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Lufthansa: Verhandlungsrunden mit Pilotengewerkschaft und Kabinenpersonal ohne unmittelbare Streikdrohung im Sommer

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa rechnet im laufenden Sommergeschäft vorerst nicht mit neuen Arbeitskämpfen beim fliegenden Personal. Nach den Streikaktionen im Frühjahr befindet sich die Konzernführung in Verhandlungen mit den Fachgewerkschaften Vereinigung Cockpit und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo). Konzernchef Carsten Spohr bestätigte, dass vertrauliche Gespräche stattfinden, die auf eine Beilegung der offenen Tarifkonflikte abzielen. Die vorausgegangenen Arbeitsniederlegungen im zweiten Quartal belasteten das operative Ergebnis des Luftfahrtkonzerns mit mindestens 150 Millionen Euro. Im Zentrum der Kontroversen stehen neben Gehalts- und Versorgungsfragen auch Fragen der Produktivität sowie die künftige Flottengröße der Kernmarke Lufthansa. Trotz vorsichtiger Annäherungssignale der Kabinengewerkschaft bleiben die strukturellen Differenzen zwischen den Tarifparteien spürbar. Auswirkung der Arbeitskämpfe auf das Geschäftsergebnis des zweiten Quartals Die Tarifauseinandersetzungen des Frühlings haben in der Finanzbilanz des Luftfahrtkonzerns deutliche Spuren hinterlassen. Im Rahmen der Vorlage der aktuellen Vierteljahreszahlen in Frankfurt am Main bezifferte der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr die finanziellen Ausfälle durch die Streiks im zweiten Quartal auf mindestens 150 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus direkten Einnahmeausfällen durch Flugstreichungen, den Umbuchungs- und Betreuungskosten für gestrandete Passagiere sowie zusätzlichen betrieblichen Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des Ersatzflugplans. Die Unterbrechungen im Flugbetrieb trafen das Unternehmen in einer Phase, in der die operative Marge ohnehin durch steigende Material- und Treibstoffkosten belastet wird. Um weitere finanzielle Schäden während der passagiereintensiven Sommermonate abzuwenden, setzt das Management auf den Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen. Spohr betonte, dass der Verlauf der aktuellen Gespräche Anlass zu der Erwartung gebe, die Hauptreisezeit ohne erneute Einschränkungen im Flugplan zu bewältigen. Konfliktpunkte bei der Kabinengewerkschaft Ufo

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lughafen Moskau-Scheremetjewo: Staat kündigt Verkauf seiner Minderheitsbeteiligung an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den rechtlichen Rahmen für die Veräußerung der staatlichen Anteile am Flughafen Moskau-Scheremetjewo geschaffen. Durch ein präsidiales Dekret wurde die staatliche Beteiligung in Höhe von 30,4 Prozent von der Liste der strategisch bedeutsamen Unternehmen gestrichen, was den Weg für ein privatwirtschaftliches Bieterverfahren ebnet. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund spürbarer fiskalischer Belastungen des russischen Staatshaushalts, der durch die fortdauernden militärischen Auseinandersetzungen mit der Ukraine und die damit verbundenen Ausgaben unter Druck steht. Gleichwohl verzichtet die Staatsführung nicht vollständig auf ihren Einfluss im laufenden Betrieb. Über ein Sonderrecht in Form einer sogenannten goldenen Aktie behält sich der Kreml ein Vetorecht bei grundlegenden Unternehmensentscheidungen vor. Zudem schließt die Verordnung ausländische Investoren vom Erwerb der Anteile aus und verpflichtet den künftigen Miteigentümer zur Fortführung des operativen Flughafengeschäfts sowie der begonnenen Infrastrukturprojekte. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Lage des russischen Staatshaushalts Die Veräußerung der staatlichen Minderheitsbeteiligung fällt in eine Phase erhöhter Haushaltsdefizite in der Russischen Föderation. Nach den im Juli 2026 vorgelegten Daten des Finanzministeriums droht das Haushaltsdefizit für das Gesamtjahr 2026 die ursprünglichen Planungen der Regierung um mehr als eine Billion Rubel zu überschreiten, was umgerechnet rund zehn Milliarden Euro entspricht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 summierte sich das Fehlbetrag im Staatshaushalt auf 5,73 Billionen Rubel beziehungsweise 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dieser Wert liegt um das 1,7-Fache über dem Defizit des entsprechenden Vorjahreszeitraums 2025. Die Einnahmensituation des Staates leidet unter den Auswirkungen internationaler Sanktionen, Beschränkungen im Rohstoffexport sowie gestiegenen Aufwendungen für den Rüstungs- und Verteidigungssektor. Um die

