
US-Fluggesellschaften rüsten sich für massive Beeinträchtigungen im nationalen Luftverkehr
Angesichts herannahender extremer Wetterbedingungen bereiten sich die führenden Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten auf eine mehrtägige Phase massiver operativer Störungen vor. Meteorologische Prognosen sagen für den Zeitraum vom 23. bis zum 26. Januar 2026 den Durchzug des Wintersturms Fern voraus, der weite Teile des Südens, des Mittleren Westens und des Nordostens der USA mit heftigen Schneefällen und gefährlichem Glatteis überziehen wird. Betroffen sind potenziell über 180 Millionen Menschen in einem Gebiet, das sich von Texas bis nach Neuengland erstreckt. Branchenriesen wie Delta Air Lines, American Airlines und United Airlines haben bereits am 21. Januar erste Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und weitreichende Kulanzregelungen für Reisende aktiviert. Die Federal Aviation Administration warnt insbesondere vor einer Verschärfung der Lage am Wochenende, wenn ein massiver Kälteeinbruch aus der Region der Großen Seen auf feuchte Luftmassen aus dem Südwesten trifft und das Risiko für zerstörerische Eisstürme drastisch erhöht. Meteorologische Ursachen für die drohende Systemkrise Die Entstehung von Wintersturm Fern wird von Experten als Ergebnis einer seltenen, aber hocheffektiven Wetterkonstellation beschrieben. Ein arktisches Hochdruckgebiet, das sich gegen Ende der Woche über den Großen Seen festsetzt, pumpt extrem kalte Luftmassen weit in den Süden des Landes. Gleichzeitig bewegt sich ein Tiefdrucksystem vom Südwesten in Richtung Osten. Wenn die feucht-warme Luft aus dem Golf von Mexiko auf die vorstoßende arktische Kaltfront trifft, entstehen ideale Bedingungen für großflächige winterliche Niederschläge. Während in den nördlichen Gebieten mit erheblichen Schneemengen gerechnet wird, liegt die größte Gefahr für den Flugverkehr in den Übergangszonen, in denen gefrierender Regen erwartet wird. Die Federal Aviation Administration stuft








