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B737-Max: FAA macht klare Ansage an Boeing

Das Boeing 737 Max-Dilemma findet kein Ende. Der Ausweg aus diesem wird aber konkreter. Denn die US-Flugaufsichtsbehörde hat nun erstmals die Änderungen bekannt gegeben, die noch an dem Flugzeug vorgenommen werden müssen, damit es wieder zugelassen werden kann. Nun sei klar, dass ein Defekt in der Flugsteuerungssoftware MCAS einer der Hauptgründe für die katastrophalen Abstürze der beiden Boeing-Maschinen war. Daher verlange die FAA eine grundlegende Abwandlung dieser Software, wie futurezone.at berichtet. Auch soll sie künftig aus mehr als einem Sensor Informationen beziehen. Darüber hinaus soll auch an den Displays im Cockpit noch einmal Hand angelegt werden. Die angezeigten Daten sollen begreiflicher dargestellt werden. Auch sollen die Handbücher sowie die Pilotentrainings überarbeitet werden. Außerdem würden aufgrund der aktuell mangelhaften Verkabelung des Fliegers vermehrt Kurzschlüsse drohen. Deswegen müssen die 737 Max nun zum Teil neu verkabelt werden.  Der US-Flugzeugbauer habe nun zwei Möglichkeiten: Die Änderungen und Mängel akzeptieren oder Einspruch gegen diese Erkenntnisse erheben. Dafür habe man nach Veröffentlichung 45 Tage Zeit. Das bedeutet in jedem Fall: Die Re-Zertifizierung dauert noch Monate.

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Pobeda plant Umstieg auf Airbus

Nun hat man sich wohl doch umentschieden: Wie ch-aviation.com berichtet, wolle Pobeda künftig fast nur mit Airbus-Maschinen fliegen. Der russische Billigflieger hätte zunächst alle Boeing 737 des Mutterkonzern Aeroflot übernehmen sollen. Davon sei nun nicht mehr die Rede. Die ersten Auslieferungen sollen nicht lange auf sich warten lassen. Bis 2023 möchte der Carrier elf Airbus A321 Neo übernehmen. Vor einigen Tagen wurden die Pläne für die „neue“ Aeroflot-Gruppe präsentiert. Unter anderem soll die Kernfluglinie zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören.

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AUA baut Ferienflugprogramm weiter aus

Seit Anfang August bedient Austrian Airlines wieder die Destinationen Cagliari, Olbia, Kalamata, Preveza, Skiathos, Skiros sowie Ibiza. Die Ferienflüge werden jeweils an den Verkehrstagen Samstag oder Sonntag durchgeführt.  Ab September fliegt Austrian Airlines zudem jeden Samstag auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. „Unsere Urlaubscharter von Austrian Holidays haben schon in der Vergangenheit gut funktioniert, vor allem im Sommer. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot in Zusammenarbeit mit unseren Touristik-Partnern in Österreich jetzt weiter hochfahren können“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

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CityLine gab letzten A340-300 zurück

Lufthansa CityLine hat den Betrieb von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340-300 beendet. Die sechs Maschinen wurden zurück auf das AOC der Konzernmutter verschoben, bestätigte ein Konzernsprecher gegenüber CH-Aviation.com. In den Jahren 2015 und 2016 wurden insgesamt sechs Vierstrahler bei Lufthansa CityLine eingeflottet. Unter dem Projektnamen „Jump“ sollten diese insbesondere auf touristischen Strecken eingesetzt werden und das mit niedrigeren Personalkosten. Im Zuge der „Ocean“-Vorbereitungen zieht sich CityLine wieder von der Langstrecke zurück. Die ersten drei A340-300 wurden bereits vor dem Beginn der Corona-Krise an Lufthansa zurückgegeben. Nun folgten die restlichen Vierstrahler. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass mit der D-AIFA eine Maschine im Juni 2018 auf dem Flughafen Frankfurt am Main aufgrund eines Brandes beschädigt wurde. Eine Gerätschaft des Airports geriet in Brand und die Flammen schlugen auf den A340-300 über. Da das Flugzeug gerade abgestellt war, gab es keine Verletzten.  CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass mit der D-AIFE die letzte Einheit an die Konzernmutter zurückgegeben wurde. Der Vorgang wurde in den letzten Tagen des Juli 2020 abgeschlossen.

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Tui sucht Partner für die Airline-Sparte

