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Estland will Verkauf von Nordica und Xfly vorantreiben

Der geplante Verkauf von Nordica und Xfly wurde nun von der estnischen Regierung in die Wege geleitet. Vor wenigen Tagen wurde der entsprechende Beschluss gefasst, dass man sich von beiden ACMI-Anbietern trennen wird. Unter dem Dach der Nordic Aviation Group, die ursprünglich als Nachfolger der gescheiterten Estonian Air gegründet wurde, sind Nordica und Xfly vereint. Die beiden Firmen verfügen über jeweils getrennte AOCs und Betriebsgenehmigungen. Auf eigene Rechnung bietet man keine Flüge an, sondern ist lediglich um Auftrag anderer Airlines bzw. für Reiseveranstalter in der Luft. Nordica wurde in Deutschland aufgrund des Chaos rund um Marabu Airlines einer breiten Masse bekannt. Die Zusammenarbeit war für Nordica empfindlich teuer, denn wegen schwacher Performance hat man der Condor-Konzernschwester erhebliche Verspätungen, viele Ausfälle und insbesondere eine fragwürdige Reputation eingebrockt. Nordica ist mittlerweile nicht mehr Partner, jedoch blieben hohe Verluste. Derzeit sind einige Maschinen des Typs Airbus A320 für Bamboo Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags unterwegs. Die Schwestergesellschaft Xfly fliegt mit kleinerem Fluggerät beispielsweise für das Star-Alliance-Mitglied SAS. Sowohl Nordica als auch Xfly sollen verkauft werden und zwar in separaten Prozessen. Die Regierung Estlands will sich vollständig aus dem ACMI- und Chartergeschäft zurückziehen. Dazu wurde wie folgt mitgeteilt: „Das Unternehmen bietet weder in eigenem Namen Flüge für Passagiere aus Tallinn an, noch hat es realistische Aussichten, weiterhin Flugdienste von Tallinn aus anzubieten; es erhöht nicht die Konnektivität mit Estland, und der estnische Staat hat keinen Bedarf, das Unternehmen zu besitzen. Auf der Grundlage dieser Überlegungen schlägt der Klimaminister vor, das Unternehmen zu verkaufen“. Derzeit

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Asiana kündigt letzten B747-400-Passagierflug an

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird im März 2024 den letzten Passagierflug mit Boeing 747-400 durchführen. Die HL7428 zählt seit dem Jahr 1999 zur Flotte des Carriers, der mit dem Mitbewerber Korean Air fusioniert werden soll. Damit fällt ein weiterer B747-Operator im Passagierbereich weg. Gänzlich verschwinden werden die Vierstrahler bei Asiana aber nicht, denn im Frachtbereich setzt man weiterhin auf die Jumbojets. Hier gibt es noch keine Pläne dieses Muster auszuflotten. Asiana Airlines kündigte an, dass der letzte B747-Passagierflug am 25. März 2024 durchgeführt werden soll. In nächsten Wochen soll die HL7428 hauptsächlich zwischen Seoul und Taipeh zum Einsatz kommen. Auf Sozialen Medien kündigt der Carrier an: „Das letzte B747-400 Passagierflugzeug in Korea. Die Queen of the Sky B747 nahm 1999 ihren Betrieb auf. Wir bereiten uns darauf vor, uns nach einem langen Flug zu verabschieden“. Derzeit bietet das Unternehmen auch um 30 Prozent vergünstige Tickets für Flüge, die mit diesem Muster durchgeführt werden, an. Damit will man Interessierten ermöglichen (nochmals) mit der „Queen of the Sky“ zu fliegen.

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Winter: Flydubai stockt Bergamo-Flüge auf

Auch in der Wintersaison plant die Fluggesellschaft Flydubai, die Strecke Dubai-Mailand Bergamo auszubauen. In der Weihnachtszeit sollen zehn wöchentliche Flüge angeboten werden. Die Fluggesellschaft Flydubai plant, die Strecke zwischen Dubai und Mailand Bergamo auch in der Wintersaison auszubauen. Konkret plant die Fluggesellschaft, die derzeit sieben wöchentlichen Flüge auf zehn wöchentliche Flüge zu erhöhen. Die Erweiterung soll in der Zeit vom 17. Dezember bis zum 9. Jänner realisiert werden, wie das Portal Aero Routes mitteilt. Die Flüge sollen mit einer Boeing 737 Max 8 durchgeführt werden.

