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Privatreisen sollen 2021 im Trend stehen

Reisen war 2020 nicht einfach – viel Verunsicherung herrschte bezüglich Einreiseformalitäten und aufgrund ständig neuer Corona-Schutzmaßnahmen im Urlaubsgebiet. Viele wagten gar keinen Urlaub – oder wenn, dann nur im eigenen Land oder in wohl bekannten Nachbarländern. Dabei sehnen sich viele Reise-Fans eigentlich nach Abenteuern und Erkundungen. Die wohl sicherste Variante scheint für die Urlaubsplanung 2021 eine Privatreise zu sein: Unter einer Privatreise versteht man einen Urlaub unter der professionellen Leitung eines Reiseveranstalters bzw. Profis vor Ort. Dabei kann die Reise ganz alleine oder mit mehreren Personen, die sich zu einer privaten Gruppe zusammenschließen, sowie einem Reiseleiter oder einem Guide angetreten werden. Mehr und mehr Menschen planen in so einer sicheren “Blase” auf Tour zu gehen – dies zeigen die aktuellen Buchungszahlen von TourRadar, dem weltweit führenden Online-Marktplatz für Rundreisen. “Nach dem schwierigen Jahr 2020 sehnen sich die Menschen in die Ferne – die Reiselust ist trotz des aktuellen Lockdowns ungebrochen. Das sehen wir auch an den jüngsten Buchungszahlen – gerade zum Black Friday haben sich viele dazu entschieden, eine Reise, die flexibel umbuchbar ist für 2021 oder gar 2022 zu planen. Damit sehen wir erste Anzeichen der Erholung in der Branche”, erklärt Travis Pittman, CEO und Gründer von TourRadar. Dabei ist auffällig: “Mit der anhaltenden Covid-19 Pandemie hat sich die Nachfrage nach personalisierten Reisen merklich erhöht. Diesen Druck haben wir auch bei TourRadar gespürt und so konnten wir im Jahr 2020 unser Angebot an Privatreisen fast vervierfachen. Wir bieten nun über 23,000 Individualreisen weltweit an. Ein Großteil dieser Reisen kann

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Euro Atlantic und TAP loten enge Zusammenarbeit aus

Momentan ist die Lage bei nahezu allen europäischen Fluggesellschaften äußerst stark angespannt. In Portugal wird nun offen darüber gesprochen, ob TAP Air Portugal und der Mitbewerber Euro Atlantic Airways möglicherweise eng kooperieren könnten. Im Parlament war die Rede von einer eventuellen Partnerschaft zwischen den beiden Carriern. Die Regierung zeigt sich dieser Idee aufgeschlossen und offen gegenüber. Viele Details wurden noch nicht besprochen bzw. beschlossen. So ist auch völlig unklar, ob die beiden Firmen eventuell fusionieren könnten oder nur im Bereich des Vertriebs kooperieren. Seitens Euro Atlantic Airways fanden bereits erste Vorgespräche mit den Gewerkschaften statt. Diese hatten allerdings keinen verbindlichen Charakter, sondern vielmehr sollen die Ansichten der Arbeitnehmervertreter in mögliche offizielle Verhandlungen mit TAP Air Portugal einfließen. Euro Atlantic will mit diesem Weg offensichtlich verhindern, dass es zu erheblichem Widerstand kommt. „Eine Partnerschaft zwischen TAP und Euro Atlantic AIrways wäre für beide Unternehmen eindeutig von Wert. Auf unserer Seite gibt es eine weit verbreitete Verfügbarkeit, dass wir Teil der Lösung für die Wiederherstellung von TAP sein wollen. Wir verfügen über sofortige technische und operative Kapazitäten, um Verpflichtungen einzugehen und Kooperationsprojekte zu erstellen“, sagte Euro-Atlantic-Chef Eugénio Fernandes gegenüber dem Jornal Económico. Weiters sagte er, dass betriebliche und technische Bereiche, Codesharing, Personal, Betriebsgebäude und Training für eine Zusammenarbeit in Frage kommen könnten. Allerdings müssten mögliche Details ausverhandelt werden. Das Ziel ist aber ganz klar: Die beiden Carrier sollen so gemeinsam Kosten sparen und sich nicht gegenseitig die Preise kaputt machen.

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Niederlande bannen UK-Flüge

Nachdem im Vereinigten Königreich eine neue Mutation des Coronavirus festgestellt wurde, verhängten die Niederlande einen Bann für Passagierflüge. Dieses gilt bis vorläufig 1. Jänner 2020 und soll verhindern, dass die Mutation vom Inselstaat aufs Festland „importiert“ wird. Der Flugverkehr, ausgenommen Frachtflüge, wird auf Empfehlung des Instituts für Gesundheit und Umwelt vorläufig ausgesetzt. Die Regierung fasste diesen Beschluss kurzfristig. Laut offizieller Mitteilung habe man die nun in UK beschriebene Variante des Virus bereits Anfang dieses Monats auch in den Niederlanden festgestellt. Den Fall wird man weitergehend untersuchen. Die Behörden des Vereinigten Königreichs haben eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt, die ersten Erkenntnissen nach noch stärker ansteckend sein soll. Ob diese gefährlicher ist oder aber ob die Impfstoffe gegebenenfalls wirkungslos sind, steht noch nicht fest. Entsprechende Untersuchungen laufen momentan.

