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Eurowings streicht und pausiert Verbindungen an mehreren deutschen Flughäfen

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt für die kommende Winterflugperiode 2026/2027 deutliche Anpassungen an ihrem Streckennetz vor. Wie aus Branchendiensten hervorgeht, kürzt die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns das Flugangebot auf insgesamt sechs Strecken von den Standorten Stuttgart, Köln/Bonn und München in Richtung Südosteuropa. Betroffen von den Maßnahmen sind Zielorte in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo. Die Streichungen und vorübergehenden Einstellungen betreffen sowohl Frequenzreduzierungen auf verbliebenen Routen als auch mehrwöchige Unterbrechungen des Flugbetriebs im Zeitraum zwischen November und März. Einzig rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel sieht der Flugplan auf einzelnen Relationen isolierte Sonderflüge vor, um die punktuell erhöhte Nachfrage zu bedienen. Die Anpassungen spiegeln die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die spürbaren saisonalen Nachfrageschwankungen sowie die gezielte Kapazitätssteuerung der Fluggesellschaft im europäischen Kurz- und Mittelstreckenverkehr wider. Einschränkungen an den Standorten Stuttgart und Köln/Bonn Besonders umfassend fallen die Kapazitätsanpassungen am Flughafen Stuttgart aus. Auf der Verbindung zwischen Stuttgart und der kroatischen Hauptstadt Zagreb verringert Eurowings die Flugfrequenz in den Monaten November und Dezember von bisher drei auf zwei wöchentliche Umläufe. Für den Zeitraum vom 11. Januar 2027 bis zum 26. Februar 2027 wird die Strecke gänzlich ausgesetzt. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum des Winters 2025/2026 war die Route noch durchgehend bedient worden. Auch die Route von Stuttgart in die bosnische Hauptstadt Sarajevo erfährt eine Unterbrechung. Der reguläre Flugbetrieb wird vom 28. November bis zum 1. März 2027 pausiert. Lediglich über die Weihnachtsfeiertage sowie an einzelnen ausgewählten Verkehrstagen im Januar bietet die Gesellschaft vereinzelt Flüge an. Eine zuvor angekündigte Frequenzerhöhung auf der Strecke von Stuttgart

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T’way Air plant streckenabhängiges Dienstleistungsmodell unter der Marke Trinity Airways

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air mit Sitz in Daegu bereitet eine Umgestaltung ihres Betriebskonzepts vor. Das Unternehmen beabsichtigt, im Zuge einer geplanten Umbenennung in Trinity Airways ein streckenbasiertes Servicemodell einzuführen, das intern als Selective Service Carrier bezeichnet wird. Dieses Modell sieht vor, das Dienstleistungsangebot an Bord sowie an den Flughäfen flexibel an die jeweilige Streckenlänge und Marktstruktur anzupassen. Während auf Kurzstreckenverbindungen innerhalb Ostasiens ein reduziertes Produkt angeboten werden soll, sind für Langstreckenverbindungen erweiterte Inklusivleistungen wie Mahlzeiten, Freigepäck und zusätzliche Flughafenangebote vorgesehen. Die Umsetzung des neuen Markenauftritts sowie des damit verbundenen Betriebskonzepts steht allerdings noch unter dem Vorbehalt ausstehender Genehmigungen durch ausländische Luftfahrtbehörden. Ausgestaltung des streckenbasierten Dienstleistungsmodells Das von T’way Air entwickelte Modell des Selective Service Carrier stellt einen Versuch dar, die Grenze zwischen traditionellen Niedrigpreisgesellschaften und klassischen Netzwerklinien aufzuheben. Im regionalen Kurzstreckenverkehr, etwa auf Routen zwischen Südkorea, Japan, China und Taiwan, bleibt das Angebot auf Basisleistungen beschränkt. Passagiere zahlen für zusätzliche Leistungen wie Gepäckaufgabe, Sitzplatzreservierungen oder Verpflegung an Bord gesonderte Gebühren. Auf den neu hinzukommenden Langstreckenverbindungen hingegen soll das Angebot schrittweise aufgestockt werden. Hierzu gehören die Bereitstellung von warmen Mahlzeiten im Ticketpreis, vergrößerte Sitzabstände sowie erweiterte Freigepäckmengen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen die Einbindung von Premium-Dienstleistungen am Boden, wie den Zugang zu Flughafen-Lounges für Vielflieger und Passagiere höherer Buchungsklassen. Das Ziel dieser Differenzierung besteht darin, auf Langstrecken mit etablierten internationalen Fluggesellschaften zu konkurrieren, ohne auf den ertragsstarken Kurzstrecken die Kostenstruktur eines Billigfliegers aufzugeben. Hintergründe der Umstrukturierung und internationale Marktbedeutung Die Transformation der Fluggesellschaft steht im Kontext der Marktveränderungen in Südeuropa

