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Mai 2023: Airbus bei Auslieferungen vorne, Boeing bei Neubestellungen

Der Mai 2023 ist sowohl für Airbus als auch für Boeing durchaus erfolgreich verkaufen. Die U.S.-Amerikaner konnten deutlich mehr Neubestellungen an Land ziehen, jedoch haben die Europäern bei den Auslieferungen klar die Nase vorne gehabt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Mai 2023 insgesamt 63 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Damit hat man mehr Maschinen an Kunden übergeben können als in den Vormonaten. Dies könnte auch ein Indiz dafür sein, dass es im Bereich der Lieferketten, auf denen es Störungen gibt, zu einer Entspannung gekommen ist. Die überwiegende Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge gehört der A320neo-Reihe an. Man übergab 19 A320neo und 32 A321neo an Kunden. Weiters wurden je ein A220 an Air Baltic, Air France und Breeze Airways übergeben. Auf der Langstrecke hat man drei A330-900 ausgeliefert. Unter diesen befand sich der erste A330neo, der an Ita Airways gegangen ist. Aus dem A350-Programm gab es ebenfalls Auslieferungen: Drei A350-900 und zwei A350-1000 gingen an Kunden. Erwähnenswert ist, dass sich darunter ein A350-1000 befand, der an Qatar Airways übergeben wurde. Mit dem Golfcarrier befand man sich über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Streit, der jedoch zwischenzeitlich beigelegt wurde. Im Bereich der Neuaufträge konnte Airbus 17 Bestellungen an Land ziehen. Dabei handelt es sich um 16 Orders für die A320neo-Baureihe und ein noch anonym geführter Kunde hat einen A330-900 bestellt. Netto konnte man seit Jahresanfang 144 Flugzeuge verkaufen. Im Mai 2023 hat man aber die höchste Anzahl an Neuauslieferungen erreichen können. Bis 31. Mai 2023 hat man seit Beginn dieses Jahres 244 Flugzeuge an

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USA: Business-Class-Passagier sorgt mit Porno am Smartphone für Empörung

Will man mit einer störenden Aktion für besonders viel Aufsehen sorgen, so hat man mit einem Pornofilm ganz gute Karten zum Diskussionsthema zu werden. Vor einiger Zeit haben Hacker auf einem asiatischen Airport derartiges Material abgespielt. In den USA gibt es nun Aufregung über einen Passagier, der sich in der Business-Class auf seinem mobilen Endgerät entsprechendes Material angesehen hat. Eine Passagierin, die vermutlich in der Reihe dahinter gesessen ist, störte sich offenbar besonders daran, dass ein Mann während einem United-Airlines-Flug auf seinem Gerät einen Pornofilm angesehen hat. Eigenen Angaben nach habe sie sich zunächst bei einer Flugbegleiterin beschwert, die dann auf den männlichen Fluggast zugegangen sein soll und diesen darum gebeten hatte, dass er dies bitte beenden soll. Nach wenigen Momenten soll der Mann jedoch weitergeschaut haben. Die Angelegenheit wurde durch öffentliche Tweets einer weiblichen Passagierin publik. Sie machte keine näheren Angaben darüber auf welchen United-Airlines-Flug sich der „Pornofall“ ereignet hat. Jedenfalls wäre es in der Business-Class gewesen. Darauf deuten auch die von ihr veröffentlichten Fotos hin. Die Frau stört sich besonders daran, dass es aus ihrer Sicht außer einer kurzen Aufforderung keine Konsequenzen für den Mann gegeben habe. Es entwickelte sich auf Social-Media-Portalen eine durchaus kontroverse Diskussion. Die Medienstelle von United Airlines wollte zu den Vorwürfen zunächst keine Stellung beziehen. Allerdings reagierte das Social-Media-Team des Carriers auf den Tweet und bat die Beschwerdeführerin um Kontaktaufnahme sowie um Übermittlung der Flugdaten, so dass Nachforschungen angestellt werden können. Was dann dabei herauskommen könnte ist völlig offen. Ein explizites Gesetz, das das

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Gewerkschaft UFO und German Airways einigen sich auf Tarifvertrag