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29. Feber 1964: Bristol 175 Britannia 312 krachte in den Glungezer

Am 29. Februar 1964 ist es zum bislang schwersten Luftfahrtunglück, das sich auf österreichischem Boden ereignet hat, gekommen. Eine Bristol 175 Britannia Series 312, in der sich 75 Passagiere und acht Crewmitglieder befanden, ist knapp unterhalb des Gipfels gegen den Glungezer gekracht und zerschellt. Alle Personen sind ums Leben gekommen. Unter der Flugnummer 802/6 befand sich die G-AOVO, betrieben von British Eagle International Airlines, auf dem Weg von London-Heathrow nach Innsbruck. Dort angekommen ist die Bristol 175 Britannia Series 312 aber nie. Der Tiroler Flughafen sollte im so genannten Sichtflugverfahren angesteuert werden, denn heute übliche moderne Technik gab es am damals noch „Flugplatz“ genannten Airport gar nicht. Die Sicht soll zum Zeitpunkt des Unfalls sehr schlecht gewesen sein. Die Unfallermittlungen haben ergeben, dass es sich um einen Pilotenfehler gehandelt haben dürften. Diese hätten das Flugzeug für die gegebenen Wetterbedingungen zu tief geflogen. Die empfohlene Mindestflughöhe wurde unterschritten. Es wird angenommen, dass man sich bei den Bergen geirrt habe und so dann auf etwa 2.600 Metern in den Glungezer gekracht ist. Im damaligen Bericht wird auch angemerkt, dass sich die Flugzeugführer unter Druck gefühlt haben könnten. Trotz der schlechten Wetterbedingungen und der damals äußerst spärlichen und schon damals als mangelhaft geltenden Ausrüstung des Innsbrucker Flughafens, wurden andere Flüge planmäßig durchgeführt. Vermutlich wollte man Ärger mit der Airline vermeiden und trotz schlechter Sicht und möglicherweise auch falsch eingeschätzter Orientierung in Innsbruck landen. Das war eine fatale Fehlentscheidung, die 75 Passagieren und acht Crewmitgliedern das Leben gekostet hat. Die U.S.-Air Force führte dann

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Zwei Druckabfälle binnen 48 Stunden: Air Asia Indonesia musste A320 grounden

Gleich zweimal binnen 48 Stunden musste der von Air Asia Indonesia betriebene Airbus A320 mit der Registrierung PK-AZL aufgrund von Problemen mit dem Kabinendruck Notlandungen absolvieren. Erst nach dem zweiten Vorfall hat sich der Carrier dazu entschlossen die betroffene Maschine temporär am Boden zu lassen und gründlich nach der Ursache zu suchen. Am 7. Feber 2024 flog die Maschine unter der Flugnummer QZ154 von Medan nach Bangkok (Don Mueang). Im Bereich des Golfs von Thailand ist ein Druckverlust aufgetreten. Die Piloten führten einen sofortigen Notabstieg auf eine Flughöhe von 10.000 Fuß durch. Formell wurde dann eine Notlandung auf dem Flughafen Don Mueang angefordert und erfolgreich absolviert. Bereits am 8. Feber 2024 war der Mittelstreckenjet wieder im Liniendienst und auf Flug QZ810, der von Jakarta nach Denpasar führen sollte, wiederholte sich das Szenario. Auf der Höhe von Surabaya kam es erneut zum Verlust des Kabinendrucks. Die Maschine führte neuerlich einen Notabstieg auf 10.000 Fuß durch und landete dann 45 Minuten später am Zielflughafen, wobei auch diesmal formell eine Notlandung angefordert wurde. Erst danach hat sich Air Asia Indonesia dazu entschlossen den Mittelstreckenjet temporär außer Dienst zu stellen. Der Mittelstreckenjet befindet sich seither in Denpasar und wurde bislang nicht in den Flugbetrieb zurückgebracht. Die genauen Gründe warum die Reparatur noch nicht abgeschlossen ist, wollte Air Asia nicht kommentieren. Jedenfalls läuft auch ein Ermittlungsverfahren, das die indonesische Zivilluftfahrtbehörde eröffnet hat. Diese stufte den zweiten Vorfall als „schweren Zwischenfall“ ein. Warum der erste Druckabfall niedriger bewertet wurde, beantwortete das Amt auf Anfrage nicht.