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Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen Spanien und Italien

In der europäischen Migrationspolitik hat eine Verschärfung der tonalen und praktischen Auseinandersetzung zwischen Spanien und Italien zu einer vorübergehenden Aussetzung des pauschal kontrollfreien Reiseverkehrs geführt. Seit dem 8. August 2026 führt die spanische Grenzpolizei an Häfen und Flughäfen wieder stichprobenartige Einreisekontrollen für Passagiere aus Italien durch. Die behördliche Regelung der linken Regierung in Madrid ist vorerst bis zum 7. September 2026 befristet. Mit diesem Schritt reagierte die spanische Exekutive auf ein analoges Vorgehen der rechten italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die bereits seit Anfang August 2026 systematische Überprüfungen bei Ankünften aus Spanien durchführen lässt. Auslöser für die grenzpolizeilichen Maßnahmen war die Situation in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika, wo zuvor Zehntausende Migranten die Grenzanlagen passiert hatten. Die gegenseitigen Maßnahmen offenbaren tiefgreifende Differenzen zwischen den Regierungen in Rom und Madrid über die Steuerung von Migrationsströmen innerhalb der Europäischen Union und sorgen für organisatorische Beeinträchtigungen im sommerlichen Reisesektor. Ursachen der Eskalation und der Konflikt um die Exklave Ceuta Ausgangspunkt der aktuellen Binnengrenzkontrollen war der Zuzug von mehr als 70.000 Migranten auf dem Landweg in die spanische Exklave Ceuta an der marokkanischen Küste. Die italienische Regierung argumentierte, dass dieser Vorfall ein erhöhtes Weiterreiserisiko innerhalb des Schengen-Raums berge und eine Verstärkung der nationalen Grenzsicherung an den Hauptverkehrsknotenpunkten erfordere. Rom begründete die Kontrollen mit dem Schutz der nationalen Sicherheit. Die Entwicklung an den Grenzen erweist sich nach Einschätzung von Beobachtern jedoch als weitgehend losgelöst von den tatsächlichen Migrationsbewegungen auf dem Festland. Die in Ceuta eingetroffenen Personen wurden größtenteils im Rahmen bilateraler Abkommen nach

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Cebu Pacific: Neue Verbindungen nach China, Vietnam und Japan im vierten Quartal 2026