Bislang gab es bei German Airways (vormals WDL Aviation) keinen Tarifvertrag für Flugbegleiter. Das änderte sich nun, denn die Gewerkschaft UFO konnte mit der Geschäftsführung des auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Carriers einen Abschluss erzielen. Der neue Tarifvertrag enthält eine signifikante Verbesserung der Grundvergütung in mehreren Schritten bis 2026 und erstmalig eine 5-stufige Vergütungstabelle mit automatischen Steigerungen des Bruttogehalts nach Betriebszugehörigkeit. Weiterhin wurden diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Dienstplanstabilität verhandelt, um Spitzen im Sommer abzufangen. In diesem Zusammenhang gibt es ab nächstem Jahr die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem so genannten “Highflyer-Team”, welche eine substantielle Mehrvergütung nach sich zieht.  Weitere tarifliche Lösungen zur Urlaubsvergabe, um eine Verbesserung der Planungssicherheit für Personal und Flugbetrieb zu erzielen, runden das Paket ab. „Wir müssen an dieser Stelle ein großes Lob an die Mitglieder der Tarifkommission aussprechen, die hier mit Augenmaß und gebotener Hartnäckigkeit gemeinsam mit den UFO-Expertenihre Forderungen platziert und schließlich mit der Geschäftsführung ausgehandelt haben. Wir können allerdings auch festhalten, dass die Geschäftsführung bei den meisten Themen für Lösungen zugänglich war – auch wenn uns nichts geschenkt wurde. Die Geschäftsleitung bei German Airways hat verstanden, dass in der aktuellen Situation, in der alle Airlines händeringend nach Personal suchen, Arbeits- und Vergütungsbedingungen so fair und attraktiv sein müssen, dass Mitarbeiter gehalten werden können. Daneben sind wir sehr erfreut, dass die Unternehmensspitze die Notwendigkeit für die Tarifierung sieht und damit auch der Kabine die Wertschätzung für ihre gute Arbeit entgegenbringt“, so Joachim Vázquez Bürger, Vorstand für Tarifpolitik bei UFO. „Leider müssen wir davon

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Neueröffnung: Per Seilbahn von der Schweiz nach Italien

Am 30. Juni 2023 wird der Matterhorn Glacier Ride II und damit die höchste Alpenüberquerung von Zermatt bis nach Cervinia im Aostatal in Italien feierlich eröffnet. Am 1. Juli wird die moderne Dreiseilumlaufbahn, die die Bergstation Matterhorn Glacier Paradise mit der Talstation Testa Grigia in Italien verbindet, offiziell in Betrieb genommen. An diesem Tag ist die Fahrt für Interessierte kostenlos. Die neue Seilbahnstrecke ergänzt den Matterhorn Glacier Ride I, der 2018 in Betrieb genommen wurde, und erlaubt nun den lückenlosen Zusammenschluss beider Destinationen. Reisende können dann ohne Schneesportgerät von der höchsten Bergstation Europas – Matterhorn Glacier Paradise auf 3.883 Metern – in nur vier Minuten nach Testa Grigia gelangen. Die neue topmoderne Seilbahn mit 10 Kabinen kann bis zu 1300 Personen pro Stunde befördern. Die Kabinen legen die 1,6 Kilometer lange Strecke über den Theodulgletscher schwebend zurück, da für die 363 Meter Höhendifferenz keine Stützen benötigt werden. Ein besonderes Highlight sind die zwei „Crystal Ride“-Kabinen, die über einen Glasboden verfügen, der den Blick auf das Alpenpanorama freigibt. Aber nicht nur die atemberaubende Panoramaaussicht, sondern auch Attraktionen wie der höchste Gletscherpalast der Welt auf dem Matterhorn Glacier Paradise oder die Erlebniswelt SnowXperience Plateau Rosa rund um die Station Testa Grigia versprechen viel Abwechslung für die Gäste. Bei der architektonischen Gestaltung der Bergstation Matterhorn Glacier Paradise und der Talstation Testa Grigia wurde Wert darauf gelegt, dass sich beide Stationen optisch in die Berglandschaft integrieren. Die Gestaltung der geräumigen Kabinen stammt aus der Ferrari-Designschmiede Pininfarina. Die Fahrt über die Landesgrenzen von Zermatt nach

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Nachtzüge: ÖBB haben viel zu wenige Nightjet-Waggons

