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BDL appelliert für differenzierte Teststrategie

Der deutsche Luftfahrtverband BDL versucht derzeit die ab 1. Oktober 2020 in Deutschland geltenden Quarantänebestimmungen noch abzuwenden oder zumindest zu verfeinern. Die Bundesrepublik plant sämtliche Rückkehrer aus Risikogebieten pauschal zumindest fünf Tage in Quarantäne zu stecken und das unabhängig davon, ob diese einen negativen PCR-Test vorlegen können oder nicht. Die Luftverkehrswirtschaft erwartet dramatische Folgen, denn bereits jetzt ist die Anzahl der Vorausbuchungen für Oktober 2020 enorm niedrig. Das gab auch Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr vor einigen Tagen zu. Gegenüber dem Handelsblatt sagte BDL-Geschäftsführer Matthias von Randow, dass man sich dafür einsetzt, dass die pauschale Quarantänepflicht durch eine differenzierte Teststrategie ersetzt wird. Dabei steht im Fokus, dass jene Personen, die einen negativen Befundbericht vorlegen können, von der Selbstisolation ausgenommen werden sollen. „Sollte hingegen das Vorhaben von Bund und Ländern umgesetzt werden, ab Oktober alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten der verschärften Quarantänepflicht zu unterziehen, würde dies einen erneuten Lockdown des internationalen Reiseverkehrs bedeuten und hätte damit sehr negative Folgen für den gesamten Wirtschaftsstandort”, so Randow gegenüber dem Handelsblatt. Der Verbandsgeschäftsführer warnt ausdrücklich davor, dass zahlreiche Flugverbindungen aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden könnten und dies habe dann Folgen für den Industriestandort Deutschland und etwa 27,3 Millionen Menschen in Europa, die im Bereich Touristik arbeiten. Daher appelliert der BDL an Bund und Länder eine praktikable Lösung zu finden, die der Branche das Überleben ermöglicht.

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Volocopter und Deutsche Bahn arbeiten an Frachtdrohne

Der Lufttaxi-Pionier Volocopter und die Deutsche-Bahn-Tochter DB Schenker arbeiten nun gemeinsam an der Entwicklung einer Frachtdrohne. Im kommenden Jahr soll bereits der kommerzielle Nachweis der Notwendigkeit erbracht werden. Bei DB Schenker geht man davon aus, dass durch eine solche Drohne die Lieferketten im innerstädtischen Bereich komplett neu aufgestellt werden können. Volocopter sitzt in Bruchsal (Deutschland) und ist seit neun Jahren auf dem Markt tätig. Erste kommerzielle Testflüge auf deutschem Boden sollen noch heuer in Berlin durchgeführt werden. DB Schenker stieg Anfang des Jahres als strategischer Investor ein. Bei der Bahntochter hält man den Einsatz von Drohnen im Liefer- und Transportdienst für eine zukunftsträchtige Investition.

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Oman Air kehrt nach Frankfurt zurück

Ungeachtet der momenten beiderseits harten Einreisebestimmungen wird Oman Air am 1. Oktober 2020 nach Frankfurt am Main zurückkehren. Der Carrier beabsichtigt vorerst zwei wöchentliche Umläufe zwischen Maskat und dem größten Flughafen Deutschlands zu bedienen. Oman Air ist die nationale Fluggesellschaft des Omans und betreibt derzeit eine Flotte von 52 Verkehrsflugzeugen. Darunter befinden sich auch Langstreckenjets der Typen Airbus A330 und Boeing 787. Der Carrier ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization und unterhält das Hauptdrehkreuz in Maskat.

