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AK: KLM zahlt erst nach Klage zurück

Besonders in diesen Krisenzeiten muss sich die Kundschaft der Fluggesellschaften in Geduld üben, wenn es um Ticketrückerstattungen geht. Denn aufgrund der zahlreichen Anfragen kann es zu längeren Verzögerungen kommen. So auch bei einem österreichischen Ehepaar: Die Steirer hatten direkt bei der niederländischen KLM einen Flug von Graz nach Amsterdam und retour für Anfang April gebucht. Aufgrund der Corona-Pandemie hob die Maschine aber nie ab.   Zwei Monate versuchten die Steirer selbst, die 687 Euro für die beiden Flugtickets zurückzuerhalten – ohne Aussicht auf einen Erfolg. Als der Geduldsfaden endgültig riss, wandten sie sich an den AK-Konsumentenschutz. „Wir haben sofort an die KLM geschrieben, bekamen aber auch nur Standardantworten“, so Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes. Ende Juli reichte man schließlich Klage auf Rückzahlung der Flugkosten ein. „Nach Klagseinbringung teilte die Airline mit, dass sie zahlen werde. Mitte August war das Geld da“, so die Konsumentenschützerin: „Unsere Gerichtskosten zahlten sie aber nicht. Diese klagen wir nun ein.“ Die KLM ist aber nicht die einzige Fluggesellschaft, die zurzeit geklagt wird: „Wir bereiten Klagen unter anderem gegen die Lufthansa, Ryanair, Eurowings, Emirates oder Turkish Airlines vor“, berichtet Schrittwieser. Sie alle sollen Flüge annulliert haben und würden nun die Ticketkosten nicht zurückzahlen, wie die Arbeiterkammer Steiermark mitteilt.

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EU-Kommission: Grünes Licht für Brussels-Rettung

Die EU-Kommission gibt grünes Licht und genehmigt die Staatshilfe der  Lufthansa-Tochter Brussels Airlines. Die belgische Regierung darf somit dem angeschlagenen Carrier unter die Flügel greifen.  Und das tut sie auch: Bereits Ende Juli einigte man sich auf eine staatliche Unterstützung in Höhe von 290 Millionen Euro. Die restlichen 170 Millionen Euro des Hilfspakets fließen von der Muttergesellschaft. Bereits zu Wochenbeginn sei das Paket vom deutschen Rettungsschirm für Unternehmen – dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) – genehmigt worden.  „Wir sind erleichtert, dass die Staatshilfe genehmigt wurde und werden uns jetzt ganz auf die rechtzeitige Umsetzung unseres Turnaround-Plans konzentrieren. Dank der Unterstützung und des Vertrauens, das wir von unserem Aktionär Lufthansa, der belgischen Regierung und all unseren Mitarbeitern erhalten, können wir eine starke und wettbewerbsfähige Brussels Airlines mit langfristigen Perspektiven schaffen. Dafür danke ich allen Beteiligten aufrichtig“, so Dieter Vranckx, CEO von Brussels.

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Delta: Mittelsitze bleiben nun frei

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines bleibt einzigartig, wenn es um Abstandsregelungen im Flugzeug geht. Denn der Carrier lässt den Mittelsitz an Bord frei. Und das auch noch länger, als bisher gedacht: Die Maßnahme wird bis mindestens 6. Jänner 2021 verlängert.  Dies würde für alle, die alleine oder zu weit reisen, gelten. „Bei Gruppen von drei oder mehr Passagieren erscheinen die Plätze in der Mitte jedoch beim Auswahlprozess, damit sie wie gewohnt gemeinsam reisen können“, heißt es in der Aussendung. Außerdem wird die Airline prinzipiell die Auslastung der Flüge begrenzen und beispielsweise nur die Hälfte der Sitze in der First Class vergeben.  Darüber hinaus hat das Unternehmen zudem den Boarding-Prozess überarbeitet. Dieser findet nun in kleinen Gruppen von je zehn Fluggästen statt. Dabei steigen zunächst die Reisenden mit Sitzplätzen im hinteren Bereich des Flugzeuges ein und anschließend diejenigen, die im vorderen Teil sitzen.  „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Die Covid-19-Pandemie hat die Branche nachhaltig verändert. Im Rahmen unseres Delta Care Standards bleibt der Fokus auf Sauberkeit auch künftig bestehen. Wir schaffen für unsere Kunden zudem noch mehr Platz und Abstand und halten nach wie vor alle Mittelsitze frei, sodass sie auch in Zukunft beruhigt mit uns unterwegs sind”, so Thomas Brandt, Regional Manager Sales – Central and Eastern Europe bei Delta.

