secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Spanien schnürt Rettungspaket für Air Europa

Die Finanzlage der spanischen Fluggesellschaft Air Europa ist aufgrund der Coronakrise enorm angespannt. Nun scheint die Regierung dem Carrier mit einem 400-Millionen-Euro-Darlehen unter die Arme zu greifen. Allerdings will Spanien auch am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Laut der lokalen Zeitung Cinco Dias machen Air Europa insbesondere die laufenden Leasingkosten für die Flotte schwer zu schaffen. Diese werden auf etwa 30 Millionen Euro pro Monat beziffert. Gleichzeitig können derzeit nur wenige Destinationen bedient werden und die Nachfrage hält sich ebenfalls in sehr eng gesteckten Grenzen. Auf der Langstrecke werden nur wenige Destinationen bedient und das überwiegend nur einmal pro Woche. Die spanische Regierung soll demnach Bereitschaft signalisiert haben ein Fixzinsdarlehen in der Höhe von 201 Millionen Euro zu gewähren. Bei diesem ist vorgesehen, dass je nach Erfolg von Air Europa auch der Staat profitiert. Weitere 199 Millionen Euro sollen über einen normalen, jedoch staatlich besicherten Kredit fließen. Die Staatsholding “Sociedad Estatal de Participaciones Industriales Sepi” führt derzeit eine Due-Diligence-Prüfung durch. Das Ergebnis soll in Kürze feststehen und ist maßgeblich für die Gewährung des Notkredits. Eigentlich wollte die International Airlines Group die Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von knapp einer Milliarde Euro übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass der Wert des spanischen Carriers massiv gesunken ist und die IAG auch nicht mehr dazu bereit ist den hohen Preis an Globalia zu bezahlen. Zuletzt wurde kolportiert, dass maximal 500 Millionen Euro seitens der IAG als Angebot auf dem Tisch liegen. Das schmeckt dem bisherigen Eigentümer naturgemäß überhaupt nicht,

weiterlesen »

Kenton Jarvis wird neuer Easyjet-Finanzchef

Kenton Jarvis wird von Tui zum britischen Billigflieger Easyjet wechseln und dort die Funktion des Finanzchefs übernehmen. Dies teilte der Lowcoster am Freitag in Luton mit, nannte jedoch noch keinen genauen Termin für den Amtsantritt. Der momentan amtierende Finanzchef Andrew Findlay wird das Unternehmen verlassen. Das wurde allerdings schon im Frühjahr offiziell kommuniziert. „Seine tiefen Kenntnisse der Reiseindustrie, sowie seine Fähigkeiten im Finanzbereich werden für die Periode des Wiederaufbaus nach der Pandemie entscheidend sein“, so Easyjet-Vorstandsvorsitzender Johan Lundgren in einer Aussendung.

weiterlesen »

Auch Israel erklärt Österreich zum Risikogebiet

Österreich ist nun von einem weiteren Land zum Risikogebiet erklärt worden: Ungeachtet dessen, dass Israel selbst nationale Rekordinfektionszahlen meldet und bereits den zweiten Lockdown veranlasst hat, wurde eine Reisewarnung für die Alpenrepublik ausgesprochen. Die Auswirkungen werden sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Der Grund dafür ist, dass Israel äußerst harte Einreisebestimmungen praktiziert und derzeit touristische Aufenthalte gar nicht möglich ist. Eigene Staatsbürger können zwar jederzeit das Land betreten, müssen sich allerdings einer Quarantäne unterziehen. Angehörige anderer Länder dürfen nur unter ganz besonderen Umständen nach Israel einreisen. Umgekehrt ist es für Israelis schwierig in Österreich einzureisen, denn der Mittelmeerstaat gehört nicht der europäischen Union an. Daher gelten die Bestimmungen für Drittstaatenangehörige und diese sehen nur sehr wenige Ausnahmen vor. In jedem Fall ist dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests zwingend notwendig. Diese Umstände haben bereits dazu geführt, dass der Reiseverkehr zwischen Österreich und Israel auf einem äußerst niedrigen Niveau ist. Daher hat die Reisewarnung nun eher symbolischen Charakter.

weiterlesen »

