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Avion Express gründet Ableger in Brasilien

Das litauische Luftfahrtunternehmen Avion Express hat eine Tochtergesellschaft in Brasilien gegründet. Diese soll unter eigenem AOC im vierten Quartal 2023, aber spätestens Anfang 2024 an den Start gehen und wird ebenfalls auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert sein. Momentan verfügt Avion Epxress über Flugbetriebe in Litauen und auf Malta. Diese verfügen jeweils über eigene Zulassungen und sind somit – zumindest formell – eigenständige Fluggesellschaften. Der Malta-Ableger ist in diesem Jahr unter anderem erneut im Auftrag von Eurowings auf diversen Strecken ab Deutschland im Einsatz. In Europa ist man auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert, denn man bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Punktuell ist man auch im Bereich Luftfracht tätig. Genauso will man es auch in Brasilien machen, denn Avion Express Brasil soll für andere Airlines und für Reiseveranstalter abheben. Man hat auch sehr viel vor, denn Firmenchef Darius Kajokas kann sich auch vorstellen, dass auf dem brasilianischen AOC Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321F betrieben werden können. Momentan spielt Cargo eine eher untergeordnete Rolle, aber das soll sich generell ändern. Weiters kündigt der Manager an, dass in Brasilien eine „zweistellige Anzahl von Narrowbodies“ betrieben werden soll. Eine genaue Stückzahl wurde nicht genannt, jedoch ist das bei ACMI- und Charteranbietern nicht gerade unüblich, denn gelegentlich organisiert man sich auf dem Gebrauchtmarkt zusätzliche Maschinen, um Aufträge, die man zusätzlich an Land ziehen konnte, bedienen zu können. Derzeit besteht die Konzernflotte von Avion Express aus 44 Flugzeugen. Davon werden 34 Stück von der maltesischen Tochtergesellschaft betrieben und zehn durch das in Litauen ansässige Stammhaus.

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Nach Wiedereröffnung: Aeroitalia nimmt erste Linienflüge ab Bukarest-Băneasa auf

Seit April 2012 gibt es ab Bukarest-Băneasa keine kommerziellen Linienflüge mehr, denn damals wurde beschlossen, dass dieser Airport nur noch für die General- und Business Aviation genutzt werden soll. Das wird sich Ende Juni 2023 ändern, denn Aeroitalia wird der erste Carrier sein, der wieder Linienflüge ab dem kleineren der beiden Flughäfen der rumänischen Hauptstadt anbietet. Unter anderem Blue Air, Wizz Air und Germanwings hatten vor der vorläufigen Einstellung der Passagierflüge den Flughafen Băneasa genutzt. Nicht ganz freiwillig musste das Angebot dann zum größeren Otopeni-Airport verlegt. Mittlerweile wurde die damalige Entscheidung insofern revidiert, dass das Terminal wieder in Betrieb genommen wird und kommerzielle Linienflüge wieder ab Băneasa durchgeführt werden dürfen. Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia gab als bislang erster Carrier bekannt, dass man ab Anfang Juni 2023 zwischen Bukarest (Băneasa) und Rom (Fiumicino) fliegen wird. Damit ist man der erste Anbieter, der zum reaktivierten „Zweitflughafen“ der rumänischen Hauptstadt umziehen wird. Ob weitere Carrier folgen werden ist noch völlig offen. Aus lokalen Luftfahrtkreisen ist zu hören, dass der Betreiber mit Ryanair und Wizz Air in Gesprächen sein soll. Die Wiederinbetriebnahme des im Jahr 1909 eröffneten Airports soll auch den Zweck verfolgen, dass Lowcoster nach Möglichkeit ab diesem Flughafen fliegen sollen, um Otopeni zu entlasten. Allerdings sind die Kapazitäten in Băneasa auch aufgrund des Umstands, dass das historische Terminal denkmalgeschützt und somit nicht grundlegend modernisiert werden kann, eingeschränkt. Daher bleibt es abzuwarten wie Billigflieger und/oder andere Anbieter reagieren werden. Mit Aeroitalia hat man den ersten Linienkunden an Land gezogen. Bereits im August 2022

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Qatar Airways fliegt ab 15. Mai 2023 mit Boeing 737-Max-8

