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Flut von Klagen gegen Airlines: Zivilverfahren wegen Flugverspätungen und -annullierungen erreichen neue Höchststände

Die Zahl der Klagen gegen Fluggesellschaften hat im vergangenen Jahr in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem Deutschen Richterbund wurden an den großen Flughäfen des Landes rund 131.000 Verfahren eingereicht, was einen Anstieg von etwa 6.000 Klagen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders auffällig ist, dass der Großteil dieser Verfahren aus Streitigkeiten zwischen Fluggästen und Airlines resultiert, die häufig auf Verspätungen, Annullierungen oder andere Probleme im Zusammenhang mit Flugreisen zurückzuführen sind. Der zunehmende Trend zu mehr Klagen scheint eng mit der Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie verknüpft zu sein. Die Zahl der Verfahren variiert je nach Flughafenstandort, wobei das Amtsgericht Köln mit rund 41.300 Verfahren im Jahr 2024 das mit Abstand höchste Aufkommen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese hohe Zahl könnte mit der zentralen Rolle des Flughafens Köln-Bonn im Luftverkehr und der dort ansässigen Lufthansa zusammenhängen, die Europas größtes Luftfahrtunternehmen ist. Das Amtsgericht Frankfurt/Main folgt mit rund 16.000 Verfahren, während das für den Berliner Flughafen BER zuständige Amtsgericht Königs Wusterhausen knapp 15.500 Klagen verzeichnete. Der Grund für diesen Anstieg der Klagen wird von Experten auf die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach den pandemiebedingten Einschränkungen zurückgeführt. Die Zahl der Fluggäste hat sich 2024 auf rund 213,5 Millionen erhöht, was im Vergleich zu den 185,2 Millionen Passagieren im Jahr 2023 einen erheblichen Zuwachs darstellt. Diese steigende Zahl von Flugreisenden geht Hand in Hand mit einer Zunahme von Konflikten und Beschwerden gegenüber den Airlines, die immer häufiger vor Gericht landen. Zivilverfahren und Schlichtungsstellen: Klagen

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Flugzeugabsturz in Washington: Ermittlungen laufen nach verheerender Kollision mit Hubschrauber

Am Abend des 28. Januar 2025 erschütterte ein dramatisches Unglück die Region rund um Washington, als eine Passagiermaschine beim Landeanflug auf den Ronald-Reagan-Airport mit einem Militärhubschrauber kollidierte und beide Maschinen in den Potomac-Fluss stürzten. Bei dem verheerenden Zusammenstoß kamen alle 67 Menschen an Bord der beiden Maschinen ums Leben. Unter den Opfern befanden sich 60 Passagiere und vier Crew-Mitglieder der Passagiermaschine sowie drei Besatzungsmitglieder des Hubschraubers. Die Bergungsarbeiten in den eiskalten Gewässern des Flusses sind weiterhin im Gange, während die Behörden intensiv an der Aufklärung der Unfallursache arbeiten. Erste Berichte deuten auf Unregelmäßigkeiten bei der Flugsicherung hin, die möglicherweise zum verheerenden Unglück geführt haben könnten. Nach dem Zusammenstoß suchten Rettungskräfte mit Hochdruck im Potomac-Fluss nach Überlebenden. Doch die Hoffnung, jemanden lebend zu bergen, zerschlug sich schnell. Innerhalb weniger Stunden konnten mehr als zwei Dutzend Leichen aus dem Wasser gezogen werden. In den folgenden Stunden fanden die Einsatzkräfte weitere Opfer, so dass die Zahl der geborgenen Toten auf mehr als 40 stieg. Die schwierigen Bedingungen unter Wasser und das weite Suchgebiet machen die vollständige Bergung der Leichen zu einer langwierigen und herausfordernden Aufgabe. Rettungskräfte äußerten sich jedoch zuversichtlich, dass auch die restlichen Opfer geborgen werden könnten, obwohl dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks wurden unverzüglich aufgenommen. Die amerikanische Flugunfallbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) erklärte, dass die Auswertung der Flugschreiber der Passagiermaschine im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe. Diese könnten wichtige Hinweise darauf geben, was genau zum Zeitpunkt der Kollision zwischen den beiden Luftfahrzeugen

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Jan Böhmermanns „Eisern Ehrenfeld“-Tour: Anspruchsvolles Konzept ohne mitreißende Umsetzung

