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Erkranktes Besatzungsmitglied: Vueling-A320 musste außerplanmäßig in Barcelona landen

Am 15. Mai 2023 musste Vueling-Flug VY1332 auf dem Weg von Alicante nach Brüssel eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Barcelona eingelegen. Hintergrund ist, dass ein Besatzungsmitglied aus medizinischen Gründen einsatzunfähig geworden ist. Das Unternehmen machte auch im Hinblick auf den Persönlichkeitsschutz des Mitarbeiters keine näheren Angaben dazu um welches Crewmitglied es sich gehandelt hat. Die Cockpitbesatzung hat jedenfalls entschieden, dass eine Zwischenlandung in Barcelona eingelegt wird. Dort wurde der Vueling-Mitarbeiter vom örtlichen Sanitätsdienst des Airports entsprechend medizinisch versorgt. Dass die außerplanmäßige Landung an diesem Airport eingelegt wurde, ist kein Zufall. Vueling unterhält hier eine große Basis. So war es möglich, dass das ausgefallene Besatzungsmitglied durch einen Standby-Kollegen ersetzt werden konnte. Der Airbus A320 mit der Registrierung EC-KDX landete sicher in Barcelona und setzte nach Komplettierung der Crew den Flug nach Brüssel fort. Der Ausfall des Besatzungsmitglieds bzw. die für ihn notwendige medizinische Versorgung hat dazu geführt, dass sich die EC-KDX eine Verspätung eingefangen hat. Planmäßig hätte der Airbus A320 unter der Flugnummer VY1332 gegen 13 Uhr 10 in Brüssel landen sollen. Tatsächlich angekommen ist die Maschine kurz nach 15 Uhr 30.

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Drei Millionen Dollar Gewinn oder 525 Millionen Dollar Verlust? – Unstimmigkeiten über SriLankan-Zahlen

Die Fluggesellschaft SriLankan Airlines hatte in den letzten Tagen damit zu kämpfen, dass viele Medien berichtet haben, dass der Carrier im Geschäftsjahr 2022 einen Verlust in der Höhe von rund 525 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen habe. Man habe keinen Fehlbetrag, sondern ein Plus von drei Millionen U.S.-Dollar erwirtschaftet, so der Carrier. Die in lokalen Medien genannten Finanzzahlen und jene, die SriLankan Airlines dann selbst als Klarstellung kommuniziert hat, weichen stark voneinander ab. Auch dafür hat der Carrier eine Erklärung, denn einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender sowie Internetseiten hätten schlichtweg über die finanzielle Situation zum Stichtag 3. März 2022 berichtet. Es handle sich um Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie um „Netto-Fremdwährungsverbindlichkeiten aufgrund der Abwertung des Rupienkurses im März 2022“. Man habe jedoch vor Wechselkursverlusten einen Betriebsgewinn erzielt und dies bezeichnet man in einem Statement als „bedeutende Leistung“. „Während des kürzlich abgeschlossenen Geschäftsjahres erwirtschaftete die Fluggesellschaft Passagier- und Frachteinnahmen in Höhe von 994 Millionen US-Dollar und einen Betriebsgewinn von 53 Millionen US-Dollar. Der Betriebsgewinn auf Gruppenebene betrug 104 Millionen Dollar. Der Gruppe entstanden jedoch Finanzkosten in Höhe von 104 Millionen Dollar, was zu einem Gewinn von 3 Millionen Dollar führte“, ist unter anderem im Statement zu lesen. „Die Fluggesellschaft erzielt Betriebsmargen, die den besten Branchenstandards entsprechen. Wir sind optimistisch, dass diese im kommenden Jahr noch höher ausfallen werden, wenn das Land die Herausforderungen des Jahres 2022 hinter sich gelassen hat. Wie bereits erwähnt, stellen die Situation des Landes und die extrem hohen Finanzierungskosten die größte Herausforderung dar“. SriLankan Airlines könnte es auch aus einem

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Spanische Pilotengewerkschaft droht mit Mega-Streik im Sommer 2023