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BA-B-Q: British Airways legt eigene Barbecue-Sauce auf

Anlässlich des 10-jährigen Bestands der Nonstopverbindung London (Heathrow)-Austin legt British Airways eine eigens kreierte Barbecue-Sauce auf. Diese stammt von einem renommierten Restaurant aus der texanischen Hauptstadt. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die Passagiere der Business-Class ab 3. März 2024 (Jubiläumstag) je eine Flasche überreicht bekommen sollen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Sauce nur im März 2024 auf der Austin-Route ausgegeben werden soll. Eigenen Angaben nach soll es sich um eine limitierte Auflage handeln. Die „BA-B-Q-Sauce“ wurde im Auftrag von British Airways von Frankies Barbecue Restaurant, das sich in der Downtown von Texas befindet, kreiert. An Bord der Flüge von Austin nach Heathrow werden in der Business-Class auch passende BBQ-Menüs angeboten. „Das Menü wird den reichhaltigen und schmackhaften Geschmack der Barbecue-Tradition von Austin präsentieren und den Kunden einen kulinarischen Genuss bieten, der eine Hommage an die berühmte Barbecue-Kultur der Stadt darstellt und die Essenz dieser pulsierenden Stadt in die Lüfte bringt“, so British Airways. „Wir freuen uns, ein Jahrzehnt der Verbindung zwischen Austin und London zu feiern“, so Calum Laming, Chief Customer Officer von British Airways. „Bei British Airways sind wir bestrebt, unseren Kunden ein außergewöhnliches und originelles Erlebnis zu bieten, und wir sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, dies zu erreichen. Die Aromen von Austin mit diesem speziellen Menü in die Lüfte zu bringen, ist für uns eine Möglichkeit, diese bemerkenswerte Stadt zu feiern und uns für die Unterstützung zu bedanken, die wir in den letzten 10 Jahren erhalten haben. Und wir können es kaum erwarten, dass unsere

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Flyadeal fliegt öfter nach Sarajevo

Der Low Cost Carrier Flyadeal plant für die Sommersaison den Ausbau der Flugverbindung nach Sarajevo. Der Ausbau soll durch die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung ab Dschidda und einer Flugerweiterung ab Riad erfolgen. Die Fluggesellschaft Flyadeal plant im Sommer 2024 den Flugplan nach Bosnien und Herzegowina zu erweitern. Die Fluggesellschaft plant eine Nonstop-Verbindung auf der Strecke Dschidda-Sarajevo. Der Flugbetrieb soll Anfang Juni aufgenommen und bis zum 24. August aufrechterhalten werden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320, mit dem Sarajevo viermal wöchentlich angeflogen werden soll. Auch die Strecke Riad-Sarajevo soll aufgestockt werden: Künftig soll es sieben wöchentliche Flüge ab Riad geben, berichtet das Portal Aero Routes. Derzeit sind drei wöchentliche Flüge die Regel.

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Ostdeutschland soll mehr Langstreckenflüge erhalten

Zwischen West- und Ostdeutschland besteht ein Ungleichgewicht bei den internationalen Langstreckenflügen. Ostdeutschland sollte mehr Langstreckenflüge erhalten. Während Westdeutschland und seine Flughäfen täglich 172 Langstreckenflüge anbieten, kann Ostdeutschland über den Flughafen Berlin Brandenburg nur drei Flüge pro Tag vorweisen. Das soll sich ändern, auch Ostdeutschland soll mehr Langstrecken anbieten und den Frachtverkehr ausbauen, so das Portal Airliners.de.

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Qatar Airways fliegt wieder mit allen A350-900

Mittlerweile hat Qatar Airways sämtliche Airbus A350-900, die man während einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem europäischen Hersteller abgestellt hatte, wieder in die Luft gebracht. Die in Doha ansässige Fluggesellschaft hatte Airbus erhebliche Qualitätsmängel vorgeworfen. Es folgten gegenseitige Klagen. Der Streit gipfelte darin, dass der Flugzeugbauer eine A321neo-Großbestellung stornierte. Dagegen zog Qatar Airways ebenfalls vor Gericht. Überraschend konnte dann eine Einigung erzielt werden. Diese führte auch dazu, dass weiter A350 abgenommen wurden und auch die strittige Order wieder in den Büchern von Airbus geführt wird. Die betroffenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 waren ab 2021 bis inklusive 2023 im Long-Time-Storage. Derzeit verfügt Qatar Airways über 34 Exemplare dieses Typs. Weiters hat man 24 Stück der größeren Variante A350-100. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com wurde mit der A7-ALF der letzte geparkte A350-900 in den kommerziellen Flugbetrieb zurückgeführt. Der „Comeback“-Flug fand am 16. Feber 2024 als QR1190 auf der Route Doha-Jeddah statt. Damit sind wieder alle Airbus A350-900 von Qatar Airways im Einsatz. Bezüglich der Einigung, die zwischen Airbus und dem Golfcarrier erzielt wurde, wurden keine näheren Details mitgeteilt. Diesbezüglich haben die einstigen Streithähne Stillschweigen vereinbart. Jedenfalls führte es dazu, dass weitere bestellte A350 abgenommen wurden die die Bestellung über 50 A321neo reaktiviert wurde.

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