Jan Böhmermann, Deutschlands wohl bekanntester Polit-Satiriker, tourt mit seinem Programm „Eisern Ehrenfeld“ durch den deutschsprachigen Raum. Doch sein Auftritt in der Wiener Stadthalle hinterließ gemischte Eindrücke. Während Böhmermanns Fans gewohnt bissige Satire und musikalische Vielfalt erwarteten, wurde der Abend von einem unklaren Spannungsbogen, einer halbgefüllten Halle und einer mitunter ermüdet wirkenden Darbietung überschattet. Bereits im Vorfeld zeigte sich, dass das Interesse an Böhmermanns Tournee nicht überall ungebrochen ist. War sein letztes Konzert in Wien vor zwei Jahren restlos ausverkauft, füllten sich dieses Mal nur etwa 3.700 (Steh)-Plätze – in einer Halle, die auf weit größere Zuschauermengen ausgelegt ist. Ganze Sitzplatzbereiche und Oberränge wurden mit schwarzen Vorhängen abgehängt, um die Leerstellen zu kaschieren. Wo sich sonst dicht gedrängtes Publikum aneinanderreiht, herrschte überraschend viel Bewegungsfreiheit. Die fast geisterhafte Atmosphäre setzte einen ungewollten Kontrapunkt zu Böhmermanns eigentlich energiegeladenem Konzept. Musikalische Vielfalt ohne erzählerische Kohärenz Böhmermanns Konzept, politische Satire mit einer breiten musikalischen Palette zu verbinden, ist ambitioniert – doch genau hier lag ein zentrales Problem des Abends. Das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld, das ihn auf der Tour begleitet, beherrscht eine Vielzahl von Genres. Rap, Flamenco, Folklore, Big-Band-Jazz und elektronische Elemente wechselten sich in rasantem Tempo ab. Doch statt einer dramaturgisch durchdachten Darbietung wirkte das Programm oft zusammenhangslos. Einzelne Lieder funktionierten für sich, doch als Gesamtwerk fehlte eine erkennbare Struktur. Schon der Einstieg mit „Böhmermann ist schuld!“ und dem nachfolgenden „Faschismus is back“ ließ erkennen, dass politische Botschaften im Vordergrund stehen würden. Doch wo früher spitzfindige Satire und gezielt platzierte Provokationen für Aufmerksamkeit sorgten, schien diesmal

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Luftfracht erreicht 2024 Rekordniveau – IATA meldet starkes Wachstum

Der weltweite Luftfrachtmarkt hat im Jahr 2024 ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet. Wie die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) am 29. Januar bekanntgab, stieg die globale Frachttransportleistung um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark legte das internationale Luftfrachtgeschäft zu, das ein Plus von 12,2 Prozent verzeichnete. Die Branche, die in den vergangenen Jahren mit erheblichen Turbulenzen konfrontiert war, profitiert nun von einem anhaltenden Boom, der insbesondere durch die gestiegene Nachfrage im E-Commerce und Engpässe im Seeverkehr begünstigt wurde. Neben dem gestiegenen Frachtaufkommen hat sich auch die verfügbare Transportkapazität ausgeweitet. Laut IATA stieg das Angebot an Frachtraum – gemessen in verfügbaren Frachttonnen-Kilometern (ACTK) – weltweit um 7,4 Prozent, während die internationale Kapazität um 9,6 Prozent zulegte. Trotz dieses Wachstums blieben die Frachtpreise auf hohem Niveau, wenngleich sie im Jahresvergleich um 1,6 Prozentpunkte nachgaben. Dennoch lagen die Erträge weiterhin um 39 Prozent über dem Niveau von 2019. Im Dezember 2024 verzeichnete der Markt ein Wachstum von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die internationale Luftfracht mit einem Plus von 7 Prozent noch stärker zulegte. Die verfügbare Kapazität erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent, international um 5,2 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Erträge: Im Vergleich zum Dezember 2019 lagen diese um 53,4 Prozent höher. „Luftfracht war im Jahr 2024 der herausragende Bereich der Luftfahrtindustrie. Die Nachfrage wuchs um 11,3 Prozent, was durch den boomenden E-Commerce und die Engpässe in der Seefracht verstärkt wurde“, erklärte Willie Walsh, Generaldirektor der IATA. Besonders Luftfahrteinschränkungen auf Langstreckenrouten nach Asien hätten dazu beigetragen, dass die

