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Easyjet verkauft weitere zehn Airbus A320

Der Billigflieger Easyjet macht weitere zehn Airbus A320 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu Geld. Verkauft wurden die Maschinen an SMBC Aviation Capital. Zur Laufzeit des Leasingvertrags wurden keine konkreten Angaben gemacht. Seit einigen Monaten veräußert Easyjet immer wieder Flugzeuge und mietet sie anschließend wieder zurück. Der Verkaufserlös füllt die klammen Kassen des Carriers auf. Der Anteil der Maschinen im Eigentum sank mittlerweile auf 55 Prozent ab. Nur noch 37 Prozent der Gesamtflotte ist unbelastet. So genanntes „Sale and Leaseback“ wird in der Branche häufig praktiziert, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Die Kehrseite ist allerdings, dass die monatlichen Leasingraten gelegentlich recht hoch ausfallen können. Die jüngste Transaktion soll Easyjet etwa 368,8 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse gespült haben.

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Wisag erhält Lizenzverlängerung in Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn wird auch weiterhin der Bodenverkehrsdienstleister Wisag tätig sein. Dieser setzte sich im Rahmen einer Ausschreibung durch und erhielt eine Lizenzverlängerung für die kommenden sieben Jahre erteilt. Wisag darf laut Medienmitteilung weiterhin die komplette Bandbreite der Dienstleistungen anbieten. Zu diesen zählen primär Vorfeldarbeiten im Auftrag von Fluggesellschaften sowie die Be- und Entladung von Maschinen. Mit der Gewerkschaft Verdi einigte man sich im März 2020 auf einen neuen Tarifvertrag. Im Cargobereich zählt beispielsweise DHL zu den Kunden von Wisag.

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Lufthansa testet „Schlafreihen“

Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Air Astana, bieten schon länger an, dass eine ganze Sitzbank gebucht werden kann. Diese soll dann als „Bett“ fungieren. Lufthansa test dies nun auf der Strecke Frankfurt-São Paulo auf den Flügen LH 506/507. Vorab kann das „Sofa“ nicht gebucht werden. Erst am Check-In-Schalter oder alternativ am Gate kann ein „Upsell“ durchgeführt werden. Gegen Bezahlung von 260 U.S.-Dollar erhalten Passagiere eine Dreier- oder Vierreihe für sich exklusiv. Weiters gibt es Priority Boarding, einen Topper, eine Decke und ein Kissen dazu. Das Angebot kann noch bis Mitte Dezember 2020 in Anspruch genommen werden. Ob es danach ins reguläre Angebot überführt wird, ist noch nicht entschieden. Lufthansa schreibt jedenfalls auf der Produkt-Homepage, dass es sich um einen Sonderpreis handelt. Die Buchung des „Sofas“ kann nur am Check-In-Schalter oder am Boardinggate erfolgen und nur dann, wenn es die Auslastung des Fluges zulässt. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte erfolgen.

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EASA-Chef Ky: B737-Max-Wiedereinsatz „ab Jänner 2021“

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA äußerte sich nun konkret zu einem „Fahrplan“ für den Wiedereinsatz der Boeing 737-Max in der Europäischen Union. In Kürze soll eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben werden. In dieser werden die Bestimmungen für die Wiederzulassung des Musters festgehalten. Nach zwei verheerenden Abstürzen wurde der Boeing 737-Max nach und nach weltweites Flugverbot erteilt. Die U.S.-amerikanische FAA gab am 18. November 2020 wieder grünes Licht, kündigte jedoch an, dass man den „Lagerbestand“ des Herstellers penibel genau prüfen wird. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz wird es daher auch in den Vereinigten Staaten noch einige Wochen oder gar Monate dauern. EASA-Chef Patrick Ky sagte nun in Paris, dass die Freigabe für kommerzielle Flüge im Jänner 2021 erfolgen könnte. Einen exakten Tag nannte er nicht, sondern verwies auf eine Einspruchsfrist, die sich aufgrund der Lufttüchtigkeitsanweisung ergeben wird. Anschließend müssen sowohl der Hersteller als auch der Operator sämtliche Auflegen erfüllen ehe der tatsächliche Wiedereinsatz erfolgen darf. Ryanair will die Strafzölle nicht bezahlen Einer der größten europäischen Kunden ist die Ryanair Group. Eddie Wilson, Vorstandsvorsitzender der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, sagte im Rahmen der CAPA-Konferenz, dass der von ihm geleitete Carrier nicht für die Strafzölle aufkommen wird. Bedingt durch den Dauerstreit zwischen Airbus und Boeing bezüglich Subventionen, erhebt die Europäische Union einen Aufschlag von 15 Prozent. Selbstredend: Der irische Billigflieger will die Strafzölle nicht bezahlen und verhandelt mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer über eine Kostenübernahme bzw. weitere Preisnachlässe. Ryanair erwartet die Auslieferung von insgesamt 135 Boeing 737 Max 200. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerausführung der