In wenigen Tagen wird Golfcarrier Qatar Airways die erste Boeing 737-Max-8 in den regulären Liniendienst stellen. Der Mittelstreckenjet wird ab Doha zunächst nach Abu Dhabi und Dammam eingesetzt werden. Die Maschine trägt die Registrierung A7-BSC. Kürzlich sorgte der in Katar ansässige Carrier für eine Überraschung, denn in einem Boeing-Werk wurden zunächst auf B737-Max-8 Leitwerke in Qatar-Airways-Design gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt schien aber keine Order dieser Fluggesellschaft in der Pipeline von Boeing auf – zumindest was die Max-8 anbelangt. Man sicherte sich jene neun Exemplare, die ursprünglich von S7 Airlines bestellt wurden und aufgrund der Sanktionen nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Vor einigen Jahren hat Qatar Airways bereits drei Boeing 737-Max-8 geleast gehabt. Diese wurden an die damalige Beteiligung Air Italy dry weitervermietet. Im Eigenbetrieb hatte man dieses Muster bislang nicht. Künftig sollen es wesentlich mehr Exemplare werden, denn rund um den mittlerweile beigelegten Streit mit Airbus hat der Golfcarrier 25 Boeing 737-Max-10 bestellt.

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Per Jahresende 2023: Air Macau verliert das Flughafen-Monopol

Die Stadt Macau ist in vielerlei Hinsicht eine luftfahrttechnische Besonderheit. Nur wenige Fluggesellschaften steuern die chinesische Sonderverwaltungszone an, jedoch soll sich das in Kürze ändern. Hinter dem Umstand, dass das Flugangebot vergleichsweise gering ist und noch dazu von Air Macau und ausgewählten chinesischen Airlines dominiert wird steckt nicht etwa mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass die Leitung der Sonderverwaltungszone die Start- und Landerechte bislang nur sehr zögerlich vergibt, denn bislang legte man viel Wert darauf Air Macau vor intensivem Wettbewerb zu schützen. Das schließt auch ein, dass der Carrier das Zugriffsrecht auf die besten Slots hat und Sondertarife am Airport bekommen hat. Mit anderen Worten: Andere Fluggesellschaften kamen an Air Macau nicht wirklich vorbei und müssen noch dazu höhere Entgelte bezahlen. Die Vereinbarung, die nun gekippt werden soll, geht auf das Jahr 1995 zurück. Nur unter portugiesischer Hoheit konnte sich Air Macau äußerst exklusive, fast schon monopolartige Rechte sichern. Zeitweise durfte kein anderer Carrier auf diesem Airport starten oder landen bzw. es war die Zustimmung der genannten Fluggesellschaft notwendig. Diese hat sich das grüne Licht mitunter fürstlich bezahlen lassen. Die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone ist nun zum Schluss gekommen, dass der Exklusivvertrag, der ursprünglich auf 25 Jahre abgeschlossen wurde, den Wettbewerb und damit auch die Entwicklung des Tourismus massiv behindert. Aus diesem Grund will man den Flughafen Macau breit für den Wettbewerb erlassen. Die langjährige Vereinbarung soll durch ein neues Gesetz, das eben solche Exklusivverträge untersagt, beendet werden. Ironischerweise hat Air Macau davon profitiert, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr

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Nach über 17 Jahren: Lufthansa verliert Klage gegen Flughafen Frankfurt-Hahn

Über viele Jahre hinweg stritt Lufthansa vor Gericht um Marketingzuschüsse, die in den Jahren 2002 bis 2005 rund um den Flughafen Frankfurt-Hahn an den Billigflieger Ryanair geflossen sind. Nun erlitt man eine endgültige juristische Schlappe, denn das Oberlandesgericht Koblenz hat die Berufung der größten Airline Deutschlands abgewiesen. Lufthansa waren die Aktivitäten des Mitbewerbers Ryanair am Flughafen Hahn lange ein Dorn im Auge. Man sah im Umstand, dass dieser beispielsweise Marketingzuschüsse erhalten hat, eine Wettbewerbsverzerrung. Auf verschiedenen Wegen versuchte man dies juristisch unterbinden zu lassen, jedoch war man mit dem Vorhaben nicht erfolgreich. Beispielsweise klagte man vergeblich die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt-Hahn, legte gegen Beihilfen, die seitens der öffentlichen Hand an den Airport geflossen sind erfolglos Rechtsmittel ein und man klagte auch Ryanair, wobei man auch hier nicht erfolgreich war. Zum Beispiel stellte der EuGH fest, dass Lufthansa im Beihilfeverfahren keine Parteienstellung zukommt, da der Carrier gar nicht ab Frankfurt-Hahn fliegt. Im konkreten Fall, der nun vom Oberlandesgericht Koblenz entschieden wurde, ging es um so genannte Marketingzuschüsse, die zwischen 2002 und 2005 seitens des Flughafens Frankfurt-Hahn an Ryanair überwiesen wurden. Lufthansa war der Ansicht, dass der Carrier auch durch besonders günstige Flughafenentgelte begünstigt worden wäre. Man brachte im Jahr 2006 eine Klage gegen die damalige „Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH“ ein. Später klagte man vor dem Gericht der Europäischen Union gegen eine Reihe von Subventionen, die im Jahr 2014 seitens der EU-Kommission zu Gunsten des Flughafens Frankfurt-Hahn bewilligt wurden. Parallel ging man juristisch auch gegen Ryanair und den Airport vor. Im Vorjahr entschied

