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Thorsten Dirks verlässt Lufthansa

Finanzchef geht, Vorstandsvorsitzender übernimmt ad interim. Der bislang bei der Lufthansa AG für die Bereiche Digital und Finanzen verantwortliche Thorsten Dirks wird den Vorstand verlassen. Zuvor fungierte der von Telefonica in die Luftfahrt gewechselte Manager auch als Oberverantwortlicher für Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr wird die Agenden von Dirks ad interim übernehmen. „Thorsten Dirks hat nach dem Eintritt in den Vorstand zunächst die Eurowings durch eine schwierige Phase geführt, gleichzeitig wichtige Akzente bei der Digitalisierung des Konzerns gesetzt und zuletzt wesentliche Bereiche des Finanzressorts kurzfristig übernommen. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley in einer Aussendung.

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KLM erhält 3,4 Milliarden Euro

Nach Air France konnte sich nun auch der niederländische Konzernteil ein staatliches Rettungspaket sichern. Dieses wird in Form von Krediten gewährt. Nachdem die Lufthansa heute ihr Rettungspaket endgültig absegnen konnte, vermeldet auch KLM ähnliche Neuigkeiten: Die niederländische Regierung und die Fluglinie konnten sich auf ein milliardenschweres Unterstützungspaket einigen – 3,4 Milliarden Euro sollen jetzt in die Kasse fließen. Das Paket sei vom zuständigen Verwaltungsrat bereits durchgewunken worden. Damit wolle die Fluggesellschaft die Krise finanziell überstehen, wie aero.de berichtet. Auch soll die gewährte Finanzspritze das langfristige Überleben der ältesten noch existierenden Airline sichern. Schon zuvor stand man nicht mit leeren Händen da. Denn Anfang Mai bekam auch Air France ganze sieben Milliarden Euro an staatlicher Unterstützung zugesichert. Damit kann der Konzern mit Finanzhilfen von über 10 Milliarden Euro rechnen, die direkt vom Staat kommen oder von diesem abgesichert werden.

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München nimmt T1 teilweise in Betrieb

Das Terminal 1 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens wurde zu Beginn der Corona-Krise geschlossen. Nun wird es teilweise reaktiviert. Das infolge der Coronakrise vorübergehend für den Passagierbetrieb gesperrte Terminal 1 des Münchner Flughafens soll den Fluggästen in Kürze wieder zur Verfügung stehen: Am 8. Juli werden zunächst die Terminalbereiche C, D und E wieder in Betrieb genommen. Abfliegende Fluggäste können dann in den Bereichen C und D wieder einchecken und werden anschließend über die Sicherheitskontrollen zu ihren jeweiligen Gates in den Abflugbereichen C und D geführt. Ankommende Passagiere werden über die Ankunftsbereiche C, D und E geleitet. Die meisten der vor der Schließung des Abfertigungsgebäudes hier angesiedelten Airlines werden auch ab dem 8. Juli wieder ins Terminal 1 zurückkehren, wie man mitteilt. Lediglich Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Immer mehr Flugverbindungen werden ab München wieder aufgenommen. Das haucht dem Airport wieder Leben ein. Das Passagieraufkommen liegt deswegen bei mittlerweile bei rund 10.000 Fluggästen pro Tag – Tendenz steigend.

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Israel verlängert „Ausländer-Sperre“

Eigentlich sollten nicht-israelitische Staatsbürger ab 1. Juli 2020 wieder einreisen können, doch daraus wird nichts. Das Land verlängerte den Einreisestopp bis mindestens 1. August 2020. Israel verzeichnete zuletzt leichte Anstiege der Infektionszahlen. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen: Wie die „Jüdische-Allgemeine“ nun berichtet, wird das Einreiseverbot für ausländische Staatsbürger ausgedehnt – und zwar um weitere vier Wochen bis zum 1. August 2020.  Bis zu diesem Zeitpunkt können nur israelische Staatsbürger oder Menschen, welche nachweislich ihren Lebensmittelpunkt im Land haben, problemlos einreisen. Eine entsprechende Genehmigung der Einwanderungsbehörde würde Reisenden ebenso die Tür öffnen.

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Frankreich verbietet zahlreiche Kurzstreckenflüge

Nicht nur Air France, sondern alle Fluggesellschaften sind betroffen. Das Land will, dass zahlreiche Strecken künftig mit dem TGV statt mit dem Flugzeug bedient werden. Die französische Regierung stellt nun klar: Künftig dürfen alle Fluglinien keine kurzen Inlandsflügen mehr anbieten. Zuvor hat man die Rettung der heimischen Air France nur unter bestimmten Bedingungen akzeptiert – unter anderem beinhaltete das Paket strenge Umweltauflagen. Alle Maßnahmen seien dazu da, um die Airline in Zukunft umweltfreundlicher einzustellen. So darf kein reiner Flug innerhalb Frankreichs mehr angeboten werden, sofern das Reiseziel auch in 2,5 Stunden mit dem Zug erreichbar ist. Eine Ausnahme gibt es aber: Wer lediglich einen kurzen Zwischenstopp einlegt, um einen Anschlussflug zu erreichen, sei von dieser Regel ausgenommen, wie reisetopia.de berichtet.

