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Nach Turbulenzen: Passagier verklagt Lufthansa in Texas

In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde Lufthansa aufgrund eines Vorfalls, der sich am 1. März 2023 auf Flug LH469 ereignet haben soll, von einem Passagier verklagt. Dieser behauptet, dass es während der Reise Turbulenzen gegeben haben soll und er dadurch einen Lendenwirbelbruch und einen Bandscheibenvorfall erlitten hätte. An Bord des Airbus A330 sollen am 1. März 2023 schwere Turbulenzen aufgetreten sein. Der Kläger behauptet in seinem Schriftsatz, der bei einem Bezirksgericht im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Texas eingebracht wurde, dass er gegen das Overhead-Bin und anschließend auf seinen Sitz zurück geschleudert worden wäre. Dadurch habe ihr die eingangs erwähnten Verletzungen erlitten. Das Magazin „Business Insider“ berichtet unter Berufung auf die Gerichtsdokumente, dass die Anschnallzeichen zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht eingeschaltet waren und die Besatzung nicht vor bevorstehender Gefahr gewarnt haben soll. Diesbezüglich ist anzumerken, dass das Kabinenpersonal der Lufthansa stets durchsagt, dass ausdrücklich empfohlen wird auch dann, wenn die Fasten-Seatbelt-Symbole abgeschaltet sind, die Gurte angelegt zu lassen, da Turbulenzen jederzeit und unerwartet auftreten können. In der Praxis hört man kurz nach der Deaktivierung des Signals häufig das Klicken der Schnallen, denn viele Passagiere meinen sich trotz dieser Empfehlung dann sofort abhängen zu müssen. Jedenfalls soll sich der Vorfall nach Angaben des Klägers rund eine Stunde nach dem Start ereignet haben. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte gegenüber Business Insider, dass es auf diesem Flug, der mit einem Airbus A330 durchgeführt wurde, tatsächlich „kurze, schwere Turbulenzen“ gegeben habe. Er verweist auch darauf, dass derartige Ereignisse jederzeit und „ohne sichtbare Wetterphänomene oder Vorwarnung auftreten

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KLM mit 155 Destinationen im Sommerflugplan 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird die niederländische Fluggesellschaft KLM insgesamt 155 Destinationen ab Amsterdam-Schiphol ansteuern. Dabei handelt es sich um 92 Europa-Ziele und 63 Langstreckenverbindungen. Laut Mitteilung wird die angebotene Kapazität im Sommer 2024 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöht sein. Eigenen Angaben nach erreicht man damit „fast das Niveau vor Corona“. In Österreich kommt es aber zu einer Kürzung, denn die Nonstopverbindung zwischen Graz und Amsterdam wird gestrichen. Ab Wien-Schwechat werden je nach Verkehrstag drei bis vier Umläufe pro Tag angeboten. KLM wird die Flugfrequenz zu verschiedenen interkontinentalen Zielen erhöhen. Wir werden mehr Flüge nach Jakarta in Kombination mit Kuala Lumpur und nach Denpasar in Kombination mit Singapur durchführen. KLM hat die Nonstopflüge nach Osaka wieder aufgenommen und wird den täglichen Flugverkehr nach Tokio Narita wieder aufnehmen. Außerdem wird die Flugfrequenz nach Taipeh, Hongkong, Montreal, Toronto und Los Angeles erhöht. Die Kapazität zu nordamerikanischen Zielen liegt derzeit über dem Niveau von 2019. Diese sich ändernden Frequenzen sind Teil eines fortlaufenden Prozesses, bei dem KLM das Netzwerk unter Berücksichtigung der verfügbaren Flugzeuge und Arbeitskräfte an die Marktbedingungen anpasst.. Israel-Flüge mit Zwischenstopp in Larnaka KLM wird ab Montag, dem 1. April 2024, den täglichen Flugverkehr nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Dieser Dienst wird mit einem Zwischenstopp in Larnaka mindestens bis zum 19. Mai 2024 durchgeführt. KLM beobachtet die Sicherheitslage in Israel genau. In Europa wird KLM diesen Sommer die Flugfrequenz zu verschiedenen Zielen erhöhen. In Skandinavien wird KLM tägliche Verbindungen nach Billund (Dänemark) und Stavanger (Norwegen) anbieten. In Großbritannien wird die

