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Hahn-Subventionen: Lufthansa mit Klage aus formalen Gründen gescheitert

Im langjährigen Rechtsstreit um staatliche Subventionen des Landes Rheinland-Pfalz an den Flughafen Hahn hat das Gericht der Europäischen Union (EU) nunmehr erstmals zugunsten des Bundeslandes entschieden. In einem erneuten Urteil nach einer Revision vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wurde die Klage der Deutschen Lufthansa AG gegen die staatliche Unterstützung aus formalen Gründen abgewiesen (Aktenzeichen: T-218/18 RENV). Zur Begründung hieß es, die Fluggesellschaft habe ihre Klagebefugnis nicht hinreichend dargelegt und ihre Antragsziele unklar formuliert. Dieser juristische Erfolg für Rheinland-Pfalz ist ein bedeutender Wendepunkt in dem seit Jahren andauernden Konflikt um die Finanzierung des Hunsrücker Flughafens. EU-Kommission genehmigte Millionen-Beihilfe zur Verlustdeckung Der Kern des Streits dreht sich um eine Entscheidung der Europäischen Kommission, die es Rheinland-Pfalz im Jahr 2017 gestattete, Betriebsverluste des Flughafens Hahn für den Zeitraum von 2017 bis 2021 mit einer Beihilfe von insgesamt 25,3 Millionen Euro auszugleichen. Die Lufthansa, selbst keine Nutzerin des Flughafens Hahn, erachtete diese finanzielle Unterstützung als eine unzulässige Wettbewerbsverzerrung und zog deshalb vor das Gericht der EU. Ihrer Ansicht nach würden die Subventionen den Wettbewerb im Luftverkehrsmarkt negativ beeinflussen und ihr somit einen wirtschaftlichen Nachteil zufügen. Eine zentrale Rolle in der Argumentation der EU-Kommission spielte die Tatsache, dass der Flughafen Hahn maßgeblich von der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair frequentiert wird, dem größten Low-Cost-Carrier Europas. Die Kommission vertrat die Auffassung, dass die Flugverbindungen von und nach Hahn durch Ryanair die Wettbewerbssituation der Lufthansa nicht wesentlich beeinträchtigten. Diese Einschätzung basierte auf der Annahme, dass die Geschäftsmodelle der beiden Fluggesellschaften und ihre primären Zielgruppen sich hinreichend unterschieden. Erstes Urteil

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APF verzeichnet Rekordjahr 2024: Über 2,45 Millionen Euro für Reisende erwirkt

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Mit über 2,45 Millionen Euro an erstrittenen Entschädigungen, Ausgleichszahlungen und Erstattungen für Reisende konnte die APF einen neuen Höchststand verzeichnen. Die Zahl der Schlichtungsanträge erreichte mit 7.333 ebenfalls einen Rekordwert. Im Jahr 2024 gingen insgesamt 7.333 schriftliche Schlichtungsanträge bei der APF ein, was einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Aus diesen Anträgen wurden 5.436 Schlichtungsverfahren eröffnet und 5.334 abgeschlossen. Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug 40 Tage, während die erste Rückmeldung an Antragstellende im Schnitt nach einem Tag erfolgte. Besonders hervorzuheben ist die hohe Erfolgsquote der APF: In 96 Prozent der abgeschlossenen Verfahren im Bahnbereich konnte eine Einigung zwischen den Parteien erzielt werden. Im Flugbereich lag die Einigungsquote bei 79 Prozent. Flugsektor dominiert Entschädigungsleistungen Der größte Anteil der erstrittenen Summe entfiel mit 2,3 Millionen Euro auf den Flugsektor. Häufige Gründe für Beschwerden waren Annullierungen, Verspätungen sowie unzureichende Betreuungsleistungen durch die Fluggesellschaften. Besonders auffällig war die Zunahme von Fällen, in denen Fluglinien „außergewöhnliche Umstände“ als Begründung für Verspätungen oder Ausfälle anführten. Die APF prüfte diese Angaben individuell und konnte in vielen Fällen zugunsten der Reisenden entscheiden. Im Bahnbereich wurden 1.412 Schlichtungsanträge verzeichnet, was ebenfalls einen neuen Höchststand darstellt. Hauptsächlich betrafen die Beschwerden Probleme bei der Stornierung von Online-Tickets, ungerechtfertigte Strafzahlungen sowie Leistungsminderungen im Nachtzugverkehr. Die meisten Verfahren im Bahnbereich bezogen sich mit 95 Prozent auf die ÖBB-Personenverkehr AG, gefolgt von der Westbahn mit etwa zwei Prozent. Ryanair und Austrian Airlines im Fokus der Beschwerden