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EU arbeitet an digitalem Einreisesystem

Die Europäische Kommission arbeitet mit der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) zusammen, um ein gemeinsames digitales Einreisesystem der EU zu starten. Damit soll der Reiseverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten noch sicherer werden. „Vor vier Wochen wurden wir beauftragt, ein digitales Formular für die Passagiersuche zu entwickeln. Jetzt starten wir das erste Pilotprojekt – in enger Zusammenarbeit mit der EASA“, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während der Pressekonferenz. Ziel sei es, bis Ende des Jahres mit dem Passagiersuchformular fertig zu sein, wie news.gtp.gr berichtet. Griechenland war das erste Land innerhalb der Europäischen Union, welches ein PLF-System für Reisende eingeführt hat.

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Trotz Staatshilfe: Air Serbia wird Personal abbauen

Die serbische Regierung hat einen Entwurf zum Staatshaushalts 2021 eingebracht. Dieser sieht unter anderem vor, dass Air Serbia auch im nächsten Jahr mit staatlichen Hilfsgeldern in Millionenhöhe unterstütz wird. Trotzdem muss die Fluggesellschaft eigenen Angaben zufolge seine Mitarbeiterzahl nach unten drücken, um halbwegs sicher aus der Krise zu fliegen. „Angesichts des Geschäftsausfalls infolge der Pandemie ist das Unternehmen nicht mehr in der Lage, die bestehenden Kosten zu tragen. Daher sind wir gezwungen, zusätzliche Maßnahmen zur Kostensenkung einzuleiten. Diesmal trifft es leider unsere Belegschaft“, heißt es in einer Aussendung. Man habe sich bis zuletzt noch bemüht, die Arbeitsplätze zu retten. Medienberichten zufolge müssen insgesamt 300 Mitarbeiter dran glauben. Auch zu den angekündigten Lohnkürzungen wird es kommen, wie exyuaviation.com berichtet. So wurde der Belegschaft mitgeteilt, dass die Löhne von Dezember 2020 bis März 2021 gekürzt werden. Eine Verlängerung dieser Maßnahme sei angesichts der angespannten Situation durchaus denkbar. 

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Flughafen Maribor könnte zu einem Logistikzentrum werden

Seit mehr als einem Jahr werden am Regionalflughafen Maribor-Edvard Rusjan keine Linienflüge mehr durchgeführt. Jetzt soll dort ein modernes Frachtlogistikzentrum entstehen. Der slowenische Infrastrukturminister Jernej Vrtovec würde sich schon in Gesprächen mit potenziellen Investoren befinden, wie das Nachrichtenportal Exyuaviation berichtet. „Sobald die erforderlichen Genehmigungen von den lokalen Behörden und der slowenischen Regierung eingeholt sind, werden die Arbeiten zum Ausbau der Landebahn des Flughafens Maribor und zum Aufbau einer Eisenbahnverbindung zum Flughafen beginnen können“, so der Minister. Noch in diesem Jahr soll das Vorhaben fixiert werden, sodass im nächsten Jahr die Bauausschreibung erfolgen kann. Der Flughafen Maribor verzeichnete in diesem Jahr keinen Frachtverkehr. In den ersten drei Quartalen wurden jedoch 2.414 Passagiere abgefertigt, die alle auf Charter- oder Privatflügen reisten.

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Köstinger: „Reisebüros erhalten Fixkostenzuschuss bis zu drei Millionen Euro“

