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Embraer stärkt Position im Leasing- und Frachtmarkt

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer setzt verstärkt auf den expandierenden Markt für Frachtflugzeuge und Flugzeugleasing. Mit der Gründung eines eigenen globalen Teams für Leasing- und Frachtflugzeuge will das Unternehmen seine strategische Position weiter ausbauen. Die neue Einheit wird ihren Sitz in Amsterdam haben und sich aus Experten für das Leasing von Embraer-Flugzeugen sowie Spezialisten für die Umrüstung von Passagiermaschinen zu Frachtflugzeugen (P2F) zusammensetzen. Erstmals bündelt Embraer das Fachwissen dieser Bereiche in einer einheitlichen Struktur. Die Leitung des neuen Teams übernimmt Oliver Gerg, der zum Senior Vice President für Global Leasing und Fracht ernannt wurde. Gerg war maßgeblich an der Einführung des E-Freighters im Jahr 2022 beteiligt und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich Flugzeugleasing. In seiner neuen Funktion berichtet er direkt an Martyn Holmes, Chief Commercial Officer von Embraer Commercial Aviation. „Die Schaffung dieses globalen Leasing- und Frachtteams ist ein entscheidender Schritt in unserer Strategie, um Chancen in den wachsenden Cargo- und Leasingmärkten zu nutzen“, erklärte Holmes in einer Unternehmensmitteilung. Embraer sieht in der Neuausrichtung eine Möglichkeit, sich besser an die sich verändernden Anforderungen des globalen Luftfahrtmarktes anzupassen. Mit dieser Maßnahme will das Unternehmen seine Präsenz im Leasing- und Frachtgeschäft stärken und seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen bieten. E-Freighter erhält europäische Zulassung Ein wichtiger Meilenstein für das Frachtgeschäft von Embraer wurde im Februar 2025 erreicht: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erteilte die Zulassung für den E-Freighter, eine Frachtversion des beliebten Regionaljets E190. Dies geschah nur vier Monate nach der Zertifizierung durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA und die brasilianische ANAC. Mit der

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Bombendrohung an Bord: Air-India-Flug kehrt nach Mumbai zurück

Ein Air-India-Flug von Mumbai nach New York musste am Montagmorgen umkehren, nachdem an Bord eine Bombendrohung entdeckt wurde. Flug AI119, der mit einer Boeing 777-300ER unterwegs war, befand sich etwa vier Stunden in der Luft, als eine Notiz mit der Drohung in einer der Bordtoiletten gefunden wurde. Die Maschine kehrte daraufhin über dem Luftraum Aserbaidschans um und landete sicher am Flughafen Mumbai. Sicherheitsbehörden stuften die Bedrohung später als Fehlalarm ein. Nach der Entdeckung der Drohung folgte die Besatzung dem internationalen Sicherheitsprotokoll. Der Pilot informierte die Flugüberwachung, die umgehend Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit von Passagieren und Crew einleitete. Der Flugkapitän entschied sich für eine Umkehr nach Mumbai, da der Flughafen über eine umfassende Notfallinfrastruktur verfügt. Nach der sicheren Landung wurde die Maschine isoliert und von Sicherheitsteams durchsucht. Spezialisten untersuchten das Flugzeug gründlich, konnten jedoch keine verdächtigen Gegenstände finden. Ein Sprecher von Air India äußerte sich nach dem Vorfall: „Ein mögliches Sicherheitsrisiko wurde während des Fluges AI119 von Mumbai nach New York (JFK) am 10. März 2025 entdeckt. Nach Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften kehrte der Flug nach Mumbai zurück, um die Sicherheit aller an Bord zu gewährleisten.“ Für die gestrandeten Passagiere stellte Air India Übernachtungsmöglichkeiten und Mahlzeiten bereit. Der Flug wurde für den nächsten Tag neu angesetzt. Zunehmende Bedrohungslage für indische Airlines Obwohl sich die Bombendrohung als unbegründet herausstellte, ist sie Teil eines besorgniserregenden Trends. In den letzten Monaten wurden vermehrt Bombendrohungen gegen indische Fluggesellschaften gemeldet. Laut einem Bericht von Reuters wurden im Jahr 2024 zwischen Januar und September durchschnittlich 20 Drohungen

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Warnstreik am Flughafen Erfurt-Weimar – Gewerkschaft fordert bessere Bezahlung