Die spanische Pilotengewerkschaft Sepla droht mit Streiks bei zahlreichen Fluggesellschaften, die Personal in diesem Staat stationiert haben. Betroffen sind die Airlines Swift Air, Plus Ultra, Eurowings Europe, Vueling, Iberia, Ryanair, Lauda Europe, Easyjet Europe, Norwegian, Jet2, Air Europa und Air Nostrum. Im Rahmen einer Pressekonferenz brachten die Arbeitnehmervertreter auch ihren Unmut darüber zum Ausdruck, dass die jüngsten Streiks, die bei Air Europa und Air Nostrum über die Bühne gegangen sind, durch eine Anordnung des spanischen Verkehrsministeriums beeinträchtigt worden wären. Dieses hat auferlegt, dass ein gewisses Mindestangebot aufrecht erhalten werden muss. Das will man nicht auf sich sitzen lassen und kündigt an, dass die Streiks mitten im traditionell reisestarken Sommer auf andere Fluggesellschaften ausgedehnt werden sollen. Man appeliert in Richtung der Regierung, dass diese sich aus dem Arbeitskampf „raushalten“ soll, denn die bisherigen Maßnahmen hätten nicht zu einer Annäherung von Arbeitnehmern und gebern geführt, sondern eher die Eskalation beschleunigt. Auch sagte ein Sepla-Sekretär, dass man sich mit anderen Gewerkschaften, beispielsweise jener der Fluglotsen und des Kabinenpersonals, in enger Abstimmung befinde. Er deutete damit an, dass ein gemeinsamer, größerer Streik über die Bühne gehen könnte. Noch ist nicht endgültig entschieden worden, ob man die Piloten zur Arbeitsniederlegung aufrufen wird oder nicht. Man betont aber, dass die Pläne schon „fix und fertig auf dem Tisch liegen“. Betreffend Air Europa hat man bereits neue Streiktage festgelegt: 22., 23., 25., 26., 29. und 30. Mai sowie 1. und 2. Juni 2023. Es ist völlig offen wie viele Flugzeugführer der spanischen Airline sich tatsächlich am Streik

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Corendon Dutch Airlines will mit Wetlease-A350 auf die Langstrecke gehen

Die Fluggesellschaft Corendon Dutch Airlines beabsichtigt ab November 2023 ein Langstreckenflugzeug es Typs Airbus A350 ins Wetlease zu nehmen. Mit diesem sollen Flüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao bedient werden. Bislang kaufte die Tour-Operator-Sparte die für Pauschalreisen benötigten Kapazitäten beim Mitbewerber KLM zu. Das soll sich nun ändern, denn laut dem niederländischen Corendon-Reiseveranstalter habe man seitens Hotels eine besonders hohe Nachfrage. Allein mit den bei KLM zugekauften Kapazitäten komme man nicht mehr durch. Aus diesem Grund will man über die Konzernschwester Corendon Dutch Airlines eigene Flüge auf die Beine stellen. Die genannte Fluggesellschaft hat aber keine Widebodies. Dies führt dazu, dass eine weitere Airline ins Spiel kommt. Diese soll den A350 ins Wetlease nehmen. Momentan besteht die Flotte von Corendon Dutch Airlines ausschließlich aus Maschinen der Boeing-737-Reihe. Diese eigenen sich nicht für Nonstopflüge nach Curaçao, denn der Tour Operator ist der Ansicht, dass die Durchführung mit Tankstopps dazu führen würde, dass man nicht rentabel operieren könne. Momenten waren Nonstopflüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao von KLM und Tuifly angeboten. Neben Corendon Dutch Airlines soll sich Surinam Airways für die Aufnahme der Strecke Paramaribo-Willemstad-Amsterdam interessieren. Endgültige Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. Seitens Corendon Dutch Airlines will man zu den A350-Plänen noch nicht viel sagen, außer dass man auf eine Pressekonferenz am 22. Mai 2023 verweist, auf der es möglicherweise eine Ankündigung geben könnte. Insofern wurde die Identität des ACMI-Operators noch nicht bekanntgegeben. Allerdings kommen, sofern es sich um einen EU-Carrier handeln sollte, ohnehin nur wenige Möglichkeiten in Betracht.