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Lieferverzögerungen: Qantas muss Ultra-Langstreckenflüge verschieben

Die australische Fluggesellschaft Qantas wird die im Rahmen des Projekts „Sunrise“ vorgesehenen Ultra-Langstrecken-Flüge erst Mitte 2026 bedienen können. Ursache für die Verzögerung ist, dass man die benötigten Maschinen des Typs Airbus A350-1000 erst später ausgeliefert bekommt. Vor einiger Zeit hat Qantas bekanntgegeben, dass man mit diesem Maschinentyp Nonstopflüge zwischen Australien und dem Vereinigten Königreich bedienen möchte. Da die Range ist der Standard-Variante nicht ausreichend ist, hat man bei Airbus eine spezielle Variante mit einem Zusatztank bestellt. Allerdings verläuft bei der Zertifizierung nicht alles nach Plan, denn die zuständigen Aufsichtsbehörden verlangen, dass im Bereich des Mitteltanks konstruktive Änderungen vorgenommen werden müssen. Dies führt dazu, dass Qantas die bestellten und für das Projekt benötigten Airbus A350-1000 wesentlich später als gedacht übernahmen kann. Ursprünglich ging man beim australischen Oneworld-Mitglied davon aus, dass die 19-stündigen Flüge Ende 2025 aufgenommen werden können. Das Projekt wurde bereits im Jahr 2017 gestartet und sieht Ultra-Langstreckenflüge ab Sydney und Melbourne nach New York und London vor. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass einige Verzögerungen eingetreten sind. Nun musste Qantas einräumen, dass die geplanten London-Nonstopflüge frühestens gegen Mitte 2026 bedient werden können.

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Hans Airways zieht AOC-Antrag zurück

Um das Airline-Startup Hans Airways wurde es schon lange ruhig. Die letzte offizielle Mitteilung stammt aus dem Jahr 2022. Nun wurde bekannt, dass der Antrag auf AOC und Betriebsgenehmigung zurückgezogen wurde. Schon länger dürfte der „Drive“ aus diesem Projekt draußen sein. Im November 2022 teilte man mit, dass man bei der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingebracht habe. Seither wurde es äußerst ruhig, denn es handelt sich um die letzte offizielle Mitteilung des Startups. In dieser betonte man noch, dass man ein zusätzliches Investment an Land ziehen habe können. Im August des Vorjahres wurde dann bekannt, dass Hans Airways den Airbus A330, der damals als G-KJAS registriert war, an den Leasinggeber Carlyle Aviation Partners zurückgegeben hat. Zuvor hat man einen Show-Flug mit 100 geladenen Gästen durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Rückgabe dieser Maschine betonte man, dass Hans Airways seit der Firmengründung ein solventes Unternehmen wäre und alle Pläne auf Kurs wären. Zu den Mindestvoraussetzungen um AOC und Betriebsgenehmigung erteilt zu bekommen, zählt auch, dass man zumindest ein Flugzeug zur Verfügung hat. Das ist bei Hans Airways aber nicht der Fall. Nun wurde bekannt, dass das Start-Up den entsprechenden Antrag zurückgezogen hat. Der Lizenzierungsprozess wird nicht weiterverfolgt. Damit ist es fraglich, ob das Startup jemals unter eigenen Zertifikaten zwischen Birmingham und Zielen in Indien fliegen wird. Jener Airbus A330, mit dem man ursprünglich an den Start gehen wollte, hat zwischenzeitlich einen neuen Leasingnehmer gefunden. Das Langstreckenflugzeug fliegt nun für Hifly Malta unter der Registrierung 9H-HFH.