Am Flughafen Erfurt-Weimar haben die Beschäftigten am Mittwoch ihre Arbeit niedergelegt. Mit einem ganztägigen Warnstreik will die Gewerkschaft Komba den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen um einen neuen Haustarifvertrag, in denen die Gewerkschaft eine deutliche Gehaltserhöhung fordert. Konkret soll die Bezahlung der Beschäftigten an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) angeglichen werden. Sollte dies nicht umgesetzt werden, verlangt Komba zumindest eine monatliche Lohnerhöhung von 350 Euro für die Mitarbeiter. Obwohl der Warnstreik am Flughafen den Betrieb lahmlegt, sind keine direkten Auswirkungen für Passagiere zu erwarten. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin waren für Mittwoch und Donnerstag ohnehin keine Starts oder Landungen geplant. Lohnforderung trifft auf Widerstand Die Gewerkschaft Komba begründet ihre Forderung mit der anhaltenden Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten, die für viele Beschäftigte eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Insbesondere im Luftfahrtsektor seien die Löhne seit Jahren unterdurchschnittlich gestiegen, während die Anforderungen an das Personal weiter zugenommen hätten. Die Flughafen Erfurt GmbH hat sich bisher nicht offiziell zu den Forderungen der Gewerkschaft geäußert. Klar ist jedoch, daß eine Angleichung an den TVöD erhebliche Mehrkosten für den Betreiber bedeuten würde. Da der Flughafen jährlich Millionenbeträge aus der Landeskasse Thüringens erhält, dürfte auch die Landesregierung ein Interesse daran haben, die finanziellen Belastungen möglichst gering zu halten. Laut Komba steht das nächste Tarifgespräch für Donnerstag an. Es bleibt abzuwarten, ob die Geschäftsführung auf die Forderungen eingeht oder der Konflikt sich weiter zuspitzt. Kaum regulärer Flugverkehr, aber unerwartete Gäste Der Flughafen Erfurt-Weimar gehört zu den kleineren Verkehrsflughäfen Deutschlands. Regelmäßige Linienflüge

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CMA CGM baut neues Luftfracht-Drehkreuz in Chicago auf – Milliardeninvestition in den US-Markt

Der französische Logistikriese CMA CGM Group verstärkt seine Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt und plant eine umfassende Expansion seiner Luftfrachtkapazitäten. Im Zuge einer groß angelegten Investitionsstrategie in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar wird das Unternehmen ein neues Luftfracht-Drehkreuz am Chicago O’Hare International Airport (ORD) errichten. Die geplante Expansion, die bis 2030 umgesetzt werden soll, unterstreicht die Bedeutung des US-Marktes für das französische Unternehmen, das bereits seit 35 Jahren in den Vereinigten Staaten tätig ist. Im Mittelpunkt der Expansion steht die Verstärkung der Flotte von CMA CGM Air Cargo mit neuen Boeing 777F-Frachtflugzeugen, die am Flughafen Chicago O’Hare stationiert werden. Das Unternehmen erwartet die Lieferung von zwei weiteren Maschinen dieses Typs im Jahr 2025, wodurch sich die Gesamtzahl der 777F in seiner Flotte auf fünf erhöht. Die Stationierung dieser Maschinen in Chicago soll die Handelsverbindungen zwischen den USA, Asien und Europa weiter stärken. CMA CGM setzt auf Luftfracht als Wachstumstreiber CMA CGM Air Cargo wurde im März 2021 gegründet, um der steigenden Nachfrage nach globalen Logistiklösungen gerecht zu werden. Das Unternehmen betreibt derzeit eine Mischung aus Airbus A330-200F- und Boeing 777F-Frachtflugzeugen und unterhält regelmäßige Frachtflüge von seiner Hauptbasis am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) nach Asien und Nordamerika. Ursprünglich begann das Unternehmen mit zwei ehemaligen Airbus A330-200F von Qatar Airways, bevor es seine Flotte mit den leistungsfähigeren Boeing 777F erweiterte. Neben den zwei erwarteten 777F-Auslieferungen im Jahr 2025 hat CMA CGM im Dezember 2021 zudem als Erstkunde vier Airbus A350F bestellt, eine Bestellung, die im April 2024 auf insgesamt acht Maschinen

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Flughafen Memmingen wächst weiter: Bayern stärkt die Grenzpolizei