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Shutdown für Lufthansa-Verwaltung beginnt

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Lufthansa AG wird der größte Verwaltungsstandort, der sich auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens befindet, geschlossen. Fast alle Mitarbeiter befinden sich seit heute in Kurzarbeit. Der Konzern kündigte an, dass die Maßnahme bis Feber 2021 anhalten soll. Anschließend soll der Betrieb des Lufthansa Aviation Centers wieder hochgefahren werden. Komplett ruhig wird es aber nicht werden, denn sowohl am offiziellen Firmensitz in Köln als auch am Standort Frankfurt werden jene Mitarbeiter, die zwingend unverzichtbar sind, weiterhin tätig sein. Sofern möglich soll weitgehend Home-Office genutzt werden. Kurz gesagt: Die Lufthansa-Verwaltung in Frankfurt am Main tritt heute in eine Art „Notbetrieb“. Der offizielle Firmensitz der Deutsche Lufthansa AG befindet sich in Köln. Der Standort Frankfurt am Main ist allerdings wesentlich größer und ist der Arbeitsort der überwiegenden Mehrheit des administrativen Personals der größten Fluggesellschaft Deutschlands. Seit einigen Jahren steht immer wieder die Schließung des Hauptsitzes in Köln zur Diskussion, wurde jedoch bislang nicht vollständig umgesetzt. Intern wird Köln „Hauptverwaltung“ genannt. Frankfurt trägt den Namen „Lufthansa Aviation Center“.

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DER Touristik baut 253 Vollzeitstellen ab

Der Reisekonzern DER Touristik baut in Köln und Frankfurt am Main 253 Vollzeitstellen ab. Laut Mitteilung sollen auch 14 Führungspositionen eingespart werden. Das Unternehmen relativiert dies und spricht nur von „rechnerischen Vollzeitstellen“ und strebt an mittels Abfindungen möglichst viele Mitarbeiter zum freiwilligen Verlassen des Unternehmens bewegen zu können. Dennoch wurde mit dem Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Das Produktmanagement wird nun unter einheitliche Leitung gestellt. Bislang agierten die Standorte weitgehend unabhängig voneinander. Firmenchef Ingo Burmester erklärt, dass man aufgrund der Reisebeschränkungen keine andere Wahl habe und nun Doppelstrukturen aus Kostengründen auflösen muss.

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Polen greift LOT mit 630 Millionen Euro unter die Flügel

Die polnische Regierung wird der staatlichen LOT kurzfristig 230 Millionen Euro bereitstellen. Das Geld soll über eine Kapitalerhöhung eingebracht werden. Lokale Medien berichten, dass ein Darlehen in der Höhe von 400 Millionen Euro in einem weiteren Schritt gewährt werden soll. Unterm Strich soll LOT noch vor dem Jahresende 630 Millionen Euro bekommen. Die Regierung gab bereits grünes Licht, jedoch steht die Zustimmung der EU-Kommission noch aus. Beim polnischen Star-Alliance-Mitglied ist die Anzahl der beförderten Passagiere stark eingebrochen. Coronabedingt werde man heuer maximal zwei Millionen Reisende haben. Im Vorjahr waren es noch 12 Millionen Passagiere.

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IAG will Kaufpreis für Air Europa erst in 2026 bezahlen

Die jeweiligen Aufsichtsräte der International Airlines Group und der Konzerntochter Iberia haben grünes Licht für die Übernahme des Mitbewerbers Air Europa gegeben. Der Kaufpreis beträgt nur noch 500 Millionen Euro und soll erst im Jahr 2026 bezahlt werden. Weiters will die IAG offensichtlich keinen Einfluss des Staats. So setzt man als Bedingung, dass die Sociedad Estatal de Participaciones Industriales keine Aufsichtsräte entsenden soll. Der aufgrund der Corona-Pandemie ins Leben gerufene Staatsfonds gewährt Air Europa ein Darlehen in der Höhe von 475 Millionen Euro. Ob sich die Regierung auf das späte Bezahlen des Kaufpreises einlassen wird und darüber hinaus auf Aufsichtsratssitze verzichten wird, bleibt abzuwarten.

