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BER: Überschaubare Auslastung zu Beginn

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann öffnet der langersehnte Flughafen seine Pforten. Der neue Hauptstadt-Airport will es aber zunächst langsam angehen lassen. Engelbert Lütke Daldrup, der Chef des BER rechnet am ersten Betriebstag mit rund 5000 Fluggästen am Hauptterminal T1. Wenn der Flughafen Tegel eine Woche später schließt, würden im T1 rund 16.000 Passagiere abgefertigt, so Lütke Daldrup weiter. Weitere 8.000 Passagiere würden dann über den Flughafen Schönefeld fliegen, der als Terminal 5 des neuen Flughafens dient. Insgesamt liege die Auslastung in den ersten beiden Monaten des Flugbetriebs nur bei rund 20 Prozent des üblichen Niveaus. Lediglich an den Wochenenden würden mehr Passagiere erwartet, wie sueddeutsche.de berichtet.

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Wizz Air Abu Dhabi erhält AOC

Wizz Air Abu Dhabi, die neue nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat offiziell das Air Operator Certificate (AOC) von der Nationalen Luftfahrtbehörde erhalten. Das teilte die Behörde am Sonntag via Facebook mit. Damit ist der Low-Coster startklar, dem Start am 16. November würde nun nichts mehr im Wege stehen. Zuvor musste der Carrier die Aufnahme der Flüge aufgrund der vielen Reisebeschränkungen verschieben. Und der Low Cost Carrier startet durchaus optimistisch: „Wir haben 40 potenzielle Strecken, die von Wizz Air Abu Dhabi innerhalb der ersten vier Jahre angeflogen werden könnten“, so Khalil Lamrabet, zuständig für die Luftfahrtentwicklung am Abu Dhabi Airport, angesprochen auf die die Anzahl der möglichen Routen. Die veränderte Marktlage aufgrund der Corona-Pandemie habe man mitberücksichtigen, wie anna.aero berichtet.

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Finnair entlässt 700 Mitarbeiter

Finnair macht ihre Drohung wahr und entlässt 700 Mitarbeiter – alleine 600 davon sind in Finnland beschäftigt.  Doch die Betroffenen müssen das Unternehmen nicht hochkantig verlassen, sie dürfen noch bis spätestens Ende März 2021 ihrer Tätigkeit nachgehen. Diese Kündigungswelle soll es aber noch lange nicht gewesen sein. Denn zusätzlich dazu werde die Fluggesellschaft Beschäftigte weiterhin vorübergehend entlassen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzustellen. Eigenen Angaben zufolge soll dies Tausende Arbeitsstellen betreffen, insgesamt 6.500 Angestellte zählt das Unternehmen weltweit. Weitere Maßnahmen könne die Fluglinie zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen. „Dies ist ein sehr trauriger Tag bei Finnair. Leider können wir die Situation nicht ändern. Hätte es andere Lösungen gegeben, hätte wir nicht gezögert und die Arbeitsplätze erhalten. Doch die Corona-Pandemie fordert der Luftfahrtbranche alles ab“, so Topi Manner, CEO von Finnair. Diese drastischen Maßnahmen seien notwendig und unvermeidlich, um aus dieser Krise zu fliegen. „Wir sind gezwungen, in Zukunft viele Dinge anders zu machen“.

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VIR-Chef warnt: Corona-Ignoranten setzen drei Millionen Jobs aufs Spiel

Der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb e.V., dem große touristische Anbieter angehören, warnt davor, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie die deutsche Tourismusbranche mit ihren rund drei Millionen Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht. Diese dürften nicht zum jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand nicht halten wollen”. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat. Wir müssen mit diesem ‚New Normal‘ leben und auch unser Verhalten entsprechend anpassen”, so Verbandschef Michael Buller, der auch auf die umfangreichen Hygienekonzepte der Branche hinweist. „Ob Hotel oder Freizeiteinrichtung, überall gibt es ausgefeilte und wohldurchdachte Vorgaben, die bei ihrer Einhaltung ein Reisen auch zu Zeiten von Corona möglich machen”. Weiters sagt der Branchenvertreter: „Die Touristik ist ein wichtiger Teil der Gesamtwirtschaft und keine Hobby-Industrie. Es darf von politischer Seite nicht ein ständiges Nachbessern bei den staatlichen Hilfen geben, sondern die Branche braucht dringend eine vollumfängliche Hilfe, die große und kleine Unternehmen gleichermaßen erreicht”. Weiters wird darauf verwiesen, dass von den seitens der deutschen Regierung angekündigten Überbrückungshilfen in der Höhe von 24,6 Milliarden Euro erst 1,5 Milliarden Euro geflossen sind. Das liege an den hohen Hürden, so dass viele Unternehmen gar nicht berücksichtigt werden.

