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Deutschland: Verpflichtende PCR-Tests bei der Rückreise

Der deutsche Bundesgesundheitsminister möchte künftig alle Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Coronavirus testen lassen. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage soll schon nächste Woche in Kraft treten und Reisende verpflichten, sich nach dem Urlaub ärztlich untersuchen zu lassen – und das kostenlos. Dies soll dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger dienen. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, so der CDU-Politiker. Welche Länder nun schlussendlich als Risikogebiete eingestuft werden sei noch ungeklärt, wie zeit.de berichtet. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorgelegt werden.

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Ryanair hofft auf rasche 737-Max-Auslieferung

Ryanair gibt die Hoffnung nicht auf: Der Low Cost Carrier rechnet damit, die Flugzeugflotte noch in diesem Jahr mit der ersten Boeing 737 Max erweitern zu können. Danach sollen bis zu 40 weitere Flieger dieser Baureihe folgen, wie flightglobal.com berichtet. Die Lauda-Mutter wartet schon seit über einem Jahr auf die Auslieferung der Boeing Krisen-Maschine. Denn nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten verpasste man der Reihe ein weltweites Start- und Auslieferungsverbot. Dieses gilt noch bis heute. Doch nun sieht man etwas Licht am Ende des Tunnels. Denn vor wenigen Tagen leitete die US-Luftfahrtaufsicht FAA die finale Phase der Wiederzulassung ein – damit scheint das Comeback der 737 Max zum Greifen nah.

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Wien weitet PCR-Öffnungszeiten aus

Aufgrund der seit Montag für die Ankunft aus insgesamt 32 Staaten verschärften Einreisebedingungen weitet der Flughafen Wien die Betriebszeiten der kostenpflichtigen PCR-Teststation ab 1. August 2020 aus. Die Republik Österreich verlangt, dass Personen, die aus den Ländern Ägypten, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland sowie die Provinz Hubei (China) einreisen wollen, einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann dieser innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachgeholt werden. Zum Preis von 190 Euro kann die Testung im Office Park 3 des Wiener Flughafens durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten werden ab 1. August 2020 auf täglich von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Das Ergebnis soll binnen sechs Stunden per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Allerdings entbindet dies nicht mehr von der Quarantänepflicht, denn nun ist bei Einreise aus den zuvor genannten Ländern zusätzlich zur Isolation der PCR-Test vorzulegen oder innerhalb von 48 Stunden zu absolvieren. Flughafenchef Günther Ofner hofft, dass durch diese Regelung auch Flugverbote aufgehoben werden können. Ob die Behörden allerdings darauf verzichten werden, ist noch unklar. Die momentane Regelung läuft am 31. Juli 2020 aus. Wahrscheinlich gilt derzeit, dass aus dem Vereinigten Königreich kommend wieder in Österreich gelandet werden darf, da UK von der roten Liste gestrichen wurde und daher keine Quarantäne mehr notwendig ist.

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Malta-Air-Chef rechnet mit niedriger Nachfrage im Winter

Diarmuid O’Conghaile, Geschäftsführer von Malta Air, geht von einem äußerst nachfrageschwachen Winter aus. Das von ihm geleitete Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Republik Malta, wobei die tatsächliche Kontrolle offensichtlich der Minderheitsaktionär Ryanair ausübt, denn man fliegt nahezu ausschließlich für diesen. Im Gespräch mit Times of Malta beschreibt O’Conghaile die momentane Nachfrage als schwierig, jedoch steigt die Nachfrage kontinuierlich. Dennoch müsse man Schadensbegrenzung betreiben, denn das Lock-Down-Quartal wirkte sich verheerend auf die Einnahmen aus. Das Angebot an der Homebase Luqa wurde mittlerweile auf etwa 70 Prozent hochgefahren, jedoch ist mit einer weiteren Steigerung vorläufig nicht zu rechnen. Im Winter rechnet der Malta-Air-Manager allerdings mit einer sehr niedrigen Nachfrage. Ryanair versucht hier mit besonders billigen Ticketpreisen gegenzusteuern. Derzeit befördert Malta Air im Auftrag der irischen Konzernschwester etwa 17.000 Passagiere pro Woche ab Luqa.  Er betont, dass es bei Malta Air keine Entlassungen gegeben habe. Stattdessen hat es die Bezahlung seiner 1.200 Piloten um 20 Prozent gesenkt, ein ähnlicher Schritt, den Ryanair auf Gruppenebene für Mitarbeiter in Frankreich, Irland und Großbritannien unternommen hat. In Deutschland hingegen soll es zur Schließung von Bases und Abbau von Mitarbeitern kommen. „Wir konnten unsere 2.500 Mitarbeiter in Jobs halten. Wir sind der Meinung, dass dies sehr positiv ist, da die Luftfahrtindustrie insgesamt voraussichtlich bis zum Ende der Pandemie zwischen 80.000 und 100.000 Arbeitnehmer abbauen wird“, so Diarmuid O’Conghaile gegenüber Times of Malta.

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UK überrascht mit neuer Quarantäne

Durchaus eiskalt erwischt hat es britische Urlauber, die sich momentan in Spanien aufhalten. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte mit sofortiger Wirkung eine 14-tägige Quarantäne ein. Dies hat auch Folgen für die Luftfahrt. Ryanair rechnet mit einem Einbruch der Nachfrage zwischen den beiden Staaten. Die Tui Group stricht bereits alle Verbindungen vom Vereinigten Königreich aufs spanische Festland. Lediglich die Balearen und Hannover werden weiterhin angeflogen. Nach Angaben des Unternehmens soll es allerdings nicht dazu kommen, dass britische Urlauber standen, denn bis etwa 9. August 2020 will man sieben bis acht Rückflüge pro Woche durchführen. Anschließend hofft man, dass auch wieder Urlauber nach Spanien gebracht werden können. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte am Wochenende überraschend eine 14-tägige Quarantäne für Reisende, die sich zuletzt in Spanien aufgehalten haben, ein. Da es keinerlei „Schutzfrist“ gab, sind nun alle betroffen. Österreich hingegen stufte Großbritannien hinsichtlich der Reisewarnung von sechs auf vier herab.