Boeing: Marc Allen und Chris Raymond werden befördert

Boeing befördert mitten in der Coronavirus-Pandemie gleich zwei Mitarbeiter: Marc Allen wird zum Chief Strategy Officer ernannt und Chris Raymond zum ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Allen, der seit 2014 bereits Mitglied des Boeing Executive Councils ist, verantwortet als Chief Strategy Officer und Senior Vice President, Strategy and Corporate Development, künftig die globale Unternehmensstrategie. Dabei berichtet er direkt an Boeing President und CEO David Calhoun. Raymond wird zum Chief Sustainability Officer des Unternehmens ernannt, eine neu geschaffene Position, die dem Executive Vice President, Enterprise Operations und Chief Financial Officer Greg Smith untersteht. In dieser Rolle soll er die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens vorantreiben. Beide Ernennungen treten zum 1. Oktober in Kraft.

weiterlesen »

Berufsverband kritisiert Lauda wegen Düsseldorf-Schließung

Mit der Schließung der letzten Lauda-Basis in Deutschland macht sich die Ryanair-Tochter nicht wirklich Freunde. Als Grund wurde unter anderem die Weigerung des Flughafens genannt, die Preise zu senken. Jetzt hagelt es Kritik. Betroffen vom Aus am Standort Düsseldorf sind nahezu 70 Piloten, etwa die doppelte Anzahl an Flugbegleitern und weitere Mitarbeiter am Boden. Diese berichten, dass es keinerlei Kommunikation des Unternehmens mit der eigenen Belegschaft gegeben habe. Von der Standortschließung und der damit einhergehenden Entlassung haben sie aus den Medien erfahren. Nun schaltet sich der Berufsverband des Cockpitpersonals Deutschland ein und übt harsche Kritik. „Wenn Lauda davon absehen würde, Flüge durch halb Europa zum Preis eines warmen Mittagessens anzubieten, dann könnte der Konzern problemlos die angeblich zu hohen Gebühren der Flughäfen entrichten“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. „Wenn schon das Unternehmen nicht umdenkt, so sollten sich vielleicht die Flugreisenden Gedanken machen, ob man aktuell mit einem Unternehmen fliegen möchte, dass derart rücksichtslos agiert.“ Von der Fluggesellschaft fordere man nun, das Gespräch mit den Beschäftigten zu suchen und im Beisein des Berufsverbandes einen tariflichen Sozialplan zu erarbeiten. Doch damit nicht genug. Denn auch von der Gewerkschaft vida muss man sich einiges gefallen lassen. Konkret stößt die gestern bekannt gewordene neue Jahresgage des Ryanair-Chefs O’Leary auf Empörung. Dem zufolge bekommt dieser künftig 3,5 Millionen jährlich für seine Tätigkeiten ausbezahlt, während anderen Mitarbeiter des Unternehmens die Gehälter gekürzt werden.  „Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass O‘Leary noch vor ein paar Monaten die Wiener Lauda-Flugbegleiter mit einem Grundgehalt unterhalb der Mindestsicherung abspeisen wollte.

weiterlesen »

FACC muss sich von 700 Mitarbeitern trennen

Der Luftfahrtzulieferer FACC ahnte schon bei der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz nichts Gutes. Damals ging man noch davon aus, dass man die Kehrtwende schafft. Doch heute droht den Arbeitnehmern das Worst-Case-Szenario: Bis zu 700 Mitarbeiter – mehrheitlich aus Österreich – könnten gehen. Heute hat die Chef-Etage zum Gespräch geladen. Man werde diverse coronavirusbedingte Sparmaßnahmen vorstellen, wie das Nachrichtenmedium „ORF“ berichtet. Das heißt selten etwas Gutes, wissen auch die knapp 3.400 Angestellten. Auch, dass die mit Ausbruch der Pandemie eingetretene Krise in der Luftfahrt dem oberösterreichischen Flugzeugzulieferer schwer im Magen liegt. Darüber hinaus werde CEO Robert Machtlinger gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Sozialplan vorstellen. Die Kurzarbeit läuft im September aus.

weiterlesen »

Dortmund: Landesregierung befürwortet „Pistenverlängerung“

Der Billigflieger Wizzair drängt darauf mit Maschinen des Typs A321 nach Dortmund zu fliegen. Momentan ist die Piste allerdings zu kurz dafür, doch diese kann mit minimalem Aufwand verlängert werden. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat keinen Einwand gegen das Vorhaben eingebracht. Dies geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage des SPD-Abgeordneten Hartmut Ganzke hervor. Allerdings – so Radio Unna – müssten die Lärmauswirkungen durch das Regierungspräsidium Münster geprüft werden. Eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung soll nicht erforderlich sein, da es sich formell nur um eine Schwellenverlegung handelt und keine tatsächliche Verlängerung stattfindet. Mit dieser Verlegung kann jedoch die Piste voll ausgenutzt werden, was auch dazu führt, dass Wizzair, die vor Ort eine Basis unterhält, mit A321 fliegen kann. DIe Landesregierung will allerdings am 100 Tonnen Höchstabfluggewicht festhalten.