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Island: Play will über Kapitalerhöhung frisches Geld einsammeln

Die isländische Billigfluggesellschaft Play beabsichtigt über die Ausgabe von 575 Millionen neuer Aktien rund 18,8 Millionen U.S.-Dollar an frischem Kapital einzunehmen. Dem Carrier sollen bereits Zusagen von bestehenden Aktionären vorliegen. Aus einem öffentlich zugänglichen Rundschreiben, das sich an die Teilhaber des Lowcosters richtet, geht hervor, dass man in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit Investoren, die bereits jetzt beteiligt sind, führen will. Ziel dieser Verhandlungen ist es, dass auch jene, die noch keine Zusage erteilt haben, zusätzliche Aktien zeichnen und damit ihre Investments aufstocken. Um das Ziel erreichen zu können benötige man noch Zusagen in der Höhe von etwa 10,2 Millionen U.S.-Dollar, so das Unternehmen. Die geplante Kapitalerhöhung soll am 21. März 2024 während der Generalversammlung beschlossen werden. Zuvor handelt es sich lediglich um Zusagen. Man hat bislang die Identität jener Aktionäre, die bereits ihre Zustimmung signalisiert haben, nicht veröffentlicht. Während einem Q&A, das für die Teilhaber abgehalten wurde, äußerte sich die Geschäftsleitung dahingehend, dass man nicht grundsätzlich gegen die Aufnahme von Krediten wäre, jedoch derzeit eine Kapitalerhöhung als sinnvoller betrachtet wird. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Play das geplante Wachstum der Flotte verlangsamen wird. Man hat in diesem Zusammenhang Leasingverträge für Maschinen, die noch nicht übergeben wurde, gekündigt. Man beabsichtigt aufgrund steigender Kosten die Liquidität des Carriers sicherzustellen und stelle daher die Expansion, die als kostenintensiv gilt, vorläufig hinten an.

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United Airlines kündigt Tel-Aviv-Comeback an

Als erste U.S.-amerikanische Fluggesellschaft hat United Airlines die Wiederaufnahme von Flügen von/nach Tel Aviv angekündigt. Die ersten Umläufe ab New York-Newark wird man mit einem Zwischenstopp in München durchführen. Ab 2. März 2024 soll zunächst ab Newark wieder Kurs auf Tel Aviv genommen werden. Zunächst wird man auf dem deutschen Flughafen München eine Zwischenlandung einlegen. Dies begründet man damit, dass sichergestellt werden soll, dass sämtliche Dienstleister „bereit sind, einen Nonstop-Service von und nach Newark zu unterstützen“. Der nächste Flug soll dann am 4. März 2024 durchgeführt werden. Das Unternehmen teilte mit, dass für den 2. und 5. März 2024 keine Tel-Aviv-Flüge geplant sind. Ab 6. März 2024 soll die Strecke Newark-Tel Aviv dann wieder täglich bedient werden. Die Zwischenstopps in München, die für den 2. und 4. März 2024 geplant sind, entfallen dann, so dass die Route dann wieder nonstop beflogen wird. „Dies ist der erste Schritt zur Wiederaufnahme des Passagier- und Frachtverkehrs und erfolgt nach einer unermüdlichen Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsexperten und Regierungsbeamten sowie der Air Line Pilots Association und der Association of Flight Attendants, um Protokolle zu entwickeln, die gewährleisten, dass unsere Mitarbeiter und Kunden sicher und gut informiert sind“, teilte Firmenchef Scott Kirby mit, der in Aussicht stellt, dass bei entsprechender Nachfrage im Mai 2024 auf 14 Flüge pro Woche aufgestockt werden könnte. Vor dem Krieg, der von der Hamas angezettelt wurde, hatte United Airlines auch ab San Francisco, Washington und Chicago Nonstop-Flüge nach Tel Aviv. Diese werden noch längere Zeit pausieren, denn Unternehmensangaben nach prüft man die

