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NRW greift Düsseldorf mit 250 Millionen Euro unter die Flügel

Der Flughafen Düsseldorf soll aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie eine Finanzspritze in der Höhe von 250 Millionen Euro erhalten. Dabei handelt es sich um einen Kredit, der mit einer Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen besichert wird. Dies berichtet die lokale Tageszeitung “Rheinische Post”. Die Airports in Düsseldorf und Mönchengladbach litten nicht nur unter den Folgen des Lockdowns, sondern auch weiterhin ist das Verkehrsaufkommen stark unter jenem der vergangenen Jahre. Momentan ist die Nachfrage auch rückläufig. Gleichzeitig allen aber die regulären Kosten an, denn nicht alles kann durch Kurzarbeit abgefangen werden. Laut der “Rheinischen Post” ist die Lage in Düsseldorf mittlerweile stark angespannt, so dass eine Unterstützung benötigt wird. Der 250 Millionen Euro schwere Kredit, für den das Land bürgen will, beinhaltet auch, dass die Eigentümer des Airports und seiner Tochter in Mönchengladbach sechs Jahre lang auf jegliche Gewinnausschüttungen verzichten müssen. Ob jedoch die Summe überhaupt ausreichend ist, werden die nächsten Wochen und insbesondere Monate zeigen, denn die weitere Entwicklung der Coronapandemie und ihrer Folgen ist nicht abschätzbar.

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Paderborn: Aufsichtsrat gibt grünes Licht für Insolvenzantrag

Der deutsche Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt wurde von der Coronakrise knallhart getroffen. Der Aufsichtsrat entschied nun, dass im Laufe dieser Woche durch die Geschäftsleitung ein Insolvenzantrag bei Gericht gestellt wird. Beantragt wird allerdings auch die Eigenverwaltung. Die “Neue Westfälische” berichtet, dass durch diese Form der Sanierung die Kosten für die notwendige Restrukturierung um etwa 600.000 Euro billiger werden sollen. Die Kehrseite ist aber auch, dass der Flughafen Paderborn auf eine Kapazität von nur 300.000 Reisenden pro Jahr verkleinert werden soll. Von den 170 Jobs sollen nur 60 erhalten bleiben, weshalb vielen Menschen nun die Arbeitslosigkeit droht.

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Eurowings und Hanse-Merkur starten „Corona-Versicherung“

Nun bietet auch die Lufthansa-Tochter Eurowings in Zusammenarbeit mit einer Assekuranz eine spezielle Corona-Versicherung an. Diese ist bei Buchungen, die bis zum 27. September 2020 getätigt werden, ohne Aufpreis bereits inkludiert. Versicherer ist die Hanse-Merkur, ein deutscher Spezialanbieter im Bereich Reiseversicherungen. Eurowings und die Assekuranz reagieren damit auf das zurückhaltende Buchungsverhalten vieler potentieller Kunden. Die subjektiv empfundenen Unsicherheiten sind momentan doch sehr groß. In der Einführungsphase ist das Versicherungsprodukt bei allen Ticketkäufen, die bis zum 27. September 2020 über die Homepage oder die App getätigt werden, ohne Aufpreis inkludiert. Relevant ist es, dass es sich um einen internationalen Return-Flug handelt. „Menschen wollen fliegen und verreisen, wünschen sich aber mehr Sicherheit für unsichere Zeiten. Die liefern wir in Form einer neuen Corona-Versicherung“, sagte Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings. Die Inhalte der Versicherung werden wie folgt beschrieben: Reiserücktritt, beispielsweise wenn am Abflughafen eine Temperaturkontrolle nicht bestanden wird; Auslandskrankenversicherung inklusive medizinisch notwendigem Rücktransport; sowie Reise-Abbruchversicherung (Urlaubsgarantie), die zum Beispiel eine Rückerstattung für einen neu gebuchten Rückflug oder einen verlängerten Aufenthalt aufgrund einer Erkrankung umfasst. Abgesichert sind alle Eurowings Flüge mit einem Rückflugdatum bis Ende 2021. Die Tarife werden dabei nicht teurer, sondern im Rahmen der Herbst-Kampagne („Aus dem Alltag in den Urlaub“) um die genannten Leistungen kostenfrei erweitert. Nach Ende September kann eine Corona-Versicherung auf Wunsch weiterhin zu allen Tarifen hinzugebucht werden.