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US-Kongressabgeordneter warnt Ryanair vor Kauf chinesischer Comac-Jets

In einem ungewöhnlichen Schritt hat sich der einflussreiche US-Kongressabgeordnete Raja Krishnamoorthi direkt an den Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, gewandt und vor dem Erwerb von in China hergestellten Comac-Flugzeugen gewarnt. Der demokratische Politiker äußerte in einem Schreiben an O’Leary Sicherheitsbedenken im Falle einer Entscheidung Ryanairs für die C919 des chinesischen Herstellers, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Intervention des hochrangigen Mitglieds des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas erfolgte im Anschluss an jüngste Äußerungen O’Learys, in denen dieser die Möglichkeit eines Comac-Kaufs bei entsprechend günstigem Preis in den Raum gestellt hatte. Krishnamoorthi argumentierte in seinem Schreiben, das Reuters einsehen konnte, dass US-amerikanische und europäische Fluggesellschaften nicht einmal die zukünftige Anschaffung von Flugzeugen von chinesischen Militärunternehmen in Erwägung ziehen sollten. Diese deutliche Warnung unterstreicht die Besorgnisse in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der engen Verbindungen zwischen dem staatlichen Flugzeugbauer Comac und dem chinesischen Militär. Es wird befürchtet, dass der Einsatz chinesischer Flugzeuge in westlichen Flotten sicherheitspolitische Risiken bergen könnte, beispielsweise im Hinblick auf Spionage oder die Integrität der Systeme. Die Reaktion Krishnamoorthis ist auf ein Interview zurückzuführen, das Michael O’Leary im März 2025 dem Branchenportal Skift gab. Darin hatte der Ryanair-Chef erklärt, dass seine Fluggesellschaft den schmalrumpfigen Jet C919 von Comac in Betracht ziehen würde, falls der Preis attraktiv genug sei. Konkret nannte O’Leary einen Preisnachlass von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber vergleichbaren Modellen von Airbus als Bedingung für eine Bestellung. Diese Aussage deutete eine mögliche Abkehr von der traditionellen Beschaffungsstrategie Ryanairs hin, die bisher stark auf Boeing ausgerichtet

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Studie enthüllt Europas zeitsparendste Reiseziele und Flughäfen für Urlauber

Der Autovermieter Avis hat in einer aktuellen Studie europäische Städte und Flughäfen untersucht, um Urlaubern bei der Planung ihrer Reisen wertvolle Informationen zur Zeiteffizienz zu bieten. Die Analyse beleuchtet, in welchen Städten Reisende am wenigsten Zeit mit Warten am Flughafen oder an Sehenswürdigkeiten verlieren und welche Flughäfen die kürzesten Wartezeiten aufweisen. Die Ergebnisse der Studie bieten somit eine nützliche Orientierung für Reisende, die ihre Urlaubszeit optimal nutzen möchten. Die Studie identifizierte die zeiteffizientesten Flughäfen Europas. Hier führt der Flughafen Rom-Fiumicino die Liste mit einer Bewertung von 4,25 von 5 Punkten an. Dies ist vor allem auf die schnelle Anbindung an das Stadtzentrum durch den Leonardo Express zurückzuführen. Die Flughäfen von Ankara und Budapest folgen dicht dahinter mit jeweils 4 von 5 Punkten. Ein wesentlicher Faktor für die gute Bewertung dieser Flughäfen scheint das im Vergleich zu großen Drehkreuzen geringere Passagieraufkommen von unter 15 Millionen Fluggästen pro Jahr zu sein. Dies ermöglicht reibungslosere Abläufe und kürzere Wartezeiten für die Reisenden. Am anderen Ende der Skala finden sich die Flughäfen von Athen, Nizza und Krakau, die in puncto Zeiteffizienz am schlechtesten abschneiden. Athen belegt mit lediglich 2,25 von 5 Punkten den letzten Platz. Als ein möglicher Grund hierfür wird das deutlich höhere Passagieraufkommen genannt, das zu längeren Wartezeiten bei der Gepäckausgabe, den Sicherheitskontrollen und anderen Abläufen führen kann. Luxemburg, Vilnius und Stuttgart als Top-Städte für Zeitsparer Die Studie untersuchte auch, welche europäischen Städte Reisenden die Möglichkeit bieten, ihre Urlaubszeit am effizientesten zu nutzen. Hierbei schnitten Luxemburg, Vilnius und Stuttgart am besten ab.