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Wizz Air verzeichnet hohe Verluste im dritten Quartal – Triebwerksprobleme belasten den Betrieb

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 einen Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro gemeldet. Hauptgrund für das schlechte Ergebnis ist die anhaltende Stilllegung von rund 20 Prozent der Flotte aufgrund von Problemen mit den GTF-Triebwerken. Trotz einer höheren Passagierzahl und steigender Umsätze blieben die erhofften Gewinne aus. Laut dem am 30. Jänner 2025 veröffentlichten Quartalsbericht beförderte Wizz Air in diesem Zeitraum 15,5 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,176 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Obwohl die Passagierzahlen anstiegen, verringerte sich die verfügbare Sitzplatzkapazität gemessen in verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) um 1,7 Prozent. Auch die absolute Anzahl der verfügbaren Sitzplätze sank um 0,4 Prozent. Dennoch konnte die Fluggesellschaft ihre Auslastung verbessern: Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung (Load Factor) stieg um 3,1 Prozentpunkte auf 90,3 Prozent. Der Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro fiel mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal, als das Unternehmen einen Fehlbetrag von 105,4 Millionen Euro verzeichnete. Auswirkungen der Triebwerksprobleme Als eine der Hauptursachen für das negative Ergebnis nannte Wizz Air die anhaltenden Triebwerksprobleme beim GTF-Antrieb von Pratt & Whitney. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten mussten rund 20 Prozent der Flotte am Boden bleiben. „Wizz Air hat weiterhin mit den Herausforderungen zu kämpfen, die durch die anhaltende Stilllegung eines erheblichen Teils der Flotte entstehen“, erklärte József Váradi, CEO von Wizz Air. Er räumte ein, dass sich die gestiegene Nachfrage nicht in verbesserten Gewinnen niederschlug, da die operativen

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Krank im Urlaub: Was Beschäftigte über ihre Rechte wissen sollten

Die Semesterferien stehen bevor, und viele Arbeitnehmer treten ihren wohlverdienten Urlaub an. Doch was passiert, wenn eine Krankheit die geplante Erholung durchkreuzt? Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) klärt auf: Unter bestimmten Bedingungen werden die Urlaubstage nicht angerechnet. Erkrankt eine Person während ihres Urlaubs, so werden die betreffenden Tage nur unter bestimmten Voraussetzungen nicht als Urlaubstage gewertet. Laut Michael Trinko, Arbeitsrechtsexperte des ÖGB, müssen dafür folgende Bedingungen erfüllt sein: Ein Beispiel: Wird eine Person, die eine zweiwöchige Urlaubszeit hat, von Freitag bis Montag krank, so umfasst der Krankenstand vier Kalendertage. Da dieser Zeitraum drei Tage überschreitet, werden der Freitag und der Montag nicht vom Urlaub abgezogen. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass sich der Urlaub automatisch verlängert, wenn man währenddessen krank wird. Doch das ist nicht der Fall. „Der Urlaub endet zum ursprünglich vereinbarten Datum. Man kann die Krankenstandstage nicht einfach an den Urlaub anhängen“, betont Trinko. Dies bedeutet, dass eine spätere Rückkehr an den Arbeitsplatz nur mit entsprechender Absprache mit dem Arbeitgeber möglich ist. Krank im Ausland: Besondere Regeln beachten Wer im Ausland erkrankt, muss zusätzliche Schritte unternehmen, um seinen Krankenstand ordnungsgemäß nachzuweisen. Neben einem ärztlichen Attest ist in vielen Fällen auch eine behördliche Bestätigung erforderlich. Diese bescheinigt, dass das Attest von einem zugelassenen Mediziner ausgestellt wurde. Eine Ausnahme besteht, wenn die betroffene Person in einem öffentlichen Krankenhaus behandelt wurde. Hier genügt das ausgestellte Dokument der Klinik. Besonders wichtig ist zudem die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK), die auf der Rückseite der e-Card zu finden ist. Diese muss vollständig ausgefüllt und gültig sein,

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Flughafen Bremen: Mehr Passagiere und neue Streckenverbindungen im Jahr 2024

