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Royal Brunei Airlines stockt Dreamliner-Flotte weiter auf

Die Fluggesellschaft Royal Brunei Airlines hat im Rahmen der SIngapore Air Show bekanntgegeben, dass man die Langstreckenflotte erweitern wird. Dazu hat man bei Boeing vier B787-9 bestellt. Momentan verfügt der Carrier über fünf Boeing 787-8. Die vier zusätzlichen Exemplare verfügen über eine höhere Kapazität und sollen primär der Expansion im Langstreckenverkehr dienen. Derzeit kommt der kleinere Typ B787-8 hauptsächlich in Richtung Australien, Asien, Vereinigtes Königreich und in den Nahen Osten zum Einsatz. „Die bevorstehende Ankunft der 787-9 Dreamliner symbolisiert einen kühnen Schritt nach vorn auf unserem Weg zu Innovation und Exzellenz. Royal Brunei Airlines hat die 787-8 in den letzten 10 Jahren eingesetzt, und mit dieser Bestellung stellen wir sicher, dass wir auch weiterhin ein Produkt einsetzen, das unsere Kunden zu schätzen wissen. In unserem ständigen Bestreben, unseren Gästen einen unvergleichlichen Service mit den höchsten Sicherheitsstandards zu bieten, wird uns die neue Flotte die Möglichkeit geben, neue Wachstumsbereiche zu erschließen, unsere Marktattraktivität zu stärken und unseren Gästen ein hervorragendes Reiseerlebnis zu bieten“, erklärt Sabirin bin Haji Abdul Hamid, Geschäftsführer von Royal Brunei Airlines. Für den Hersteller Boeing dürfte die vergleichsweise kleine Order auch symbolisch wichtig sein. Der Carrier war vor längerer Zeit der Erstkunde in dieser geografischen Region. „Durch die Erneuerung der Investition in die 787 Dreamliner wird Royal Brunei Airlines weiterhin Brunei mit der Welt verbinden und gleichzeitig den Passagieren den für die Fluggesellschaft typischen Service und Komfort bieten. Die 787-9 wird die Vielseitigkeit, Effizienz und Reichweite bieten, die Royal Brunei Airlines benötigt, um die wachsenden Möglichkeiten im Flugverkehr

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Neue Anflugrouten: Austro Control nimmt Vorschläge der Bevölkerung an

Die österreichische Flugsicherung Austro Control bindet die Bevölkerung bei der Festlegung neuer An- und Abflugrouten ein. Seit 18. Feber 2024 können interessierte Personen Verbesserungsvorschläge und Stellungnahmen online bei der ACG einbringen. Österreichs Verkehrsflughäfen müssen noch in diesem Jahr für Maschinen, die mehr Fluglärm verursachen, höhere Entgelte einheben. Dies ist in Salzburg schon lange der Fall, jedoch nicht an allen anderen Airports. Modernes Fluggerät, das als vergleichsweise leise gilt, profitiert künftig von reduzierten Gebühren. Neu ist auch, dass sich Einwohner hinsichtlich der Gestaltung der An- und Abflugrouten beteiligen können. Unter www.austrocontrol.at/flugrouten können interessierte Personen ab sofort Stellungnahmen, Kritik und Vorschläge einbringen. „Mit dem neuen Beteiligungskonzept können sich Bürgerinnen und Bürger nun erstmals bei der Festlegung der An- und Abflugrouten zum und vom Flughafen beteiligen. Das erhöht die öffentliche Beteiligung bei der Abwicklung von Flugverkehr und schafft mehr Transparenz. Künftig werden die Bürger somit auch besser informiert und insgesamt stärker einbezogen. Durch diese Öffentlichkeitsbeteiligung ermöglichen wir auch die gesteigerte Vermeidung von Lärm und mehr Lebensqualität“, erklärt Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Eigenen Angaben nach habe des Ministeriums in den letzten Monaten in Kooperation mit der Austro Control ein spezielles Verfahren, das zur Stärkung des Dialogs mit der Bevölkerung im Rahmen der Flugroutenfestlegung entwickelt. Die Zuschriften, die bei der ACG deponiert werden, sollen von dieser evaluiert werden. Online soll man einsehen können, ob und wie ein Anliegen berücksichtigt werden kann oder nicht. „Austro Control steht für eine sichere, pünktliche und lärm- und umweltschonende Abwicklung des Flugverkehrs. Wie wir das sicherstellen, wollen wir jetzt noch