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Indien: Verhandlungen mit Frankreich nach dem Ende des deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekts

Das indische Verteidigungsministerium hat in einem Bericht an den parlamentarischen Verteidigungsausschuss mitgeteilt, dass das Land Schritte unternommen hat, um sich an dem von Frankreich geführten Programm für ein zukünftiges Luftkampfsystem zu beteiligen. Diese Mitteilung wurde im fünfundzwanzigsten Bericht des Ständigen Ausschusses für Verteidigung veröffentlicht, der am 7. August 2026 dem indischen Parlament vorgelegt wurde. Die Initiative folgt auf die Umstrukturierung des europäischen Rüstungsprojekts FCAS, nachdem die gemeinsame Entwicklung eines Kampfflugzeugs durch Frankreich und Deutschland im Juni 2026 beendet wurde. Indien strebt mit diesem Schritt an, den Anschluss an die Entwicklung von Kampfflugzeugen der sechsten Generation zu sichern, während das Land gleichzeitig mit Verzögerungen bei seinen eigenen nationalen Flugzeugprogrammen konfrontiert ist. Der parlamentarische Ausschuss hat das Verteidigungsministerium um einen detaillierten Statusbericht über den Fahrplan für die Beschaffung von Flugzeugen der sechsten Generation sowie über den Stand des einheimischen Programms Advanced Medium Combat Aircraft gebeten. Umstrukturierung des europäischen FCAS-Programms und Neuorientierung Frankreichs Die Bemühungen Neudeltis um eine Beteiligung an einem internationalen Programm der sechsten Generation bezogen sich ursprünglich auf zwei große europäische Konsortien: das von Großbritannien, Italien und Japan getragene Global Combat Air Programme sowie das ursprünglich deutsch-französisch-spanische Projekt Future Combat Air System. Die Annahmen des indischen Parlamentsausschusses aus dem Frühjahr 2026 wurden jedoch durch geopolitische und industriepolitische Entwicklungen in Europa eingeholt. Am 8. Juni 2026 gaben Frankreich und Deutschland ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt nach jahrelangen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Industrieunternehmen Dassault Aviation und Airbus Defence and Space auf. Die Streitigkeiten betrafen im Kern die Systemführerschaft, die Verteilung der Arbeitsanteile sowie die Nutzung geistigen

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American Airlines erprobt strombasierten Treibstoff im Liniendienst

Auf einem kommerziellen Linienflug der Fluggesellschaft American Airlines ist erstmals in den Vereinigten Staaten synthetisch hergestellter, strombasierter Kraftstoff im regulären Passagierbetrieb eingesetzt worden. Der Treibstoff wurde von dem Herstellungsverfahren des Unternehmens Infinium in dessen Produktionsstätte in Corpus Christi im Bundesstaat Texas gefertigt und über die bestehende Betankungsinfrastruktur am örtlichen Corpus Christi International Airport bereitgestellt. Der Flug führte mit einer Maschine des Typs Embraer E175 der Tochtergesellschaft American Eagle zum Drehkreuz Dallas/Fort Worth International Airport. Bei dem eingesetzten Gemisch handelt es sich um eine Befeuerung, die auf der Beimischung von synthetischem Kerosin zu herkömmlichem Jet A-Treibstoff basiert. Während europäische Gesellschaften wie KLM bereits im Jahr 2021 Versuchsflüge mit synthetischen Kraftstoffen absolvierten, stellt der Vorfall in Texas die erste Belieferung eines zivilen Verkehrsflughafens in den USA mit nicht-bibasierten Ersatzkraftstoffen über das gemeinsame Tanklagersystem dar. Trotz des gelungenen Testlaufs bleiben die hohen Herstellungskosten sowie die begrenzten Produktionskapazitäten zentrale Hürden für eine breite Anwendung im weltweiten Luftverkehr. Technische Grundlagen der Herstellung und Zertifizierung des Kraftstoffs Der von Infinium gelieferte synthetische Treibstoff wird durch chemische Verfahren hergestellt, die auf der Verwertung von Kohlendioxid und elektrischer Energie basieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Biokraftstoffen, die aus pflanzlichen Ölen, Fettresten oder landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen werden, kommt dieses Verfahren ohne biologische Rohstoffbasen aus. Das Verfahren nutzt industrielles Kohlendioxid sowie Wasserstoff, der durch Elektrolyse mit Strom erzeugt wird, um flüssige Kohlenwasserstoffe zu synthetisieren. Um im regulären Flugbetrieb eingesetzt zu werden, muss der synthetische Kraftstoff die strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der internationalen Prüforganisation ASTM International erfüllen. Das von Infinium produzierte Kerosin

