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Deutschland verschärft künftig Reise-Regeln für Covid-19-Risikogebiete

Das deutsche Gesundheitsministerium drängt auf aufgrund immer weiter steigender Infektionszahlen auf strengere Einreise-Regeln. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf hervor. So sollen die Regelungen für Einreisende aus Covid-19-Risikogebieten verschärft werden. Demnach treffe Reisende, Airlines, Bus- oder Bahn-Unternehmen künftig eine erhöhte Informationspflicht. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland reisen möchte, kann infolgedessen verpflichtet werden, gegenüber dem Robert Koch-Institut (RKI) Angaben zur Person sowie zu Aufenthaltsorten zehn Tage vor und zehn Tage nach der Einreise zu machen. Zu diesem Zweck wäre auch die zeitnahe Einführung einer digitale Einreiseanmeldung denkbar. Zudem sollen Reise-Unternehmen dazu verpflichtet werden, passagierbezogene Daten an die Behörden weiterzuleiten. Auch mit Veränderungen bei der Lohnfortzahlung nach dem Infektionsschutzgesetz könne man rechnen, wie aero.de berichtet. Laut Entwurf soll eine Entschädigung ausgeschlossen sein, „wenn der Quarantäne eine vermeidbare Reise in ein 48 Stunden vor Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet zugrunde liegt“.

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Cyberangriff: British Airways muss 20 Millionen Pfund Strafe bezahlen

Das IAG-Mitglied British Airways muss im Nachgang des Cyberangriffs, der im Jahr 2018 vorgefallen ist, ein Bußgeld in der Höhe von “nur” 20 Millionen Britischen Pfund bezahlen. Dies teilte die zuständige Behörde am Freitag mit. Die Fluggesellschaft habe die Kundendaten nicht ausreichend geschützt. So konnten Hacker diese erbeuten. Das britische Information Commissioner’s Office ist der Ansicht, dass British Airways diese Sicherheitslücken wesentlich früher hätte erkennen und schließen müssen. Ursprünglich hätte die Geldstrafe erheblich höher ausfallen sollen, denn mehr als 180 Millionen Britische Pfund standen zur Debatte. Laut Erklärung der Behörde habe man nun bei der Festsetzung der Buße die aufgrund der Corona-Pandemie massiv angeschlagene wirtschaftliche Lage von British Airways berücksichtigt.

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RUAG verkauft Do228-Produktion an AKW-Hersteller

Die staatliche RUAG Holding gab bekannt, dass einige Assets am Standort Oberpfaffenhofen (Deutschland) verkauft werden. Betroffen sind das Wartungszentrum für Businessjets und Militärhubschrauber sowie die Produktion und Wartung des Musters Dornier 228. Als Käufer tritt General Atomics Europe GmbH auf. Laut Mitteilung sollen die 450 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der U.S.-amerikanischen General Atomics, die auf die Herstellung von Kernkraftwerken und Drohnen spezialisiert ist. Der Standort Oberpfaffenhofen soll zum europäischen Luftfahrtkompetenzzentrum der Firmengruppe ausgebaut werden. Nach der Insolvenz von Fairchild-Dornier im Jahr 2002 sicherte sich der schweizerische Ruag-Konzern zahlreiche Assets in Oberpfaffenhofen. Unter anderem wurde auch die Produktion der Dornier 228 übernommen. Die Rechte an der Do328 hält man allerdings nicht. Unter RUAG wurde eine überarbeitete Do228NG auf den Markt gebracht und in Kleinserie produziert.

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Zipair Tokyo: Erstflug im Dreamliner mit nur zwei Passagieren

Das hat sich Japan Airlines bestimmt in den schlimmsten Alpträumen nicht vorgestellt: Die Billigtochter Zipair führte ihren Erstflug mit nur zwei Passagieren an Bord durch. Die eingesetzte Maschine hat jedoch 290 Sitzplätze. Es befanden sich definitiv mehr Crewmitglieder in der Boeing 787-8 mit der Registrierung JA825J. Die Route Narita-Seoul wird bereits seit einigen Wochen bedient, jedoch wurden bislang keine Passagiere mitgenommen. Es handelte sich aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen um reine Frachtstrecken, die mit Boeing 787-8 bedient wurden. Am Freitag war es dann soweit: Der Japan-Airlines-Ableger Zipair führte seinen Erstflug mit Passagieren durch. Buchungen hatte man viele, doch tatsächlich erschienen sind am Gate am Flughafen Tokio-Narita nur zwei Passagiere. Die Abstandsregeln konnte man im eingesetzten Dreamliner wohl definitiv ohne Probleme einhalten. Zipair lässt sich allerdings von dieser schwachen Auslastung des Premierenflugs nicht abschrecken, sondern will diese Strecke sogar ausbauen. Statt einem Umlauf pro Woche sollen ab 25. Oktober 2020 sogar zwei angeboten werden. Die Destinationen Bangkok und Honolulu werden aber frühestens Anfang des kommenden Jahres mit Passagieren an Bord angeflogen.