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Österreich bannt Flüge aus NRW nicht

Das österreichische Gesundheitsministerium wird Maschinen, die in NRW gestartet sind, auch weiterhin landen lassen. Zuvor hielten sich Gerüchte, dass ein Bann ausgesprochen werden könnte. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh hat Österreich nun eine Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Dabei hatten viele auch gar mit einem kompletten Landeverbot für Flugzeuge aus diesem Gebiet gerechnet. Doch diese Vermutung bewahrheitet sich nicht.  „Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben“, teilte das Gesundheitsministerium in Wien am gestrigen Tag mit. Die Situation würde aber laufend neu bewertet werden, wie aero.de berichtet. Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko – dennoch wird von „nicht unbedingt notwendigen Reisen“ in das Land abgeraten.

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Wizzair nimmt Varna-Salzburg auf

Noch ist der Lowcoster in Salzburg gar nicht gestartet, jedoch wird mit der bulgarischen Küstenstadt eine weitere Destination angekündigt. Am 25. Juli 2020 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair eine weitere Strecke ab Salzburg aufnehmen. Der Carrier wird die bulgarische Destination Varna an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag anfliegen. Die Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach Varna, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so WIzz-Sprecher András Rado.

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Weeze erhält sechs Millionen Euro von Landkreis und Gemeinde

Mit sechs Millionen Euro werden der Landkreis und die Gemeinde Weeze dem Flughafen Niederrhein aus der Corona-Krise heraushelfen. Die öffentliche Hand greift dem Regionalflughafen Weeze aufgrund der Corona-Krise finanziell unter die Arme. Der Kreistag beschloss am Mittwoch die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel in nichtöffentlicher Abstimmung, berichtet die Rheinische Post. Nach Informationen der Tageszeitung wurden die ursprünglich vorgesehenen 3,12 Millionen um 2,22 Millionen Euro auf 5,34 Millionen Euro erhöht. Die Gemeinde Weeze steuert rund 700.000 Euro bei, so dass das Gesamtvolumen sechs Millionen Euro beträgt. Die öffentliche Hand finanziert die Beihilfen für den Airport über Kredite, die aufgenommen werden.

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Österreich erlässt Reisewarnung für NRW

Nach dem Tönnies-Skandal und dem damit verbundenen „Lock down“, den zwei deutsche Landkreise angeordnet haben, erlässt das österreichische Außenministerium nun eine Reisewarnung der Stufe 5 für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. In der Folge dessen, dass unter den Beschäftigten des Fleischwarenfabrikanten Tönnies mehr als 1.500 positive Corona-Fälle festgestellt wurden und bereits zwei Landkreise den „Lock down“ verhängt haben, sprach Österreichs Außenministerium am Donnerstag eine partielle Reisewarnung der Stufe 5 für das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen aus. Österreich warnt damit vor Reisen in die betroffene Region Deutschlands und fordert Österreicher, die sich dort aufhalten, zur Rückreise in ihr Heimatland auf. An den Einreisebestimmungen haben derweil weder die Republik Österreich noch die Bundesrepublik Deutschland Veränderungen vorgenommen. Auch wurde von österreichischer Seite bislang kein Landeverbot für Passagierflüge, die in Nordrhein-Westfalen starten, ausgesprochen. Die heimischen Behörden beobachten derzeit die Lage im Nachbarland.

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Qantas flottet Boeing 747-400 aus

Der Wiedereinsatz der 12 Airbus A380 könnte frühestens in drei Jahren erfolgen. Indes muss das Unternehmen 6.000 Mitarbeiter abbauen. Das Oneworld-Mitglied Qantas teilte am Donnerstag mit, dass aufgrund der Corona-Krise rund 6.000 Stellen abgebaut werden müssen. Firmenchef Alan Joyce wird in einer Medienmitteilung mit den Worten zitiert, dass der Carrier kurzfristig eine kleinere Fluggesellschaft wird. Australien legte erst vor wenigen Tagen fest, dass die Grenzen zumindest bis Jahresende weitgehend geschlossen bleiben. Auch internationale Flüge werden noch für einige Monate weitgehend untersagt. Hoffnung besteht lediglich, dass mit Neuseeland ein Abkommen, das freies Reisen ermöglicht, abgeschlossen werden kann. Für Qantas und andere Fluggesellschaften des Kontinents hat dies dramatische Folgen. So muss das Oneworld-Mitglied mindestens 100 Flugzeuge für etwa ein Jahr auf dem Boden halten. Die Maschinen des Typs Boeing 747-400 werden vorzeitig die Flotte verlassen und sollen nicht mehr in den Liniendienst zurückkehren. Die 12 Airbus A380 hat man bereits in der Wüste abgestellt und eine Reaktivierung ist unklar. Laut Medienmitteilung könnte dies frühestens in drei Jahren erfolgen.

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