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Schweiz beendet Pläne für Business-Airport Dübendorf

Der Militärflughafen Dübendorf (Schweiz) wurde im Zuge der Corona-Pandemie als Parkplatz für zahlreiche Maschinen von Swiss und anderen Airlines bekannt. Geplant war, dass dieser Platz künftig als Business-Airport genutzt werden sollte, um eben auch Kloten entlasten zu können. Daraus wird nun nichts, denn die schweizerische Bundesregierung zieht sich zurück. Das Eidgenössische Departement für Verkehr teilte mit, dass der Bund die Planungen für die Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld mit Bundesbasis einstellt. Auch verweist man darauf, dass mit Klagen von Anwohnern und Gemeinden zu rechnen wäre. Auch wolle der Betreiber, die Flugplatz Dübendorf AG, eine voll Konzession erlangen und nicht nur eine Betriebserlaubnis. Der Bundesrat beschloss insbesondere aufgrund möglicher Klagen von Anliegern den Rückzug aus dem Projekt. Ob das Vorhaben nun ohne Beteiligung der Eidgenossenschaft, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Kanton, umgesetzt werden kann, ist noch unklar. Die Flugplatz Dübendorf AG ist allerdings verärgert, denn man habe vom Rückzug des Bundesrats aus den Medien erfahren und überlegt nun eine Entschädigung zu fordern. Hierzu verweist man auf eine entsprechende Vereinbarung, die eine solche Pflicht vorsehen würde.

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Enter Air stationiert Boeing 737-800 in Basel

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air stationiert im Winterflugplan 2020/21 eine Boeing 737-800 auf dem Flughafen Basel. Der Mittelstreckenjet wird primär im Auftrag von Air Prishtina eingesetzt. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter besitzt man die Fluggesellschaft Chair, die aus der schweizerischen Germania Flug AG hervorgegangen ist. Laut Mitteilung des Unternehmens soll die Strecke Basel-Pristina an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten werden. Im Sommerflugplan 2021 sollen weitere Destinationen ab dem Flughafen Basel-Moulhouse dazukommen. Dazu befinde man sich in Gesprächen mit verschiedenen Reiseveranstaltern. Enter Air hält derzeit an Chair 49 Prozent.

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Deutschland verschiebt auch „Online-Voranmeldung“

Deutschland wollte eigentlich am 15. Oktober 2020 einführen, dass sich Einreisende aus Risikogebieten online voranmelden müssen. Dies sollte die bisherigen Aussteigekarten bzw. die Meldepflicht bei den lokalen Gesundheitsbehörden ersetzen. Die Zwangsquarantäne soll nun erst am 8. November 2020 starten. Auch die Einführung der elektronischen Einreise-Voranmeldung wird auf dieses Datum verschoben. Diese wird dann nicht nur Flug-Passagiere, sondern auch Personen, die mit Bahn, Bus oder Auto nach Deutschland einreisen betreffen. Formulare auf Papier müssen dann nicht mehr ausgefüllt werden. Den bisherigen Regierungserklärungen nach sollen die lokalen Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Online-Voranmeldungen haben. Angegeben werden müssen im Grunde die gleichen Daten wie bislang auf den Papierformularen. Deutschland will die Online-Voranmeldungen aber auch für die Strafverfolgung nutzen, was datenschutzrechtlich umstritten ist. Mit der EU hat man ohnehin bereits eine Unstimmigkeit am Hals, denn die PNR-Datenbank ist nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen gedacht, die Bundesrepublik greift jedoch auch in Sachen Corona zu. Diese Praxis ist nach Ansicht der EU-Kommission rechtswidrig. Ein entsprechendes Verfahren gegen Deutschland läuft bereits.

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Nur für eigenen Staatsbürger: Israel lockert die Einreisebestimmungen

Mit 16. Oktober 2020 sollen die strikten Bestimmungen am größten Flughafen Israels, Tel Aviv Ben Gurion, gelockert werden. Das hat für Staatsbürger zur Folge, dass diese bei der Rückkehr aus grün eingestuften Ländern nicht mehr in Quarantäne müssen. Aufgrund des “zweiten Lockdowns” waren seit 18. September 2020 Auslandsreisen nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt. Allerdings hat diese Lockerung keine signifikante Auswirkung für Ausländer, denn touristische Einreisen nach Israel bleiben im Regelfall untersagt. Hierfür ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die nur in seltenen Fällen erteilt wird. Das hat auch massive Auswirkungen auf die gesamte Branche: Es wurde seit Jahresanfang ein 76-prozentiger Rückgang verzeichnet. Nach Angaben des Tourismusverbands zählte man nur etwa 783.000 Touristen. In den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es noch etwa 3,3 Millionen Urlauber. Das hat auch wirtschaftliche Konsequenzen, denn diesem Wirtschaftszweig fehlen nach ersten offiziellen Angaben in etwa drei Milliarden Euro. Viele Israelis und Palestinenser, die in der Touristik beschäftigt sind, verloren ihre Jobs oder bangen zumindest.