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Übersicht: Welche Airline die Tickets wirklich rückerstattet

Die Rückerstattung von gebuchten Flugtickets bleibt in Zeiten von Corona eine sensible Angelegenheit. Denn noch immer schaffen es die meisten Airlines nicht, fristgerecht zurückzuzahlen. Fair Plane – ein Portal für Fluggastrechte mit Sitz in Wien – gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fluglinien man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, das Geld auch wirklich bald wiederzusehen. Bis Ende September 2020 seien mehr als 72.000 Anfragen über den auf Flug- und Pauschalreise-Stornierungen spezialisierten Anbieter eingegangen. Das Gesamtvolumen der Anfragen zu Ticketrückerstattungen beläuft sich dabei auf knapp 39 Millionen Euro. Easyjet mit bester Zahlungsmoral, deutsche Airlines nur im Mittelfeld Wie bereits in den Monaten zuvor weist Easyjet eine Rückzahlungsquote von 96 Prozent auf. Und liefert dabei mit Abstand den besten Wert.  Österreichs Flag-Carrier schlägt sich zunehmend tapferer und hält im Ranking Platz zwei – Austrian Airlines zahlt inzwischen 62 Prozent der Forderungen zurück und steigerte ihre Quote damit um vier Prozent im Vergleich zu Juni und Juli. Eurowings zahlt immer noch weniger als die Hälfte der Forderungen zurück, Lag die Rückzahlungsquote beim letzten Ranking noch bei traurigen vier Prozent, sind es nun schlappe 46 Prozent. Auch Condor verbessert sich: Die Airline steigert ihre Rückzahlungsquote von sieben auf 39 Prozent. Die Lufthansa verbessert sich zwar um 13 Prozent auf 32 Prozent, aus dem Mittelfeld kommt sie dabei aber trotz eines gigantischen Rettungspakets nicht heraus. Iberia hat erst ein Prozent Rückzahlungen geleistet und belegt damit den letzten Platz im Ranking. Den vorletzten Platz teilen sich Wizz und AirFrance mit jeweils mageren zwei Prozent. TuiFly kann im aktuellen Ranking nur eine Rückzahlungsquote von drei Prozent vorweisen. Die Tochtergesellschaft des Touristikkonzerns bildet damit das Schlusslicht unter

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Express-Entschädigungen: Viele Versprechen, aber nichts eingehalten

Zahlreiche so genannte “Fluggastrechte-Portale” werben im Internet mit Express-Auszahlung von Entschädigungsansprüchen, die aufgrund von Verspätungen und Streichungen gegenüber Airlines entstehen können. Die meisten Anbieter werben damit, dass das Geld innerhalb von 24 Stunden ausbezahlt sein soll. In der Praxis sind die Angebote nicht nur teuer, sondern halten die vollmundigen Versprechen vorne und hinten nicht ein. Ein Portal verspricht, dass innerhalb von maximal zwei Stunden ein Angebot per Mail zugeschickt werden soll und wenn dieses angenommen wird, soll das Geld sofort über Paypal oder mittels normaler Banküberweisung ausbezahlt werden. Doch in der Praxis ist auch nach drei Tagen noch immer kein Angebot eingetroffen, jedoch schickt das Portal mehrmals täglich Werbe-E-Mails. Unter die Lupe genommen wurden die Anbieter EU-Flight, Compensation2Go, Flightcomp, Flug-Erstattung.de, Wir kaufen deinen Flug und Flight Refund. Kein einziger Anbieter hat die vollmundigen Versprechen, dass innerhalb von 24 Stunden die Entschädigung ausbezahlt wird, eingehalten. Zum Teil sind nach über einer Woche noch immer keine Angebote eingetroffen oder aber plötzlich ist nicht mehr die Rede von “Sofort-Entschädigungen”, sondern von einer Abtretung auf Erfolgsbasis. Bei Compensation2Go ist ein Umstand besonders bedenklich: Der Anbieter schlüsselt genau auf wie viel Geld in Aussicht gestellt wird und verlangt eine sofortige Unterschrift auf einen Vertrag. Damit kommt wird eine Abtretungsvereinbarung unterfertigt, jedoch dann geht gar nichts mehr schnell. Statt innerhalb von 24 Stunden floss überhaupt nichts, denn das Portal ist auf Tauchstation. Man weist zwar darauf hin, dass der Vertrag erst nach Prüfung und Annahme durch Compensation2Go zu Stande kommt, jedoch kundenfreundlich ist es nicht, dass

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Bratislava: Wizzair und Ryanair nur noch mit Minimalpräsenz