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific nimmt im vierten Quartal 2026 fünf neue sowie wiederaufgenommene internationale Flugverbindungen nach China, Vietnam und Japan in ihren Flugplan auf. Die Flottenaufstockung und Netzerweiterung betreffen die Strecken von den Flughäfen in Cebu, Clark und Manila zu Zielen wie Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi, Shanghai, Nagoya und Xiamen. Mit diesen Maßnahmen baut die Fluggesellschaft ihr internationales Streckennetz auf insgesamt 26 Auslandsdestinationen aus, während im Inland 35 Ziele angeflogen werden. Durch die direkte Anbindung regionaler Drehkreuze außerhalb der Hauptstadt Manila soll der Reiseverkehr in Südost- und Ostasien vor der anstehenden Feiertagssaison gefördert werden. Der Präsident und kommerzielle Leiter des Unternehmens, Xander Lao, begründet die Maßnahmen mit einer anhaltenden Nachfrage nach grenzüberschreitenden Flugverbindungen in der Region. Aufnahme und Wiederaufnahme von Flugverbindungen ab Cebu und Clark Der schrittweise Ausbau des Flugnetzes beginnt am 26. Oktober 2026 mit der Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen dem Mactan-Cebu International Airport und dem internationalen Flughafen Tan-Son-Nhat in Ho-Chi-Minh-Stadt. Diese Verbindung wird dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient. Durch den Flugdienst wird der Region Central Visayas ein direkter Zugang zu einer der großen Metropolen Vietnams ermöglicht, ohne dass Passagiere einen Umstieg in der Hauptstadt Manila vornehmen müssen. Kurz darauf folgt die Reaktivierung einer weiteren Flugroute nach Vietnam. Ab dem 19. November 2026 bietet Cebu Pacific Direktflüge vom Clark International Airport zum internationalen Flughafen Noi Bai in Hanoi an. Die Flüge ab Clark finden dreimal wöchentlich jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt, während die Rückflüge aus Hanoi ab dem 20. November 2026 durchgeführt werden.

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Studie bescheinigt Defizite bei der Bewältigung hybrider Bedrohungen

Eine Untersuchung des Londoner International Institute for Strategic Studies, an der auch die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung mitgewirkt hat, kommt zu einer kritischen Bewertung der europäischen Kapazitäten zur Abwehr von Drohnenangriffen. Dem Bericht zufolge sind die europäischen Staaten derzeit nicht in der Lage, Vorfälle mit unbemannten Flugobjekten über kritischer Infrastruktur oder militärischen Einrichtungen eindeutig zuzuordnen. Die Autoren der Studie halten es jedoch für sehr wahrscheinlich, dass solche Aktionen Teil einer systematischen Kampagne sind. Die Untersuchung, die ursprünglich Anfang Juli 2026 veröffentlicht wurde, analysiert insgesamt 144 Zwischenfälle im Zeitraum von August 2024 bis Februar 2026 in zwölf NATO-Mitgliedsstaaten sowie in Irland. Angesichts jüngster Sicherheitsvorfälle an europäischen Verkehrsflughäfen weisen die beteiligten Organisationen erneut auf die festgestellten Schwachstellen in den nationalen und internationalen Abwehrarchitekturen hin. Strukturelle Mängel und Zersplitterung der Zuständigkeiten Die Analyse des International Institute for Strategic Studies zeichnet ein detailliertes Bild der organisatorischen und technischen Unzulänglichkeiten bei der Erkennung und Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge. Trotz der gestiegenen Priorität, die dem Thema bei der NATO, der Europäischen Union und den jeweiligen nationalen Regierungen eingeräumt wird, entspricht die vorhandene Infrastruktur nach Auffassung der Wissenschaftler nicht dem Ausmaß der tatsächlichen Bedrohungslage. Als Hauptursache wird eine ausgeprägte Zersplitterung der behördlichen Verantwortlichkeiten genannt. In vielen europäischen Staaten sind die Zuständigkeiten für die Überwachung des bodennahen Luftraums auf eine Vielzahl von Stellen verteilt. Zivile Luftfahrtbehörden, die Flugsicherung, regionale und nationale Polizeiorgane sowie die Streitkräfte agieren häufig nebeneinander, ohne dass ein durchgängiger Informationsaustausch in Echtzeit stattfindet. Diese Reibungsverluste erschweren eine schnelle Lagebeurteilung und verhindern koordinierte Abwehrmaßnahmen im Falle einer unmittelbaren Gefährdung

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Boeing 737 Max: US-Luftfahrtbehörde ordnet Inspektionen der Rumpfstruktur an