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New York startet Schnelltests vor jedem Abflug

Während in Wien und an anderen europäischen Flughäfen die Einführung von Corona-Schnelltests noch getestet oder diskutiert wird und beispielsweise sich deutsche Politiker klar dagegen aussprechen, führen die New Yorker Flughäfen Newark und John F. Kennedy diese verpflichtend ein. Die Teststationen werden von einem privaten Unternehmen betrieben und sollen Ergebnisse innerhalb von 15 Minuten liefern. Es besteht eine enge Kooperation mit der lokalen Gesundheitsbehörde, berichtet das Portal Reisetopia. Generell sollen Schnelltests vor jedem Abflug in den USA flächendeckend ausgerollt werden. Nur wessen Testergebnis negativ ist, darf fliegen. Beispielsweise testet United Airlines ein solches Verfahren auf der Strecke San Francisco-Honolulu.  Das Bestreben der Fluggesellschaften und Airports ist klar: Verpflichtende Schnelltests vor dem Abflug sollen Einreiseverbote und Zwangsquarantäne ersetzen. Nach Ansicht der Branchenvertreter soll so das Überleben der Luftfahrtbranche, aber auch der Touristik gesichert werden. Noch mangelt es aber an behördlichen Zulassungen, denn ein negatives Schnelltestergebnis wird derzeit noch nicht als Ersatz für einen negativen PCR-Befund anerkannt. Hierzu müssten die jeweiligen Regierungen noch die Voraussetzungen schaffen, wobei die Positionierung hierzu sehr unterschiedlich sind. Österreich zeigt sich beispielsweise offen, in Deutschland sprechen sich führende Politiker klar gegen Schnelltests für Reisende auf und verweisen darauf, dass man die Testkapazitäten für Krankenhäuser und Altenheime benötigen würde. Dennoch ist der Druck aus der Branche äußerst hoch und sowohl Airlines als auch Flughäfen arbeiten weltweit an Verfahren, die den Regierungen als Ersatz für die bisherigen Bestimmungen schmackhaft gemacht werden sollen. Angesichts des Umstands, dass der Finanzbedarf der Fluggesellschaften, aber auch der gesamten Reisebranche, drastisch steigen wird und so

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Ferienwochenende: 53 Abflüge in Dresden und Leipzig

Am Wochenende beginnen in den deutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Herbstferien. Ab Leipzig/Halle wird es 27 Abflüge geben und ab Dresden 26 Starts. Die Mitteldeutsche Flughafen AG weist in einer Aussendung eindringlich darauf hin, dass Rückkehrer aus Risikogebieten einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren bzw. alternativ den Befund vorweisen müssen. Ab Leipzig/Halle werden am ersten Ferienwochenende die nachstehenden Ziele angeboten: Die meisten Urlaubsmaschinen starten nach Antalya (8). Zu den griechischen Inseln Heraklion (7), Rhodos (5), Korfu (2) und Kos (2) heben insgesamt 16 Ferienflieger ab. Darüber hinaus starten Maschinen nach Lamezia Terme (1) in Italien und nach Wien (2). Am österreichischen Drehkreuz haben Passagiere Anschluss zu vielen weiteren Zielen. Am Flughafen Dresden sind für das erste Ferienwochenende 26 Abflüge geplant. Die griechischen Inseln Heraklion (2), Rhodos (2) und Kos (1) stehen mit insgesamt fünf Starts Hoch im Kurs. Antalya (2), London (1), Palma de Mallorca (1), Düsseldorf (2) und Stuttgart (1) ergänzen das Angebot. Außerdem werden die Drehkreuze Amsterdam (3), Frankfurt (6) und München (5) angeflogen. Von dort erreichen Fluggäste mit nur einem Umstieg weitere Städte- und Sonnenziele. Einreisende aus Risikogebieten sind laut dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Corona-Test verpflichtet. Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann sich innerhalb von zehn Tagen nach Einreise kostenlos testen lassen. Ein unverzüglicher Umstieg an einem Flughafen im Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt in diesem.

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SAS übernimmt ersten A321LR

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS verfügt nun über einen langstreckentauglichen Airbus A321LR. Diese ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Auslieferungsflug von Hamburg nach Kopenhagen wurde mit einer zehnprozentigen Beimischung synthetischen Kerosins durchgeführt. SAS hat insgesamt drei Einheiten bestellt, die über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation bezogen werden. Die Maschinen sind mit 157 Sitzplätzen in drei Klassen bestuhlt: 22 in der “SAS Business”, 12 in der “SAS Plus” und 123 in der “SAS Go”. Der Carrier plant die Maschinen ab nordischen Ländern auf Transatlantikstrecken einzusetzen. Die Range beträgt etwa 7.400 Kilometer.