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Ingo Ludwig wird Geschäftsführer in Dresden und Leipzig

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG bestellte Ingo Ludwig mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 zum Finanzvorstand. In dieser Rolle wird er vor allem die Umsetzung der komplexen Investitionsvorhaben verantworten, die mit dem Wachstum und der Modernisierung der Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden einhergehen. Außerdem wird er für die Bereiche Technik und IT zuständig sein. Der Manager war zuvor unter anderem am Flughafen Budapest tätig und ist derzeit Director M&A bei AviAlliance GmbH, einem Investor, der sich auf Airports spezialisiert hat. Die Position des Finanzchefs war bei der MDF AG seit Sommer 2019 vakant. Ingo Ludwig soll insbesondere den Vorstandsvorsitzenden, Götz Ahmelmann, unterstützen. Dazu gehört, dass beide Manager gemeinsam Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH und der Flughafen Leipzig/Halle GmbH sind. Dieter Köhler bleibt in seiner zentralen Rolle Generalbevollmächtigter der Mitteldeutschen Flughafen AG und wird in der Holding unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalpolitik sowie Recht und Konsortiales zuständig sein. “Die Mitteldeutsche Flughafen AG verfolgt erfolgreich ihre strategischen Wachstumsziele und investiert in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro an beiden Standorten. Deshalb freuen wir uns, dass wir Ingo Ludwig für uns gewonnen haben. Er kennt das Flughafengeschäft sehr genau und wird mit Götz Ahmelmann und Dieter Köhler ein schlagkräftiges Team bilden. Sie werden für die mitteldeutschen Flughäfen alle Chancen nutzen, damit das Unternehmen auch langfristig eine herausragende Rolle in der Wirtschaft der Region spielen wird”, so Erich Staake, Vorsitzender des Aufsichtsrats der MDF AG.

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KLM führte bereits 100 „Cargo-in Cabin“-Flüge durch

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM führte mittlerweile 100 Frachtflüge mit Maschinen durch, die eigentlich für die Beförderung von Passagieren genutzt werden. “Cargo-in-Cabin” nennt der Carrier das Konzept. Transportiert wurden bislang unter anderem rund 85 Millionen MNS-Masken von China nach Europa. Am Donnerstag wurde nach Angaben des Carriers der einhundertste derartige Cargo-Flug durchgeführt. Auch Firmenchef Pieter Elbers befand sich an Bord. Das eingesetzte Flugzeug ist eines von drei Boeing 747 Kombi-Flugzeugen, die in Betrieb genommen wurden, um eine Luftbrücke mit China zu errichten, die für die Niederlande von enormer strategischer Bedeutung ist.

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Sommer 2021: Chair setzt auf klassisches Warmwasser-Programm

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt im Sommerflugplan 2021 auf ein klassisches Warmwasser-Programm in der Mittelmeerregion. Angeboten werden unter anderem Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Thessaloniki, Zakynthos, Zypern, Ibiza, Mallorca, Split, Djerba, Olbia und drei Ziele in Ägypten. Chair geht davon aus, dass im Sommer 2021 Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheik und Beirut wieder normal angeflogen werden werden können. Diese Ziele plant man zumindest mit heutigem Stand. im Auftrag von Air Prishtina werden auch Charterflüge nach Pristina, Skopje und Ohrid durchgeführt. Diese werden zum Teil bis zu zweimal täglich ab Zürich aufgelegt.