weiterlesen »

August 2020: Deutlicher Rückgang bei Air Baltic

Die durchaus strengen Einreise- und Quarantäneregeln der lettischen Regierung wirkten sich im eigentlich reisestarken August negativ auf die Anzahl der beförderten Passagiere bei Air Baltic aus. Gegenüber Juli 2020 verzeichnete man gar einen neunprozentigen Rückgang. „August war der dritte volle Monat des geplanten Betriebs für Air Baltic und vielleicht der bisher härteste. Nach einem relativ soliden Juli sank die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen aufgrund der weit verbreiteten Anforderungen an die Selbstisolation erneut. Trotzdem werden wir die Konnektivität für diejenigen Kunden aufrechterhalten, die reisen müssen, und wir sind sicher, dass die Nachfrage steigen wird, sobald die Selbstisolationsregeln geändert werden”, so Firmenchef Martin Gauss. Der Carrier führte im August 2020 1.997 Flüge durch. Bedient wurden 51 Strecken. An Bord befanden sich 137.830 Reisende. Im Juli 2020 waren es noch 53 Routen, 2.019 Flüge und 151.529 Passagiere. Die Zahlen auf einen Blick:   August, 2020 July, 2020 Change Number of passengers 137 830 151 529 -9% Number of flights 1 997 2 019 -1% Routes operated 51 53 -2 15-minute flight punctuality indicator 97.9% 97.1% +0.8%-points

weiterlesen »

Finnair verkauft nun PCR-Tests

Das Oneworld-Mitglied Finnair bietet ab 28. September 2020 in Zusammenarbeit mit Terveystalo ihren Kunden PCR-Tests an. Diese können über die Homepage des Carriers gebucht werden und in einem nahegelegenen Testzentrum absolviert werden. Auch die Bezahlung mit Punkten aus dem Vielfliegerprogramm ist möglich. Finnair begründet den Schritt damit, dass viele Länder die Vorlage eines negativen Testergebnis verlangen. Nun versucht man die Nachfrage durch die Vermittlung von PCR-Tests zu pushen. Weiters schreibt die Fluggesellschaft, dass man dadurch einen weiteren Beitrag zur Sicherheit leisten würde. Finnische Reisende haben dadurch auch einen Vorteil, denn wenn diese aus Gebieten, die seitens der Regierung als Risikoregion eingestuft sind, zurückkehren kann die 14-tägige Quarantäne durch das Absolvieren einer PCR-Testung unmittelbar nach der Ankunft verkürzt bzw. umgangen werden. In Helsinki soll das Ergebnis binnen 24 Stunden feststehen, an anderen Standorten innerhalb von maximal 36 Stunden. Zu den Preisen machte Finnair noch keine näheren Auskünfte, schreibt jedoch, dass normale Kunden einen zehnprozentigen Rabatt bekommen sollen. Vielflieger sollen 15 Prozent Vergünstigung erhalten.

weiterlesen »

Infektionen: Auch Dänemark sperrt Österreicher aus

Österreich wird nun von einem weiteren Land als Risikogebiet eingestuft: Dänemark setzte neben der Alpenrepublik auch die Niederlande und Portugal auf die “rote Liste”. Die Bundeshauptstadt Wien wird bereits seit einigen Tagen seitens des Serum Instituts rot eingestuft. Das hat nun erhebliche Folgen, wie das österreichische Außenministerium erklärt: Am 19. September 2020 (Mitternacht) ist die Einreise aus Österreich nur noch aus besonderen Gründen möglich. Für touristische Zwecke ist dies nicht mehr möglich. Nähere Informationen zu den derzeitigen Bestimmungen Dänemarks hat die lokale Polizei unter diesem Link bereitgestellt. Eventuelle Auswirkungen auf das Flugangebot ab österreichischen Airports sind derzeit noch nicht absehbar. Die Anbieter erklärten auf Anfrage sinngemäß einheitlich, dass die weiteren Entwicklungen – insbesondere im Blick auf die Nachfrage und Buchungszahlen – beobachtet werden und eventuelle Entscheidungen danach ausgerichtet werden. Flüge zwischen Österreich und Dänemark bieten unter anderem Wizzair, Ryanair/Lauda und Austrian Airlines an. (Autor:Dieser Beitrag wurde von Michael Müller verfasst.)

weiterlesen »