Die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde FAA hat am 8. August 2026 eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung für Verkehrsflugzeuge der Baureihe Boeing 737 Max erlassen. Die behördliche Anordnung verpflichtet Betreibergesellschaften zur gezielten Überprüfung von 471 in den Vereinigten Staaten registrierten Maschinen auf mögliche Rissbildungen im Bereich einer tragenden Strukturverstärkung an der vorderen rechten Servicetür. Ursache für die behördliche Maßnahme sind Erkenntnisse über Materialermüdungen und Risse an der als Bear Strap bezeichneten Metallverstärkung, die bei Untersuchungen an Flugzeugen der Vorläufergeneration festgestellt wurden. Nach Beurteilung der Aufsichtsbehörde können unentdeckte Beschädigungen an dieser Stelle die Fähigkeit der primären Rumpfbauteile beeinträchtigen, den im Flugbetrieb auftretenden Kräften standzuhalten. Die neue Richtlinie tritt am 10. September 2026 formell in Kraft. Die Maßnahme reiht sich ein in eine Abfolge behördlicher Kontrollen, nachdem die Flugsicherheitsbehörde erst am 27. Juli 2026 einen gesonderten Richtlinienentwurf zur Überprüfung von Passagiersitzverankerungen vorgelegt hatte. Technische Details und Funktion der Rumpfverstärkung Die von der Lufttüchtigkeitsanweisung betroffenen Abschnitte befinden sich an der vorderen oberen Ecke des Ausschnitts für die vordere Bordküchentür auf der rechten Rumpfseite. An dieser Stelle ist werkseitig eine Strukturverstärkung eingebaut, die in der Fachsprache der Luftfahrttechnik als Bear Strap bezeichnet wird. Öffnungen in der Hülle eines Verkehrsflugzeugs, wie Türen oder Fenster, unterbrechen den kontinuierlichen Lastpfad der Außenhaut. Um diese konstruktiven Unterbrechungen auszugleichen, installieren Hersteller zusätzliche Bleche und Rahmenverstärkungen, welche die mechanischen Spannungen um die Türöffnungen herum leiten. Während jedes Fluges unterliegt der Flugzeugrumpf wiederholten Belastungszyklen durch den Druckaufbau in der Passagierkabine beim Steigflug und den Druckabfall beim Sinkflug. Über viele tausend Flugstunden hinweg können diese wechselnden Zug-

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Gefährliche Rauchentwicklung im Cockpit: Passagiere evakuieren Boeing 757 von Delta Air Lines über Notrutschen in Atlanta

Ein Zwischenfall im US-amerikanischen Luftverkehr hat am 8. August 2026 am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport zu einem Rettungseinsatz geführt. Eine Passagiermaschine vom Typ Boeing 757-200 der Fluggesellschaft Delta Air Lines musste kurz nach dem Start den Steigflug abbrechen und zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Grund für das Manöver war eine unklare Rauchentwicklung im Cockpit sowie im hinteren Teil der Kabine. Nach der unplanmäßigen Landung leitete die Besatzung eine Sofortevakuierung der Maschine auf einem Rollfeld über die aufblasbaren Notrutschen ein. An Bord des Fluges befanden sich insgesamt 199 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Nach Angaben der Behörden mussten ein Fluggast und ein Mitglied des Kabinenpersonals medizinisch versorgt werden. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen für das Auftreten der Dämpfe im Luftfahrzeug zu ermitteln. Flugverlauf und Abruch des Steigflugs nach dem Start Der Flug der Delta Air Lines war für den Morgen des 8. August 2026 angesetzt und sollte vom Drehkreuz Atlanta zum Orlando International Airport im Bundesstaat Florida führen. Die eingesetzte Maschine mit dem Kennzeichen N555NW hob um 07:35 Uhr Ortszeit in Atlanta ab. Wie Auswertungen von Radar- und Flugverfolgungsdaten zeigen, stieg das Flugzeug zunächst auf eine Höhe von rund 9.650 Fuß, was etwa 2.940 Metern entspricht. Kurz nach dem Erreichen dieser Flughöhe bemerkte die Flugbesatzung Geruchsbelästigungen und Rauchentwicklung im Cockpitbereich. Die Piloten brachen den Steigflug daraufhin unverzüglich ab, leiteten den Sinkflug ein und erklärten gegenüber der Luftverkehrskontrolle eine Luftnotlage. In den aufgezeichneten Funksprüchen mit der Flugsicherung informierte der verantwortliche Pilot die Lotsen darüber, dass sich auch

