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Jänner 2021: 86 Prozent weniger Reisende in Zürich

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2021 von 287.767 Passagieren genutzt. Damit verzeichnete der größte Airport der Schweiz im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang von 86 Prozent. Die Anzahl der lokalen Fluggäste sank im Jänner 2021 um 84,5 Prozent auf 229.080 Reisende. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 19,7 Prozent (-11.4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteiger sank um 91,6 Prozent auf 56.342. Gezählt wurden auch um 73 Prozent weniger Flugbewegungen. Durchgeführt wurden 5.553 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen lag mit 79,4 Reisenden um 34,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Ladefaktor verschlechterte sich um 26,3 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 23.685 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Abha: A320 von Flyadeal nach Beschuss in Brand

Am Mittwoch wurde auf dem Flughafen Abha in Saudi-Arabien ein Airbus A320 von Flyadeal beschossen. Die Maschine befand sich auf dem Boden, geriet jedoch in Brand. Offizielle Stellen behaupten, dass schiitische Rebellen für die Tat verantwortlich sein sollen. Betroffen ist die HZ-FAB, die ihren vorerst letzten kommerziellen Flug am 10. Feber 2021 als F34512 von Dammam nach Abha absolvierte. Es ist unklar, ob sich zum Zeitpunkt des Brandes Personen an Bord der Maschine befunden haben. Vermutet wird, dass für den Angriff Drohnen eingesetzt wurden.

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Nächste Panne: BER kämpft mit Temperaturproblemen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen heraus: Weil es in der Ende Oktober 2020 eröffneten Haupthalle des Terminals 1 zu kalt ist, wurde die Passagierabfertigung in die seitlichen Anbauten verlegt. Laut Betreibergesellschaft kann die Haupthalle zwar betreten werden, jedoch finden Check-In und Sicherheitskontrollen in den seitlichen Flügeln statt. Der Tagesspiegel berichtet, dass die Temperaturen in den anderen Bereichen zu niedrig sind. In den Anbauten könnte man für das Personal und die Passagiere angenehmere Temperaturen erreichen, so der BER. Hintergrund des kühlen Terminals: Bedingt dadurch, dass nur wenige Reisende ab dem Terminal 1 fliegen, heizt sich dieses nur schleppend auf. Dazu kommt, dass der sich im Keller befindliche Bahnhof kalte Luft in die Haupthalle befördert. An den Bahnsteigen wurden rund 12 Grad gemessen, nahe der Check-in-Schalter des Terminals 1 sollen es 18 Grad Celsius gewesen sein. In den als Pavillons bezeichneten Seitenflügeln will die Betreibergesellschaft am Mittwoch über 20 Grad gemessen haben. In Kürze wird der Betrieb der ehemaligen Schönefeld-Gebäude, die als Terminal 5 bezeichnet werden, eingestellt. Diese sollen für zumindest ein Jahr vom Netz genommen werden, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch ungewiss ist. Das sich neben dem T1 befindliche Terminal 2 ist zwar fertiggestellt, wurde jedoch mangels Passagieraufkommen bis dato nicht eröffnet.

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Russland: Erste ATR-Maschinen registriert

Die Einflottung der ersten beiden ATR72-500 bei der russischen Regionalfluggesellschaft KrasAvia ist ein weiterer Meilenstein für den Hersteller. Zwar handelt es sich um gebrauchte Maschinen, doch wurden erstmals Flugzeuge von ATR ins russische Register eingetragen. KrasAvia modernisiert mit diesen Turbopropmaschinen die in die Jahre gekommene Flotte. Zum Teil kommen Flugzeuge der Typen Antonow An-24 und An-26, die mitunter schon 40 Jahre auf dem Buckel haben. Für den Carrier ist die ATR-Einflottung auch in anderer Hinsicht eine Premiere, denn erstmals betreibt man Muster, die im Ausland hergestellt wurden. „Die Akquisition dieser beiden ATR 72-500 zeigt, dass wir uns immer mehr dafür einsetzen, unsere Flotte zu verbessern und unseren Passagieren ein reibungsloseres Flugerlebnis zu bieten. Dank der Vielseitigkeit des ATR 72-500 und der modernen und geräumigen Kabine werden wir die weiterhin unterstützen Konnektivitätsanforderungen der sibirischen Gemeinden mit höherer Sitzkapazität und höherem Komfortstandard“, so KrasAvia-Chef Andrey Egorov.

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Mallorcas Hoteliers drängen auf Sputnik V

Die Hoteliers auf der Balearen-Insel Mallorca blicken mit immer größerer Sorge auf die bevorstehende Sommersaison 2021. Die Impfungen gehen auch in Spanien nur sehr langsam voran, denn wie in der gesamten Europäischen Union mangelt es an Impfstoff. Das will man nun auf eigene Kosten beheben und das russische Sputnik V kaufen. Die Präsidenten der Hoteliersvereinigung FEHM, Maria Frontera, macht sich laut Mallorca Zeitung Sorgen, dass es den Betrieben gelingen wird bis zum Beginn der Sommersaison das Personal durchzuimpfen. Nun evaluiert man Alternativen, um das Ziel schneller erreichen zu können. Ins Auge hat man dabei den russischen Impfstoff Sputnik V gefasst. Dieser hat noch keine Zulassung in der Europäischen Union, doch beispielsweise drängt auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz darauf, dass dieser angeschafft wird und zum Einsatz kommt. Die Hotelbesitzer Mallorcas verweisen auf Mexiko, wo derzeit Verhandlungen mit der Regierung laufen, die zum Ziel haben sollen, dass die Hoteliers selbst Impfstoffe beschaffen und verimpfen lassen können. Nun fordert auch die Vereinigung auf Mallorca, dass der russische Impfstoff Sputnik V – nach Zulassung in Europa – auch privat für das Personal der touristischen Betriebe angeschafft werden kann. Die Regionalregierung solle in Madrid Druck machen. Die Touristik wäre auf eine möglichst gute Sommersaison angewiesen und könne sich finanziell nicht nochmals einen Ausfall leiten. Frontera meinte: „Wir können es uns nicht erlauben, dass man uns Ende des Sommers impft“. Finanziell würden sich die Hotelbesitzer an den Kosten beteiligen.