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Nach Marathon-Rauswurf: Air Serbia baut Klasjet-Wetlease aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat sich kurzfristig Wetlease-Unterstützung von Klasjet nach Belgrad geholt. Hintergrund ist, dass man nach einem aufsehenergenden Vorfall den bisherigen Subunternehmer Marathon Airlines gekündigt hat. Mit vier Embraer-Jets war das griechische Luftfahrtunternehmen im Auftrag von Air Serbia unterwegs. Im Sommerflugplan 2024 sollte die Zusammenarbeit auf sechs Maschinen ausgedehnt werden. Allerdings ist es am Sonntag, den 18. Feber 2024 auf Flug JU234 zu einem schwerwiegenden Zwischenfall gekommen. Dabei wurde ein Embraer 195 schwer beschädigt. Derzeit scheint es so zu sein, dass die Piloten trotz eindeutigem Hinweis der Lotsen die Runway „verkürzt“ haben. Die Länge war dann nicht ausreichend. Beim Abheben wurden Beleuchtungseinrichtungen touchiert. Der Regionaljet wurde schwer beschädigt, konnte jedoch sicher rücklanden. Die Insassen hatten Glück im Unglück, denn vergleichbare Zwischenfälle in der Vergangenheit sind tödlich ausgegangen. Air Serbia hat unmittelbar reagiert und die Zusammenarbeit mit Marathon Airlines, die über kein IOSA-Safety-Audit verfügt, fristlos beendet. Dadurch sind Engpässe im Flugbetrieb entstanden, denn der serbische Carrier kann den Wegfall der gekündigten Kapazität, die vom griechischen Subunternehmer erbracht wurde, noch nicht aus eigener Kraft kompensieren. Hier kommt nun Klasjet ins Spiel: Kurzfristig springt das auf ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen mit einer Boeing 737-800 ein. Air Serbia hat dieses Unternehmen mit der Durchführung zahlreicher Flüge beauftragt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll dieser Jet unter anderem nach Athen, Bukarest, Frankfurt, Mailand-Malpensa, Tivat, Sarajevo, Thessaloniki und Zürich zum Einsatz kommen. Es handelt sich um die dritte Maschine von Klasjet, die für Air Serbia unterwegs ist, denn bereits zuvor hat man zwei

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Prag: Chinesischer Investor bei Smartwings ausgestiegen

Der chinesische Investor Citic ist bei der tschechischen Smartwings Group ausgestiegen. Die Anteile hat die Holdinggesellschaft Prague City Air übernommen. Damit befindet sich der Konzern wieder komplett in tschechischer Hand. Erst vor wenigen Tagen hat Israir bekanntgegeben, dass man die geplante Übernahme von Smartwings vorläufig auf Eis gelegt hat. Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, dass man sich aufgrund der aktuellen Lange in Israel auf das Kerngeschäft konzentrieren wird. Das bedeutet aber nicht das endgültige Aus für den Plan in der Europäischen Union einen Carrier zu erwerben, denn zu einem späteren Zeitpunkt will man sich wieder auf die Suche machen. Möglicherweise könnten dann die Gespräche mit den Smartwings-Gesellschaftern reaktiviert werden. Prague City Air ist jene Holdinggesellschaft, die auch Alleineigentümer von CSA ist. Das Traditionsunternehmen war bis zur Insolvenz eine Tochtergesellschaft von Smartwings, wurde jedoch dann zu einer Konzernschwester, die noch immer in nur sehr geringem Umfang aktiv ist. Die Besitzer von Prague City Air sind weitgehend ident mit den übrigen Smartwings-Aktionären. Das chinesische Unternehmen Citic hatte zuletzt einen Anteil von 49,92 Prozent. Dieser wurde an die genannte tschechische Holding verkauft. Über die Höhe des Kaufpreises wurde laut Erklärung Stillschweigen vereinbart. Die Änderung der Eigentümerstruktur könnte auch einen möglichen Einstieg von Israir vereinfachen, denn im bisherigen Verlauf soll die Beteiligung der Chinesen kompliziert gewesen sein. Der Luftfahrtkonzern aus Israel darf Smartwings nicht vollständig aufkommen. Zumindest müsste man eine Art Treuhand-Lösung, beispielsweise über Stiftungen, schaffen. Rechtlich gesehen muss sich die Mehrheit in den Händen von EU-Eigentümern befinden. Hätten die Smartwings-Aktionäre direkt

