secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Lufthansa: Freie Mittelsitze gegen Bezahlung

Der Kranich-Konzern will mit freien Mittelsitzen gegen Aufpreis und kostenpflichtigen Corona-Tests vor dem Abflug neue Geschäftsfelder erschließen. Lufthansa wird auf Langstreckenflügen aufgrund der Corona-Krise freie Mittelsitze gegen Aufpreis anbieten. Dies soll allerdings seinen Preis haben. Vorstandsmitglied Christina Foerster kündigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an: „Billig wird das nicht“. Ein weiteres Geschäftsmodell, das Lufthansa laut dem Medienbericht aufbauen will, sind Corona-Tests an den Hubs Frankfurt am Main und München. Spätestens Anfang Juli sollen in Kooperation mit Laboren Testcenter aufgebaut werden. Innerhalb von vier Stunden sollen die Reisenden das Ergebnis erhalten. Dieses Angebot wird kostenpflichtig sein.

weiterlesen »

Easyjet-Chef kritisiert Staatshilfen

Air France-KLM, Alitalia, Lufthansa und Austrian Airlines sind nur eine kleine Auswahl jener Fluggesellschaften, die hohe Staatskredite erhalten werden. Dagegen will nun auch Easyjet vorgehen. Nach Ryanair-Chef Michael O’Leary wird nun auch der Generaldirektor des Mitbewerbers Easyjet, Johan Lundgren, in Sachen Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften deutlicher. Er kritisiert gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass europaweit „Abermilliarden über einige der ineffizientesten, klimaschädlichsten, schlechtesten Airlines Europas ausgeschüttet werden“. Von der EU-Kommission erwartet sich der Easyjet-Chef, dass diese der Ausschüttung von Finanzmitteln an einige wenige auswählte Carrier, darunter Lufthansa, einen Riegel vorschieben soll. Er fordert weiters, dass staatliche Unterstützung aufgrund der Corona-Pandemie allen Airlines offenstehen muss, jedoch dies in vielen Ländern nicht der Fall ist.  Dadurch würde es zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung kommen.

weiterlesen »

Varna: Voyage Air wagt neuen Startversuch

Mit einer über 28 Jahre alten Boeing 737-500 will Voyage Air Varna mit diversen deutschen Städten verbinden. Der Unterschied zu den vorherigen Versuchen? Nun hat das Unternehmen AOC und OL. Das bulgarische Start-Up Voyage Air unternimmt heuer einen weiteren Anlauf, um in die Luft zu kommen. In den Jahren zuvor musste man die angekündigten Flüge, unter anderem auch nach Graz, stets wieder absagen. Ab 6. Juli 2020 will man nun mit Boeing 737-500 von Varna aus diverse deutsche Städte anfliegen. Konkret kündigt das Unternehmen Bremen, Erfurt, Münster/Osnabrück, München und Stuttgart an. Weiters will man Kiew-Boryspil und Lodz ansteuern. Im Unterschied zu den Vorjahren verfügt Voyage Air nun sowohl über ein gültiges AOC als auch über eine gültige Betriebsgenehmigung. Dies bestätigte das bulgarische Verkehrsministerium. Der seitens der IATA zugeteilte 2-Letter-Code lauter VO. Dieser wurde in der Vergangenheit von VLM und Tyrolean Airways genutzt. Nach Angaben von Voyage Air ist die eingesetzte Boeing 737-500 mit 126 Sitzplätzen bestuhlt. Die Maschine trägt die Registrierung LZ-TER und wurde im Jahr 1992 gebaut. Zuvor war der Mittelstreckenjet unter anderem bei China Southern Airlines, Transaero und Africa Charter Airline im Einsatz.

weiterlesen »

Wien: Ryanair nimmt drei zusätzliche Strecken auf

Köln/Bonn, Paphos und Danzig neu ab Wien-Schwechat. Auf der Strecke Wien-Köln wird sich ab 1. August 2020 der Konkurrenzkampf weiter verschärfen, denn Ryanair wird diese Route ebenfalls bedienen. Wizzair, Austrian Airlines und Eurowings sind bereits auf Wien-Köln tätig. Somit wird es nach heutigem Informationsstand vier Carrier geben, die ihre Leistungen anbieten. Wizzair wird Wien-Danzig künftig nicht mehr bedienen. Ryanair wird diese Strecke ab 2. August 2020 ab Polen bedienen. Paphos wird ebenfalls mit 1. August wiederaufgenommen, jedoch nicht mehr als Lauda-Route, sondern als Ryanair-Strecke. Nach Köln kommen auch Maschinen der österreichischen Tochter im Wetlease zum Einsatz.

weiterlesen »

IATA startet Corona-Landkarte

Der Weltluftfahrtverband IATA stellt eine Online-Karte zur Verfügung, in der die aktuellen Einreisebestimmungen zahlreicher Länder eingesehen werden können. Immer mehr Reise-Lockerungen wurden in den letzten Tagen angekündigt und teilweise auch schon umgesetzt. Bei den zahlreichen Ausnahme-Regelungen kann man leicht den Überblick verlieren. Deswegen hat der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) eine Covid-19-Map erstellt, welche die erforderlichen Informationen rund die Einreisebestimmungen eines Landes visuell darstellt.   

weiterlesen »

