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Deutschland: Reisewarnung auch für Mallorca

Deutschland weitet die Reisewarnung für das EU-Land-Spanien weiter aus. Zunächst waren nur Teile von Nordspanien und Madrid betroffen, nun auch die Balearen und das Festland. Diese wurden zum Risikogebiet erklärt und gleichzeitig wurde die Reisewarnung der höchsten Stufe ausgerufen. Pauschalurlauber haben nun die Möglichkeit von ihren gebuchten Reisen kostenfrei zurückzutreten. Dies ist gesetzlich verankert und indiskutabel. Personen, die ihren Spanien-Urlaub individuell organisiert haben, sind jedoch auf die Kulanz der Fluggesellschaft und sonstigen Leistungsträger angewiesen. Die Einstufung der Balearen, zu denen auch die insbesondere bei Deutschen beliebte Insel Mallorca zählt, hat zur Folge, dass bei der Rückkunft verpflichtend ein PCR-Test gemacht werden muss. Im Gegensatz zu Österreich ist dieser in Deutschland jedoch kostenfrei. Die Alpenrepublik hat derzeit noch keine Reisewarnung für die Balearen, wohl aber für Festland-Spanien ausgesprochen. Das einzige Gebiet Spaniens, für das weder Österreich noch Deutschland eine Reisewarnung ausgesprochen haben, sind die kanarischen Inseln.

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Ufo und Lufthansa erzielen Einigung

Lufthansa konnte sich mit den Flugbegleitern auf Sparmaßnahmen in Folge der Coronakrise einigen. Die Gewerkschaft Ufo teilte mit, dass 87,9 Prozent der Mitglieder den Krisentarifvertrag angenommen haben. Mit dem Bodenpersonal und den Piloten konnte der Konzern noch keine Einigung erzielen. Die mit den Flugbegleitern abgeschlossene Vereinbarung verhindert, dass etwa 2.600 Stellen bei Lufthansa gestrichen werden. Allerdings werden nun Versorgungsleistungen ausgesetzt und auch Lohnerhöhungen wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Im Gegenzug gibt es aber eine Beschäftigungsgarantie bis 2024. Laut Ufo ist man sich grundsätzlich einig, jedoch sind einige wichtige Details zur genauen Ausgestaltung der Sparmaßnahmen noch offen. Die Gewerkschaft sicherte sich diesbezüglich bereits ab und sicherte sich gleich auch das Mandat für eventuelle Arbeitskampfmaßnahmen. Lufthansa kann die Vereinbarung unter Einhaltung einer zweiwöchigen Kündigungsfrist auflösen, sofern sich die wirtschaftlichen Bedingungen erheblich ändern sollten.

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Air Astana nimmt Frankfurt wieder auf

Mit Maschinen des Typs Airbus A321LR wird die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nach Deutschland zurückkehren. Der Carrier wird ab 18. August 2020 die Strecke Nur-Sultan-Frankfurt/Main viermal pro Woche bedienen. Die Route wurde aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einreisebeschränkungen temporär ausgesetzt. Je nach Nachfrage ist eine Aufstockung der Frankfurt-Strecke möglich.

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Sommerferien: 44 Prozent weniger Passagiere in Dortmund

Der deutsche Flughafen Dortmund zählte während der Sommerferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalens insgesamt 215.511 Passagiere. Zwar sind dies nach Angaben des Airports deutlich mehr als gedacht, jedoch um 44 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Angeboten wurden 53 Ziele in 27 Ländern. „Die Nachfrage hat sich im Verlauf des Monats Juli extrem positiv entwickelt“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter für Marketing und Sales am Dortmund Airport. Vor den Ferien habe der Flughafen noch damit gerechnet, dass die Passagierzahl im Juli bei 30 Prozent des Vorjahresniveau liegen werde. „Tatsächlich waren es aber gut 50 Prozent“, so Miletic. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizz Air nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen: „Anfang August durften wir bereits zwei Drittel der Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen. Viele davon auf unseren neuen Strecken.“ Trotzdem war Kattowitz auch während der Sommerferien das beliebteste Ziel vom Dortmund Airport aus. Allein 22.072 Passagiere nutzten die Verbindungen von Wizz Air und Ryanair. Auch Bukarest erfreute sich mit 15.976 Passagieren großer Beliebtheit. Erst auf Platz drei folgt mit 15.940 Passagieren die Ferieninsel Mallorca.

