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Umweltministerin: Eine dritte Piste wird es nicht geben

Die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler erteilt einer möglichen dritten Piste am Flughafen Wien ganz klar eine Absage. Die Luftfahrtbranche habe zurzeit ganz andere Sorgen. Der Flugverkehr sei stark betroffen von der reduzierten Reisetätigkeit, die auch über die Pandemie hinaus anhalten werde, wie der ORF berichtet. „Ich gehe davon aus, dass der Flughafen seine Pläne auch an ein geändertes Verhalten anpasst“, so Gewessler. „Im Lichte der aktuellen Situation“ würde sie keine Notwendigkeit sehen, die umstrittene dritte Piste in Angriff zu nehmen.  Dessen müsse sich auch der Flughafen Wien bewusst sein. Airport-Vorstandsmitglied Julian Jäger meldet sich wenige Stunden nach diesen Aussagen der Umweltministerien zu Wort. Für ihn ist klar: Es eilt nicht. Momentan bestehe keine Entscheidungsnotwendigkeit. „Wir haben immer gesagt, die dritte Piste wird gebaut, wenn es die Genehmigung gibt, wenn es die Nachfrage gibt und wenn es sich rechnet“, so Jäger gegenüber dem Standard. So gesehen habe sich die Position seit zehn Jahren auch nicht geändert.

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Drei Thomas-Cook-A330 werden verschrottet

Drei Airbus A330, die bis bis zur Insolvenz der Thomas Cook Gruppe für Thomas Cook UK flogen, werden in Kürze verschrottet. Dabei handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen G-MLJL, G-MDBD und G-OMYT. Die Flugzeuge sind seit der Einstellung des Flugbetriebs, die am 23. September 2019 vollzogen wurde, abgestellt. Das Innenleben der Triebwerke wurde den drei Airbus A330 bereits genommen. Nun beginnt man damit die Langstreckenjets in ihre Einzelteile zu zerlegen. Was noch brauchbar ist, soll auf dem Ersatzteilmarkt verwertet werden. Oftmals erzielen Maschinen, die in Einzelteilen verkauft werden, unter dem Strich einen höheren Erlös als zusammengebaut und flugfähig. Ein Foto der drei ehemaligen Thomas-Cook-UK-A330 in voller Livery, jedoch bereits mit “ausgehöhlten” Triebwerken, findet sich unter diesem Link.

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So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Seit Anfang Oktober 2020 gestattet die Ukraine wieder touristische Einreisen in das Land. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass bei der Rückkunft in die Europäische Union der Antritt einer Quarantäne blühen kann. In manchen Mitgliedsstaaten, darunter unter anderem Österreich und Deutschland, kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests, der in der Alpenrepublik nicht älter als 72 Stunden und in der Bundesrepublik maximal 48 Stunden alt sein darf, umgangen werden. Die Ukraine teilt die Herkunftsländer in zwei Gruppen ein: Personen, die aus grün markierten Staaten kommen, müssen keinen negativen PCR-Test vorlegen und auch keine Quarantäne antreten. Nebst dem Reisepass ist jedoch eine Versicherungspolizze, die im Falle einer Covid-19-Erkrankung die Kosten auf dem Gebiet der Ukraine abdeckt, notwendig. Reisende, die aus den “roten Ländern” kommen, müssen sich in Quarantäne begeben. Dies kann jedoch mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgegangen werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Alternativ kann dieser auch unmittelbar nach der Einreise absolviert werden, wobei hierfür an den Flughäfen Kiew und Borispil eine Terminreservierung erforderlich ist. Auch ist die Vorlage einer Versicherungspolice erforderlich. Die Ukraine stuft jene Länder, die niedrigere Infektionszahlen aufweisen, grün ein. Jene, in denen es mehr Infektionen als in der Ukraine gibt, sind rot eingestuft. Die beiden Listen werden alle 24 Stunden aktualisiert und sind online in englischer Sprache verfügbar. Unter diesem Link sind alle Informationen und Voraussetzungen für die Einreise ausgelistet.  Die Versicherungspolice kann ebenfalls über Visit Ukraine erworben werden. Dabei besteht die Auswahl aus verschiedenen Gesellschaften. Die Kosten betragen für

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Sundair: Kanaren ab vier deutschen Airports