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Deutsche Luftverkehrsbranche soll neue Corona-Hilfen bekommen

Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt neue Corona-Hilfspakete für den angeschlagenen Luftfahrtsektor in Aussicht. Dazu beruft er ein Gipfeltreffen ein. Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtbranche mitten ins Gesicht und kostet nicht nur Nerven, sondern auch massig Geld. Das weiß auch der CSU-Politiker und lädt zum Gipfel. Allen voran soll es weitere Unterstützung für die gesamte Branche geben – einschließlich der Flughäfen. Diese fühlten sich in den letzten Wochen und Monaten von der Regierung im Stich gelassen, während große Konzerne wie die Lufthansa milliardenschwere Hilfsgelder zugesichert bekamen. „Ich werde schnellstens zu einem Luftverkehrsgipfel einladen, der sich mit den Folgen der Corona-Krise für die gesamte Luftverkehrswirtschaft beschäftigt. Dabei denken wir natürlich auch an die Flughäfen. Wir bereiten gerade ein Konzept für die Regionalflughäfen vor und thematisieren die großen Verkehrsflughäfen. Denn wenn wir an dieser Stelle wichtige Infrastruktur verlieren, können wir sie nicht mehr reaktivieren“, so Scheuer, der die „Erhaltung der Struktur“ als oberstes Ziel ernennt. Es gehe um die gesamte Luftverkehrswirtschaft, „vom Flugzeugbauer bis hin zur Airline“. Der Flughafenverband ADV begrüßte die Ankündigung Scheuers, ein Hilfskonzept für die Airports zu prüfen. „Die Flughäfen stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Ein Flugbetrieb ohne Einnahmen lasse sich auf Dauer nicht durchhalten, wie airliners.de berichtet.

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Delta gibt Anleihe über 9 Milliarden Dollar aus

Delta Airlines stellt mitten in der Corona-Krise einen neuen Rekord auf: Die US-amerikanische Fluggesellschaft konnte Anleihen über 9 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt platzieren – so viel wie keine einzige Airline jemals zuvor. Damit spült die Fluglinie ordentlich Geld in die Kassen und ist laut dem Nachrichtenmagazin „Bloomberg“ vorerst nicht auf weitere Staatshilfe angewiesen. Dieser Geldregen soll auch dabei helfen, die coronavirusbedingten Verluste abzufedern und das Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig zu halten. Eigenen Angaben zufolge liegt das Passagieraufkommen bei 30 Prozent des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

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Die sechs Flughäfen Londons im Vergleich

Kaum eine europäische Hauptstadt verfügt über so viele Flughäfen wie London. Dieser sind sechs für den Linienflugverkehr relevante Airports zugeordnet. Drei weitere tragen zwar “London” im Namen, sind jedoch primär für die Business-Aviation relevant. Wer bei einer Reise in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs den Flughafen clever wählt, kann sogar viel Geld sparen. Auf der Linie werden hauptsächlich Heathrow, Gatwick, Stansted, City, Luton und Southend angeflogen. Deren Lage ist allerdings äußerst unterschiedlich und auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie deren Kosten weichen stark ab. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle, denn beispielsweise ab dem London-City-Airport sind es nur wenige Minuten mit der DLR bis in die City of London. Ab Stansted sind es mit dem Bus mindestens 90 Minuten, je nach Verkehrslage durchaus auch mehr. Die Flughäfen Oxford und Farnborough spielen im Linienverkehr keine nennenswerte Rolle. Der erstgenannte Airport befindet sich gar rund 100 Kilometer nordwestlich von London. Farnborough ist 50 Kilometer südwestlich der britischen Hauptstadt und wird vorwiegend militärisch, aber auch für die Air Show, genutzt. Beide Plätze sind in der Bedarfsluftfahrt durchaus beliebt. Der London Biggin Hill Airport, der sich nur 20 Kilometer südöstlich der City of London befindet, gilt in der Business Aviation als erste Wahl. Nachstehend werden die für den normalen Linienverkehr relevanten Flughäfen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs kurz vorgestellt. Dabei liegt der Fokus auf Städtetrips nach London. Trotz der Entfernungen können die Airports dennoch Vorteile haben und zwar dann, wenn das Ziel beispielsweise Southend on Sea ist und nicht die Hauptstadt. London City

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Elba: Paradies mit glasklarem Meerwasser

Glasklares Meerwasser, in dem viele, zum Teil bunte, Fische anzutreffen sind, bietet die italienische Insel Elba. Viele Sandbuchten sind dafür bekannt, dass sie sehr seicht sind und somit optimal auch für Urlaube mit kleinen Kindern geeignet sind. Die Insel befindet sich in der Nähe von Korsika (Frankreich) und Sardinien und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Zwar verfügt Elba über einen eigenen Flughafen, der sich in Marina Di Campo befindet, jedoch ist das Flugangebot äußerst überschaubar. Bedingt durch die Insolvenzen von SkyWork und InterSky gibt es ab Deutschland keine Nonstop-Flüge mehr. Von der Schweiz aus fliegt Zimex Air im Auftrag eines Reiseveranstalters ab Bern-Belp und von Lugano aus fliegt die tschechische Silver Air mit Let 410. Der Großteil der Touristen reist daher mit den Fähren, die beispielsweise ab Piombino angeboten werden, an. Es besteht ein hochfrequenter Schiffsverkehr und die Preise sind durchaus moderat. Silver Air bietet einige subventionierte Verbindungen ab Mailand-Linate, Pisa und Firenze während der Sommermonate an. Allerdings sind die Frequenzen eher gering und in der Vergangenheit wurde das Angebot wiederholt kurzfristig und ohne große Ankündigung ausgesetzt. Die eingesetzten Flugzeuge des Typs Let 410 bieten 16 Sitzplätze und stammen aus tschechischer Produktion. Entscheidet man sich für eine Anreise auf dem Luftweg, so eignet sich Pisa als Umsteigeort. Allerdings sollte bedacht werden, dass Silver Air weder Interline- noch Codeshareabkommen mit anderen Airlines unterhält. Das bedeutet, dass eventuelles Gepäck abgeholt und erneut eingecheckt werden muss. Auch gibt es im Falle von Verspätungen keine Haftung und der nächste Flug könnte gegebenenfalls erst in