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SmartLynx steigt mit A321F ins Frachtgeschäft ein

Der Luftfahrtkonzern SmartLynx steigt in das Frachtgeschäft ein. Der maltesische Zweig übernimmt zwei Airbus A321F. Es handelt sich um die ersten Cargo-Flugzeuge, die von der Charterfluggesellschaft betrieben werden. Ein entsprechender Vertrag wurde mit Vallair unterschrieben. Zwei Passagierflugzeuge des Typs Airbus A321-200 werden in reine Frachter konvertiert. SmartLynx Malta wird die Mittelstreckenjets jedoch nicht auf eigene Rechnung betreiben, sondern im Auftrag eines Logistikkonzerns. Die beiden A321F werden auf dem Flughafen Luqa stationiert. „Wir freuen uns darauf die A321F in Europa fliegen zu sehen“, sagt Alistair Dibisceglia, Chief Leasing und Trading Officer von Vallair. „Das Flugzeug wird von SmartLynx im Auftrag eines internationalen Spediteurs betrieben und in Malta stationiert sein. Der Standort ist ideal für den intereuropäischen Vertrieb und wird auch dazu beitragen den Druck auf überlastete Frachtzentren zu verringern. “

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Deutschland verlängert Air-India-Bann

Deutschland und Indien liefern sich auf Kosten von Lufthansa und Air India einen Streit um sprichwörtliche Rechthaberei. Die Folge: Der Kranich steht in Indien auf der “schwarzen Liste” und umgekehrt Air India in Deutschland. Beiden Carriern ist es damit unmöglich Flüge zwischen der Bundesrepublik und dem Subkontinent anzubieten. Begonnen hat es damit, dass Indien der Ansicht ist, dass Deutschland hinsichtlich der Korridorregelungen Indien benachteiligt. Ende September 2020 wurde Lufthansa sprichwörtlich aus dem Subkontinent ausgesperrt. Die Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen: Deutschland sperrte Air India aus und verlängerte das Verbot bis mindestens 20. Oktober 2020.  Was wirft man sich eigentlich gegenseitig vor? Zwischen Indien und Deutschland wurden im Zuge der Corona-Krise Korridorlösungen ausverhandelt. Laut der Luftfahrtbehörde des Subkontinents soll Lufthansa auch Flüge mit Umstieg in Frankfurt am Main nach Kanada und in die Vereinigten Staaten von Amerika angeboten haben. Diese sind nach Ansicht der Inder vom Abkommen nicht umfasst, sondern es würde sich um Flüge der Sechsten Freiheit handeln. Air India kann diese allerdings nicht anbieten und so lautet der Vorwurf, dass der Kranich unfaire Methoden anwenden würde. Indien erteilte Lufthansa ein Flugverbot und darauf reagierte Deutschland prompt und sperrte im Gegenzug Air India aus. Nun verlängerte die Bundesrepublik ihren Bann bis vorläufig 20. Oktober 2020. Die Politik ist nun am Zug und muss auf diplomatischer Ebene eine Lösung für das Problem finden. Allerdings gehen die Ansichten weit auseinander, so dass nicht mit einer raschen Einigung zu rechnen ist. Auf Anfrage meinten beide betroffenen Fluggesellschaften, dass sie darauf

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Ryanair kürzt erneut den Flugplan

Die global steigenden Infektionszahlen zwingen Ryanair, erneut am Winter-Flugplan zu schrauben. Der Billig-Flieger reduziert die Winter-Kapazität abermals, diesmal auf nur 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vermehrten Flugbeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie zeigen Wirkung. Vor allem die Ticketbuchungen für November und Dezember würden darunter leiden. Deshalb müssen man den Flugplan weiter beschneiden und die Frequenzen reduzieren. „Zusätzlich zur Schließung der Basen in Cork, Shannon und Toulouse für den Winter hat Ryanair erhebliche Reduktionen der Flugzeuge an den Basen in Belgien, Deutschland, Spanien, Portugal und Wien angekündigt“, heißt es am Donnerstag. Unter diesen Umständer rechnet der Low-Coster mit etwa 38 Millionen Fluggästen im laufenden Fiskaljahr bis Ende März. „Obwohl diese Prognose noch weiter nach unten korrigiert werden könnte, wenn die EU-Regierungen den Flugverkehr weiterhin schlecht organisieren und in diesem Winter weitere ‚Lockdowns‘ anordnen“, so Michael O’Leary.

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