
Neuanfang am Himmel: Flughafen Damaskus nimmt Flugbetrieb wieder auf
Am Mittwoch, dem 17. Dezember 2024, wurde ein Meilenstein in der jüngsten Geschichte Syriens gesetzt. Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Bashar al-Assad und einer Phase des politischen Umbruchs öffnete der Flughafen Damaskus seine Tore für den Flugbetrieb. Der erste Flug seit dem Umbruch startete mit einem Airbus A320 der Syrian Airlines und markierte den symbolischen Beginn einer neuen Ära im syrischen Luftverkehr. Die dramatischen Ereignisse, die zum Sturz Assads führten, begannen am 7. Dezember 2024. Milizen mit Verbindungen zur islamischen Bewegung Hayat Tahrir al-Sham (HTS) stürzten das Regime, das das Land jahrzehntelang autoritär regierte. Die Flucht Assads nach Russland am folgenden Wochenende beendete eine Ära, die von politischen Spannungen, wirtschaftlicher Isolation und internationaler Kritik geprägt war. Der Machtwechsel hatte unmittelbare Auswirkungen auf die nationale Fluggesellschaft Syrian Airlines. Die Fluggesellschaft stellte vorübergehend ihren Betrieb ein, entfernte alle Symbole und Bilder des gestürzten Präsidenten und bereitete sich auf eine unsichere Zukunft vor. Die Sicherheitslage und der gesperrte Luftraum machten eine sofortige Wiederaufnahme des Flugbetriebs unmöglich. Doch die neue Übergangsregierung arbeitete mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Infrastruktur. Erster Flug als Symbol der Stabilität Am 17. Dezember 2024 startete der erste Testflug der Syrian Airlines von Damaskus nach Aleppo. Dieser Inlandsflug, der 43 in- und ausländische Journalisten an Bord hatte, diente nicht nur der Prüfung der technischen und operativen Abläufe, sondern war auch ein starkes Signal an die Welt: Syrien ist auf dem Weg zurück zur Normalität. Ali Rifai, PR-Beauftragter der Übergangsregierung, betonte die Bedeutung dieses Ereignisses: „Dank der gemeinsamen Anstrengungen des