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Eriwan: Air-Arabia-Ableger Fly Arna ist am Boden

Die armenische Air-Arabia-Beteiligung Fly Arna hat ihren Flugbetrieb zwischenzeitlich eingestellt. Laut offizieller Mitteilung soll dies nur vorübergehend sein, denn man arbeite aktiv an der Wiederaufnahme. Der Carrier ist als Billigfluggesellschaft positioniert und ein Ableger von Air Arabia. Die Mehrheit befindet sich im Eigentum der Armenian National Interests Foundation. Die übrigen Anteile hält die Air Arabia Group. Die armenische Regierung subventionierte im Oktober 2021 die Firmengründung mit umgerechnet zehn Millionen U.S.-Dollar. Ziel der Kooperation war es eine Art National Carrier für Armenien aufzuziehen. Zu Spitzenzeiten hatte man zwei Airbus A320, die aus Beständen der Air Arabia Group stammen, im Einsatz. Zuletzt war man mit nur noch einer Maschine unterwegs. Erst im Juni 2022 hat Fly Arna AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Der Erstflug wurde am 3. Juli 2022 durchgeführt und führte von Eriwan nach Hurghada. Auf der Linie hatte man auch russische Destinationen wie Sotschi im Portfolio. Erst am 25. Dezember 2023 fand eine Gesellschafter-Versammlung statt. In dieser wurde beschlossen, dass das Stammkapital auf fünf Millionen U.S.-Dollar erhöht wird. Die Einstellung des Flugbetriebs erfolgte bereits Anfang Feber 2024. Schon zuvor war Fly Arna nur noch sporadisch in der Luft. Das Unternehmen machte keine näheren Angaben zum möglichen Zeitpunkt des fliegerischen Comebacks. Jedenfalls hat man zwischenzeitlich auch die Homepage vom Netz genommen.

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Lufthansa und Swiss bauen die Vorstände um

Der Aufsichtsrat der Lufthansa AG hat beschlossen, dass der Vorstand umgebildet wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Tochtergesellschaft Swiss, denn diese muss zwei von drei Posten neu besetzen. Dies betrifft auch CEO Dieter Vranckx, der zur Muttergesellschaft wechseln wird. Die Lufthansa-Vorstandsmitglieder Harry Hohmeister, Detlef Kayser und Christina Foerster werden mit Wirksamkeit zum 30. Juni 2024 ausscheiden. Remco Steenbergen wird bereits zum 7. Mai 2024 das Leitungsgremium des Konzerns verlassen. Ad-interim wird Michael Niggemann die Funktion des Finanzchefs übernehmen. Der Vorstand soll dauerhaft von sechs fünf Mitglieder verkleinert werden. Turnusgemäß enden die Amtszeiten von Harry Hohmeister und Detlef Kayser im laufenden Jahr. Gleichzeitig scheiden Christina Foerster und Remco Steenbergen im beiderseitigen Einvernehmen aus, teilte der Kranich-Konzern mit. „Der Vorstand hat hervorragende Arbeit geleistet, um die Lufthansa Group durch die äußerst schwierige Phase der Pandemie zu führen. Er hat den anspruchsvollen Wiederaufstieg erfolgreich bewältigt. Heute steht das Unternehmen wieder auf einem wirtschaftlich soliden Fundament. Dafür gebührt allen Vorstandsmitgliedern höchste Anerkennung und Dank. Insbesondere dankt der Aufsichtsrat den jetzt ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz, ihre Leistung und ihre große Loyalität“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 wird Grazia Vittadini in den Vorstand berufen. Sie übernimmt als Chief Technology Officer das Ressort „Technik und IT“, das auch die Verantwortung für den Bereich „Sustainability“ umfassen wird. Sie erhält einen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren. An selbigem Tag wird Swiss-Chef Dieter Vranckx zum Vorstand „Globale Märkte und kommerzielle Steuerung Hubs“. Auch er erhält einen Vertrag mit einer dreijährigen Laufzeit.

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