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Flughafen Graz: Bilanz 2025 und Ausblick auf das Flugjahr 2026

Der Flughafen Graz hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen und verzeichnete sowohl im Passagiersegment als auch im Frachtwesen einen deutlichen Aufwärtstrend. Mit insgesamt 831.095 betreuten Fluggästen konnte das Vorjahresergebnis um rund 12.000 Personen übertroffen werden, was einem Zuwachs von 1,4 Prozent entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei der Charterverkehr, der als wesentlicher Wachstumstreiber fungierte. Parallel zu den operativen Erfolgen wurden zu Beginn des Jahres 2026 tiefgreifende organisatorische Veränderungen innerhalb der Holding Graz vollzogen, um den Flughafen als zentralen Mobilitätsknotenpunkt im Süden Österreichs weiter zu stärken. Durch die Zuordnung zur Vorstandssparte Mobilität und Freizeit sowie die Einrichtung eines hochkarätig besetzten Aufsichtsrats sollen die strategischen Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden. Für das Jahr 2026 signalisiert das Management Zuversicht, gestützt auf eine hohe Nachfrage nach neuen Linienverbindungen und einem erweiterten Angebot an Urlaubsdestinationen, das nun auch das sardische Olbia umfasst. Positive Verkehrsentwicklung und Rekordwerte im Frachtbereich Die detaillierte Betrachtung der Verkehrszahlen des Jahres 2025 unterstreicht die stabile Marktposition des Flughafens Graz in einem für Regionalflughäfen kompetitiven Umfeld. Während der Linienverkehr mit 617.554 Passagieren ein leichtes Plus von 0,6 Prozent verzeichnete, konnte der Charterbereich um 3,9 Prozent auf 213.541 Reisende zulegen. Die Geschäftsführung führt diese Entwicklung auf eine ungebrochene Reiselust im Privatreisesegment zurück, die sich sowohl in klassischen Strandurlauben als auch in Städtereisen widerspiegelt. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Graz Airport, betonte in diesem Zusammenhang die positive Tendenz der letzten drei Berichtsmonate, die als Indikator für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends im Jahr 2026 gewertet wird. Ein besonderer Erfolg gelang im

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Rekordstrafe gegen IndiGo nach operativem Zusammenbruch

Die indische Zivilluftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) hat eine Strafe gegen IndiGo verhängt. Nach einem massiven operativen Stillstand im Dezember 2025 wurde die Fluggesellschaft am 17. Januar 2026 zur Zahlung von 220 Millionen Rupien (ca. 2,6 Millionen US-Dollar) verpflichtet. Darüber hinaus ordnete die Behörde die Einrichtung eines Treuhandfonds in Höhe von 500 Millionen Rupien (ca. 6 Millionen US-Dollar) an, der als Absicherung für systemische Reformen dienen soll. Die Sanktionen sind die Reaktion auf den Ausfall von über 1.500 Flügen innerhalb weniger Tage, von dem mehr als 300.000 Passagiere betroffen waren. Neben den finanziellen Bußen hat die DGCA personelle Konsequenzen erzwungen: Mehrere hochrangige Manager wurden verwarnt, und der für das Operations Control Center verantwortliche Senior Vice President muss seinen Posten räumen. Der Vorfall unterstreicht die wachsende regulatorische Strenge im indischen Luftverkehrssektor, die darauf abzielt, die Stabilität des nationalen Flugnetzes auch bei aggressivem Wachstum der Anbieter zu gewährleisten. Hintergrund des operativen Zusammenbruchs im Winter 2025 Die Krise bei IndiGo begann in der ersten Dezemberwoche 2025, als eine Kaskade von Flugstreichungen das gesamte Inlandsnetz der Airline erschütterte. Die DGCA-Untersuchung ergab, dass die Hauptursache in einer mangelhaften Anpassung der Flugpläne an die neuen Dienstzeitbeschränkungen für Besatzungen (Flight Duty Time Limitations – FDTL) lag. Diese strengeren Regeln waren eingeführt worden, um die Sicherheit im Cockpit durch längere Ruhezeiten zu erhöhen. IndiGo versäumte es jedoch, diese regulatorischen Änderungen rechtzeitig in ihre komplexe Umlaufplanung zu integrieren. In der Folge blieben Flugzeuge am Boden, da nicht genügend ausgeruhte Besatzungen zur Verfügung standen, um die ambitionierten Winterflugpläne