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Swiss erzielt trotz Oster-Effekt und Kostenanstieg positives Ergebnis im ersten Quartal 2025

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss ist mit einem positiven operativen Ergebnis in das Jahr 2025 gestartet. Im ersten Quartal wurde ein Gewinn von 3 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet, wie das Unternehmen bekannt gab. Dieser Wert liegt jedoch unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals, das 31 Millionen Schweizer Franken betrug. Als Hauptgrund für diesen Rückgang nennt Swiss den sogenannten Oster-Effekt, da das traditionell reisestarke Osterfest in diesem Jahr erst in das zweite Quartal fiel. Zudem belasteten gestiegene Kosten das Ergebnis. Positiv wirkten sich hingegen ein starkes Frachtgeschäft und niedrigere Treibstoffpreise im Vergleich zum Vorjahr aus. Swiss betont ihre intensive Vorbereitung auf die kommende Hauptreisezeit im Sommer, wobei Stabilität und Kundenzufriedenheit oberste Priorität haben. Ergebnisrückgang durch Kalendereffekt und steigende Ausgaben Die operativen Erträge von Swiss beliefen sich im Zeitraum von Januar bis März auf 1,22 Milliarden Schweizer Franken, was einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (1,19 Milliarden Schweizer Franken) entspricht. Finanzchef Dennis Weber erklärte, dass das Ergebnis im Rahmen der Erwartungen des Unternehmens liege. Der maßgebliche Faktor für den Ergebnisrückgang sei der Kalendereffekt, da Ostern im vergangenen Jahr in das erste Quartal fiel und somit für eine erhöhte Nachfrage sorgte. Die Verschiebung des Osterwochenendes in den April dieses Jahres habe das Reiseaufkommen entsprechend in das zweite Quartal verlagert und sich somit deutlich in den aktuellen Zahlen niedergeschlagen. Obwohl die Nachfrage im ersten Quartal insgesamt hoch blieb, führte der Ausbau des Flugangebots zu einer durchschnittlich geringeren Auslastung der Flugzeuge. Darüber hinaus belasteten verschiedene Kostensteigerungen das Ergebnis. So lagen die Personalaufwendungen aufgrund von Neueinstellungen

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Airbus A380 feiert 20-jähriges Jubiläum des Jungfernflugs

Am 27. April 2025 jährte sich der Erstflug des Airbus A380 zum zwanzigsten Mal. Jener Tag im Jahre 2005, als der Superjumbo in Toulouse, Frankreich, zum ersten Mal abhob, schrieb Luftfahrtgeschichte. Obwohl die Produktion des imposanten Doppeldeckers im Jahr 2021 eingestellt wurde, sind von den insgesamt 251 gebauten Maschinen noch immer beachtliche 180 im aktiven Dienst bei verschiedenen Fluggesellschaften weltweit. Der Jungfernflug des ersten A380, des Testflugzeugs MSN001 mit der Kennung F-WWOW, war ein mediales Großereignis und symbolisierte den Innovationsgeist von Airbus. Der Flugzeughersteller betonte anlässlich des Jubiläums, dass die A380 neue Technologien und Konstruktionsweisen einführte, die maßgeblich zur Etablierung von Airbus als führendem Anbieter in der kommerziellen Luftfahrt beitrugen. Zahlreiche Innovationen, die in der A380 erstmals zum Einsatz kamen, prägen bis heute das Design von Verkehrsflugzeugen. So nutzten die Ingenieure für die Konstruktion des Riesenflugzeugs erstmals ein vollständiges Digital Mock Up (DMU), was einen neuen Standard in der Branche setzte. Zudem enthielt die A380 Komponenten aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und bereitete damit den Weg für dessen breiten Einsatz in späteren Modellen wie der A350. Während der Entwicklungsphase der A380 wurden über 380 Patente angemeldet, die von lärmmindernden Kabinenverkleidungen bis hin zu gewichtssparenden und sicherheitsverbessernden Hydrauliksystemen reichten. Viele dieser Innovationen wurden später zum Industriestandard. Auch das Trent XWB-Triebwerk der A350 absolvierte seine ersten Flugtests unter der Tragfläche eines A380-Testflugzeugs. Die Jahre der COVID-19-Pandemie stellten für die A380 eine Zäsur dar. Mehrere große Fluggesellschaften, darunter Air France, THAI Airways und Malaysia Airlines, musterten den Flugzeugtyp endgültig aus. Andere Betreiber hingegen reaktivierten