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Russland startet elektronisches Visum

Ab 1. Jänner 2021 werden touristische Reisen in die Russische Föderation wesentlich einfacher, denn der bürokratische Gang zur Botschaft wird entfallen. Künftig wird es ein elektronisches Visum, das für 16 Tage gültig ist, geben. Dies wird bereits unter anderem für den Oblast Leningrad (St. Petersburg) praktiziert. Neu ist, dass das vereinfachte Verfahren für das komplette Staatsgebiet der Russischen Föderation gilt. Die Kosten für das elektronische Visum betragen 40 U.S.-Dollar und müssen im Zuge der Online-Antragsstellung entrichtet werden. „Die Kosten für den Antrag betragen rund 40 US-Dollar – es werden dafür keine Einladungen, Hotelreservierungen oder andere Dokumente, die den Zweck der Reise bestätigen, mehr benötigt“, erklärt ÖAMTC-Expertin Maria Renner. Für Reisen in die Türkei benötigen österreichische Reisende schon seit März 2020 hingegen kein Visum mehr. Es ist ein touristischer Aufenthalt von durchgehend maximal 90 Tagen möglich. Wer länger bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Mitführpflicht in Fahrzeugen wird dort außerdem erweitert um einen Reservereifen.

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November: 90,3 Prozent Rückgang in Deutschland

Im November 2020 ist das Passagieraufkommen in der Bundesrepublik Deutschland abermals stark gefallen. Der Branchenverband ADV sieht keine Aussicht auf Besserung. Lediglich 1.960.022 Fluggäste nutzten im November 2020 die deutschen Airports. Das sind weniger als zehn Prozent des Vorjahreswerts.   Das Cargo-Aufkommen steigt um +3,5% (an+ab) auf 441.784t. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen geht um -68,7% zurück, das sind 50.560 Starts und Landungen. Der November im Blick – Corona-Pandemie hält Luftverkehr am Boden Der innerdeutsche Verkehr fällt um -91,0%. Der Europa-Verkehr geht um -89,6% zurück. Die Interkont-Verbindungen fallen um -91,8%. Die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen verharrt weiter bei weniger als 10% des Normalwertes. Der Luftverkehr ist in all seinen Kennzahlen weiter rückläufig: Sitzplatzangebote, Auslastung in den wenigen noch fliegenden Flugzeugen, Luftverkehrsnachfrage, Buchungszahlen … Dabei ist das Bedürfnis der Menschen länderübergreifend zu reisen, nach wie vor hoch. Doch Kontakt- und Reisebeschränkungen stehen dem entgegen. Die Branche setzt auf verbesserte Teststrategien. Der Winter stellt die Branche vor ungekannte Herausforderungen, viele Akteure sind existenziell bedroht. Von Januar bis November wurden an den deutschen Flughäfen 60,9 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt (-73,6%). Der innerdeutsche Verkehr liegt mit -73,5% unter dem Vorjahresaufkommen. Der Europaverkehr nimmt um -73,1% ab. Der Interkontverkehr fällt um -76,2%. Die gewerblichen Flugbewegungen gehen um -57,8% zurück. Die Betrachtung der Verkehrszahlen macht keine Freude. Die Luftverkehrsnachfrage bleibt auf einem niedrigen Niveau. Für die Wochen bis Weihnachten sind keine größeren Veränderungen im Aufkommensniveau zu erwarten. Trotz vereinzelt positiver Buchungen in wenige touristische Destinationen, ist nur mit einem leicht erhöhten Aufkommen zu rechnen. Nur noch

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Eurowings widmet Special Livery den eigenen Mitarbeitern

Ab Feber 2021 wird Eurowings mit einer Special-Livery, die den Mitarbeitern gewidmet ist, in der Luft sein. Laut Mitteilung soll die den Einsatz der Piloten, Flugbegleiter und Bodenmitarbeiter hervorheben. Der Airbus A320 mit der Registrierung D-AIZS wird künftig symbolisch für „das beste Team der Welt“ werben. Für die Laudatio lässt Eurowings die D-AIZS höchstpersönlich sprechen: „Was mich antreibt?“, steht in riesigen Lettern auf dem Rumpf des Flugzeugs – und darunter: „Das beste Team der Welt.“ Die deutsche Airline sendet damit in zwei Sprachen – auf einer Seite deutsch, auf der anderen Seite englisch – ein weithin sichtbares Signal für Teamplay in Krisenzeiten. „Kaum eine andere Branche ist von der Pandemie so stark getroffen wie die Luftfahrt und der Tourismus. Ob Flugbegleiter, Piloten oder Mitarbeiter am Boden – sie alle können ihrem Job seit Monaten nicht in gewohnter Weise nachgehen. Dass Eurowings Gäste in diesem Jahr überhaupt abheben konnten, verdanken wir dem leidenschaftlichen Engagement und der hohen Flexibilität all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist ein bemerkenswerter Teamgeist, der uns bei Eurowings immer wieder antreibt und in schwieriger Zeit füreinander einstehen lässt. Deshalb sagen wir in einem außergewöhnlichen Jahr auch auf außergewöhnliche Weise Danke: Mit einem Teamflieger für die gesamte Mannschaft“, so Firmenchef Jens Bischof. Der „Eurowings Teamflieger“ soll im Rahmen eines Wartungsaufenthalts im Auftaktquartal 2021 seine zweisprachige Sonderlackierung erhalten und dann rollierend auf den Eurowings Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart, Mallorca, Wien, Salzburg und Pristina stationiert sein.

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