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Sunexpress verbindet Graz ganzjährig mit Antalya

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress wird ganzjährig zwischen Antalya und Graz fliegen. Der Erstflug auf der neuen Route wurde am Samstag, den 17. Feber 2024 durchgeführt. Vorerst fliegt man jeweils an Samstagen. Der Carrier wird die Nonstopverbindung mit Beginn der Sommerflugplanperiode aufstocken. Zwischen Ende Juni und Ende Oktober 2024 wird Sunexpress an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag fliegen. Das Unternehmen teilte mit, dass man Graz auch im Winterflugplan 2024/2025 mit Antalya verbinden wird. Angeboten werden dann ein bis zwei Umläufe pro Woche. „Antalya ist bekanntermaßen im Sommer ein wunderbares Reiseziel. Mit unserem neuen Flugangebot wollen wir aber gerade an die türkische Riviera einladen, wenn in der Steiermark, Kärnten und Slowenien graue Wintertage herrschen. Denn Sportler, Kulturinteressierte und Kulinarik-Fans kommen hier zu jeder Jahreszeit voll auf ihre Kosten! Dementsprechend werden wir die Verbindung von Graz nach Antalya nicht nur in den Sommermonaten anbieten, sondern auch in unseren Winterflugplan aufnehmen“, sagt Peter Glade, Commercial Director bei SunExpress. Im Winterflugplan 2024/2025 soll überwiegend am Verkehrstag Samstag geflogen werden. In ausgewählten Kalenderwochen steht auch ein zweiter wöchentlicher Flug zur Verfügung. Laut Sunexpress sollen die Winter-Flüge am 23. Feber 2024 zur Buchung freigegeben werden. Somit wird man – entgegen der ursprünglichen Ankündigung – nicht nur saisonal während der warmen Jahreszeit in Graz präsent sein, sondern ganzjährig. Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz: „Antalya steht für traumhafte Strände, türkische Gastfreundschaft und eine große Anzahl an Sportmöglichkeiten wie z. B. Surfen, Golf, Wandern und vieles mehr. Diese Vielseitigkeit und die Flugzeit von

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Australien: Qantas-Flugbegleiter und Passagiere singen gemeinsam Taylor-Swift-Song

Ein Qantas-Flugbegleiter sorgte am 15. Feber 2024 auf einem Inlandsflug von Perth nach Melbourne für besondere Unterhaltung der Reisenden. Er motivierte die Passagiere gemeinsam ein Lied von Taylor Swift zu singen. Aufnahmen, die von Augenzeugen gemacht wurden, zeigen wie der Mann die Fluggäste an Bord eines Großraumjets zum Mitmachen animiert. Tatsächlich entwickelte sich eine positive Stimmung von viele Reisende haben mitgesungen. Hintergrund ist auch, dass Taylor Swift kürzlich in Melbourne eingetroffen ist. Dort machte ihre Eras-Tour Station. In freundlicher und liebevoller Art schlug der Qantas-Flugbegleiter den Passagieren vor, dass man doch gemeinsam „Cruel Summer“ singen könne. Er ging zunächst von Reihe zu Reihe und motivierte die Reisenden zum Mitsingen. Anschließend stimmte er den Song an und tatsächlich machten viele Fluggäste mit. Einige filmten das Ereignis und teilten es auf Sozialen Medien. In machen Kommentaren wird gar gefordert, dass Qantas dem Kabinenmitarbeiter aufgrund seiner Entertainer-Qualitäten doch bitte eine Gehaltserhöhung verpassen solle. Die Airline zeigte sich positiv überrascht vom Einsatz ihres Flugbegleiters und schrieb auf einer Social-Media-Plattform, dass der Mann sein eigenes Konzert verdienen würde. Auf Anfrage sagte ein Sprecher unter anderem, dass man stolz auf die Mitarbeiter ist und einen solchen Einsatz ausdrücklich lobt.