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Swiss: Ausmusterung der Airbus A220-100 bis Ende 2027

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines bereitet den vollständigen Rückzug des Flugzeugtyps Airbus A220-100 aus ihrer aktiven Flotte vor. Bis Ende 2027 sollen die verbliebenen Maschinen dieses Typs schrittweise außer Dienst gestellt werden. Als Erstkunde hatte die Fluggesellschaft im Juli 2016 das damals als Bombardier CSeries entwickelte Modell weltweit als erste Airline im Passagierbetrieb eingesetzt. Von den ursprünglich neun angeschafften Flugzeugen der kleineren Baureihe A220-100 befinden sich derzeit nur noch vier Einheiten im eingeschränkten Liniendienst. Drei Maschinen wurden vorübergehend eingemottet, während zwei weitere Flugzeuge bereits als Ersatzteilspender demontiert werden. Mit dieser Entscheidung reagiert das Unternehmen auf anhaltende Engpässe bei den Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney. Die frei werdenden Ressourcen, Triebwerke und Komponenten sollen künftig gebündelt werden, um die Einsatzbereitschaft der größeren Teilflotte aus 21 Maschinen des Typs Airbus A220-300 abzusichern. Vorgeschichte und historische Bedeutung der Baureihe für die Fluggesellschaft Die Einführung des damaligen Flugzeugprogramms Bombardier CSeries markierte für die Schweizer Zivilluftfahrt einen technologischen Wechsel auf den europäischen Regional- und Kurzstreckenrouten. Im März 2009 unterzeichneten die Swiss und der Mutterkonzern Lufthansa Group eine Festbestellung über 30 Flugzeuge dieses Typs, um die in die Jahre gekommene Vierstrahler-Flotte vom Typ Avro RJ100 schrittweise zu ersetzen und das europäische Streckennetz auszubauen. Am 15. Juli 2016 absolvierte eine CS100 mit dem Kennzeichen HB-JBA auf dem Flug LX638 von Zürich nach Paris Charles de Gaulle den weltweit ersten kommerziellen Passagierflug des Musters. Nach finanziellen Schwierigkeiten des kanadischen Herstellers Bombardier übernahm der europäische Flugzeugbauer Airbus die Mehrheit an dem Programm und benannte die Flugzeugfamilie in

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Umbau gebrauter Passagierflugzeuge dominiert die Flottenaufstockung von Frachtfluggesellschaften