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Wizzair UK eröffnet Basis in Doncaster

Die britische Billigfluggesellschaft Wizzair UK eröffnet auf dem Flughafen Doncaster-Sheffield eine Basis. Neben London-Luton handelt es sich um den zweiten Stützpunkt des „Brexit-Ablegers“ des ungarischen Lowcosters.  Vorerst soll ein Airbus A320 stationiert werden. Das bestehende Streckennetz soll um sieben Destinationen erweitert werden. Der Carrier ist in Doncaster Sheffield seit 14 Jahren präsent und bedient momentan zehn Routen. Die Flotte von Wizzair UK besteht nun aus sieben Airbus A321 und vier Airbus A320. „Die Schaffung unserer zweiten Basis in Großbritannien ist ein wichtiger Meilenstein für Wizz Air UK und zeugt sowohl von unserem langfristigen Engagement, den britischen Markt zu bedienen, als auch von der Stärke des Geschäftsmodells von Wizz Air, da wir unsere Präsenz in dieser für die Branche schwierigen Zeit weiter ausbauen. Wir freuen uns, neue Low-Cost-Verbindungen nach Doncaster Sheffield einzuführen, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, neue Kulturen und Städte zu entdecken oder zu ihren Lieblingsurlaubsorten zurückzukehren. Das WIZZ-Team freut sich darauf, sehr bald bestehende und neue Kunden an Bord unserer jungen und nachhaltigsten Airbus-Flotte begrüßen zu dürfen“, so Owain Jones, Geschäftsführer von Wizzair UK. Die neuen Strecken im Überblick: Route Frequenz Start Datum Tarif ab** Doncaster Sheffield – Alicante  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Malaga  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Larnaca  Mittwoch, Sonntag  25. Okt. 2020  £26.99  Doncaster Sheffield – Lublin  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Kosice  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Faro  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99

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Easyjet versilberte 23 Maschinen

Der Billigflieger Easyjet verschaffte sich mittels Sale-and-Leaseback-Deals rund 650 Millionen Euro. Dabei verkaufte der Carrier laut Mitteilung insgesamt 23 Verkehrsflugzeuge und leaste diese anschließend wieder zurück. Durch die Kombination aller Maßnahmen, die auch die SLB-Deals einschließt, beschaffte sich Easyjet rund 2,65 Milliarden Euro an zusätzlicher Liquidität. Unter den verkauften Maschinen befinden sich auch Airbus A321neo, die erst vor wenigen Monaten übernommen werden. Die Verträge wurden unter anderem mit einer chinesischen Bank abgeschlossen.

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Condor verkauft nun Sundair-Tickets

Die deutschen Fluggesellschaften Condor und Sundair arbeiten seit Mittwoch im Bereich des Vertriebs zusammen. So ist das Angebot von Sundair nun auch über die Homepage von Condor buchbar. Dabei werden Tickets im „Standard-Economy-Classic“-Tarif für Abflüge ab dem 1. September 2020 verkauft. Sundair ist eine deutsche Ferienfluggesellschaft, an der der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen mit 49 Prozent beteiligt ist. Betrieben werden zwei Airbus A319 und fünf Airbus A320. Die Maschinen sind in Berlin-Tegel, Kassel-Calden, Bremen und Dresden stationiert.

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Komiaviatrans bestellt IL-114

Der russische Regional-Flieger Komiaviatrans setzt auf die heimische Flugzeugproduktion und möchte sich eine Ilyushin Il-114 zulegen. Seit 1992 wurden nur 20 Flugzeuge dieses Typs gebaut und die Produktion dann 2012 eingestellt. Bis sie 2016 wieder aufgenommen wurde. Schlechte Erfahrungen habe der Carrier mit ausländischen Maschinen gemacht. „Die in Brasilien hergestellten Embraer-Flugzeuge haben das Unternehmen leider fast ruiniert“, so Vladimir Uyba, amtierender Leiter der Republik Komi. Die inländischen Erzeugnisse seien hingegen kostengünstiger und zuverlässiger, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair schielt auf St. Petersburg

Berichten zufolge möchte der irische Low Cost Carrier Ryanair Russland von Italien aus bedienen. Zu diesem Anlass habe sich der Billig-Flieger auch schon die Verkehrsrechte der italienischen Zivilluftfahrtbehörde für vier wöchentliche Flüge nach St. Petersburg gesichert.  Starten wolle man ab der Wintersaison 2020/21. Während Konkurrent Wizzair kürzlich angekündigt hat, seine erste russische Basis zu in St. Petersburg eröffnen zu wollen, gilt das irische LCC nicht in Russland. Dies soll sich nun ändern. Entsprechende Pläne seien von Ryanair (noch) nicht bestätigt worden, wie ch-aviation.com berichtet.

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Aerolíneas Argentinas flottet Frachter ein

Die Corona-Krise treibt die Nachfrage nach Frachtgütern in die Höhe. So auch bei Aerolíneas Cargo: Die Frachtsparte von der Aerolíneas Argentinas wolle sich deswegen zwei Airbus A330-200F zulegen und damit mehr Platz für Fracht schaffen. Bisher genügte der Stauraum im Bauch von Passagierflugzeugen, um Ladungen von A nach B zu transportieren. Dies reiche nun nicht mehr aus, wie aerotelegraph.com berichtet. Die neuen Flugzeuge sollen demnach bis 2022 den Flugbetrieb aufnehmen.  

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