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Kassasturz: Flughafen Klagenfurt hat millionenschweres Finanzloch

Die Finanzlage des Klagenfurter Flughafens ist noch angespannter als bislang von der öffentlichen Hand befürchtet. Der angekündigte Kassasturz hat ergeben, dass der Fehlbetrag bei 6,6 Millionen Euro liegt und damit doppelt so hoch ist wie zuvor von Lilihill gegenüber Land Kärnten und Stadt Klagenfurt kommuniziert.  Doch das ist noch gar nicht alles, denn um den Fortbestand des Kärntner Flughafens sichern zu können, müssen in den nächsten Jahren rund 15 Millionen Euro investiert werden. Die genannten Zahlen wurden im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Airportchef Maximilian Wildt, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP), Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) und KBV-Vorstand Martin Payer bekanntgegeben.  Der Landes-Vize betonte, dass es in den nächsten Monaten primär darum gehe den Airport, der sich seit einigen Wochen wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand befindet, zu retten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wären, so Bürgermeister Scheider, millionenschwere Investitionen in die sicherheitsrelevante Infrastruktur notwendig. Auch im Bereich des Terminals bestehe Sanierungsbedarf an der Gebäudesubstanz. Zwischen den Zeilen war auch herauszuhören, dass unter der Mehrheitseigentümerschaft von Lilihill angeblich nur die allernotwendigsten Arbeiten vorgenommen worden sein sollen.  Interessant erscheint auch der Umstand, dass während der Pressekonferenz hohe Ausgaben des Airports im Zusammenhang mit der nie abgehobenen Liliair genannt wurden. Wildt sagte dazu, dass derzeit geprüft wird inwiefern man von Lilihill Geld zurückfordern kann. Weiter ging man jedoch nicht ins Detail.  Angesichts der desaströsen Finanzlage, die in diesem Jahr schon dazu geführt hat, dass der Airport zweimal nicht in der Lage war die Löhne und Gehälter pünktlich auszubezahlen, was letztlich zum

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Avion Express will Flotte bis Ende 2027 verdoppeln

Die Avia-Solutions-Tochter Avion Express konnte ihre Flotte, die auf den AOCs in Litauen und Malta registriert ist, mittlerweile auf 50 Maschinen der Airbus-A320-Reihe erweitern. Man will noch mehr und spricht bereits von 100 Flugzeugen. Weiters will man einen Ableger in Südamerika aufziehen.  Eigene Linienflüge bietet Avion Express nicht an. Man fliegt ausschließlich für andere Fluggesellschaften im so genannten Wetlease und führt weiters für den einen oder anderen Reiseveranstalter Charterflüge durch. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2023 ist man unter anderem für Eurowings und AIr Malta in größerem Umfang im Einsatz.  Im Jahr 2021 bestand die Flotte noch aus 16 Flugzeugen. Mittlerweile sind auf den AOCs in Litauen und Malte über 50 Maschinen der Airbus A320-Reihe registriert. Damit hat man sich binnen kurzer Zeit um 212 Prozent vergrößert. „ACMI bietet den Fluggesellschaften viele Vorteile, wie effizientes Kapazitätsmanagement, Betriebsoptimierung, Kosteneinsparungen und Flexibilität, insbesondere in Zeiten schwankender Nachfrage. Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach diesen Diensten haben wir unsere Flotte konsequent erweitert, so dass wir unsere derzeitigen Kunden, darunter Eurowings, SunExpress, Transavia Netherlands, TUI UK, Flynas, Air Baltic, British Airways Euroflyer, Air Malta, Pegasus und viele andere, besser bedienen können“, so Darius Kajokas, CEO von Avion Express.  Bis Ende des kommenden Jahres sollen zehn weitere Flugzeuge in die Flotte aufgenommen werden. Der Airlinechef prognostiziert, dass man Ende 2027 zumindest 100 Maschinen auf den AOCs registriert haben wird. Einen erheblichen Beitrag soll auch eine neue Tochtergesellschaft, die man derzeit in Brasilien aufbaut, leisten. Der neue Carrier soll dort ACMI- und Charterdienstleistungen mit A320-Flugzeugen anbieten.