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Lagos: Meute zerstört nach Flugstreichungen Check-In-Schalter

Vor wenigen Tagen bekamen Passagiere der Fluggesellschaft Dana Air am Flughafen Lagos die Hiobsbotschaft, dass ihre Flüge nach Port Harcourt bzw. Sam Mbakwe ersatzlos gestrichen wurden. Daraufhin rasteten einige Fluggäste komplett aus und droschen auf Einrichtungen des Airports und der Airline ein. Am 12. Feber 2024 musste Dana Air gegen 18 Uhr 00 Lokalzeit bekanntgeben, dass zwei Flüge nach langer Verspätung endgültig abgesagt werden müssen. Eigentlich hätte schon am Vortag geflogen werden sollen, jedoch wurde ohne Angabe näherer Gründe auf die Mittagszeit am Folgetag verschoben. Doch auch daraus wurde nichts, denn nach langer Wartezeit hieß es dann seitens der Airline, dass ersatzlos gestrichen wird. Die Stimmung war bereits aufgeheizt. Einige Passagiere scheinen die Nerven komplett verloren zu haben und meinten Einrichtungen des Airports sowie Check-in-Schalter kurz und kleinschlagen zu müssen. Den Vorfall bestätigte ein Beamter der Exekutive und sagte gegenüber lokalen Medien, dass unmittelbar nach der Ansage, dass die beiden Flüge gestrichen wurden, ein paar wütende Passagiere begannen eine Verwüstung anzurichten. Er fügte hinzu, dass es die Airline verabsäumt habe konkrete Angaben über Ersatzbeförderung, Umbuchung und/oder Rückerstattung der Ticketgelder zu machen. Augenzeugen erklären, dass die wütende Meute die Infrastruktur des Airports sowie Computer der Fluggesellschaft attackiert bzw. zerstört haben sollen. Dem Vernehmen nach sollen auch Mitarbeiter körperlich attackiert bzw. verprügelt worden sein. Sowohl der Sicherheitsdienst als auch die Polizei mussten einschreiten, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Einige Personen wurden verhaftet, wobei unklar ist, ob diese zwischenzeitlich freigelassen wurden. Bemerkenswert: Nach dem Tumult ist es der Fluggesellschaft dann doch

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Lufthansa-Bodenpersonal: Verdi ruft erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft das Lufthansa-Bodenpersonal an den Airports Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart für Dienstag, den 20. Feber 2024 zur Arbeitsniederlegung auf. Der Kranich-Konzern rechnet damit, dass lediglich 10 bis 20 Prozent der Flüge durchgeführt werden können. Laut Mitteilung von Verdi soll der Streik ab 20. Feber 2024 um 4 Uhr 00 beginnen und am Mittwoch um 7 Uhr 10 enden. Erst vor wenigen Tagen kam der Flugbetrieb aufgrund eines vergleichbaren Aufrufs der Gewerkschaft regelrecht zum Erliegen. Von Einschränkungen sind nicht nur Airlines der Lufthansa Group betroffen, sondern auch Carrier, in deren Auftrag die Kranich-Mitarbeiter Bodenverkehrsdienstleistungen erbringen. Laut Verdi haben die jüngsten Verhandlungen nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Daher ruft man neuerlich um Streik auf, um den Druck auf die Konzernleitung zu erhöhen. Es geht um einen Vergütungstarifvertrag, der etwa 25.000 Beschäftigte bei Lufthansa und deren Tochtergesellschaften betrifft. Die Kranich-Airline geht davon aus, dass man am Streiktag lediglich zehn bis 20 Prozent der Flüge durchführen kann. Passagiere würde man über Streichungen so rasch wie möglich informieren. Gleichzeitig fordert Lufthansa die Fluggäste dazu auf, dass diese nur dann zum jeweiligen Airport anreisen sollen, wenn ihr gebuchter Flug ausdrücklich nicht gestrichen wurde.