Die Österreichischen Bundesbahnen sorgen derzeit immer wieder im Bereich ihrer Nachtzüge für verärgerte Fahrgäste, den trotz Reservierung kommt es gehäuft vor, dass es den jeweiligen Waggon gar nicht gibt. Informationen gibt es vorab zumeist nicht, so dass diese „Überraschung“ erst an Ort und Stelle kommt. In der Luftfahrt kommt es gelegentlich mal vor, dass fix reservierte Sitzplätze am Gate geändert werden müssen. Zumeist ist die Ursache, dass kurzfristig ein anderer Maschinentyp eingesetzt wird. Besonders ärgerlich ist das immer dann, wenn dafür extra bezahlt wurde oder gar ein Downgrade durchgeführt wird. Also beispielsweise Economy-Class fliegen, obwohl man für die Business bezahlt hat. In einem solchen Fall stehen Entschädigungen zu, jedoch nicht, wenn es sich lediglich um eine nichteingehaltene Sitzplatzreservierung handelt. Allenfalls das Geld, das dafür bezahlt wurde, kann zurückgefordert werden. Bei den Österreichischen Bundesbahnen ist das Problem aber umfangreicher, denn die Anzahl der betroffenen Fahrgäste ist beim Fehlen eines Waggons oder gleich mehrerer wesentlich größer als in einem Flugzeug. Es kommt in der Luftfahrt so gut wie nie vor, dass anstatt eines Airbus A380 eine de Havilland Dash 8-400 fliegen würde. Viel zu wenige Waggons für zu viel Angebot Die ÖBB haben derzeit schlichtweg zu wenig Wagenmaterial, um das von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) forcierte und subventionierte Nachtzugprogramm so durchzuführen wie man im Vertrieb Fahrscheine anbietet. Dass an einem Wagen ein kurzfristiger Defekt auftritt und dieser aus Sicherheitsgründen zu Reparaturzwecken aus dem Verkehr gezogen werden muss, kommt vor. Auch in der Luftfahrt lässt es sich trotz intensiver Wartung nicht vermeiden,

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Wegen langer ATC-Nachtpause: Dan Air muss Zwischenstopps einlegen

Der Fluggesellschaft Dan Air ist beim Einstieg ins Liniengeschäft ab Brasov der Umstand, dass es für diesen Airport jeweils zwischen 19 Uhr 00 und 7 Uhr 00 keine Flugsicherungsdienste gibt, regelrecht auf den Kopf gefallen. Die Folge: Man muss auf einigen Routen das Flugangebot mit jenem, das man ab Bukarest startet, zusammenlegen. Eigentlich hätte Dan Air bereits im Vorfeld wissen müssen, dass Starts und Landungen nach 19 Uhr 00 in Brasov nicht möglich sind. Die Flugsicherung bietet nämlich nach dieser Uhrzeit bis 7 Uhr 00 am nächsten Morgen keine Dienstleistungen an. Diese sind aber notwendig, um kommerzielle Flüge durchführen zu können. Ob perspektivisch die Servicezeiten ausgedehnt werden oder nicht, ist noch völlig offen. Für Dan Air hat dies aber zur Folge, dass man das ab Brasov geplante Flugprogramm, für das man eigenen Angaben nach schon viele Tickets verkauft hat, nicht wie ursprünglich geplant durchführen kann. Laut einem Bericht des lokalen Portals Boardingpass.ro muss man auf einigen Strecken einen Zwischenstopp in Bukarest einlegen. Ohne die Zusammenlegung der Flüge würden die Flugzeuge aufgrund des eigentlich angedachten Maschinenumlaufs den Brasov-Airport nicht rechtzeitig erreichen. Konkret bedeutet das, dass die ab Bukarest startenden Flugzeuge in Richtung Nürnberg, Stuttgart, Barcelona und Brüssel zunächst nach Brasov fliegen, einen Zwischenstopp zum Einsteigen weiterer Passagiere einlegen und anschließend zu ihrem jeweiligen Zielort weiterfliegen. In die umgekehrte Richtung gibt es ebenfalls einen Stopp in Brasov bevor es in die Hauptstadt Rumäniens weitergeht. Laut Dan Air soll diese Maßnahme noch bis mindestens Ende Juni 2023 andauern. Man hofft, dass ab 1.