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Jet2 feuert 102 Piloten

Die nächste Airline muss Corona-bedingt Personal freisetzen: Der britische Billig-Flieger Jet2 möchte 102 Piloten entlassen. Die Fluggesellschaft selbst bedauere diesen Schritt zutiefst. Doch dieser sei unumgänglich, da aufgrund der ausgebrochenen Pandemie das Flugprogramm drastisch reduziert werden musste. Diesen Personalüberhang müsse man abbauen, wie ch-aviation.com berichtet. Auch der Generalsekretär der British Airline Pilots Association (BAPA) Brian Strutton meldete sich zu Wort: Diese Ankündigung würde den verzweifelten Zustand des britischen Luftverkehrssektors widerspiegeln. „Trotz enormer Anstrengungen, mit Jet2 zusammenzuarbeiten, um diese Arbeitsplätze zu retten, besteht die Fluggesellschaft auf 102 Entlassungen“, so Strutton. Vonseiten der Regierung wird zudem mehr staatliche Unterstützungen für die Branche gefordert.

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VC und Lufthansa erzielen Einigung

Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich einigen: Und zwar auf weitere Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Diese sollen für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie Teile der Germanwings Piloten gelten, wie man mitteilt.   Kostenreduktion bis Ende des Jahres  Die Vereinbarung umfasst Maßnahmen zur Kostenreduktion, die bis Ende 2020 gelten sollen. So werden ab September unter anderem die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes sowie Arbeitgeberbeiträge zur Dotierung der Altersversorgung reduziert. Für 2020 vereinbarte Tariferhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben. Betriebsbedingte Kündigungen frühestens im zweiten Quartal 2021 Dafür erhält das Cockpitpersonal aber einen Kündigungsschutz bis zum 31. März 2021. Die deutliche Überkapazität bei den Piloten wird jedoch erheblich länger als bis März 2021 bestehen. Betriebsbedingte Kündigungen können daher nur durch Abschluss einer langfristigen Krisenvereinbarung in ihrer Anzahl begrenzt werden. In einem langfristigen Krisenpaket könnten die Kosten des Personalüberhangs beispielsweise durch eine entsprechende Arbeitszeit- und Gehaltsabsenkung für den Zeitraum der Krise kompensiert werden.  Gleichzeitig hat Lufthansa angekündigt, auf konzernexterne Neueinstellungen von Piloten in allen deutschen Flugbetrieben zu verzichten, solange Personalüberhänge bestehen. Das gilt auch für den touristischen Flugbetrieb.  „Wir weisen die Drohung von Lufthansa, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, klar zurück. Nach unserer Auffassung muss eine Sozialpartnerschaft gerade auch in schlechten Zeiten zeigen, wie belastbar sie ist. Die Pilotinnen und Piloten sind bereit, einen spürbaren Beitrag zu leisten, um das gesamte Cockpitpersonal an Bord zu halten. Der Erhalt der Arbeitsplätze hat weiterhin oberste Priorität. Die VC steht in diesen schwierigen Zeiten hinter der Lufthansa. Umgekehrt erwarten wir vom

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Enter Air bestellt drei Boeing 737 Max 8

