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Polen lässt wieder volle Kabinen zu

Derzeit dürfen Maschinen, die von/nach Polen fliegen nur die Hälfte der verfügbaren Sitzplätze nutzen. Damit ist am 1. Juli 2020 wieder Schluss. Polen wird mit Wirkung zum 1. Juli die eingeführte Auslastungsgrenze von 50 Prozent für alle Flüge wieder aufheben. Zuvor haben mehrere Fluggesellschaften und Flughäfen ihren Unmut über diese strenge Regelung geäußert. Dieses Vorhaben würde die gesamte Branche nur belasten, sieht nun auch die polnische Ministerin für Entwicklung. Polen war das einzige Land der Europäischen Union, das die Flugzeugkapazität gesetzlich auf die Hälfte der Sitzplatzkapazität beschränkte. So wollte man dafür sorgen, dass sich die Passagiere auch an Bord an die Regeln des Social Distancing halten können. Keine der großen internationalen Fluggesellschaften oder öffentlichen Gesundheitsbehörden habe eine solche Maßnahme für nötig gehalten, wie ch-aviation.com berichtet.

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WDL hofft auf deutsche Fußball-Bundesliga

Nachdem sich Zeitfracht von der Beteiligung Blue Air getrennt hat und die Luftfahrtgesellschaft Walter bedingt durch die Insolvenz abgewickelt wird, setzt man bei WDL nun auf die deutsche Fußball-Bundesliga. WDL Aviation hat wohl die Sportwelt für sich entdeckt: Die Tochtergesellschaft der Zeitfracht-Gruppe stellt derzeit eines ihrer Flugzeuge diversen deutschen Bundesliga-Clubs zur Verfügung und befördert Mannschaften wie Union Berlin oder Fortuna Düsseldorf zu Auswärtsspielen. Damit setzt man nun auf das Fußball-Chartergeschäft. Bereits im Mai habe das Unternehmen, welches nach dem Untergang von LGW nun alleine German Airways bildet, die Wort-Bildmarke „Liga Flieger“ eintragen lassen, wie aerotelegraph.com berichtet. Mit diesem neuen Geschäftsmodell will man allem Anschein nach die Verluste, die man nach dem Aus des schwedischen Wet-Lease-Kunden Braathens hinnehmen musste, ein wenig eindämmen.

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DHL errichtet neues Cargo-Zentrum in München

Im Jahr 2022 wird die Express-Tochter der Deutschen Post AG einen Neubau, der auf zwei Parkplätzen errichtet wird, in Betrieb nehmen. DHL Express errichtet am Flughafen München auf den Flächen der heutigen Parkplätze P80 und P80-West ein neues Logistikzentrum. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag zwischen Airport und der Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG unterzeichnet. Der Neubau soll eine Bruttogeschossfläche von etwa 8.000 Quadratmetern aufweisen. „Mit diesem Wachstum konnte das bisherige Gebäude nicht mithalten“, erläutert Markus Reckling, Managing Director DHL Express Deutschland, die Notwendigkeit des 70 Millionen Euro schweren Investitionsprojekts. „Nachdem wir im letzten Jahr bereits unser Service Center in Unterschleißheim für 13 Millionen Euro modernisiert und erweitert haben, ist der Neubau unseres Gateways am Flughafen der nächste Schritt des Infrastrukturplans, mit dem wir uns klar zu unserer Präsenz in der Region München bekennen. Auch in der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter konsequent in den Service für unsere Kunden, der für uns oberste Priorität hat.“ „Das ist gerade in diesen für die Luftfahrt so schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal und ein großer Vertrauensbeweis für den Standort München. Das verstärkte Engagement von DHL Express wird unser Profil als Logistikstandort schärfen und erhebliche Impulse für den Luftfrachtverkehr liefern”, so Flughafenchef Jost Lammers.

