
Ryanair nutzt verspätete Flugzeuglieferungen zur Stabilisierung des Aktienkurses
Die größte europäische Billigfluggesellschaft Ryanair sieht sich in den letzten Wochen einem erheblichen Rückgang ihres Aktienkurses gegenüber, der durch eine kürzlich ausgegebene Gewinnwarnung noch verschärft wurde. Um den fallenden Kurs zu stabilisieren und Investoren zu beruhigen, plant die Airline, ihre ungenutzten Mittel aus verspäteten Flugzeuglieferungen gezielt zu nutzen. Das Unternehmen kündigte an, sein laufendes Aktienrückkaufprogramm signifikant aufzustocken, was als Strategie zur Stützung des Aktienkurses und Verbesserung der Marktposition gedeutet wird. Die Ursache für die finanzielle Umstellung bei Ryanair liegt in den verspäteten Auslieferungen der Boeing 737 Max, die zu einem Übermaß an verfügbaren Barmitteln auf den Konten der Airline geführt haben. Ryanair hatte ursprünglich mit einem kontinuierlichen Zufluss neuer Flugzeuge gerechnet, doch die Verzögerungen in der Produktion und Auslieferung haben diese Pläne durchkreuzt. In der Folge stehen der Airline aktuell weit mehr Mittel zur Verfügung, als ursprünglich eingeplant. Die Boeing 737 Max sollte Ryanair helfen, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Marktstellung auszubauen. Die Verzögerungen haben jedoch nicht nur die Expansion gehemmt, sondern auch dazu geführt, dass Ryanair über eine größere Menge an verfügbaren Barmitteln verfügt, die bislang ungenutzt auf den Konten der Airline lagen. Aktienrückkäufe als Strategie zur Kursstützung Um den sinkenden Aktienkurs abzufedern und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, hat Ryanair beschlossen, diesen überschüssigen Cashflow zu nutzen. Das Unternehmen wird in den kommenden sechs bis neun Monaten zusätzliche eigene Aktien im Wert von 800 Millionen Euro zurückkaufen. Dies wird das Gesamtvolumen des laufenden Rückkaufprogramms auf 1,5 Milliarden Euro erhöhen. Diese Maßnahme soll nicht nur den Kurs stützen, sondern