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Winterflugplan 2020/21 ab verschiedenen deutschen Airports die kanarischen Inseln anfliegen. Derzeit ist aus Sicht des Robert-Koch-Instituts ganz Spanien ein Risikogebiet. Österreich hingegeben nimmt die kanarischen Inseln als einzige Region des südeuropäischen Landes von der Reisewarnung aus. Sundair wird ab dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg im Zeitraum von 7. November 2020 bis 24. April 2021 jeweils an Samstagen das Ziel Las Palmas ansteuern. Ab Bremen hat die Ferienfluggesellschaft zusätzlich auch Fuerteventura und und Teneriffa Süd aufgelegt. Fuerteventura wird in der Periode von 3. November 2020 bis 27. April 2021 jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag angeflogen. Nach Las Palmas geht es ab 1. November 2020 bis 29. April 2021 an Donnerstagen und Sonntagen. Teneriffa Süd wird ab Bremen Mittwochs angeflogen. Ab Dresden werden ebenfalls die drei kanarischen Inseln angeboten und zwar an den gleichen Flugtagen wie ab Bremen. Weniger Frequenzen bietet Sundair ab Kassel-Calden an: Fuerteventura (Samstags), Las Palmas (Samstags und Sonntag) und Teneriffa-Süd (Mittwochs). Nur in der Weihnachtszeit bietet Sundair die kanarischen Inseln auch ab Düsseldorf an. In der Zeit von 21. Dezember 2020 bis 4. Jänner 2021 wird der Carrier an Montagen nach Lanzarote fliegen. Von 20. Dezember 2020 bis 3. Jänner 2021 geht es an Sonntagen nach Fuerteventura. Las Palmas fliegt Sundair ab Düsseldorf von 19. Dezember 2020 bis 2. Jänner 2021 an Samstagen an. Teneriffa Süd steht von 23. Dezember 2020 bis 6. Jänner 2021 jeweils Mittwochs auf dem Flugplan.

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Lübeck Air kündigt Lübeck-Memmingen an

Mit Memmingen beabsichtigt Lübeck Air, die hauseigene Marke des Flughafens Lübeck-Blankensee, eine dritte innerdeutsche Destination zu bedienen. Derzeit werden mit Maschinen von Air Alsie die Städte München und Stuttgart angeflogen. Airportchef Jürgen Friedel bestätigte gegenüber den Lübecker Nachrichten entsprechende Planungen. Zielgruppe sind allerdings nicht nur Geschäftsreisende, sondern man hofft auch darauf, dass Schifahrer aus dem Norden Deutschlands das Angebot annehmen, um schneller in die Schigebiete in Vorarlberg und Bayern gelangen zu können. Die neue Strecke soll im Jänner und/oder Feber 2021 jeweils an Samstagen angeboten werden. Zuvor will man noch Gespräche mit Reiseveranstaltern führen. Bei Erfolg könnte Lübeck-Memmingen-Lübeck auch im Sommerflugplan 2021 angeboten werden, denn man sieht durchaus Potential im touristischen Bereich: So könnten Personen aus dem Einzugsgebiet des Lübecker Airports Urlaube im Allgäu und/oder am Bodensee buchen, umgekehrt jene aus der Area des Flughafens Memmingen das Angebot nutzen, um Strandurlaube in Deutschland verbringen zu können. Das Jahr Coronajahr 2020 verhalf den deutschen Nord- und Ostseestränden sowie den Inseln zu einer durchaus starken Nachfrage.

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Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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FlyBosnia plant Neustart mit vier Airbus A320

Das noch äußerst junge Luftfahrtunternehmen FlyBosnia fliegt derzeit nicht mehr. Im Juli 2020 gab man den einzigen Airbus A320 an den Leasinggeber zurück und baute im großen Stil Personal ab. Danach setzte man auf einen von Getjet angemieteten Airbus A320, der nun ebenfalls an den ACMI-Partner retourniert wurde. Haris Čoloman betont allerdings im Gespräch mit CH-Aviation.com, dass FlyBosnia am 1. November 2020 wieder starten wird. Man habe Verträge für zwei Airbus A320 unterzeichnet, die im vierten Quartal 2020 und ersten Quartal 2021 übergeben werden sollen. Auch befinde mit sich in Verhandlungen über zwei weitere Einheiten. Die geplanten Flugziele befinden sich in den Ländern des Golf-Kooperationsrat, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com.