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Tschechien: Erster Budweis-Charter nach jahrelanger Verspätung abgehoben

Am 2. August 2023 führte die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Auftrag eines Tour Operators den ersten Charterflug ab dem Budweis Airport durch. Noch ist das Angebot ab dem neuen Airport durchaus überschaubar.  Mit jahrelanger Verspätung hat man es in České Budějovice geschafft, dass die notwendigen Betriebsbewilligungen erlangt wurden und der erste Charterflug durchgeführt werden konnten. Genau genommen ist der Airport nicht neu, denn ihn gibt es schon länger. Vor einigen Jahren hat man sich aber entschieden, dass dieser erweitert und ausgebaut werden soll, so dass auch Maschinen der Typen Airbus A320 und Boeing 737 starten und landen sowie abgefertigt werden können.  Zunächst versuchte man sich offensiv als Billig-Alternative zu Linz zu vermarkten, jedoch konnte man im Vorfeld keinen einzigen Lowcoster für Budweis begeistern. Auch sonst hat man bis dato keinerlei Linienflüge. Das Angebot, das am 2. August 2023 aufgenommen wurde, wird im Rahmen eines Chartervertrags von Smartwings für einen tschechischen Reiseveranstalter durchgeführt.  Die Buchungszahlen sollen laut Tour Operator zufriedenstellend sein. Man denkt bereits über eine Ausweitung des Angebots nach. Immerhin hat man derzeit einen großen Vorteil, denn man ist der einzige Anbieter, der Nonstopflüge zu Ferienzielen ab České Budějovice im Portfolio hat. Geht es nach dem Management des Airports, so sollen sich schon möglichst bald Billigflieger ansiedeln.  Zumindest in der Theorie hätte der Flughafen Budweis durchaus das Potential ein ernsthafter Konkurrent für den Linzer Flughafen zu werden. Allerdings muss man dazu auch ein attraktives Angebot auf die Beine stellen. In vielen Fällen reisen potentielle Linz-Passagiere mangels Angebot bereits heute ab

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AUA-Winterflugplan ab Klagenfurt fällt nochmals kleiner aus

Im Winterflugplan 2023/24 müssen sich Austrian-Airlines-Passagiere von/nach Klagenfurt an deutlich weniger Rotationen gewöhnen. Mitunter gibt es an bestimmten Tagen nur noch einen Flug pro Tag.  Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag nur noch gegen 9 Uhr 30 von Wien nach Klagenfurt und anschließend wieder zurück in die Bundeshauptstadt geflogen wird. Nur noch an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag soll es einen frühabendlichen Umlauf Wien-Klagenfurt-Wien, der Österreichs größten Airport um 17 Uhr 15 verlässt, geben.  Zu weiteren Ausdünnungen kommt es beispielsweise während der Weihnachtsferien, wobei dies auf dieser Route bereits vor der Corona-Pandemie üblich war. Hinter der Reduktion des Angebots auf der innerösterreichischen Strecke steckt laut Austrian Airlines, dass die Nachfrage nicht ausreichend sein soll. Dem widerspricht aber ein Bericht des Österreichischen Rundfunks. In diesem ist die Rede davon, dass die Maschinen sehrwohl gut ausgelastet sein sollen.   Seitens der Wirtschaftskammer setzt man nun auch Hoffnungen in den neuen Flughafenchef Maximilian Wildt, denn Anbindungen an weitere Drehkreuze, beispielsweise München und/oder Hamburg, würden die Abhängigkeit von Austrian Airlines verringern. Seitens des Airports heißt es dazu in Kurzfassung, dass man sich mit der AUA in intensiven Gesprächen befinde und eines der großen Ziele der Airport-Geschäftsleitung wäre es, dass man eine Drehkreuzanbindung an einen Airport in Deutschland auf die Beine stellen kann.   Als Operator würde aus logischen Gründen nur die Lufthansa Group selbst oder eine Partner-Airline, die über die notwendigen Interlining- und Codeshareabkommen verfügt, in Frage kommen. Das Klagenfurt-Interesse scheint sich aber in sehr

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Jet Airways erhält ultrakurz befristetes AOC

in für nur einen sehr kurzen Zeitraum befristetes AOC wurde Jet Airways seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA erteilt. Dieses soll primär dazu dienen, dass der Carrier das Insolvenzverfahren abschließen kann.  Eigentlich sollte Jet Airways schon längst wieder in der Luft sein, jedoch gab es bislang zahlreiche Umstände, die dazu geführt haben, dass der kommerzielle Comeback-Flug nicht durchgeführt wurde. Trotz dessen, dass die einstige Etihad-Airways-Beteiligung durch das Jalan-Kalrock-Konsortium übernommen wurde, konnte man das Insolvenzverfahren noch nicht verlassen. Eine Vielzahl juristischer Fragen waren beziehungsweise sind gerichtsanhängig.  Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat am 28. Juli 2023 das AOC von Jet Airways neu ausgestellt. Allerdings ist dieses nur bis zum 3. September 2023 gültig. Bis zu diesem Tag müssen die neuen Eigentümer des Unternehmens sämtliche Punkte des bewilligten Sanierungsplans erfüllen. Auch muss man vor dem 3. September 2023 die Neuzertifizierung als Luftfahrtunternehmen beantragen. Andernfalls erlischt das Luftfahrbetreiberzeugnis endgültig.  Seites des Konsortiums gibt man sich zuversichtlich, dass man Jet Airways wieder in die Luft bringen wird. Man werde sich weiterhin für die Wiederbelebung des Carriers einsetzen und werde mit Kreditgebern, Behörden und Gerichten kooperieren. Allerdings drängen verschiedene Gläubiger, darunter auch die Bank of India, darauf, dass Jet Airways endgültig abgewickelt wird. Auch hat ein Gericht kürzlich entschieden, dass das übernommene Unternehmen rund 160 Mitarbeiter, die kurz nach dem Grounding gekündigt wurden, wieder einstellen muss. Eine andere Entscheidung besagt, dass sämtliche ausstehenden Lohnansprüche der ehemaligen Belegschaft ebenfalls ausbezahlt werden müssen. Die Summe der verschiedenen juristischen Auseinandersetzungen habe dazu geführt, dass es bislang nicht gelungen ist Jet Airways