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Finnair kündigt Comeback in Stockholm-Bromma an

Nach einigen Jahren Abwesenheit wird das Oneworld-Mitglied Finnair den Flughafen Stockholm-Bromma wieder an ihr Drehkreuz Helsinki anbinden. Momentan konzentriert man sich zwischen den beiden Hauptstädten auf den größeren Arlanda-Airport. Bromma ist der innerstädtische Flughafen von Stockholm. Dieser gilt besonders bei Geschäftsreisenden als beliebt, jedoch kann dieser aufgrund der kurzen Runway nur von Regionalverkehrsflugzeugen angesteuert werden. Beispielsweise unterhält Braathens hier eine Basis. Finnair hatte Bromma in der Vergangenheit im Portfolio, jedoch zog man sich zurück und stärkte die Flüge ab Arlanda. Ab dem zuletzt genannten Airport wird man weiterhin aktiv bleiben, so dass die zusätzlichen Bromma-Flüge zu einer Aufstockung der Kapazität zwischen Stockholm und Helsinki führen. Auch stärkt das Oneworld-Mitglied damit seine Hub-Anbindung. Rund um den politischen Hype, der um die Schwedin Gretha Thunberg gemacht wurde, sah es zunächst ganz danach aus als würde der Flughafen Stockholm-Bromma aus „Klimaschutzgründen“ geschlossen werden. Um dieses Thema wurde es mittlerweile äußerst ruhig und einige Airlines haben mittlerweile ihr Angebot ab dem innerstädtischen Airport aufgestockt bzw. kehren – wie Finnair – wieder zurück. Das finnische Oneworld-Mitglied lässt die Route ab 29. Oktober 2023 elfmal pro Woche von der Tochtergesellschaft Nordic Regional Airlines mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedienen. Diese sind mit 72 Sitzplätzen bestuhlt, so der Carrier in einer Mitteilung. Man hofft, mit den zusätzlichen Verbindungen die gestiegene Nachfrage sowohl von Freizeit- als auch von Geschäftsreisenden befriedigen zu können.

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Mit YouTuber im Cockpit posiert: Starlux-Chef droht Geldstrafe

Manchmal können Postings in Sozialen Medien auch unangenehme Konsequenzen haben. Zum Beispiel droht dem Geschäftsführer von Starlux Airlines, Chang Kuo-wei, eine Geldstrafe, weil er am 26. April 2023 einen auf Luftfahrt spezialisierten YouTuber ins Cockpit gelassen hat. An besagtem Tag führte der taiwanesische Carrier den Erstflug auf der Strecke Taipeh-Los Angeles durch. Nebst zahlenden Passagieren befanden sich auch zahlreiche Medienvertreter an Bord. Darunter auch der YouTuber Sam Chui. Dieser wurde von Firmenchef Chang Kuo-wei ins Cockpit eingeladen, um einige Aufnahmen und Fotos zu machen. Allerdings nicht am Boden, sondern während dem Flug, was nachträglich die Aufmerksamkeit der Zivilluftfahrtbehörde der Republik China (Taiwan) auf sich gezogen hat. Chui hat im Nachgang des Erstfluges umfangreich über diesen berichtet und unter anderem auf Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook seine Berichte geteilt. Ein Foto führte aber dazu, dass die CAA nun Starlux-Airlines-Chef Chang Kuo-wei um Erklärung gebeten hat und dem Manager gar ein Bußgeld androht. Hintergrund ist, dass er auch lizenzierter Linienpilot ist und während dem Erstflug selbst als Flugzeugführer im Dienst war. Das bedeutet konkret, dass sich das Vorgehen der Behörde auf seine Funktion als Kapitän bezieht. Das besagte Foto zeigt den Starlux-Chef und den YouTuber im Cockpit. Dabei sitzt der Geschäftsführer der Airline auf dem Pilotensessel und die „eingeladene Person“ auf jenem des Ersten Offiziers. Da die Aufnahme während dem Flug gemacht wurde und die CAA das Foto in Sozialen Netzwerken entdeckt hat, untersucht man nun den Vorfall. Dem verantwortlichen Kapitän, also Chang Kuo-wei, drohen nun Konsequenzen in Form eines Bußgeldes.