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Niederlande: Innsbruck und Wien sind nun Risikogebiete

Immer mehr Länder setzen Österreich und/oder die Hauptstadt Wien auf ihre Risikolisten und sprechen Reisewarnungen aus. Zuletzt setzte Zypern diesen Schritt für das komplette Staatsgebiet. Nun sprach am Dienstag auch die Regierung der Niederlande eine entsprechende Warnung für Innsbruck und Wien aus. Personen, die aus der Landeshauptstadt Tirols oder der österreichischen Bundeshauptstadt in die Niederlande einreisen wollen, müssen sich nun zehn Tage in Quarantäne begeben. Die niederländische Regierung begründet den Schritt damit, dass in den beiden österreichischen Städten die Infektionszahlen zuletzt stark gesteigen sind. „Sie können, mit Ausnahme der Hauptstadt Wien und der Stadt Innsbruck, für Urlaubsreisen nach Österreich fahren, aber bleiben Sie wachsam“, ist in den entsprechenden Hinweisen der Regierung der Niederlande zu lesen. Für Flugreisende gibt es allerdings eine Erleichterung: Die bloße Nutzung der Airports Wien-Schwechat und Innsbruck führt Angaben der Regierung nach nicht zur Quarantänepflicht. Das dürfte auch beim Wintertourismus für Erleichterung sorgen, denn besonders Innsbruck und Salzburg sind beliebte Landeorte niederländischer Wintersportler. In den letzten Tagen sprachen Deutschland, Dänemark, Belgien, die Schweiz, Zypern und nun auch die Niederlande Reisewarnungen aus. Während Dänemark und Zypern ganz Österreich als Risikogebiet betrachten, beschränken sich die Schweiz, Deutschland und Belgien auf die Bundeshauptstadt Wien. Die Niederlande warnen zusätzlich auch vor Innsbruck. Weitere Staaten im skandinavischen und baltischen Raum machen derzeit Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort Österreich schwierig bis unmöglich. Zypern stufte die Alpenrepublik bereits im August auf die B-Liste ab. Nun befindet sich Österreich sogar unter den C-Staaten. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt

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Airport Rostock-Laage muss Personal abbauen

Die Corona-Krise macht auch dem Flughafen Rostock-Laage schwer zu schaffen. Nun hat der Airport keine andere Wahl: es muss Personal entlassen werden. Wie viele Mitarbeiter es am Ende werden, würde derzeit noch in den Sternen stehen, wie das Nachrichtenmagazin „NDR“ berichtet. Wie nahezu bei allen Flughäfen sank auch in Rostock-Laage die Zahl der durchgeführten Flüge enorm. Und mit ihnen auch der Personalbedarf. „Es sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die den Personalabbau unumgänglich machen“, so Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, die derzeit mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und einen Sozialplan ausverhndelt.

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Hochrisikoland: Zypern reagiert auf steigende Fallzahlen in Österreich

Seit geraumer Zeit schießen die Corona-Zahlen in Österreich in die Höhe. Das sieht auch die Republik Zypern und stuft die Alpen-Republik mit 24. September von Kategorie B auf C herab. Künftig müssen sich österreichische Staatsbürger auf coronavirusbedingte Verschärfungen gefasst machen, die es in sich haben. Bei der Einreise muss ein negatives RT-PCR-Testzertifikat für Covid-19 mitgeführt werden, das mindestens 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Doch selbst damit kommt man nicht allzu weit. Denn trotz negativem Test müssen sich betroffene Personen in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Doch damit nicht genug: am letzten Tag der Quarantäne verlangt die Republik eine zusätzliche Testung. Damit sind touristische Reisen nach Zypern unmöglich. Für viele ein bisschen überraschend: Auch die Schweiz soll dem österreichischen Beispiel folgend herabgestuft werden. Für den angeschlagenen Outgoing-Tourismus beider Länder ist dies ein herber Schlag, ebenso für die Airlines. Seit 15. Juni bestehen wieder tägliche Linienflüge zwischen Wien und Larnaca mit Austrian Airlines, seit Anfang Juli fliegt WizzAir von Larnaka dreimal pro Woche nach Salzburg.  Für wie lange diese Einstufung von Österreich und der Schweiz gelten werde, sei aktuell noch unklar, wie es von Zypern Tourismus heißt.

