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Flugverkehr: USA und China erzielen Einigung

Im Streit zwischen den beiden Staaten um den Flugverkehr wurde nun ein Kompromiss erzielt. Der wochenlang andauernde Politik-Zoff der beiden Super-Mächte legt sich langsam: Vertreter der chinesischen und der US-amerikanischen Regierungen erlauben sich gegenseitig vier Flüge pro Woche.  Zuvor gab es immer wieder einmal dahingehende politische Provokationen auf beiden Seiten. Diese Zeit sei nun zu Ende. Schrittweise soll der Flugverkehr zwischen den beiden Ländern wieder anlaufen und auf lange Sicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht werden, so das US-Ministerium. Den Fluggesellschaften kann diese Entscheidung nur zugutekommen. So wolle Delta Air Lines nun Peking von Seattle und Detroit aus wieder ansteuern, wie aero.de berichtet.

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Wizzair kündigt Basis in Bacău an

Am Donnerstag soll auch die Stationierung von Flugzeugen auf dem deutschen Flughafen Dortmund verkündet werden. Der Airport hat bereits zu einer Pressekonferenz eingeladen. Wizz Air macht da weiter, wo sie aufgehört hat: Der Low Cost Carrier baut sein Netzwerk weiter aus und eröffnet eine neue Basis – diesmal in der rumänischen Stadt Bacău. Die Fluggesellschaft wird im Oktober 2020 zwei Airbus A320-Maschinen auf dem dortigen Flughafen stationieren.  Von der Stadt im Nordosten Rumäniens aus sollen damit beginnend ab Oktober dieses Jahrs insgesamt zwölf neue Destinationen in sechs Länder angesteuert werden: London Luton, Liverpool, Rom-Fiumicino, Treviso (Venedig), Bologna, Charleroi (Brüssel), Turin, Catania, Mailand-Bergamo, Larnaka, Memmingen und Billund. Bacău ist die insgesamt 31. Basis von Wizz Air und die siebte der Billig-Airline in Rumänien.

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Wizzair beendet Corona-Pause in Bratislava

Zwar gibt es derzeit nur eine Destination ab Bratislava, doch der Airport ist seit Montag aus dem „Corona-Tiefschlaf“ erwacht. Der slowakische Hauptstadtflughafen Bratislava ist seit Montag wieder am Netz. Den ersten Flug nach der rund drei monatigen „Corona-Sperre“ führte die ungarische Billigfluggesellschaft in die bulgarische Hauptstadt Sofia durch.  Dieses ist im Juni 2020 das einzige Linienziel und wird vorerst dreimal pro Woche bedient. Im Juli 2020 wollen Ryanair und Wizzair weitere Routen starten. Darunter Burgas, Thessaloniki, Korfu, Paphos, Zakynthos, Rhodos und Kreta. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach drei Monaten die ersten Passagiere wieder am Flughafen Bratislava begrüßen können. In den 19 Staaten, die ihre Grenzen zur Slowakei geöffnet haben, bestehen derzeit Flugverbindungen nach Bulgarien, Griechenland und Zypern, während die Flüge nach Malta Ende Oktober wiederaufgenommen werden“, so Flughafendirektor Pojedinec. Zu beachten ist, dass auch am Bratislava Airport das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Terminal verpflichtend ist. Auch müssen vor dem Betreten des Gebäudes die Hände desinfiziert werden. Weiters muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden. Bei ankommenden Passagieren wird die Körpertemperatur gemessen. „Die Wiederaufnahme von Flügen in andere Länder, in denen vor der Sperrung regelmäßige Verbindungen bestanden, nämlich Flüge nach Großbritannien, der Russischen Föderation, der Ukraine, der Türkei, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Ländern, hängt von der Wiederöffnung der Grenzen der Slowakei mit diesen Ländern ab. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt“, erklärt Imrich Ancin, COO des Flughafens Bratislava.

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Polen: LOT-Insolvenz nicht ausgeschlossen

Die Condor-Übernahme wurde coronabedingt abgeblasen. Nun will die polnische Regierung ein Rettungspaket für LOT schnüren. Vor der Corona-Krise wollte die LOT-Mutter PGL die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor übernehmen, doch nun strauchelt das polnische Star-Alliance-Mitglied selbst heftig. Minister Jacek Sasin sagte im Gespräch mit dem Radiosender RMF-FM, dass eine Insolvenz nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Dies soll allerdings nur der äußerste Fall sein. Derzeit werden bei LOT Lohnkürzungen und Leasingverträge neu verhandelt. Der Carrier soll dadurch die Kosten möglichst weit senken. Ein Rettungspaket der Regierung befindet sich nun in Vorbereitung, wobei der Minister hierzu keine näheren Details verkündete. Die polnische Fluggesellschaft wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, da Polen sämtliche Verbindungen untersagt hatte. Erst vor wenigen Tagen konnte LOT einige wenige Inlandsverbindungen wiederaufnehmen. Der Bann für internationale Flüge endet zwar im Dienstag, jedoch wird das Wiederanlaufen in der gesamten Branche noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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TAA fliegt ab sofort auch COVID-19-Patienten