Auch am slowakischen Hauptstadtflughafen Bratislava haben die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair ihre jeweiligen Winterflugpläne drastisch gekürzt. Die beiden Carrier sind die Hauptkunden des Airports, der damit in der kalten Jahreszeit deutlich weniger Flugverkehr haben wird. Wie berichtet zog sich Wizzair temporär aus Salzburg zurück und setzte in Wien den Rotstift an, so dass die Präsenz in Österreich im Winterflugplan 2020/21 erheblich reduziert ausfällt. Die Ryanair Group strich in Wien abermals, so dass die Tochtergesellschaft Lauda deutlich weniger Flugaufträge hat, denn alle Flüge werden unter dem Code der Ryanair DAC im so genannten Wetlease durchgeführt. Ab Bratislava wird Ryanair im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 noch noch drei Ziele ansteuern: Dublin, London-Stansted und Manchester. Alle anderen Ziele wurden gestrichen bzw. in eine “Corona-Winterpause” geschickt. Der irische Lowcoster ist der mit großem Abstand größte Kunde des slowakischen Hauptstadtflughafens. Vor Ort wird eine Basis unterhalten und mehrere Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 sind stationiert. Welche Auswirkungen der Kahlschlag auf das lokale Personal haben wird, ist noch völlig unklar. Ryanair deutete in einer Medienmitteilung an, dass streckennetzweit Jobs abgebaut werden sollen. Der Mitbewerber Wizzair bedient lediglich die Destination London-Luton durchgehend. Alle anderen Strecken pausieren bereits und sind für Dezember 2020 zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der Slowakei über dem einen oder anderen Ziel große Fragezeichen stehen. Die Destination Kiew-Schuljany wird temporär eingestellt und ist für den 6. Dezember 2020 zur möglichen Wiederaufnahme angekündigt. Die ungarische Wizzair wird daher zumindest rund sechs Wochen in Bratislava überhaupt nicht präsent sein, denn London-Luton wird von

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Schweiz beendet Pläne für Business-Airport Dübendorf

Der Militärflughafen Dübendorf (Schweiz) wurde im Zuge der Corona-Pandemie als Parkplatz für zahlreiche Maschinen von Swiss und anderen Airlines bekannt. Geplant war, dass dieser Platz künftig als Business-Airport genutzt werden sollte, um eben auch Kloten entlasten zu können. Daraus wird nun nichts, denn die schweizerische Bundesregierung zieht sich zurück. Das Eidgenössische Departement für Verkehr teilte mit, dass der Bund die Planungen für die Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld mit Bundesbasis einstellt. Auch verweist man darauf, dass mit Klagen von Anwohnern und Gemeinden zu rechnen wäre. Auch wolle der Betreiber, die Flugplatz Dübendorf AG, eine voll Konzession erlangen und nicht nur eine Betriebserlaubnis. Der Bundesrat beschloss insbesondere aufgrund möglicher Klagen von Anliegern den Rückzug aus dem Projekt. Ob das Vorhaben nun ohne Beteiligung der Eidgenossenschaft, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Kanton, umgesetzt werden kann, ist noch unklar. Die Flugplatz Dübendorf AG ist allerdings verärgert, denn man habe vom Rückzug des Bundesrats aus den Medien erfahren und überlegt nun eine Entschädigung zu fordern. Hierzu verweist man auf eine entsprechende Vereinbarung, die eine solche Pflicht vorsehen würde.

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Enter Air stationiert Boeing 737-800 in Basel

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air stationiert im Winterflugplan 2020/21 eine Boeing 737-800 auf dem Flughafen Basel. Der Mittelstreckenjet wird primär im Auftrag von Air Prishtina eingesetzt. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter besitzt man die Fluggesellschaft Chair, die aus der schweizerischen Germania Flug AG hervorgegangen ist. Laut Mitteilung des Unternehmens soll die Strecke Basel-Pristina an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten werden. Im Sommerflugplan 2021 sollen weitere Destinationen ab dem Flughafen Basel-Moulhouse dazukommen. Dazu befinde man sich in Gesprächen mit verschiedenen Reiseveranstaltern. Enter Air hält derzeit an Chair 49 Prozent.

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Deutschland verschiebt auch „Online-Voranmeldung“

Deutschland wollte eigentlich am 15. Oktober 2020 einführen, dass sich Einreisende aus Risikogebieten online voranmelden müssen. Dies sollte die bisherigen Aussteigekarten bzw. die Meldepflicht bei den lokalen Gesundheitsbehörden ersetzen. Die Zwangsquarantäne soll nun erst am 8. November 2020 starten. Auch die Einführung der elektronischen Einreise-Voranmeldung wird auf dieses Datum verschoben. Diese wird dann nicht nur Flug-Passagiere, sondern auch Personen, die mit Bahn, Bus oder Auto nach Deutschland einreisen betreffen. Formulare auf Papier müssen dann nicht mehr ausgefüllt werden. Den bisherigen Regierungserklärungen nach sollen die lokalen Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Online-Voranmeldungen haben. Angegeben werden müssen im Grunde die gleichen Daten wie bislang auf den Papierformularen. Deutschland will die Online-Voranmeldungen aber auch für die Strafverfolgung nutzen, was datenschutzrechtlich umstritten ist. Mit der EU hat man ohnehin bereits eine Unstimmigkeit am Hals, denn die PNR-Datenbank ist nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen gedacht, die Bundesrepublik greift jedoch auch in Sachen Corona zu. Diese Praxis ist nach Ansicht der EU-Kommission rechtswidrig. Ein entsprechendes Verfahren gegen Deutschland läuft bereits.

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