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Australien: Nexus Airlines mit ehemaligen Air-Baltic-Dash am Start

In Australien ist mit Nexus Airlines eine neue Regionalfluggesellschaft an den Start gegangen. Diese betreibt zunächst drei de Havilland Dash 8-400, die zuvor auf Malta auf ihren Einsatz in Downunder vorbereitet wurden. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft von Aviair, die Mitte Juli 2023 ihren kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen hat. Zunächst hat man eine de Havilland Dash 8-400 ab Geraldton in Dienst gestellt. Rund eine Woche später folgte eine zweite Einheit, die in Richtung Perth in den Liniendienst gestellt wurde. Das dritte Flugzeug fliegt ab Broome auf der Kimberly-Route. Nexus Airlines legt auf vielen Routen eine Reihe von Zwischenstopps ein. Das ist auch so gewollt, denn das Unternehmen sieht sich mehr als eine Art Regionalzug, das kleinere Städte und Gemeinden besser miteinander verknüpfen möchte. Die Muttergesellschaft Aviair war bislang hauptsächlich im Chartergeschäft aktiv und hat kleinere Muster die Pilatus PC-12 im Einsatz. Daher betrachtet man die Start der Tochter Nexus Airlines auch als großen Expansionsschritt. Nach und nach will man weitere de Havilland Dash 8-400 übernehmen und weiter expandieren. Das Projekt wird auch von der öffentlichen Hand unterstützt, denn auf den meisten Routen gibt es finanzielle Unterstützung. Diese sind aber daran geknüpft, dass die Anwohner der subventionsgebenden Regionen vergünstigte Tarife verhalten. Die drei de Havilland Dash 8-400 waren vormals bei Air Baltic im Einsatz. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der Leasinggesellschaft Nordic Aviation Capital geleast werden. Auf dem maltesischen Flughafen Luqa wurden die drei Turbopropflugzeuge auf ihren Einsatz bei Nexus Airlines vorbereitet. Auch ihre Livery haben diese hier erhalten.

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Croatia Airlines bereitet sich auf ersten Airbus A220 vor

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines fiebert der Einflottung des ersten Airbus A220 entgegen. Darauf bereitet sich das Unternehmen intensiv vor, denn beispielsweise hat man elf zusätzliche Piloten eingestellt. Diese sollen sich explizit um die reibungslose Einführung des neuen Musters kümmern. Mittelfristig wird der kroatische Carrier seine Flotte komplett auf Airbus A220-100 und A220-300 umstellen. Die momentan eingesetzten Maschinen werden nach und nach an die Leasinggeber zurückgegeben. Derzeit geht Croatia Airlines davon aus, dass der erste Neuzugang Anfang 2024 übernommen werden kann. Aus der Sicht der Fluggesellschaft handelt es sich um ein großes und wichtiges Projekt, auf das man sich intensiv vorbereitet. Man hat elf zusätzliche Piloten eingestellt, die momentan den Spitzenbedarf während der Sommersaison 2023 abdecken und sich anschließend intensiv um die Einführung der A220-Flotte kümmern werden. Viele Flugzeugführer müssen noch ein Typerating für die Regionaljets erlangen. Somit hat man so einiges an Schulungsbedarf und benötigt daher auch zusätzliche Piloten. Die ersten sechs Maschinen, die Croatia Airlines übernehmen wird, bezieht man über die Air Lease Corporation. Diese stammen aus einer bestehenden Order des Lessors. Pratt & Whitney wird die Wartung und den Kundendienst für die PW1100G-Triebwerke des Flugzeugs übernehmen. Auch setzt man auf die Amos-Software, die von einer Lufthansa-Tochter stammt. Bis 2027 will Croatia Airlines die Flotte auf 15 Maschinen der Airbus A220-Reihe umstellen. Man wird sowohl die -100er als auch die 300er-Version betreiben. Im Gegenzug werden die fünf A319, zwei A320 und sechs de Havilland Dash 8-400 die Flotte verlassen.