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Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bei der Revo Hospitality Group

Die europäische Hotellandschaft steht am Beginn des Jahres 2026 vor einer Zäsur. Die Revo Hospitality Group, die erst im vergangenen Jahr durch die Umfirmierung der bekannten HR Group entstand und als größter Multibrand-Hotelbetreiber des Kontinents gilt, hat am 16. Januar 2026 beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenzanträge in Eigenverwaltung für rund 140 ihrer Gesellschaften gestellt. Dieser Schritt folgt auf eine Phase massiver Expansion, die das Unternehmen zuletzt an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit geführt hat. Betroffen sind vor allem die operativen Einheiten in Deutschland und Österreich, die insgesamt rund 125 Hotels mit etwa 5.500 Mitarbeitern umfassen. Trotz der Einleitung des Verfahrens soll der Hotelbetrieb vollumfänglich fortgeführt werden, während spezialisierte Sanierungsexperten versuchen, das Unternehmen durch eine Neustrukturierung und die Suche nach internationalen Investoren zu retten. Die Krise des Branchenführers verdeutlicht die ökonomischen Risiken aggressiver Wachstumsstrategien in einem Marktumfeld, das hinter den Umsatzprognosen der vergangenen Jahre zurückgeblieben ist. Strukturelle Überdehnung nach Jahren des Wachstums Die Geschichte der Revo Hospitality Group war über zwei Jahrzehnte hinweg von einem beispiellosen Aufstieg geprägt. Was im Jahr 2008 mit einem einzelnen Hotelstandort in Leipzig begann, entwickelte sich bis zum Jahr 2020 zu einem Portfolio von 51 Häusern. In der Zeit nach der globalen Pandemie forcierte das Unternehmen unter der Leitung der Gründer und Anteilseigner eine Expansionswelle, die das Netzwerk auf insgesamt 250 Hotels in zwölf europäischen Ländern anwachsen ließ. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 1,3 Milliarden Euro und einer Belegschaft von 8.300 Mitarbeitern besetzte die Gruppe eine dominante Stellung als Partner großer internationaler Marken wie Accor, Marriott

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Flughafen Klagenfurt verzeichnet deutliches Wachstum und forciert strategische Flächenentwicklung

Der Flughafen Klagenfurt blickt auf ein durchaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einer Steigerung der Passagierzahlen um 27,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte der Kärntner Airport den stärksten Zuspruch seit über einem Jahrzehnt generieren. Parallel zur positiven Entwicklung im Linien- und Charterverkehr verzeichnete das Unternehmen signifikante Zuwächse bei den Flugbewegungen sowie in der General Aviation. Diese Dynamik ist das Resultat einer gezielten Netzwerkerweiterung und der erfolgreichen Reintegration namhafter Fluggesellschaften in den Flugplan. Neben dem operativen Kerngeschäft rückten im vergangenen Jahr strategische Weichenstellungen in den Fokus, insbesondere im Bereich der großflächigen Immobilien- und Flächenentwicklung auf dem Flughafengelände. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant die Flughafenführung eine weitere Verdichtung der Flugfrequenzen sowie die Erschließung neuer Destinationen, um die Anbindung Kärntens an internationale Wirtschaftszentren und Tourismusmärkte langfristig abzusichern. Signifikante Steigerung der Verkehrszahlen im Geschäftsjahr 2025 Die Bilanz des Jahres 2025 verdeutlicht die Erholung und den Expansionskurs des Standortes. Insgesamt 175.347 Fluggäste nutzten die Infrastruktur des Klagenfurter Flughafens, was einem Zuwachs von mehr als einem Viertel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark und lieferten die besten Ergebnisse der letzten zwölf Jahre. Dieser Aufschwung spiegelt sich auch in der Zahl der Starts und Landungen wider: Im Bereich Linie und Charter stiegen die Bewegungen um 20,4 Prozent auf insgesamt 2.114. Auch das Segment der Privat- und Businessflüge, die sogenannte General Aviation, trug mit einem Zuwachs von 7 Prozent auf 3.059 Gäste zur positiven Gesamtbilanz bei. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die Rückkehr von Eurowings. Die Anbindung an den

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Linz mit kräftigem Passagierplus, aber Hub-Anbindung verloren