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Norse Atlantic feiert ersten Geburtstag

In dieser Woche feiert die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways das einjährige Jubiläum der Aufnahme des Flugbetriebs auf. Eigenen Angaben nach hat man bislang über 2.630 Flüge durchgeführt. Die erste kommerzielle Verbindung wurde am 14. Juni 2022 auf der Strecke Oslo-New York bedient. Mittlerweile verbindet man 12 Destinationen in Europa mit den Vereinigten Staaten von Amerika. An Bord hatte man bislang etwa eine halbe Million Fluggäste. Im Vereinigten Königreich hat man den Ableger Norse Atlantic UK an den Start gebracht. Dieser ermöglicht dem Carrier – abseits der Fünften Freiheit, die zuvor genutzt wurde – Nonstopflüge ab dem Inselstaat zum Beispiel in die USA durchzuführen. Homebase der Tochtergesellschaft ist der Flughafen London-Gatwick. Die meisten der zehn Boeing 787-9, die seitens der beiden Norse-Fluglinien eingesetzt werden, standen in der Vergangenheit in den Diensten von Norwegian Air Shuttle. Der zuletzt genannte Carrier hat sich besonders auf der Langstrecke massiv verhoben und musste sich – auch wegen der Coronapandemie – drastisch verkleinern. Einige ehemalige Manager haben bei Norse einen neuen Job gefunden. Nicht so ganz von Erfolg gekrönt war wohl Berlin, denn nach nur wenigen Wochen hat man die Verbindung nach Los Angeles wieder eingestellt. Fort Lauderdale hat man ebenfalls aufgegeben. Die New-York-JFK-Verbindung scheint trotz Konkurrenz durch U.S.-amerikanische Carrier für Norse ganz gut zu laufen, denn diese bedient man durchgehend seit dem Markteintritt in der deutschen Bundeshauptstadt. „Wir freuen uns sehr, den ersten Jahrestag unserer Verbindung zwischen Oslo und New York zu feiern. Dieser Meilenstein spiegelt nicht nur die harte Arbeit und das Engagement unseres

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Indien: Passagiere forderten nach drei Durchstartemanövern einen anderen Kapitän

In Indien haben Passagiere nach zwei misslungenen Landeversuchen in Mumbai, einer Umleitung nach Udaipur sowie einem neuerlichen Go-Around-Manöver verlangt, dass die Airline den Kapitän austauscht. Betroffen war ein Inlandsflug des Billigfliegers Indigo. Am 13. Juni 2023 sollte Flug 6E2441 mit dem Airbus A321neo, der die Registrierung VT-IBJ trägt, von Lucknow nach Mumbai führen. Bis zum ersten Landeversuch am eigentlichen Zielort war es ein völlig unspektakulärer Indigo-Inlandsflug. Mit dem Landen hatten die Piloten nicht gerade Glück, denn trotz guter Wetterbedingungen mussten zwei Versuche in Mumbai abgebrochen werden. Über die Gründe wurden die Fluggäste laut lokalen Medienberichten nicht informiert. Anschließend entschied der Kapitän, dass auf den Flughafen Udaipur ausgewichen wird. Doch auch dort hatte man nur wenig Glück, denn statt einer normalen Landung gab es eine Art Touch-and-Go-Manöver, denn auch dieser Versuch musste abgebrochen werden und der Kapitän gab die Anweisung zum Durchstarten. Im vierten Landeanlauf war man dann erfolgreich und die VT-IBJ setzte sicher in Udaipur auf. Die Passagiere waren damit aber nicht am Zielort. Was nun folgte ist nicht gerade alltäglich. Laut Hindustan Times haben zahlreiche Fluggäste dann verlangt, dass vor dem Weiterflug nach Mumbai der Kapitän ausgetauscht wird. Zitiert werden Reisende, die darüber verärgert waren, dass es vier Versuche brauchte, um am „falschen“ Airport anzukommen. Nach langer Diskussion beugte sich der Billigflieger Indigo dem Druck und tauschte dann tatsächlich den Kommandanten aus. Es dauerte aber so einige Zeit bis dieser am Flughafen Udaipur eingetroffen ist. Nach über drei Stunden konnte der Airbus A321neo dann abheben und erreichte anschließend den

