die Tests nun auch am Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr im Vienna Airport Health Center im Office Park 3 am Flughafen Wien angeboten. Von Montag bis Freitag sind die Tests von 9.00 bis 17.00 Uhr möglich. „Aufgrund der Erweiterung der Reisemöglichkeiten steigt auch der Bedarf nach PCR-Tests, nicht nur, weil er den Reisenden eine Quarantäne ersetzt, sondern auch, weil sich viele Passagiere vergewissern möchten, dass sie das Virus nicht in sich tragen“, so der Airport in einer Aussendung.

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Friedrichshafen: Corendon neu nach Rhodos

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Europe nahm am Mittwoch eine Nonstop-Verbindung zwischen Friedrichshafen und Rhodos auf. Diese soll zweimal pro Woche mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Am Freitag steht mit Heraklion ein weiterer Erstflug an. Der Corendon-Konzern beabsichtigt im Sommerflugplan 2020 ab dem Bodensee-Airport weiters die Destinationen Antalya, Kayseri und Hurghada zu bedienen. Im Winter sind Fuerteventura und Gran Canaria geplant. „Wir freuen uns, dass Corendon mit der Strecke nach Rhodos in kurzer Zeit bereits das zweite neue Ziel ins Programm nimmt, nachdem am vergangenen Sonntag der Erstflug nach Kayseri stattfand. Wir wissen, dass die griechischen Inseln ein beliebtes Reiseziel der Bürgerinnen und Bürger der Vierländerregion sind. Der Bodensee-Airport und auch die Zielgebiete, die auf ihre Gäste warten, nehmen den Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst und haben entsprechend weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Wir freuen uns auf Sie“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport.

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