Der Flughafen Linz-Hörsching konnte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2025 hinsichtlich der Passagiere, die diesen Airport genutzt haben, um 45,2 Prozent zulegen. Auf den ersten Blick scheint es ein erhebliches Wachstum zu sein, jedoch wurde die Frankfurt-Anbindung, die maßgeblich dazu beigetragen hat, zwischenzeitlich seitens Austrian Airlines eingestellt. Der Linzer Flughafen befindet sich in einer akuten Krise, denn im Vorjahr wurde dieser von lediglich 262.347 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2024 erreicht hat, bedeutet dies zwar ein Plus von über 81.000 Reisenden, aber auf der Linie hat man derzeit nichts, außer ein paar Ryanair-Flügen vorzuweisen. Bekanntermaßen hat Austrian Airlines die Frankfurt-Verbindung wieder aufgegeben. Seitens der Politik wurde bereits eine europaweite Ausschreibung gestartet, denn man will weiterhin an das Lufthansa-Hauptdrehkreuz angebunden sein. Künftig soll die Route subventioniert werden. Derzeit ist noch völlig offen an welchen Carrier der Zuschlag vergeben wird. Interessenten soll es geben und dem Vernehmen nach auch Anbieter außerhalb des Kranich-Konzerns. Für das Jahr 2026 setzt die Flughafenleitung auf eine weitere Diversifizierung des Flugplans und eine europaweite Neuausschreibung der essenziellen Frankfurt-Route, um die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich langfristig zu sichern. Der Billigflieger Ryanair will derzeit das Angebot in Linz konstant halten. Allerdings: Der irische Konzern befindet sich in einem Clinch mit der Bundesregierung rund um die umstrittene Flugticketsteuer. In Wien verkleinert man die Basis um fünf Maschinen. Jene, die von Malta Air betrieben werden, sollen abgezogen und an anderen Airports stationiert werden. Linz ist keine Basis, jedoch ist Ryanair dafür bekannt, dass man Streckeneinstellungen

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Doppelmayr erhält Zuschlag für neue Cablebus-Linie in Mexiko-Stadt

Der österreichische Seilbahnhersteller Doppelmayr hat den bedeutenden Auftrag für das Design, die Konstruktion und die Inbetriebnahme der neuen Cablebus-Linie 5 in Mexiko-Stadt erhalten. Mit einer Gesamtlänge von 15,2 Kilometern wird dieses Infrastrukturprojekt nach seiner Fertigstellung die längste urbane Seilbahnlinie der Welt sein. Die Regierung der mexikanischen Metropole investiert insgesamt 7,9 Milliarden mexikanische Pesos, was etwa 372 Millionen Euro entspricht, in dieses strategische Vorhaben. Ziel der neuen Linie ist es, die Mobilität in den stark frequentierten Stadtbezirken Alvaro Obregon, Magdalena Contreras und Benito Juarez grundlegend zu verbessern. Das System ist darauf ausgelegt, bis zu 3.000 Passagiere pro Stunde und Richtung zu befördern, wodurch die Reisezeiten für die Anwohner um mehr als 50 Prozent verkürzt werden sollen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 geplant. Das Projekt markiert einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Weltmarktführer und der mexikanischen Hauptstadt, die bereits seit 2021 erfolgreich in den Ausbau des Seilbahnnetzes investiert. Durch die Integration in das bestehende Nahverkehrsnetz, insbesondere durch den Anschluss an die Metrostation Mixcoac, wird die intermodale Vernetzung im Westen der Millionenmetropole signifikant gestärkt. Technische Spezifikationen und infrastrukturelle Bedeutung Die technische Komplexität der Cablebus-Linie 5 spiegelt sich in ihren Leistungsdaten wider. Auf der 15,2 Kilometer langen Strecke werden insgesamt 12 Stationen errichtet. Um den kontinuierlichen Passagierfluss zu gewährleisten, kommen 462 Kabinen zum Einsatz, die jeweils Platz für zehn Personen bieten. Getragen wird das System von 114 Stützen, die über das Stadtgebiet verteilt sind. Die Anlage ist als kuppelbare Einseilumlaufbahn konzipiert, was eine hohe Flexibilität im Betrieb ermöglicht. Die

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Schwerer Vorfall im Cockpit von Eva Air: Pilot nach tätlichem Angriff auf Copiloten suspendiert