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Lufthansa: Vertragsverlängerung für Harry Hohmeister

Während bei Lufthansa konzernweit tausende Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, kann sich zumindest Vorstandsmitglied Harry Hohmeister über eine vorzeitige Vertragsverlängerung um drei Jahre freuen. Der Kontrakt läuft nun bis zum 30. Juni 2024. Der Aufsichtsrat fasste am Montag den entsprechenden Beschluss. „Die große Erfahrung und Kompetenz von Harry Hohmeister sind in diesen Zeiten großer Herausforderungen wichtiger denn je. Er genießt das Vertrauen des Aufsichtsrats, und wir freuen uns, dass er seine erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen wird”, so Lufthansa-Aufsichtsratspräsident Karl-Ludwig Kley. Hohmeister gehört seit Juli 2013 dem Vorstand der größten Fluggesellschaft Deutschlands an und leitet derzeit den Bereich “Commercial Passenger Airlines.”

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Peoples muss den Flugplan erneut kürzen

Aufgrund der Tatsache, dass die Schweizerische Eidgenossenschaft die österreichische Bundeshauptstadt Wien zur Risikoregion erklärt hat, muss nun die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples ihren Flugbetrieb reduzieren. Zwischen Altenrhein und Wien v.v. wird ab 5. Oktober 2020 unter der Woche nur noch einmal täglich geflogen. Die Umläufe an den Wochenenden entfallen bis auf weiteres. Der Ersatzflugplan gilt vorläufig bis November 2020. Das Unternehmen beobachtet die weitere Entwicklung der Lage genau und wird gegebenenfalls reagieren. Bei entsprechender Nachfrage sind Aufstockungen nicht ausgeschlossen. Personen, die sich in Wien aufgehalten haben, müssen in der Schweiz eine Quarantäne antreten. Altenrhein ist insbesondere für Vorarlberg ein bedeutsamer Flughafen, befindet sich jedoch auf dem Staatsgebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Einreiseregeln sehen diverse Ausnahmen und Erleichterungen vor, jedoch fällt leider nicht jeder Fluggast unter diese.

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Sardinien: Gericht kippt PCR-Test-Vorlagepflicht

Ab sofort ist für die Einreise auf die italienische Mittelmeerinsel Sardinien vorläufig kein negativer PCR-Test mehr notwendig. Ein Gericht kippte die Anordnung der Regionalregierung. Zumindest bis zum 7. Oktober 2020 ist die Einreise wieder ohne Vorlage eines negativen Befundberichts möglich. Das Verwaltungsgericht Cagliari ist der Ansicht, dass durch die Testpflicht das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt ist. Gegen die Verordnung der Regionalregierung ging übrigens die Zentralregierung in Rom vor und obsiegte in erster Instanz. Am 7. Oktober 2020 geht der Prozess allerdings weiter. Bis dahin ist die vom Präsidenten der Region Sardinien herausgegebene Anordnung allerdings außer Kraft. Die übrigen Coronamaßnahmen auf der italienischen Insel sind nicht betroffen, denn diese waren auch nicht Gegenstand des Verfahrens.

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Neue British-Airways-777 kommen mit First-Class-Suiten

Ab Oktober 2020 wird British Airways weitere Maschinen des Typs Boeing 777-300ER erhalten. Diese sind mit neuen, abschließbaren First-Class-Suites ausgerüstet. Die Beförderungsklasse soll zunächst auf einigen ausgewählten Maschinen zur Verfügung stehen. Es handelt sich laut “Simple Flying” um die gleichen Sitze, die schon in den Dreamlinern verwendet werden. Der große Unterschied ist allerdings, dass diese nun als Suite mit verschließbarer Schiebetür angeordnet werden. Eine komplett neue First-Class ist es daher nicht. Alle Boeing 777-300ER, die zur Auslieferung anstehen, sollen jedoch mit dieser Konfiguration ausgerüstet in Dienst gestellt werden.

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