Tyrol Air Ambulance setzt auf ein in Oberösterreich entwickeltes System, mit dem an COVID-19 erkrankte Patienten sicher im Ambulanzjet geflogen werden können. Das auf die Durchführung von Ambulanzflügen spezialisierte Luftfahrtunternehmen Tyrol Air Ambulance kann ab sofort auch den Transport von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, übernehmen. Das Unternehmen rüstete dazu die Flotte mit einer speziellen Isolationseinheit, die vom oberösterreichischen Hersteller Air Ambulance Technology entwickelt wurde, aus. Das Isolationssystem arbeitet mit Unterdruck, was eine vorteilhafte Reduktion der Keimlast bedeutet und auch das Risko einer Verkeimung der Umgebung minimiert. In dieser Einheit können sowohl Menschen jeden Alters, auch Babies und Kleinkinder, sicher transportiert werden, so TAA in einer Aussendung. „Mit der nunmehrigen Möglichkeit zum Transport von infektiösen Patienten sind wir gut für den Sommer gerüstet, nachdem nun die Reisebeschränkungen mehr und mehr zurückgenommen werden“, so Manfred Helldoppler, Geschäftsführer der Tyrol Air Ambulance. „Der Bedarf an Rückholungen von an COVID-19 erkrankten Personen wird mit dem steigenden Reisevolumen sehr wahrscheinlich steigen“. Tyrol Air Ambulance setzt für medizinisch bedingte Rückholungen eine Flotte von sieben Ambulanzjets ein und betreibt ein 24-Stunden Operations Control Center am Standort Innsbrucker Flughafen.

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Air France will 150 Destinationen anfliegen

Flugbetrieb läuft langsam wieder an. Bis Ende August soll es elf Flüge pro Woche zwischen Wien und Paris geben. Bei Air France steigt die Nachfrage für die Sommermonate: Deswegen plant der Carrier, öfter zu fliegen. Zuallererst werde das Augenmerk auf die Inlands-Verbindungen gelegt. Bis Ende des Jahres werde man daher fast 150 Ziele anfliegen. Auch Österreich profitiert von der schrittweisen Flugplan-Erweiterung des Carriers: Bis Ende August sollen wöchentlich elf Flüge zwischen VIE und CDG durchgeführt werden. „Wir können sehen, dass die Menschen wieder reisen wollen und wir werden daher in diesem Sommer schrittweise wieder 150 Ziele in Frankreich, Europa und dem Rest der Welt anfliegen. Nach dieser schwierigen Zeit freuen wir uns, unsere Kunden wieder an Bord begrüßen zu können und dass sie diesen Sommer reisen und mit ihren Lieben wiedervereinigt werden können. Alle Mitarbeiter von Air France, sowohl vor Ort als auch an Bord, sind bestrebt, unseren Passagieren ein Höchstmaß an Gesundheit und Sicherheit zu garantieren „, sagte Anne Rigail, CEO von Air France.

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AUA: Maskenpflicht in den AGB festgehalten

Handgepäck, das an Bord nicht benötigt wird, kann derzeit kostenfrei an SB-Schaltern abgegeben werden. Das Boarding soll in Kleingruppen erfolgen, um die Abstände einhalten zu können. Austrian Airlines absolvierte am frühen Morgen des Montags das Comeback im regulären Linienflugverkehr. Der Carrier weist darauf hin, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken an Bord der Flugzeuge verpflichtend ist. Dies ist allerdings keine Vorschrift, die der Carrier selbst eingeführt hat, sondern die Republik Österreich ordnete bereits vor einigen Wochen das Tragen dieser mechanischen Barrieren in den Kabinen an. Dies gilt sowohl für die Passagiere als auch für das Personal. Nach etwa drei Monaten Pause hob am Montag um 6 Uhr 30 ein Embraer 195 der Austrian Airlines mit dem Flugziel München ab. Gleichzeitig wurden der Öffentlichkeit die COVID-19-Schutzmaßnahmen vorgestellt. Die Lufthansa-Tochter nahm nun auch das Tragen der MNS-Masken in die allgemeinen Beförderungsbedingungen auf. Das bedeutet konkret, dass die Weigerung diese zu benutzten zur Verweigerung der Beförderung führen wird. Auch am Flughafen Wien-Schwechat ist das Tragen der Masken in den Terminals verpflichtend. „Ich freue mich, dass Austrian Airlines wieder mit Linienflügen startet und wir uns gemeinsam wieder auf den Flugbetrieb konzentrieren können. Gemeinsam sorgen wir mit zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Passagiere und Beschäftigen. Damit entsprechen wir auch den Sicherheitsempfehlungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits an der Entwicklung internationaler Standards arbeitet und damit Vorreiter in Europa ist. Wir arbeiten hier aktiv mit, der Flughafen Wien ist seit kurzem EASA-Test-Airport“, so Flughafendirektor Julian Jäger. Austrian Airlines gestattet weiterhin die Mitnahme von Handgepäck, empfiehlt jedoch