Die taiwanische Fluggesellschaft Eva Air sieht sich mit einer internen Krise und behördlichen Ermittlungen konfrontiert, nachdem ein Kapitän während des Rollvorgangs auf dem Flughafen von Los Angeles gewalttätig gegenüber seinem Ersten Offizier geworden sein soll. Der Vorfall, der sich unmittelbar vor dem Start eines Langstreckenfluges ereignete, löste eine Debatte über die psychologische Stabilität von Flugzeugbesatzungen und die Wirksamkeit von Sicherheitsmanagementsystemen in der zivilen Luftfahrt aus. Nach Berichten von Focus Taiwan und weiteren Branchenmedien entzündete sich der Konflikt an einer Meinungsverschiedenheit über die Rollgeschwindigkeit der Maschine. Während der Copilot eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte befürchtete und eigenständig die Bremsen betätigte, reagierte der verantwortliche Kapitän mit physischer Gewalt. Die Fluggesellschaft hat den betreffenden Piloten umgehend vom Dienst suspendiert und eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Auch die taiwanische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) hat sich eingeschaltet, um zu prüfen, ob die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung durch das instabile Verhalten des Flugzeugführers gefährdet wurde. Eskalation auf dem Rollfeld in Los Angeles Der Vorfall ereignete sich auf einer der Non-Stop-Verbindungen von Los Angeles nach Taipeh, einer Route, die mit Flugzeugen des Typs Boeing 777-300ER bedient wird. Während die Maschine zur Startbahn rollte, bemerkte der Erste Offizier (FO) angeblich, dass das Flugzeug die für den Rollweg vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 Knoten überschritt. Laut internen Berichten versuchte der Copilot mehrfach, den Kapitän – identifiziert unter dem Nachnamen Wen – auf das zu hohe Tempo aufmerksam zu machen. Da eine verbale Reaktion des Kapitäns ausblieb, folgte der Erste Offizier den Standard-Betriebsverfahren (SOP) für Sicherheitskritische Situationen und betätigte manuell die Bremsen,

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Delta Air Lines führt entbündelte Premium-Tarife für das Geschäftsjahr 2026 ein

Die US-amerikanische Luftfahrtbranche steht vor einem grundlegenden Wandel in der Vermarktung ihrer exklusivsten Kabinenklassen. Die in Atlanta ansässige Fluggesellschaft Delta Air Lines bereitet für das Jahr 2026 die Einführung von sogenannten Basic-Tarifen für die Business Class und die First Class vor. Damit überträgt Delta ein Modell, das sich im Economy-Sektor bereits seit Jahren etabliert hat, auf das Premium-Segment. Ziel dieser Strategie ist es, die Preisgestaltung innerhalb der gehobenen Kabinen zu segmentieren und Passagieren den Zugang zu hochwertigen Sitzen zu einem niedrigeren Einstiegspreis zu ermöglichen, während gleichzeitig traditionell inkludierte Zusatzleistungen separat monetarisiert werden. Diese Entscheidung markiert einen signifikanten Wendepunkt für den US-amerikanischen Markt, in dem Premium-Tickets bislang als Rundum-Sorglos-Pakete galten. Die Maßnahme betrifft sowohl den inneramerikanischen Flugverkehr als auch internationale Langstreckenverbindungen und unterstreicht Deltas Bestreben, durch differenzierte Tarifstrukturen zusätzliche Umsatzströme zu generieren und die Auslastung der Premium-Kapazitäten zu optimieren. Das Konzept der Entbündelung in der Oberklasse Die Einführung der neuen Basistarife in der Business und First Class folgt unmittelbar auf die erfolgreiche Etablierung von Comfort Basic im November 2025. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine entbündelte Version der Comfort-Plus-Klasse, die zwar den physischen Sitzkomfort mit zusätzlicher Beinfreiheit bietet, jedoch die Flexibilität bei Umbuchungen und Stornierungen stark einschränkt. Glen Hauenstein, Präsident von Delta Air Lines, bestätigte gegenüber Fachmedien, dass das Unternehmen das Ziel verfolgt, für jedes Produkt drei Kategorien anzubieten: Basic, Main und Extra. Mit der Ausweitung dieses Prinzips auf die obersten Beförderungsklassen setzt die Airline konsequent ihren Weg der tariflichen Diversifizierung fort. Für Reisende bedeutet dies konkret, dass der

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Außergewöhnliche Vorfälle an europäischen Flughäfen: Verstorbene Personen als Passagiere getarnt