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Emirat Dubai macht für Touristen auf

Zwar dürfen Touristen bald wieder einreisen, doch müssen diese einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Alternativ kann man sich auch in Dubai dieser Kontrolle unterziehen. Das Emirat Dubai wird ab 7. Juli 2020 Touristen die Einreise wieder gestatten. Ein entsprechendes Protokoll wurde von den Verantwortlichen bereits unterfertigt. Die Fluggesellschaft Emirates teilte mit, dass die Beförderung von Passagieren, die die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes nicht erfüllen können, künftig abgelehnt wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Besucher des Emirates Dubai im Besitz einer internationalen Krankenversicherung, die während der gesamten Aufenthaltsdauer gültig ist, sein sollten. Die genauen Einreisebestimmungen können unter diesem Link nachgelesen werden. Jedenfalls besteht die Wahl zwischen der Vorlage eines negativen COVID19-Tests oder aber diesen direkt vor Ort in Dubai zu machen. Ohne Testung kann man nicht in das Emirat einreisen.

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Weiterhin unklare Zukunft bei Brussels Airlines

Noch ist die Zukunft der belgischen Kranich-Tochter nicht in trockenen Tüchern. Sollte die Staatshilfe scheitern, könnte Lufthansa Brussels Airlines gar in die Insolvenz schicken. Schon vor wenigen Wochen hat Brussels Airlines angekündigt, Corona-bedingt kürzer zu treten. Doch das soll es noch nicht gewesen sein: Berichten zufolge will Lufthansa die Tochtergesellschaft nicht weiter stützen, sollte diese Woche der Entscheidung für den deutschen Konzern ungut ausgehen. Laut dem Nachrichtenportal „Reuters“ werden sich heute Vertreter der beiden Fluglinien zusammensetzen und weitere Schritte besprechen. Im schlimmsten Szenario drohe dem belgischen Carrier der Gang in die Insolvenz oder ein Verkauf. Mit der belgischen Regierung habe man auch noch keine Einigung erzielen können – diese will nur 300 Millionen Euro von den geforderten 390 Millionen Euro beisteuern.

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Condor schaltet Sommer 2021 frei

Der Sommer 2020 dürfte wohl für sämtliche Fluggesellschaften außergewöhnlich schwierig werden. Condor versucht nun Buchungen für die nächste Saison an Land zu ziehen. Der erste Teil des Condor-Sommerflugplans 2021 ist ab sofort buchbar. Insgesamt steuert der Ferienflieger von den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stuttgart und Berlin 32 Ziele an: Es geht auf die Kanarischen Inseln und nach Madeira, auf die Balearen und nach Sardinien, nach Griechenland, Andalusien, Kroatien und Kalabrien. Auch Ägypten und die Türkei werden wieder angeflogen, und auch Wochenendflüge nach Sylt bleiben im Condor-Programm. Die Flüge zu den Condor-Langstreckenzielen werde man in den kommenden Wochen zur Buchung freischalten, wie man mitteilt. Condor-Sommerflugplan 2021 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Griechenland (16): Kalamata, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Kreta (Heraklion und Chania), Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos, Thessaloniki, Volos, Zakynthos Kanarische Inseln (5):Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma Balearen (2): Mallorca, Ibiza Andalusien: Jerez de la Frontera Ägypten: Hurghada Türkei: Antalya Kroatien: Split Kalabrien: Lamezia Terme Sardinien: Olbia Madeira: Funchal Marokko: Agadir Deutschland: Sylt

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LOT beantragt zweites AOC

Die neu gegründete LOT Polish Airlines soll nun ein Betreiberzeugnis erhalten – Wie ch-aviation.com berichtet, habe die neue PGL-Tochter vergangene Woche das AOC beantragt. Damit werden die Gerüchte um eine beabsichtigte Insolvenz der aktuellen Fluglinie des Landes weiter bekräftigt. Anfang des Monats gründete die staatliche Polska Grupa Lotnicza (PGL) ein neues Tochter-Unternehmen namens LOT Polish Airlines – genau unter diesen Namen operiert auch die derzeit größte polnische Fluggesellschaft. Deswegen spekulieren die Medien, dass ein kontrollierter Konkurs dieser Airline bevorstehen könnte, um unter günstigeren Bedingungen neu zu starten.