Der Reisekonzern Tui ist auf der Suche nach einem Partner für die Airline-Sparte der Firmengruppe. Der Zugriff auf die Kapazitäten der Fluggesellschaften wäre für Tui wichtig, jedoch bedeute dies nicht, dass die Airlines und Flugzeuge auch in der Bilanz aufscheinen müssen, so Fritz Joussen gegenüber der Börsenzeitung. Dennoch schließt der Manager aus, dass es zu Notverkäufen kommen werde. Auch werde es nicht dazu kommen, dass auf eine reine Leasingflotte umgestellt werden. Als Vorbild für die Neuorganisation des Airlinebereichs soll die Schiffssparte dienen. Hier kooperiert man seit einigen Jahren mit einem Partner in Form eines Gemeinschaftsunternehmens.  Angesichts der Corona-Krise wird die derzeit aus 150 Flugzeugen bestehende Konzernflotte verkleinert. Joussen bestätigte, dass in Deutschland künftig nur noch 17 Boeing 737 betrieben werden. Auch bei den Schwestern wird es zu Kürzungen kommen. Das Langstrecken-Comeback der deutschen Tuifly liegt vorerst auf Eis. In den letzten Wochen gab es Spekulationen, dass Condor und Tui in Form eines Joint-Ventures zusammenarbeiten könnten. Die ehemalige Thomas-Cook-Tochter ist insolvent und befindet sich in einem so genannten Schutzschirmverfahren. Durch staatliche Finanzspritzen wird der Carrier allerdings in der Luft gehalten. Fritz Jousssen wollte Spekulationen zu einer möglichen Kooperation mit Condor nicht kommentieren.

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Wien: Ryanair nahm neue Routen auf

In den letzten Tagen nahm die Ryanair Group einige zusätzliche Strecken ab Wien auf. Der Konzern bietet ab diesem Airport rund 60 Sommerstrecken an. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch Lauda, Buzz und Ryanair DAC. Ab Winterflugplan 2020/21 sollen auch von Malta Air betriebene Maschinen zum Einsatz kommen. Die österreichische Tochter Laudamotion GmbH wird in absehbarer Zeit geschlossen und durch die maltesische Neugründung Lauda Europe Ltd. ersetzt. Dadurch ergibt sich, dass die A320-Flotte künftig auf den maltesischen Inseln registriert sein wird und Lauda keine österreichische, sondern eine maltesische Fluggesellschaft sein wird. „Ryanair freut sich, diese neuen Sommerflugverbindungen von/nach Wien im Juli und August dieses Jahres offiziell zu starten. Wiener Kunden können nun die lang ersehnten Städtereisen oder Urlaube zu Destinationen wie Spanien, Italien, Malta, Kroatien und Griechenland buchen und dabei mit Ryanair, Europas beliebtester Fluglinie, zu den günstigsten Tarifen fliegen“, so Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich in einer Aussendung.

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Brussels führt Lufthansa-Tarifmodell ein

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines stellt mit Wirksamkeit zum 1. September 2020 die Tarifstruktur um. Man übernimmt das Modell, das bereits bei Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa praktiziert wird.  Lediglich auf das Buy-on-Board-Catering wird temporär unter Hinweis auf die EASA-Empfehlungen in Sachen COVID-19 verzichtet. Tickets in den neuen Tarifen sind ab 18. August 2020 für Abflüge ab 1. September 2020 buchbar.

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Juli: Aufwärtstrend bei Wizzair erkennbar

Die Wizzair Group zählte im Juli 2020 konzernweit 1.824.452 Passagiere. Bedingt durch die Corona Pandemie liegt man damit um rund zwei Millionen Fluggäste unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die Auslastung wird seitens des Carriers mit 60,5 Prozent kommuniziert. Aus den von Wizzair veröffentlichten Passagierzahlen ist ersichtlich, dass die Auslastung langsam wieder steigt. Zwar lag diese in der Zeit „vor Corona“ bei dieser Fluggesellschaft im Regelfall zwischen 90 und 95 Prozent, jedoch verbesserte man sich nun von 52,2 Prozent im Juni auf 60,5 Prozent im Juli 2020.  Noch deutlicher Sichtbar wird dies an Hand der von Wizzair beförderten Fluggäste: Im Jänner und Feber 2020 hatte man noch jeweils weit über drei Millionen Reisende an Bord. Im März transportierte man noch 1.754.032 Fluggäste ehe im April 2020 aufgrund von Flugverboten und des Lockdowns ein Einbruch auf 78.389 Passagiere erfolgte. Seit Mai (126.549 Fluggäste) geht es bei Wizzair offensichtlich wieder bergauf: Im Juni hatte man 502.253 Passagiere an Bord und zuletzt im Juli waren es 1.824.452 Reisende. Ein Aufwärtstrend ist zwar klar erkennbar, doch ist man noch meilenweit von den Werten der Vorjahre entfernt.

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Juli: Ryanair mit 70 Prozent weniger Passagieren

Der Ryanair Group beförderte im Comeback-Monat Juli rund 4,4 Millionen Passagiere. Die Transportleistung von Lauda wird seitens der börsennotierten Holding nicht mehr separat ausgewiesen, da die Österreich-Tochter nicht mehr unter eigenen Flugnummern, sondern für die Schwester Ryanair DAC fliegt. Im Juli des Vorjahres flog die Firmengruppe 14,8 Millionen Reisende. Das bedeutet, dass ein Rückgang von 70 Prozent verzeichnet wurde. Dieser ist auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Ryanair erklärt, dass man im Juli 2020 rund 40 Prozent des ursprünglich geplanten Flugplans durchgeführt habe und die Auslastung bei 72 Prozent lag. Auch über das gesamte bisherige Jahr 2020 machen sich die Folgen der Pandemie deutlich bemerkbar, denn in den ersten sieben Monaten verzeichnete der Billigflieger einen Rückgang um 35 Prozent. Man beförderte rund 96,8 Millionen Fluggäste.

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