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Wien prüft Körpertemperatur vollautomatisch

Automatisch prüft der Wiener Flughafen, ob Fluggäste Fieber haben. Der Airport ist nun auch Testzentrum der EASA. Am Flughafen Wien-Schwechat wird die Körpertemperatur ankommender Passagiere ab sofort mittels Wärmebildkameras gemessen. Auf dem Weg in die Gepäckausgabehalle passieren die Reisenden das System, das ihre Körpertemperatur vollautomatisch misst. Wird eine erhöhte Temperatur festgestellt, so wird der Fluggast quasi „herausgezogen“ und ein Amtsarzt der Gesundheitsbehörde nimmt eine Nachkontrolle vor. Anschließend können mögliche weitere Schritte durch die Behörde eingeleitet werden. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) entwickelt internationale Standards für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt. Wichtige Praxiserfahrungen dafür liefert der Flughafen Wien: Der Wiener Airport wurde von der EASA als Test-Airport ausgewählt. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Wien bereits umgesetzt und die nun aus dem Praxisbetrieb gewonnenen Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen. Die von der Luftfahrtbehörde vor kurzem veröffentlichte „EASA-Charta“, in der Empfehlungen für sicheres Reisen mit dem Flugzeug abgegeben wurden, wurde vom Flughafen Wien ebenfalls unterzeichnet. „Das Flugzeug ist das sicherste Transportmittel der Welt, die Sicherheit und Gesundheit unserer Passagiere steht für uns an erster Stelle. Für die Rückkehr zur gewohnten Reisefreiheit in der Luftfahrt sind nun internationale Standards für effiziente Schutzmaßnahmen wichtig und daran arbeitet die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA. Hier bringt sich der Flughafen Wien gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie den zuständigen österreichischen Behörden aktiv ein. Als EASA-Test-Airport fließen unsere Erfahrungen aus den aktuellen Covid-19-Maßnahmen in die Gestaltung der künftigen europäischen Regeln ein“, so Julian Jäger,

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Smartwings von Regierung enttäuscht

In ganzseitigen Inseraten stellt Smartwings in Frage warum die Regierung keine Kreditgarantien gewährt. Der tschechische Luftfahrtkonzern Smartwings und seine Tochter CSA werden nach aktuellem Informationsstand keine Staatshilfe erhalten. Nun geht das Unternehmen in die Offensive und stellt in diversen ganzseitigen Inseraten, die in lokalen Zeitungen erschienen sind, das Verhalten der Regierung in Frage. Insbesondere auf den Condor-Staatskredit in Deutschland hat man es dabei abgesehen. Smartwings stellt dabei die Frage warum Regierungen anderer EU-Staaten zum Teil milliardenschwere Garantien für Airline-Kredite vergeben, Tschechien jedoch nicht. Der Carrier selbst lehnt sowohl eine Beteiligung des Staats als auch eine vollständige Verstaatlichung, die als Bedingung seitens der Regierung ins Spiel gebracht wurde, ab.

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Wien: „Kleiner, aber wichtiger Schritt“

Immer mehr Airlines nehmen ihre Flüge ab Wien-Schwechat wieder auf. Am Montag öffnen auch wieder zahlreiche Geschäfte und Lounges. Am Flughafen Wien kehrt langsam aber sicher wieder Leben ein, denn immer mehr Fluggesellschaften nehmen ihre Angebote wieder auf. So wird am Montag auch Austrian Airlines einige Strecken wieder bedienen. Lauda und Level wollen Anfang Juni nachziehen. Wizzair fliegt bereits seit Anfang Mai 2020 wieder. „Langsam aber sicher kehrt die Luftfahrt wieder zurück. Zahlreiche Airlines haben angekündigt, ab Mitte Juni und in den Wochen danach wieder vermehrt Linienflüge aufzunehmen. Das ist sehr erfreulich und ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um diese, in der weltweiten Luftfahrtgeschichte einzigartige, Krise zu überwinden“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Austrian Airlines bedient ab Mitte Juni wieder über 20 Destinationen in ganz Europa und nimmt dann sukzessive weitere Ziele ins Streckennetz auf. Außerdem starten in diesem Monat noch Aegean, Air France, Brussels, Croatia Airlines, Ethiopian, Emirates, Luxair, Pegasus Airlines, Peoples, Sunexpress, Tarom und Turkish Airlines mit Passagierflügen von und nach Wien. Weitere Linienflüge nehmen mit Lufthansa, Eurowings, Qatar, KLM auch jene Airlines auf, die bereits während der gesamten Krise durchgängig geflogen sind und auch Air Baltic, Air Serbia, Bulgaria Air, Swiss und Wizz Air erweitern ihr Flugangebot. Wizz Air fliegt bereits seit Mai etwa nach Bremen, Tel Aviv, Tuzla, Köln und nimmt im Juni und Juli zahlreiche weitere und auch neue Strecken auf, wie beispielsweise Brüssel, Tallinn, Rhodos oder Marrakesch. Eurowings bedient bereits Düsseldorf und Hamburg und erweitert im Juni um Köln und Stuttgart,

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