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Frachtflugzeug der S7 Airlines rollt am Flughafen Norilsk über das Landebahnende hinaus

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 737-800 der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines ist am 8. August 2026 bei der Landung auf dem Flughafen Norilsk-Alykel über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. Die Maschine befand sich auf einem Frachtflug vom Moskauer Flughafen Domodedowo in die sibirische Industrie- und Bergbaustadt Norilsk. Nach Angaben der westsibirischen Staatsanwaltschaft für Transportfragen befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls zwei Besatzungsmitglieder sowie Fracht an Bord des Flugzeugs. Verletzte wurden bei dem Ereignis nicht gemeldet. Das Luftfahrzeug erlitt nach ersten Ermittlungen geringfügige Sachschäden. Für die Fluggesellschaft S7 Airlines stellt das Vorkommnis den zweiten Vorfall dieser Art innerhalb von weniger als sechs Wochen dar, nachdem Ende Juni 2026 ein Passagierflugzeug desselben Typs auf dem Flughafen Mirny ebenfalls das Pistenende überschritten hatte. Die zuständigen russischen Transportstaatsanwaltschaften haben Untersuchungen eingeleitet, um die genauen Ursachen sowie die Einhaltung der Flugsicherheitsvorschriften im Flugbetrieb der Gesellschaft zu überprüfen. Verlauf des Zwischenfalls auf dem Flughafen Norilsk-Alykel Der Frachtflug der S7 Airlines startete am Morgen des 8. August 2026 in Moskau mit dem Ziel Norilsk-Alykel, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt im Norden der Region Krasnojarsk. Nach dem Aufsetzen auf der Landebahn gelang es der Besatzung nicht, das Luftfahrzeug innerhalb der verbleibenden asphaltierten Pistenlänge vollständig zum Stillstand zu bringen. Das Flugzeug kam erst auf einer befestigten Überlaufzone hinter den Befeuerungseinrichtungen des Landebahnendes zum Stehen. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigen die in der grünen Konzernlackierung gehaltene Maschine auf der Betonfläche jenseits der Pistengrenze. Das Fahrwerk blieb bei dem Manöver intakt, und es trat kein Treibstoff aus. Die Einsatzkräfte des

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Embraer: Anstieg bei Umsatz, Auftragsbestand und Auslieferungen

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen spürbaren Umsatzzuwachs und eine Erhöhung seiner finanziellen Jahresziele. Wie das Unternehmen am 10. August 2026 im Rahmen der Vorlage der Quartalsergebnisse mitteilte, kletterte der konsolidierte Umsatzerlös im Zeitraum von April bis Juni auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Treiber dieser Entwicklung waren höhere Auslieferungszahlen bei Geschäftsreiseflugzeugen und Militärtransportern sowie positive Effekte aus Sonderposten und Steuergutschriften. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, auch als bereinigtes Ebit bezeichnet, stieg auf 296,9 Millionen US-Dollar, was einer Marge von 13,3 Prozent entspricht. Angesichts dieser Zahlen und erhaltener Freistellungen von Einfuhrzöllen hob die Unternehmensführung ihre Jahresprognose für die Ebit-Marge sowie für den bereinigten freien Cashflow an. Detaillierte Betrachtung der finanziellen Kennzahlen und Sondereffekte Die Ertragslage des Konzerns verbesserte sich im zweiten Quartal 2026 auf breiter Basis. Der bereinigte Nettogewinn stieg von 158 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 218,6 Millionen US-Dollar. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 212,6 Millionen US-Dollar, verglichen mit 78,6 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2025. Dementsprechend erhöhte sich der Gewinn je American Depositary Share von 0,4283 US-Dollar auf 1,1880 US-Dollar. Der bereinigte freie Cashflow, gemessen ohne die Beteiligung an der Tochtergesellschaft Eve für urbane Luftmobilität, erreichte im Berichtsquartal einen Wert von 401 Millionen US-Dollar. Die Unternehmensführung führt diesen Anstieg auf eine verbesserte operative Leistungsfähigkeit, höhere kundenbezogene Anzahlungen vor der Auslieferung sowie eine außerordentliche Steuergutschrift in Höhe von rund 68 Millionen US-Dollar zurück. Gleichzeitig schlugen Belastungen durch US-amerikanische Importzölle