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Delhi: Air India-Dreamliner erleidet Reifenplatzer

Eine von Air India betriebene Boeing 787-8 erlitt am 28. Juli 2023 während dem Start in Delhi einen Reifenplatzer. Das Langstreckenflugzeug musste aus Sicherheitsgründen eine Rücklandung absolvieren. Eigentlich sollte die VT-NAA unter der Flugnummer AI143 nach Paris Charles de Gaulle fliegen. Allerdings gab es während dem Start einen Reifenplatzer. Diesen scheint die Crew zunächst gar nicht bemerkt zu haben, denn laut lokalen Medien informierte die Flugsicherung darüber, dass auf der Runway Reifentrümmer gefunden wurden. Der Dreamliner kreiste nun etwa 35 Minuten ehe zur Rücklandung auf dem Flughafen Delhi angesetzt wurde. Diese konnte sicher absolviert werden. Die VT-NAA war allerdings reparaturbedürftig, da diese zumindest einen neuen Reifen benötigt. Techniker nehmen die Maschine genauer unter die Lupe, um etwaige Folgeschäden ausschließen zu können. Laut Air India wurden die Passagiere dann mit erheblicher Verspätung mit der VT-AND nach Paris gebracht. Die VT-NAA zählt seit dem Jahr 2017 zur Flotte der größten Fluggesellschaft Indiens. Beim Vorfall gab es keine Verletzte. Alle Passagiere und Crewmitglieder konnten den Dreamliner sicher verlassen.

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London: Übergewichtiger bleibt in First-Class-Sitz stecken

Unfreiwillig konnte ein Passagier, der am 29. Juli 2023 mit British Airways von Lagos nach London-Heathrow unterwegs war, seinen Sitzplatz in der First-Class nicht mehr verlassen. Der übergewichtige Reisende blieb stecken. In der Boeing 777-300ER hatte der Mann den Platz 1A in der First Class, die als durchaus geräumig gilt. Nach der Landung, die ohne Probleme erfolgte, bemerkte der Übergewichtige, dass er feststeckt und den Sitz aus eigener Kraft nicht mehr verlassen kann. Zunächst versuchten ihm die Flugbegleiter zu helfen, jedoch war dies ohne Erfolg. Anschließend wurden Techniker angefordert, die eine Tür seiner Mini-Suite entfernt haben. Danach wurde der Mann mit Hilfe einer Seilwinde aus dem Sitz gehoben. Lokale Medien berichten, dass dem übergewichtigen Mann der Vorfall zu tiefst peinlich gewesen sein soll. Dazu kommt auch der Umstand, dass er sich seines großen Volumens bewusst war und hauptsächlich aus diesem Grund die First Class gebucht hat, da diese den meisten Platz bei British Airways bietet.

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Marabu-Chef Paul Schwaiger wirft das Handtuch

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines steht seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Kreuzfeuer der öffentlichen Medienkritik. Nun nimmt Firmenchef Paul Schwaiger den Hut und zwar „aus persönlichen Gründen“, wie in einer Medienmitteilung zu lesen ist.  Ad-interium hat mit sofortiger Wirkung der ebenfalls von Condor stammende Manager Axel Schefe den Marabu-Chefsessel übernommen. Seite Hauptaufgabe ist, dass er den Flugbetrieb stabiliseren und weiter vorantreiben soll. Allerdings kriselt es auch beim Hauptpartner Nordica, denn das staatliche Unternehmen scheint sich massiv verhoben zu haben und musste dieser Tage bekanntgeben, dass man im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet hat. Auch soll die Finanzlage mittlerweile angespannt sein.  Marabu Airlines wurde im Vorjahr durch den Condor-Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und dürfte auch dazu dienen ein Flottenwachstumsverbot, das dem die deutsche Fluggesellschaft aufgrund von Staatshilfen unterliegt, umgehen zu können. Als Partner holte man Nordica ins Boot, die unter anderem einen Teil der Flotte betreiben soll und auch mit weiteren Dienstleistungen für Marabu aktiv ist. Ein weiterer Partner ist Heston Airlines. Für den Vertrieb ist Condor zuständig. Die Gesamtkombination funktioniert jedoch offensichtlich nur sehr kompliziert, denn Marabu Airlines ist seit der Betriebsaufnahme ein Stammgast in den Negativschlagzeilen. Schefe wird den Posten ab sofort übernehmen, während Schwaiger für eine Übergangszeit beratend für Marabu tätig bleiben wird, um den geordneten Übergang zu gewährleisten.  Paul Schwaiger, der zuvor Vertriebsleiter bei Condor war, fungierte von der Firmengründung an als Marabu-Geschäftsführer. In der offiziellen Medienmitteilung ist lediglich die Rede von „anfänglichen Schwierigkeiten, die unter anderem durch verspätet bereitgestellte

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