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Kollegin ins Cockpit eingeladen: Geldstrafe für Air India und Lizenzentzug für den Kapitän

Am 27. Feber 2023 hatte der Kapitän von Air-India-Flug AI915 eine Bekannte eingeladen ihn im Cockpit zu besuchen. Aus Sicherheitsgründen wäre dies während der Flugphase nicht erlaubt gewesen. Die Missachtung der Vorschrift hat nun Konsequenzen für den Piloten und Air India. Die indische Zivilluftfahrtbehörde verhängte über die Airline eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechneten 36.000 U.S.-Dollar. Wesentlich härter traf es den Flugzeugführer, denn dessen Lizenz wurde für drei Monate eingezogen. Der Erste Offizier erhielt eine formelle Ermahnung, denn aus Sicht des Amts hätte er den Besuch der Dame verhindern müssen bzw. wesentlich energischer gegen den Regelverstoß protestieren bzw. vorgehen müssen. Eine gänzlich firmenfremde Person war die Besucherin, die Airline und Kapitän Strafen eingebrockt hat, aber nicht. Die Frau ist selbst eine Mitarbeiterin von Air India. Sie war zum Zeitpunkt des Vorfalls privat unterwegs und damit nicht im Dienst. Laut indischer Zivilluftfahrtbehörde sind auch firmenzugehörige Personen außerhalb der Arbeitszeit, also besonders bei privaten Flugreisen, wie jeder andere Fluggast zu betrachten. Daher wäre es nicht zulässig gewesen, dass der Kapitän die Dame während der Flugphase zum Besuch des Cockpits eingeladen hat. Doch auch für die Air-India-Mitarbeiterin, die die Einladung angenommen hat, gibt es Konsequenzen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt hat Air India angewiesen, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Unter anderem soll die Frau vorübergehend von Führungsaufgaben bei der Airline entbunden werden. Die Begründung: Als langjährige Air-India-Beschäftigte hätte sie wissen müssen, dass sie dem Aufruf des Kapitäns nicht Folge leisten darf und zwar völlig egal, ob man sich privat bzw. beruflich gut

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Behördliche Auflagen: Avianca bläst Fusion mit Viva Colombia ab

Die geplante Fusion von Viva Colombia und Avianca wurde abgesagt. Das zuletzt genannte Luftfahrtunternehmen will aufgrund von Auflagen, die seitens der Zivilluftfahrtbehörde gemacht wurden, nicht über übernehmen. Viva Colombia musste vor einigen Wochen Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb einstellen. Damals teilte man unter anderem mit, dass dieser Schritt gesetzt werden musste, weil die Freigabe der beabsichtigen Fusion mit Avianca lange auf sich warten lässt. Nun ist diese da, jedoch gibt es zahlreiche Auflagen, die dazu führen, dass Avianca nicht mehr will. Dazu Firmenchef Adrian Neuhauser: „Leider haben die Bedingungen dieses Beschlusses, der nun eine feste Entscheidung ist, die Rettung von Viva unmöglich gemacht, da sie das Unternehmen nicht nur als Fluggesellschaft unrentabel machen, sondern auch die Stabilität von Avianca und die Konnektivität Kolumbiens gefährden würden, wenn die Integration unter den vorgeschriebenen Bedingungen stattfinden würde“. Seitens Avianca spart man aber nicht mit Kritik an der Zivilluftfahrtbehörde, denn diese habe ihren Beschluss auf die Situation vom Sommer 2022 gestützt. Mittlerweile ist Viva Colombia nicht mehr in der Luft und befindet sich obendrein in einem Insolvenzverfahren. Dazu heißt es unter anderem: „Die Bedingungen verlangen von Avianca die Übernahme von Verpflichtungen, Routen und Service- und Preisniveaus, die nicht mit der verbleibenden Kapazität von Viva nach zwei Monaten der Aussetzung des Betriebs übereinstimmen“. Auch wären die Slot-Vorgaben dermaßen streng, dass es Viva Colombia bei einer möglichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs unmöglich wäre ein einziges Flugzeug in Bogota zu stationieren. Somit würden sich keiner Synergien mit Avianca ergeben, so dass der Zusammenschluss unrentabel wäre. „Dieser lange Prozess