Der Flughafen Memmingen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Süddeutschland entwickelt. Was einst als Militärflugplatz diente, ist heute ein dynamisch wachsender internationaler Airport. Die stetig steigenden Passagierzahlen stellen nicht nur die Betreiber des Flughafens, sondern auch die Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Flughafens für den internationalen Luftverkehr hat das bayerische Innenministerium nun beschlossen, die Grenzpolizei vor Ort erheblich zu verstärken. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gab bekannt, daß die bisherige Grenzpolizeigruppe am Flughafen Memmingen in eine eigenständige Grenzpolizeiinspektion umgewandelt wurde. Dies sei ein notwendiger Schritt, um die umfangreichen Aufgaben im Bereich der Einreisekontrollen effizient bewältigen zu können. Die Zahl der eingesetzten Grenzpolizistinnen und Grenzpolizisten ist bereits von 50 auf 85 gestiegen und soll bis 2030 auf rund 130 erhöht werden. Vom Militärflugplatz zum internationalen Airport Der Flughafen Memmingen hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Ursprünglich als Fliegerhorst für die Luftwaffe errichtet, diente er lange Zeit militärischen Zwecken, bevor er nach dem Ende des Kalten Krieges für den zivilen Luftverkehr umgebaut wurde. Seit der offiziellen Eröffnung als Regionalflughafen im Jahr 2004 verzeichnet der Airport kontinuierlich steigende Passagierzahlen. Heute gilt Memmingen als der drittgrößte Verkehrsflughafen Bayerns nach München und Nürnberg. Die strategisch günstige Lage im Allgäu, nahe der Grenze zu Baden-Württemberg, macht ihn besonders attraktiv für Reisende aus dem süddeutschen Raum sowie für Passagiere aus Österreich und der Schweiz. Dank zahlreicher Verbindungen zu Zielen in ganz Europa, insbesondere nach Spanien, Italien, Osteuropa und in den Mittelmeerraum, ist der Flughafen für viele Reisende eine

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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Jahr 2024 einen neuen Fahrgastrekord aufgestellt. Erstmals nutzten mehr als 511 Millionen Fahrgäste Busse und Bahnen des Unternehmens, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den 494 Millionen Fahrgästen im Jahr 2023 bedeutet. Diese Zahlen sind nicht nur ein Beleg für das Vertrauen der Bevölkerung in den öffentlichen Verkehr, sondern auch ein Indikator für den anhaltenden Trend zur verstärkten Nutzung von Bahn und Bus. Im Zuge dieser Entwicklung kündigte der ÖBB-CEO Andreas Matthä an, dass bis 2030 mehr als 6,1 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Schienenverkehrs investiert werden. Das Unternehmen plant, insgesamt rund 330 neue Züge auf die Schienen zu bringen, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Zuwachs im Nah- und Regionalverkehr: 10 Prozent mehr Fahrgäste Ein besonders markanter Anstieg wurde im Nah- und Regionalverkehr verzeichnet. Mit insgesamt 254 Millionen Fahrgästen stieg die Nachfrage in diesem Segment um rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. ÖBB führt diesen Anstieg auf mehrere Faktoren zurück, die im vergangenen Jahr eine Rolle spielten. Zum einen nahm die Nutzung von Bus und Bahn zu, nachdem der Trend zum Homeoffice zurückging. Dies führte dazu, dass immer mehr Pendler wieder vermehrt auf den öffentlichen Verkehr angewiesen waren. Zum anderen stieg die Nachfrage aufgrund des zunehmenden Interesses an Ausflügen und Freizeitaktivitäten, bei denen Reisende häufig die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Die ÖBB konnten somit nicht nur Berufspendler, sondern auch touristische Reisende für den Nahverkehr gewinnen. Die ÖBB sind überzeugt, dass dieser positive Trend weiter anhalten wird. Ein gut ausgebautes

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Latam Airlines erweitert Langstreckenangebot von Europa nach Brasilien – Fokus auf Spanien und Portugal