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Niederlande: DDA Classic Airlines legt historische Douglas DC-3 still

Aus finanziellen Gründen muss die niederländische DDA Classic Airlines noch in diesem Jahr den Betrieb der historischen „Prinses Amalia“, eine Douglas DC-3, aufgeben. Der Flugbetrieb soll per 1. Oktober 2024 eingestellt werden. Die PH-PBA wurde im Jahr 1946 erstmals zivil in den Niederlanden zugelassen. Zuvor trug diese Maschine die militärische Registrierung 42-100971. Im Jahr 1975 wurde diese Douglas DC-3 zunächst stillgelegt und in ein Museum auf dem Flughafen Schiphol gebracht. Es dauerte einige Jahre, aber in 1994 wurde das historische Flugzeug dann ins Vereinigte Königreich zur Restaurierung überstellt. Im Jahr 1998 wurde die DC-3 dann feierlich an die Dutch Dakota Association (DDA) übergeben. Deren DDA Classic Airlines zeichnet sich bis heute für den Betrieb und die Wartung verantwortlich. Anfang des Vorjahres hat man einen Sponsor, der die gemeinnützige Organisation sieben Jahre lang kräftig unterstützt hat, verloren. Zwischenzeitlich sind auch die Kosten für den Hangar, die Wartung und die Versicherungen drastisch gestiegen. Auch muss man an den meisten Airports höhe Gebühren für die Nutzung der Start- und Landebahnen bezahlen. Alles in allem: Die Kosten wachsen dem Vereinsvorstand über beide Ohren hinaus. Nun hat man entschieden, dass die PH-PBA mit Ende der Sommersaison 2024 stillgelegt werden soll. Interessierte haben in diesem Jahr die möglicherweise letzte Chance mit diesem historisch wertvollen Flugzeug zu fliegen. Übrigens: Laut DDA Classic Airlines soll selbst die Treibstoffbeschaffung mittlerweile gar nicht mehr so einfach sein, denn an vielen Airports wird das für die Kolbenmotoren benötigte – und stark verbleite – Avgas gar nicht mehr angeboten. Somit ist man

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IFES: Beond setzt auf VR-Headsets von Apple

Die auf reine Business-Class-Flüge spezialisierte Malediven-Fluggesellschaft Beond will ihren Passagieren künftig Virtual-Reality-Headsets des Herstellers Apple leihweise zur Verfügung stellen. Dabei will man sowohl Highlights über den Inselstaat, Unterhaltungsprogramme als auch Werbung über die eigene Airline präsentieren. Derzeit sind die Maschinen von Beond nicht mit topmodernen IFE-Systemen ausgestattet. Offensichtlich will man einen alternativen Weg gehen, denn das Management verspricht sich von den Apple-Vision-Pro-Headsets ein besseres Erlebnis für die Reisenden. Weiters behauptet man, dass man der weltweit erste Carrier sein soll, der dieses VR-Produkt den Fluggästen an Bord leihweise zur Verfügung stellen wird. An Bord gibt es zwar ein Inflight-Entertainment-System, jedoch steht dieses immer wieder in der Kritik, da es eben nicht State-of-the-Art ist. Laut Beond soll dies durch die Apple-Headsets behoben werden. Auf diesen will man Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Informationen über die Malediven zur Verfügung stellen. Weiters wird es möglich sein, dass man Filme und Spiele, die ansonsten im verbauten IFES vorhanden sind, auch über die VR-Headsets abrufen kann. Zusätzlich will Beond Informationen und Hintergründe über die eigene Airline präsentieren, was eigentlich nichts anderes ist als Eigenwerbung. Der Business-Class-Carrier ist im Vorjahr an den Start gegangen. In der D-A-CH-Region sind die ersten Ziele, die man bedient, München und Zürich. Aufgrund mangelnder Range des eingesetzten Fluggeräts muss man einen Tankstopp einlegen. Der Auftakt ist holprig verlaufen, denn die Nachfrage war zunächst weit unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze. Deshalb wurde der Flugplan massiv ausgedünnt, jedoch betont man seitens Beond, dass es sich lediglich um „saisonale Schwankungen“ handeln würde. In Europa will man künftig auch Mailand-Malpensa