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Youtuber inszeniert Flugzeugabsturz: Drohen Trevor Jacobs 20 Jahre Haft?

Dem US-amerikanischen YouTuber-Pilot Trevor Jacobs könnten nun 20 Jahre Haft drohen. Grund dafür stellt ein inszenierter Flugzeugabsturz dar, den der YouTuber mit dem Ziel Aufsehen zu erregen, veröffentlicht hat. Der YouTuber-Pilot Trevor Jacobs postete im Dezember 2021 ein Video, indem er einen Flugzeugabsturz provoziert hat, um Aufsehen auf YouTube zu erregen und seine Aufrufe zu erhöhen- dies ist ihm auch gelungen, das Video wurde fast drei Millionen mal angesehen. Die Konsequenz könnten dafür 20 Jahre Haft sein, wenn man US-Behörden miteinbezieht. Anfangs behauptete der YouTuber es handle sich um einen Unfall, im Geständnis bestätigt er jedoch, dass es sich um ein inszeniertes Video im Rahmen eines Produktsponsoringvertrags handelt, wie die BBC berichtet. „Er hatte nicht die Absicht, sein Ziel zu erreichen, sondern wollte sich während des Fluges aus dem Flugzeug stürzen und sich selbst beim Fallschirmabsprung und sein Flugzeug beim Sinkflug und Absturz filmen“, so die US-Staatsanwaltschaft für den Central District of California.

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Datenpanne: Air Baltic muss Web-Check-in deaktivieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat derzeit mit einer Datenpanne zu kämpfen. Dies führt dazu, dass auf vielen Flügen der Web-Check-in nicht zur Verfügung steht. Die betroffenen Passagiere müssen mit ihrem Ausweis beim Check-in-Schalter am jeweiligen Airport erscheinen. Der Carrier informiert die Reisenden per E-Mail darüber, dass aufgrund eines technischen Fehlers Reservierungsdaten an andere Passagiere verschickt wurden. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Personen, die die vertraulichen Daten nichts angehen, von Air Baltic beispielsweise eine Reservierungsbestätigung, die sie nicht hätten bekommen sollen, zugeschickt bekommen haben. Um sicherzustellen, dass die Tickets nicht missbräuchlich unter falschem Namen verwendet werden, ersucht der lettische Carrier die betroffenen Passagiere persönlich am Check-in-Schalter zu erscheinen. Aus diesem Grund steht auf vielen Flügen der Internet-Check-In nicht zur Verfügung. Das Unternehmen betont in einem vorliegenden Anschreiben, dass für die Nutzung des Schalter-Check-ins, zu der man auffordert, keine Extra-Kosten anfallen. Normalerweise bittet Air Baltic nämlich zur Kasse, wenn man zuvor nicht über das Internet eingecheckt hat. Weiters betont die Fluggesellschaft, dass von der Datenpanne keine Zahlungsdaten betroffen sind. Jene Empfänger, an die versehentlich Reservierungsdaten geschickt worden wären, hätten keinen Zugriff auf Kreditkarteninformationen und/oder vergleichbare Zahlungsmittel. Wegen der Datenpanne können auch keine Zusatzleistungen über das Internet gebucht werden. Diese kann man momentan nur telefonisch, per E-Mail und am Flughafenschalter kaufen. Auch dies habe Sicherheitsgründe, geht aus dem Anschreiben von Air Baltic hervor.

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