Der Flughafen Bremen konnte im Jahr 2024 mit steigenden Fluggastzahlen und einer verbesserten Auslastung seiner Maschinen einen positiven Jahresabschluss verzeichnen. Mit 1,89 Millionen Passagieren erreichte der Flughafen ein Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und behauptete damit seine Position als zehntgrößter Flughafen Deutschlands. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Branche unter dem Vor-Corona-Niveau, was auch für Bremen eine Herausforderung darstellt. Die gestiegenen Fluggastzahlen spiegeln eine erhöhte Nachfrage nach Flugreisen wider, insbesondere im Bereich der Low-Cost-Verbindungen. Mit einer durchschnittlichen Sitzplatzauslastung von 78 Prozent konnte der Flughafen Bremen eine stabile Effizienz der Flugverbindungen gewährleisten. Dies sei ein wichtiger Faktor für die Zukunft, so Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne: „Wir benötigen weiterhin steigende Fluggastzahlen bei gleichzeitig sinkenden Kosten.“ Neue Drehkreuze und erweiterte Streckenverbindungen Ein bedeutender Erfolg für den Flughafen Bremen im Jahr 2024 war die Anbindung an ein weiteres internationales Drehkreuz. Mit der neuen Verbindung nach Wien durch Austrian Airlines erweitert sich das Netzwerk der bereits bestehenden Drehkreuze in Frankfurt, München, Amsterdam, Istanbul und Zürich. Dies bietet Passagieren aus dem Nordwesten Deutschlands zusätzliche Umsteigemöglichkeiten zu weltweiten Zielen. Auch die Verbindungen in die Türkei wurden ausgebaut: Turkish Airlines bietet erstmals zwei tägliche Flüge nach Istanbul an, was den Zugang zum umfangreichsten Streckennetz der Welt erleichtert. Zusätzlich hat Pegasus Airlines Bremen an den Flughafen Sabiha Gökçen im asiatischen Teil Istanbuls angebunden und ermöglicht damit eine weitere Direktverbindung in die türkische Metropole. Gute Betriebsstabilität und weiteres Wachstum geplant Neben der positiven Entwicklung der Passagierzahlen konnte der Flughafen Bremen im Jahr 2024 eine hohe Betriebsstabilität nachweisen.

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Reisetrends 2025: Schweizer setzen auf Nordeuropa und Kombinationsreisen

Die Reiselust der Schweizer bleibt ungebrochen. Dies zeigt sich auch auf der diesjährigen Ferienmesse FESPO & Golfmesse in Zürich, bei der Edelweiss einen Überblick über die beliebtesten Ferienziele 2024 gab und die Trends für das kommende Reisejahr präsentierte. Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr Inselziele, während sich für 2025 eine wachsende Begeisterung für den Norden Europas und flexible Reisekombinationen abzeichnet. Die Schweiz mag ein Binnenland sein, doch ihre Einwohner zieht es traditionell ans Meer – insbesondere auf die Inseln Südeuropas. 2024 standen die Kanarischen Inseln, Griechenland und die Balearen hoch im Kurs. Besonders die Kanaren, die mit ihrem milden Klima ganzjährig als Destination attraktiv sind, verzeichneten eine starke Nachfrage. Auf der Langstrecke führten die USA, Kanada und Tansania die Liste der gefragtesten Ziele an. Dabei spielen sowohl Städtereisen als auch Naturerlebnisse eine große Rolle. Während Metropolen wie New York und Toronto weiterhin stark nachgefragt wurden, zeigte sich ein wachsendes Interesse an landschaftlich reizvollen Reisezielen. Ein Überraschungserfolg waren zudem die Azoren, die mit ihrer unberührten Natur und spektakulären Vulkanlandschaften zahlreiche Schweizer Urlauber anzogen. Die hohe Nachfrage führte dazu, daß Edelweiss 2025 eine zusätzliche Route zur Azoren-Insel Terceira ins Programm aufnimmt. Neue Reisetrends: Der Norden im Fokus Für das Jahr 2025 lassen sich zwei deutliche Entwicklungen erkennen: Einerseits steigt das Interesse an Destinationen in Nordeuropa, andererseits gewinnen Reisen an Beliebtheit, die verschiedene Urlaubselemente miteinander kombinieren. Insbesondere skandinavische Städte wie Bergen und Regionen wie Nordnorwegen oder Lappland ziehen immer mehr Touristen an. Auch Irland und Großbritannien verzeichnen Zuwächse, etwa mit Zielen wie Cork,

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Österreichs Reisebranche blickt optimistisch auf 2025