Die südamerikanische Fluggesellschaft Latam Airlines hat während der ITB (Internationale Tourismus-Börse) 2025 eine bedeutende Erweiterung ihres Langstreckenangebots bekannt gegeben. Im Sommer 2025 wird die Airline ihre Flugfrequenzen nach Brasilien, einem ihrer wichtigsten Ziele in Europa, erheblich steigern. Insbesondere die Verbindungen von Spanien und Portugal werden deutlich ausgebaut, was einen Anstieg der Flugkapazitäten auf dem Markt für Flüge nach Brasilien um 36 Prozent bedeutet. Ab Juli bis Oktober werden zusätzliche Flüge angeboten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Doch die geplanten Erweiterungen betreffen auch andere europäische Märkte und spiegeln die wachsende Bedeutung der brasilianischen Metropolen im internationalen Flugverkehr wider. Erweiterung der Strecken ab Spanien und Portugal Latam Airlines wird die Flugverbindungen von Madrid nach São Paulo zwischen Juli und Oktober aufstocken. Die Flugfrequenz erhöht sich von elf auf 14 Flüge pro Woche. Auch von Barcelona aus wird die brasilianische Metropole häufiger bedient. Statt wie bisher viermal pro Woche wird die Strecke künftig sechs Mal wöchentlich angeboten. Dies zeigt, wie wichtig der spanische Markt für Latam geworden ist. Die Airline setzt dabei auf moderne Flugzeuge, insbesondere den Boeing 787 Dreamliner, der in einer Drei-Klassen-Konfiguration (Business, Premium Economy und Economy) angeboten wird, sowie auf den Boeing 777, der über eine Premium-Business-Klasse und Economy-Plus-Sitzplätze verfügt. Die Wahl dieser Flugzeugtypen ist nicht zufällig: Beide Modelle bieten eine hohe Effizienz und Komfort für die Langstreckenflüge, was den Passagieren eine angenehme Reiseerfahrung garantiert. Darüber hinaus wird Latam auch von Portugal aus eine neue saisonale Strecke nach Fortaleza anbieten. Diese wird zwischen April und Oktober verkehren und

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Neuer Scanner für die Bekämpfung des Drogenschmuggels: Belgien setzt auf innovative Technologie

Der Kampf gegen den Drogenschmuggel geht in eine neue Runde: Ab heute steht den belgischen Zollbehörden ein hochmoderner Körperscanner zur Verfügung, der eine revolutionäre Methode zur Aufdeckung von Drogenschmugglern am Flughafen Brüssel ermöglicht. Der neue Scanner, der auf die schnelle Entdeckung von Drogen hinweist, die von sogenannten „Schluckern“ oder „Pushers“ intern transportiert werden, wurde am Vormittag von Finanzminister Jan Jambon feierlich vorgestellt. Der Schritt stellt eine Weiterentwicklung der bisherigen Verfahren dar und zeigt die Bemühungen des Landes, den internationalen Drogenhandel gezielt und effizient zu bekämpfen. Im Jahr 2024 wurden am Brüsseler Flughafen insgesamt 21 Drogenschmuggler aufgespürt, die Drogen in Form von Kapseln oder anderen Verpackungen in ihren Körpern transportierten. Diese „Schweller“ oder „Pusher“ sind eine häufige Erscheinung im internationalen Drogenhandel, da sie versuchen, Drogen wie Kokain, Heroin oder andere Substanzen, oft in reiner Form, durch internationale Grenzen zu schleusen, ohne dass Zollbeamte es bemerken. Doch mit der Einführung des Körperscanners könnte sich dies ändern – der Scanner ermöglicht es den Behörden, schneller und präziser zu prüfen, ob eine Person Drogen im Körper trägt. Der neue Scanner: Schnelligkeit und Sicherheit im Fokus Bisher mussten verdächtige Reisende, die möglicherweise Drogen geschluckt oder in ihren Körper eingeführt hatten, zunächst einen Urintest ablegen. War dieser Test positiv, folgte der Transport der Person in ein Krankenhaus, wo eine körperliche Untersuchung und ein Röntgenbild durchgeführt wurden. Der gesamte Prozess konnte mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Mit der neuen Technologie wird dieser Ablauf deutlich verkürzt. „Dank des Körperscanners können wir nun direkt am Flughafen nach einem positiven

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Strategiewechsel bei SmartLynx Airlines: Fokus auf Airbus A320-Flotte und Reduzierung von Frachtgeschäft