Österreichische Reisebüros können laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ab Montagnachmittag Anträge für finanzielle Unterstützung einreichen. Diese sollen aus dem Topf „Fixkostenzuschuss II“ gewährt werden und können bis zu einer Höhe von 800.000 Euro über Finanz-Online beantragt werden. „Keine Branche leidet stärker unter den Folgen der Coronakrise als der Tourismus und die Reisewirtschaft. Wir setzen daher alle Hebel in Bewegung, um die betroffenen Betriebe bestmöglich zu unterstützen. Der Fixkostenzuschuss gehört dabei zu den wichtigsten Instrumenten und hat sich bewährt. Diese Krise ist noch nicht vorbei, die Branche braucht weiterhin Hilfe. Umso wichtiger ist es, dass nun der Fixkostenzuschuss 2 mit bis zu 800.000 Euro ab heute via FinanzOnline beantragbar ist und die Unternehmen bei der Bewältigung ihrer laufenden Kosten unterstützt. Ab Dezember soll dann auch der erweiterte Fixkostenzuschuss bis zu 3 Mio. Euro möglich sein. Ich weiß, wie schwierig die Verhandlungen mit der EU-Kommission diesbezüglich waren und sind. Finanzminister Gernot Blümel hat hier aber nicht lockergelassen und einen Weg gefunden, der das ermöglicht“, so die Bundesministerin. Laut Köstinger, die diese Maßnahme als überlebenswichtig bezeichnet, können Kosten wie Miete bzw. Pacht, „frustrierte Aufwendungen“, Versicherungsprämien oder Leasingraten eingereicht werden. Die so genannten „frustrierten Aufwendungen“ sollen auch den Reisebüros zu Gute kommen. „Diese Maßnahme ist für viele Betriebe überlebenswichtig, um Ausfälle und teilweise drastischen Entfall ihrer Geschäftsgrundlage einigermaßen zu überstehen. Der Fixkostenzuschuss ersetzt laufende Kosten, wie etwa Miete, Pacht, frustrierte Aufwendungen, Versicherungsprämien oder Leasingraten. Aufgrund der Pandemie und der Reisewarnungen bricht den Reisebüros seit Monaten die Geschäftsgrundlage weg. Mit der zweiten Phase des Fixkostenzuschusses haben

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Aeroflot bekommt einen neuen Chef

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot bekommt mit Mikhail Poluboyarinov einen neuen Chef. Der Manager war zuletzt als Direktor der staatlichen Leasinggesellschaft GTLK tätig und folgt auf Vitaly Saveliev, der künftig als Verkehrsminister der Russischen Föderation fungieren soll. Poluboyarinov war in der Vergangenheit für Aeroflot in der Funktion des Deputy CEO tätig, eher im Jahr 2010 zur Leasinggesellschaft GTLK wechselte. Seit 2017 hat er ein Aufsichtsratsmandat bei der größten Fluggesellschaft Russlands. Neuer Chef bei GTLK wird übrigens der momentan amtierende Verkehrsminister, Yevgeny Ditrikh. Somit tauschen die drei Russen ihre Funktionen untereinander durch. Aeroflot ist Mitglied der Luftfahrtallianz Skyteam und die größte Fluggesellschaft Russlands. Sie gilt als vom Kreml kontrolliert und betreibt 294 Verkehrsflugzeuge. Mit Ausnahme der 54 Sukhoi SSJ-100 stammen alle Maschinen von den Herstellern Boeing und Airbus. Zahlreiche weitere Flugzeuge werden über Tochtergesellschaften und Beteiligungen wie Pobeda und Rossiya betrieben.

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EU-Kommission arbeitet an einheitlichen Richtlinien für Schnelltests

Innerhalb der Europäischen Union herrscht bei Schnelltests keinerlei Einigkeit, denn manche Staaten setzen diese bereits für Massentests ein, andere zweifeln an der Zuverlässigkeit. Gemeinsam ist lediglich, dass ein negativer Antigen-Befund zu keinen Einreiseerleichterungen führt. Das soll sich – so der Wille von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – nun ändern. Zunächst müssen einheitliche Qualitätsstandards geschaffen werden. Auf deren Grundlage will die Kommission durchsetzen, dass die EU-Mitglieder diese gegenseitig anerkennen müssen. Das ist ein erster, aber wichtiger Schritt, dass Antigen-Befunde im Reiseverkehr den PCR-Ergebnissen gleichgestellt werden könnten. Maßgeblich ist, so Ursula von der Leyen, dass die Testkits bei „mindestens“ vier von fünf Infizierten korrekt anschlagen. Auf Basis dieser Vorgabe sollen einheitliche Qualitätsrichtlinien geschaffen werden, denn momentan gibt es viele verschiedene Kits, die jedoch noch nicht bewertet sind und die Ergebnisse zum Teil nicht einmal im Inland anerkannt sind. Die EU-Kommission will nun auf eigene Kosten eine Bewertung der Angebote vornehmen und so für einheitliche Qualitätsrichtlinien sorgen. Das Leitungsorgan der Europäischen Union bestellte bereits in großer Menge Schnelltests, die explizit für den Reiseverkehr bestimmt sind. Gegen den Einsatz stemmen sich jedoch zahlreiche EU-Staaten, darunter bis zuletzt auch Deutschland. In der Bundesrepublik Deutschland deutet sich jedoch ein vorsichtiges Umdenken an, denn man will die Teststrategien der Reiseindustrie nun doch genauer ansehen und evaluieren, ob man eventuell Einreiserleichterungen gewähren kann. Die Airlinebranche setzt große Hoffnungen darauf, dass Antigen-Schnelltests, die vor dem Abflug oder aber auf dem Landweg am Grenzübergang durchgeführt werden, zu Einreiseerleichterungen führen. Wer negativ getestet wird soll reisen dürfen und keine Quarantäne

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