Der internationale Flugverkehr wird durch strengste Sicherheitsrichtlinien und standardisierte Abläufe reguliert, um einen reibungslosen Transport von Millionen Menschen und Gütern zu gewährleisten. Dennoch kam es in den vergangenen Monaten zu einer Serie von bizarren Zwischenfällen an südeuropäischen Flughäfen, die das Bodenpersonal und die Sicherheitsbehörden vor beispiellose Herausforderungen stellten. Im Zentrum dieser Ereignisse steht der Versuch von Hinterbliebenen, verstorbene Familienmitglieder als lebende Passagiere getarnt an Bord von Verkehrsflugzeugen zu bringen. Diese Vorfälle, die sich am Flughafen Teneriffa Süd sowie auf einer Verbindung von Malaga nach London ereigneten, werfen Fragen über die Wirksamkeit von Kontrollmechanismen und die psychologischen Ausnahmesituationen von Angehörigen auf. Während die Repatriierung von menschlichen Überresten normalerweise ein hochgradig spezialisierter logistischer Prozess ist, der im Frachtraum von Flugzeugen unter strengen Auflagen erfolgt, versuchten Beteiligte in diesen Fällen, die komplexen und kostspieligen Protokolle zu umgehen. Der Vorfall am Flughafen Teneriffa Süd Im Oktober 2025 ereignete sich am Flughafen Teneriffa Süd (TFS) eine Szene, die das Flughafenpersonal in Fassungslosigkeit versetzte. Ein 80-jähriger Mann versuchte, seine verstorbene Ehefrau in einem Rollstuhl durch die Sicherheitskontrolle zu schleusen, um mit ihr einen Linienflug anzutreten. Das Personal am Kontrollpunkt wurde misstrauisch, als der Mann den Metalldetektor passierte, während die im Rollstuhl befindliche Frau keinerlei Reaktion zeigte und in einer unnatürlichen Starre verharrte. Bei der anschließenden genaueren Inspektion stellten die Sicherheitskräfte fest, dass die Frau keine Anzeichen einer Atmung aufwies. Eine Überprüfung des Pulses ergab zudem eine abnorm niedrigere Körpertemperatur, woraufhin umgehend medizinische Notfalldienste und die Polizei alarmiert wurden. Nach ersten Berichten gab der Ehemann gegenüber den

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Austrian Airlines präsentiert umfangreichen Sommerflugplan 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Jahr auf eine Expansion ihres Streckennetzes und reagiert damit auf die sich wandelnden Bedürfnisse im europäischen Reiseverkehr. Im Rahmen der Wiener Ferienmesse gab die nationale Fluggesellschaft bekannt, ihr Angebot für den Sommer 2026 um insgesamt sieben neue Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke zu erweitern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verdoppelung der Kapazitäten zur deutschen Nordseeinsel Sylt sowie dem Ausbau von Flugverbindungen in den Norden Europas, einem Trend, der in der Branche unter dem Begriff Coolcation an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig festigt die Fluggesellschaft ihre marktbeherrschende Stellung im Mittelmeerraum mit einer massiven Präsenz in Griechenland, Italien und Spanien. Mit insgesamt 133 Destinationen, davon 20 auf der Langstrecke, zielt der neue Flugplan darauf ab, Wien als zentrales Drehkreuz zwischen Nord- und Südeuropa sowie als Ausgangspunkt für interkontinentale Reisen weiter zu stärken. Die Erweiterung umfasst sowohl klassische Urlaubsziele als auch strategisch wichtige Industriestandorte und spiegelt die robuste wirtschaftliche Entwicklung im Sektor der kommerziellen Luftfahrt wider. Ausbau der Nordverbindungen und Inselflüge Ein zentrales Element der Strategie für 2026 ist die Aufwertung der Verbindung zwischen Wien und Sylt. Nach der erfolgreichen Integration der Strecke im Vorjahr wird die Frequenz ab dem 13. Mai 2025 verdoppelt. Jeweils mittwochs und samstags bedient Austrian Airlines die Route mit Maschinen des Typs Embraer 195. Die Flugzeiten sind dabei gezielt auf die Bedürfnisse von Kurzentschlossenen und Wochenendpendlern abgestimmt: Während der Samstagsflug bereits um 08:00 Uhr morgens in Wien startet, bietet die Mittwochsverbindung am Nachmittag zusätzliche Flexibilität. Mit einer Flugzeit von etwa einer Stunde und

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