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Play will nun im Oktober 2020 abheben

Eigentlich sollte der Wowair-Nachfolger schon längst in der Luft sein. Nun strebt man einen Start im Oktober 2020 an und geht davon aus, dass man im Sommer 2021 mit 15 Maschinen fliegen wird. Das isländische Start-up Play will sich die neue Situation am Markt zunutze machen und sogar von der Corona-Krise profitieren. So zielt man darauf ab, die derzeit günstigen Leasing-Bedingungen zu nutzen und eine reine Airbus-Flotte aufzubauen. Der Erstflug soll nun im diesjährigen Oktober stattfinden. Es sei vorstellbar, dass die neue Low-Cost Airline im nächsten Sommer mit bis zu 15 Flugzeugen wird, wie ch-aviation.com berichtet. „Die Situation auf dem Leasingmarkt hat sich in den letzten zwei oder drei Monaten stark verändert. Die Preise unterscheiden sich grundlegend von denen zu Jahresbeginn“, so Vorstandsvorsitzender Skúli Skúlason.

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Palma: Eurowings Europe hebt wieder ab

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Europe wird am 27. Juni 2020 um 7 Uhr 45 nach rund dreimonatiger Flugpause wieder abheben. Der “Erstflug” wird auf der Strecke Palma de Mallorca-Hannover durchgeführt werden. Zunächst wird die spanische Basis mit zwei Airbus A320 neu durchstarten. Von dort aus werden Ziele wie Berlin, Bremen, Dresden, Hannover, Leipzig, Karlsruhe/Baden-Baden, München, Münster-Osnabrück, Nürnberg und Saarbrücken bedient. In Österreich verbindet Eurowings Salzburg und Innsbruck angeflogen. Schrittweise soll die Anzahl der Flugzeuge, die reaktiviert werden, angehoben werden. Nebst Palma de Mallorca unterhält Eurowings Europe auch in Wien und Pristina Bases. Jene in Wien wurde mit der Aufgabe zahlreicher Strecken bzw. der Übergabe an die Konzernschwester Austrian Airlines defacto geschlossen. Wann Pristina und Salzburg ihren Betrieb wieder aufnehmen werden, wurde noch nicht kommuniziert. Auch ist noch nicht klar welche Auswirkungen die Beendigung des Wetleases, der kurzzeitig für Austrian Airlines geflogen wurde, auf das in Wien stationierte Eurowings-Europe-Personal haben wird. „Wir freuen uns riesig, dass Eurowings Europe wieder abheben kann“, sagt Robert Jahn, Geschäftsführer von Eurowings Europe. „Ich danke unseren Gästen für ihre Geduld und ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase. Und ich möchte mich ganz besonders bei unserem Eurowings Europe Team bedanken, das in den vergangenen Wochen viel Ungewissheit ertragen und Durchhaltevermögen beweisen musste. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder starten und ganz für unsere Feriengäste da sein können.“

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Trade Air hebt am 22. Juni 2020 wieder ab

Trade Air wird nach fast 90-tägiger Corona-Pause am 22. Juni den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Die kroatische Fluggesellschaft mit Sitz in Velika Gorica wird inländische Flughäfen anfliegen. Dabei soll eine Let L-410, ein leichtes Kurzstrecken-Flugzeug, zum Einsatz kommen. Konkret bietet die Fluglinie künftig zwei wöchentliche Flüge von Osijek nach Rijeka und Pula an. Auch nach Dubrovnik und Split soll viermal in der Woche geflogen werden. In Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, werde man gleich zweimal am Tag zu Landung ansetzen, wie exyuaviation.com berichtet. 

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