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Bundesheer soll 18 Leonardo AW196M bekommen

Das österreichische Bundesheer wird bald Ersatz für die über 50 Jahre alten Alouette-III-Hubschrauber bekommen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner entschied sich laut einem Bericht der Kronen Zeitung für das Modell Leonardo AW169M. Zuletzt waren neben dem italienischen Hersteller auch Airbus und Bell im Rennen. Nun sind die Würfel gefallen. Das Verteidigungsministerium wird insgesamt 18 Einheiten kaufen, die ab Mitte 2022 an das Bundesheer ausgeliefert werden sollen. Eine offizielle Bestätigung der Ministerin gibt es allerdings noch nicht. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt in etwa 300 Millionen Euro. Damit handelt es sich um das größte Heeres-Investment seit etwa 20 Jahren. Von den 18 Hubschraubern sollen sechs auch zur Ausbildung neuer Piloten eingesetzt werden. Die anderen 12 sind als reine Einsatzgeräte vorgesehen.

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Air Baltic: 25 A220-300 bis Jahresende

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic übernahm am Sonntag einen weiteren Airbus A220-300. Die Flotte ist damit auf 23 Exemplare angewachsen. Bis Jahresende sollen noch zwei weitere Jets dieses Typs dazu kommen. Das jüngste Flottenmitglied trägt die Registrierung YL-AAW und ist am Sonntag in Riga eingetroffen. Im Zuge der Coronakrise besiegelte Air Baltic das vorzeitige Aus für die Teilflotten Boeing 737 und DHC Dash 8-400. Seither ist man ein reiner A220-300-Operator. “Die aktuelle Krise ermöglichte es uns, uns auf den Airbus A220-300 zu konzentrieren. Das ist der einzige Flugzeugtyp, den Air Baltic in Zukunft fliegen wird. Bei unserer Flugzeugauswahl liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit, die ein Vorteil ist, um aus der Krise herauszukommen”, so Geschäftsführer Martin Gauss.

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Fernbus-Verbindungen an Airports weiterhin ausgedünnt

Vor einigen Jahren liberalisierte Deutschland den Fernbusverkehr und löste damit nicht nur national, sondern in ganz Europa einen regelrechten Boom aus. Das Comeback der Fernreisebusse auf europäischen Autobahnen war besiegelt. Auch Flugreisende profitieren davon, denn viele wichtige Airports sind in den Streckennetzen der Anbieter enthalten und somit stehen preiswerte und zuverlässige Zubringer zur Verfügung. Direkte Kooperationen zwischen Fluggesellschaften und Fernbusbetreibern sind eher die Ausnahme. Der deutsche Postbus arbeitete einige Zeit mit Lufthansa zusammen und bot beispielsweise eine Linie von Salzburg zum Flughafen München an. Diese wurde bereits wieder eingestellt und der deutsche Postbus vom Mitbewerber Flixbus übernommen. Dieser schluckte viele Start-Ups, aber auch Angebote von Schwergewichten wie den Österreichischen Bundesbahnen. Andere, darunter der Berlin Linien Bus der Deutschen Bahn AG, gaben auf. Der Markt konsolidierte sich bereits vor der Corona-Pandemie auf Flixbus und einige wenige kleinere Anbieter wie Regiojet. Momentan gilt es beim Reisen mit Fernbussen, insbesondere dann, wenn man pünktlich einen Flug erreichen möchte oder am Airport auf einen zuverlässigen Anschluss angewiesen ist, durchaus einiges zu beachten. Besonders wichtig ist, dass man sich über das Angebot informiert, denn die Streckennetze der Fernbusbetreiber sind noch nicht vollständig wieder in Betrieb. Aufgrund zahlreicher Restriktionen sind viele internationale Verbindungen weiterhin ausgesetzt. Das betrifft am Flughafen Wien beispielsweise die Buslinien nach Ungarn, die in der Vergangenheit sehr rege genutzt wurden. Die harten Einreisebestimmungen haben zur Folge, dass kein wirtschaftlich tragfähiger Linienbetrieb möglich ist. An anderen Airports, beispielsweise den Flughäfen Warschau-Chopin und Warschau-Modlin pausieren die Fernbuslinien weiterhin. Die ÖPNV-Busse fahren allerdings nach regulärem Fahrplan,

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