SmartLynx Airlines, eine lettische Fluggesellschaft mit Spezialisierung auf Wet-Lease- und Charterflüge, hat einen bedeutenden Strategiewechsel angekündigt. Bis Mitte 2025 will das Unternehmen vollständig auf einen einheitlichen Flugzeugtyp umstellen und sich ausschließlich auf die Airbus-A320-Familie konzentrieren. Die Boeing-737-8-Flugzeuge, die bislang in der Flotte waren, sollen an andere Airlines innerhalb der Avia Solutions Group übertragen werden. Zudem wird das Engagement im Frachtsegment reduziert. Die Entscheidung zur Flottenvereinheitlichung ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung innerhalb der Avia Solutions Group, zu der SmartLynx gehört. Der Konzern betreibt mehrere Fluggesellschaften in verschiedenen Ländern und setzt auf ein flexibles Flottenmanagement, bei dem Flugzeuge zwischen den einzelnen Tochtergesellschaften verschoben werden. Nach Angaben des Unternehmens soll die Umstellung auf einen einzigen Flugzeugtyp das Wachstum der Fluggesellschaft stabilisieren und die strategische Ausrichtung des Konzerns unterstützen. Die Vereinheitlichung auf Airbus-A320-Flugzeuge soll dabei helfen, die Wartungs- und Betriebskosten zu optimieren sowie die Effizienz zu steigern. Aktuelle Flottenzusammensetzung von SmartLynx Airlines SmartLynx Airlines verfügt derzeit über eine gemischte Flotte aus Airbus- und Boeing-Flugzeugen. Laut aktuellen Daten umfasst die Flotte der lettischen Hauptgesellschaft 17 Maschinen, darunter: Zusätzlich betreibt die Tochtergesellschaft SmartLynx Airlines Malta 32 Flugzeuge, darunter mehrere A320- und A321-Modelle sowie zwölf Boeing 737-8. Eine weitere Tochtergesellschaft, SmartLynx Airlines Estonia, betreibt sieben A320-200. Parallel arbeitet das Unternehmen an der Zertifizierung der neu gegründeten Thai SmartLynx Airlines, die in Zukunft ebenfalls eine Rolle in der Konzernstrategie spielen könnte. Verkleinerung des Frachtergeschäfts Neben der Umstellung auf eine Airbus-A320-Flotte hat SmartLynx Airlines angekündigt, das Frachtgeschäft mit umgebauten A321-Frachtern zu reduzieren. Das Unternehmen hatte sich in den

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Boeing unter Druck: Sammelklage von Aktionären zugelassen

Ein neuer Rechtsstreit bringt den US-Flugzeugbauer Boeing weiter unter Druck. Eine Bundesrichterin in den USA hat eine Sammelklage von Aktionären zugelassen, die dem Unternehmen vorwerfen, Profite über die Sicherheit gestellt zu haben. Hintergrund der Klage ist der „Door Plug“-Defekt an einer Boeing 737 Max 9 der Alaska Airlines im Januar 2024 sowie frühere Sicherheitsprobleme mit der 737-Max-Serie. Bezirksrichterin Leonie Brinkema aus Alexandria, Virginia, entschied, daß Aktionäre, die zwischen dem 7. Januar 2021 und dem 8. Januar 2024 Boeing-Aktien besaßen, nun als Gruppe auf Schadenersatz klagen dürfen. Sie begründete ihre Entscheidung damit, daß die Klage erst nach Abschluß eines strafrechtlichen Verfahrens gegen Boeing durch das US-Justizministerium zugelassen werden konnte. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, Investoren mit irreführenden Aussagen über die Sicherheit seiner Flugzeuge getäuscht zu haben. Nach den beiden Abstürzen von Boeing-737-Max-8-Maschinen in Indonesien im Oktober 2018 und in Äthiopien im März 2019, bei denen insgesamt 346 Menschen ums Leben kamen, seien die Aktienkurse durch beschönigende Stellungnahmen künstlich hochgehalten worden. Der „Door Plug“-Vorfall und seine Folgen Der jüngste Vorfall, der in die Sammelklage eingeflossen ist, ereignete sich am 5. Januar 2024, als bei einer Boeing 737 Max 9 der Alaska Airlines während des Fluges eine Kabinentürverkleidung – der sogenannte „Door Plug“ – herausbrach. Das Flugzeug mußte notlanden, glücklicherweise ohne Todesopfer. Dieser Zwischenfall verstärkte erneut die Diskussion über Sicherheitsmängel bei Boeing-Flugzeugen und führte dazu, daß die US-Luftfahrtbehörde FAA das Flugverbot für betroffene Maschinen verhängte. Bereits in den Wochen zuvor hatte es Berichte über Qualitätsprobleme in der Fertigung gegeben. Untersuchungen ergaben, daß

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