In der internationalen Luftfrachtbranche vollzieht sich eine strukturelle Verlagerung bei der Bereitstellung von Frachtkapazitäten. Während fabrikneue Frachtflugzeuge regelmäßig die öffentliche Berichterstattung prägen, bilden in der Praxis Umbaumaßnahmen von gebrauchten Passagierflugzeugen zu Frachtern den Hauptanteil des Kapazitätszuwachses. Getrieben durch das kontinuierliche Wachstum des grenzüberschreitenden Online-Handels und begrenzte Beiladekapazitäten im Frachtraum von Passagiermaschinen greifen Frachtfluggesellschaften und Leasingunternehmen vermehrt auf gebrauchte Verkehrsflugzeuge zurück. Langfristige Marktprognosen des Flugzeugherstellers Boeing gehen davon aus, dass die globale Luftlogistik bis in die 2040er Jahre hinein mehr als 2.800 zusätzliche Frachtflugzeuge benötigen wird. Mehr als die Hälfte dieser Einheiten wird voraussichtlich aus Umbauprogrammen hervorgehen. Ursachen für die steigende Nachfrage nach Umbaufrachten Der Ausbau internationaler E-Commerce-Plattformen hat die Warentröme im Luftverkehr nachhaltig verändert. Großvolumige Online-Händler und Expressdienstleister verlangen zunehmend hochfrequente Direktverbindungen für Paketgesellschaften anstelle klassischer Sammelguttransporte. Der Frachtraum im Unterdeck regulärer Passagierflugzeuge reicht für diese Logistikketten oft nicht aus, da Flugzeiten und Streckennetze von Passagiermaschinen primär nach den Bedürfnissen von Reisenden ausgerichtet sind. Zudem füllen leichte Expresspakete das verfügbare Ladevolumen meist vollständig aus, bevor die maximale Gewichtsgrenze des Flugzeugs erreicht ist. Ein uneingeschränktes Hauptdeck, wie es ausschließlich dedizierte Frachtflugzeuge bieten, ist daher zur Maximierung des Volumens erforderlich. Luftfrachtunternehmen, Leasinggesellschaften und Charteranbieter erwerben gezielt 15 bis 20 Jahre alte Passagierflugzeuge, um diese zu Hauptdeck-Frachtern umzurüsten und flexible Logistikstrukturen aufzubauen. Technische Abläufe des Umbauprozesses Der Umbau eines Passagierflugzeugs in einen Frachter erfordert umfangreiche technische Eingriffe im Rahmen von Ergänzenden Musterzulassungen. Zu Beginn wird die Passagierkabine vollständig entkernt. Sitze, Bordeinbauten, Küchen, Toiletten und Gepäckablagen werden entfernt. Die Kabinenfenster werden mit Aluminiumabdeckungen verschlossen,

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Air France kündigt neue Streckenführung zwischen Guadeloupe und Panama-Stadt an

Die französische Fluggesellschaft Air France plant eine Erweiterung ihres regionalen Flugnetzes in der karibischen Region durch die Einführung einer neuen Direktverbindung zwischen Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Panama-Stadt. Der saisonale Liniendienst soll am 11. Dezember 2026 aufgenommen werden und bis zum 5. März 2027 betrieben werden. Vorgesehen sind zwei wöchentliche Umläufe, die mit einem Airbus A320 durchgeführt werden. Die Flugzeiten wurden so gestaltet, dass Umsteigeverbindungen für Passagiere aus Martinique und Französisch-Guayana über das Drehkreuz Pointe-à-Pitre ermöglicht werden. Zudem schließt die neue Route an das Streckennetz der panamaischen Fluggesellschaft Copa Airlines an, was Weiterflüge nach Süd- und Mittelamerika ermöglicht. Das Vorhaben reiht sich ein in die bestehenden regionalen Flugdienste der Airline in der Karibik und den umliegenden amerikanischen Festlandregionen. Flugplan und Kapazitäten auf der neuen Karibikroute Die neue Flugverbindung zwischen dem Flughafen Guadeloupe Pôle Caraïbes in Pointe-à-Pitre und dem Tocumen International Airport in Panama-Stadt ist für die Wintersaison 2026/2027 angesetzt. Die Hinflüge ab Guadeloupe werden jeweils montags und freitags durchgeführt, während die Rückflüge von Panama-Stadt jeweils am Dienstag und Samstag eingeplant sind. Der Einsatz des Fluggeräts erfolgt über einen Airbus A320, der mit einer Bestuhlung für 170 Passagiere in den Beförderungsklassen Business und Economy konfiguriert ist. Die Flugzeiten wurden abgestimmt, um Passagieren aus Fort-de-France auf Martinique und Cayenne in Französisch-Guayana Anschlüsse über das Drehkreuz Pointe-à-Pitre zu bieten. Durch diese Taktung sollen die französischen Überseegebiete in der Karibik enger miteinander und mit dem mittelamerikanischen Festland verbunden werden. An Bord der eingesetzten Maschinen steht ein Internetzugang über Hochgeschwindigkeits-WLAN zur Verfügung, der für Mitglieder des

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