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Japan Airlines schreibt wieder schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat das Oneworld-Mitglied Japan Airlines wieder die Gewinnzone erreicht. Zwei Geschäftsperioden lang war man unter anderem aufgrund der Covid-19-Krise tief in den roten Zahlen. Für das Geschäftsjahr 2022/23, das am 31. März 2023 endete, verkündete Japan Airlines einen Nettogewinn in der Höhe von rund 228 Millionen Euro. Allerdings ist dieser nicht ausreichend, um den kumulierten Fehlbetrag von 3,5 Milliarden Euro, den man in den beiden Jahren zuvor angehäuft hat, auszugleichen. Auch liegt der jüngste Gewinn deutlich unter jenem, den man vor der Pandemie hatte. Die Periode 2019/20 wurde seitens der japanischen Fluggesellschaft mit einem Plus von rund 470 Millionen Euro abgeschlossen. Japan Airlines kann eigenen Angaben nach von einer sehr hohen Nachfrage profitieren. Nach Aufhebung der Beschränkung durch die japanischen Behörden habe sich diese zunächst im Inlandsverkehr erholt. Mittlerweile soll es auch auf den internationalen Routen wieder sehr gute Buchungszahlen geben, so das Unternehmen. Negativ wirken sich die gegenüber dem Vorkrisenniveau deutlich gestiegenen Treibstoffpreise aus. Dies wirkt sich auf das japanische Oneworld-Mitglied insofern stärker aus, weil Kerosin im Regelfall in U.S.-Dollar gehandelt wird und der Yen deutlich an Wert verloren hat. Japan Airlines erklärt, dass im Jahresvergleich die Spritkosten um 122,3 Prozent gestiegen sind.

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Ryanair bestellt bis zu 300 Boeing 737-Max-10

Die Ryanair Group bestellt beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer bis zu 300 B737-Max-10, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen. Die Order unterteilt sich in 150 Festbestellungen sowie Optionen für 150 weitere Exemplare. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt laut Ryanair rund 40 Milliarden U.S.-Dollar. Im Vorfeld wurde länger verhandelt und der Billigflieger hatte gar die Gespräche abgebrochen, weil man sich mit den U.S.-Amerikanern hinsichtlich dem Preis nicht einig wurde. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Verhandlungen wiederaufgenommen wurden. Die vorerst letzte Boeing 737-Max-10 aus der nunmehrigen Order soll dem aktuellen Stand der Dinge nach im Jahr 2033 an den irischen Konzern übergeben werden. Wie viele Maschinen an welchen Flugbetrieb (Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe) gehen werden, steht noch nicht fest. Die Max-10 wird gleichzeitig auch das größte Muster in der Gruppenflotte sein, denn es ist mit 230 Sitzplätzen bestuhlt und hat damit eine höhere Kapazität als die momentan eingesetzten Boeing 737-800, 737-Max-200 und Airbus A320. „Die Partnerschaft zwischen Boeing und Ryanair ist eine der produktivsten in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt, die es beiden Unternehmen ermöglicht, erfolgreich zu sein und Hunderten von Millionen Menschen erschwingliche Reisen zu ermöglichen. Fast ein Vierteljahrhundert, nachdem unsere Unternehmen den ersten direkten Kauf von Flugzeugen unterzeichnet haben, wird diese wegweisende Vereinbarung unsere Partnerschaft weiter stärken. Wir verpflichten uns, für Ryanair zu liefern und Europas größte Airline-Gruppe dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen, indem wir ihren Kunden die niedrigsten Flugpreise in Europa anbieten“, so Boeing-Geschäftsführer Dave Calhoun. Konzernchef Michael O’Leary hebt

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Die Top Drei der europäischen Reiseziele im Überblick

Europäische Reiseziele genießen und generieren im Laufe der Zeit mehr Anerkennung und Popularität seitens der amerikanischen Bevölkerung. Doch welche drei Reiseziele konnten sich am besten bewähren? Das beliebteste Reiseziel der Amerikaner ist die Hauptstadt London, welche den 1. Platz belegen kann. London wird dicht gefolgt von dem Herzen Frankreichs, Paris und ihr Eiffelturm belegen den zweiten Platz der beliebtesten Reiseziele, die Stadt der Liebe kann zahlreiche Touristen aus dem amerikanischen Raum überzeugen. Nach Paris wird Dublin als dritter Platz aufgelistet, die irische Hauptstadt kann sich zu den Big Playern des Tourismus in diesem Segment klassifizieren. Die Top-3 der europäischen Reiseziele: 1. Platz London, Vereinigtes Königreich 2. Platz Paris, Frankreich 3. Platz Dublin, Irland Tabelle (Ermal Muji)