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Massiver Stromausfall legt Flugverkehr auf der Iberischen Halbinsel lahm

Ein unerwarteter und weit verbreiteter Stromausfall hat am gestrigen Tage den Flugverkehr auf der Iberischen Halbinsel empfindlich gestört und in Spanien sowie Portugal zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Betroffen waren nicht nur die Flughäfen, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, die Verkehrsinfrastruktur sowie private und gewerbliche Stromkunden. Auch der Internetzugang soll in weiten Teilen der beiden Länder unterbrochen gewesen sein. Die Ursache für diesen Blackout ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand intensiver Untersuchungen. Flughäfen im Ausnahmezustand: Abflüge gestoppt, Ankünfte reduziert Der Stromausfall, der kurz nach 13:00 Uhr Ortszeit am 28. April 2025 eintrat, hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Flugbetrieb. An mehreren bedeutenden Flughäfen der Region, darunter die Hauptstädte Lissabon (Portugal), Madrid und Barcelona (Spanien), wurde ein sofortiger Stopp aller Abflüge angeordnet. Diese Maßnahme diente dazu, ein weiteres Anwachsen der Passagierströme in den bereits überfüllten Terminals zu verhindern. Auch der ankommende Flugverkehr war von den Störungen betroffen. Am Flughafen Lissabon wurde eine sogenannte „Nullrunde“ für ankommende Flüge verhängt, um eine Überlastung der Kapazitäten zu vermeiden. An den Flughäfen Barcelona-El Prat und Madrid-Barajas wurden die Ankunftsraten drastisch reduziert, um 50 beziehungsweise bis zu 60 Prozent. Diese Einschränkungen führten zu erheblichen Verspätungen und in einigen Fällen auch zu Annullierungen von Flügen. Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal reagierte umgehend auf die Situation und forderte ihre Passagiere auf, sich bis auf Weiteres nicht zu den Flughäfen zu begeben. Auch der Flughafen Lissabon riet Reisenden, die Terminals zu verlassen und sich mit ihren jeweiligen Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen, ohne jedoch nähere Angaben zur Ursache des Stromausfalls

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Dr. Richard Gruppe verpasst sich Aufsichtsrat und neues Managementteam

Mit der Einrichtung eines Aufsichtsrats und der Berufung eines neuen Managementteams setzt die Dr. Richard Gruppe einen weiteren bedeutenden Schritt in der Neuausrichtung ihrer Unternehmensstruktur. Das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen der Branche und stellt sich für die kommenden Jahre breiter und moderner auf. Der Fokus liegt klar auf dem Ausbau alternativer Antriebe und der Digitalisierung – zwei Bereiche, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Anfang April 2025 wurde innerhalb der Dr. Richard Bus GmbH ein Aufsichtsrat etabliert, der beratende und unterstützende Aufgaben übernimmt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Reorganisation, die darauf abzielt, die verschiedenen Busbetriebe unter dem Dach einer Holdinggesellschaft effektiver zu steuern. Die Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrats spiegelt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen externen Fachleuten, Arbeitnehmervertretern und der Eigentümerfamilie wider. Auf der Seite der Arbeitnehmer vertreten Thomas Stiller, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats, sowie Siegfried Seltenhammer, Angestelltenbetriebsrat, die Interessen der Beschäftigten. Die Kapitalvertreterseite wird maßgeblich durch Dr. Ludwig Richard, Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender, sowie KR Dkfm. Dr. Karl L. Richard vertreten. Ergänzt wird das Gremium durch Mag.a Silvia Kaupa-Götzl, eine erfahrene Mobilitätsexpertin aus dem ÖBB-Konzern, sowie den auf Verkehrs- und Gesellschaftsrecht spezialisierten Anwalt Dr. Martin Neuwirth. Neues Führungsteam nimmt Kurs auf Modernisierung Parallel zur Einrichtung des Aufsichtsrats wurde auch ein neues Führungsteam vorgestellt, das die operative Steuerung der Gruppe übernimmt. Nach dem Rückzug von Dr. Ludwig Richard aus der aktiven Geschäftsführung im Mai 2024 setzen nun Lukas Hackl, MSc, Mag. Markus Sax, MBA, und DI Ulrike Schandl die Leitlinien für die Zukunft. Lukas Hackl bringt

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Indien: Vertrag über 26 Rafale-M-Kampfflugzeuge mit Frankreich abgeschlossen