Die österreichische Reisebranche startet mit positiven Erwartungen in das Jahr 2025. Eine aktuelle Umfrage des Österreichischen Reiseverbandes (ÖRV) zeigt, daß sowohl die Winter- als auch die Sommersaison eine starke Nachfrage verzeichnen. Vor allem das Frühbuchen erfreut sich wieder großer Beliebtheit, und die Reisenden setzen vermehrt auf individuelle Erlebnisse sowie Kreuzfahrten. Mehr als die Hälfte der österreichischen Urlauberinnen und Urlauber verbringt ihre Ferien weiterhin im eigenen Land. Die Alpenrepublik bietet mit ihren Seen, Bergen und kulturellen Sehenswürdigkeiten eine breite Palette an Erholungsmöglichkeiten. Besonders beliebt sind klassische Sommerdestinationen wie Kärnten, Tirol und die Steiermark. Bei den Auslandsreisen liegt Italien unangefochten an der Spitze. Rund 35 Prozent der gebuchten Sommerreisen führen in das südliche Nachbarland. Die Regionen Venetien, die Toskana und die Adria-Küste erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Kroatien belegt mit 27 Prozent den zweiten Platz, während Deutschland mit 18 Prozent auf Rang drei liegt. Weitere gefragte Destinationen sind Griechenland, Spanien und die Türkei. Auch bei Fernreisen gibt es klare Favoriten: Die USA und Thailand stehen bei österreichischen Urlaubern hoch im Kurs. Während Thailand mit seinen Stränden und kulturellen Sehenswürdigkeiten lockt, zieht es viele Reisende in die Vereinigten Staaten vor allem in Metropolen wie New York, Miami oder Los Angeles. Verändertes Reiseverhalten: Auto bleibt dominant, Bahn legt zu Die bevorzugte Art der Fortbewegung zeigt eine gewisse Kontinuität. Mehr als die Hälfte der Reisenden nutzt weiterhin das Auto für Urlaubsreisen, insbesondere bei Fahrten innerhalb Österreichs oder in benachbarte Länder wie Italien und Deutschland. Die Bahn gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung. Ihr Anteil liegt mittlerweile bei

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Deutsche Reisegewohnheiten 2024: Beliebte Ziele und Herausforderungen im Flugverkehr

Im Jahr 2024 verzeichnete Deutschland eine rege Reisetätigkeit, wobei sowohl inländische als auch internationale Destinationen bei den Urlaubern hoch im Kurs standen. Gleichzeitig sahen sich viele Reisende mit Herausforderungen im Flugverkehr konfrontiert, insbesondere in Form von Verspätungen und Flugausfällen. Innerhalb Europas blieben Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich die bevorzugten Reiseziele der Deutschen. Spanien zog dabei 12,96 Millionen Passagiere an, gefolgt von Italien mit 6,85 Millionen und dem Vereinigten Königreich mit 6,4 Millionen Reisenden. Frankreich lag mit 4,9 Millionen Passagieren auf dem fünften Platz. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Beliebtheit südeuropäischer Länder sowie des Vereinigten Königreichs als Reiseziele. In Afrika stand Marokko an erster Stelle der bevorzugten Reiseziele deutscher Urlauber. Rund 566.300 Passagiere flogen 2024 in das nordwestafrikanische Land. Tunesien und Südafrika folgten mit 516.100 bzw. 249.900 Reisenden. In Asien dominierte die Türkei mit 9,71 Millionen Passagieren die Rangliste. Die Vereinigten Arabischen Emirate und China folgten mit 1,68 Millionen bzw. 1,05 Millionen Reisenden. In Nordamerika waren die USA mit 5,14 Millionen Passagieren das meistbesuchte Land, gefolgt von Kanada mit 1,09 Millionen Reisenden. In Südamerika führte Brasilien mit 298.500 Passagieren die Liste an. Herausforderungen im Flugverkehr Trotz der hohen Reiselust sahen sich viele Passagiere mit Flugstörungen konfrontiert. Innerhalb Deutschlands lag die Quote der Verspätungen und Ausfälle bei 27,7 Prozent. Bei internationalen Flügen war diese Quote höher: Besonders auffällig waren die hohen Störungsquoten bei Flügen nach Tunesien, wo 50,4 Prozent der Passagiere von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren. In der Türkei lag dieser Wert bei 40,8 Prozent. Ein weiterer Faktor, der den

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