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Global Airlines: Hifly Malta führt ersten A380-Testflug durch

Im Auftrag von Global Airlines hat Hifly Malta am 15. Feber 2024 den ersten Testflug mit dem Airbus A380, der die Registrierung 9H-GLOBL trägt, durchgeführt. Der Superjumbo erhob sich nach langer Standzeit am Mojave Air and Space Port wieder in die Luft. Die Maschine stieg bis auf eine Höhe von 4.300 Fuß und kreiste rund 20 Minuten lang über dem Airport, der von vielen Flugzeugeigentümern als Lagerplatz genutzt wird. Zusätzlich verfügt dieser Wüsten-Flughafen seit dem Jahr 2004 auch die Zulassung als so genannter Weltraumbahnhof. Das Kerngeschäft der Betreiber ist aber das so genannte Long-Time-Storage von Flugzeugen, die derzeit oder nie wieder benötigt werden. Dabei spielt das Wüstenklima eine besondere Rolle, denn dieses führt dazu, dass mögliche Korrosion gering gehalten werden kann. Manche Maschinen sind nur vorübergehend abgestellt und werden dann wieder in Betrieb genommen, andere warten schon über ein Jahrzehnt auf bessere Zeiten oder aber ihre Verschrottung. Die nunmehrige 9H-GLOBL wurde eingelagert, da der vormalige Betreiber keinen Bedarf mehr gesehen kann. Global Airlines hat diesen Airbus A380 erworben. Registriert ist der Superjumbo auf dem AOC von Hifly Malta, die vormals eine baugleiche Einheit im Eigenbetrieb hatte. Man war der weltweit erste – und bislang einzige – Anbieter von ACMI- und Charterdienstleistungen der Airbus A380 im Portfolio hatte. Zwischenzeitlich hat man sich mangels Nachfrage aber wieder aus diesem Segment zurückgezogen. Gegenständlicher Airbus A380 war ursprünglich für China Southern Airlines im Einsatz und trug die Registrierung B-6140. Nach der Einsatzzeit beim Erstbetreiber ging es ins Long-Time-Storage in die Mojave-Wüste. Zwischenzeitlich hat Global

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Erster Airbus A321XLR soll erst im dritten Quartal 2024 ausgeliefert werden

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird Maschinen des Typs A321XLR höchstwahrscheinlich erst später als mit den Kunden vertraglich vereinbart ausliefern können. Aufgrund von Verzögerungen auf der Lieferkette soll das erste Exemplar erst im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden. Zuletzt hieß es seitens Airbus, dass es bereits im zweiten Quartal 2024 so weit sein wird. Im Rahmen der jüngsten Jahrespressekonferenz musste der Hersteller aber einräumen, dass dieses Ziel nicht eingehalten werden kann. In einem Schreiben an die Kunden, über das die Agentur Reuters berichtet, ist auch die Rede davon, dass es Ende 2024 bzw. Anfang 2025 zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen könnte. Diese Informationen wollte der Konzern aber nicht kommentieren. Verschiedene Flugzeugbauer, darunter auch Airbus, leiden unter dem Problem, dass für die Endmontage benötigte Komponenten nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Man spricht dabei von „Problemen auf der Lieferkette“. Davon sind die Hersteller weitgehend gleichermaßen, aber je nach Maschinentyp in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Diese Problematik dauert schon seit einigen Jahren an und ist auch eine Folge daraus, dass während der Corona-Pandemie bei vielen Firmen Stellen abgebaut wurden und somit nun personelle Engpässe bestehen. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe. Bezüglich dem Airbus A321XLR erklärte Airbus, dass man kurz vor der EASA-Zertifizierung stehen würde. Es gäbe noch tausende Dokumente abzuschließen. Man geht derzeit davon aus, dass die erste Einheit dann im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden kann. Auf die Frage wie viele Maschinen dieses Typs heuer an Kunden übergeben werden könnten, hieß es lediglich „eine Handvoll“. Die Massenproduktion

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