Am 28. April 2025 unterzeichneten Indien und Frankreich ein umfassendes Rüstungsabkommen, das den Erwerb von 26 Rafale-M-Kampfflugzeugen für die indische Marine vorsieht. Der Vertrag, dessen Volumen auf etwa 7,4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Staaten und unterstreicht Indiens Ambitionen, seine militärische Präsenz im Indischen Ozean erheblich auszubauen. Das Abkommen wurde in Anwesenheit des indischen Verteidigungssekretärs Raj Kumar Singh, des Vorsitzenden und Generaldirektors von Dassault Aviation, Éric Trappier, sowie des französischen Botschafters in Indien, Thierry Mathou, offiziell unterzeichnet. In einer Stellungnahme betonte Trappier die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen Indien und Dassault Aviation, die über sieben Jahrzehnte zurückreicht. Er sprach von einer „unerschütterlichen Entschlossenheit“, Indien bei der Wahrnehmung seiner souveränen Interessen zu unterstützen. Die Bestellung umfasst 22 einsitzige Rafale-M-Jets sowie vier doppelsitzige Trainingsflugzeuge. Letztere sind jedoch nicht für den Einsatz auf Flugzeugträgern vorgesehen. Ursprüngliche Pläne für eine trägerfähige Doppelsitzerversion, bekannt als Rafale N oder Rafale BM, wurden aufgrund technischer und wirtschaftlicher Herausforderungen frühzeitig aufgegeben. Die Doppelsitzer werden somit ausschließlich für landgestützte Ausbildungsaufgaben eingesetzt. Einsatz auf dem Flugzeugträger INS Vikrant Die neuen Rafale-M-Kampfflugzeuge werden künftig auf der INS Vikrant stationiert sein, Indiens erstem selbstgebauten Flugzeugträger, der im Jahr 2022 in Dienst gestellt wurde. Der Träger verfügt über eine sogenannte Ski-Jump-Rampe, die den Start von Flugzeugen ohne Katapultsystem ermöglicht. Während der Evaluationsphase setzte sich die Rafale M gegen Boeings F/A-18 Super Hornet durch, insbesondere nach erfolgreichen Ski-Jump-Tests, welche die Tauglichkeit der Maschinen für den Einsatz auf der INS Vikrant bestätigten. Mit dieser Beschaffung

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Deutscher Luftverkehr im März 2025: Verhaltener Aufschwung trotz anhaltender Rückstände

Im März 2025 verzeichneten die deutschen Flughäfen ein leichtes Wachstum bei Passagierzahlen und Frachtaufkommen. Mit 15,28 Millionen an- und abfliegenden Passagieren konnte gegenüber Februar ein Zuwachs von rund 2,83 Millionen Reisenden erreicht werden. Auch im Vergleich zum März des Vorjahres legte das Passagieraufkommen um 1,4 Prozent zu. Dennoch bleibt der Luftverkehrsstandort Deutschland weiterhin hinter dem Vorkrisenniveau von 2019 zurück. Die Erholungsquote („Recovery-Rate“) lag mit 79,4 Prozent erneut unter der Marke von 80 Prozent und somit unter dem europäischen Durchschnitt. Der positive Trend im März überrascht insofern, als dass die Osterferien, die gewöhnlich das Reiseaufkommen erhöhen, in diesem Jahr erst im April lagen. Trotzdem konnte im Europa-Verkehr eine deutliche Steigerung um 24,25 Prozent gegenüber dem Februar verzeichnet werden, was rund 1,94 Millionen zusätzliche Passagiere bedeutet. Auch der Interkontinentalverkehr legte deutlich zu: Mit über 3,39 Millionen Passagieren stieg die Nachfrage im Vergleich zum Februar um rund 555.000 Personen, was einem Wachstum von 3,9 Prozent gegenüber März 2024 entspricht. Dennoch offenbart ein Blick auf die Zahlen eine strukturelle Schwäche: Im innerdeutschen Verkehr fehlten im März weiterhin mehr als die Hälfte der Passagiere im Vergleich zum März 2019. Die Erholungsquote lag bei lediglich 46,6 Prozent. Das innerdeutsche Marktsegment bleibt damit der schwächste Bereich des deutschen Luftverkehrs. Luftfrachtgeschäft zeigt Stabilität trotz globaler Herausforderungen Das Frachtaufkommen zeigte sich im März widerstandsfähig: Insgesamt wurden 430.102 Tonnen transportiert, was ein Wachstum von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dieser Anstieg ist auch auf saisonale Effekte wie das chinesische Neujahrsfest zurückzuführen, das im Februar das Frachtaufkommen traditionell senkt. Verglichen

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