
Norse Atlantic Airways verlagert Fokus: Rückzug aus dem Nordamerika-Geschäft zugunsten Asiens
Die norwegische Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways steht offenbar vor einem bedeutenden Strategiewechsel. Berichten der Luftfahrtanalysefirma Cirium zufolge wird die Airline im kommenden Winter eine weitere transatlantische Route einstellen, nämlich die Direktverbindung zwischen Paris Charles de Gaulle (CDG) und New York John F. Kennedy (JFK). Diese Meldung folgt nur eine Woche, nachdem das Unternehmen bereits die Einstellung von drei weiteren wichtigen US-Routen bekanntgab: London Gatwick nach Las Vegas, Oslo nach Miami und Berlin nach Miami. Parallel dazu kündigt Norse Atlantic eine deutliche Expansion im asiatischen Markt an, mit neuen Direktflügen nach Bangkok und Phuket. Dieser Kurswechsel deutet auf eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells hin, weg von einem breiten transatlantischen Angebot hin zu selektiveren Langstreckenmärkten, insbesondere in Südostasien. Rückzug von Transatlantikrouten: Eine Strategie der Konsolidierung Norse Atlantic Airways, die sich als Nachfolgerin von Norwegian Long Haul im Segment der günstigen Langstreckenflüge positionieren wollte, zieht sich offenbar von mehreren wichtigen transatlantischen Routen zurück. Jüngsten Daten der Luftfahrtanalysefirma Cirium zufolge wird der letzte Flug zwischen Paris Charles de Gaulle und New York JFK bereits am 17. Oktober 2025 stattfinden. Ursprünglich waren für diese Route lediglich drei Flüge pro Woche mit insgesamt 1.014 Sitzplätzen geplant. Die offizielle Bestätigung von Norse Atlantic Airways hierzu steht noch aus. Diese Streichung der Paris-New York-Verbindung ist nicht der erste Rückzug der Airline aus dem Nordamerika-Geschäft in diesem Winterflugplan. Erst eine Woche zuvor hatte der reine Boeing 787-Betreiber die Einstellung von drei weiteren transatlantischen Routen für den Winter 2025/2026 bestätigt: In einer Stellungnahme an Simple Flying erklärte ein Sprecher von Norse