Gute Nachrichten für Boeing: Nach langer Zeit geht wieder eine Bestellung für den Kriesenflieger des US-Flugzeugbauers ein. Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air möchte gleich zwei Boeing 737 MAX 8 ausgeliefert bekommen. Auch eine Option für zwei weitere Maschinen sei schon ausgehandelt worden, wie Boeing mitteilt. „Trotz der aktuellen Krise ist es wichtig, über die Zukunft nachzudenken. Aus diesem Grund haben wir vereinbart, zusätzliche 737-8-Flugzeuge zu bestellen. Angesichts der strengen Kontrollen, denen die 737 MAX unterzogen wird, bin ich überzeugt, dass sie in den kommenden Jahren das beste Flugzeug der Welt sein wird “, so Grzegorz Polaniecki, Generaldirektor und Vorstandsmitglied von Enter Air, die eine reine Boeing 737-Flotte betreibt.  Zusätzlich dazu konnte auch anderweitig eine Einigung erzielt werden. Denn aufgrund des Flugverbots der 737 Max seien dem Carrier aus Polen finanzielle Schäden entstanden. Diese sollen nun vom Flugzeughersteller kompensiert werden. In welcher Form dies geschehen soll ist aber unklar, konkrete Einzelheiten werden der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht.

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AUA flottet „Spirit of Alpbach“ aus

Mit der Überstellung der OE-LGP nach Kanada am vergangenen Mittwoch bzw. Donnerstag schreitet die Ausflottung der Dash 8 Flotte bei der AUA erneut voran. Nach der Corona-bedingten Außerdienststellung im März wurde die „Spirit of Alpbach“ zunächst von April bis August in Bratislava zwischengelagert bevor die anschließend über Glasgow, Reykjavik & Narsarsuaq nach St. John’s flog. Nach dem Erstflug im Februar 2000 begann sie ihre Karriere im Oktober 2001 (LN-WDZ) als erste an Wideroe übergebene DHC Dash 8-400. Danach folgten N539DS (Horizon Air & Island Air), C-FSPV(Bombardier), D-ADHQ (Augsburg Airways), PH-DHQ (SAMCO Aircraft Maintenance) und schlussendlich die Auslieferung im September 2014 als OE-LGP an Tyrolean Airways mit dem späteren Betriebsübergang zu Austrian Airlines. Dieser Artikel wurde von Maximilian Gruber verfasst.

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Staatshilfe für Lufthansa wird reduziert

Die von den Regierungen Belgiens, Österreichs und der Schweiz gewährten Staatshilfen und Kreditgarantien für Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sowie Edelweiss werden in Deutschland in Abzug gebracht. Dies hat zur Folge, dass das Volumen der deutschen Staatshilfe für Lufthansa von neun auf sieben Milliarden Euro sinkt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds gab am Montag grünes Licht für die Rettungspakete für die Kranich-Töchter in Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Konditionen, die seitens der drei Staaten für die Rettungspakete der jeweiligen Airlines gewährt werden, sind stark unterschiedlich.

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British Airways: Erste Boeing 747 ausgeflottet

Das IAG-Konzernmitglied British Airways leitet die vorzeitige Ausflottung der Boeing 747-400-Teilflotte ein. Die erste Maschine wurde am Dienstag zur Verschrottung von Heathrow nach Spanien ausgeflogen.  Die Coronakrise führt dazu, dass der ursprüngliche Plan verworfen wurde. Eigentlich wollte British Airways die Vierstrahler erst im Jahr 2024 ausflotten. Nun beschleunigte man dies und setzt künftig hauptsächlich auf Boeing 787 und AIrbus A350. Auch der “Mini-Jumbo”, Airbus A318, der auf der Strecke London City-New York im Einsatz war, hat zwischenzeitlich die Flotte verlassen. Die Route wurde in reiner Business-Class-Bestuhlung bedient und wird endgültig aufgegeben.

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Grünes Licht für SAS-Staatshilfe

Am Dienstag gab die EU-Kommission grünes Licht für das staatliche Hilfspaket für das Star-Alliance-Mitglied SAS. Schweden, Dänemark und ein Investor werden dem Unternehmen rund 1,64 Milliarden U.S.-Dollar zufließen lassen. Nun sind die Aktionäre am Zug, denn diese müssen bis zum 22. September 2020 ebenfalls ihre Zustimmung erteilen. Im Zusammenhang mit der Annahme der staatlichen Unterstützung wird SAS eine tiefgehende Restrukturierung durchführen. Auch der Abbau vieler Arbeitsplätze ist geplant.

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