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Virgin fährt den Flugbetrieb wieder hoch

Während der Corona-Zeit ging es bei Virgin Atlantic drunter und drüber. Nun gibt es wieder erfreuliche Nachrichten: Der Carrier nahm am 20. Juli den Flugbetrieb wieder auf. Die britische Fluggesellschaft fliegt aber nur sehr wenige Flughäfen an – dies soll sich schon sehr bald ändern.  So sei man zuversichtlich, die Flugverbindungen nach Bridgetown, Shanghai-Pudong, San Francisco, Kalifornien und Tel Aviv-Ben Gurion Anfang August wieder anbieten zu können. Danach sollen schrittweise weitere Strecken hinzugefügt werden, wie ch-aviation.com berichtet. Die zweite Augusthälfte habe man sich auch schon im Kalender vermerkt. Da wolle man die  Transatlantikdienste vom Flughafen in Manchester wieder aufnehmen.

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DHL erweitert die Frachter-Flotte

Vier umgebaute Boeing 767-300 werden künftig für DHL Express im Einsatz sein. Damit wolle der Konzern den hohen Anforderungen gerecht werden und die Modernisierung der Interkontinentalflotte weiter vorantreiben, um künftig umweltfreundlicher zu fliegen. „Wir freuen uns sehr, weitere B767-Frachter in unserer Flotte in Betrieb zu nehmen. Das Modell 767-300F ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres globalen Netzwerks. Daher freuen wir uns, mit dem Kauf zusätzlicher 767-300BCF weiterhin in Boeing zu investieren. Dieses vielseitig einsetzbare Frachtflugzeug bietet uns die Möglichkeit, unsere Effizienz zu steigern und gleichzeitig unsere Umweltbilanz zu verbessern. So kommen wir den Zielen unserer Strategie 2025 Schritt für Schritt näher und stellen sicher, dass wir unseren Kunden die bestmögliche Qualität unserer Dienstleistungen bieten können“, so Geoff Kehr, SVP Global Air Fleet Management bei DHL Express.

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KLM: Good bye, Boeing 747!

Das Skyteam-Mitglied KLM wird die letzten drei Boeing 747-400 nach dem Sommer 2020 endgültig ausflotten. Ihre letzten kommerziellen Passagierflüge haben diese Maschinen bereits hinter sich. Eigentlich wollte man sich erst im kommenden Jahr von den Jumbojets trennen, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieser Schritt vorgezogen. KLM setzte am 29. März 2020 letztmalig eine Boeing 747-400 auf einem kommerziellen Passagierflug ein. Seither wird dieser Maschinentyp nur noch für Cargo-Verbindungen vorgehalten. Das soll auch bis Ende des Sommers 2020 so bleiben.

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Alaska Airlines tritt Oneworld bei

Der U.S.-amerikanische Carrier Alaska Airlines wird dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten. Auch die Töchter Horizon Air und SkyWest Airlines werden als so genannte „angeschlossene Mitglieder“ der Allianz um British Airways, American Airlines und Iberia angehören. Der genaue Zeitpunkt für den Beitritt steht noch nicht fest, jedoch hofft Alaska Airlines, dass dieser bis Ende des Jahres 2020 vollzogen werden kann. Derzeit befindet sich der Carrier im so genannten Aufnahmeverfahren. Der formelle Aufnahmeantrag wurde im Feber 2020 gestellt.

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COVID-19: Emirates übernimmt Behandlungskosten

Golfcarrier Emirates Airline kündigt an, dass im Falle einer COVID-19-Erkrankung, die während der Reise auftritt, die Behandlungskosten bis zu 150.000 Euro übernommen werden. Auch will man für eine eventuelle Quarantäne 100 Euro pro Tag für maximal 14 Tage bezahlen. Voraussetzung ist, dass mit Emirates Airline geflogen wird und die Diagnose unerwartet während der Reise gestellt werden. Weiters dürfen sich die Reisenden zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht zu Hause befinden.  „Unter der Direktive Seiner Hoheit Scheich Mohammed, Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Premierminister und Herrscher von Dubai, ist Emirates stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Stärkung des Vertrauens in internationale Reisen zu spielen. Wir wissen, dass sich die Menschen danach sehnen, wieder zu fliegen, jetzt da sich die Grenzen auf der ganzen Welt allmählich wieder öffnen. Sie suchen aber auch nach Flexibilität und Sicherheit für den Fall, dass während ihrer Reise etwas Unvorhergesehenes passiert“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Group Chairman von Emirates. „Emirates hat hart daran gearbeitet, an jedem Punkt der Reise entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsrisiko zu mindern – zudem haben wir unsere Buchungsrichtlinien überarbeitet, um Flexibilität zu gewährleisten. Wir gehen jetzt noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden als erste Fluggesellschaft eine kostenlose, globale Deckung für medizinische und Quarantäne-Kosten aufgrund von COVID-19, falls diese Kosten während der Reise anfallen. Es ist eine Investition unsererseits, aber wir stellen unsere Kunden an die erste Stelle und glauben, dass sie diese Initiative begrüßen werden“. Die Deckung für COVID-19-bezogene Kosten bietet Emirates seinen Kunden unabhängig von

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