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Flughafen Antwerpen wegen mutmaßlichem „Schwarzbau“ angeklagt

Am 20. Juni 2023 beginnt in Antwerpen ein Gerichtsprozess rund um die Errichtung von Verkehrsflächen des Flughafens Antwerpen auf landwirtschaftlicher Nutzfläche. Dem Airport bzw. den Verantwortlichen drohen mitunter strafrechtliche Konsequenzen, da die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat. Konkret geht es darum, dass die von Tui Belgium eingesetzten Flugzeuge die komplette Länge der vergleichsweise kurzen Start- und Landebahn benötigen. Da die Sicherheitsreserven unterschritten werden, wurde eine Sicherheitsumgrenzung, die auch eine von Servicefahrzeugen des Airports genutzte Straße beinhaltet, gebaut. So ist sichergestellt, dass die Maschinen sicher starten und landen können. Allerdings zog sich der Airport mit dieser Baumaßnahme auch den Zorn von Umweltschützern, die schon seit vielen Jahren die Schließung des Flughafens Antwerpen fordern, auf sich. Der simple Grund: Die „Bauten“ wurden auf Flächen, die formell als landwirtschaftlicher Grund gewidment sind, errichtet. Mit anderen Worten: Es handelt sich vereinfacht gesagt um einen „Schwarzbau“. Auch in Belgien wäre dies eigentlich eine verwaltungstechnische Angelegenheit, die allenfalls Verwaltungsgerichte und nicht die Staatsanwaltschaft beschäftigen würde. Bei letzterer sind aber zahlreiche Anzeigen eingelangt, da vorgeworfen wird, dass man beim Erlangen der erforderlichen Umweltgenehmigung getrickst haben sollen. Am 20. Juni 2023 wird das Verfahren vor dem zuständigen Gericht eröffnet. Es wird mit einer längeren Verfahrensdauer gerechnet, da es viele offene Fragen zu klären gilt. Im Falle dessen, dass in letzter Instanz entschieden werden sollte, dass es sich tatsächlich um einen „Schwarzbau“ handelt, müsste dieser entfernt werden und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. Dies hätte zur Folge, dass Tuifly Belgium das momentane Fluggerät nicht mehr einsetzen kann. Auch müsste der

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K-BV-Aufsichtsrat stimmt Einstimmung für Ziehen der Call-Option

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montag einstimmig für das Ziehen der Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt gestimmt. Auch hat man für die beabsichtigte weitere Kapitalerhöhung grünes Licht gegeben. In Kürze sollen innerhalb der Landesregierung die entsprechenden Beschlüsse der K-BV bestätigt werden. Die Stadt Klagenfurt wird einen Sonder-Gemeinderat abhalten. In diesem will man die Mittel, die in den von der Insolvenz bedrohten Airport eingeschossen werden sollen, freigeben. Noch diese Woche sollen die Gelder auf ein Treuhandkonto einbezahlt werden. Durch die neuerliche Kapitalerhöhung, die seitens der Minderheitsgesellschafter erbracht wird, verliert Lilihill durch Verwässerung die Mehrheit. Derzeit sieht es nicht danach aus als würde sich das private Unternehmen beteiligen. Auch soll nun die so genannte Call-Option, die im Vorjahr wiederholt mit den Stimmen der SPÖ abgelehnt wurde, gezogen werden. Allerdings ist auch ein Rechtsstreit regelrecht vorprogrammiert, denn Lilihill drohte öffentlich damit, dass man vor Gericht ziehen werde. Die Ereignisse der letzten Wochen dürften bei der den Landeshauptmann stellenden SPÖ zu einem Umdenken geführt haben. Lilihill forderte zunächst eine Kapitalerhöhung ein, stellte jedoch nachdem die Minderheitsgesellschafter bereits eingezahlt haben als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet wird und obendrein der Aufsichtsrat des Airports einen Vertrag mit Liliair durchwinkt. Darauf hat sich die Politik nicht eingelassen. Im April 2023 konnten die Löhne und Gehälter nicht pünktlich überwiesen werden. Erst nach Eingang der von den Minderheitsgesellschaftern geleisteten Kapitalerhöhung wurden diese ausbezahlt. Ins Firmenbuch wurden die Finanzmittel bislang noch nicht einbezahlt. Laut K-BV-Chef Payer soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden, weshalb man vor

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