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Reiseveranstalter offenbar an Marke „Adria Airways“ interessiert

Für die Marke “Adria Airways” gibt es nun offenbar zumindest einen Interessenten. Lokale Medien nennen den Reiseveranstalter Oki Air als möglichen Käufer für die Rechte am Brand der ehemaligen Fluggesellschaft. Die ersten Anläufe zur Veräußerung der Markenrechte brachten keinen Erfolg. Der Tour Operator mit Sitz in Montenegro soll in einem Schreiben an den Insolvenzverwalter Interesse am Kauf der Rechte am Brand “Adria Airways” bekundet haben. Ganz branchenfremd ist das Unternehmen nicht, denn man ist bereits an den Flughäfen Podgorica und Belgrad im Bereich Ground Handling tätig. Weiters ist man General Sales Agent für verschiedene Airlines und vertritt diese in der Balkan-Region. Das Kerngeschäft ist allerdings das klassische Veranstalter-Business. Ob es zum Kauf der Markenrechte kommen wird, bleibt abzuwarten.

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Avianca baut 6.000 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Avianca wird aufgrund der Corona-Pandemie rund 6.000 Stellen abbauen. Derzeit beschäftigt man in etwa 20.000 Mitarbeiter. Finanzchef Adrian Neuhauser erklärte gegenüber der Tageszeitung La Tercera, dass der Personalstand auf etwa 14.000 Mitarbeiter reduziert wird. “Vor Covid-19 waren wir etwas mehr als 20.000 Mitarbeiter und kein effizientes Unternehmen. Wir glauben, dass wir post-covid operativ 30 Prozent kleiner sein werden, was langfristig rund 14.000 bedeuten würde”, so der Manager. “Heute hat etwa die Hälfte der Avianca-Belegschaft ihre Verträge aufgrund der Krise ausgesetzt und das Unternehmen hofft, dass es mit der Genehmigung des Umstrukturierungsplans nach Chapter 11 eine Umstrukturierung einleiten kann, die auf eine Reduzierung des Unternehmens abzielt.” Die kolumbianische Regierung greift Avianca mit einem Kredit in der Höhe von 370 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel. Das reicht allerdings nicht aus. Neuhauser betont aber, dass auf dem Kapitalmarkt weitere Finanzmittel zur Stabilisierung gesichert wurden. “Die Rentabilität bleibt ein kritischer Fokus. Wenn wir das Geschäft neu aufsetzen und das Produkt anpassen, glauben wir, dass die Rentabilität um 70 Prozent höher sein wird als zuvor. Dieses Unternehmen wuchs sehr schnell und stellte auf vielen Strecken, die nicht der Nachfrage entsprachen, viel Kapazität zur Verfügung. Es ist wichtig, kein Überangebot zu generieren. Das schließt ein, dass das Netzwerk verkleinert wird und die Kosten gesenkt werden”, so der Avianca-Finanzchef.

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Fraport: 1.600 Mitarbeiter beantragen Austritt mit Abfindung

Die Fraport-Gruppe will am Flughafen Frankfurt am Main zwischen 3.000 und 4.000 Beschäftigte abbauen. Hintergrund ist die wegen der Corona-Krise stark reduzierte Nachfrage. Das Unternehmen bietet Austritte gegen Abfindung an. Dieses Angebot soll bislang von 1.600 Mitarbeitern angenommen worden sein, teilte Fraport mit. Das sind jedoch weit weniger Beschäftigte als von Fraport zum Stellenabbau vorgesehen. Die Anträge werden nun geprüft und arbeitgeberseitig soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob diese angenommen werden oder nicht. Es handelt sich jeweils um Einzelfallentscheidungen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, allerdings soll darüber erst Ende 2020 entschieden werden. Die Abfindungen sehen vor, dass je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit pro Jahr zwischen 0,75 und 1,0-Brutto-Monatsgehälter pro Dienstjahr bezahlt werden. Für ältere Mitarbeiter gibt es auch die Möglichkeiten Altersteilzeit und vorzeitige Pensionierung. Erst am Ende des Jahres wird feststehen wie viele Beschäftigte durch die drei genannten Maßnahmen abgebaut werden können. Dann fällt auch die Entscheidung ob und in welchem Ausmaß es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen wird.

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