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Skyalps rüstet Dash-8-400-Flotte mit Winglets nach

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps verpasst ihrer de Havilland Dash 8-400-Flotte Winglets aus dem Hause Tamarack Aerospace. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschrieben. Montiert werden soll der so genannte „Eco Smartwing Winglet“. Für Flügelspitzen gibt es, je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen. Es handelt sich um eine Technologie, die sich Ingenieure von Großvögeln, die über längere Strecken gleiten, „abgeschaut“ haben. Winglets sorgen nicht nur für eine stabilere Lage in der Luft, sondern tragen auch dazu bei, dass die Operators Treibstoff und damit Kosten einsparen. Letzteres ist auch der Hauptgrund warum sich viele Betreiber zur Nachrüstung entscheiden. Für Skyalps war auch der Umstand, dass Flügelspitzen die Steigleistung der de Havilland Dash 8-400 verbessern sollen, entscheidend. Aufgrund des Umstands, dass die Homebase Bozen von drei Seiten von Bergen umgeben ist, ist dies durchaus vorteilhaft. Weiters will die Regionalfluggesellschaft zusätzliche Maßnahmen bzw. Nachrüstungen vornehmen, die dazu führen sollen, dass die Geräusche und Emissionen im Idealfall um 50 Prozent reduziert werden. Dies will man unter anderem durch Neugestaltungen der Kabinen erreichen. Dabei soll Material verwendet werden, das weniger wiegt. Dies soll einen niedrigeren Treibstoffverbrauch bewirken. Auch soll eine leichtere Avionik verbaut werden. Noch gibt man sich bezüglich der Herkunft der neuen Teile zugeknöpft und erklärt lediglich, dass man gemeinsam mit Partnern besonders leichte, leiste und nachhaltige de Havilland Dash 8-400 erreichen will. Im November dieses Jahres soll es dann mit der ersten umgerüsteten Maschine auf eine längere Reise gehen. Das Turbopropflugzeug wird im Rahmen von Demonstrationsflügen unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und

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Nach Belästigungsvorwürfen: Ryanair feuert Chefpiloten fristlos

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und ihr bisheriger Chefpilot gehen nun getrennte Wege. Das Unternehmen bekam Ende Mai 2023 einen anonymen Hinweis, der in Richtung Belästigungsvorwürfe ging. Im Rahmen interner Ermittlungen sollen sehr mehrere Pilotinnen über den 50-jährigen Mann beschwert haben. Nun hagelte es die fristlose Entlassung. Die Belegschaft wurde am Mittwoch im Rahmen eines Rundschreibens darüber informiert, dass man sich mit sofortiger Wirkung vom bisherigen Chefpiloten getrennt hat. Dieser bekleidete auch eine Nominated-Person-Funktion, die nun neu besetzt wird. Die Vorwürfe, für die die Unschuldsvermutung gilt, sind laut internem Memo wie folgt: Der Manager und Pilot habe ein „wiederholtes unangemessenes und inkakzeptables Verhalten gegenüber einer Reihe von jungen Pilotinnen, das gegen die Anti-Belästigungspolitik von Ryanair verstößt“ an den Tag gelegt. Die Entscheidung habe der Billigflieger als „Ergebnis einer in den letzten Tagen durchgeführten Untersuchung“ getroffen. Den Stein ins Rollen brachte laut einem Medienbericht der „Irish Independent“, dass sich Ende Mai jemand anonym bei der dafür vorgesehenen Stelle innerhalb von Ryanair beschwert haben soll. Dort hat man das Vorbringen keinesfalls ignoriert, sondern hat ein internes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zuge dessen sollen acht junge Pilotinnen „ausgepackt“ haben und ihre Erlebnisse anvertraut haben. Auch sollen die Äußerungen mit Textnachrichten, die der nun ehemalige Chefpilot an sie geschickt haben soll, belegt worden sein. Dem Kapitän wäre auch vorgeworfen worden, dass er die Dienstpläne so geändert haben soll, dass er mit seinen „Lieblingsdamen“ hätte fliegen können. Die Gesamtsumme der Vorwürfe sowie Beweise, die von den jungen Pilotinnen vorgelegt werden konnten, waren der Geschäftsleitung um Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson

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