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Deutschland: Passagieraufkommen stagniert trotz Sommerbeginn bei Luftfrachtwachstum

Die deutschen Verkehrsflughäfen verzeichnen trotz des Beginns der sommerlichen Hauptreisezeit einen unerwarteten Rückgang der Passagierzahlen. Im Juni 2026 nutzten insgesamt 19,76 Millionen an- und abfliegende Fluggäste die Infrastruktur der heimischen Airports. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 bedeutet dies ein Minus von 5.015 Reisenden, während das Lokalaufkommen im Vergleich zum Juni 2025 um 3,2 Prozent nachgab. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 verharren die Passagierzahlen bei einer Erholungsquote von 83,9 Prozent. Demgegenüber zeigt sich das Segment der Luftfracht bemerkenswert robust. Mit einem Frachtaufkommen von 414.289 Tonnen im Juni 2026 lag das Ergebnis um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Gegenüberstellung der Verkehrssparten verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen des deutschen Luftverkehrsstandorts, bei denen angebotsseitige Einschränkungen, steigende Standortkosten und weltwirtschaftliche Unsicherheiten das Passagierwachstum hemmen, während die Logistiksparte zulegt. Schwache Dynamik im Passagierverkehr während der Hauptreisezeit Der Monatsverlauf im Juni 2026 bestätigt eine Entwicklung, die sich bereits im Frühjahr abzeichnete. Nach einem spürbaren Dämpfer im April und einer Stagnation im Mai führte der Juni zu keiner Belebung der Nachfrage. Normalerweise sorgt der Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern für einen saisonalen Höchststand. Das Minus von 3,1 Prozent im Europaverkehr im Vergleich zum Juni 2025 auf 14,35 Millionen Passagiere spiegelt die anhaltende Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte wider. Im Vergleich zum Vormonat Mai entsprach dies einem Rückgang um knapp 33.000 Fluggäste, womit die Erholungsquote auf europäischer Ebene bei 93,8 Prozent verharrte. Noch deutlicher fielen die Rückgänge im Interkontinentalverkehr aus. Mit 3,31 Millionen Passagieren lag das Aufkommen im Juni 2026 zwar geringfügig über dem Mai-Wert, verfehlte das

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FS Group ordnet 19 Züge für geplante Verbindung zwischen London und Paris

Die italienische Eisenbahngruppe Ferrovie dello Stato Italiane, bekannt als FS Group, hat eine Großbestellung über 19 Hochgeschwindigkeitszüge unterzeichnet, um den Einstieg in den Fernverkehr durch den Ärmelkanaltunnel vorzubereiten. Das Vertragsvolumen mit dem Bahntechnikhersteller Hitachi Rail beläuft sich auf rund zwei Milliarden Euro. Die Züge sollen von der Tochtergesellschaft Trenitalia France betrieben werden, die ab dem Jahr 2029 eine direkte Konkurrenz zum bisherigen Monopolisten Eurostar auf der ertragsstarken Relation zwischen London und Paris aufbauen möchte. Das Beschaffungspaket umfasst neben der Fertigung und Lieferung der Triebzüge auch den Bau einer spezialisierten Wartungsanlage im französischen Maisons-Alfort Pompadour nahe Paris. Die Investition wird durch eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Finanzinvestor Certares unterstützt und markiert einen weiteren Schritt bei der Öffnung des europäischen Schienenfernverkehrs für den Wettbewerb mehrerer Eisenbahnverkehrsunternehmen. Technische Details des Auftrags und Infrastrukturausbau bei Paris Das vereinbarte Beschaffungsprogramm zwischen der FS Group und Hitachi Rail ist auf die Erfüllung der strengen technischen und sicherheitsspezifischen Vorgaben für den Betrieb im Ärmelkanaltunnel sowie auf den Hochgeschwindigkeitsnetzen in Frankreich und Großbritannien ausgerichtet. Die Züge müssen für unterschiedliche Stromsysteme, Zugsicherungssysteme und die Evakuierungsstandards des Tunnels zertifiziert werden. Hitachi Rail fertigt die Einheiten als Mehrsystemzüge, die eine grenzüberschreitende Interoperabilität ohne zeitraubende Lokomotiv- oder Systemwechsel gewährleisten. Ein zentraler Bestandteil des Gesamtauftrags ist die Errichtung eines eigenen Instandhaltungswerks in Maisons-Alfort Pompadour im Großraum Paris. Die Wartungsanlage soll sicherstellen, dass die verkehrstechnische Bereitstellung, die Reinigung sowie die laufende technische Inspektion der Flotte eigenständig und unabhängig von fremden Infrastrukturbetreibern durchgeführt werden können. Gianpiero Strisciuglio, Chief Executive Officer und General Manager der FS