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Crif-Bürgel: Reisebranche steht vor einer Pleitewelle

In Deutschland sollen rund 1.800 Unternehmen aus der Reisebranche akut insolvenzgefährdet sein. Die Anzahl der Reiseveranstalter und –büros, die vor der Pleite stehen sollen, ist laut der Wirtschaftsauskunftei Crif-Bürgel um 31 Prozent gestiegen. Der Gesamtanteil der touristischen Unternehmen mit akuten Finanzproblemen soll laut der Analyse bei etwa acht Prozent liegen. Die Auskunftei nahm eigenen Angaben nach die Liquidität von etwa 22.600 Vermittlern und Tour Operators unter die Lupe. Crif-Bürgel rechnet damit, dass der Anteil der insolvenzgefährdeten Betriebe in dieser Branche auf rund zehn Prozent ansteigen wird. Im Jahr 2020 mussten laut der Wirtschaftsauskunftei deutlich mehr Firmen aus dieser Branche den Gang zum Konkursrichter antreten. So stieg die Anzahl der Insolvenzfälle auf 150 an. Im Jahr 2019 sollen es 83 Pleiten gewesen sein.

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Wizz Air plant 45 Ziele ab Dortmund

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant ab Dortmund zwischen April und Oktober 2021 insgesamt 45 Ziele in 24 Ländern anzubieten. Auf diesem Airport unterhält der Lowcoster die erste und bislang einzige Basis auf deutschem Boden. „Wir gehen davon aus, dass sich die Anzahl der Ziele im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch erhöhen wird. Aber schon jetzt steht Passagieren eine große Vielfalt an Zielen zur Verfügung“, teilt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport, mit. „Natürlich wollen wir unseren Fluggästen gerade in diesen Zeiten ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglichen“, erläutert Wizz Air Sprecher Andras Rado und verweist auf das kostenpflichtige Flex-Paket, das Umbuchungen und Stornierungen bis zu drei Stunden vor Abflug ermöglicht. Allerdings findet dann keine Rückzahlung statt, sondern die Passagiere erhalten eine Gutschrift. Die geplanten Wizz-Air-Ziele ab Dortmund auf einen Blick: Athen Belgrad Bari Budapest Cluj Catania Fuerteventura Danzig Heraklion Charkiw Iasi Kiew-Schuljany Nis Santorini Reykjavik Chișinău Kattowitz Kutaisi Larnaca Lissabon Lwiw Ohrid Porto Bukarest Saporischschja Pristina Marrakesch-Menara Riga Sibiu Suceva Sarajevo Thessaloniki Skopje Sofia Split Olsztyn-Mazury Podgorica Târgu Mureș Tirana Timișoara Tuzla Varna Wien Vilnius Breslau

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Etihad setzt nur noch geimpftes Personal ein

Golfcarrier Etihad Airways teilte am Mittwoch mit, dass man die weltweit erste Fluggesellschaft ist, die alle Piloten und Flugbegleiter gegen das Coronavirus geimpft hat. Das Medical Center der Airline wird auch weiterhin als Impfzentrum genutzt. Etihad betont, dass das momentan fliegende Personal vollständig durchgeimpft wurde. Jene Piloten und Flugbegleiter, die derzeit nicht eingesetzt werden, haben zum Teil noch nicht beide Dosen erhalten. Das soll in den nächsten Wochen nachgeholt werden. In der Luft sind, so der Golfcarrier, nur geimpfte Personen.

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Israel: Auch Geimpfte benötigen negativen Corona-Test

In Israel gehen die Impfkampagnen so schnell voran wie in kaum einem anderen Land. Doch die Regierung verschärft die Einreise-Regeln. Und hat es jetzt auch auf Geimpfte abgesehen. Denn auch Geimpfte müssen ab Anfang nächster Woche bei der Einreise nachweisen, nicht mit dem Covid-19-Erreger infiziert zu sein. Der entsprechende Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Darüber informierte das zuständige Gesundheitsministerium in der Nach auf Mittwoch. Des Weiteren verlangt die geltende Corona-Verordnung eine neuerliche Testung nach der Ankunft. Fällt auch dieser negativ aus, müssen sich Geimpfte nicht in Quarantäne begeben. Damit werden die ohnehin schon strengen Corona-Bestimmungen ausgeweitet. Seit einigen Tagen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Flugverkehr nach Israel lahmgelegt und so das Land nahezu komplett von der Außenwelt abgeschottet. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land hätten bisher rund 3,6 Millionen Menschen eine Erstimpfung erhalten, berichtet der ORF. Davon bekamen etwa 2,2 Millionen auch die zweite Dosis. 

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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