Zeitfracht ist raus bei Blue Air

Luftfahrtgesellschaft Walter befindet sich in Insolvenz. Damit hat man nur noch WDL. Zeitfracht sieht in der Zusammenarbeit keine Zukunft mehr und hat die Beteiligung an der rumänischen Fluggesellschaft Blue Air aufgelöst. Bis zuletzt hielt man zehn Prozent der Aktien. Der Carrier habe aufgrund der Covid-19-Pandemie den Linienflugbetrieb einstellen müssen – nur wenige Charteraufträge führte man in dieser Zeit aus. „Blue Air kann die Entscheidung der Zeitfracht-Gruppe zum Rückzug aus der Blue Air Aviation bestätigten“, wird ein Airlinesprecher zitiert. Zeitfracht wolle sich demnach auf sein Kerngeschäft, dem Logistikgeschäft und die B2B-Fracht, konzentrieren, wie aero.de berichtet.

weiterlesen »

2019: Rote Zahlen in Friedrichshafen

Die Pleite der Germania schlug sich im vergangenen Jahr auf die Finanzen des Flughafens Friedrichshafen nieder. Für den Bodensee-Airport lief es anders als geplant, denn die unerwartete Insolvenz der Fluggesellschaft Germania sorgte für rote Zahlen: Ein Minus von rund 2,8 Millionen Euro verzeichnete man im vergangenen Geschäftsjahr. Durch das Ableben der Germania entging dem Flughafen Friedrichshafen ein Umsatz von fast drei Millionen Euro. Ein Verlust, der trotz einiger Zugewinne durch neue Airlines und Strecken nicht aufgeholt werden konnte.   Mit dem Ausbruch der Pandemie sind sowohl der Flugbetrieb sowie die geplanten Flugplanerweiterungen am Flughafen Friedrichshafen zum Erliegen gekommen. Dadurch ist man neuen Herausforderungen, auch in finanzieller Hinischt, ausgesetzt. Doch ab Ende Juni soll auch schon wieder geflogen werden: Reiseziele wie Heraklion, Rhodos, Antalya und Hurghada stehen auf der Tagesordnung. Auch AUA-Mutter Lufthansa möchte ab dem 1. Juli wieder abheben. 

weiterlesen »

Air Dolomiti baut Deutschland-Verbindungen aus

Der italienische Kranich-Ableger wird am 15. Juni 2020 nach und nach das Streckennetz wiederaufnehmen. Mit Air Dolomiti wird am Montag eine weitere Lufthansa-Tochter den Linienflugbetrieb schrittweise wieder ausbauen. Der italienische Carrier wird laut Mittelung unter eigener Marke ab München nach Florenz, Venedig und Turin fliegen sowie ab Frankfurt am Main nach Turin und Verona. Im Auftrag von Lufthansa bediente man auch während der Corona-Krise die Strecke Frankfurt-Malpensa. Zusätzlich wird man für die Mainline ab dem größten Airport Deutschlands auch nach Bologna und Venedig fliegen. Die Frequenzen und die Anzahl der Destinationen sollen wöchentlich erhöht werden.

weiterlesen »

Wizzair und Lauda mit neuen Billigtickets

Die Reaktion der Billigflieger auf die geplanten Mindestticketpreise hat nicht lange auf sich warten lassen. Wohl aus Trotz werden nun besonders viele Flugscheine um 9,99 Euro und darunter auf den Markt geschmissen. Die österreichische Regierung kündigte Anfang dieser Woche an, dass künftig ein Mindestpreis von rund 40 Euro für Flugscheine eingehoben werden muss. Dies richtet sich offensichtlich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes insbesondere gegen die Geschäftspraxis von Wizzair, aber auch Lauda. Diese reagieren nun und werden unzählige 9,99-Euro-Tickets auf den Markt. Die Ryanair-Tochter wirbt gar mit Inseraten, in denen man behauptet, dass die Umweltministerin Airlines mit hohen Ticketpreisen schützen wolle und behauptet, dass Lauda für billige Flugscheine kämpfen würde. Wizzair ist weniger marktschreierisch, bezieht sich jedoch in einer Pressemitteilung explizit auf die Ankündigung der Regierung. Deshalb habe man schnell einen „Super-Sale“ mit Tickets ab 9,99 Euro gestartet.

weiterlesen »

FlyBair hebt am 18. Juli 2020 ab Bern und Sion ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, soll am 18. Juli 2020 erstmals in Richtung Palma de Mallorca abheben. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch Helvetic Airways. Zunächst wird die Mittelmeerinsel ab Sion und Bern angeflogen. „Alle Leute hinter dem Projekt, mein Team und ich haben uns seit Monaten sehnsüchtig auf den Erstflug gefreut. Er ist das Ergebnis harter Arbeit. Nun dürfen wir gar in zwei Schweizer Regionen feiern – auf Deutsch und Französisch“, so José González, CEO von FlyBair. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Launch-Termin verschoben werden. In Abstimmung mit den Reiseveranstaltern wurde nun auch der Flugplan adaptiert. So sollen ab Mitte August Kreta und Rhodos sowie ab September 2020 Jerez, Kos Menorca und Preveza ab Bern angeflogen werden. Olbia hingegen ist nicht mehr im Programm.

weiterlesen »