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Balearen: Region steuert auf erneut hohes Touristenaufkommen im Jahr 2026 zu

Die spanische Inselgruppe der Balearen verzeichnet in der ersten Hälfte des Jahres 2026 ein anhaltendes Wachstum bei den internationalen Ankünften. Nach Erhebungen des nationalen Statistikamtes INE sowie des regionalen Instituts Ibestat reisten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 8,12 Millionen ausländische Besucher auf die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dies entspricht einer Zunahme um 2,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Sofern sich dieser Trend in den frequenzstarken Sommermonaten fortsetzt, könnte die Gesamtzahl der Jahresbesucher die Marke von rund 20 Millionen Gästen erreichen oder überschreiten, nachdem im Jahr 2025 bereits ein Wert von 19,3 Millionen Registrierungen festgestellt worden war. Die statistischen Daten verdeutlichen eine strukturelle Verschiebung im Reiseverhalten: Während die Zahl der ankommenden Fluggäste steigt, verkürzt sich die durchschnittliche Verweildauer pro Aufenthalt. Gleichzeitig verzeichnen die Wirtschaftsdaten einen überproportionalen Anstieg der Gesamtausgaben der Urlauber. Überproportionaler Anstieg der Einnahmen und durchschnittliche Ausgaben Die finanzielle Bilanz des Reiseverkehrs auf den Balearen weist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 einen Gesamtumsatz durch internationale Besucher von 8,156 Milliarden Euro aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,52 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Jahres 2025. Damit wachsen die Gesamteinnahmen der regionalen Wirtschaft im Bereich des Gastgewerbes und der Dienstleistungen doppelt so schnell wie die reinen Ankunftszahlen der Passagiere. Aus den statistischen Auswertungen geht hervor, dass der durchschnittliche Tagesumsatz pro Reisendem bei etwa 217 Euro liegt. Auf den gesamten Aufenthalt hochgerechnet gibt ein internationaler Gast im Schnitt 1.237 Euro auf den Inseln aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg der

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Sydney: Australische Flugsicherung reagiert mit Personalmaßnahmen auf Beinahe-Kollisionen

Die australischen Luftfahrtbehörden haben nach zwei Vorfällen auf dem Rollfeld des Kingsford Smith International Airport in Sydney personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen. Nach einer Beinahe-Kollision zwischen zwei Passagiermaschinen am ersten Augustwochenende 2026 wurden ein Fluglotse sowie ein Mitarbeiter der Bodenabfertigung vorübergehend vom Dienst suspendiert. Die australische Transportsicherheitsbehörde ATSB hat offizielle Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls eingeleitet. Zudem forderten Regierungsvertreter des Bundesstaates New South Wales sowie die Bundesverkehrsministerin Catherine King eine umfassende Aufklärung von der staatlichen Flugsicherungsgesellschaft Airservices Australia. Die Vorfälle rücken die angespannte Personalsituation in der australischen Flugsicherung sowie die Kapazitätsgrenzen des verkehrsreichsten Flughafens des Landes in den Mittelpunkt der Debatte. Flugverlauf und Abbremsmanöver beim jüngsten Zwischenfall Der jüngste Vorfall ereignete sich am Morgen des 9. August 2026 auf dem Vorfeld des Flughafens Sydney. An dem Zwischenfall waren eine Maschine der australischen Low-Cost-Fluggesellschaft Jetstar sowie ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 777 der Qatar Airways beteiligt. Während des Rollvorgangs auf den Taxiways gerieten die beiden Flugzeuge auf einen Kreuzungskurs, was ein abruptes Abbremsen durch die Besatzung der Jetstar-Maschine erforderlich machte, um einen Zusammenstoß der Rumpfstrukturen zu verhindern. Durch die abrupte Verzögerung erlitt ein Mitglied des Kabinenpersonals an Bord des Jetstar-Flugzeugs leichte Verletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten. Unter den Passagieren der beiden betroffenen Maschinen wurden keine Verletzten gemeldet. Die Verkehrsmaschinen konnten ihren Weg nach der Klärung der Positionen fortsetzen. Der Leiter der Transportsicherheitsbehörde ATSB, Angus Mitchell, ordnete das Ereignis als ernsthaften Vorfall ein. Zwar seien die Flugzeuge mit verhältnismäßig geringer Rollgeschwindigkeit unterwegs gewesen, dennoch hätte die Konstellation ohne das

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