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American plant ab Ende Dezember 2020 mit B737-Max

American Airlines strebt den Wiedereinsatz der Maschinen des Typs Boeing 737-Max ab 29. Dezember 2020 an. Zunächst könnte dies auf der Strecke New York-La Guardia-Miami erfolgen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf das Reservierungssystem. Noch haben weder die FAA noch die EASA die notwendige Wiederzulassung erteilt, doch beide Behörden deuteten unmissverständlich an, dass es noch vor Jahresende soweit sein könnte. Die Updates und Modifikationen, die der Hersteller vorgenommen hat, sollen zufriedenstellend ausgefallen sein. Bloomberg schreibt, dass American Airlines bei der Buchung darauf hinweisen wird, dass der Flug mit Boeing 737-Max durchgeführt wird. Auf den meisten Strecken sollen auch andere Maschinentypen zum Einsatz kommen, so dass Passagiere, die diesem Muster nicht über den Weg trauen, auch Alternativen vorfinden werden. Ein verbindlicher Termin für eine mögliche Wiederzulassung der Boeing 737-Max steht allerdings noch nicht fest. Jene Airlines, die sehnlich auf den Termin waren, vermuten, dass es schon sehr bald soweit sein könnte.

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Etihad erstmals kommerziell in Tel Aviv gelandet

Golfcarrier Etihad Airways leitete am Montag unter der Flugnummer EY9607 eine neue Ära ein: Erstmals landete ein kommerzieller Passagierflug aus Abu Dhabi kommend auf dem Flughafen Tel Aviv. Möglich macht das ein Abkommen, das die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel miteinander abgeschlossen haben. Jahrzehntelang anerkannten Abu Dhabi den Staat Israel nicht. Das änderte sich heuer, offizielle diplomatische Beziehungen wurden aufgenommen und nur kurz darauf auch ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet. Das ermöglicht den Airlines beider Staaten nicht nur Überflüge über das jeweils andere Land, sondern auch Nonstop-Flugverbindungen, die es bislang nicht gab.  Vereinbart wurden 28 wöchentliche Flüge zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi sowie Dubai. Diese sollen sowohl von Airlines aus Israel als auch aus den VAE angeboten werden. Weiters einigte man sich auf zehn wöchentliche Cargo-Verbindungen. Der Flughafen Eilat in Südisrael ist zwischen den beiden Staaten unbeschränkt offen, allerdings vorerst nur im Charterverkehr. Das Tauwetter zwischen Israel und arabischen Ländern fand im positiven Sinn bereits Nachahmer, denn auch mit Jordanien wurde ein Luftverkehrsabkommen abgeschlossen, dass Airlines aus beiden Staaten Überflüge ermöglicht. Bahrain und Israel nahmen ebenfalls offizielle diplomatische Beziehungen auf.

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Ryanair flog Frau nach Kiew-Borispil statt Valencia

Eigentlich wollte eine 30-jährige Frau von London-Stansted nach Valencia fliegen, um dort ihren Freund zu besuchen. Aufgrund einer Verkettung ungünstiger Umstände stieg sie aber unbemerkt ins falsche Ryanair-Flugzeug und kam in Kiew-Borispil an. Dort fühlte sie sich vom Billigflieger so richtig im Stich gelassen, denn auf diesem Flughafen unterhält Ryanair keinen Serviceschalter, an den sie sich mit ihrem Anliegen hätte wenden können. Gegenüber dem britischen Daily Star erklärte die Dame, dass sie vermutlich die Gates miteinander verwechselt hatte. Ihr Flug wäre am Flugsteig 44 abgeflogen, versehentlich stieg sie jedoch am Gate 54 – eben nach Borispil – ein. Bei der Bordkartenkontrolle wäre nach Angaben der Frau nichts aufgefallen, da nach dem Scannen keine Fehlermeldung angezeigt wurde. An Bord wurde die Dame eigenen Angaben nach misstrauisch und fragte wiederholt die Besatzung wann denn die Maschine in Valencia ankommen würde. Als Auskunft wurde ihr lediglich gegeben, dass die Flugzeit etwa zwei Stunden und 15 Minuten betragen wird. Nach der Landung bemerkte die Dame, dass sie nicht in Spanien, sondern in der Ukraine gelandet ist. Eigenen Angaben nach will sie das unter anderem an den Polizeiuniformen und dem Umstand, dass kyrillische Schriftzeichen sichtbar waren, erkannt haben. Die Einreise erfolgte jedoch problemlos, denn lediglich ein Stempel wurde im Reisepass angebracht und die Exekutive interessierte sich nicht weiter für die Frau. Das Bodenpersonal des Flughafens Borispil war jedoch verwundert wie es sein kann, dass die Dame mit einer Valencia-Bordkarte auf dem größten Airport der Ukraine “gestrandet” ist. Nachdem sie selbst mit Ryanair nicht weitergekommen ist,

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